Neuaufbau T3 Multivan

aktueller Austausch vor dem Posten ruhig mal die SUCHE benutzen!

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Re: Karosserie Zustand / to do Liste Karosserie/ Update

Beitrag von Ultimo » 13.02.2019, 22:52

Schon erledigt. Jetzt ist alles seitlich draußen :muaha
Gruß Timo

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Re: Karosserie Zustand / to do Liste Karosserie/ Update

Beitrag von Ultimo » 16.02.2019, 17:15

So, jetzt sieht man alles was defekt oder ganz ist. Jetzt werde ich das mittlere Blech bestellen und alles richtig sauber machen.

Bild
Gruß Timo

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Re: Karosserie Zustand / to do Liste Karosserie/ Update

Beitrag von Ultimo » 22.02.2019, 00:47

So, da ich eh alles offen habe und mein Innenschweller richtig scheiße aussieht, sollte ich den mitmachen, auch wenn es mir davor schon graut.

Ersatzteil ist bestellt. Wie würdet ihr vorgehen? In der Suche habe ich leider nix gefunden. Noch bin ich etwas ratlos, wie ich da am Besten ran gehe.

Aktuell ist ja das Kniestück, die Mitte und das hintere Seitenblech noch draußen. Da habe ich noch gut Platz. aber unten sind ja die Querträger auf denen der Gute sitzt. Ich sollte ihn ganz raus machen, da ich Rost schon vorne durch Richtung Radlauf habe, bzw. sehe. Durchgeganmelt ist er nicht. Aber raus bekomme ich den Rost ohne Tausch auch nicht. Hat den Innenschweller schon mal jemand gewechselt?

Gruß Timo
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Re: Karosserie Zustand / to do Liste Karosserie/ Update

Beitrag von puckel0114 » 22.02.2019, 07:56

Ja, dafür muss der Rest auch noch raus ;-)
Also B- Säule und hinten an der C- Säule das Deckblech über der Achsaufnahme. Dabei kannst du den Bereich auch direkt kontrollieren und ggf. die Aufnahme auch neu machen.
Gruß aus Bielefeld
Volkmar

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Re: Karosserie Zustand / to do Liste Karosserie/ Update

Beitrag von Ultimo » 22.02.2019, 10:14

Genau da unter den Deckblechen ist auch noch ein bisschen Pest. Diese würde ich so oder so raus machen. Aber wie bekommt man den Schweller dann wieder rein? Von innen oben?
Gruß Timo

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Re: Karosserie Zustand / to do Liste Karosserie/ Update

Beitrag von Ultimo » 24.02.2019, 17:29

Momentan mache ich den Innenschweller raus und will Teile der B Säule Innen neu einsetzen.

Weiß jemand ob es da ein Reperaturblech gibt? Also das von der B Säule außen habe ich. Innen ist unten eine Art Verstärkung mit Loch angebracht. Gibt es diesen Teil irgendwo einzeln oder nur die komplette B-Säule innen?

Gruß Timo
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Re: Karosserie Zustand / to do Liste Karosserie/ Update

Beitrag von puckel0114 » 24.02.2019, 17:47

Entweder nachbauen oder komplette innere Säule kaufen.
Gruß aus Bielefeld
Volkmar

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Re: Karosserie Zustand / to do Liste Karosserie/ Update

Beitrag von Netsrac » 24.02.2019, 20:59

Hallo, ich finde solche Threads sehr interessant. Aber bitte ladet doch die Bilder hier direkt hoch. Auf diesen externen Hostern werden die irgendwann gelöscht und der Thread hier nutzlos.

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Re: Karosserie Zustand / to do Liste Karosserie/ Update

Beitrag von Ultimo » 25.02.2019, 00:45

Ja, du hast recht. Ich muss sagen, das ist auch viel einfacher. Ich hatte das noch gar nicht gesehen dass das geht. :kp :lol:

Für was ist das Blech innen? Bzw das Loch? Reicht da einfach eine Versteifung die man einschweißt ohne dieses Loch? Oder sollte das wegen Hohraumversiegelung/Belüftung da rein?
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Re: Karosserie Zustand / to do Liste Karosserie/ Update

Beitrag von puckel0114 » 25.02.2019, 09:48

Keine Ahnung wofür das Loch ist.
Vielleicht als Montagehilfe beim Zusammenbau.
Zur Konservierung kommst du doch von oben durch das große Loch rein.
Gruß aus Bielefeld
Volkmar

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Re: Karosserie Zustand / to do Liste Karosserie/ Update

Beitrag von Ultimo » 25.02.2019, 11:19

Genau deswegen frage ich, weil das keinen Sinn für mich ergibt.

Hat sonst noch jemand Vorschläge für was das sein könnte :dance

Im Prinzip eine Mini U Schiene reinschweißen und gut.
Gruß Timo

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Re: Karosserie Zustand / to do Liste Karosserie/ Update

Beitrag von Ultimo » 01.03.2019, 11:04

So, jetzt ist es vollbracht. Die Karre ist im linken Bereich komplett offen bzw. von Rost befreit. Ich bin jetzt gerade daran, die Bleche welche im Bus verbleiben, für den Einbau der neuen Bleche vorzubereiten. Alles, was irgendwie nen Rostfleck hat, kommt raus oder der Rost wird mit Pelox komplett entfernt.

Wo ich die braune Pest überall gefunden habe.... Gottseidank habe ich den Inneschweller auch mit raus gemacht. Dieser ist darunter auch rostig gewesen. Aber war ein ziemlicher Akt.


Ich werde nachher mal noch Bilder einstellen, dass man sieht, wo überall Punktschweißungen sind, falls das jemand nachmachen möchte ohne den Achsträger hinten raus zu flexen. Vorne habe ich die Wagenheberaufnahme geopfert um den Schweller sauber rauszubekommen. Diese kostet neu auch nur um 25 Euro.

Auf der Beifahrerseite ist mein Innenschwelller super. :mrgreen: Da ich innen sämtliches Dichtungsmaterial abgemacht habe, konnte ich auch die Deckelchen über den Innenschwellern hinten links und rechts vor der Motorspritzwand im Boden abnehmen und so lässt sich der Zustand des Schwellers super kontrollieren. Den Rest habe ich mit einem Endoskop angeschaut. Bin ich froh dass ich nur die Fahrerseite machen muss.

In einem anderen Thread wo jemand nen Campingbus restauriert, sind auch Bilder dieses Bereiches fotografiert. Ich kann nur raten, den Bereich hinten neu zu machen bzw. zu öffnen, wenn es so wie auf diesen Bildern ausschaut.Meiner sah genau so aus. Das Blech über dem Achsträger hinten ist zwar dick, aber auch von Gammel befallen, der nach Außen durchwandert, wenn die Lasche des Innenschwellers mal so ausschaut. Das Ausmaß sieht man dann leider erst wenn man den Schweller ab hat.


Als Nächstes werde ich den Innenschweller einsetzen und dann die B Säule sauber rekonstruieren. Dazu muss ich den Bereich am Innenschweller hinten und vorne noch säubern. Bei mir ist der Rost oberflächlich noch unter den Boden gewandert. Diesen habe ich auch mal mit dem Punktschweißbohrer abgebohrt und ein wenig nach oben gebogen, dass ich auch da alles wegmachen kann.


Entgegen so mancher Kritik, die ich zu Beginn zu dem Bus bekommen habe, bin ich froh dass ich ran gegangen bin und mir keinen anderen gesucht habe. Alle Arbeiten die ich an der linken Seite mache, wären nicht zwingend nötig gewesen, aber ich will es zu 100% sauber machen. Danke an die Jungs, welche mich darin bestärkt haben.

Der Trockeneisstrahler für den Unterboden war auch schon da. Der meinte, dass der Unterboden mit den ganzen Trägern etc. gut ausschaut. Der hat auch Erfahrungen mit den T3 bzw. hat schon mehrere gemacht.

So langsam macht mir das Ganze fast schon Spaß, da die "Drecksarbeit" mit raustrennen und abbohren, Schweißpunktungen suchen, etc. jetzt so gut wie vorbei ist :bier
Gruß Timo

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Re: Karosserie Zustand / to do Liste Karosserie/ Update

Beitrag von Hr.Licht » 01.03.2019, 11:39

Hallo,

das Blech mit Loch ist ein Verstärkungsblech welches die Kraft von der Wagenheberaufnahme in die Säule leited. Also das Rohr vom Wagenheber stüzt sich original an diesem Verstärkungsblech ab und nicht auf der Schwellerkante.
Ich habe bei mir dieses Stück aus einem Vierkantrohr rausgeschnitten und eingeschweißt.
Meiner Meinung nach, ob mit Loch oder ohne oder ob 2mm oder 5mm hauptsache das Blech ist drin und geht bis zur Wagenheberaufnahme runter.
Achso bei meinem Bild fehlt unten noch der halbrunde Ausschnitt für den Wagenheber.

MfG Peter
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Re: Karosserie Zustand / to do Liste Karosserie/ Update

Beitrag von Ultimo » 01.03.2019, 12:41

Servus Peter,

danke für den Tipp und das Bild.
So werde ich es denke auch machen.

Original ist doch eine kleine Rundung unten im Schweller eingearbeitet. Also im Innenschweller und der B Säule.



Anbei mal noch die Bilder meines Puzzels:

Darauf kann man gut sehen an welchen Positionen die Schweißpunktbohrungen überall waren. Dazu muss man an der hinteren Wagenheberaufnahme im hinteren Bereich auch vier Schweißpunkte abbohren und jeweils vorne und links und rechts nen Cut mit der Flex unten rein machen. Da kommt man gut ran.

Der neue Schweller wurde nur mal reingelegt.
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Re: Karosserie Zustand / to do Liste Karosserie/ Update

Beitrag von Ultimo » 04.03.2019, 22:04

Weiter geht’s :sun
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Re: Karosserie Zustand / to do Liste Karosserie/ Update

Beitrag von JX_JOSCHI » 04.03.2019, 23:26

Stark! Weiterhin gutes Gelingen!
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Re: Neuaufbau T3 Multivan

Beitrag von Ultimo » 08.03.2019, 17:07

Merci! Gerade bin ich an der Rekonsturktion der inneren B-Säule. Das wird ein Spaß.

Ich werde jetzt sämtliche Bleche nachdem sie gepunktet sind, mit Oxyblock fluten. Sollte ich die ganzen Überlappungen von innen mit Dichtmasse versiegeln oder würdet ihr sie einfach nur konservieren und "offen" lassen dass man immer sieht was Sache ist?

Die Bleche am Boden hätte ich jetzt mit Sikaflex versiegelt und die Bleche an den Wänden würde ich so lassen und später wenn ich ready bin, außen lackiert und versiegelt ist mit Fett behandeln, das immer in die Falze kriechen kann. Oder Sikaflex innen ganz weg lassen? Die originale Dichtmasse komplett abzubekommen war eine sauarbeit.


Gute Idee oder gibt es andere Vorschläge?
Gruß Timo

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Re: Neuaufbau T3 Multivan

Beitrag von BUSbahnhof » 08.03.2019, 22:28

Die Überlappungen würde ich offen lassen ohne Dichtmasse. So kann das Fett schön kriechen und verhindert ein erneutes Rosten ;-)
Bullige Grüße vom Micky
Lieber Rost statt Plastik!
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Re: Neuaufbau T3 Multivan

Beitrag von Ultimo » 08.03.2019, 23:01

Okay, also lasse ich alles offen, auch am Boden wo später wieder den Boden drauflege? Da kann ich ja nicht mit Fett behandeln.
Gruß Timo

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Re: Neuaufbau T3 Multivan

Beitrag von JX_JOSCHI » 09.03.2019, 06:28

Wenn dich das Fett an den Fugen im Innenraum stört dann kannst du die Fugen auch mit Tape abkleben. So hab ich das anno 2014 gemacht an Stellen wo es mich gestört hätte dass es dort klebrig ist durch das Fett.
Am Unterboden hab ich das im Spritzwasserbereich auch so gemacht, wobei das in meinem Fall eigentlich nur den Heckblechbereich betrifft wegen der Radhausschalen.
Bilder siehe Signatur.
Grüße, joschi
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Re: Neuaufbau T3 Multivan

Beitrag von Ultimo » 09.03.2019, 16:50

Das ist keine doofe Idee, dass man den Fugen Fett „zur Verfügung stellen kann“ ohne diese zuzuschmieren oder alles klebrig zu machen. Einfach so ne Dichtmasse will ich nicht mehr drüber schmieren. Am Boden innen werde ich das glaub auch so machen. Quasi Fett mit ner Spritze auf die Falze spritzen und dann mit Tape versiegeln. Von Außen wird der Bus am Unterboden so oder so Trockeneis gestrahlt und versiegelt.
Gruß Timo

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Re: Neuaufbau T3 Multivan

Beitrag von Ultimo » 18.08.2019, 21:38

So, hier mal ein Update:

Jetzt ist alles soweit rostfrei. Also zumindest auf der linken Seite.
Habe mit wirklich übel Arbeit gemacht und alles aufgemacht wo nur annähernd ein Rostfleckchen war.

Getauscht ist jetzt der Innenschweller links, die B Säule ist rekonstruiert und jetzt kommt der Außenschweller wieder drüber und das Kniestück vorne rein.

:sun

Für den Rostschutz habe ich alles sogar innen alles mit Branto behandelt. Außen wird es wieder wenn die Lackierung kommt, abgeschliffen. Das konserviere ich so nur erstmal bis alles fertig ist.

Das erste Bild ist der ursprüngliche Zustand.
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Gruß Timo

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Re: Neuaufbau T3 Multivan

Beitrag von Ultimo » 28.10.2019, 20:47

Servus Leute,

ich habe jetzt mal wieder die Garage für den Winter fit gemacht, um mich um die hintere linke und die mittlere Seitenwand zu kümmern.

Ich habe eigentlich schon alle Teile, aber da ich jetzt alles so gründlich gemacht habe und selbst die hintere linke Seitenwand inkl. Radlauf original ist, versuche ich es mal irgendwo her noch eine mittlere Seitenwand mit Fensterausschnitt zu bekommen. Getauscht wurden alle Teile grundsätzlich an den originalen Punkten bzw. Blechausschnitten. Es wurde nichts dazwischen oder reingebraten.

Ich habe vom Vw Bus Shop zwar schon ein Teil welches 3/4 hoch ist, dann muss ich aber quasi genau am Falz/ darunter darüber schweißen und das verzieht sich doch mit Sicherheit total. Der Innen- und Außenschweller ist auch NOS und neu drin.

Wenn ich eine Seitenwand mit Fensterausschnitt bekommen könnte, dann wäre es wesentlich einfacher, da ich einfach die paar cm am Scheibenrahmen bzw dessen äußeren Holm schweißen muss und die untere Kante vom Fensterrahmen neu punkte. Hinten ist das ebenso gemacht und funktioniert wesentlich sauberer.

Hat einer ne Idee wo ich so ein Teil herbekomme? Bei Classic Parts gibts nur die normale Seitenwand vom Transporter.
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Re: Neuaufbau T3 Multivan

Beitrag von puckel0114 » 28.10.2019, 21:41

Gibt keine originalen Mittleren Seitenwände mehr.
Und ich hab die letzten 10 Jahre auch keine auf eBay& co zu verkaufen gesehen.
Gruß aus Bielefeld
Volkmar

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Re: Neuaufbau T3 Multivan

Beitrag von TottiP » 28.10.2019, 22:11

Gruß, Totti
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Re: Neuaufbau T3 Multivan

Beitrag von Ultimo » 28.10.2019, 23:05

Ich hatte gehofft, dass ich einfach nur schlecht recherchiert hatte.. :) Ok, das schaut schon absolut gut aus. Habt ihr auf Stoß geschweißt, abgekantet oder darunter einen Blechstreifen gesetzt?

Dann werde ich das wohl auch so machen müssen.
Gruß Timo

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Re: Neuaufbau T3 Multivan

Beitrag von TottiP » 29.10.2019, 04:57

Ich habe das neue Seitenteil abgesetzt und dann Punkt geschweißt. Die Naht würde ich jetzt verzinnen.
Gruß, Totti
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Re: Neuaufbau T3 Multivan

Beitrag von Ultimo » 30.10.2019, 14:49

Dann werde ich das wohl auch so machen. Nur kann ich die Fläche zwischen dem Falz ja nicht reinigen. Wenn mir da Flussmittel rein kommt, ist das ja ein Herd für neuen Rost.
Gruß Timo

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Re: Neuaufbau T3 Multivan

Beitrag von burger » 30.10.2019, 15:01

Ultimo hat geschrieben:
30.10.2019, 14:49
Dann werde ich das wohl auch so machen. Nur kann ich die Fläche zwischen dem Falz ja nicht reinigen. Wenn mir da Flussmittel rein kommt, ist das ja ein Herd für neuen Rost.
Das ist auch so ein Wurm der in allen Foren seit Jahrzehnten rumgeistert. Ursprung waren Tests die das Korrosionsschutzdepot mal gemacht hat und nach ein paar Tagen war hier tatsächlich Rost zu finden! Erstmal: Ich würde es anders herum machen, d.h. das neue Teil absetzen und das alte nicht- dann müsste das Flussmittel "hochwandern" statt runter fließen. Aber grundsätzlich: Das bissl "Flugrost" den das Flußmittel und die Hitze verursacht breitet sich aber nicht weiter aus. Ich habe vor 20 Jahren mal beim T1 das Seitenteil gemacht (sogar falsch herum, so das das Flussmittel runter lief) und 20 Jahre später sah alles noch so aus wie am ersten Tag. Die Leute die damals diese Skepsis hatten und statt dessen lieber Spachtel genommen haben durften die Arbeit alle mittlerweile nochmal machen. Also nicht immer alles glauben was im Internet steht. Beim Langzeit-Vergleich ist Zinn immer der Sieger!
Nachtrag: Totti hat es ja richtig vorgegben, genauso hätte ich es auch gemacht. Habe ich wohl nicht richtig gelesen.
Gruß aus OWL,
Markus

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Re: Neuaufbau T3 Multivan

Beitrag von Ultimo » 30.10.2019, 20:51

Genau so werde ich es dann auch machen. Ich bin immer der Meinung, dass ich es rein mit dem Blech so gut hinbekommen muss, dass ich verschleifen muss und gut ist - ein Irrglaube. Da muss ich mich erstmal schlau machen, wie das mit dem verzinnen ordentlich funktioniert :) Es kommt keiner zufällig aus der Nähe von Karlsruhe und hat nen Plan davon? :mrgreen: Morgen werde ich mal mein Kniestück vorne punkten. Die Einstiegswanne habe ich schon drin. Danach muss ich den Radlauf hinten ansetzen und dann kommt das besagte mittlere Blech. :)
Gruß Timo

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Re: Neuaufbau T3 Multivan

Beitrag von meres » 31.10.2019, 14:12

Wie nah wäre dir den recht?
Ich kann die Grafenau anbieten.
Nicht, dass ich dir Verzinnung in Vollendung zeigen kann, aber doch zumindest so, dass es machbar ist und seit ca 8 Jahren hält...
Gruß sören

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Re: Neuaufbau T3 Multivan

Beitrag von Ultimo » 31.10.2019, 18:40

Problem ist, dass die Karre aktuell ja zerlegt ist und ich den Bus nicht transportieren kann. So weit weg ist das nichtmal.


Heute wollte ich den Radlauf vorne links einsetzen, bzw. bin schon mit allen Vorbereitungen fertig zum Punkten. Ich dachte mir dann, dass ich das Winkelblech über dem Ausgleichsbehälter mal noch von dem Kautschuk befreie um sicher zu sein, dass dort auch nichts ist.

Das Ende vom Lied war, dass dieser Winkel oberflächlich auch angerostet war und im unteren Bereich, das Blech vom Bus. Nach energischem Einsatz der rotierenden Drahtbürste hat sich auch da ein Loch nach Innen aufgetan. :roll: Von Innen hat man absolut nichts gesehen und außen sah das auch nicht ganz so wild aus.

Da wir ja nicht pfuschen wollen, also auch das raus. Jetzt schau ich mal wie ich das am Besten mache. Die Aufnahme für den Ausgleichsbehälter hat innen nichts. Raus getrennt habe ich alles Blech wo auch nur oberflächlich Rost hatte. Das Rep-blech dafür lohnt sich bei mir nicht, da dies zu klein ist und bei mir der gebogene Teil nichts hat. Okay, bis auf eine kleine Ecke die mit weg musste. Wahrscheinlich fertige ich ein Blech an, das oben wie original aufgepunktet wird.

Unverhofft kommt oft :mrgreen:
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Gruß Timo

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Re: Neuaufbau T3 Multivan

Beitrag von meres » 31.10.2019, 18:44

Blech Abfall zum üben würde sich finden. An deinen Bus darfst dann selbst ran ;-)
Falls du Interesse hast, musst nur Rechtzeitig Bescheid geben, dann besorge ich noch Zinn davor...

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Re: Neuaufbau T3 Multivan

Beitrag von Ultimo » 02.11.2019, 19:47

Danke dir für das Angebot! Wenn es soweit ist, geb ich mal Laut :mrgreen:


Da ich in nem anderen Thread schon wegen dem Getriebe und der Übersetzung Fragen gestellt hatte und das ja auch auf mein Hochdach Auswirkungen hat, hier mal noch die Frage, ob einer von euch weiß, welches Hochdach das genau ist. Ich war der Meinung, dass es ein Reimo ist.

Hat gottseidank keine Risse und ist sauber mit nem Draht von der Karosse getrennt worden. War aber nicht auf meinem Bus montiert. Klar, geschliffen und wieder hergerichtet muss es werden.
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Re: Neuaufbau T3 Multivan

Beitrag von Ultimo » 05.11.2019, 20:38

Heute ging es mal wieder ordentlich vorwärts. Ich habe den Radlauf vorne fertig bekommen :dance
Danach ging es an den hinteren Teil der Karosse und an erste Anpassungsarbeiten des hinteren linken Seitenteiles.

Als ich "Feierabend" gemacht habe, hatte ich mir noch die rechte Seite angeschaut. Hier stellt sich mir die Frage, ob ich das nicht einfach auch komplett ersetzen soll. Machen müsste ich an dem Teil einen Altschaden im Bereich der Schiebetür (Ersatzblech eines Schlachters habe ich bereits) , welcher bescheiden geflickt wurde, am Scheibenrahmen zwei Stellen, innen hat das Teil etwas Rost am Übergang zur Endspitze und am Übergang von Seitenwand und Radlauf kommt an einer Stelle ein Fleck Rost raus. Jetz tstellt sich die Frage, ob ich alles schweiße oder lieber die Seitenwand ersetze. Ich würde diese, wie an der anderen Seite an deren Holmen cutten und dann den Scheibenrahmen wieder an das innere Blech punkten.
Für eine komplette Seitenwand von VW Classic würde ich über die Chefin Rabatt bekommen und 417 Euro zahlen.
Das ist jetzt so ein Fall, wo man die Seite retten könnte, aber da ich alles andere komplett rostfrei bekommen werde, überall der Kautschuk unten ist und die Fugen top sind, wäre es blöd, das in Stand zu setzen, oder was meint ihr?

Ich bin fast drauf und dran die Seite auch rauszureißen. Lustig ist dann, dass es dann kein Flächenteil außen an der Karosse gibt, das ich nicht ersetzt habe :tl
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Re: Neuaufbau T3 Multivan

Beitrag von puckel0114 » 05.11.2019, 22:58

Raus damit.
Da ist ja reichlich Spachtel drauf.
Und die Problemstelle hinter der schiebetürführung und der Bereich rund um den fanghaken sind auch eliminiert.
Gruß aus Bielefeld
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Re: Neuaufbau T3 Multivan

Beitrag von Max Power » 06.11.2019, 06:11

2. Meinung, um Dir die Entscheidung schwer zu machen :mrgreen: .

Lassen, gute Originalsubstanz erhalten. Die kleinen Stellen sind schnell geflickt.

:fl

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Re: Neuaufbau T3 Multivan

Beitrag von TottiP » 06.11.2019, 06:26

Mach neu. Neu ist treu.
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Re: Neuaufbau T3 Multivan

Beitrag von Ultimo » 06.11.2019, 07:17

Hinter der Schiebetürführung ist alles tacko. Das schwarze um ist teilweise auch Rostumwandler der nach Unten gelaufen ist. Da ist auch noch nichts gereinigt und nur drüber gepinselt. :lol:

Wie läuft es denn mit der Schiebetürführung, hat das Blech darunter irgendwelche Formen damit ich die wieder genau so rein bekomme? Es schaut aus als wäre die Führing mit Karosseriekleber drauf geklebt und dann noch gepunktet. Das kleine Blech für die Abdeckung darüber ist am Neuteil bereits dran.

Die kleinen Stellen und der Scheibenrahmen sind bestimmt flott gemacht. Im Radlauf drin, das ist nur oberflächlich. Aber in Verbindung mit dem Altschaden ist das wieder ein anderes Thema.
Gruß Timo

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Re: Neuaufbau T3 Multivan

Beitrag von puckel0114 » 06.11.2019, 11:09

Ausmessen, Fotos machen dann abbohren.
Oben ist es noch mit zwei Schweißnähten gesichert.
Gruß aus Bielefeld
Volkmar

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Re: Neuaufbau T3 Multivan

Beitrag von Ultimo » 07.11.2019, 21:06

Also gut, ich haue das Teil auch noch raus und mache es neu. Dann kann ich alles auch super von Innen versiegeln.

Heute ging es wieder weiter und ich habe das hintere Seitelteil angepasst und fürs Schweißen vorbereitet. :dance
Innen habe ich alles bis in die Holmen (so weit es ging) hoch mit Branto gestrichen. Nach dem Schweißen werde ich auch die geschweißten Stellen von Innen streichen. Man kommt eigentlich überall hin.
Jetzt haltet ihr mich vll. für bescheuert, aber um die Falze komplett mit Branto zu füllen bzw. auch die Falze von Innen zu "streichen" habe ich mir für den Kärcher nen Aufsatz gebastelt den ich von Außen an den Falz halte, innen Branto verdünnt auftrage und so warte, bis die Farbe durchgesogen wird. Wenn das trocken ist, nehme ich Oxiblock und lasse es zusätzlich dazwischen laufen.

Bevor ich das hintere Seitenteil einschweiße, werde ich noch das kleine Blech zwischen D-Säule und X-Blech raus machen und ersetzen.
IMG_5240.jpg
IMG_5239.jpg
IMG_5230.jpg
Warum die Bilder immer gedreht werden, verstehe ich nicht ganz. Dann muss ich diese demnächst quer machen.
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Re: Neuaufbau T3 Multivan

Beitrag von TottiP » 07.11.2019, 22:15

Wenn man die Bilder anklickt drehen sie sich richtig.

Sieht gut aus, weiter so :bumsfreunde
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Re: Neuaufbau T3 Multivan

Beitrag von Ultimo » 09.11.2019, 16:05

So, jetzt wird kurz Pause gemacht und nachher wird die Seitenwand eingeschweißt. Vorher habe ich noch das X-Blech rausgeschnitten. Da war auch bisschen Rost. Das mache ich gleich mit. GAnz mache ich die Verbindung Zwischen Außenhaut und Luftleitkasten erst raus, wenn die Seitenwand drin ist, damit ich den korrekten Abstand habe. :-)

Man findet beim T3, wenn man richtig ran geht, echt überall Rost. :kp Auch wenn es nicht überall tragisch ist, will ich alles restlos beseitigen.
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Re: Neuaufbau T3 Multivan

Beitrag von Ultimo » 11.11.2019, 21:12

So, heute habe ich endlich die hintere Seitenwand fertig bekommen und natürlich gleich alles mit Branto geflutet bzw. durchgesaugt :tl
In der Garage hatte es ganze 5 Grad, aber nen Heizlüfter will ich wegen dem Kondenswasser, das sich dann bildet, nicht anwerfen.
Habe zwar den ganzen Tag gebraucht, nur um alles zu verschweißen und verschleifen bzw. zu pinseln, aber ist echt super geworden. Diese Pinselei ist eine richtige Drecksarbeit, wenn man innen auch alles streichen will bzw. jede Ecke erreichen will. :sun
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Re: Neuaufbau T3 Multivan

Beitrag von TottiP » 11.11.2019, 21:20

:mrgreen:
Jetzt hab doch nicht solche Angst vor dem Kondenswasser... Das bringt den Bus nicht um :hehe
Gruß, Totti
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Re: Neuaufbau T3 Multivan

Beitrag von Ultimo » 12.11.2019, 12:51

Wenn ich nicht gleich nach dem schweißen pinseln kann, ist’s halt doof, weil die stellen Blank liegen 😁
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Re: Neuaufbau T3 Multivan

Beitrag von 0815flogei » 12.11.2019, 15:20

Ultimo hat geschrieben:
09.11.2019, 16:05
So, jetzt wird kurz Pause gemacht und nachher wird die Seitenwand eingeschweißt. Vorher habe ich noch das X-Blech rausgeschnitten. Da war auch bisschen Rost. Das mache ich gleich mit. GAnz mache ich die Verbindung Zwischen Außenhaut und Luftleitkasten erst raus, wenn die Seitenwand drin ist, damit ich den korrekten Abstand habe. :-)

Man findet beim T3, wenn man richtig ran geht, echt überall Rost. :kp Auch wenn es nicht überall tragisch ist, will ich alles restlos beseitigen.
Hi Ultimo,
ich verfolge deinen Umbau schon ne weile.
Super wenn Leute alles Dokumentieren :bumsfreunde :mrgreen:

Mal ne Frage zum X Blech, da bin ich nämlich auch gerade dran.
Wie bist du da an die Schweißpunte oben zum aufbohren dran gekommen?
Oder hast du von unten komplett durchgebohrt?

Gruß Flo

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Re: Neuaufbau T3 Multivan

Beitrag von Ultimo » 13.11.2019, 20:32

Das freut mich natürlich :mrgreen:

Ich freue mich immer selbst, wenn ich ein wenig recherchieren kann, wie andere das machen.

Jetzt komm es darauf an, welches Oben du meinst :lol: Ich bin zuerst hingegangen und habe mein Außenblech eingesetzt und dabei das X-Blech noch zum Teil drin gelassen, damit ich den original Abstand zur Außenwand in jedem Fall habe.

Ich gehe davon aus, dass deine Endspitze und das kleine Blech Zwischen X-Blech und Endspitze auch schon ab ist?

Vorhehensweise bei mir:

-Endspitze wegflexen
-Kleines Verbindungsblech abbohren (von unten)
-Schweißpunkte im Radlauf abbohren
-Restliche markierte Stellen im Bild mit Schweißpunktbohrer abbohren.

Hierzu muss ich sagen, dass ich um Platz zu schaffen teilweise einfach hingehe und das zu entfernende Blech unterteile und Teile davon abtrenne, damit Platz herrscht.
Ich habe mir so eine Mini-Flex von Bosch gekauft. Mit der kommt man fast überall hin. Auch hab ich davon so nen Mini Akkuschrauber von Bosch, der in den Bereich des X-Bleches und Motorklappe passt.

Wenn du so ein Teil nicht zur Verfügung hast, mache es einfach so, dass du mit einer rotierenden Bürste, Drahtbürste o.Ä. die genauen Stellen findest, an welchen sich die Punkte befinden. Diese markiere ich immer mit einem Edding. Dann weiß man wo man genau bohren oder flexen muss.

Dann gehst du mit der Felx und ner Trennscheibe ran, und schleifst den Punkt von Oben so lange an bis das Blech sehr dünn ist und der Punkt abgeht. Zur Unterstützung schiebst du nen alten Schraubendreher zwischen die Bleche, an denen du etwas hebeln kannst, dass der Punkt dann nachgibt und die Bleche sich voneinander trennen. Das was übersteht schleifst du dann einfach ab.

Das kleine Verbindungsblech zum Heckblech habe ich einfach durchgeflext und dann mit einer Schleifscheibe weggeschliffen.

Da muss man insbesondere bei den dünnen Blechen die man behalten will sehr vorsichtig mit der Flex umgehen und am Besten ne gut gebrauchte Schleifscheibe nehmen, die nicht all zu viel abnimmt.


Anbei mal noch ein paar Bilder vom fertigen X-Blech :mrgreen:

Bei der Endspitze gehe ich dann hin und passe diese und das Transferblech zwischen X-Blech und Endspitze an, markiere dann den Bereich wo das Transferblech an der Karosse und X-Blech verschweißt wird. Dann werde ich das Blech an die Endspitze punkten (da dieses abgesetzt ist) , alles zusammen einsetzen und dann das Transferblech auf dem X-Blech verschweißen.

So mal der Plan.

Jetzt habe ich aber noch mal ne Frage. Teilweise habe ich entweder schlecht Masse, ich komme schlehct an ne Stelle und ver**** dann einen Schweißpunkt. Meist natürlich in ner Ecke wo man das Ganze nicht mehr abschleifen kann.
Wie entferne ich das am Besten wieder? Gibts da ein Tool? Habe mir schon überlegt ob ich so ne Art großen Drehmel hole, um damit an unzugänglichen Stellen die Karosse zu reinigen und sowas abzuschleifen. Gibt es auch von Bosch und heißt dann Bosch GRO 12-35.

Was nutzt ihr für sowas?
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Re: Neuaufbau T3 Multivan

Beitrag von 0815flogei » 15.11.2019, 10:12

Das nenne ich mal eine ausführliche Antwort.

Vielen Dank schon mal dafür :-)

Ja genau, ich meine das Oben wo du Schweißpunkte markiert hast.

Wie du schon richtig vermutet hattest ist meine Endspitze schon ab und dieses Verbindungsblech war nur noch zur hälfte vorhanden.
Geht Quasi darum das X Blech ab zu bohren und ein Stück von der oberen Ecke (wo die Endspitze angesetzt wird) sauber raus zu trennen.

Nach längerem suchen habe ich mich jetzt mal für die Netzbetriebene Winkelbohrmaschine von Makita (DA3010F) entschieden.
Mal schauen ob das so Funktioniert.

Zu deiner Frage kann ich dir wärmstens den Dremel mit der biegsamen Welle empfehlen. Den 3000er gibts schon für 60Euro und dazu noch die kleinen Flexscheiben mit Speed klick system. Durchtrennt ohne Probleme Karosserieblech und man kommt fast überall zum Flexen und Schleifen dran.

Grüße Flo

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Re: Neuaufbau T3 Multivan

Beitrag von Ultimo » 16.11.2019, 18:32

Auf dem Bild kannst du ja relativ gut erkenne, wo was abzubohren ist. Wenn das untere Verbindungsblech schon durchgerostet ist, brauchst du da ja schon nix mehr abbohren.

Wenn du die Winkelbohrmaschine günstig wo her bekommst, ist das ok, ansonsten spar die die Kohle. Ich habe jetzt diverse Maschinen ausprobiert.
Wo ich fast täglich mit am Bus arbeite ist die Mini Akkuflex von Bosch.
Ich habe die ganzen kleinen Boschgeräte mit einheitlichem Akkusystem und das Makita 18V System. Davon habe ich das Multitool und seit gestern auch den Achtung! "Geradeschleifer" DGD800Z von Makita. :tl Der Dremel ist mir zu schwach bzw. da brauche ich zu lange da ich viele Stellen habe wo ich den nutzen wollte. Für ein zwei Stellen, aber durchaus okay, wenn man nicht noch extra dafür Geld ausgeben will und das Zeug sonst nicht braucht. Von Bosch habe ich den kleinen Dremel, bzw der wo ähnlich wie der Dremel ist und auch mit dem kleinen Akkusystem funktioniert.

Jeder der relativ viele Arbeiten am Bus machen muss und an die ganzen verwinkelten Stellen kommen möchte, kann ich die Miniflex und den Geradeschleifer nur empfehlen. Mit dem "Geradeschliefer" reinige und schleife ich die Sachen ab, bei denen man nicht mit anderen Geräten ran kommt. Echt top. Heute habe ich am Fensterrahmen den inneren runden Teil damit gefräst bzw. geschliffen. So genau bekommt man es mit ner Flex o.Ä. nicht hin.

Ich hatte ja noch eine originale Ecke von nem Fensterrahmen übrig. Damit konnte ich die defekte Stelle wunderbar reparieren. Gottseidank ist meine B-Säule nach Oben hin in tadellosem Zustand :sun
Echt top, umso mehr ich am Bus mache, desto besser werden die Arbeiten. Das motiviert. Zu Beginn musste ich echt ein paar Sachen zwei Mal machen, bis es zufriedenstellend wurde. :mrgreen:

Anbei mal noch ein paar Bilder.
Euch nen schönes Wochenende.
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Re: Neuaufbau T3 Multivan

Beitrag von Ultimo » 17.11.2019, 13:53

Gerade habe ich den Thread zu Beginn nochmal ein wenig durchforstet. Danke nochmals an die Leute, welche mich darin bestärkt haben, weiter zu machen oder zu beginnen. Wenn ich jetzt mal in Mobile schaue, ist wenig vergleichbares zum Restaurieren für einen schmalen Taler zu haben.

Nachdem ich jetzt mal ein wenig Erfahrung mit dem T3 sammlen konnte, bin ich auch überzeugt davon, dass das die richtige Entscheidung war. Wenn man es richtig machen will muss der Unterbodenschutz und alles eh runter. Ich hatte ein paar Stellen wo man garnichts am Unterbodenschutz gesehn hat und trotzdem darunter was war.
Ich würde sagen, dass ich mich geärgert hätte, wenn ich einen Bus für 10 000 Euro oder mehr gekauft hätte und dann nach und nach hier und da ne Stelle gefunden hätte. So lande ich zwar auch über den 10 000 Euro, habe aber alle neu und die Gewissheit dass es ordentlich und vollständig gemacht wurde.

In Mobile wird gerade ein gleiches Modell angeboten, das von der Innenausstattung wesentlich schlechter, wie meiner ist. Den Rest muss man so oder so machen. Dennoch glaube ich, dass die Preise hierfür nicht mehr sinken werden und diese durchaus realistisch sind.

https://suchen.mobile.de/fahrzeuge/deta ... 9babcd0aae


In diesem Sinne, weiter gehts :bier
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Re: Neuaufbau T3 Multivan

Beitrag von bub0815 » 17.11.2019, 14:09

Ich kann dem nur uneingeschränkt beipflichten. Natürlich kann man Glück haben und für kleines Geld (offline) eine Bessere Basis finden. Aber welchen Unterschied macht das? Wenn es kein Blender ist (dann hat man eh ins Klo gegriffen), sitzt doch an vielen Stellen der Rost und man muss langfristig eh dran.

Vielen Dank, dass du dein Projekt so ausführlich dokumentiertst. Die Fotos haben mir schon das ein oder andere Auge geöffnet. Vor mir liegt eine ähnliche Baustelle :g5 .
Mein Restaurierungs-Thread.
Da kommt allgemeine Berichterstattung rein. Abgrenzbare Fragen stelle ich als Einzelthemen ein.

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Re: Neuaufbau T3 Multivan

Beitrag von Ultimo » 17.11.2019, 17:23

Es macht echt absolut keinen Unterschied. Außer dass man, wenn man mehr Geld ausgibt vll. zu Beginn erstmal damit fahren kann, ohne gleich ran zu müssen. War mir aber nicht wichtig.

Danke auch dir für die Rückmeldung! Wenn man mal die ersten größeren Erfolgserlebnisse hat, dann bleibt man auch eher dran. Ich hatte auch eine Durststrecke, nachdem die ganze Seite offen war und ich nicht wusste, wo ich beginnen soll :muaha
Klar, ich habe es auch etwas übertrieben und wirklich alles neu gemacht, selbst wenn "nur" die Fuge etwas rostig war, ohne dass schon der Blattrost da war.

Wenn ich mir deinen Thread so anschaue, dann hast du auch noch ein wenig Arbeit vor dir.

Ich werde auch, nachdem alles geschweißt ist definitv die Kohle fürs Trockeneisstrahlen und lackieren am Unterboden in die Hand nehmen. Dann ist absolut Ruhe.

Für die Leute, die es interessiert, dass man mal eine Übersicht hat, was sowas kostet, wenn man alles vernünftig selbst! macht:

Karosserie: 1723 Euro
Innenraum: 350 Euro
Achsen und Bremsen: 330 Euro
optische Dinge: 265 Euro
Fahrwerk: 369 Euro
Werkzeuge: 1520 Euro



War jetzt nur das was in den entspr. Bereichen eingeflossen ist. Ich besorge mir immer wenn ich was finde, das ich zu gutem Kurs bekomme, die Teile.
Standheizung Webasto, originale Teile, welche bei mir defekt waren, Drehsitzkonsole von Totti, AAZ etc. ist auch alles schon dabei.

Insgesamt habe ich bisher 5700 Euro gebraucht. Die Anschaffung vom Bus, rechte hintere Seite (nochmals knapp 500 Euro), Lackierung und Trockeneisstrahlen noch nicht gerechnet. Ich gehe davon aus, dass ich am Ende so bei etwa 10 000 Euro landen werde. Dies ist jedoch für jemanden, der nicht fast alles selbst machen und nicht noch Beziehungen zu nem Lacker hat, für den Preis nicht durchführbar. Also zumindest nich in diesem Ausmaß.
Dies soll jetzt aber nicht demotivierend für jemanden wirken, der auch vor hat, sich seinen Bus zu "bauen". Da man so oder so relativ lange für alles braucht, kommen die Kosten immer mal wieder auf einen zu und man kann wenn man alle Werkzeuge hat, für etwa 2000 Euro sich zumindest schonmal komplett an der Karosse austoben, um diese zu richten. Zumindest wenn man es in dem Umfang wie ich machen will.

Reifen, Felgen, Fahrwerksbuchsen, etc habe ich alles noch nicht bwz. auch noch nicht gerechnet. Was das Werkzeug angeht, habe ich mir alles einfach angeschafft, da ich vieles oder das teure später so oder so für meine Werkstatt brauche.

Ich hirne schon ne Weile mit dem Lack und dem Unterboden rum. Original war Marsalarot. Dabei würde ich auch gerne, grade aufgrund des Werterhaltes auch bleiben. Gerne würde ich aber den oberen Teil in Damusweiß mit ner zweiten Farbe machen. Ist dann aber halt nicht original. Alternativ kann man ihn einfach wieder komplett rot machen und dann den oberen Teil folieren. So hat man Orginalität und kann alles wieder entfernen. Der Unterboden inkl. Motorraum und Frontblech innen, wird ja auch gemacht. Was meint ihr, soll ich diesen einfach schwarz machen oder mich auch für ne Farbe entscheiden? Gebt mal ne Einschätzung durch und was euch wichtig wäre.
Gruß Timo

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Re: Neuaufbau T3 Multivan

Beitrag von Ultimo » 22.11.2019, 20:50

Weiter geht´s :-bla

Heute habe ich den Scheibenrahmen im mittleren Bereich fertig gemacht und danach das Endstück hinten links mitsamt Verbindungsblech eingeschweißt.

Jetzt weiß ich, weshalb das viele kleben. War das eine Sauarbeit. Ich habe zuerst das kleine Verbindungsblech angepasst, dann das Endstück angepasst. Als das gemacht war, habe ich das Verbindungsblech an das Endstück gepunktet und dann das Ganze eingeschweißt und zum Schluss wieder versiegelt.

Weg waren die 9 Stunden. :gr
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Gruß Timo

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Re: Neuaufbau T3 Multivan

Beitrag von mjoe » 24.11.2019, 12:23

Wow gut beschrieben, vielen Dank dafür! :cafe
Meine Beste habe ich hier gekauft

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Re: Neuaufbau T3 Multivan

Beitrag von Ultimo » 25.11.2019, 13:02

:sun Merci.

Morgen geht´s weiter!
Gruß Timo

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Re: Neuaufbau T3 Multivan

Beitrag von Ultimo » 27.11.2019, 21:29

So die letzten beiden Tage hatte ich nicht so viel Geduld. Hatte dann den Außenschweller nur angepasst, geschliffen und fürs Schweißen vorbereitet.

Heute habe ich das gute Stück dann eingeschweißt. Mit dem Ergebnis bin ich auch echt zufrieden. :-)
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Re: Neuaufbau T3 Multivan

Beitrag von Ultimo » 17.12.2019, 18:28

So, jetzt ist die Seitenwand dran. Ich habe versch. Tests mit der Absetzzange gemacht und bin nicht zu einem zufriedenstellenden Ergebnis gekommen. Habe dann überlegt, wie ich das Mittelteil sauber rein bekomme. Werde das jetzt so machen, dass ich einen kleinen Stahlwinkel 20x20x2 genau an die Stelle setze und diesen dann am Fensterrahmen als auch am Mittelteil nach Unten von Innen schön punkte.

Selbst wenn man nur den unteren Teil mit einer 0.75er Scheibe abnimmt und sich dafür ewig zeit lässt verzieht es sich leicht. Sobald der Winkel dran ist, liegt es perfekt und ich kann mit dem unteren Teil drauf. Vorteil davon ist, ich kann von Innen alles richtig mit Oxiblock fluten, damit mir da absolut nichts rostet.

Habe das mal in beiden Richtungen probiert und geklemmt. Da ich ja den Tisch innen habe, muss ich schauen in welcher Richtung die HAlterung nicht im Weg ist :mrgreen:

In diesem Sinne euch nen schönen Feierabend!
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Gruß Timo

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Re: Neuaufbau T3 Multivan

Beitrag von Hr.Licht » 18.12.2019, 06:44

Guten Morgen,

wenn man so lange Kanten absetzen will, hillft es wenn du alle 10-15cm die Kante einschneidest. Nur so tief wie du absetzen willst, also ca 8-10mm. Dann verzieht beim absetzen nichts. Ein Blech von hinten aufdoppeln bedeutet auch immer doppelter Wärmeeintrag (Verzug) und doppelte Angriffsfläche für Rost.

Grüße Peter

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Re: Neuaufbau T3 Multivan

Beitrag von puckel0114 » 18.12.2019, 07:44

Ich habe schon etliche Seitenteile getauscht und alle abgesetzt. Da verzieht sich nichts.
Ich mache die Absetzung aber auch am neuen Seitenteil, nicht am Altbestand.
Gruß aus Bielefeld
Volkmar

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Re: Neuaufbau T3 Multivan

Beitrag von burger » 18.12.2019, 11:01

Und ich würde das neue Blech nicht ausgerechnet ein paar mm neben der Kante ansetzen. Minimal Verzug ist immer dabei und den Übergang musst du doch hinterher verzinnen/durchspachteln. Dann hast du kaum Platz und musst ggf. hinterher die komplette Kante nachspachteln.
Gruß aus OWL,
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Re: Neuaufbau T3 Multivan

Beitrag von Ultimo » 18.12.2019, 12:16

Das mit dem Kante einschneiden ist ein guter Tipp. An dem neuen Blech habe ich ja genug "Fleisch" um dort abzusetzen. So war es ursprünglich auch geplant.

Ich wollte damit sagen, dass die abgesetzte Fläche irgendwie nie gut über einen größeren Bereich ausschaut. Was nutzt ihr da? Ich habe eine Hazet Absetzzange. Die ist für kleinere Bereiche toll, aber sobald es über eine größere Fläche geht, bräuchte man glaub so eine Rollenabsetzzange, damit das perfekt gleich wird.

burger hat geschrieben:
18.12.2019, 11:01
Und ich würde das neue Blech nicht ausgerechnet ein paar mm neben der Kante ansetzen. Minimal Verzug ist immer dabei und den Übergang musst du doch hinterher verzinnen/durchspachteln. Dann hast du kaum Platz und musst ggf. hinterher die komplette Kante nachspachteln.
Ja, du hast recht. Ich werde mit dem ansetzen genau in die Mitte der Schräge gehen. An der Kante wollte ich gar nichts machen :mrgreen:
Gruß Timo

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Re: Neuaufbau T3 Multivan

Beitrag von TottiP » 18.12.2019, 12:29

Timo, nicht verkünsteln. Das geht mit der Absetzzange super. Die Kantung ist nicht ganz grade? Who cares… Den Stoß mußt Du eh bearbeiten (Zinn,Spachtel, was auch immer), da spielen leichte Unregelmäßigkeiten keine Rolle.
Gruß, Totti
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Re: Neuaufbau T3 Multivan

Beitrag von Ultimo » 18.12.2019, 12:54

Das eskaliert bei mir immer alles. Ich wollte am Bus auch nur die schadhaften Stellen neu machen, jetzt ist bis auf die D Säule alles neu :gr
Gruß Timo

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Re: Neuaufbau T3 Multivan

Beitrag von puckel0114 » 18.12.2019, 13:00

Ich hab ne Druckluft Absetzzange :mrgreen: :hehe
Gruß aus Bielefeld
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Re: Neuaufbau T3 Multivan

Beitrag von Ultimo » 18.12.2019, 18:34

Okay, die hilft ungemein. Sonst bekommt man echt nen Krampf in der Hand. Das Bus Blech ist an der Stelle aber dicker als 1 mm. Meine Absetzange hat 1mm Stempel. Mal schauen, was ich organisiert bekomme :-)
Gruß Timo

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Re: Neuaufbau T3 Multivan

Beitrag von TottiP » 18.12.2019, 19:06

Warum setzt Du nicht das neue ab?
Gruß, Totti
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Re: Neuaufbau T3 Multivan

Beitrag von Ultimo » 19.12.2019, 00:47

Nene, war schon so geplant, dass ich das neue absetze. Habe mich vll falsch ausgedrückt. Das neue ist aber auch etwas dicker. Dürfte 1,25 haben.

Werde das die Tage nochmal richtig testen bevor ich ans richtige Blech gehe. Wenn ich damit nicht zufrieden bin, werde ich unter dem Scheibenrahmen am Original Teil 5mm abnehmen und es dann mit dem Blechstreifen machen, der das etwas verstärkt. Ich möchte da so wenig Zinn bzw. Spachtel wie mgl. nehmen.
Gruß Timo

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Re: Neuaufbau T3 Multivan

Beitrag von Tde97 » 31.01.2020, 17:10

Servus! Mir gefällt deine Arbeitsweise wirklich sehr!
Gibt es schon Neuigkeiten bezüglich der Seitenwand?

Steht mir nämlich auch noch bevor, habe ein mittleres Seitenteil vom Kastenwagen (leider ohne Fensterausschnitt) und bin noch unschlüssig an welcher stelle ich sie einsetze.. mit/ohne verstärkung wegen verzug, altes oder neues blech absetzen etc..

Und wie gehst du bei Unebenheiten nach dem schweißen vor? Verzinnen/Kaltzinn (z. B. MIPA E80)/ oder doch mit 2k epoxy grundieren und dann nur spachteln?

MfG :-)

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Re: Neuaufbau T3 Multivan

Beitrag von Ultimo » 31.01.2020, 20:44

Danke dir!
Momentan bin ich nicht weiter gekommen, bzw .habe nicht weiter gemacht, da ich noch meine BMW überholt habe. Ein bisschen Abstand tut auch immer gut, dann geht es motiviert weiter und es wird einfach besser :-) Außerdem will ich alles an einem Tag machen, dass sich in den Spalten erst gar nichts absetzen bzw. bilden kann. Dazu muss ich erst mal das Verzinnen üben bzw. testen :mrgreen:

Die Seitenwand mit Fensterausschnitt ist auch nicht mehr zu bekommen. Habe ich auch verzeifelt gesucht. Das wäre dann leicht. Die könnte man dann einfach an en Holmen verbinden.

Bei meinem werde ich das jetzt wie folgt machen:

-Am Bus die originale Seitenwand genau an der breiten Schräge unter dem Fenster etwa mittig trennen
-L-Stahlwinkel 25mmx25mmx2mm einsetzen und punkten, so dass die Hälfte von diesem übersteht
-Neues Blech anpassen und so abschneiden, dass dieses auf dem Stahlwinekl aufliegt und so nur ein kleiner Spalt entsteht
-Dann verzinnen ( Ich werde wahrscheinlich zu Vorbereitung diese Zinnpaste vom Korossionsschutzdepot ausprobieren, welche nicht ausgewaschen werden muss)

Hintergründe dazu sind, weil ich selbst nach dem austrennen merke dass er auf der Fläche dazu neigt, einen Bauch zu drücken. Dies würde sich beim Absetzen zwar auch geben, aber ist mit Sicherheit anfälliger.

Bei Vw Classic Nutzfahrzeuge hatte ich mal ein Video gesehen. Die hatten auf so ner Fläche mit dem Brenner die Paste leicht warm gemacht, so dass die flüssig war bzw. man mit dem Stangenzinn anfangen konnte und danach sind die mit so einem Löthammer hingegangen, weil man da angeblich weniger Hitze in die Fläche bringt.

Das wäre jetzt mal de grobe Plan. :mrgreen:
Gruß Timo

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Re: Neuaufbau T3 Multivan

Beitrag von meres » 31.01.2020, 22:49

Hi Timo,
Ich würde dir die klassische Verzinnungspaste empfehlen.
Du kommst gut zum Waschen an die Stelle ran und gerade wenn es nicht zu warm werden darf und man es nicht jeden Tag macht, erzielst du bei dem packt mit dem Teufel das bessere Ergebnis.
Und keine Sorge mit der Säure, ich hab eine Stelle an der Heckklappe vor fast 10 Jahren damit bearbeitet ohne zu waschen, direkt außen Farbe drauf, innen Mike. Diese Stelle hab ich jetzt zum ansehen wieder runter geholt und es hat sich quasi nichts verschlechtert gehabt vom Blech her.

Gruß sören

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Re: Neuaufbau T3 Multivan

Beitrag von bub0815 » 01.02.2020, 20:25

Ultimo hat geschrieben:
31.01.2020, 20:44
-Dann verzinnen ( Ich werde wahrscheinlich zu Vorbereitung diese Zinnpaste vom Korossionsschutzdepot ausprobieren, welche nicht ausgewaschen werden muss)
Ich habe damit schon Verzinnt. Habe mich an die Anleitung vom KSD gehalten und bis heute ist alles TOP. Brauchte damals 5 Minuten Übung in Sachen richtige Temperatur und dann ging es los. Fotos habe ich damals leider keine gemacht.
Mein Restaurierungs-Thread.
Da kommt allgemeine Berichterstattung rein. Abgrenzbare Fragen stelle ich als Einzelthemen ein.

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Re: Neuaufbau T3 Multivan

Beitrag von Ultimo » 02.02.2020, 12:34

Genau so habe ich es auch vor, verzinnen und dann das Ganze gleich mal mit Branto von Außen bis zur Lackierung stabilisieren. Innen dann ebenfalls mit Branto und Miike Sanders. Ich hätte innen dann quasi eine Art Blechstreifen anstatt eine Absetzkante. Prinzipiell ist das ja besser zum "Auswaschen". Aber wie soll man das mit dem Waschen bei einem Spalt mal im Ernst auch vernünfitg hinbekommen? Das geht ja nicht richtig. Ich will ja nicht alles gleich wieder mit Wasser fluten.

Das Säurefreie vom KSD soll ja nicht ganz so einfach zu verarbeiten sein. Da ich das ja noch nie gemacht hatte, will ich mir damit nen ganzen Tag Zeit lassen, da ich ja einschweißen und anschließend gleich verzinnen will :-) Wahrscheinlich mache ich mir mal ein Testblech wo ich genau so arbeite.

Gruß Timo
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Re: Neuaufbau T3 Multivan

Beitrag von meres » 02.02.2020, 14:34

Hi Timo,

Du musst ja nur die Teile der Paste abwaschen bzw neutralisieren, die nicht reagiert haben. Wenn du alles sauber heiß bekommen hast, dann sollte eigentlich nix mehr zum Waschen übrig sein.
Und nach dem Miken bekommt die evt verbleibende Säure eh keinen Sauerstoff mehr...
Du kannst beide Arten ja an einem test Blech probieren, es geht eben nichts über Selbsterfahrung...
Falls du sie klassische Paste dann nicht magst, nehm ich sie gerne ab, meine ist leer ;-)
Gruß

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Re: Neuaufbau T3 Multivan

Beitrag von Ultimo » 02.02.2020, 21:14

Mir dreht es sich auch ium das Verständnis. :-)

Das Zeug läuft ja in den Spalt, oder nicht? Da kann man ja quasi nichts raus waschen. D.h. es ist zwar was drin, aber wenn das ordentlich geflutet wird, macht das nichts aus. Ich denke alles immer noch besser als Spachteln, oder was meint ihr? Das wird glaube ich sonst nach einer Zeit so oder so rissig wwerden, wenn da nur gespachtelt ist.
Gruß Timo

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Re: Neuaufbau T3 Multivan

Beitrag von TottiP » 02.02.2020, 21:27

Timoooo, nicht quatschen, machen! :mrgreen:
Zinn ist super!
Gruß, Totti
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Re: Neuaufbau T3 Multivan

Beitrag von Ultimo » 02.02.2020, 21:45

Jaja, ich bin ja schon so gut wie dabei. :tl
Bin bis jetzt nur immer gut gefahren, wenn ich mir ein paar Meinungen einhole. Gerade wenn man es noch nicht gemacht hat. Aber auch das wird kein Hexenwerk sein. noch ne Frage: Löthammer oder Gaslötbrenner? Für die Paste den Brenner, ist klar und für das Stangenzinn? :mrgreen:
Gruß Timo

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Re: Neuaufbau T3 Multivan

Beitrag von Ultimo » 18.02.2020, 19:17

So, heute hatte ich wieder etwas Lust weiter zu machen. Bei der Arschkälte hatte ich die nicht, wenn jedes Mal sogar die Schutzbrille vom Atem beschlägt :tl

Jetzt habe ich die Seitenwand oben mal geschnitten, unter dem Rahmen gelocht und geschaut, wie die Versteifung rein kommt.

Die Tage werde ich mal das Grundset zum Verzinnen vom KSD bestellen und dann will ich alles an einem Tag fertig machen. Dann hätte ich die erste Seite schon fertig :mrgreen:

Bei der anderen Seite ist es nicht so viel Arbeit. Die Seitenwand hinten rechts werde ich trotzdem raus machen, damit das alles frisch ist.
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Gruß Timo

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