Küchenfuge konservieren?

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Küchenfuge konservieren?

Beitrag von scubacs » 09.01.2021, 16:34

So hat der Lockdown auch was gutes: man hat mal Zeit für aufgeschobene Basteleien.
Da ich sowieso am Bus war hab ich mal den Kühlschrank raus um die Küchenfuge zu inspizieren.
Das hier ist aus Sicht des Kühlschranks nach links und rechts:
20210109_155530.jpg
20210109_155257.jpg
ich hab überall mal mit dem Scharaubendreher kräftig gekratzt und gestochen, aber kein Loch gefunden. Sieht alles noch recht oberflächlich aus. In die Falz des Aussenblech ist es natürlich schon rein (auch leicht von aussen zu sehen).
Aber ich denke ich hab gerade noch rechtzeitig nachgesehen, oder?
Den Aussenschweller hab ich auch abgeklopft, da ist m.M. nach nix.

Frage an die Profis: wie würdet Ihr hier vorgehen?
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Re: Küchenfuge konservieren?

Beitrag von TottiP » 09.01.2021, 16:54

Naja, rechtzeitig ist an der Stelle relativ. Der Rost ist da, klar. Mit einer Konservierung verlangsamst Du das weiter Wandern, aufhalten wirst Du es eher nicht. Wenn der Rost schon von außen sichtbar ist sollte die Fuge überarbeitet werden. Und das geht eigentlich nur sinnig, wenn man sie öffnet.
Gruß, Totti
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Re: Küchenfuge konservieren?

Beitrag von scubacs » 09.01.2021, 17:07

mit öffnen meinst Du dann das Aussenblech raustrennnen, den Rest behandeln und ein neues rein?

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Re: Küchenfuge konservieren?

Beitrag von p40p40 » 09.01.2021, 17:23

Wenn du ein Öl verwendest mit hoher Kriechfähigkeit wie etwa fluitfilm und das über eine längeren Zeitraum einspritzt .
Verzögerst du das ganze erheblich . Habe meinen Bus Sandgestrahlt , der war richtig blank .
Bild
Bild
und trotzdem ist er nicht rostfrei . In den Ganzen Fugen und Falze ist immer was drinnen .
Deswegen bin ich da mit Öl rein . Und wenn das Öl den Rost durchnässt ist auch Schluss mit weiterrosten .
Wenn jetzt was nachkommt würde ich erst aufkratzen leicht freilegen und über ein halbes Jahr einölen .
Und abwarten wie es weiter geht . Russchneiden geht ja immer noch .
Die Frage für mich wäre wie sieht es im Moment von Außen aus .
LG Markus

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Re: Küchenfuge konservieren?

Beitrag von puckel0114 » 09.01.2021, 17:39

Du tust dem Karosseriebauer aber keinen Gefallen, wenn du jetzt den Rost mit Fluid Film o.ä. zuschmierst.

Sicher verlangsamt das jetzt den Prozess, aber fällig ist das ganze eh schon.
Gruß aus Bielefeld
Volkmar

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Re: Küchenfuge konservieren?

Beitrag von bernd68 » 09.01.2021, 18:04

Moin,

wie sieht die Fuge von außen aus?

Ansonsten Owatrol drauf. Vorher losen Rost mit den Schraubendreher abkratzen, mehr nicht.
Dann zwei oder dreimal Owatrol drauf - solang das Öl noch ein bisschen nass ist die nächste Schicht drauf.

Anschließend mit dem Pinsel eine dicke Schicht Mike Sanders drauf. Wenn Du willst kannst Du auch vorher nach dem Öl etwas Fluid Film draufsprühen - Mick Sanders wird im Winter nicht in alle Ecken kriechen.....

So dürfte das noch viele Jahre halten.

Allerdings hat jeder der später die Fuge mal sanieren will keine große Freude am Mike Sanders. Das muss alles wieder raus sonst brennt es beim schweißen. Ich würde trotzdem MS nehmen - das stoppt den Rost am besten besonders in Verbindung mit Owatrol.

Aber wenn von außen noch alles gut ist kannst das so machen - wie gesagt, das wird noch sehr lange halten (so jedenfalls meine Erfahrung)

Gruß Bernd

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Re: Küchenfuge konservieren?

Beitrag von scubacs » 09.01.2021, 18:12

Danke für die Antworten. Werde morgen mal Aussenfotos machen.
Ich möchte auch kein extrem Liebhaber-Stück draus machen, sondern 15-20 Jahre Wochenendfahrten und Urlaube machen. Ansonsten steht er in einer geschlossenen trockenen Halle.

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Re: Küchenfuge konservieren?

Beitrag von TottiP » 09.01.2021, 18:33

Innerhalb der 20 Jahre wird es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eh zum Reparieren der Seitenwand kommen, weil der Rost eben mit Wachs, Öl oder sonstigem Zauberzeug eingedämmt aber nicht eliminiert wird. Und komm jetzt nicht mit Rostumwandler... :-)
Gruß, Totti
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Re: Küchenfuge konservieren?

Beitrag von TottiP » 09.01.2021, 18:51

Kommt mir übrigens sehr bekannt vor :mrgreen:
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Re: Küchenfuge konservieren?

Beitrag von scubacs » 09.01.2021, 23:20

Ups, im ersten Moment habe ich gestutzt ... Aber die Details: ist das einer aus Amiland?

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Re: Küchenfuge konservieren?

Beitrag von VW220 » 10.01.2021, 02:26

Du willst nicht flexen und schweißen und es ist kein Loch vorhanden ?
Du willst das die Karre hält und fährt ohne Museumszustand?

Null Problem.
Stopfen raus.
Allen Rost den du erreichen kannst mit Drahtbürste auch auf Einhandwinkelschleifer wegmachen so gut es geht. Rost nicht verschleifen, er sollte offenporig bleiben. Keine gute vorhandene Grundierung verkratzen oder wegschleifen.
Reinigen mit Staubsauger und Silikonentferner. Sollte richtig sauber sein.
Alles mit Owatrol nach Gebrauchsanweisung auspinseln. B und C Säule mit einbeziehen.
Aushärten lassen.
Stopfen wieder rein.
MS auf Muttis Herd schmelzen (ca.120cel).
Mit breitem Pinsel satt MS auftragen. Dies ergibt eine hübsche Wachsschicht in der Wasser keine Chance mehr hat.
Von innen eine neue Kondenswassersperre anbringen welche auch an den Durchführungen des Kühlschrankes etc. dicht abschließt. Mit Doppelklebeband rundum geht es ganz gut.
Das Innere des Längsträgers mit MS aussprühen. Geht nicht weil Pistole Platz etc. nicht vorhanden? Nimm ordentliches HohlraumWachs aus der Sprühdose. Satt in die Ecken, insbesondere oberhalb der Wagenheberaufnahme.
Aussenfuge aufkratzen so gut es geht. Mit scharfen Schraubendreher oder was auch immer.
Rund um die Fuge abkleben damit nicht guter vorhandener Lack beschädigt wird.
Fuge mit Brunox auspinseln oder aussprühen. Brunox weil es sich besser überlackieren lässt als Owatrol. Aushärten lassen.
Fuge mit Sikaflex abdichten. Welches must du raussuchen.
Lackieren.
Jedes trocknen von Owatrol oder Brunox dauert ca 24h je nach Raumtemperatur, weshalb es kaum eine Werkstatt so macht.

Im Innenraum an der B-Säule hinter dem Fahrersitz bildet sich auch gerne Rost wegen verschütteten Wasser. Kontrolle ist nicht ganz einfach wegen Bodenplatte.

Wenn wirklich kein Blätterteig vorhanden ist dürften diese Arbeiten die gewünschten Jährchen halten.

Guten Erfolg.

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Re: Küchenfuge konservieren?

Beitrag von TottiP » 10.01.2021, 07:13

scubacs hat geschrieben:
09.01.2021, 23:20
Ups, im ersten Moment habe ich gestutzt ... Aber die Details: ist das einer aus Amiland?
Nein, das ist kein Ami.
Gruß, Totti
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Re: Küchenfuge konservieren?

Beitrag von Günter2504 » 10.01.2021, 09:52

VW220 hat geschrieben:
10.01.2021, 02:26
Du willst nicht flexen und schweißen und es ist kein Loch vorhanden ?
Du willst das die Karre hält und fährt ohne Museumszustand?

Null Problem.
Stopfen raus.
Allen Rost den du erreichen kannst mit Drahtbürste auch auf Einhandwinkelschleifer wegmachen so gut es geht. Rost nicht verschleifen, er sollte offenporig bleiben. Keine gute vorhandene Grundierung verkratzen oder wegschleifen.
Reinigen mit Staubsauger und Silikonentferner. Sollte richtig sauber sein.
Alles mit Owatrol nach Gebrauchsanweisung auspinseln. B und C Säule mit einbeziehen.
Aushärten lassen.
Stopfen wieder rein.
MS auf Muttis Herd schmelzen (ca.120cel).
Mit breitem Pinsel satt MS auftragen. Dies ergibt eine hübsche Wachsschicht in der Wasser keine Chance mehr hat.
Von innen eine neue Kondenswassersperre anbringen welche auch an den Durchführungen des Kühlschrankes etc. dicht abschließt. Mit Doppelklebeband rundum geht es ganz gut.
Das Innere des Längsträgers mit MS aussprühen. Geht nicht weil Pistole Platz etc. nicht vorhanden? Nimm ordentliches HohlraumWachs aus der Sprühdose. Satt in die Ecken, insbesondere oberhalb der Wagenheberaufnahme.
Aussenfuge aufkratzen so gut es geht. Mit scharfen Schraubendreher oder was auch immer.
Rund um die Fuge abkleben damit nicht guter vorhandener Lack beschädigt wird.
Fuge mit Brunox auspinseln oder aussprühen. Brunox weil es sich besser überlackieren lässt als Owatrol. Aushärten lassen.
Fuge mit Sikaflex abdichten. Welches must du raussuchen.
Lackieren.
Jedes trocknen von Owatrol oder Brunox dauert ca 24h je nach Raumtemperatur, weshalb es kaum eine Werkstatt so macht.

Im Innenraum an der B-Säule hinter dem Fahrersitz bildet sich auch gerne Rost wegen verschütteten Wasser. Kontrolle ist nicht ganz einfach wegen Bodenplatte.

Wenn wirklich kein Blätterteig vorhanden ist dürften diese Arbeiten die gewünschten Jährchen halten.

Guten Erfolg.
Losen Rost weitestgehend mechanisch entfernen (nur wo nötig) und sauber reinigen. Auf diesen liegenden Blechen läßt sich Mike Sanders "weiche Mischung" gut verwenden. Satt Heiß auftragen und mit Heißluftfön nacharbeiten. Über die nächsten heißen Sommer dringt Mike Sanders auch in die Falze. Wenn die Falze schneller geschützt werden sollen Owatrol oder Fluid Film. MS funktioniert auch auf blankem Blech 100%ig. Das MS ist quasi durchsichtig, so dass man das Blech darunter immer wieder inspizieren kann.
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Re: Küchenfuge konservieren?

Beitrag von newt3 » 10.01.2021, 12:23

wenn aussen der Lack nicht blüht würd ich da mechanisch gar nichts anfassen.
1 Liter Topf Fluid Film AR Kaufen, Ordentlich einpinseln und gut - ggf noch etwas Fönen damit das erste schon direkt eindringt.. Dazu noch von unten im Schweller mit Fluid Film aus der Dose. Das ganze alle 5-7 Jahre mal kontrollieren.

Desweiteren kannst du dir überlegen das AR auch aussen auf die Naht zu Pinseln. Sieht nicht schon aus, weils dreck anzieht aber Schützt eine evtl schon etwas gerissene Naht recht zuverlässig vom Rosten. Sobald es zu saumäßig aussieht wischt man es halt ab und wiederholt das ganze.

--------------

Owatrol würd ich mir sparen. Im Grund ist das ja ähnlich verdünntem Leinöl - dringt halt sicher direkt etwas weiter als Fluid Film ein. Härtet dann aber aus - ist also quasi nur ein Ersatz für Lack. Anschließende Konservierung egal ob MS oder Fluid Film kommt doch am ausgehärtetem Owatrol gar nicht mehr vorbei. Sprich wenn das Owatrol nicht tief genug eindringen konnte - wovon ja auszugehen ist es schafft nicht überall den kompletten Weg - hast du einen Bereich der ungeschützt ist (und ggf weiterrosten wird, weil doch irgendwo sauerstoff von aussen den weg dorthin findet).
Dann lieber wie oben in Absatz1 geschrieben nur Fluid Film - das kann dann langfristig kriechen und das ganze ohne sperre. Ggf schafft es dann auch den Weg von innen nach ganz aussen - je nachdem wie gut oder schlecht die Nahtabdichtung halt noch ist.

wäre jedenfalls meine Meinung zu diesem Thema.
-----------

Solltest du in kürze eine Neulackierung planen solltest du dir überlegen ob du jetzt noch konservierst oder lieber gar nichts anfäßt und dann dort von aussen etwas strahlst und dann - je nachdem wie das blech standhält oder eben krater/löcher zeigt -entscheidest ob da doch blecharbeiten nötig sind oder nicht.

----------
hast du an deinen Kühlschrank einen modernen Leisen Lüfter verbaut? Falls nicht wäre das jetzt die möglichkeit dazu.
Zusätzlich kansnt du dir überlegen ob du dem Lüfter zusätzich einen manuellen Schalter spendierst. Dann kannst nach einer längeren Reise zu Hause bei Bedarf den Lüfter mal ein paar Tage nachlaufen lassen also für Luftzirkluation da hinten sorgen.
Es entsteht bei Kühschrankbetrieb ja durchaus Kondensat am Karosserieblech da hinten - siehst mitunter nach 1,2 Tagen Kühschrankbetrieb auch am Abgaskamin aussen was runterlaufen - aber ich denke innen wird's nicht anders sein.
Da wäre es ja hilfreich die Feuchtigkeit da irgendwie wegzupusten - klar wenns sauber konserviert ist spielt es irgendwo auch keine große Rolle.

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Re: Küchenfuge konservieren?

Beitrag von burger » 10.01.2021, 12:48

Ich würde versuchen Owatrol von beiden Seiten eindringen zu lassen. Außen habe ich mir dazu mal mit Panzertape eine Lasche gemacht (Nur unterhalbn aufgeklebt und dann mit weitere Streifen nach oben abgeklebt, die Seiten komplett dicht. Dann konnte ich Owatrol einfach oberhalb einfüllen und die Fuge hatte einen richtgen Vorrat zum Einziehen. Innen kann man das ja alles so tränken. Genau dafür ist Owatrol ja da. Nach ein paar Tagen dann wie erwähnt reichlich MS drauf. Und wenn dann doch mal geschweißt werden muss geht das auch. Ist halt mehr Arbeit aber es geht.
Gruß aus OWL,
Markus

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Re: Küchenfuge konservieren?

Beitrag von scubacs » 10.01.2021, 14:24

Hi zusammen,
erstmal vielen Dank für die Konvervierungstipps!
Die werde ich dann mal umsetzen ... wenn die neue Baustelle gemacht ist.
Aber hier erstmal die Falz von aussen:
20210110_110542.jpg
20210110_104328.jpg
Die neue Baustelle:

Um die Fotos für die Falz außen zu machen, hab ich den Abwassertank mal ab und bei der Gelegenheit den Stopfen an der B-Säule auch.
Der ist mit dann entgegengefallen, zusammen mit dem Rost der Ihn gehalten hat.
Hab dann mal kräftig mit Schraubendreher und Drahtbürste "gesichtet".
Das Drama sieht also so aus: :kotz
20210110_112819.jpg
20210110_113042.jpg
20210110_113114.jpg
Auf der Rückseite ist wenigstens nichts durch:
20210110_110613.jpg
So, dafür habe ich nun definitiv nicht das nötige Werkzeug (Schweißgerät) und muss mir Hilfe suchen.
Hat jemand eine Empfehlung für München/Augsburg Umland? Vielleicht sogar jemand aus dem Forum hier?

Die Beifahrerseite habe ich mir auch gleich genauer Angesehen, hier siehts besser und und eher auch nach Konservieren aus:
20210110_114556.jpg
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Re: Küchenfuge konservieren?

Beitrag von puckel0114 » 10.01.2021, 14:33

Glückwunsch. Die innere B- Säule ist auch durch.
Und der schweller ist über der Lasche vom Querträger auch durch.

Ich ersetze grundsätzlich großflächig. Alles andere macht keinen Sinn, der T3 rostet in allen Ritzen, man sieht es nur erst, wenn es zu spät ist.

Ich mache dort dann alles neu, inneren Einstieg, Radlauf, B- Säule, Aussenschweller und Seitenteil.

Dann kommst du auch vernünftig an die innere B- Säule, das Stück schweller von unten. Lasche abflexen und das Stück schweller dadrüber ersetzen.
Gruß aus Bielefeld
Volkmar

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Re: Küchenfuge konservieren?

Beitrag von bernd68 » 10.01.2021, 16:23

Moin,

alles wo ich von innen mit dem Pinsel etc. ran komme konserviere ich mit MS. Alles andere löst sich über die Jahre auf, verdunstet oder wird rissig.

Zum Bus hier: ich würde mit Konservieren erst beginnen wenn die Rostlöcher geschweißt sind. Sonst läuft dir die Konservierung nur irgendwo dazwischen wenn du schweißt.
newt3 hat geschrieben:
10.01.2021, 12:23
Sprich wenn das Owatrol nicht tief genug eindringen konnte - wovon ja auszugehen ist es schafft nicht überall den kompletten Weg - hast du einen Bereich der ungeschützt ist (und ggf weiterrosten wird, weil doch irgendwo sauerstoff von aussen den weg dorthin findet
Deswegen ist es wichtig Owatrol je nach Tiefe des Rostes zwei bis vier mal anzuwenden. Nass in Nass. Überschüssiges Öl abwischen und sobald da etwas steht ist es auch tief eingedrungen. Das dauert halt etwas - Tage - funktioniert aber auch wirklich

Ich hab auch schon MS direkt auf unbehandelten Rost aufgebraucht und da ist jahrelang nichts weitergerostet obwohl das Auto auf versalzten Autobahnen bewegt wurde - viel bewegt wurde.

Gruß Bernd

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Re: Küchenfuge konservieren?

Beitrag von newt3 » 10.01.2021, 18:55

wenn du hier genau hinschaust siehst ja bereits wie die durchrostung nach aussen dringt:
download/file.php?id=22924&mode=view
->solltest du dir halt überlegen ob du in dem stadium jetzt schon raustrennst und einen neuen aussenschweller einschweißt oder nicht. ich seh es nicht als zwingend an (es sei denn du möchtest auch im nicht sichtbarem bereich alles perfekt...)
->ansonsten würde ich hier wohl aussen mal die gesamte fuge sandstrahlen lassen, grundieren, nahtabdichung (karosseriedichtmasse....keinen spachtel), grundieren, lackieren und DANN erst von innen mit Fluid Flim konservieren........die Ganze Strahl/Lackgeschichte dort am Aussenschweller(Küchenfuge) läßt du mit erledigen, wenn du die B-Säulen Geschichte Lackieren läßt. Das ist dann ein Abwasch, für denjenige der dort Sandstrahl und lackiert nicht großartig extra Arbeit)
->natürlich ginge wie oben genannt auch nur konservieren und gar nichts an lack und fugenabdichtung...was du dann aber kaum vernünftig nachholen kannst weil dir wenn man das irgendwann später machen möchte die konservierung nachkriecht während man grundierung, lack usw ggf unter wärme ausshärten läßt
----------


Der Übergang Lasche zu Innenschweller hier im Bild ist hoffentlich nicht durch (der wäre auch so eine typische roststelle die bei den meisten Bussen früher oder später kommt!). Ich denke(hoffe für dich) das was man aktuell hier sieht ist tatsächlich äußerlichte Anrostung (also nicht von innen kommend)
download/file.php?id=22929&mode=view
Hier wäre es ganz hilfreich sich über den großen Stopfen mal den Innenschweller in diesem Bereich anzusehen. Wirst vermutlich nur mit Endoskopf vernünftig dorthinschauen können. Den ganzen Innenschweller vernünftig Konservieren damit es hier nicht zu einer Durchrostung kommt.

Das hier ist defintiv heftig
download/file.php?id=22927&mode=view
Zumal es ja nicht nur die B-Säule aussen betrifft sondern eben auch die B-Säule innen. Das ist dann schon etwas Arbeit für den Karosseriebauer.
Die Naht Radlauf zu B-Säule ist sicherlich auch ganz ordentlich betroffen keine Ahnung wie weit hoch es sich zieht das sieht man auf dem Bild nicht aber einige Zentimeter höher als man es von aussen sieht wird man beim raustrennen dann sicherlich gehen denn die gesamte Ausprägung wirst du erst während des raustrennens sehen.
Letztendlich mußt halt den unteren teil vom Radlauf entfernen und halt den unteren Teil der äußeren B-Säule und dich dann Stück für Stück vorarbeiten.
Puckel hat das schon ganz gut beschrieben.
Ob du den gesamten Einstieg mit machst also ein komplettes neues Kniestück einbaust mußt du wissen. Ist da vorne alles in Ordnung (klar in der naht im einstieg sitzt sicherlich auch schon der rost) könnte man es auch so lassen und eben nur den hintersten Teil vom Radlauf ersetzen (da recht dann sogar so ein billiger Nachbauradlauf von dem man eben nur den hinteren oder wenn der Schaden in der Naht nicht zu weit hochgeht den hinteren unteren Teil verwendet). Für den unteren bereich der B-Säule aussen gibt es bei tk-carparts im Shop ein ordentliches repblech.

Wenn du einen halbwegs günstigen Karosseriebauer und lackierer an der Hand hast ist das alles kein Beinbruch.
Zum Thema B-Säule aussen/incl teilen des radlaufs hab ich ein paar Bilder die schick ich dir mal per PN.

--------------------
Ich denke wenn du am Fahrzeug "weitersuchst" wirst du ggf hinter den Rückleuchten auch noch rost finden. Da treffen D-Säule (von oben kommend) auf den Endspitze (hängt unten dran) und auf ein Querblech (innen hinterm Rücklicht ganz aussen) sowie im vorderen Bereich auch auf den Radkasten innen. Ist auch mit eine der ersten Stellen an einem noch nicht zu sehr rostigen Bus so dass du hier defintiv mal genauer hinschauen solltest.
Ob links oder rechts zuerst hängt sicherlich davon ab wie der Bus verwendet und regelmäßig geparkt wurde usw.

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Re: Küchenfuge konservieren?

Beitrag von VW220 » 10.01.2021, 20:34

Hi Scubacs
Mit Löchern in der Aussenhaut kein TÜV.
Eigentlich ist alles gesagt. Mindestens deine B-Säule hat auch innere Probleme. Da fehlt schon inneres Blech welches die Wagenheberaufnahme (Lasche) stützt. Wenn deine Fotografie nicht täuscht hat sich die Lasche einige mm eingedrückt.
Handeln ist notwendig wenn die nächsten 20J problemlos verlaufen sollen.

Anbei ein (mein) Beispiel wie es dahinter aussehen könnte. Von aussen gab es keine Löcher wie bei dir zu sehen, nur eine Ahnung.
Die Wahrscheinlichkeit das das Blech des Längsträgers zum Radkasten löchrig ist, ist auch gegeben.

Hier sieht man auch noch andere Problemzonen. http://www.voegeli-lack.de/old2h.html

Grüße
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Re: Küchenfuge konservieren?

Beitrag von newt3 » 10.01.2021, 22:02

bzgl b-säule innen. evtl täuscht auch einfach dieses bild? download/file.php?id=22927&mode=view
ist hier wirklich die b-säule auch INNEN durchlöchert? mir fehlt hier die dritte dimension (man kann das - zumidnest am pc- ja sehr ordentlich vergrößern) - das innenblech müßte doch viel weiter innen zu sehen sein als es aktuell wirkt?

ich denke "scubacs" wird es uns verraten. mal ordentlich reingucken, reinfassenen
(falls betroffen hast hier einen ähnlichen schaden https://www.ig-syncro16.com/viewtopic.php?f=32&t=2172 ,,,thread hat 4 seiten ruhig alles anschauen und durchlesen). hier im forum gibt es aber auch einiges zu dem thema.

-----------
zum thema innenschweller wünsche ich dir dass diese stelle hier in noch ordnung ist (???)
https://www.ig-syncro16.com/download/fi ... &mode=view
(wenn nicht wird es nochmal zusätzlich arbeit. bei geringer ausprägung fässt man es aber evtl gar nicht an je nachdem wie genau man es halt nimmt...).
natürlich auch die beifahrerseite mit anschauen. per endoskop sollte man ja von innen sehen können was sache ist.

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Re: Küchenfuge konservieren?

Beitrag von scubacs » 11.01.2021, 09:29

Danke erstmal für die qualifizierten Antworten.
Der Reihe nach:
@newt3 1.:
Die Rücklichter werd ich die nächsten Tage mal rausnehmen und nachsehen. Von unten war erstmal alles ok.

@vw220:
Ein Abfühlen und Reinschauen (was ich schlecht fotografieren kann) ergibt, das das Loch in
der inneren B-Säule ca. daumengroß ist und in den dahinter liegenden Schweller geht. Es geht von untern Ende der Säule los.
Die Position der Lasche scheint mir identisch zur Beifahrerseite, wo ich kein Rost gefunden habe (Stopfen raus, getastet, Endoskop auch von innen durch den großen Stopfen).
Mutig habe ich mal mit meinem Hydraulikheber angehoben und keine Veränderung festgestellt.
newt3 hat geschrieben:
10.01.2021, 22:02
bzgl b-säule innen. evtl täuscht auch einfach dieses bild? download/file.php?id=22927&mode=view
ist hier wirklich die b-säule auch INNEN durchlöchert? mir fehlt hier die dritte dimension (man kann das - zumidnest am pc- ja sehr ordentlich vergrößern) - das innenblech müßte doch viel weiter innen zu sehen sein als es aktuell wirkt?

ich denke "scubacs" wird es uns verraten. mal ordentlich reingucken, reinfassenen
(falls betroffen hast hier einen ähnlichen schaden https://www.ig-syncro16.com/viewtopic.php?f=32&t=2172 ,,,thread hat 4 seiten ruhig alles anschauen und durchlesen). hier im forum gibt es aber auch einiges zu dem thema.

-----------
zum thema innenschweller wünsche ich dir dass diese stelle hier in noch ordnung ist (???)
https://www.ig-syncro16.com/download/fi ... &mode=view
(wenn nicht wird es nochmal zusätzlich arbeit. bei geringer ausprägung fässt man es aber evtl gar nicht an je nachdem wie genau man es halt nimmt...).
natürlich auch die beifahrerseite mit anschauen. per endoskop sollte man ja von innen sehen können was sache ist.
@newt3 2.:
Das befühlen, Schraubendreher-Stechen und schauen ergibt, das rechts in den Schweller kein Loch geht. Auch nach links in den Radkasten is alles zu. Hab auch vom Radkasten aus mal ordentlich gestochert.
Die Stelle auf Deinem Bild ist bei mir nicht so arg, soweit ich das mit kratzen und stechen feststellen konnte.

Ich plane jetzt erstmal freizulegen, was ich mit meinen Mitteln machen kann um den Aufwand abzuschätzen:
- Das Außenblech bis zur Höhe der ersten Schmutzfänger-Befestigung rausflexen
- Mit Draht- und Schrubb-Scheibe mal alles ringsrum saubermachen (auch Radkasten)

Oder macht das der Schweißer lieber selbst? Was meint Ihr?

... und dann einen Schweißer suchen.

Ich bin guten Mutes und weiß das ich hier ggf. Geld reinstecke, dass es nie zurück gibt. ABER ich mag meinen Bus zu sehr und will noch einiges an Freizeit mit Ihm verbringen!

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Re: Küchenfuge konservieren?

Beitrag von puckel0114 » 11.01.2021, 10:13

Nichts rausschneiden.

Der Karosseriebauer braucht Fixpunkte, muss Maße nehmen etc.
Sonst wird das hinterher nicht vernünftig.
Erst recht, wenn du einen hast, der noch nie T3 geschweisst hat.
Gruß aus Bielefeld
Volkmar

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Re: Küchenfuge konservieren?

Beitrag von newt3 » 11.01.2021, 10:41

wenn du selbst mithelfen möchtest mach es vielleicht wie folgt:
- besorg dir einen günstigen nachbauradlauf oder auch nur den hinteren teil davon (sofern du nicht das komplette kniestück brauchst weil einstieg, gurtbefestigung usw noch einen guten eindruck machen) und das repblech für die untere b-säule aussen.
- mit deinem fahrzeug und den beiden blechen zum karosseriebauer und das ganze besprechen. sag dass du zb beim thema radlauf vorarbeit leisten möchtest und ggf auch was das öffnen der b-säule angeht

hast du das vernünftig abgesprochen kannst/darfst du evtl auch vorarbeiten (aber der normalfall ist dass derjenige der es wieder aufbauen soll das ganze auch abreißt. er hat dann genau im kopf welche bleche wie übereinander waren, ggf auch die abstände der schweißpunkte etc pp).

jemand der das am t3 schonmal gut hinbekommen hat oder mehrmals wäre natürlich ideal. im grunde sollte es aber jeder fähige karosseriebauer hinbekommen. was man in jedem fall klarstellen sollte: man möchte eine vernünftige reperatur. das ganze ordentlich und originalgetreu. also kein "zeitwertgerechtes" rumgepfusche

---------
wenn ich deine bilder richtig sehe war bisher nur der kühlschrank draussen. ich denke du solltest den küchenblock auch mit rausholen, wenn jemand an die b-säule innen dran muss. ich würd dir raten alle möbel und verkleidungen mal rauszuholen weil im bereich unten hinter der c-säule links und rechts ist ja meist auch was los - bei guter karosse vielleicht noch nicht zuviel aber genug um hier mal nachzuschauen (und zu konservieren).
->mach dir am besten vernünftige bilder, wenn du alles ausbaust. vernünftig in möglichst der reihenfolge wie du vorgehst. und gerne auch von jedem detail ein nahes und ein fernes (die ferne hilft später um einen bezugspunkt zu haben wo dieses oder jenes detail überhaupt ist). kabel kannst du beschrieben. schrauben würd ich immer unmittbar dort wieder hinstecken wo man sie rausgedreht hat. also nicht jede einzelne schraube in irgendwelchen beschrifteten tüten sammeln - das macht es hinterher viel schwieriger als wenn sie direkt am riesigem ort nur raus und im verbund mit dem jeweils anderem teil wieder reingedreht werden muss.

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Re: Küchenfuge konservieren?

Beitrag von TottiP » 11.01.2021, 10:50

Das
newt3 hat geschrieben:
11.01.2021, 10:41
was man in jedem fall klarstellen sollte: man möchte eine vernünftige reperatur. das ganze ordentlich und originalgetreu. also kein "zeitwertgerechtes"
klammert
besorg dir einen günstigen nachbauradlauf
eigentlich von selbst aus. Die Bleche gehen für eine Zeitwert Reparatur, um es richtig schick zu machen, ist zu viel Anpassarbeit notwendig. Und wenn es beim Blechmann vom Fach ist, kostet die Zeit des Anpassens mehr als ein original Kniestück
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Re: Küchenfuge konservieren?

Beitrag von burger » 11.01.2021, 13:18

Nagut aber es geht ja nur um die unteren cm eines Raflaufes. Wenn der Rest noch i.O. ist würde ich den auch dran lassen. Ja die Meinungen gehen da auseinander. Der puckel schneidet sofort jedes Blechteil komplett raus was ein bissl Rost hat, ich ersetze wo es geht nur Teilbereiche. Das kostet Zeit denn Bleche anzufertigen die auf Stoß passen und die Zinnerei am Ende noch dazu ist recht aufwändig. Ich war einige Mal bei einem richten Oldtimer-Karosserieinstandsetzer. Die arbeiten auch ganz anders, da wird alles selbst angefertigt (Für einen SL Flügeltürer gibts halt keinen Katalog mit Blechteilen) auf Stoß autogen eingesetzt und verzinnt. Das war schon faszinierend was die Jungs da drauf haben.
Mein Resultat dieser Stelle sah so aus. Kosten für Blechteile: keine. Fotos von davor habe ich nicht, es war aber alles raus an der Stelle, auch ein Stück Schweller musste ersetzt werden.
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Re: Küchenfuge konservieren?

Beitrag von newt3 » 11.01.2021, 13:25

@totti:
wenn du nur die hinteren ca 5cm brauchst für die b-säulen reperatur - und darum geht es ja hier - dann sollte so ein nachbauradlauf ausreichen (von dem man dann entsprechend die hinteren 5cm nimmt). die hinteren paar cm radlaufkannte sind bei den nachbauten dann durchaus auch ordentlich - weiter vorne sähe das anders aus. mag sein dass das blech nicht immer gleichdick ist - was in diesem bereich aber auch egal wäre. dahinter also die untere b-säule die repblechen sind dick und in originaler stärke.

wenn vorne der einstieg ok ist und der bereich an der gurtmutter man wohl das originale kniestück weitgehend stehen lassen - also den originalen radlauf nahezu komplett original belassen - und eben nur die letzten ca 5cm wegnehmen.
dafür reicht das nachbaublech aus - da muss man kein komplettes kniestück einbauen.

klar kann man argumentieren der einstieg hat schon schaden, wenn man es lange noch nicht sieht (das wäre sicherlich tottis argumentation nebem dem unstand dass so ein billigradlauf recht dünnes blech hat) nur wenn man so drangeht kann man gleich das halbe auto neu bauen (im falle das aussenschwellers steht ja hier eine ähnliche frage).
wenn im einstieg noch nichts zu sehen ist oder nur minimal dann konserviert man da vorne und gut - das bringt ihn dann sicher über die nächsten 10, 15 jahre erstmal weiter - sofern die karre nicht gerade daily driver bei wind und wetter + keine pflege erfährt und ständig feuchtigkeit drin ist.
es wäre dann mit kanonen auf spatzen geschossen du weißt doch nie wer dir übermorgen dein auto zerschießt. klar wäre die reperatur weiter vorne in 15 jahren dann umfangreicher und teurer als heute aber bis dahin geht erstmal sehr viel zeit ins land.

(edit: hat sich mit burger überschnitten. der sieht es dort offenbar ähnlich. bei dem gelbem gut zu sehen: man ist unterhalb des joker-dekors geblieben. sofern man das nicht sowieso ersetzen möchte weil woanders noch stellen waren und sofern die naht (radlauf-b-säule) insgesamt im oberem bereich noch "vertretbar" 'aussieht' (und ggf auch 'ist', das merkt man ja beim raustrennen, wenn man von unten stück für stück hochgeht), wäre das wohl erstrebenswert sonst sind es nämlich gleich die nächsten 160€ die man für einen dekorsatz ausgibt.
und wenn es dann noch erstlack ist wäre mir ein bisschen beilackkieren da unten irgendwo im bereich das schmutzlappens auch lieber als wenn zb der gesamte radlauf neu lackiert ist weil man eben das komplette kniestück ersetzt hat (natürlich hängt es auch hier davon ab ob nich eh schon schäden am radlauf sind)

----------
"um es richtig schick zu machen, ist zu viel Anpassarbeit notwendig. Und wenn es beim Blechmann vom Fach ist, kostet die Zeit des Anpassens mehr als ein original Kniestück"
das stimmt in dem bereich so nun nicht:
- das komplette kniestück rausholen da bist schon eine weile länger am ausbohren als wenn du nur den hinteren teil rausmachst
- auch das einsetzen wird länger dauern als nur hinten (klar die kleine zusatznaht die man beim anstückeln halt braucht ist zusätzlicher aufwand und putzten muss man sie anschließend auch aber das geht auch schneller als ein komplettes kniestück zum einpunkten vorbereiten und reinzupunkten. dann noch die ganze nahtabdichtung im einstieg etc pp)
- die abklebearbeiten sind umfangreicher. das kniestück lackierst ja bei offener fahrertür. gleiches auch vorher schon beim raustrennen. du mußt jedes mal den gesamten innenraum schützen (und dass es jede menge fahrzeuge mit anlackierten teppischen gibt weißt du sicherlich....klar wäre dir oder einem lacker hoffentlich nicht passieren)
- thema dekor schrieb ich ja schon (kost auch ein paar € und das entfernen des alten....dann auf der kompletten seite....und das neue verkleben kostet auch ein paar minuten zeit).....(wobei mir natürlich klar ist dass in der gesamten naht rost drinsitzt)
--->man kann und sollte natürlich immer und überall mit dem anspruch der perfektion drangehen. nur dann wirds für denjenige der es richten läßt schnell sehr teuer daher wird es hin und dort kompromisse geben die frage ist eben nur wo und an welche stelle.
Zuletzt geändert von newt3 am 11.01.2021, 14:13, insgesamt 5-mal geändert.

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Re: Küchenfuge konservieren?

Beitrag von TottiP » 11.01.2021, 13:38

Tja, da driften unsere Ansprüche an eine gute Reparatur aus einander :-) :bier
Gruß, Totti
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Re: Küchenfuge konservieren?

Beitrag von Max Power » 11.01.2021, 14:45

puckel0114 hat geschrieben:
10.01.2021, 14:33
Ich ersetze grundsätzlich großflächig. Alles andere macht keinen Sinn, der T3 rostet in allen Ritzen, man sieht es nur erst, wenn es zu spät ist.
Fass das bitte nicht als Kritik an Deiner Herangehensweise auf, das ist bestimmt die beste Variante, den Rost komplett zu entfernen, doch ich frage mich, ob die neue Fuge dann auch dauerhaft rostfrei bleibt.

Können wir den zusammengepunkteten Falz heute (meist ja doch mit "Hausmitteln") wirklich besser konservieren als VW mit Tauchbad oder was auch immer vor 30 Jahren?

Wenn die Fuge in 15 oder 20 Jahren dann wieder rostig ist, kann ich sie auch heute mit Öl oder Fett tränken und sie hält auch noch 15 Jahre im Originalblech und -lack und hab ganz viel Geld gespart.

Der Fuss der B-Säule muss natürlich geschweisst werden, doch so eine Küchenfuge würde ich in keinem Fall auseinanderreissen.

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Re: Küchenfuge konservieren?

Beitrag von burger » 11.01.2021, 14:51

Genau den gleichen Gedanken hatte ich auch schon. Und mal Hand aufs Herz: Besprüht oder bestreicht ein professioneller Karosserie-Instandsetzer vor dem Einschweißen alle Bleche und vor allem die Kontaktstellen mit Schweißprimer? Ich denke nicht. Das ist jetzt allgemein formuliert und nicht auf puckel bezogen. Zumal sich ohne jegliches Zeugs immer noch am besten Schweißen lässt. Gut die Küchenfüge könnte man im Nachhinein von oben noch relativ einfach mit Grundierung tränken, von unten müsste man mit einer Lanze sprühen aber es gibt auch Stellen an die man später noch weniger gut herankommt.
Gruß aus OWL,
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Re: Küchenfuge konservieren?

Beitrag von puckel0114 » 11.01.2021, 16:24

Hier ist einer, der alles mit Schweissprimer einsprüht ;-)

Und ja, die Fugen halten wieder 20 Jahre, wenn nicht sogar länger.

Das Problem bei den Fugen sind zweierlei.
Zum einen kommt die KTL auch nicht in die letzte Ritze rein und dann reiben tatsächlich die Bleche in den Fugen aufeinander und schleifen die KTL ab.
Dort fangen sie dann an zu rosten.
Hier schön zu sehen, wie das Rosten in den Fugen anfängt, ein schmaler Streifen hat keinen Lack und rostet:
Bild
Und hier ist stellenweise kein KTL drauf:
Bild

Bei mir kommt nach dem Schweißen noch Owatrol CIP rein, durch die Kapilarwirkung zieht sich die Farbe durch die Fuge durch.
Nach dem Lacken Fluid Film satt. Da passiert nie wieder was.
Gruß aus Bielefeld
Volkmar

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Re: Küchenfuge konservieren?

Beitrag von burger » 12.01.2021, 08:33

Hi Volkmar, das ist aber auch nicht normal :mrgreen: Der Unterschied ist halt du hast selbst einen Bus und kennst die Tücken der braunen Pest und die Sorgen und Nöte der Busfahrer. Respekt für deine Arbeit! Der durchschnittliche Karosseriebauer sieht den Rostschutz i.d.R. nicht als seine Aufgabe.
Gruß aus OWL,
Markus

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Re: Küchenfuge konservieren?

Beitrag von VW220 » 12.01.2021, 12:34

Erfahrungsbericht zu "dilletantischen Konservierungen"
Bei meinem ROTEN wurde in einer billigen Werkstatt vor 20 Jahren das große Reparaturblech von Radlauf zu Radlauf https://www.werk34.de/de/aussenschwelle ... 011-r.html drübergebraten weil der Schweller da irgenwie durch war.
Ich habe anschließend den Küchenblock rausgenommen um von innen mal reinzuschauen. Es war fast kein Verstärkungsblech der Küchenfuge mehr vorhanden, gemeint ist das Blech zwischen Seitenwand und Bodenblech download/file.php?id=22906&t=1. Direkter Blick auf den Aussenschweller war gegeben. Das Reparaturblech war innen und aussen nur grundiert.
Mangels Können, Wissens, Geld etc. und das Auto war ja schon 20 Jahre alt habe ich schlicht zwei Dosen Hohlraumkonservierung von innen reingesprüht und das ganze ohne Kondenswasserschutzfolie etc. wieder zusammen gebaut. Von aussen die Blechkante mit Karosseriedichtpaste abgepinselt und ordentlich dick Sprühdosenlack drüber. Bordsteinkantenreparatur, quick and dity. Very quick, very dirty.

Bis heute hat kein Tüv da was gesehen was da nicht hingehört.
Bis heute ist kein Blech über der Wagenheberschlaufe durch.
Bis heute hat der Wagen seit dem 100000km auf Europas Straßen absolviert und sieht immer noch so bescheiden aus wie damals.
Bis heute (40 Jahre) hat der Bulli niemals eine Autogarage gesehen und steht immer draussen.
Letzte Lackierung (die 3.) fand vor 25Jahren statt.
Eine Konservierung mit guten Mitteln kann Leben stark verlängern auch wenn es nicht der Weiheit letzter Schluss ist.

Bei der Restaurierung von meinem GRAUEN hatte ich Zeit, Geld, Wissen und die Möglichkeiten und bin einen anderen Weg gegangen. Alles raus, alles neu, wie in einigen eurer Beiträge auch zu sehen ist. Ich werde vieleicht und hoffentlich noch zwanzig Jahre damit fahren und fahren können. Dann hat sich der Aufwand gelohnt, aber erst dann.

Fakt ist, Scubacs muss sich entscheiden was er hat, was er kann und was er will. Viele Wege führen zu weiteren 10-20 Jahren.

Fakt ist auch das mein ROTER wieder orginalgetreue Bleche bekommen soll. Nicht weil es muss, sondern weil ich es kann und will. Ob es sich lohnt? Wohl nur für mein Ego.

LG
Günter

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Re: Küchenfuge konservieren?

Beitrag von scubacs » 14.01.2021, 10:24

Auf Grund der vielen guten Hinweise, habe ich mal ein paar Fotos innerhalb der Ohren und b-Säulen gemacht:
Hinter Rücklicht rechts und unten:
Rueckl-re-1.jpg
Rueckl-re-2.jpg
Rueckl-re-3.jpg
Rueckl-re-unten.jpg
Hinter Rücklicht links und unten:
Rueckl-li-1.jpg
Rueckl-li-2.jpg
Rueckl-li-3.jpg
Rueckl-li-unten.jpg
Rueckl-li-unten2.jpg
Bis auf das Loch in der hinteren Schürze hab ich bisher nur oberflächlichen Rost gefunden.

Dann noch die B-Säule Beifahrerseite:
B-Saeule-re-1.jpg
B-Saeule-re-unten.jpg
Kein Vergleich zur Fahrerseite: kein Loch, hinten den Stopfen nur Hohlraumversiegelung.

Hier noch B-Säule Fahrerseite von Radhaus aus:
B-Saeule-li-Radhaus.jpg

Ich sehe hier hauptsächlich Konversierungsbedarf im Vergleich zur B-Säule links unten, bin aber dankbar für Hinweise falls jemandem auf den Bildern noch was auffällt.
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.

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Re: Küchenfuge konservieren?

Beitrag von bernd68 » 14.01.2021, 12:08

Moin,

mit hoher Wahrscheinlichkeit wird es im Bereich der B-Säule unten auch einiges an Rost auf Dich warten. Das was an der Oberfläche und auf Deinem Bild zu sehen ist, ist nur die Spitze vom Eisberg. Wenn Du da anfängst zu kratzen wird einiges an Rost auftauchen.

Der Unterbodenschutz ist teilweise vom Rost unterwandet - zuerst mit Wasser und dann entsteht an der kritischen Stellen der Rost.

Da hilft eigentlich nur den Unterboden etc. genau zu untersuchen und die kritischen Stellen zu sanieren und neu zu versiegeln.
Wenn Du das Auto langfristig erhalten willst wird das schnell ein Vollrestauration mit einigen Schweißarbeiten incl. Trockeneisstrahlen oder halt in Handarbeit den UBS runterkratzen.

Kurzfristig kannste den Bus mit viel Wachs und punktuell Schweißen über die nächsten Jahre retten - irgendwann drückt der Rost aber überall durch.

Gruß Bernd

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Re: Küchenfuge konservieren?

Beitrag von newt3 » 14.01.2021, 16:01

so ein genauer blick ans/ins heck ist schon ein gewisses wespennest. aber im grunde zieht sich das halt übers gesamte fahrzeug - sofern man weiß wo man hinschauen muss UND es sieht durchaus noch "vergleichsweise" gut aus bei deinem

ich hoffe du hast nichts dagegen, wenn ich die bilder mit pfeilen ergänze. (die unterschiedliche farbe mal ungefähr die stärke der ausprägung....je mehr rot desto fortgeschritten)

->hinten links könnte man schon überlegen die endspitze zu entfernen, das ganze zu entrosten, das kleine blech über der endspitze zu ersetzen und eine neue endspitze dran. (ob schweissen wie original oder kleben mußt du wissen)
->heckblech die stelle das gleiche thema. gehört eigentlich gemacht

ich denke aber dass du mit konservieren der entsprechenden stellen und regelmäßigem nachkonservieren bei einem saisionfahrzeug den aktuellen "ist zustand" auch die nächsten 15 jahre zu 98% erhalten kannst. selbst wenn sich ggf rostmäßig doch noch minimal was tut dann bei guter konservierung wesentlich schleichender als bisher (und das auto ist ja fast 40 jahre alt)

im grunde gehört das gesamte fahrzeug vernünftig konserviert (fluid film, ggf wachs). natürlich nicht nur die gezeigten stellen sondern im grunde jede blechdopplung die du irgendwi erreichen kannst (jegliche hohlräume...es gibt ja einen hohlraumplan für den t3, den gesamten unterboden, motorraum, innenraum). willst du blecharbeiten machen/machen lassen dann jetzt vor der konservierung (sonst klebt das zeug in jeder ritze und du mußt es zum schweißen und für lackaufbau wieder entfernen)

(die beiden roten pfleile auf bild eins das ist ein hohlraum den du erreichst, wenn du diesen kanister ausbaust und mal hinten mit der hand um die ecke fasst (bzw mit dem handy dann für dich ein bild um die ecke machst). natürlich solltest auf der rechten seite diese hecke von innen genauso konservieren denn es ist ja nur eine frage der zeit bis sich hier auch sowas bildet)
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Re: Küchenfuge konservieren?

Beitrag von scubacs » 16.01.2021, 16:50

newt3 hat geschrieben:
14.01.2021, 16:01
so ein genauer blick ans/ins heck ist schon ein gewisses wespennest. aber im grunde zieht sich das halt übers gesamte fahrzeug - sofern man weiß wo man hinschauen muss UND es sieht durchaus noch "vergleichsweise" gut aus bei deinem

ich hoffe du hast nichts dagegen, wenn ich die bilder mit pfeilen ergänze. (die unterschiedliche farbe mal ungefähr die stärke der ausprägung....je mehr rot desto fortgeschritten)
natürlich nicht, bin für die Hinweise dankbar
newt3 hat geschrieben:
14.01.2021, 16:01
ich denke aber dass du mit konservieren der entsprechenden stellen und regelmäßigem nachkonservieren bei einem saisionfahrzeug den aktuellen "ist zustand" auch die nächsten 15 jahre zu 98% erhalten kannst. selbst wenn sich ggf rostmäßig doch noch minimal was tut dann bei guter konservierung wesentlich schleichender als bisher (und das auto ist ja fast 40 jahre alt)
das wäre jetzt ertsmal mein Plan
newt3 hat geschrieben:
14.01.2021, 16:01
im grunde gehört das gesamte fahrzeug vernünftig konserviert (fluid film, ggf wachs). natürlich nicht nur die gezeigten stellen sondern im grunde jede blechdopplung die du irgendwi erreichen kannst (jegliche hohlräume...es gibt ja einen hohlraumplan für den t3, den gesamten unterboden, motorraum, innenraum). willst du blecharbeiten machen/machen lassen dann jetzt vor der konservierung (sonst klebt das zeug in jeder ritze und du mußt es zum schweißen und für lackaufbau wieder entfernen)
damkit werde ich jetzt so nach und nach über den Winter an den Stellen die offensichtlich nicht geschweißt werden müssen machen
newt3 hat geschrieben:
14.01.2021, 16:01
(die beiden roten pfleile auf bild eins das ist ein hohlraum den du erreichst, wenn du diesen kanister ausbaust und mal hinten mit der hand um die ecke fasst (bzw mit dem handy dann für dich ein bild um die ecke machst). natürlich solltest auf der rechten seite diese hecke von innen genauso konservieren denn es ist ja nur eine frage der zeit bis sich hier auch sowas bildet)
Dazu habe ich jetzt mal Bilder gemacht.
Rechts:
20210116_112805.jpg
Hier werde ich nach Ausbau des Luftfilters mal direkt ran um zu sehen ob das durch ist. Von unten bin ich nicht "durchgekommen" :lol:

links:
20210116_113003.jpg
Langsam find ich das weitere Freilegen der B-Säulen-Baustelle lustig: man lernt was zum Aufbau des Busses an der Stelle :tl :
20210116_121234.jpg
- Die untere Falz ist bis Mitte Abwassertank-Befestigung rostig
- Das Loch neben der "Verstärkung" der Innen-Säule (keine Ahnung wir das Teil richtig heißt) geht in den Innenschweller.
- positiv: der Innenschweller ist nirgends durch, auch vom Radhaus aus ist kein durchkommen.
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.

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Re: Küchenfuge konservieren?

Beitrag von TottiP » 16.01.2021, 19:40

Warte mal mit dem Freuen bis Du bei mir warst :mrgreen:
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Re: Küchenfuge konservieren?

Beitrag von Neuling86 » 16.01.2021, 20:42

TottiP hat geschrieben:
16.01.2021, 19:40
Warte mal mit dem Freuen bis Du bei mir warst :mrgreen:
Oh ja das kommt mir bekannt vor :kp
Gruß Lukas

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