Motorinstandsetzung T3 DG 1,9L

aktueller Austausch vor dem Posten ruhig mal die SUCHE benutzen!

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MarcShark
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Motorinstandsetzung T3 DG 1,9L

Beitrag von MarcShark » 26.07.2018, 14:32

Hallo zusammen,

mein T3 (BJ 1983, Oldtimer Zulassung) macht seit einiger Zeit Probleme was die Leistung angeht. Immer wieder ruckelt er, hat Aussetzer und zieht nicht richtig. Teilweise fährt er aber auch längere Zeit wieder okay... Alles in allem ist es aber so nicht wirklich entspannt und wir sind auf Reisen immer leicht angespannt, was ja nicht das Ziel sein sollte. Der Motor ist ein Benziner mit 1,9L , Motornummer: DG.

Im Motorraum wurde, abgesehen vom Motor, schon so ziemlich alles getauscht und eingestellt was man so tauschen und einstellen kann. Sprich: Als nächstes bleibt nur noch der Motor... Laut Werkstatt ist leider die Nockenwelle eingelaufen, das heißt das wir jetzt da ansetzen müssen.
Im Prinzip habe ich jetzt zwei Optionen:
- Einen Ersatzmotor bei Ebay o.ä. finden und auf gut Glück einbauen
- Meinen jetzigen Motor general überholen lassen bzw. einen General überholten kaufen

Erstere Option finde ich fast zu gewagt... 1. Muss man erstmal einen guten Motor finden und 2. Man hat einfach keinerlei Sicherheit und weiß nicht wie gut der Motor gepflegt wurde.
Hat jemand von euch Erfahrung mit Motorinstandsetzung? Das ganze ist ja schon recht Kostenintensiv, je nachdem wie weit man das auf die Spitze treibt. Ich habe bei Ebay bereits überholte Motoren für ca 2000€ gesehen. Habt ihr da preislich schon Erfahrungen gemacht wo man in etwa landen wird? 3500-4000€ sind eigentlich die Schmerzgrenze (realistisch?)... Der Bus ist noch in gutem Zustand, steht im Winter immer drinnen, hat natürlich die T3 üblichen Rostprobleme aber der Großteil der Karosserie und des Camping Ausbaus sind in gutem Zustand und er ist das perfekte Urlaubsmobil für uns (natürlich auch emotional mitlerweile stark verbunden ;)) ..

Mich würde interessieren was eure Erfahrungen mit Motorinstandsetzung sind... Lohnt es sich? Hat man wenn alles gut läuft danach erstmal Ruhe? (mir ist klar, das natürlich immer was sein kann...)

In dieses nervige Leistungsproblem haben wir mitlerweile schon zu viel Geld, Zeit und Nerven reingesteckt, dementsprechend wäre das Ziel für mich schon, das zumindest der Motor nach der Überholung erstmal Ruhe gibt.

Danke euch & Grüße,
Marc und Kalli :)
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Re: Motorinstandsetzung T3 DG 1,9L

Beitrag von burger » 26.07.2018, 15:00

Alles nachvollziehbar. Nur kleiner Hinweis: Eine Generalüberholung ist auch keine ewige Glücksgarantie.
Viele Teile gibt es nicht oder zumindest nicht in der gewünschten Qualität.
Eine dritte Alternative wäre also noch jemand zu finden, der sich deines Motors annimmt und ehrlich über den Zustand nach der Zerlegung berichtet und dann eine Aufstellung der Kosten für die Instandsetzung macht. Dann weißt du wenigstens was (und mit welchen Teilen) gemacht wurde.
Mit ein paar Klicks zum überholten Motorblock für 4000€ ist zwar verlockend aber für den Preis stecken mir da noch zuviele Unsicherheiten hinter.
Es wäre für diesen Zweck nicht schlecht wenn du deinen Standort angeben würdest.
Gruß aus OWL,
Markus

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Re: Motorinstandsetzung T3 DG 1,9L

Beitrag von BennoR » 26.07.2018, 15:22

Habe das gerade durch mit Fremd und Eigenleistung

Markus hat Recht und ....

also aktuell gibt es nur 2-3 Adressen von vertrauenswürdigen Instandsetzern fuer WBX

weil es halt komplexer als ein JX ist und viel Alteisen wiederverwendet werden muss bleibt ein Risiko

dein altes Gehäuse wird wenig Begeisterung wegen Lagern bei den Instandsetzern hervorrufen ist aber lösbar

Preise Rumpfmotor ca 3300 aufwärts
Kpl mit Ein Ausbau 5500 aufwärts

ich wuerde nur eine Forumshilfe nehmen
da gibst hier 3-5 die machen das öfter als ide sog Profihändler.. und bekommen das hin.

Standort posten

Von jemand ansehen lassen der sich wirklich auskennt
wegen Vergaserproblemen zerrupft man keinen Motor

dann erst
selber ausbauen
Hilferuf ins Forum

viel Erfolg
Benno

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Re: Motorinstandsetzung T3 DG 1,9L

Beitrag von MarcShark » 26.07.2018, 15:35

Danke euch beiden schonmal! Mein Standort ist in München... Sendling / Westpark um genau zu sein :)

Was meinst du mit den Vergaserproblemen? Der Vergaser wurde vor kurzem eingestellt, danach lief das Auto auch erstmal wieder Rund... Bis ca 4000km später wieder die Probleme auftraten. Benzinfilter wurden gemacht, Zündung eingestellt, Zündkabelsatz neu, Mech. Benzinpumpe wurde gegen Elektrische getauscht etc. etc. pp :)

Was mich an der ganzen Sache in der tat echt skeptisch werden lässt ist das der Motor ja nachdem der Vergaser eingestellt wurde wirklich super lief. Wir sind dann nach Sardinien (dort wo das Foto aufgenommen wurde) und nach dem Urlaub wollten wir mit Freunden zum Walchensee, auf dem Weg dorthin hatte der Motor auf einmal wieder keinen Zug... (4. Gang / 5 Gang Getriebe) ... Das ganze ist echt zum verrückt werden und wenn es nach mir ginge würde ich die 4000€ lieber in Karosseriearbeiten stecken.

Grundsätzlich muss ich sagen das die Werkstatt bei der ich bin aber eine echt gute ist. Bzw. der Mechaniker der mich betreut hat auf jedenfall Ahnung. Er stammt aus der Generation in der die Autos gebaut wurden und ist auf VW oldtimer spezialisiert (und definitiv kein "Teiletauscher" sondern Schrauber, davon hatte ich leider schon genug)

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Re: Motorinstandsetzung T3 DG 1,9L

Beitrag von BennoR » 26.07.2018, 16:09

Hallo

koennte da ab September ggf mal drauf guckn auf die Mechanik, bin in Wasserburg

wenn Bedarf melden nach den Ferien

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Re: Motorinstandsetzung T3 DG 1,9L

Beitrag von brembeck43 » 26.07.2018, 16:56

Fahr mal zu Motoren Seidl in Taufkirchen/Unterhaching.

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Re: Motorinstandsetzung T3 DG 1,9L

Beitrag von BennoR » 26.07.2018, 20:17

Hallo

beim Seidl bist du bestens aufgehoben, wenn er denn noch wbxe macht. Allerdings geht ein Motor mechanisch oder nicht. das lässt sich leicht eingrenzen. (Muss ja nicht immer so doof sein wie bei mir. Und selbst eine falsche oder rundgelaufene Nocke hat ein konstantes Fehlerbild, ich weiss leider wovon ich schreibe :( )
Wenn er keinen Zug hat, kriegt er keinen Sprit keine Luft, falsche Zündung oder alles zusammen. Aber dafür braucht man keinen neuen Rumpf... > Ursache suchen, Lösung ergibt sich damit.

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Re: Motorinstandsetzung T3 DG 1,9L

Beitrag von littlejoe » 26.07.2018, 21:52

wie alt ist der Benzintank? wurde der Stössel der Benzinpumpe geprüft (ne , hast ja schon auf elektrische umgerüstet)? evtl. poröse Spritleitungen, passiert inzwischen auch bei Neuteilen. Das wären preiswertere Fehlerquellen.
gruß Joe (der sich da auch schon durchgebissen hat)
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Re: Motorinstandsetzung T3 DG 1,9L

Beitrag von Agrotiko » 27.07.2018, 07:35

Ich wuerde da auch erstmal am Vergaser ansetzen und den komplett ueberholen.
Da sind Membranen und Dichtungen drin die wahrscheinlich seit 35 Jahren nicht ausgewechselt wurden.

Zum Beispiel die Beschleunigerpumpe die ja eben genau die Funktion hat extra Sprit bereit zu stellen wenn man aufs Gas tritt.
Hier koenntest du auch ein Upgrade probieren, dein Vergaser muesste die Beschleunigerpumpe mit kurzem Hub haben waehrend die Modelle ab 86 ein laengeren Hub haben.

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Re: Motorinstandsetzung T3 DG 1,9L

Beitrag von MarcShark » 27.07.2018, 08:25

Der Seidl nimmt leider erst ab September wieder Neukunden.. Das ist leider bei aller Fachkompetenz die er sicher hat ein KO Kriterium.

Na super, jetzt bin ich noch verwirrter :gr
Denkt ihr denn generell das es eher nichts mit der Nockenwelle zutun hat, die ja logischerweise auch einfach nicht mehr die neueste ist?
Anders gefragt: Gehört es zu den klassischen Symptomen einer deffekten / eingelaufenen Nockenwelle das der Wagen ab einer bestimmten Geschwindigkeit nicht mehr richtig zieht / gelegentlich ruckelt? Es gibt ja auch immer wieder Phasen in denen der Bulli gut läuft.

Will der Werkstatt auf keinen Fall die Kompetenz abstreiten aber aus dem Bauch raus hätte ich auch gesagt, das es noch irgendeine andere Ursache haben muss. Allerdings war ich mitlerweile auch schon in 4 verschiedenen Werkstätten mit dem Problem und niemand konnte mir zu 100% helfen.
Sicherlich würde ein neuer Motor helfen, aber Geld wächst ja bekanntlich nicht an Bäumen :gr

Benzintank ist sicher schon alt, du meinst ob er Rostet? Wobei meine Benzinfilter sauber sind.

Gibt es hier irgendjemanden aus München / Umgebung (das Auto steht in Holzkirchen) der mal Zeit für eine Probefahrt hätte?

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Re: Motorinstandsetzung T3 DG 1,9L

Beitrag von burger » 27.07.2018, 08:39

Bevor du das ganz große Rad drehst gehören folgende Dinge gemacht:
-Vergaser zerlegt und gereinigt, neuer Dichtsatz
-Tank gewechselt (kostet glaube ich <100€)
Und wenn beides keine Besserung bringt besorgst du dir einen Satz Telesop-Schutzrohre und reißt die alten mal raus.
Dann kann man die Hydros ziehen (und inspizieren) und bekommt dabei einen Blick auf die Nocken der NW.
Gruß aus OWL,
Markus

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Re: Motorinstandsetzung T3 DG 1,9L

Beitrag von MarcShark » 27.07.2018, 08:46

Soweit ich weiß wurde der Vergaser auch schon gereinigt, ob ein neuer Dichtsatz verwendet wurde, weiß ich nicht -> Frage ich nach
Tank wechseln ist ein guter Punkt! Danke!


Die Hydrostößel wurden bereits ausgebaut, beim Blick auf die Nockenwelle wurde dann eben ersichtlich das diese eingelaufen ist.
Sorry, hätte ich eher schreiben sollen!

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Re: Motorinstandsetzung T3 DG 1,9L

Beitrag von burger » 27.07.2018, 08:54

Tank und Vergaser spielen aber zusammen, wenn sich im Tank Rost gelöst hat schwimmt der auch schon wieder im Vergaser.
Da nochmal rein zugucken ist ja nun jetzt nicht der Aufwand.
Aber wenn die NW eh eingelaufen ist.. Nur müsste der Motor dann immer gleich (schlecht) laufen.
Allerdings: Klar hat die NW Spuren der letzten Jahre- aber ist sie gleich eingelaufen? Hat das ein wirklicher Fachmann diagnostiziert? Da muss man sich die Nocken schon SEHR genau anschauen.
Gruß aus OWL,
Markus

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Re: Motorinstandsetzung T3 DG 1,9L

Beitrag von MarcShark » 27.07.2018, 09:11

Danke schonmal für deinen Input, ich werde das nächste Woche noch mal mit der Werkstatt besprechen und euch hier auf dem laufenden halten.

Genau das ist der Punkt der mich eben auch skeptisch werden lässt was die Nockenwelle angeht... Auf Sardinien hat uns dieselbe Nockenwelle noch 13% Steigungen im 2. und 3. Gang locker hochgebracht und Geschwindkeiten von 120 bis vMax 130 waren kein Problem. Das kann doch irgendwie nicht sein :kp

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Re: Motorinstandsetzung T3 DG 1,9L

Beitrag von BennoR » 27.07.2018, 09:17

Hallo

130 mit DG macht man nicht. Opas haben Rente!
Und einmal mehr kann das eher nichts mechanisches sein.

Aber das muss einer anguckn der Wbx kennt sonst wird das nix wie du ja langsam merkst
meine DH Nocke war so rrrrichtig platt wie immer Zylinder 3,4 am meisten betroffen wegen schräger Einbaulage
und der Motor lief trotzdem rrrichtig gut 20000km

also da muessen schon Millimeter fehlen und das wäre am 1.9 sehr unüblich und dann immer spuerbar

Eher wirst du in Sachen Kraftstofffersorgung dundiert ran muessen aber das steht hier ja schon und da heisst es Geduld und auf Profi warten. Alles andre bringt nüscht

Gruss
Benno
nun mit 1.9 wbx on summertour

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Re: Motorinstandsetzung T3 DG 1,9L

Beitrag von MarcShark » 27.07.2018, 09:30

Keine Sorge, ist auch nur die Ausnahme gewesen weil ich wissen wollte wie gut der Motor denn jetzt läuft.

Normale Reisegeschwindigkeit ist 100-110, da füht er sich wohl ...

Danke für deinen Erfahrungsbericht. Jetzt ist nur noch die Frage wo ich den Experten herbekomme! Freiwillige vor!

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Re: Motorinstandsetzung T3 DG 1,9L

Beitrag von littlejoe » 27.07.2018, 09:54

Moin :cafe
bezüglich des Tanks ist ja nicht auszuschliessen , daß sich auch mal ein grösserer Rostpartikel vor den Anschlußstutzen setzt.
Wenn Du den Tanktausch angehst beachte gleich gute Benzinschläuche zu kaufen, da ist zur Zeit viel minderwertige Ware im Umlauf, die nach kurzer Zeit porös werden kann.
Wenn Du einen kompetenten Motorinstansetzer suchst, egal ob privat oder gewerblich, musst Du Geduld haben. Die es können , haben alle Hände voll zu tun . Da schadet es nicht schon 3-6Monate vorher einen Termin auszumachen. Irgendwann ist die Revision eh fällig, aber unangenehm , wenn dem Motor im Frühling die Puste ausgeht.
Wenn Du handwerklich interessiert und lernwillig bist, gibt es hier im Forum die beste Hilfe zur Selbsthilfe.
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Re: Motorinstandsetzung T3 DG 1,9L

Beitrag von Agrotiko » 27.07.2018, 10:21

Bezueglich Tank wuerden mir auch noch die Entlueftungsleitungen einfallen die man mal erneuern sollte.
Es kann naemlich gut sein, dass der Tank darueber Wasser zieht, dann hat man auch Probleme mit Aussetzern etc.
Das wuerde auch erklaeren warum der Motor nach der Vergaserreinigung erstmal wieder gut lief.

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Re: Motorinstandsetzung T3 DG 1,9L

Beitrag von burger » 27.07.2018, 10:26

Wie soll denn der Tank über die Entlüftungsleitungen Wasser ziehen? Ich kenne das nur so das es beim Volltanken da raus tropft wenn die Leitungen undicht sind. Aber gehören im Zuge einer Tanksanierung natürlich auch gewechselt das stimmt. Tja du siehst es gibt noch einiges zu tun- also nix Motor wegbringen einen neuen einbauen und in den Urlaub fahren- da ist jetzt selbst-initiative gefragt.
Direkte Hilfe aus dem Forum kann nur sehr begrenzt funktionieren denn wenn die paar WBX kenner hier zu jedem der ähnliche Probleme hat wie du hinfahren würden hätten wir nichts anderes mehr zu tun. Also ran an den Speck :bier
Gruß aus OWL,
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Re: Motorinstandsetzung T3 DG 1,9L

Beitrag von 14Feuerwehr245 » 27.07.2018, 10:33

Moin Marc,

hier ein Fred vom 2,1l wbx mit defekter NW und Fehlerbild.
viewtopic.php?f=1&t=98086&p=729384#p729384
Vielleicht kannst Du die NW damit ausschließen.

Einige Punkte für die Fehlereingrenzung sind hier schon aufgeführt.
Unterdruckgeraffel(Dosen und Schläuche) und den Hallgeber kannst Du noch prüfen.

Guten Wirkungsgrad :sun


Schöne Grüße vom Oberharz
Viktor Wiesel(flink) inc.
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Re: Motorinstandsetzung T3 DG 1,9L

Beitrag von Agrotiko » 27.07.2018, 11:03

burger hat geschrieben:Wie soll denn der Tank über die Entlüftungsleitungen Wasser ziehen? Ich kenne das nur so das es beim Volltanken da raus tropft wenn die Leitungen undicht sind. Aber gehören im Zuge einer Tanksanierung natürlich auch gewechselt das stimmt.
Wo was raustropft kann logischerweise auch was reinkommen ;-)
Ich stelle mir das so vor, die Pumpe zieht Benzin aus dem Tank dadurch ensteht Unterdruck welcher ueber die Tankentlueftung ausgeglichen wird. Hast du jetzt poroese Leitungen und machst ne Regenfahrt dann "saugt" sich das Wasser da rein. Die sitzen ja ueber den Reifen und kriegen dementsprechend die volle Ladung Wasser ab.
Ich hatte dieses Phaenomen mit Motorstottern mehre Monate lang und hab mir nen Wolf gesucht, bis ich in der Schwimmerkammer vom Vergaser auf Wasser gestossen bin. Entlueftungsleitungen nach google Suche getauscht und gut.

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Re: Motorinstandsetzung T3 DG 1,9L

Beitrag von littlejoe » 27.07.2018, 11:35

und bei mir kam das Spritzwasser durch die undichte Gummimanschette zwischen Tankdeckel und Einfüllrohr.
Unsere Bullis wissen schon wie Sie uns auf Trab halten :hehe
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Re: Motorinstandsetzung T3 DG 1,9L

Beitrag von BennoR » 27.07.2018, 12:05

5€ Glasfilter direkt vor den Vergaser setzen
nur zum Guckn nixht auf Dauer
sieht man Dreck Luftblasen ... fahren wenns ruckelt guckn

wie der Profi schon sagt: ran an den Speck!

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Re: Motorinstandsetzung T3 DG 1,9L

Beitrag von Deniz » 27.07.2018, 18:16

Du könntest ihn ja auch mal testweise mit Kraftstoff aus einem 10l Bundeswehrkanister versorgen nachdem der vergaser gereinigt wurde.
Damit schließt du Tank, Leitungen,Wasser usw aus

Durch Wassereintrag im Sprit zum Beispiel am gummiflansch des tankrohrs entstehen solche Symptome auch gern. Hatte ein Freund in Frankreich nach längerer Regenfahrt auch schon. Sobald er Wasser bekam hat das Gestottere angefangen. Da würde auch alles mögliche versucht und getauscht. Bis dann ein findiger Mechaniker den porösen Flansch entdeckte und den Sprit abgelassen hat und nach Wartezeit das Wasser sich abgesetzt hat :mrgreen:

Von da an lief der Bus wieder ruckelfrei als wäre nie etwas gewesen ..

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Re: Motorinstandsetzung T3 DG 1,9L

Beitrag von MarcShark » 28.07.2018, 10:56

Danke für eure ganzen Einschätzungen! Werde mir den Thread von dem anderen WBX mal genau durchlesen, danke dafür.

Am Montag werde ich nochmal mit der Werkstatt telefonieren und euch auf dem laufenden halten wie es weitergeht. Hoffentlich können wir das Auto diesen Sommer noch genießen :roll:

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Re: Motorinstandsetzung T3 DG 1,9L

Beitrag von SyncroMV » 29.07.2018, 14:53

In deinem Fall fängst man beim Tank-Einfüllstutzen an, geht über Tank, Pumpe, Vergaser, Motor und hörst am Endrohr auf.
Oft zum Fachsimpeln beim Stammtisch der IG-T3 anzutreffen

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