geerbter T3, was damit tun?

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febus
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geerbter T3, was damit tun?

Beitrag von febus » 23.02.2021, 18:23

Liebe Community,

Ich habe vor Kurzem einen T3 geerbt. Danach habe ich in meinem Freundeskreis nach so viel Info gesucht, wie möglich war. Auch im Internet habe ich mich versucht kundig zu machen. Bis jetzt weiß ich aber noch nicht so richtig, was man mit dem Teil anfangen kann. Ist es schrottreif, kann man das restaurieren oder sogar verkaufen? Eine Einschätzung von euch würde mir viel bedeuten, da ich niemanden kenne, der sich sonderlich gut mit VW auskennt. Ich habe mal einige Bilder geschossen und diese angehängt.

Das Baujahr ist mir übrigens nicht bekannt, kann man das aufgrund der Bilder schätzen oder gibt es dafür keine Anhaltspunkte?

Eure Hilfe ist mir viel Wert, vielen Dank dafür

Lieber Gruss, Felix

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Re: geerbter T3, was damit tun?

Beitrag von Alexander » 23.02.2021, 18:51

Hi,
der Bus wurde ~Anfang/Mitte April 1982 gebaut.

Der steht aber schon recht lange, oder?
Wann ist der TÜV denn abgelaufen?
Wenn du den wieder auf die Straße bringen möchtest, was sicherlich irgendwie gehen wird, wirst du einiges an Geld in die Hand nehmen müssen.
Wie viel kann man schlecht sagen, auf jeden Fall aber deutlich 4-stellig.

Mal schauen was andere sagen, bevor ich mehr sage.
Viele Grüße,
Alexander

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Re: geerbter T3, was damit tun?

Beitrag von typ2t3 » 23.02.2021, 19:04

Hi,

also die Innenaustattung kannst so wie sie ist eigentlich wegwerfen. Motor und Getriebe müsste man hören, fahren, spüren.

Das Blech Außenhat schon einige Macken. Denke da wird man die Klassiker wie Küchenfuge, hinterm Radlauf bestimmt neu machen müssen. Aber gut, da bist du ja nicht der erste der sowas machen würde. Untenrum sieht er mal garnicht sooo schlecht aus. Eigentlich auf den ersten Blick original nicht mal groß Rostansatz.

Kommt halt auch darauf an, was du damit machen wollen würdest. Technisch und optischer Zustand ist das eine, Innenraum (Camper?) ist das andere. Willst du nur Geld damit machen, dann wird das nix mit dem restaurieren. Willst ihn selber nutzen, dann schon eher.

Wenn dir ein Samstag nicht zu schade ist, dann wirf doch mal Alles an Verkleidung, Möbel Gummimatten usw. raus. Dann viel Saugen und Wischen innen. Von Außen ordentlich Kärchern mit gutem Reinigungsmittel. Dann fetzts auch gleich mal losen Rost und Farbe mit weg und man sieht mehr.

Ist halt auch immer die Frage, was du selber machen kannst?

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Re: geerbter T3, was damit tun?

Beitrag von caravelle c » 23.02.2021, 19:06

Wie Du schon richtig erkannt hast, der Bus ist schrottreif. Hochdach, Schiebefenster und Innenausstattungsdetails werden aber noch einen drei oder gar vierstelligen Betrag zusammen erbringen können im Verkauf.

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Re: geerbter T3, was damit tun?

Beitrag von T3BS » 23.02.2021, 19:22

Also mit dem Urteil "Schrottreif" wäre ich hier mal vorsichtig, dann hätte ich nämlich meinen Bus auch in die Tonne drücken müssen und mein Nachbar seine Zwei auch.
Klar, den schön zu richten ist Arbeit, aber so wie ich das sehe, kann man den mit vertretbarem Aufwand auch so wieder fahren. Vorausgesetz Motor und Getriebe sind einigermaßen in Ordnung
Die Frage ist eher ob es sich lohnt Unmengen an Arbeit in den Bus zu stecken, da es nur ein umgebauter Transporter ist, noch dazu mit der schwächsten Dieselbrust.
Deswegen würde ich den eher mit wenig Aufwand richten und dann ein paar Jahre schön gemütlich in den Urlaub fahren.
Viele Grüße
Sebastian

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Re: geerbter T3, was damit tun?

Beitrag von p40p40 » 23.02.2021, 19:28

Da ist sicherlich was zu machen . Die Frage ist natürlich wie lange der schon steht , und dafür sieht er mal nicht so schlecht aus . Mal entrümpelt und mal runtergewaschen das ganze Moos ab dann sieht das ganze schon besser aus . Rein von der Karosse her gibt es viel schlimmere . Die Frage ist halt die ganzen Lager Dämpfer Lenkung Motor die Technik wie ist die ? Muss das Hochdach runter u.s.w.
Die Frage ist natürlich auch was du willst ? Herrichten und danach Verkaufen ist nur wenn du viel Geld verbrennen willst .
Bleibt nur noch Herrichten und selber fahren . Bin ich eigentlich der Typ der mit einen 40 Jahre alten Fahrzeug und dessen Comfort zurecht kommt !
( Fahrgeräusche , reduzierte Geschwindigkeit , fehlen aller Assistenzsysteme u.s.w. ) . Macht aber auch nur Sinn wenn man einiges selber machen kann , und auch die Räumlichkeiten + Werkzeug dazu hat . Sonst wird es zu teuer .
Oder so verkaufen wie er jetzt ist . Da wird sich schon einer finden .
LG Markus

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Re: geerbter T3, was damit tun?

Beitrag von seoman » 23.02.2021, 19:48

Man kann alles restaurieren, die Frage ist eher wozu und welchen Preis ist man bereit zu zahlen (zeitlich wie finanziell)?

Wert: Als Teileträger können einzelne Komponenten der Modelle vor durchaus 86 interessant sein (z.B alte Schiebetür, Koppelstangen), da einige Ersatzteile aus der ersten Modellserie heute kaum mehr zu kriegen sind und sofern intakt natürlich. Siehe auch Link unten. Der Kaufpreis ergibt sich dann aus dem Wert der Teile, die noch recyclet werden können. Was hier aber überschaubar ist. Ein selbst (?) umgebauter Transporter rangiert fast in der untersten Preiskategorie. Die einfachste Verwertung wäre ausschlachten. Schätzung wurde schon abgegeben, der schließe ich mich an.

Wenn er wieder auf die Straße soll gut überlegen wozu. Sahnestückchen wird das sicher keins mehr und da fließen etliche tausender und Wochen rein bevor der wieder läuft. Grundsätzlich nur wenn viel selbst erledigt werden kann/will. Was kannst du selbst machen, gibt's einen Platz zum arbeiten, hast du Frau und oder Kinder? 😉

https://blog.buschecker.de/vw-bus-typen ... fberatung/
Lieber einfache, funktionale Technik, als teurer, komplizierter Schnickschnack

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Re: geerbter T3, was damit tun?

Beitrag von wiggerl59 » 23.02.2021, 20:49

Servus Felix,
ich interpretiere Deine Frage so, als daß Du den nicht selbst haben/fahren möchtest und ihn auch nicht selbst restaurieren möchtest.
Wenn dem so ist; zum wegwerfen zu schade, in Teilen verkaufen macht die meiste Arbeit bringt aber den höchsten Erlös oder in bekannten Internetplatformen versteigern oder zum Preis xxx verkaufen und sehen, wie die Nachfrage ist. Ist die Nachfrage groß, war er zu günstig.

Grüße

Klaus

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Re: geerbter T3, was damit tun?

Beitrag von febus » 24.02.2021, 10:20

Liebe Community,

Bin echt umgehauen von all den Antworten, vielen Dank an alle, so eine Einschätzung von vielen Kundigen ist viel wert in solchen Zeiten! :g5
Ich bin selber, wie manche rausgehört haben, kein Bastler und obwohl es natürlich sehr schön wäre, das Auto auch im Andenken behalten zu können, traue ich mir die Restauration überhaupt nicht zu.

Die Idee, die Teile einzeln zu verkaufen, war mir noch nicht gekommen, werde mir das aber natürlich überlegen, wenn es finanziell am sinnvollsten ist. Vielleicht finde ich auch jemanden, der den Bus für sich selbst nimmt, wäre schon auch schön zu wissen, dass das Auto noch irgendwo in der Welt gefahren wird. Ich tue mich noch schwer zu schätzen, was man für den Bus im Ganzen verlangen könnte in so einem Fall und ohne Besichtigung kann man das ja wahrscheinlich auch kaum sagen. Danke aber für die groben Einschätzungen dazu!

Zu guter letzt auch viel Respekt an euch Bastler, finde das ne coole Sache und hoffe, irgendwann mal wochenends auch ein bisschen mehr selbst tüfteln zu können :-)

Lieber Gruss, Felix

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Re: geerbter T3, was damit tun?

Beitrag von BUSbahnhof » 24.02.2021, 11:08

Verrate doch mal wo das gute Stück steht? ;-)
Bullige Grüße vom Micky
Lieber Rost statt Plastik!
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Re: geerbter T3, was damit tun?

Beitrag von matzmann » 24.02.2021, 12:09

Hat der deutsche Papiere? War ja kein Fahrzeug für den deutschen Markt.

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Re: geerbter T3, was damit tun?

Beitrag von TheWigald » 24.02.2021, 12:09

febus hat geschrieben:
24.02.2021, 10:20
Die Idee, die Teile einzeln zu verkaufen, war mir noch nicht gekommen, werde mir das aber natürlich überlegen, wenn es finanziell am sinnvollsten ist.
Moin,

wenn du das normalerweise nicht machst, dann würde ich das auch nicht machen. Du brauchst den Platz ihn zu zerlegen. Dann die Sachen ins Netz packen und dann Versenden. Ein Teil wird auch über bleiben, was du dann entsorgen mußt.

Und wenn du selber nicht an T3s interessiert bist würde ich ihn weggeben. Geld wirst du auf jeden Fall bekommen, der ihn dann dort wo er steht aufm Trailer abholt. Also verschrotten erstmal nicht. Ob man ihn dann neu aufbaut oder schlachtet, muss man vor Ort sehen/klären.

Ein Oldtimer verbrennt ordentlich Geld. Wenn man nicht wirklich VOLL dahinter steht, für den ist das dann nichts. Es gibt mittlerweile viele die den VAN-Life mit dem T3 erleben wollen, doch der Atem ist dann doch sehr kurz, wenn sie merken, was für Geld und Zeit an schrauben an so einem alten Fahrzeug zusammen kommt und verkaufen ihn dann doch gleich wieder.

Grüße Dennis

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Re: geerbter T3, was damit tun?

Beitrag von newt3 » 24.02.2021, 23:08

ich seh da verschiedene möglichkeiten:
a) verkauf ihn als erbstück so wir er ist. das putzen kannst dir eigentlich sparen da kommt dann nur noch mehr zum vorschein was alles kaputt ist. wenn du nicht sicherstellst dass der motor seinen dienst tut wirst du bei ca 800-1500€ landen. wenn du sicherstellst, dass der motor läuft und vielleicht auch eine kurze runde über hof oder acker möglich ist könnt ich mir vorstellen, dass da auch jemand 1200-2100€ für ausgibt. ich glaub das große auktionshaus wäre hier ein weg in der hoffnung, dass derjenige der ihn kauft ihn dann tatsächlich auch zu seinem höchstgebot und ohne jegliche diskussion abholt. natürlich wäre es dabei hilfreich sein inserat rechtsicher zu formulieren
b) herrichten lassen. wird die teuerste aller möglichkeiten. karosse gehört ausgebeult, geschweißt, saniert, lackiert. technik gehört überholt und dort nicht nur das nötigste sondern so dass er zuverlässig läuft. innenausbau gehört was neues rein denn daran möchte man sich sicher nicht wohlfühlen. in summe bist du dann locker fünfstelligig los mit einer zwei oder auch drei vorne je nachdem wer es macht und wie gut man es haben möchte. ein anderes fahrzeug zu kaufen wäre günstiger und insgesamt die stressfreiere option
c) selbst herrichten. geht aber nur, wenn man zeit und lust dazu hat. innen ist jetzt nicht sonderlich schwer, technisch sollte man sich mit mechanik etwas auskennen, blechmäßig halt mit dem schweißgerät umgehen können und lackiert werden will er auch irgendwie. willst du damit zuverlässig auf die straße wird es auch nich unter fünfstellig abgehen aber vermutlich noch mit einer 1 vorne

d) nur das nötigste machen. sprich waschen, motor kurz checken, schauen was für den tüv nötig ist. es kann sein dass gelingt mit 2000€ aber ob du lange damit freude haben wirst oder überhaupt freude. und dann wäre da noch das leidige thema kfz steuer die halt ohne h kennzeichen zumindest ganzjährig auch nicht so ganz günstig ist (wenn man mal den maßstab eines günstigen kleinen pkw ansetzt der einen ja auch überall hinbringt)
e) wie d nur eben mit der absicht ihn dann zu verkaufen
f) schlachten und in einzelteilen weg

ich denke eigentlich d ist keine wirkliche option.
e kannst du dir eigentlich sparen, viel aufwand, ggf einiges getrickse um tüv zu erlangen. und dann bleibt es immernoch eine runtergerockte karre mit anfahrschäden rundum und einem fertigen innenraum (gewaschen und getüvt gibt es dann auch nicht mehr als 2500€ dafür da wäre variante a die viel stressfreiere variante)
f kannst du dir eigentlich auch sparen. wenn teile geld bringen solllen mußt du einschätzen können ob die teile noch in ordnung sind und auch irgendwo wissen was du dafür verlangen kannst. der aufwand ihn in einzelteile zu verlegen ist sicherlich nicht riesig das ist wenn man durchzieh mit 2 leuten an einem wochenende und vielleicht noch 2 nachmittagen erledigt. aber die zeit die draufgeht um verwertbare teile zu putzen, zu prüfen und ins netz zu stellen, dich mit versand und verpacken rumzuärgern, mail ping pong mit interessenten, geplatzte abholtermine etc pp. es ist den aufwand nicht wert selbst wenn da evtl die doppelte summe rauskommt wie bei a genannt. das schlachten ist eigentlich nur eine option wenn du einen bulli hast und was über das gesamte auto lernen möchtest oder optimalerweise auch gleich mal verwendung für gewisse baugruppen oder aggegate hast (so geschieht das schlachten zu deinem nutzen....und das verbimmeln der übrigen teile ist eher beiwerk)

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evtl hast du nach etwas recherche schon gemerkt dass für bullis durchaus viel geld verlangt wird. was fahrbereites unter 6000€ auf den ersten blick kaum zu bekommen, fürs doppelte immernoch mit deutlichen abstrichen behaftet. gute camper kostet gerne 20 aufwärts und auch für 25-35 steht einiges ins netz was auf käufer wartet.
dennoch wäre es falsch daraus zu folgern dass ein ewig abgestelltes auto was rundrum verbeult ist, technisch überholt gehört und innen völlig abgerockt ist einen höheren betrag wert ist.

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"Ich bin selber, wie manche rausgehört haben, kein Bastler und obwohl es natürlich sehr schön wäre, das Auto auch im Andenken behalten zu können, traue ich mir die Restauration überhaupt nicht zu."

g) und dann gäbe es natürlich noch variante g. du läßt ihn einfach in der scheune oder garage stehen wo er aktuell stand und wartest noch ein paar jahre. ein vermögen wird er auch dann nicht wert werden aber die inflation wird er schon ausgleichen solange er geschützt und trocken steht. variante a und den geschützen trockenen stellplatz vermieten wäre aber finanziell gesehen trockem geschickter.
ok die bilder nochmal geguckt er stand wohl dann doch schon einige zeit draussen, ihm das weiterhin anzutun halte ich für keine sinnvolle option (denn besser wird er davon nicht und die arbeiten die dran zu tun sind werden mit der zeit auch nicht günstiger)

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Re: geerbter T3, was damit tun?

Beitrag von rubber-duck » 25.02.2021, 14:17

Ich tippe auf Frankreich.

Zum Thema Schlachten und in Teilen verkaufen wurde das Wesentliche schon gesagt: Du brauchst Platz, Werkzeug, Kenntnisse und Zeit. Hast du das nicht ausreichend, lohnt es sich nicht. Zumal wie schon angesprochen immer was übrig bleibt, was du dann auch noch entsorgen und evtl. dafür bezahlen musst.

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Re: geerbter T3, was damit tun?

Beitrag von febus » 25.02.2021, 15:48

Ja, danke nochmals für die Ideen und Kommentare!

Mir ist mittlerweile anhand eurer Ausführungen ausreichend klar geworden, dass eigentlich nichts in Frage kommt, außer den Bus zu verkaufen, so wie er ist. Auch wenn das ein bisschen am Herz wehtut, da damit auch ein Stück Geschichte verbunden ist, sehe ich mich nicht in der Lage, irgendwelche Reparaturen oder Ausschlachtungen zu machen.

Der Bus steht momentan in BaWü. Ich werde erstmal im Bekanntenkreis nachfragen, ob jemand Lust darauf hat und ansonsten in die regionalen Anzeigen stellen.

Nochmals herzlichen Dank an alle, ihr seid super!

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Re: geerbter T3, was damit tun?

Beitrag von KüstenKiste » 25.02.2021, 19:01

Ich würde gar nicht so rational an das Thema ran gehen aus den Gründen fährt wohl kaum einer so ein Auto.


Gibt da ja noch
H: du fängst einfach mal an, an der Kiste rum zu basteln viel verkehrt machen kannst du da ja erstmal nicht vllt erfasst dich ja der Bulli Virus.
Und vllt gibt es ja jemanden im bekannten Kreis mit dem man ein Gemeinschaftsprojekt draus machen kann.
Muss ja nicht über Nacht fertig werden.

I: du hängst zu sehr dran um ihn her zu geben kannst ihn aber auch nicht herrichten. Hau alles raus Bau n Bett rein und Evt n Waschbecken oder so und stell ihn in Garten als Gäste Zimmer hat n Kumpel mit nen alten Mercedes vario gemacht ist Sau cool.
Moin geht immer.
Moin moin ist schon Gesappel

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Re: geerbter T3, was damit tun?

Beitrag von rubber-duck » 27.02.2021, 19:24

Wo genau in BaWü?

Du bist kein Bastler und traust dir die Restaurierung nicht zu - ist dann zumindest so viel technisches Interesse und Geschick vorhanden, dass du dir die nötigen Sachen für den Erhalt des Busses aneignen / lernen kannst? Man wächst ja mit seinen Aufgaben... Freunde, die dir mit Rat und ggf. Tat zur Seite stehen, finden sich hier.

Ein Erbstück mit persönlichen Erinnerungen ist schon etwas Besonderes. Aber wenn du ins T3-Hobby einsteigst, brauchst du erst mal keine anderen großen, Zeit und Geld fressende Hobbies mehr. Und es ist von Vorteil, wenn die Familie dahinter steht oder sogar mitzieht.

Auf der anderen Seite - ein besonderes Auto (T3) mit persönlicher Historie (Erbstück) macht so viel Spaß wie kein anderes Fahrzeug.

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