Hochdach zum Schlafen nachrüsten

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Hochdach zum Schlafen nachrüsten

Beitrag von Muhe » 11.02.2018, 12:07

Hallo zusammen! Ich wollte gerne mal ein bisschen mit euch über unserer Überlegungen quatschen, ein Hochdach nachzurüsten. Wäre schön, wenn ihr aus euren reichen Erfahrungsschätzen beitragen könntet :g5

Also wir wollen ein Hochdach zum Schlafen. Wichtigste Voraussetzung ist, dass das H-Kennzeichen nicht darunter leiden darf. Aber ich denke, alle Hochdächer, die passen würden, sind ja zeitgemäß. Gibt es da trotzdem etwas zu beachten?

Dann die große Frage, welches Hochdach...

1. Faltdach: wäre mir eigentlich am liebsten, weil ich dann bei zwei Metern Höhe bleiben kann (vorausgesetzt, ich lege ihn ein bssichen tiefer), und weil es optisch einfach schöner wäre. Nachteil wäre zunächst der höhere Preis und dass man immer wieder das Bett aufbauen bzw. umräumen muss. Außerdem hatten wir letzten Sommer an der dalmatinischen Küste eine derart heftige Bora, dass wir ein Faltdach hätten einklappen müssen und uns dann erst zu dritt in das untere Bett hätten quetschen müssen. Außerdem ist es nicht isoliert und eine zusätzliche Isoliermatte nimmt ja wieder Stauraum weg.

2. Fixes Hochdach: Wäre günstiger, einfacher zu montieren, und man hätte zusätzlichen Stauraum, muss zum Schlafen nicht umräumen und es wäre von vorne herein isoliert. Und sturmsicher auch noch. Nachteil: ich verliere die Höhe und die meisten Hochdächer gefallen mir irgendwie nicht. Zumindest jene, die entsprechenden Platz nach oben zum Schlafen haben, sind ja meistens doch recht unförmig. Eventuell würde mir das Westphalia gut gefallen. Und ich komme dann in keine Garage mehr rein. Dazu kommt der höhere Spritverbrauch (erst recht beim Wbx) und das Fahrverhalten bei Seitenwind.

3. Abnehmbares Hochdach: Würde mir fast am besten gefallen, habe ich aber noch nie live gesehen. Wie ist denn das so und wie werden die befestigt? Ich müsste dann halt ein Schiebedach nachrüsten, denn ich habe keines. Das würde das ganze wahrscheinlich komplizierter machen, oder?

Habe ich irgendwas übersehen?

Also danke schon mal für eure Meinungen und habt einen schönen Sonntag!

EDIT: Ergänzung nach den Postings von Bernd und ToMa (Danke!!):
4. Dachzelt: Vorteil wäre, kein Dachausschnitt und recht günstig und abnehmbar, relativ schnell aufzubauen. Nachteil: keine Stehöhe und fehlendes Raumgefühl im Bus, Einstieg von außen und wahrscheinlich auch nicht so übermäßig sturmsicher?
Zuletzt geändert von Muhe am 11.02.2018, 12:51, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Hochdach zum Schlafen nachrüsten

Beitrag von bernd68 » 11.02.2018, 12:32

Moin,

was ist mit einem Dachzelt? Die gibt es von verschiedenen Herstellern. Wie windsicher die sind weiß ich nicht. Umräumen und Auf-und Abbauen musste leider auch. Dafür ist der Umbau am Auto minimal und man hat das Teil nur dabei wenn man es im Urlaub wirklich braucht.

Hast du schon einen Dachausschnitt?

Gruß Bernd

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Re: Hochdach zum Schlafen nachrüsten

Beitrag von Muhe » 11.02.2018, 12:37

Hmm... Dachzelt ja, daran hatte ich gar nicht gedacht. Eventuell dauert das auf/abbauen auch nicht länger als bei einem Faltdach?

Der Vorteil wäre, dass ich keinen Dachausschnitt brauche (nein, ich habe noch keinen).

Der Nachteil wäre natürlich, dass ich dann das "Raumgefühl" und die Stehhöhe unter Tags nicht habe, wenn ich z.B. mal bei schlechtem Wetter im Auto bleiben will.

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Re: Hochdach zum Schlafen nachrüsten

Beitrag von ToMa » 11.02.2018, 12:43

Wir standen vor dem selben Problem. Zu dritt im Bus war einfach zu eng. Haben uns am Ende für ein Dachzelt entschieden. Da es abnehmbar ist und somit der Bus noch in die Garage passt. Wir haben uns das Dachzelt auf einer Messe zeigen lassen. Schneller Aufbau war mir dabei am Wichtigsten. Das hat ungelogen keine 5 Minuten gedauert. Befestigt wird es an Dachträgern/ Querholmen. Genauen Erfahrungsbericht kann ich dir erst in paar Wochen geben, da das Zelt erst im März geliefert wird.

Haben uns für das Zelt von Campwerk entschieden.

Preis komplett waren 1150 Euro. Ohne Innenzelt allerdings, da ich mir das Geld dafür erstmal sparen wollte.
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Re: Hochdach zum Schlafen nachrüsten

Beitrag von Muhe » 11.02.2018, 12:48

5 Minuten klingt gut, und den Preis finde ich dann auch okay. Das reicht dann aber mit einer Boden-Stütze über das Dach hinaus, oder? Ich frage mich gerade, ob man damit auf einem von diesen Wohnmobil-Stellplätzen stehen darf?

Weißt du etwas über die Sturmsicherheit?

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Re: Hochdach zum Schlafen nachrüsten

Beitrag von bernd68 » 11.02.2018, 12:49

..alles hat Vor und Nachteile. DIE Lösung wirste nicht finden. Am Dach rumschnippeln ist ein nicht so leicht rückgängig zu machender Eingriff. Das Loch ist dann da...

Ein Regentag im Bulli ist auch nicht soo schön. Hier gibt es immernoch die Möglichkeit eine Schlechtwetterperiode in einem Hotel zu durchleben. Hätte ich früher nie angedacht -hier waren wir eiserne Camper die nichst in ein Hotel bekommt :lol:

Heute ist dieser Ansatz überholt und wenn es passt und es für die Reisestimmung zuträglich ist dann steht der Westi eben auf dem Hotelparkplatz :mrgreen:

Gruß Bernd

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Re: Hochdach zum Schlafen nachrüsten

Beitrag von ToMa » 11.02.2018, 12:53

https://youtu.be/Ae0agd4w7-g

so werden wir es auch machen. Da vorn eine Dachbox auf dem Bus ist.
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Re: Hochdach zum Schlafen nachrüsten

Beitrag von p40p40 » 11.02.2018, 13:23

Muhe hat geschrieben:

Wichtigste Voraussetzung ist, dass das H-Kennzeichen nicht darunter leiden darf.

Dann die große Frage, welches Hochdach...

Faltdach: wäre mir eigentlich am liebsten, weil ich dann bei zwei Metern Höhe bleiben kann (vorausgesetzt, ich lege ihn ein bssichen tiefer), und weil es optisch einfach schöner wäre. Außerdem hatten wir letzten Sommer an der dalmatinischen Küste eine derart heftige Bora, dass wir ein Faltdach hätten einklappen müssen und uns dann erst zu dritt in das untere Bett hätten quetschen müssen. Außerdem ist es nicht isoliert und eine zusätzliche Isoliermatte nimmt ja wieder Stauraum weg.

Fixes Hochdach: Wäre günstiger, einfacher zu montieren, und man hätte zusätzlichen Stauraum, muss zum Schlafen nicht umräumen und es wäre von vorne herein isoliert. Und sturmsicher auch noch. Nachteil: ich verliere die Höhe und die meisten Hochdächer gefallen mir irgendwie nicht. Zumindest jene, die entsprechenden Platz nach oben zum Schlafen haben, sind ja meistens doch recht unförmig. Eventuell würde mir das Westphalia gut gefallen. Und ich komme dann in keine Garage mehr rein. Dazu kommt der höhere Spritverbrauch (erst recht beim Wbx) und das Fahrverhalten bei Seitenwind.

Abnehmbares Hochdach: Würde mir fast am besten gefallen, habe ich aber noch nie live gesehen. Wie ist denn das so und wie werden die befestigt? Ich müsste dann halt ein Schiebedach nachrüsten, denn ich habe keines. Das würde das ganze wahrscheinlich komplizierter machen, oder?
Also danke schon mal für eure Meinungen und habt einen schönen Sonntag!
Hallo Das Problem mit Faltdach und Hochdach . Die Vorteile des einen sind die Nachteile des anderen .
Hier gab es mal eine Bericht : Reparatur GFK Hochdach Westfalia Beitrag von ratmillakilla der hat das Hochdach abnehmbar gemacht .
Wie weit das dann mit H Kennzeichen passt ? Da wird sich noch einiges Ändern , Glaube aber das der Gesamteindruck des Fahrzeuges der wichtigste Aussage-Punkt ist . Da musst du auf alle Fälle mit dem reden der es dir danach auch eintragen soll . Und es gibt mehrere die das können . Ein Nein bei einen Prüfinstitut muss nicht zwangsläufig auch ein Nein bei den anderen bedeuten . Habe die Erfahrung gemacht das wenn man vorher fragt ,so ziemlich alles möglich ist . Will mir ein Klapp/Faltdach selber bauen da es diese Form damals nicht in Europa gegeben sondern in Australien . Aussage von meinem Tüff Prüfer : wenn das sauber gemacht ist sieht er keine Probleme .
Windkanalmessungen haben gezeigt das manche Hochdächer nicht schlechter waren als das Original . Zum Thema Spritverbrauch !
""Außerdem hatten wir letzten Sommer an der dalmatinischen Küste ""
In der Gegend bin ich auch manchmal unterwegs und das schon seit einigen Jahrzehnten . Und was mich die Erfahrung gelehrt hat , das die Zukunft dem Fahrzeug gehört die bei 2m x 2m durchpassen .

LG Markus

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Re: Hochdach zum Schlafen nachrüsten

Beitrag von ToMa » 11.02.2018, 13:26

Wegen der Sache bei Sturm... habe ich den Hersteller auch gefragt. Er meinte bis Windstärke 5 kein Problem. Bis Windstärke 8 hätten sie es auch schon ausprobiert, da meinte er allerdings, da könne man auf Grund er Lautstärke nicht mehr drin schlafen. Preis stimmt übrigens nicht ganz. Gerade nochmal geschaut:

Zelt + Leiterverlängerung ( Bus über 2m ) + Matratzenunterlage gegen Feuchtigkeit + Versand waren es knapp 1400 Euro. 100 Euro Versand kann man sich eventuell noch sparen. War aber für uns zu weit weg, deshalb der Versand
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Re: Hochdach zum Schlafen nachrüsten

Beitrag von newt3 » 11.02.2018, 14:27

1. Faltdach:
->200cm höhe incl tieferlegung geht auch nur mit wenigen Dächern zumindest wenn die tieferlegung im Rahmen bleiben soll. da stünde die Frage: ist konkret dieses Maß für deine aktuelle garage relevat?
->zwischenübernachtung schwarz ist halt jedes mal zu sehen, dass du dort nächtigst - zumindest bei 3 Leuten (zu zweit kann man ja zulassen.....und macht das dann auch meistens schon aus faultheit)
->bettzeug runterräumen ist ein handgriff und im grunde kein akt. bettausklappen usw hast dagegen beim Hochdach ja auch das ist ratz fatz gemacht. lediglich das dach auf und zuklappen ist halt insgesamt immer ein Handgriff mehr
->ist halt etwas lauter. merkst du unten kaum bzw nur, wenn's wirklich laut draussen ist. oben ist es dagegen schon deutlicher spürbar. Auf den meisten Campingplätzen ist es Leise aber wenn du mal einen erwischst wo die Bundsstraße oder Autobahn gleich um die Ecke ist oder laute nachbarn kanns halt mal nerven
->oben schlafen zieht eigentlich nicht. zumindest wenn man einen vernünftigen Faltenbalg hat. Angenehm frische Luft kann gerade im Süden von Vorteil sein aber auch sonst wunderschönes Schlafen. Klar bei Kälte wirds halt frisch.

2. Fixes Hochdach:
->zusätzlicher stauraum ist ein klarer pluspunkt
->was parkplätze angeht: wenn die eigene garage zu niedrig ist und keine möglichkeit was umzubauen oder dazubauen wirds blöd. ansonsten hast du mit dem hochdach eigentlich keine oder kaum nachteile beim parken. höhenbeschränkungen gegen womo, busse, übernachtungen auf parkplätzen sind oftmals bei 190 oder 185cm, teils sogar 160cm so dass es mit dem klappdach oder gar normalobus auch nicht ginge - und selbst wenn setzt man sich ja nicht freiwillig irgendwelchen strafen aus. spezielle situation wäre noch, wenn das fahrzeug alltagsfahrzeug ist und man auf arbeit 'ne tiefgarage/parkhaus hat wo er mit hochdach nicht mehr reinginge.
->steht irgendwo und übernachtest fällt es kaum auf. anhalten, ab ins bett ist möglich.
Wäre günstiger, einfacher zu montieren, und man hätte zusätzlichen Stauraum, muss zum Schlafen nicht umräumen und es wäre von vorne herein isoliert. Und sturmsicher auch noch. Nachteil: ich verliere die Höhe und die meisten Hochdächer gefallen mir irgendwie nicht. Zumindest jene, die entsprechenden Platz nach oben zum Schlafen haben, sind ja meistens doch recht unförmig. Eventuell würde mir das Westphalia gut gefallen. Und ich komme dann in keine Garage mehr rein. Dazu kommt der höhere Spritverbrauch (erst recht beim Wbx) und das Fahrverhalten bei Seitenwind.
->mehrverbrauch: das ist normal nicht mehr als ein liter und selbst der nur auf der autobahn. rechne das mal auf 5 oder 10 jahre hoch. das ist vernachlässigbar. und wenn dich hochdach im kauf/einbau sogar günstiger als klappdach kommt dann müßtest das vorher ja auch erstmal gegenrechnen (evtl hast du dann über zig jahre 0 mehrkosten)
->du hast IMMER stehhöhe. auch ganz bequem beim caffe unterwegs etc pp. auch kommst bei regenwetter nicht auf die idee: ach wir machen das dach mal zu dann bleibt der bald schön trocken und nachher wieder auf. es ist einfach ein stück wetterfester
->wind seh ich jetzt nicht so als das thema. wenn das fahrwerk paßt dann haut das hin. und wenns mal stürmt läßt man es eben langsamer angehen.
->gegen wanken im stand wenns mal irgendwo beim übernachten stürmt und man keinen windschatten eines anderen mobils oder so hat hilft notfalls das auto etwas aufzubocken (hinten links der serienwagenheber und rechts ein klotz oder so)
->beim schlafen ist es leiser du bist halt mehr gekapselt. wetterfester obendrein.


3. Abnehmbares Hochdach:
->das wäre halt schon viel aufwand. großes stahlschiebedach nachrüsten. dann mußt das dach ja auch irgendwo lagern sofern du dir die mühe macht es runterzubauen. dann braucht es eine bettkonstruktion die herausnehmbar ist
->wenn großes stahlschiebedach vorhanden ist das ganz klar ne option. ansonsten eher nicht.

4. dachzelt
->vereinigt eigentlich die nachteile von variante 1-3 miteinander
->keine stehhöhe, mehrverbrauch (aber natürlich nur solange es drauf ist), schwarzübernachten fällt auf, ein paar handgriffe sind nötig umd das zelt auf und abzubauen, fährt das dach nicht mit muss es irgendwo gelagert werden, und der aufwand des rauf unter runterbauens
->dazu kommt dann noch der aspekt dass du mit einer leiter halt aussen hoch und wieder runtersteigen mußt. wenns blöd läuft richtest du dein morgentliches aufstehen nach dem wetter (wann schwächt sich der starkregen ab....um dann mit nassen schuhen und klammen klamotten nach unten in den bus zum frühstücken zu gehen)
->vorteil wäre vieleicht noch: kann man auch auf dem PKW verwenden. sprich auch mal in der familie oder im freundeskreis verlangen. aber das ist eher aufwand als dass es eigenen nutzen bringt und wer im bekanntenkreis auf camping steht kann: im zelt schlafen, sich auf nahezu jedem cp eine hütte mieten, einen bus leihen, ein womo leihen. sprich da muss man nicht für die anderen mitdenken
->Meine Meinung: Dachzelt ist schön gedacht - für Fahrzeuge wo sich konstruktionsbedingt kein Hochdach oder Klappdach anbietet

--------------
ich würd also ganz klar zum Hochdach tendieren
->es sei denn eine garage zu hause gibt was anderes vor und läßt sich nicht abändern
->es sei denn du fährst sehr regelmäßig (auch ausserhalb des urlaubs) längere autobahnetappen (so dass dich neben mehrverbrauch mitunter eben doch mal auch wind etc stören könnte...auf der urlaubsfahrt hast die zeit. im alltag vielleicht nicht)
->zu viert wäre klappdach mitunter noch ein vorteil, weil es oben zu zweit etwas breiter zum schlafen ist. du hast neben dem bett noch etwas platz, der faltenbalg bietet auch nochmal ellenbogenfreiheit und das raumgefühl ist einfach ein stück besser da oben und weniger drückend. demgegenüber steht halt bei 4 personen dann mitunter ein stauraumproblem (was ein hochdach besser löst)

--------
bei den hochdächern ist es so dass zumindest eine person wohl auch gut in einem "eher flachem hochdach" schlafen kann, was den bus vielleicht nur 240, 245 hoch macht und eben nicht gleich 265, 270cm. das hätte dann zurfolge dass man im hinteren bereich einen großen dachausschnitt macht und das oberebett entsprechend tief liegt. sprich auf höhe der regenrinne und man sich die 10cm der dachkrümmung spart.
diesen aufwand würd ich in jedem fall treiben. selbst wenn ich mich für ein hohes hochdach wie vom westi oder so entscheide. unten spürst die dann fehlenden cm aus der dachrundung kaum - oben dagegen hast eben einen spürbaren vorteil davon (egal wie hoch das hochdach ist was du nutzt und du kannst eben auch problemlos ein eher flaches benutzen)

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Re: Hochdach zum Schlafen nachrüsten

Beitrag von Q-Master » 11.02.2018, 14:55

Das Thema haben wir für unseren T5 auch lange diskutiert.

Wir haben uns für ein festes Hochdach entschieden, da dieses bei jedem Wetter nutzbar ist und man das koplette Bett incl. Kissen, Decken etc. einfach liegen lassen kann.

Der größte Nachteil beim Klappdach ist: Das ist nur ein Zelt in 2 Meter Höhe mit den gleichen schlechten Eigenschaften, also bei schlechtem Wetter eigentlich nicht nutzbar und du muss jedes mal bevor du losfahren willst alles wegräumen.
Gruß Stephan,
der jetzt auch als "Rückwärtsfahrer" unterwegs ist (T5GP)

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Re: Hochdach zum Schlafen nachrüsten

Beitrag von ToMa » 11.02.2018, 15:45

Ab März/April kann ich dir Praxiserfahrungen zum Dachzelt geben. Auch vielleicht schon in Sachen Sturm/Wind. :bumsfreunde

PS: Bettzeug kann auch im zusammengeklappten Dachzelt drin bleiben.
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Re: Hochdach zum Schlafen nachrüsten

Beitrag von bernd68 » 11.02.2018, 16:26

Ich bin sehr gespannt wie das hier "ausgeht"

Für meinen Expeditionssyncro dachte ich auch schon über ein Dachzelt nach. Das Dach möchte ich nicht zersägen, das steht fest. Einzig die Nachrüstung eines original Westi -Aufstelldach wäre eine Option. Leider ist das aufwendig und man findet sie nicht mehr sooo leicht.

Wirkliche eigene Erfahrungen hab ich mit so einem Dachzelt nicht; außer das es Menschen gibt die mit so einem Dachzelt auf dem Auto (Defender; Bulli etc) tatsächlich um die Welt fahren. Sooo schlecht kann das nicht sein, denke ich mal.

Bin gespannt ob sich so jemand hier äußert.

Für mich ist es ein Vorteil das es oben im Zelt lauter ist, man besser hört was um das Auto geschieht. Gestört hat mich der Lärm bisher nicht - ich schlafe im Westi immer oben. Gerade wenn man irgendwo am Rande der Welt unterwegs ist und frei steht ist es wichtig wahrzunehmen was um das Auto geschieht. Weil ich das da oben besser höre, kann ich besser schlafen. Jeder ist halt anders :mrgreen:


Gruß Bernd

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Re: Hochdach zum Schlafen nachrüsten

Beitrag von indiana » 11.02.2018, 16:29

Hatte vor 2 Jahren das gleiche Problem. Hab mich dann für das hochdach entschieden.
Ist zwar ein flaches wo man nicht drin schlafen kann aber war die beste Verbesserung an meinem bus seit ich ihn hab und es ist gefühlt 100% Lebensqualität Verbesserung beim campen.
Hätte ich vorher nicht gedacht aber immer stehhöhe und der zusätzliche Stauraum sind einfach Gold wert.

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Re: Hochdach zum Schlafen nachrüsten

Beitrag von p40p40 » 11.02.2018, 19:03

newt3 hat geschrieben: .[/b] höhenbeschränkungen gegen womo, busse, übernachtungen auf parkplätzen sind oftmals bei 190 oder 185cm, teils sogar 160cm so dass es mit dem klappdach oder gar normalobus auch nicht ginge - und selbst wenn setzt man sich ja nicht freiwillig irgendwelchen strafen aus.
Jeder muss für seinen Einsatzbereich das richtige auswählen !
Ich selber hatte mal eine Klapp-dach superflach von SCA , der Bus war dann so um die 2m je nach Beladung . Und ich bin bei jeder 1,9m Schranke durchgekommen teilweise sogar 1,8m die meisten haben mehr . Jetzt sind es 2,4 m aber der nächste der gerade aufgebaut wird unter 2m . Es geht auch nicht immer uns Übernachten wo es sowieso verboten ist .
Es geht um sehr schöne Plätze die zum verweilen am Tag angefahren werden können . Oder Strandzufahrten mit über 2m parkst du 400m weiter oben sonst sind es 30m am Abend musst du natürlich wieder weg .
Der Einsatzbereich entscheidet ! Deutschland und rauf Richtung Norden wäre wohl ein Hochdach besser .
Südlich von Österreich ist es dann vielleicht ein Klappdach .
Und deine Einsatzbereich änder sich auch .
Bei mir z.b. zu zweit gefahren - zu zweit mit einen Kleinkind- mit zwei Kleinkindern - mit zwei größeren Kindern - 2 Jugentliche - wieder zu zweit
Ein Zeitrahmen von 20 - 25 Jahren Fahrzeuge T4 Lang mit Klappdach / Ducato 2L2H Hochdach / T3 Syncro mit Klappdach .
LG Markus

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Re: Hochdach zum Schlafen nachrüsten

Beitrag von classick » 11.02.2018, 21:22

Hab auch lange mit allen Möglichkeiten gespielt. Für mich ist es zum Schluss das feste Hochdach geworden. Gibt für mich keine bessere Lösung. Alleine schon das Platzangebot. Wir schlafen aber auch nicht oben. Müsst ihr das wirklich? :gr
Abnehmbar ist auch schön, aber ohne Schiebedach nicht machbar. Nachrüsten wohl eine Heldenarbeit.

Selbst wenn ich mir einen neuen Camper kaufen müsste, würde der kein Klappdach kaufen, nur Hochdach.
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Re: Hochdach zum Schlafen nachrüsten

Beitrag von JX_JOSCHI » 12.02.2018, 09:46

p40p40 hat geschrieben:Jeder muss für seinen Einsatzbereich das richtige auswählen !
Das sehe ich auch so. Gerade mit Kind/Kindern muss man sich mal überlegen wer wo die nächsten Jahre schlafen wird. Meistens wird der Papa wohl nach oben ausweichen solange das Kind noch klein ist. Später kann sich das ändern.
Bekannte von mir haben vor vielen Jahren von Aufstelldach auf ein festes Hochdach umgerüstet aus nem ganz anderen Grund: wegen schlechter Parksituation steht der Bus oft weit weg von ihrer Wohnung und mit Kindern in entsprechendem Alter war das jedes Mal etwas Drama bis alles verladen war. Mit Hochdach und damit fixem Stauraum konnte das meiste für ne Wochenendtour einfach immer im Bus bleiben und sie kamen zeitiger und entspannter los.

Ich schreib mal noch was zum Aufstelldach da ich sowohl Leute kenne die damit glücklich sind (wie ich) aber auch Leute die damit nicht so richtig klar kamen. Die Bedenken wegen schlechtem Wetter, Wind, Geräuschkulisse sind durchaus angebracht. Da muss sicher jeder selbst überlegen ob er damit klarkommt. Die Leute die Probleme mit dem Aufstelldach haben brauchen meist ne dunkle ruhige Schlafumgebung. Auf Tour klappts dann meist doch besser als gedacht wegen erhöhter Frischluftzufuhr, Aktivitäten tagsüber, das Viertele am Abend etc...
Mich persönlich stört es überhaupt nicht da oben zu schlafen. Liegt aber sicher daran dass ich von klein auf zelten war, gerne auch im Garten der Eltern und um mich rum haben die Erwachsenen gefeiert. Heute zelte ich immer noch gerne. Eingemummelt im Schlafsack und viel Frischluft: für mich prima. Deswegen komme ich mit dem Aufstelldach prima klar.
Bei schlechtem Wetter gibt's ja auch Wetterschutz für das Aufstelldach: z.B. den Wasser-Stopper von gowesty. Oder man baut sich da selber was. Sicher auch für die Übergangszeit sinnvoll da es die Kälte zumindest etwas abblocken kann. Für den Winter gibt's sogar Isomatten fürs Aufstelldach und da hat mir auch schonmal jemand bestätigt dass die gut funktionieren. Macht man oft Wintercamping würde ich eher das feste Hochdach bevorzugen. Für den Sommer finde ich das Aufstelldach super. Gerade wenn man viel in den Süden reist hat man im Bulli einen schönen luftigen Schattenplatz tagsüber und nachts staut sich auch keine Hitze.

Das mit den Balken auf 2m kann man meiner Erfahrung nach eher locker sehen: die haben oft noch ein paar Zentimeter mehr Luft. Bisher konnte ich unter jeden Balken der mit 2m (oder auch 1,90m) gekennzeichnet war durchfahren (und meiner hat die Standard 2,08m mit Aufstelldach). Ich muss nur notfalls kurz die Bikes hinten runternehmen da die oben rausragen... auch schonmal vergessen :roll:
Vorteil ist, wie bereits genannt, dass man zumindest tagsüber an richtig schöne Stellen fahren kann. Auf Korsika war das z.B. ein paarmal echt toll..
Übernachten darf man an diesen Stellen ohnehin meistens nicht.

Wegen Stauraum: man kann auf dem Aufstelldach auch nen Dachträger anbringen bei Bedarf. So kann man auch skalieren mit Dachboxen.
Größter Nachteil für mich bei nem festen Hochdach wäre: man transportiert im Alltag ständig unnötig toten Raum durch die Gegend. Aber ich bewege meinen nunmal auch viel im Alltag.
Muss man halt alles im Einzelfall abwägen. Das nur meine Gedanken oder auch teils Erfahrungen dazu.

Grüße, joschi
Zuletzt geändert von JX_JOSCHI am 12.02.2018, 12:35, insgesamt 1-mal geändert.
the worst day on the track is better than the best day at the office

Bild
T3 Klappdachcamper 2WD: fährt und macht Spaß(KLICK)
T3 Hochdachsyncro 4WD: wird irgendwann mal fertig gebaut

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Re: Hochdach zum Schlafen nachrüsten

Beitrag von newt3 » 12.02.2018, 12:20

ich denke die Dachzelte auf Geländewagen sind meistens 'ne Kompromisslösung (man könnte bald notlösung sagen)
->man hat evtl ein Auto wo ein Aufstelldach aufgrund der Dachlänge nicht draufpaßt (bettlänge oder breite eben grenzwertig wäre. war bei kleinen oder leichten menschen hinhaut stimmt bei großen eben ggf nicht mehr)
->man hat ein Auto wo ein Aufstelldach draufpasst aber dieses Aufstelldach recht teuer ist (deutlich teurer als ein Dachzelt) (auf einen 10t€ alten pajero oder galloper ein 4000-8000€ dach zu packen leistet sich halt nicht jeder)
->man hat ein Auto bei dem man nicht weiß wie lange man es haben wird und scheut deshalb die teure Installation des Aufstelldachs (klar steigt der wert des fahrzeugs mit dem dach oben drauf aber eben auch nur sehr begrenzt verglichen mit den kosten die so ein Dach beim Geländewagen kostet)
->viele scheuen sich vor dem Eingriff ins Fahrzeug. es ist eben irreversibel
->verständlich wirds, wenn das Fahrzeug im alltag benutzt wird und es eben nur eine lange reise im Jahr gibt wo schlafplätze oben gebraucht werden. Da nimmt man halt das Zelt (gekauft oder geliehen) anstelle gleich einen Dachumbau zu machen.

Wenn man im Bus kein Hochdach nachrüsten mag: zu dritt unten Schlafen ist ja machbar.
->Kinderbett vorne Quer
->oder ein Erwachsener oder Kind auf Beifahrersitz + Porta potti. mit einem Sportscraftsitz (lehne ganz nach hinten legbar) ist das machbar(der bus ist bis amaturenbrett ca 380 oder so lang). aber eigentlich nur als notlösung (bequem geht das nur, wenn man eben platten und polster mitschleppt und da vorne ein richiges bett hinkonstruiert. mit matte ist es unbequem. und 3 leute da unten auf der untersten etage ist ja natürlich auch luft und komforttechnisch nicht der hit das macht schon in 2 ebenen mehr sinn aber für kurze Zwischenübernachtungen funktioniert es.
->mit 2 oder 3 Personen ist ein Dach "nützlich" mit 4 Personen wird es dann richtig notwendig (wobei ich auch ne familie kenne die unten zu viert im bus schläft. da ist dann unten alles liegefläche. ist aber halt viel umbauerei,,,,,da wird für zwischenübernachtungen eben doch eine pension genommen und bei mehreren tagen auf dem CP ist immer das vorzelt dabei)

Dachträger: das mit dem Dachträger ist so ein Thema.
->wir haben auch oft Surfstuff dabei. zu zweit paßt dass, wenn man mölchte, alles ins Fahrzeug da kommt man ganz ohne Dachträger aus. Meist haben wir aber die Bretter obendrauf und Segel/Masten/Gabel im Fahrzeug. Willst du zu dritt oder viert drinsitzen muss alles aufs Dach
->würde ich ein Hochdach einbauen würd ich (den Surfstuff berücksichtigt) das so verbauen, dass die Bretter notfalls oben ins Hochdach passen. sprich tiefer Dachausschnitt und den unteren Spriegel (höhe Regenrinne) soweit nach hinten bauen, dass man 2 Bretter nach oben laden kann, daneben noch die Segel und Masten, Gabeln. Oder, falls das hochladen der Bretter innen wirklich nicht geht oder der Bus sein Hochdach schon hat, notfalls eine Ladeklappe hinten ans Hochdach bauen um dort den Surfstuff ins Dach zu laden
->und sonst gibts ja nocht die Möglichkeit die Bretter seitlich ams Hochdach dranzuhängen oder auch ganz obendrauf. Dann wäre im Hochdach richtig gut Platz für Segel und Masten.
--->im Grunde hast du mit Hochdach erstmal deutlich seltener die Notwendigkeit überhaupt was auf dem Dach zu transportierten da eben vieles ins Hodach reinpaßt. Und falls es doch nach aussen muss: Selbst 4 Surfbretter am Hochdachbus hab ich schon gesehen (2 oben, 2 seitlich, Gabeln auch aussen und die Riggs dann ins Hochdach oder auch ein Riggbag oben auf dem Dachträger neben den Brettern). In Ausnahmefällen kann man das sicherlich so laden wobei ich da wohl einen Anhänger vorziehen würde (denn das be- und entladen, verrzurren usw macht sicher keinen spaß. so ein Träger trägt auch nur nur Gewisse Lasten. der Schwerpunkt des Fahrzeugs wandert gut nach oben und die Windempflichkeit nehmen auch zu)
->mit einem Kajak als Dachlast sieht das natürlich alles schonwieder ganz anders aus Das paßt deutlich schlechter auf ein Hochdach als auf ein Klappdach.

-------
Was das Schlafen im Aufstelldach angeht das stimm ich zu
->man schläft sehr gut bei schön frischer luft, damit meine ich nicht, dass es zugig ist, es ist einfach angenehm und selbst im Hochsommer gut aushaltbar.
->im Hochdach kannst du mal schlechte Luft haben, je nach Ausdünstungen der Personen oder auch einfach beklemmende Hitze (in heißen regionen....die Dachluke offen hilft da auch nur bedingt

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@p40p40
->ich klappe mit dachlast nicht auf. hab gar keinen dachträgerhalter am dach. wir haben einen dachträger der über die regenrinne geht und wenn das dach auf soll wird abgeladen (surfstuff und träger). ist nicht besonders praktisch aber man gewöhnt sich an die handgriffe. und ja, wenn du zwischen board lins und board rechts noch einen segel+mastbag packen möchtest mit 6 segeln und 4 masten unten drin so kriegst den alleine nur zu zweit auf- und abgeladen. alleine geht es nur, wenn du die segel oben einzeln ein und auslädst. daher haben wir normal auch nur die boards aufm dach und den rest unten - allerdings zu zweit - zu dritt geht das eben nicht. hochdach wäre wie gesagt insgesamt praktischer (sofern es mit innen hochladen brettmäßig paßt....was ja mitunter konkret von den boards abhängt...oder eben 'ne große ladeluke hinten hat)
Zuletzt geändert von newt3 am 12.02.2018, 16:41, insgesamt 1-mal geändert.

p40p40
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Re: Hochdach zum Schlafen nachrüsten

Beitrag von p40p40 » 12.02.2018, 15:05

newt3 hat geschrieben: wobei ich auch ne familie kenne die unten zu viert im bus schläft.

Dachträger: das mit dem Dachträger ist so ein Thema.
->wir haben auch oft Surfstuff dabei.
und sonst gibts ja nocht die Möglichkeit die Bretter seitlich ams Hochdach dranzuhängen oder auch ganz obendrauf. Dann wäre im Hochdach richtig gut Platz für Segel und Masten.

->mit einem Kajak als Dachlast sieht das natürlich alles schonwieder ganz anders aus Das paßt deutlich schlechter auf ein Hochdach als auf ein Klappdach.
Hatten auch schon bei Mistral unten zu 4 geschlafen 2 Erwachsene 2 Kinder auf 1,2m 1-2 Nächte .
Hatte auch immer Probleme mit dem Surfstuff unterzubringen . War dann alles auf dem Klappdach
das hast du aber fast nicht mehr alleine hochbekommen
Und es musste natürlich in Geöffneter Stellung gesichert werden .
Auch die Dachkonstruktion wurde von mir geändert wegen des Gewichtes so das du auch auf dem Dach laufen konntest .
Ein Problem war auch , Dach ist offen und du wolltest was aus dem Surfsack ! Also erst Dach schliesen , rauf aus Dach Surfstuff raus und Dach wieder öffnen . Das Ging dann aber alleine da nur noch die hälfte im Sack war .
Da ist dann das Hochdach klar im Vorteil . Aber wenn der Bus 500 m weiter hinten steht ( Schranke ) ist der Vorteil schon wieder dahin .
Wie ich schon Geschrieben habe : Jeder muss für sich die beste Kompromisslösung finden mit der er am Besten leben kann .
Das kann jetzt das Hochdach sein und in 4-5 Jahren vielleicht das Klappdach , oder umgekehrt .
Nicht nur die Welt ist im wandel .
LG Markus

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Re: Hochdach zum Schlafen nachrüsten

Beitrag von zappatista » 12.02.2018, 16:55

Hi,

mit meinen Eltern sind wir damals in so nem Ding in den Urlaub gefahren:
http://autocamp.de/produkte/family/

Die Eltern oben, die Kinder unten. Früh haben wir die Eltern immer Seekrank
gewackelt. Gibt es bestimmt auch gebraucht bei den üblichen Verdächtigen.
Aufgebaut ist das genauso schnell wie das Westfalia Klappdach und die Bettwäsche
kann auch oben bleiben.

Die einzigen Nachteile gegenüber festem Klappdach sind meiner Meinung nach:
- Fehlende Stehhöhe
- Zustieg von außen (auch bei Regen)
- Bei kleinen Kindern: keinen Kontakt zwischen Bus innen und oben...

Wenn meine Kisd groß genug sind lege ich mir sowas vielleicht auch wieder zu.

Grüße, Christian

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Re: Hochdach zum Schlafen nachrüsten

Beitrag von HansB » 12.02.2018, 22:40

Ein Dachzelt wollte ich mir für unseren alten Bus auch mal kaufen(Caravelle) - leider gab es die zur damaligen Zeit (vor 6 Jahren) nur selten gebraucht oder nur neu.
Deshalb habe ich mir eins aus einer alten Dachbox (schön eckig), vielen Holzleisten und Blech selbst gebaut. Insgesamt habe ich knapp 350,-€ für Material ausgegeben - der Bau war dabei nicht wirklich kompliziert.

So sah es damals aus:
Bild

und aufgeklappt so:
Bild

Heute habe ich ein Hochdach - California. Ich muss sagen, im Moment, mit mehreren Kindern passt das Hochdach wirklich gut. Man hat mehr Platz als in der Caravelle und Stehhöhe. Aber ich muss auch sagen, dass mich ein Klappdach auch reizen würde - wirkt smarter und flexibler

VG,
HansB

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Re: Hochdach zum Schlafen nachrüsten

Beitrag von bernd68 » 13.02.2018, 07:37

newt3 hat geschrieben:ich denke die Dachzelte auf Geländewagen sind meistens 'ne Kompromisslösung (man könnte bald notlösung sagen)
->man hat evtl ein Auto wo ein Aufstelldach aufgrund der Dachlänge nicht draufpaßt (bettlänge oder breite eben grenzwertig wäre. war bei kleinen oder leichten menschen hinhaut stimmt bei großen eben ggf nicht mehr)
->man hat ein Auto wo ein Aufstelldach draufpasst aber dieses Aufstelldach recht teuer ist (deutlich teurer als ein Dachzelt) (auf einen 10t€ alten pajero oder galloper ein 4000-8000€ dach zu packen leistet sich halt nicht jeder)
->man hat ein Auto bei dem man nicht weiß wie lange man es haben wird und scheut deshalb die teure Installation des Aufstelldachs (klar steigt der wert des fahrzeugs mit dem dach oben drauf aber eben auch nur sehr begrenzt verglichen mit den kosten die so ein Dach beim Geländewagen kostet)
->viele scheuen sich vor dem Eingriff ins Fahrzeug. es ist eben irreversibel
Jupp, sehe ich auch so.

Der letzte Punkt ist es halt aus meiner Sicht. Der Themenstarter hat kein Schiebedach etc. Also muss er ein Loch in das Dach schneiden. Das ist nicht mehr so leicht umkehrbar. Wenn dann sollte man es auch gescheid machen was eben auch kostet. (siehe Beitrag newt3)

Meine Nachbarn fahren seit fünfzehn Jahren oder länger mit einem T3 LLE in Urlaub - jedes Jahr mehrmals. Die haben im Bulli die Schlafbank hinten und die Kinder schlafen wohl teilweise im Zelt oder/und im Bus. Es sind SECHS Kinder! Die großen sind jetzt schon außer Haus. Letztes Jahr waren es nur noch vier :mrgreen:
Die machen das gerne und die Kinder wirken auf mich wohl geraten und machen einen glücklichen Eindruck.....

Gruß Bernd

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Re: Hochdach zum Schlafen nachrüsten

Beitrag von Busfahrer90 » 16.02.2018, 23:45

2017-10-25 22.39.15.jpg
Ich habe das große sca hochdach und will es nicht mehr missen!
Klar es ist sicher eines der höchsten und rein optisch sieht der bulli mit klappdach schon besser aus, aber ich wüsste nicht wohin mit den ganzen Sachen ohne den 2 rießigen schränken!
Super praktisch! Ich habe integriertes Licht, und 3 Fenster die ich mit fliegenschutz auf machen kann bezüglich der Frischluft.
Am Anfang war ich von dem rießen dach nicht so begeistert, aber inzwischen bin ich voll überzeugt davon! Und jedes Mal wenn draußen ein Gewitter tobt freu ich mich umso mehr :dance
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Re: Hochdach zum Schlafen nachrüsten

Beitrag von schattenparker » 17.02.2018, 02:43

Moin zusammen,

hiermit ein Paar Erfahrungen zum Thema Dachzelt für die, die am Thema interessiert sind:

Wir haben uns vor 2 Jahren inbesondere wg. des enthaltenene Panoramaschiebedachs für den
Kauf unseres Wagens entschieden, mit der Hoffnung hier (temporär) eine Schlaflösung ohne
große Eingriffe in die Substanz aufrüsten zu können.
DSCN0851.jpg
DSC09558.jpg
IMG_7902.jpg
u.A. hierfür seinerzeit 'ausgeguckt':
Zwitterdach mit temporärer Befestigung an Regenrinne entsprechend nachfolgendem Beispiel:
primus_sd204_montiert.jpg
Vor dem Hintergrund, dass diese (hier: Primus sd 204, Vorteil: durchgängiger Rahmen) ja leider äußerst selten und schwer
zu finden sind, haben wir mit dem nachfolgend gezeigten Dachzelt eine für unsere Bedürfnisse optimal passende Alternativlösung
gefunden:
DSCN0977.jpg
DSCN0631.jpg

Nachdem sich bei dem verwendeten Zelt im Gegensatz zu allen mir bekannten Konkurenzprodukten die ausklappbare
Schlafplattform unabhängig vom Zelt und -gestänge vor- und rückklappen läßt, können wir das Zelt entgegen der normalen Nutzung
nach vorne aufklappend montieren, somit unsere Schiebedachöffnung überdecken, Standhöhe im Bus erreichen und sowohl von innen durch das geöffnete Schiebedach (wie beim 'normalen' Aufstelldach) und ggf. auch von hinten in das Zelt aufsteigen.
Das enthaltene Vorzelt, mit dem man den überdachten Aufstieg (bei uns also die Schiebedachöffnung) allseitig nach unten umschließen kann (z.Bsp. bei seitlich oder nach hinten überkragender Montage des Dachzeltes) kann bei geöffneten Eckreissverschlüssen mit Zeltstangen und Abspannungen als (dreiseitig) seitlich auskragende Vordächer und Sonnensegel genutzt werden.
Das Zelt läßt sich mit wenigen Handgriffen (insbesondere durch die gute Zugänglichkeit durch das Schiebedach) mühelos aufstellen, ist angenehm luftig im Sommer und läßt sich durch die unterschiedlichen Montageweisen (aufklappend nach hinten, seitlich (stützt sich dann jeweils über die Leiter ab), oder wie bei uns nach vorne) recht flexbil nutzen. Zudem ist es natürlich im Gegensatz zu einem demontabel befestigten Hoch- oder Zwitterdach
deutlich einfacher vom Dach runter zu kriegen, auch wenn man dafür schon 4 kräftigere (oder auch 6-8 weniger kräftige Hände) gebrauchen kann.
Für den 'Notfall' (kurze Zwischenübernachtung auf der Autobahnraststätte und ähnliches) machen wir es uns unten noch zu viert 'gemütlich' auch wenn das bei zunehmendem Alter der Kinder wohl nicht einfacher wird..

Wir sind auf jeden Fall vollstens zufrieden, wollen das Zelt nicht mehr missen und würden uns jederzeit wieder so entscheiden.
IMG_5397.jpg
DSCN0858.jpg
Grüße,
Christoph
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Re: Hochdach zum Schlafen nachrüsten

Beitrag von Jens Brownstar » 17.02.2018, 22:25

Hi,
ich habe die Überlegungen und auch hinter mir und einiges ausprobiert.

Beim Kauf vor 12 Jahren war der Bus eine Caravelle, die Kinder klein und wir haben überwiegend Stationärurlaube in Miet-Caravans gemacht. Der Bus war also nur Transportmittel.

Im zweiten Jahr habe ich eine Multivan Star-Ausstattung eingebaut, damit waren dann Übernachtungen unterwegs auf dem Weg Richtung Bordeaux einigermaßen machbar.

Als wir dann auf die Ferien angewiesen waren, wurde uns Unterkünfte mieten zu teuer und wir sind mit einem großen Zelt los. Zu fünft + Hund wird das dann ganz schön eng, außerdem wollten wir mehr anschauen und öfter mal den Übernachtungsort wechseln. Erstmal haben wir nur einen Hänger mitgenommen, damit wir uns im Bus regen können, das ganze Auf- und Abbauen war trotzdem zeitraubend und nervig.

Besser wurde es dann mit einem Columbus Dachzelt, außerdem kamen zu der Zeit die Quetchua Wurfzelte auf. Mit dieser Kombination waren wir schon ziemlich zügig beim Lagerbau. Im zweiten Jahr habe ich das Dachzelt auf dem Bus dann ganz nach vorne gesetzt und dahinter noch eine Holzterrasse auf einen Dachträger gebaut. Das Aus- und Einsteigen von seitlich mit der Leiter ist nämlich ziemlich nervig, vor allem, wenn man nachts und bei Regen mal kurz raus muss (und schon das eine oder andere Glas lokalen Rebensaftes hinter sich hat). Es ist wesentlich angenehmer, wenn man ebenerdig nach hinten auf die Terrasse und von da aus dann runterklettern kann. Für die Urlaubsvorbereitung habe ich aber doch immer einen halben Tag rechnen müssen, bis alles montiert war.

Seit einigen Jahren ist der Bus jetzt fast nur noch Freizeit- und Urlaubsauto und muss nicht mehr unbedingt in Tiefgaragen passen, deshalb habe ich nochmal umdisponiert. Das Dachzelt habe ich verkauft und mir ein Reimo Zwitterdach restauriert und auf den Bus geklebt. Stehhöhe im zusammengeklappten Zustand unterwegs und aufgeklappt ein zweites Stockwerk, außerdem eine sehr gute Belüftung an heißen Sommertagen. Die Aerodynamik ist ebenso gut wie mit Blechdach und besser als mit dem Dachzelt. Bei schnellen Übernachtungen unterwegs passen zur Not alle ins Auto, bei mehreren Nächten auf einem Platz bauen wir noch 1-2 kleine Zelte auf. Gute Entscheidung!!

Und für längere Urlaube an einem Platz haben wir uns schließlich noch einen kleinen Rapido-Wohnwagen zugelegt, bei dem man das Dach auf 2m Gesamthöhe runterklappen kann und damit das kleine Ding am Bus hinten dran fast nicht bemerkt. Das ist dann schon ziemlicher Luxus. Der Wohnwagen ist Elternschlafzimmer und die Kinder verteilen sich auf Bus oben, Bus unten und Wurfzelt. Außerdem können wir auch mal zu zweit mit dem Bus los und die Kinder haben trotzdem eine Bleibe am Platz.

Der Bus selbst bleibt jetzt erstmal so. In den nächsten Jahren werde ich mich auf Detailoptimierungen in Form von demontierbaren Campingmöbeln usw. konzentrieren. Man braucht ja was zum Basteln. Insgesamt bin ich aber jetzt schon sehr zufrieden.

Gruß, Jens

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