Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von 14Feuerwehr245 » 28.08.2018, 21:58

Hallo PatrickausKiel,

bevor Du irgendwas messen läßt.
Leg die KW und NW in das Gehäuse und Dreh es vor und zurück die KW darf die NW nicht aus der Lagergasse heben.
Deine NW hat Pitting, sollte es überall sein würde ich sie ersetzten. Das Maß für das Zahnflankenspiel steht auf der NW, schön wäre Du hättest Infos welches Spiel vorher verbaut war.
Die Anlaufscheibe sitzt innen und außen auf der KW, die Nase liegt in einer Ausbuchtung im Gehäuse, auf der Außenseiten Schwungradseite hinter dem Simmering ist die deutlich zu erkennen.
Die anderen dünnen Scheiben sind zum Einstellen vom Axialspiel, die Distanzscheibe etwas größer im Durchmesser und die komisch eckige ist die Haltescheibe.
Die Scheiben für das Axialspiel richten sich nachdem gemessenen Spiel da brauchst Du wahrscheinlich welche von gibt es in unterschiedlichen Stärken.

Für meine Minna habe ich Elring Curil T genommen und dünn mit den Fingern auf die vom Kleber befreiten und gereinigten Dichtflächen der Gehäusehälfte gestrichen.
Dirko HT rot geht auch, für die Zylinderköpfe Reinzosil und für die Hutmuttern eine gelbe Dichtmasse.
https://www.wagenteile.de/shop_de/am-10 ... 40001.html

https://www.wagenteile.de/shop_de/am-10 ... 00002.html

Guten Wirkungsgrad :sun

Schöne Grüße von der Wasserkunst an der Leine
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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von burger » 29.08.2018, 21:15

Motorgehäusehälften nicht mit Dirko zusammensetzen, bitte Loctite Flächendichtung 510 oder 573 verwenden.
Gruß aus OWL,
Markus

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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von PatrickausKiel » 29.08.2018, 21:46

14Feuerwehr245 hat geschrieben:Hallo PatrickausKiel,

bevor Du irgendwas messen läßt.
Leg die KW und NW in das Gehäuse und Dreh es vor und zurück die KW darf die NW nicht aus der Lagergasse heben.

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Hallo Freunde!

Hier mein Beitrag :bumsfreunde
https://youtu.be/xghpzHyWffU

Ich würde sagen, gehoben wird da nix - allerdings spürt man, dass die Welle nicht rundherum gleich leicht dreht, auf einer Seite geht es etwas schwerer - vermutlich also krumm. Ich weiß aber natürlich auch nicht, ob es an den Lagerschalen aus meinem alten Block liegt, die in den neuen vielleicht gar nicht reinpassen.
Hier übrigens eine Nummer, ich hab versucht damit ein mögliches Übermaß zu ermitteln, hab aber nix gefunden...
Schönen Abend!
...und wie immer Danke!! :-)
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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von 14Feuerwehr245 » 29.08.2018, 22:28

Hallo PatrickausKiel,

Du wirst nicht um das Messen sämtlicher Teile
Kommen.
- Lagergasse der KW und NW im Gehäuse
- Kurbelwellenlagerzapfen und Pleullagerzapfen
- Nockenwellenlagerzapfen
Werkzeuge Meßuhr mit Halter zum Anschrauben, Bügelmeßschraube.
Vorarbeiten Kleberresten mit einem kleinen Schaber vorsichtig von den Dichtflächen der Gehäusehälften kratzen.
Sämtliche Teile(KW, NW, Lagerschalen) entfernen, danach das Gehäuse leer mit allen Schrauben und Muttern und passendem Drehmoment zusammenbauen.
Jetzt kannst Du alle Lager sieben Stück im Gehäuse an min. zwei(NW) Stellen besser drei(KW) auf elf, eins und drei Uhr messen. Oval ist die Lagergasse der KW auf elf und ein Uhr.
Die Lagerzapfen auf der KW haben wenig bis keinen Verschleiß.
Die Sollwerte habe ich Dir per Email gesendet.

Guten Wirkungsgrad :sun

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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von PatrickausKiel » 29.08.2018, 22:59

Ja, so war ja auch mein Plan. Die Dichtflächen hab ich mir einer relativ weichen Polierscheibe gereinigt, den Block ansonsten mit der Messingbürste auf dem Stabschleifer, jetzt sieht er aus wie neu. Allerdings hat die Dichtfläche zwischen den Hälften wenige kleine Kratzer, vielleicht 5mm lang und geradeeben mit dem Fingernägel spürbar, und der Rand zur Wassermanteldichtung einige kleine Grübchen - schätze aber, das ist nicht weiter tragisch, rauspolieren wollte ich das jedenfalls nicht, um kein Material abzutragen.
Ich werde den Block zusammenschrauben und vermessen lassen. Hatte zwar über den Kauf einer günstigen Innenmessuhr nachgedacht, aber ich hab davon null Ahnung ... da frag ich lieber nen Profi.

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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von burger » 30.08.2018, 07:30

PatrickausKiel hat geschrieben:Allerdings hat die Dichtfläche zwischen den Hälften wenige kleine Kratzer, vielleicht 5mm lang und geradeeben mit dem Fingernägel spürbar, und der Rand zur Wassermanteldichtung einige kleine Grübchen - schätze aber, das ist nicht weiter tragisch, rauspolieren wollte ich das jedenfalls nicht, um kein Material anzutragen
Genau, kleine Kratzer und Grübchen an der WMD haben keinen Einfluss auf die Diichtigkeit, das regelt die Dichtmasse. Ob eins von beiden Gehäusen auf Übermaß gespindelt wurde müsstest du beim Einsetzen der Lagerschalen merken. Entweder gehen sie gar nicht rein oder haben Spiel. Ich schätze deine Vemutung das was krumm ist ist richtig.ich schätze bei zusammengeschraubtem Gehäuse dreht sich gar nichts mehr, kannst du ja mal probieren.
Gruß aus OWL,
Markus

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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von BennoR » 30.08.2018, 09:37

burger hat geschrieben:Nw ist typisch für 2.1er kann man me8ner Meinung nach weiter verwenden. KW: fragm mal was schleifen kostet vielleicht lohnt es nicht und lieber zu einer neuen greifen. Verteilerantrieb sieht doch gut aus verlier die Scheiben nicht die da noch dran kleben.
Hallo
noch gibt es die Wellen bezahlbar bei CP und anderen. Die 200- 300€ würde ich mir gerade wenn neue Stössel kommen schon gönnen. Weil Du die später nicht mal eben neu machst... denk mal drüber nach ... das Pitting ist schon heftig, tut halt dem Auge weh :(. Wen alte Stössel dann alte Welle

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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von burger » 30.08.2018, 12:33

Da hast du Recht. Wenn es die Welle noch gibt- kaufen! Aber was macht man wenn nicht? Davon war ich jetzt ausgegangen.
Gruß aus OWL,
Markus

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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von PatrickausKiel » 30.08.2018, 14:35

burger hat geschrieben:Da hast du Recht. Wenn es die Welle noch gibt- kaufen! Aber was macht man wenn nicht? Davon war ich jetzt ausgegangen.
Es gibt noch eine, kostet aber auch 350,-. Ich hab mal Nowak angemorst .... mal kucken. Kurbelwelle hab ich bestellt - mittlerweile ist auch egal. :muaha

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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von osbert » 30.08.2018, 15:05

Hallo Patrick,
ich habe eine Nockenwelle von JN für meine Revision! Stössel nehme ich von Thorsten Pieper! Sind allerdings keine Hydros mehr, sondern Typ 1 ! Dazu müssen aber die Stösselbohrungen 7 mm tiefer gesetzt werden und ausgebüchst!
Ist zwar eine teure Variante aber hoffentlich haltbar! Und einmal Ventilspiel einstellen im Jahr krieg ich noch hin! Wenigsten hab ich dann mein gelgentliches Hydrostößel-klackern los!
Drück dir die Daumen, das alles klappt!

Gruß

Jürgen :bumsfreunde

Ps:Bei mir ist es nur der Ersatzmotor wo gerichtet wird, da mein orginal noch läuft!

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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von burger » 30.08.2018, 15:17

osbert hat geschrieben:Hallo Patrick,
ich habe eine Nockenwelle von JN für meine Revision! Stössel nehme ich von Thorsten Pieper! Sind allerdings keine Hydros mehr, sondern Typ 1 ! Dazu müssen aber die Stösselbohrungen 7 mm tiefer gesetzt werden und ausgebüchst!
Ist zwar eine teure Variante aber hoffentlich haltbar! Und einmal Ventilspiel einstellen im Jahr krieg ich noch hin!
Ist denn die org Variante nicht haltbar? Der WBX ist ausgerichtet für 250-300tsd Kilometer und das schafft er auch wenn er nicht an schlechter Pflege oder Korrosion vorher stirbt. Wenn man dem WBX mehr Leistung einhauchen will sehe ich die Umrüstung auf feste Stössel ein, aber sonst :gr
Gruß aus OWL,
Markus

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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von PatrickausKiel » 30.08.2018, 15:47

osbert hat geschrieben:Sind allerdings keine Hydros mehr, sondern Typ 1 ! Dazu müssen aber die Stösselbohrungen 7 mm tiefer gesetzt werden und ausgebüchst!
Für mich viel zu kompliziert .... und ich will nicht basteln. Einzig das Thema DJ Kolben hätte ich auf dem Plan gehabt, habs aber ja auch da wieder verworfen.

Erkennt man denn jetzt anhand der Nummern am Lager, ob der Motor schon im Übermaß ist? Ich würde sagen, meine alten passen in den neuen alten Block - sitzen fest in den Lagersitzen und fühlen sich an der Dichtfläche plan an (bei den halben). Weiß aber nicht, ob das auch Übermaßlager sind...

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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von burger » 30.08.2018, 16:18

Die Wahrscheinlichleit das beide schonmal gespindelt wurden ist ziemlich gering. Geh mal von std aus. Messen wegen der Notwendigkeit zum Spindeln musst du ja eh noch. Dann weißt du es genau.
Gruß aus OWL,
Markus

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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von osbert » 30.08.2018, 19:42

Nun, ich fahre meinen Bulli seit dem 21.04.1989, hat knapp 200000km runter und wenn ich den Wohnwagen dran habe merkt man das nicht mehr alle 'Pferdchen ' an Bord sind! Meines Wissens gibt es keine originalen Hydros mehr und bei Repro's kenne lch die Qualität nicht! Die JN Produkte funktionieren mit den Pieperstösseln! Und wenn dabei etwas 'Mehr'-Leistung/Drehmoment dabei rauskommt bin ich nicht böse!

Gruß

Jürgen :bumsfreunde

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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von PatrickausKiel » 31.08.2018, 16:10

Sooooo .... Hier sind meine Lagermaße:

KURBELWELLE
66,05
66,07

61,04
61,06

61,04
61,06

50,03
50,04

Ich würde sagen, die gute Nachricht ist: sie sind einigermaßen rund.
Was ich nicht verstehe: Warum sind die ersten drei bei 5+1 mehr als Soll? Hat der Vermesser hier was falsch gemacht? Hätten die Lager drinnen sein müssen? Nein, das macht ja keinen Sinn...

Sehe ich es richtig, dass hier auf Std. +0,5 gespindelt wurde? Was mach ich nun damit?

NOCKENWELLE:
27,53
27,54

27,52
27,54

27,52
27,53

Schönen Gruß!

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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von 14Feuerwehr245 » 31.08.2018, 16:30

Hallo Patrick,

es ist verschlissener Standard.
Bei 0,03 würde ich noch gerade alles wieder zusammenbauen. Bei Deinen Werten eher nicht, nachher hast Du dann Öldruckspaß.
Übermaß ist z.B. 66,50-66,59, gespindelt wird in Zehntel nicht in Hundertstel.
Also Gehäuse zum Spindeln, wie sind die Werte der Pleuellager- und Nockenwellenlagerzapfen?
KW kommt in neu rein richtig.
Die NW Werte sind auch an der Grenze.

Guten Wirkungsgrad :sun


Schöne Grüße aus Linden vor Hannover
Viktor Wiesel(flink) inc.
Zuletzt geändert von 14Feuerwehr245 am 31.08.2018, 17:55, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von burger » 31.08.2018, 17:36

14Feuerwehr245 hat geschrieben:Hallo Patrick,

es verschlissener Standard.
Bei 0,03 würde ich noch gerade alles wieder zusammenbauen.
Victor darüber hatten wir ja schon mal gesprochen. Hier meine Meinung: Die 0,03 Toleranz waren die Werksvorgaben für eine von VW überholte Maschine die genauso viel Laufleistung bringen musste wie eine neue. Darauf musste VW ihre Garantie geben. Das sind schon sehr strenge Grenzwerte. Ich finde die Werte für einen eigenen Motor der vielleicht 10tsd km im Jahr macht vollkommen akzeptabel. Da hast du noch lange kein Öldruckproblem. Aber das kann jeder für sich entscheiden. Ich würde ja auch spindeln wenn das Problem mit den Übermaß-Lagern nicht wäre.
Meine 50ct
Gruß aus OWL,
Markus

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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von BennoR » 31.08.2018, 21:42

Ich muss dem Markus da Recht geben, 0.05 ist gut. 1600er Typ 1 hab ich schon mit 0.1 wieder montiert...

mein kpl neu aufgebauter 1.9 im 0 Maß bringt "nur" 2.4 bar mit 15w40 bei 80 Grad und 2000
ein gespindelter mag bis zu 3 bar schaffen, ab 2 bar wirds lt Vw eng...

lieber zerbohre ich den Rumpf nicht und fahre irgendwann 10W60 gegen Ölblinken als dass ich dann keine Lager mehr bekomme.

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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von PatrickausKiel » 01.09.2018, 00:36

Na super, Freunde ... jetzt habt ihrs geschafft! :gr
Was nun? Achso, Bullfred fehlt noch... :cafe
Dann stimmen wir ab.

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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von 14Feuerwehr245 » 01.09.2018, 12:12

Moin Patrick Markus und Benno,

nächste Woche Klemme ich mich ans Telefon und rufe Ahnendorp an. Welche Hauptlager lieferbar sind +0,50/Standard und +0,50/-0,25 damit die wbx Fahrer wissen was lieferbar ist.
Mein zweiter 1,9 hatte Öldruchspaß bei gemessenen 0,03 Stecker, Kabel und Schalter waren neu.
Der nächste 1,9 ohne messen hatte 1,5 bar bei 80 Grad und 2000 U/min der Motor steht zum Messen auf dem Zettel auf die Werte bin ich gespannt. Etliche andere 1,9 und 2,1 gespindelte bis 1,0 und Standard Aggregate hatten Werte zwischen 0 und 0,09. Einige habe ich direkt entsorgt die anderen liegen hier und warten auf die Spindel.
Leider ist nach der Spindel Schluß bei den Gehäusen 1,0 Hauptlager gibt es nicht, das ist sehr bedauerlich.
Gegen einen annähernd neuen Motor habe ich nichts, bei Laufleistungen zwischen 25-30tkm per Anno ist ein zuverlässiger Motor schön.
Seit mir ein 1,9 auf der Autostrada mit Summer an festgelaufen ist, bin ich ein gebranntes Kind.
Für mein Gefühl ist anderes Öl nur ein Verzögern bis das Pleuel aus dem Rumpf guckt.

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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von burger » 01.09.2018, 15:33

Hey Viktor also wenn du 0,03mm Lagerspiel am Öldruck merkst dann stimmt aber etwas anderes nicht. Ich weiß nicht wie viele Vergleichswerte du hast aber meine Erfahrung ist eher das Verschleisswerte erst ab 0,1mm merklichen Auswirkungen auf den Öldruck haben. Aber letztlich ist es ja die Summe aller Lagerstellen die das Problem verursacht und nicht eine einzelne. Jedenfalls gibt es ja noch ein paar andere Faktoren die Einfluss auf dem Öldruck haben.
Aber was ist eig mit den NW Lagermaßen, habe momentan keinen Zugriff auf Tabellen aber wenn das Übermaß ist, woher kriegt man denn Lagerschalen?
Gruß aus OWL,
Markus

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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von BennoR » 01.09.2018, 16:21

14Feuerwehr245 hat geschrieben:Moin Patrick Markus und Benno,
mit Summer an festgelaufen ist, bin ich ein gebranntes Kind.
Für mein Gefühl ist anderes Öl nur ein Verzögern bis das Pleuel aus dem Rumpf guckt.

Guten Wirkungsgrad :sun

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Hallochen

also im Prinzip hat jeder gern nen neuen Motor und ich kann dir folgen, 30 000km fahren wir in 6 Jahren :) und neue Häusschen gibts halt nicht.

0,03 und 1,5 bar ? ich denke auch da war bestimmt noch ein Ölpumpendeckel und andere Dinge im Spiel.

Wenn aber der Summer kam, bis Du ja in einer ganz anderen Verschleissliga unterwegs... 1,2 bar bei 2000 da muss schon ganz ganz arg was verschlissen sein damit soviel Öl woanders hin abrauscht.
Im Stand sind die Resereven zum Blinken viel geringer und da kann die Lampe schon mal nach der Autobahn kommen wenn der Leerlauf etwas zu tief fällt, das Öl superheiss ist und so ne neue Dünnplörre mit Heissvisko 2 (nein Kein Ölthread jetzt). Auch wenn ich das noch nie hatte und nicht möchte ist es doch harmlos im Vergleich..

Bei aller Lagerdiskussion, ich würde mir dennoch unbedingt die DJ Kolben holen, die Chance ist einmalig!!

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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von 14Feuerwehr245 » 01.09.2018, 17:47

Hallo wbx Fahrer,

jetzt ist alles durcheinander.
Motor 1 wbx 1,9 DG Standard alles auf Null Verschleiß gemessen, neue Nockenwelle, Kolben Laufbuchsen Ringe, Hauptlager, Nocken und Pleuellager.
Spaß auf der A2 KW fest im Rumpf es war kein Tropfen Öl mehr im Motor vorher war genügend drin, Erkenntnis Ölkanal unten hinter dem Schwung voll mit Dirko rot, wo das Öl geblieben ist weis ich bis heute nicht, vermutlich auf der A2, den LKW konnte ich nicht mehr überholen trotz Vollgas.
Zwei Lager mussten mit der Presse bearbeitet werden, gemessen habe ich ihn noch nicht.

Als Leergeld dann der.
Motor 2 wbx 1,9 DH mit Vergaser = DG gespindelt und geschliffen 0,50/0,25 gemessen 0,03 an allen Lagern. Neue Hauptlager, neue Ringe, Kolben, Laufbuchsen und Zylinder von Motor 1 übernommen
Zusammengebaut und gleich Öldruckspaß, die Deckel der Pumpen wurden gemessen oder erneuert, Stecker und Schalter erneuert.Selbst im Stadtbetrieb kam der Summer.

Motoren 3-10 DG, MV und DJ ergaben Werte zwischen 0 und 0,09 teils gespindelt teils Standard auch exotische Lager waren verbaut, das kleine an der Riemenscheibe mit 1,0 der Rest Standard.VW konnte offensichtlich alle Lager bekommen.
Einige habe ich zum Schrotter gebracht oder dem Eigentümer für eine Kunstinstallation zurückgegeben und nur einen mit guten Werten wieder zusammengesetzt und eingebaut. Der Rest wartet auf die Bearbeitung und die Karosse drumrum.

Vier Motoren liegen hier noch unzerlegt rum ein DG mit 1,5 bar Öldruck, ein unbekannter DG mit Mitnehmerscheibe und zwei MVs mit leicht bis stark hörbaren Pleuellagerschäden.
Wen der 1,5 bar DG Rumpf vermessen wurde stelle ich die Werte an anderer Stelle ein. Seit ich diesen Motor ohne Kontrolle eingebaut habe zerlege ich jeden Motor und messe vorher, der Ausbau und wieder Zerlegen müssen dauert ja auch ein Paar Minuten.

Die Nockenwellenlager gibt es bis plus 0,50/Standard größere sind mir nicht bekannt.

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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von PatrickausKiel » 01.09.2018, 19:35

BennoR hat geschrieben: Bei aller Lagerdiskussion, ich würde mir dennoch unbedingt die DJ Kolben holen, die Chance ist einmalig!!
Ich finde nicht mal welche - wer verkauft die denn? Die MV-Kolben kommen von Hoffmann, vielleicht sollte ich den Montag mal anrufen.
Und das mit der Spindelei ... das macht mich fertig! :roll: :lol:
Ich fahre übrigens 30tkm in zehn Jahren. Naja, mal kucken.

Gibt noch zwei viel banalere Fragen:
1. Wie bekomme ich das (abgekniffene) Schnüffelstück vom Ölstab raus?
2. Bekommt man den Sensor am Schwungrad raus?

Außerdem hab ich alle 44 langen Stehbolzen aus beiden Blöcken gedreht, weil ich sie strahlen und neu verzinken lassen will. Zum provisorischen Zusammenbau der Gehäusehälften hab ich mir sechs Stück rausgesucht und gemerkt, dass es zwei Sorten Muttern und zwei verschiedene Gewindesteigungen am dünnen Ende gibt. In den Katalogen sehe ich immer nur das dicke Ende mit M12x1,5 beschrieben. Gibt es am anderen Unterschiede?

Darf ich alle Gewinde im Block mit M6, M8 bzw. M12X1,5 nachschneiden?

VG,
Viel Spaß beim Feuerwerk!

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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von bullifried » 01.09.2018, 19:42

Moin,
zu 1.: meinste dit Rohr? Denn einfach drehen und ziehen.
zu 2.: Ja. Kabel abschneiden (reicht eigentlich schon) und uff Plaste eindreschen. Aber wozu? Lass drin die Leiche. :g5
:bier

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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von PatrickausKiel » 01.09.2018, 20:07

bullifried hat geschrieben:Moin,
zu 1.: meinste dit Rohr? Denn einfach drehen und ziehen.
zu 2.: Ja. Kabel abschneiden (reicht eigentlich schon) und uff Plaste eindreschen. Aber wozu? Lass drin die Leiche. :g5
:bier
Ach, da isser ja! :bier
Und ... watt sacht er zum spindeln?

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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von burger » 01.09.2018, 20:37

Die Stehbolzen nicht verzinken, glasperl strahlen und gut
Gruß aus OWL,
Markus

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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von PatrickausKiel » 01.09.2018, 20:53

burger hat geschrieben:Die Stehbolzen nicht verzinken, glasperl strahlen und gut
Gammeln die nicht ruckizucki wieder? Waren ja auch vorher vergammelt...

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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von BennoR » 01.09.2018, 22:46

Wasserstoffversprödung beim unkontrollirten verzinken... Da grösser 8.8 ..einfach lassen wie es ist.. Glaub mir ...mache das beruflich...

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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von 14Feuerwehr245 » 02.09.2018, 12:07

Hallo Patrick,

hier bekommst Du Hauptlager.
https://www.ahnendorp.com/VW-Wasserboxe ... Saetze-61/
https://www.wagenteile.de/shop_de/19846 ... 8461a.html
Und bei anderen bekannten Teiledealern TK Werk34, Günzel usw.

Übermaßlager gibt es vermutlich nur bei Ahnendorp.
Das Nachschneiden der Gewinde mit den passenden Sackloch Gewindeschneidern schadet nicht.
:sun

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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von PatrickausKiel » 03.09.2018, 17:42

14Feuerwehr245 hat geschrieben:Moin Patrick Markus und Benno,

nächste Woche Klemme ich mich ans Telefon und rufe Ahnendorp an. Welche Hauptlager lieferbar sind +0,50/Standard und +0,50/-0,25 damit die wbx Fahrer wissen was lieferbar ist.

Guten Wirkungsgrad :sun

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Ich hab mich heut ans Telefon geklemmt ... Ahnendorp hat "vielleicht in vier Wochen" Lager in +0,50/-0,25. +0,50/STD nicht.
Bedeutet spindeln, (nagelneue!) Kurbelwelle schleifen und arg teure Lager für zusammen >700,-€. Alle bekannten Teiledealer haben nichts für ne gespindelte Gasse, nur STD/-X, egal welche KW.
Ich habe beschlossen, mal Standard-Lager zu bestellen und zu kucken, ob sie -frei nach Bullifried- noch "saugen" oder lose reinfallen. Dazu hat mir im übrigen auch Mike (Boxerservice) geraten. Gibt es andere Risiken, abgesehen vom fehlenden Öldruck? Den könnte man ja per Uhr überwachen...

VG

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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von osbert » 03.09.2018, 20:19

Hallo Patrick,
hast du mal bei Zöllner in Gerstetten probiert? Vieleicht hat der noch was liegen!

Gruß

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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von osbert » 03.09.2018, 21:29

Und der Boxershop hat welche im Katalog gelistet! Lieferbar ist natürlich eine andere Sache! Ich hoffe du kannst noch einen Satz auftreiben! Drück dir die Daumen!

Gruß

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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von burger » 03.09.2018, 21:59

Mit den Std Lagern das passt schon. Der Öldruck wird schon hinhauen und andere Risiken sehe ich nicht. Also wer ein Gehäuse bei 0,03 bereits spindelt ist selbst schuld. Hatte mal ein Käfer Gehäuse das hatte 0,4 Also fast bis zum nächsten Übermaß an einer Lagerstelle und die anderen auch weit über Toleranz und selbst das lief noch bis zum Schluss. Man kann ja auch eine stärkere Ölpumpe verbauen, schadet nix. Wie gesagt, üblicherweise würde ich auch spindeln- auf die 100€ kommt es hier wohl kaum an aber die enormen Mehrkosten durch die Übermaß-Lager rechtfertigen das hier meiner Meinung nach dann doch nicht.
Gruß aus OWL,
Markus

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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von PatrickausKiel » 04.09.2018, 20:23

Eben ist meine Kurbelwelle von Classic Parts gekommen. Mit im Paket: Pleuellagerschalen mit der Kennzeichnung 0,25mm. Außerdem ein Zettel, auf dem steht "Kurbelwelle nur mit beigestellten Hauptlagerschalen verbauen!", dabei sind es gar keine Hauptlagerschalen. Ist das üblich? Oder ist das gar keine neue Welle?

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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von PatrickausKiel » 07.09.2018, 22:17

So ... News.
Hab grad mal alles provisorisch trocken zusammengebaut. Alles dreht tadellos. An der Riebenscheibenseite kann man die Kurbelwelle minimal bewegen, allerdings die Welle im Lager, nicht das Lager im Sitz - man sieht es kaum, es klappert aber. Vielleicht ist das ja das Spiel, das das Öl braucht. Also normal?
Die -7-Nockenwelle dreht auch ohne Anheben mit und hat leicht spürbares Spiel in den Zahnflanken, vermutlich passt hier auch eine mit etwas größerem Rad. Wenn man durchs Ölpumpenloch greift, kann man am NW-Rad ähnlich klappern wie an der Kurbelwelle.
Jetzt also noch ne Nockenwelle und Stößel, ne Tube Kleber und zumindest der Rumpf kann sich wieder fügen. :dance
gn8

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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von osbert » 07.09.2018, 23:05

Hallo Patrick,

Kurbelwellenspiel stellst du mit den Scheiben an der Schwungscheibe ein! Liegt um 1 Zehntel glaub ich. Hab grad den RepLtf. nicht zur hand. Laut meinem Motorenbauer aber eher an die obere Grenze des spiels gehen!

Gruß

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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von burger » 08.09.2018, 13:00

Axialspiel 0,07-0,13
Naja ein zu großes Zahnflankenspiel das du bei einer-7er Welle hast wird auch nicht zum Herausheben der Welle führen. Aber du solltest dir vielleicht mal ein Set Bügelmessschrauben holen dann kannst du Lagerstellen und Lager genau messen und musst nicht gucken ob was klappert und "hoffen" das alles passt :bier
Ach und Radialspiel darfst du eigentlich kein spürbares haben. Allerdings gebe ich auch beim Test immer etwas Öl auf die Lagerstellen daher weiss ich gar nicht was passiert wenn man alles furztrocken zusammen baut.
Gruß aus OWL,
Markus

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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von 14Feuerwehr245 » 08.09.2018, 18:43

Hallo Patrick,

hast Du die neue Kurbelwelle einmal durchgemessen?
An Pleuel- und Kurbelwellenlagerzapfen würde ich die Bügelmessschraube mal halten nur als Sicherheit, die 25 Zehntel Deiner Pleuellager kannst Du ja auf die Sollwerte addieren.
Und bevor Du die Kurbelwelle einbaust montier erst die Pleuelstangen auf die Welle die müssen leicht runter kippen und besorg Dir neue Dehnschrauben vom Diesel der Kopf und die Länge ist zwar anders aber es funktioniert. Neue Dehnschrauben für den wbx gibt es nicht.
Du wirst wahrscheinlich auch neue Nockenwellenlagerschalen kaufen richtig?
Bei einem Lager musst Du eine Nase wegfeilen, da sie sonst nicht in das Gehäuse paßt nur das Du Dich nicht wunderst.

Anprobe DJ

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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von osbert » 08.09.2018, 20:12

Hallo Patrick,

bei Wagenteile kannst du die Pleulschrauben vom WBX vor 86 (105 425 113 B) bestellen! Das sind keine Dehnschrauben und man kann sie mehrmals verwenden! Den unterschied erkennt man an der Gewindelänge. Dehnschrauben haben 22mm, die anderen nur 13mm! Die normalen werden mit 45 NM angezogen! Steht alles im Repltf. für den DG im Kapitel 13-50!

Gruß

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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von PatrickausKiel » 28.09.2018, 11:18

So, das mit der Nockenwelle stellt sich als schwieriger raus als erwartet. VW hat nur noch große Größen, das wird nicht passen.
Mittlerweile bin ich bei Jürgen Nowak gelandet, der mich vor die Wahl stellt, entweder eine originale DJ-Welle einzubauen oder eine mit dem 2,5l-Oettinger-Profil. Welche würdet ihr empfehlen?

Ansonsten stellt sich raus, dass mein minus3-NW-Rad kaum Spiel hat (aber gut frei läuft), sodass ich Bedenken habe, dass selbst ein 0-Rad überhaupt freigängig ist. Ich schicke ihm daher meine alte Welle und er schraubt dann nach Prüfen und Fürgutbefinden mein altes Rad auf eine neue Welle. Dann hab ich meine Teile soweit beisammen und kann wieder zusammenbauen. :g5

Gibt's eigentlich ein grundsätzliches Vorgehen mit alten Schläuchen? Generell ersetzen? Kann man was sinnvoll aufbereiten? Ich würde ja am liebsten alle tauschen, aber auch das geht dann nochmal ganz schön ins Geld... :roll:

VG

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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von BennoR » 29.09.2018, 21:51

Hallo

MV und DJ Welle sind lt meinen Daten gleich.
Ich denke: Niemals eine 2.5 Welle verwenden wenn du die Steuerzeiten nicht kennst.
Ich musste sehr leidvoll er FAHREN, was passiert wenn man eine 2.1 er NW in einen 1.9 er baut. Das funktioniert wegen der zu langen Öffnungszeiten am EV gar gar nicht. Also die 2.5 er muss ja auch irgendwo länger auf sein... und das könnte im 2.1 er zum selben Fiasko führen ( 8 bar Kompression bei neuem Motor :( )

DJ und gut!
Gruss und viel Erfolg
Benno

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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von osbert » 29.09.2018, 22:55

Hallo Jungs,
die 2,5l Öettingerwelle hat 8,42 Nockenhub und und etwas weniger Steuerzeit (2 Grad?). Habe die Welle seit 2 Jahren im Keller und wartet auf den zusammenbau des Ersatzmotors!
Wie die Leistungsentfaltung (Drehmoentkurve) ist, bin ich selbst gespannt! Ich hoffe das ich zur neuen Saison mehr sagen kann.
Für Patrick leider nicht sehr hilfreich, Sorry!

Gruß

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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von Papajupe » 02.10.2018, 23:47

Ich bin am mit Lesen und bisher brauchte nix zum Thema schreiben :sun
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Verzichte auf Fremdspaß und du hast mehr vom T3.
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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von 14Feuerwehr245 » 03.10.2018, 11:02

Moin PatrickausKiel,

apropos Kühlwasserschläuche.
Im Grunde kannst Du alle weiter verwenden,
Undichtigkeiten entstehen durch Risse nahe der Federband oder Schlauchschellen, durch Korrosion der Zylinderköpfe oder an den Kühlwasserrohren durch Wanderhülsen. Mach alle Kontaktstellen ordentlich sauber und besorg Dir ggf. neue Federband - oder Schlauchschellen und setz die Schellen bei der Montage etwas um.

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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von PatrickausKiel » 03.12.2018, 18:53

Hallo zusammen,

Einen Radlaufwechsel und einen Kofferraumausbau später geht es langsam ans Zusammenbauen.
Punkt 1: Pleuelschrauben
Ich habe jetzt drei Versionen dazu gehört, a)alte Dehnschrauben nochmal einbauen, b)Dieselschrauben, c)starre Schrauben. Was mach ich denn nun? Ich neige zu den starren, die Vorspabnung um 180° auf den Dehnschrauben bringen ja Wahnsinns-Nm, ich hab mich nur um 90°getraut und bin jetzt skeptisch... Ansonsten wirklich zu schade: Die Pleuelstangen haben kaum Axialspiel und fallen geschmeidig selbst um. Das sagt mir zu.
Punkt 2: Wellenringe
Verstehe ich es richtig, dass ich das Axial-Spiel der KW hinten erst nach dem Block-zusammenkleben einstelle? Vorne fehlt mir die Ölablenkscheibe bzw weiß ich nicht mehr, welche das war und finde hier kein Foto. Ich hatte eine etwas viereckige Blechscheibe, auf der innen ein stinknormaler O-Ring klebte. Das ist mir aber auseinander gefallen ... war sie das?

Danke,
VG

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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von 14Feuerwehr245 » 03.12.2018, 20:52

Hallo PatrickausKiel,

hier findest Du die Haltescheibe(eckig mehr oder weniger).
https://volkswagen.7zap.com/de/rdw/typ+ ... /105-6005/

https://www.wagenteile.de/shop_de/10528 ... 05283.html
Das Axialspiel wird ermittelt wen der Rumpf zusammen ist, eine gute Beschreibung findest Du im Rep.Leitfaden oder im jetzt stelle ich mein Axialspiel selbst ein.
Die Pleullagerschrauben Prozedur entweder alte von denen Du weißt das sie neu eingebaut wurden oder starre Pleulschrauben ohne Drehwinkel oder die längeren Dieselschrauben mit Drehwinkel alle drei Möglichkeiten funktionieren im Feldversuch.

Kleine Anekdote
Letztens am DJ, eine Pleulstange fällt nicht leichtgängig auf der KW runter, die Dieseldehnschrauben habe ich min. 5-10 mal mit Drehwinkel gelängt bis sich schließlich abgerissen ist. Verbaut habe ich dann einmal verbaute, das wusste ich weil sie neu in einem anderen Motor verbaut waren.
Das Problem war das die Trennfläche der Pleulstangen nicht bündig aufeinander saß, die Flächen wirkten wie gestaucht.
Bei Gelegenheit lade ich mal ein Foto hoch.

Guten Wirkungsgrad :sun

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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von PatrickausKiel » 12.12.2018, 20:14

burger hat geschrieben:Motorgehäusehälften nicht mit Dirko zusammensetzen, bitte Loctite Flächendichtung 510 oder 573 verwenden.
Hi Markus (und natürlich die anderen),

hast Du Erfahrungen mit Loctite 510? Ich habe das benutzt, das Gehäuse anschließend verschraubt, und nach fünf Tagen ist der leichte Wulst, der außen rum vorgequollen ist aber immer noch flüssig-schmierig. Es ist relativ kalt in meinem Schuppen, aber sonst kann man da doch eigentlich nicht viel falsch machen, oder?

Ist das Loctite nicht mehr gut oder wird das Zeug nur unter Druck oder Wärme fest? Bin auch im Nachhinein ein bisschen bang, ob des Herausquellens . Hab versucht, gaaanz sparsam an allen Innenkanten zu sein, aber muss ich überhaupt ALLE Dichtflächen einschmieren, auch zB. innen die Flächen um die KW Lager, wo die langen Stehbolzen durchgeführt sind?

Danke & VG

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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von burger » 12.12.2018, 20:19

Ist normal es härtet nur unter Druck aus. Herausgequollenes Dichtmittel bleibt unverändert.
Gruß aus OWL,
Markus

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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von PatrickausKiel » 13.12.2018, 08:30

So ... es geht endlich wieder ein bisschen voran.
20181212_222157.jpg
20181212_222114.jpg
Ich habe - Juchu! - die erste Buchse im Block. An der zweiten bin ich dann allerdings verzweifelt, weil ich ob der Platzverhältnisse das Pleuelauge nicht vor den halb eingeschobenen Bolzen bekomme. Gibt es da einen Trick? Ich frage mich, wer sich so eine Konstruktion ausgedacht hat... :looser

Ansonsten bin ich aber ganz guter Dinge, dass ich hier schnell vorankomme.
An beiden Kurbelwellenenden ergeben sich gerade aber auch noch Fragen:
Auf der Schwungradseite gibt es ja eine Filzdichtung und das Nadellager. Wo kommt die Dichtung hin? Hinter das Lager?
Auf der Riemenseite habe ich die Ölablenkscheibe (diese rund-eckige Blechscheibe und einen gleich großen O-Ring wiedergefunden. Beim Ausbau klebte das beides zusammen, ich weiß aber nicht, ob das so sein sollte oder einfach über die Jahre verpappt war? Was kommt jetzt erst? Im Moment ist das letzte Teil auf der Welle das kleine Kurbelwellenlager.

So far ... VG
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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von burger » 13.12.2018, 10:19

Guck wer hätte gedacht das aus meinem Gehäuse mal wieder ein so schöner Motor wird.
Mein Senf:
-Ich würde erst die Schwungscheibe einbauen- Axialspiel ist einfacher einzustellen wenn an der KW noch nichts dranhängt (Pleuel/Kolben/Zylinder) weil du ja alles immer mit bewegen musst.
-Hast du die Zylinder vorher über den Kolben geschoben? Ich setze immer erst nur den Kolben auf das Pleuel, da reicht der Platz für den zweiten Sicherungsring dann so gerade. Den ersten machst du vorher drauf. Dann erst den Zylinder. Theoretisch müsste es aber auch so gehen (durch das Loch vom Wasseranschluss). Bolzen einfädeln ist immer etwas tricky. Vielleicht erst mit Schraubenzieher positionieren und dann den Kolben etwas seitlich gegendrücken das das Pleuel nicht wieder runterfällt. Oder so ähnlich :sun

Den Rest deiner Fragen sollen andere beantworten..
Viel Glück weiterhin

Äm aber nochmal Mecker wegen dem ersten Bild :-bla
Du hattest das Gehäuse schon zusammen und hast erst dann die Zuganker eingeschraubt? Da schiebst du ja den ganzen Dreck und Späne wieder ins Gehäuse. Dichtmittel/Schraubenfest verwendet? Erst die Anker, dann das Gehäuse nochmal gründlich reinigen.

Und denk dran das die Kolben eine Richtung haben (Pfeil->Schwungrad)
Gruß aus OWL,
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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von PatrickausKiel » 13.12.2018, 12:16

burger hat geschrieben:Guck wer hätte gedacht das aus meinem Gehäuse mal wieder ein so schöner Motor wird.
Ich! Du nicht?! :sun
burger hat geschrieben: Äm aber nochmal Mecker wegen dem ersten Bild :-bla
Du hattest das Gehäuse schon zusammen und hast erst dann die Zuganker eingeschraubt? Da schiebst du ja den ganzen Dreck und Späne wieder ins Gehäuse. Dichtmittel/Schraubenfest verwendet? Erst die Anker, dann das Gehäuse nochmal gründlich reinigen.

Und denk dran das die Kolben eine Richtung haben (Pfeil->Schwungrad)
Oha ... das war mir tatsächlich nicht klar. Die Zuganker haben doch Sacklöcher ... Wo sollen da Späne hin? Oder täusche ich mich da? Bevor ich wieder ne Bombe baue, zerlegt ich ihn natürlich gerne nochmal.
Für mich schien es so schlauer, weil ich dann immerhin ein klitzeklein wenig mehr Platz habe, um die Bolzen durch die Zylinder zu fummeln...

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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von burger » 13.12.2018, 12:18

Haben die Sacklöcher? Kann sein das ich das mit den luftgekühlten Gehäuse durcheinander bringe, die haben keine. Wenn du sagst die haben welche ist alles gut :g5
Gruß aus OWL,
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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von rocosifredi » 13.12.2018, 18:35

Nach eingehender Literatur der vorherigen 153 Beiträge bin ich angesichts der vorherrschenden maßlosen Ahnungslosigkeit hier im Forum doch ziemlich erschüttert.
Das es nicht jedem sofort offensichtlich erscheint, dass das Problem ganz einfach behoben werden kann, wenn der Zuganker mit dem Bolzen aus dem Triebgehäuse orthogonal zum Schwungrad positioniert werden muss.
Anschließend nur noch das Kurbelwellenende mit WD40 einsprühen und der Wagen fährt wie neu.

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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von Bus-Froind » 13.12.2018, 18:41

Sorry, etwas OT
rocosifredi hat geschrieben:Nach eingehender Literatur der vorherigen 153 Beiträge bin ich angesichts der vorherrschenden maßlosen Ahnungslosigkeit hier im Forum doch ziemlich erschüttert.
Nach eingehender Literatur Deiner vorherigen 2 Beiträge bin ich angesichts Deiner vorherrschenden maßlosen Unwitzigkeit hier im Forum doch ziemlich erschüttert.

Gute Fahrt
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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von Bus-Froind » 13.12.2018, 18:47

PatrickausKiel hat geschrieben:So ... es geht endlich wieder ein bisschen voran.
Ich habe - Juchu! - die erste Buchse im Block. An der zweiten bin ich dann allerdings verzweifelt, weil ich ob der Platzverhältnisse das Pleuelauge nicht vor den halb eingeschobenen Bolzen bekomme. Gibt es da einen Trick? Ich frage mich, wer sich so eine Konstruktion ausgedacht hat... :looser
Der Trick ist eine Stütze mit der dritten Hand zu führen, besser gesagt, das Pleuel in der Mitte zu positionieren.
Mit Gummibändern geht das einigermaßen.
Ich habe beim letzten, ich glaube es war Zylinder 1, ungefähr 4x so lange gebraucht wie für die anderen drei zusammen.
Freut mich, das es voran geht. Wie hast du das Gehäuse so schick gemacht?

Gute Fahrt
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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von burger » 13.12.2018, 19:23

rocosifredi hat geschrieben:Nach eingehender Literatur der vorherigen 153 Beiträge bin ich angesichts der vorherrschenden maßlosen Ahnungslosigkeit hier im Forum doch ziemlich erschüttert.
Das es nicht jedem sofort offensichtlich erscheint, dass das Problem ganz einfach behoben werden kann, wenn der Zuganker mit dem Bolzen aus dem Triebgehäuse orthogonal zum Schwungrad positioniert werden muss.
Anschließend nur noch das Kurbelwellenende mit WD40 einsprühen und der Wagen fährt wie neu.
Was haben wir denn jetzt hier für einen Komiker :gr
Gruß aus OWL,
Markus

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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von BennoR » 13.12.2018, 19:52

Hallo

ich habe die Kolben nur einmal gewechselt. Und das ging super einfach.... mit dem Werkzeug von Olaf :)
Im Endeffekt
entweder Rumpf aufrecht stellen so dass das Pleuel senkrecht steht
oder Werkzeug 3090 bzw Eigenbau Stütze verwenden, hier von Olaf blau.
Dann von vorne Bolzen rein, S Ring fertig.

mit dem richtigen Tool ein Kinderspiel:
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Ausbau:
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shared car insurance policy

3090:
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PS tja, nun ist die T3 Ära beendet. Viel gelernt hab ich aber dabei..

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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von TottiP » 13.12.2018, 19:57

Was haben wir denn jetzt hier für einen Komiker :gr

:-TR
Gruß, Totti
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http://www.bulli-totti.de Bild

Ich reagiere auf PN´s nur noch wenn eine Rufnummer angegeben wird!
:g5

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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von 14Feuerwehr245 » 13.12.2018, 20:12

Hallo PatrickausKiel,

zum einfädeln der Bolzen in die Pleulaugen nehme ich zum Anheben einen festen Draht. Mit dem Hebewerkzeug von VW ging es nicht viel besser, weil sie auf die Zuganker geschoben werden und die Laufbuchse bei mir immer im Weg war.
Es ist sehr hilfreich die Bolzen mit feinem Papier zu schleifen und die Bolzen und Pleulaugen danach einzuölen. Dann flutscht es besser rein.
Nadellager danach der Filzring davor, die Getriebeausgangswelle liegt am Filzring an und steckt im Nadellager.
Einen Dichtring gibt es nur im Schwung, hinter dem Schwungrad liegen nur die Anlaufscheibe mit Rastnase zeigt zum Gehäuse eine größere Scheibe(Distanzscheibe) die Eckige(Haltescheibe), die Einstellscheiben und zum Schluss der Wellendichtring.

Weiterhin guten Wirkungsgrad :sun

Schöne Grüße aus Hamburg
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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von PatrickausKiel » 13.12.2018, 20:26

Bus-Froind hat geschrieben:Freut mich, das es voran geht. Wie hast du das Gehäuse so schick gemacht?

Gute Fahrt
Burkhard
Einfach X Stunden mit der Messingbürste auf dem Dremel, dann X Stunden putzen und anschließend abkleben und außen rum Brantho 3-in-1 drauf. Ich denke, das sollte die Temperaturen auch aushalten. Das einzige, was noch schärfer aussieht, sind die Ventildeckel... :lol:
20180901_175238.jpg
Vielen Dank an alle!!
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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von PatrickausKiel » 16.12.2018, 15:04

Hello!
Ein halber Motor sieht fertig aus. :lol:
20181216_143942.jpg
burger hat geschrieben: -Ich würde erst die Schwungscheibe einbauen- Axialspiel ist einfacher einzustellen wenn an der KW noch nichts dranhängt (Pleuel/Kolben/Zylinder) weil du ja alles immer mit bewegen musst.
Nachdem jetzt ja offiziell festgestellt wurde, dass ich keine Ahnung habe, hier noch eine Frage zum Thema KW-Axialspiel:
Ich hab das Schwungrad angebaut ohne die beiden dünnen und die große eckige Scheibe nach Leitfaden, dann messe ich etwa 7/10 Spiel. Mit der Messschraube habe die beiden Ringe gepresst knapp 6/10. Allerdings ist zumindest die dünnere von beiden auch ein bisschen rund, sodass sie sich platt drücken lässt:
20181216_144202.jpg
Bau ich nun beide mit ein, kann ich zwar die Schwungscheibe ein bisschen schieben, sie federt aber zurück. Ich vermute mal, das Feder entsteht durch die etwas konvexen Scheiben. Die Uhr sagt rund 15/100. Zur Veranschaulichung hier kurz im bewegten Bild:
https://youtu.be/D46UDjzbK-4

Kann ich das so zusammenbauen oder brauche ich andere Scheiben?

Zweite Frage:
Gibt es eine Kur, die ich der Schwungscheube zukommen lassen sollte? Oder einfach sauber machen, zusammenbauen, fertig?

Schönen Advent!
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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von PatrickausKiel » 16.12.2018, 19:51

So ... hier mal das Tagwerk. Es wird langsam wieder ein Motor...
20181216_185844.jpg
20181216_185854.jpg
Mir ist aufgefallen, dass bei der Wasserpumpe so ein Röhrchen mit Gewinde drauf dabei war. Was ist das? Und spielt es eine Rolle, wie herum ich den Ölkühler anschraube? Auf einer Seite hat er kreisrund kleine Zähnchen, auf der anderen Seite nicht.

Außerdem würde ich gerne Öltemperatur und Öldruck messen. Welchen Doppelgeber von VDO brauche ich da? Gibt es ein fertiges Kit dafür, das zu gebrauchen ist? Instrumente hab ich schon.
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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von 14Feuerwehr245 » 16.12.2018, 20:28

Hallo PatrickausKiel,

die eingelaufene Einstellscheibe würde ich gegen neue ersetzen.
Der Sollwert soll zwischen 0,07 und 0,13 mm( im Mittel 0,10mm 1/10) liegen.
Kurze Beschreibung:
Anlaufscheibe und Distanzscheibe einlegen und Schwung mit Drehmonent festziehen, zwischen 60-80Nm werden reichen.
Meßuhr montieren, hier ist wichtig das die Meßuhr Vorspannung in beide Richtungen hat über ziehen und Drücken der Schwungscheibe bekommst Du zwei Werte die Du addierst. Anhand der unterschiedlichen Stärken der Einstellscheiben ermittelest Du den Mittelwert von 0,10mm.
Jetzt demontierst Du den Schwung legst die Einstellscheiben dazu. Montierst wieder den Schwung und ermittelst nochmal den Wert. Wen alles paßt kannst Du den Dichtring im Schwung, die eckige Haltescheibe und den Wellendichtring einbauen und alle Schrauben mit Drehmonent und Drehwinkel festziehen.

Apropos Wapu sie sind für 1,9 und 2,1l wbxen gefertigt, bei den 1,9 wird das Loch verschlossen, bei den 2,1 wird das Röhrchen montiert. Das brauchst Du für die anderen Röhrchen rund um den Ölkühker zum Thermostat.
Die Röhrchen vom Ölkühler bekommst Du nur an einer Position montiert, halt einfach die anderen mal trocken davor dann schließt sich der Kreis.
Die kleinen Zähnchen oder Haken sind für den Dichtring zum Block, der wird dort eingelegt. Auf der anderen Seite sitzt der Ölfilter.
Guckmal hier:
https://volkswagen.7zap.com/de/rdw/typ+ ... 115-10005/

Guten Wirkungsgrad :sun

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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von PatrickausKiel » 22.12.2018, 16:07

Hallo zusammen,

Der Zusammenbau nimmt weiter seinen Lauf. Ein bisschen Probleme hab ich mit dem Einstellen der Kipphebel an den Vemtilen gehabt: Stelle ich auf Zylinder 1 OT und Stelle den ein, drehe dann weiter um 90° für Zylinder 2, dann ist bei einem der Ventile die Nocke im Weg ... vermute, das liegt daran, dass die Nockenwelle nur halb so schnell dreht und es der "falsche" OT am Zylinder 1 war?
Hab jetzt einfach alle Hebel so dort eingestellt, wo die Stößelstange eingefahren war, von der Stellung der Schraube sehen jetzt alle acht auf beiden Seiten etwa gleichmäßig aus ... kann man das so machen?

Und dann noch ein Verständnisproblem:
Ich setze die Schraube lose auf das Ende vom Ventil und drehe sie dann noch zwei Gewindegänge ein, sodass ich die Stange und das Ventil vorspanne, aber doch auch in den Kopf drücke. Habe ich das Ventil dann nicht schon in dieser Nullstellung einen Spalt geöffnet? Oder schließt es trotzdem?

Euch allen schonmal schöne Feiertage und wie immer vielen Dank!

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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von CBSnake » 22.12.2018, 16:32

Hi,

das es zwei OT gibt hast du ja schon erkannt. Bei einem OT sind beide zu. Beim anderen geht das Auslassventil gerade zu und das Einlassventil auf.

Zu den 2 Umdrehungen: beobachte beim Reindrehen den Kipphebel, der muss still stehen bleiben, bewegt der sich sitzt die Stößelstange nicht mittig im Hydrostößel.

Grüße
Achim
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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von PatrickausKiel » 22.12.2018, 17:06

CBSnake hat geschrieben:Hi,

Zu den 2 Umdrehungen: beobachte beim Reindrehen den Kipphebel, der muss still stehen bleiben, bewegt der sich sitzt die Stößelstange nicht mittig im Hydrostößel.

Grüße
Achim
Die Stangen sitzen alle gut - hab ich mit der Taschenlampe kontrolliert. Ist das Ventil denn nun immer leicht offen weil vorgeschoben oder verstehe ich da was falsch?

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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von CBSnake » 22.12.2018, 17:27

Ne das bleibtzu, wenn alles passt und sich der Kipphebel beim reindrehen nicht bewegt, zu, der Hydro gibt beim reindrehen nach
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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von BennoR » 22.12.2018, 19:56

Hallo

der Hydro gibt wenn richtig entlüftet NICHT nach wenn damit verkürzen gemeint ist.
Durch die 2 Umdrehungen öffnest Du das Ventil wirlich. Das gibt dann eine böse Überraschung wenn man sofort danach die Kompression misst, sie is dann Null. Ist mir mehrfach passiert und Fakt.
Dann trinkt man ein Beruhigungsbier und dann ist über den Leckspalt durch den Nockendruck der STössel auf Nullspiel verküzt und die Ventile dicht.

Bild und Diskussion dazu hier:
viewtopic.php?t=95564

Wird alles gut bei Dir!

Gruss
Benno
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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von 14Feuerwehr245 » 22.12.2018, 20:20

Hallo PatrickausKiel,

zur Probe mal eine Ventileinstellung in Zündfolge 1432 über die Riemenscheibe. OT Zyl.1, 180Grad weiter OT Zyl.4 und so weiter 3 und 2.
Als Hilfsmittel nehme ich einen Schraubendreher, stecke ihn ins Kerzenloch um sicherzustellen das der Kolben oben ist.
Hier steht einiges.
viewtopic.php?f=1&t=100964&p=760785&hil ... en#p760785

Guten Wirkungsgrad und viel Spaß beim zusammenbauen :sun

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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von PatrickausKiel » 22.12.2018, 20:35

14Feuerwehr245 hat geschrieben:Hallo PatrickausKiel,

zur Probe mal eine Ventileinstellung in Zündfolge 1432 über die Riemenscheibe. OT Zyl.1, 180Grad weiter OT Zyl.4 und so weiter 3 und 2.
Hi Viktor,

dem konnte ich jetzt nicht mehr so richtig folgen ... aber ich lese mich da noch ne Runde ein. Nowaks Nockenwelle wird wohl die Nocken an der richtigen Stelle haben und das Handbuch keinen Quatsch erzählen. Ich hab mich nur gewundert, dass bei Zylinder zwei die Stößelstange am Einlass hochkam, obwohl ich nach Handbuch reihum 90 Grad weiterdrehen und einstellen sollte.

Auf den letzten Metern beim Zusammenbauen frag man sich wahrscheinlich immer öfter, was wohl alles schiefgegangen sein könnte. Ich möcht nicht wissen, wo der Puls steht, wenn ich irgendwann den Schlüssel rumdrehe. :muaha
20181222_203347.jpg
Alles wird gut.
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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von PatrickausKiel » 24.12.2018, 14:46

Hallo zusammen,

bekomme ich den Motor komplett montiert mit allen Anbauteilen wieder rein? Meine Teilekisten sind fast alle wieder leer, und die Montage geht auf dem Werktisch einfach deutlich, deutlich leichter von der Hand...

Außerdem fehlt noch die Zündspule ... wie stelle ich sicher, dass ich die Welle nicht um 180 Grad verdreht einbaue?

VG und schöne Feiertage

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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von CBSnake » 24.12.2018, 15:03

Kommt drauf an wie hoch der Bus steht, lässt du den Kurbelgehäuse Entlüftungsturm weg sparst gut an Höhe.

Der Zündverteiler passt nur an einer Stelle, 180° verdreht geht nur, wenn du schon das Gegenstück im Block verdreht eingebaut hast.

Ansonsten 1. Zylinder auf Zünd OT und dann das Kabel vom Zündverteiler ran das aktuell "Kontakt" zum Verteilerfinger hat.

Grüße

Achim
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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von 14Feuerwehr245 » 24.12.2018, 15:06

Hallo PatrickausKiel,

Du bekommst den Motor samt Getriebe selbst ohne Bühne oder Grube eingebaut. Wagenheber oder Hubwagen sind hilfreich.
Die Einbauhöhe kannst Du ja messen, die Kurbelgehäuseentlüftung ist der höchste Punkt, die Lima würde ich erst einbauen wen alles eingebaut ist.Recherchier im Rep.-Leitfaden die korrekte Einbaulage der Zündverteilerwelle, fluchtet mit Mutter und das kleinere Segment zeigt zur Wapu und Du bekommst es nur drehend eingebaut, einfach einstecken geht nicht. Und schön auf die Anlaufscheiben unter der Welle achten, die sind klein und können in den Rumpf fallen.

Guten Wirkungsgrad und frohe Festtage :sun

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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von BennoR » 29.12.2018, 18:35

Servus

Bus auf normale Auffahrrampen reicht. Der WBX passt dann gerade schön durch weil er durch das Ausfedern schön hoch kommt. Auch kpl montiert.
Rollbrett 10€ ebay hilft. Oben simplen uralt Holzbock und Flaschenzug. Beim ersten Mal noch mit Kette, leider durfte ich den Motor mehrmals ausbauen, am Ende nur mit Schnur an den Rumpfösen befestigt.. das Ding wiegt ja nix.

Anlieferung mit Spedition 17 Uhr (DANKE MARKUS nochmal) Brumm 23.00 Uhr :)

Gutes Gelingen
Benno


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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von PatrickausKiel » 04.01.2019, 19:14

Prost Neujahr!

Endspurt beim Motor (nachdem jetzt auch noch das Getriebe in Teile zerfällt, wirds auch Zeit, das irgendwas fertig wird. :sun)!
20190104_184336.jpg
Ein Peilrohr fehlt noch...;)

Frage zum Zündverteiler: Das Einlegen der Scheiben unterm Antrieb ist ja mal ein Nervenkitzel ... jetzt zeigt die Kerbe in der Achse aber nicht so ganz auf den Punkt schräg links, sondern eher auf das Gewinde, an dem der Verteiler festgemacht wird (also eher 5 Minuten weiter). Muss der nochmal raus, oder ist das eher "Pi mal Daumen" und wird eh hinterher eingestellt?

VG und wie immer vielen Dank.
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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von burger » 04.01.2019, 19:41

Hübsch. Nein der Antrieb kann so bleiben, das gleichst du durch drehen des Verteilers wieder aus.
Gruß aus OWL,
Markus

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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von bullifried » 04.01.2019, 21:01

Moin,
mein Senf: wenn Du den Hebel am Verteilerfuss nicht gelöst hast und Du die Antriebswelle auf den Zahn richtig eingeführt hast, braucht Du nichts einstellen. Isso. Verstellung bei Hallgeberverteilern ist immer nur durch Verschleiss vom Antrieb des Verteilers.
:bier

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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von PatrickausKiel » 04.01.2019, 21:43

bullifried hat geschrieben:Moin,
mein Senf: wenn Du den Hebel am Verteilerfuss nicht gelöst hast und Du die Antriebswelle auf den Zahn richtig eingeführt hast, braucht Du nichts einstellen. Isso. Verstellung bei Hallgeberverteilern ist immer nur durch Verschleiss vom Antrieb des Verteilers.
:bier
Ich weiß nicht, ob die Welle vorher genauso stand. Vom Gefühl her ist sie jetzt einen Zahn "zu weit", war aber vielleicht vorher exakt nach Leitfaden eingebaut. Dann würde es nicht mehr passen.
Es wird noch einige Wochen dauern, bis er wieder ein kann.
Macht es Sinn, ihn mit Öl zu füllen, wenn ich ihn jetzt wegstelle?

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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von burger » 05.01.2019, 07:28

Baust du ihn mit Getriebe als eine Einheit ein? Dann kannst bzw solltest du mal Vorbereitungen für den Öldruck treffen. Erwarte nicht das die Öllampe wie gewohnt nach einiger Zeit ausgeht beim ersten Starten. Wenn der Filter leer und die Zahnräder trocken kannst du dir den Motor so schnell ruinieren weil das Öl nicht fließt. Filter vollmachen, Zündkerzen raus und drehen. Wenn die Zahnräder der Pumpe trocken sind wird es vielleicht trotzdem nichts dann Deckel der Pumpe nochmal ab.
Das mit dem Getriebe habe ich gefragt weil du so natürlich jetzt schon bequem den Anlasser nutzen kannst. Und danach kannst du das Öl natürlich drin lassen.
Gruß aus OWL,
Markus

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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von DOKA1987 » 05.01.2019, 10:36

Moin,

Den Verteiler auf Markierung gerade einsetzen wird nichts, da er sich beim reinrutschen ein wenig weiterdreht. Dann wird er nie anspringen.
Kurz vor Position ansetzen und dann nach rechts rein drehen, dann sollte er exakt stehen.
Gruß

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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von burger » 05.01.2019, 11:11

DOKA1987 hat geschrieben:Moin,

Den Verteiler auf Markierung gerade einsetzen wird nichts, da er sich beim reinrutschen ein wenig weiterdreht. Dann wird er nie anspringen.
Kurz vor Position ansetzen und dann nach rechts rein drehen, dann sollte er exakt stehen.
Gruß
Man kann den Antrieb theoretisch einsetzen wie man will wenn man den Verteiler entsprechend mitdreht.
Gruß aus OWL,
Markus

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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von 14Feuerwehr245 » 13.01.2019, 19:18

Kleine Anekdote
Letztens am DJ, eine Pleulstange fällt nicht leichtgängig auf der KW runter, die Dieseldehnschrauben habe ich min. 5-10 mal mit Drehwinkel gelängt bis sich schließlich abgerissen ist. Verbaut habe ich dann einmal verbaute, das wusste ich weil sie neu in einem anderen Motor verbaut waren.
Das Problem war das die Trennfläche der Pleulstangen nicht bündig aufeinander saß, die Flächen wirkten wie gestaucht.
Bei Gelegenheit lade ich mal ein Foto hoch.

Kleiner Ausflug an den Pleuellagerzapfen und an die Pleuelstange mit Fotos.

So lieber nicht, Plastigage war nicht nötig.
Bild
Bild
Bild

Ist, zum Glück hatte ich noch einen Satz Pleuelstangen
Bild

:sun
Schöne Grüße von der Wasserkunst an der Leine
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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von burger » 16.01.2019, 08:14

Hey Patrick wie ist denn so die Lage?
Gruß aus OWL,
Markus

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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von PatrickausKiel » 16.01.2019, 11:25

Hi Markus,

Der Motor ist im Prinzip fertig und steht einbaubereit vor der Rückbank. Da bleibt er allerdings noch ein bisschen länger, weil ich neben der Lichtmaschine und dem Anlasser auch noch das Getriebe überholen (oder überholen lassen) will. Dummerweise hab ich davon noch weniger Ahnung als von Motoren. :tl Also mal kucken. Hab dazu auch eine anderen Thread aufgemacht, vielleicht hast Du den gesehen.
Zudem will ich noch mit dem Pinsel durch den Motorraum, bevor ich wieder was einbaue.
Ich bin mir aber sicher, es wird hier noch weitergehen. Ich suche auch immer noch das Gedaffel, mit dem die Servopumpe originalgetreu angebaut ist. Ich hab da zwei, drei Teile, die aus Flacheisen zurechtgebraten wurden. Mir fehlen hier vor allem die Nummer 2 und 3 aus diesem Bild:
20190116_112423.jpg
Wer da also noch was im Bestand hat, der möge sich gerne melden.
VG
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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von PatrickausKiel » 28.02.2019, 12:47

Sooo ... die letzten Tage ist wieder was passiert.

Der Motorraum ist gereinigt, gestrahlt, lackiert, hab rund um die Zündspule und im Heckblech noch n paar Löcher zugeschweißt. dann hab ich ne Büchse Wachs verteilt. Der Motor steht komplett montiert im Schuppen. Ich denke, heute Abend ist Hochzeit.:)
20190227_130613.jpg
20190227_130712.jpg
20190227_134838.jpg
20190227_134719.jpg
Und dann mal kucken, ob ich genug Schläuche zusammenfinde...
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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von PatrickausKiel » 30.03.2019, 15:51

Hallo zusammen,

So ... heute hab ich mich mal an den ersten Start getraut. Weil ich keine Ahnung von allem, was ich da tue, hab, unterbreche ich jetzt mal kurz um hier zu fragen, ob ich auf dem richtigen Weg bin. Alle Schläuche, alle Kabel wieder dran, Benzinpumpenrelais raus, Kerzen raus, orgeln.
- Kompression messen: rundum 11-12 bar.
- Öldruckinstrument provisorisch angeschlossen, Geber zwischen den Schutzrohren sagt: 3 bar (was ich relativ seltsam finde, aber vielleicht ist das 20 Jahre alte VDO-Instrument auch spinnert).
- Öldruckleuchte blinkt anfangs, ging dann beim Orgeln nach drei Sekunden aus.
Dann Kerzen rein, Relais rein, Zündverteiler gecheckt - bei in Fahrrichtung vordere Kerbe auf der Motornaht (und die Hintere leicht links davon) zeigt der Verteilerfinger mit dem kurzen Ende ziemlich wie im RLF etwa auf die Mutter unterm Verteiler. Was ist die Markierung am Verteilergehäuse? Etwa der dünne Strich am oberen Rand? Den hab ich unter den Verteilerfinger gedreht, dann die Mutter angezogen.
Schlüssel drehen, wieder orgeln ... vielleicht zehn Sekunden, dann springt er an, läuft relativ rund aber vielleicht mit etwas zu wenig LL. Dann nsch vielleicht zehn Sekunden wieder abgestellt. Kurzes blechernes Pling-Geräusch, vermute aber, dass irgendwo ein Blech sich entspannt hat oder ähnliches. Vielleicht hab ich mir auch eingebildet oder der Nachbar hat nen Spaten fallen lassen, jedenfalls sieht alles normal aus.
Dann nochmal gestartet, wieder schnell angesprungen, nach fünf Sekunden aber ausgegangen, vielleicht abgestorben, Blase in der Leitung? Alles trocken, abgeschalteter Motor dreht mit der Knarre.
Nochmal angelassen, stirbt nach fünf Sekunden wieder ab.

Bin ich auf dem richtigen Weg?
leerlauf hochdrehen und fertig? Vielleicht zum letzten Mal die Frage: wie geht's jetzt weiter? ;)

Danke, ihr lieben!! Ich bin schon ein bisschen stolz, aber vor allen Dingen vielen hier sehr dankbar ... ohne Euch wäre ich beileibe nicht an diesen Punkt gekommen. :bet

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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von CBSnake » 30.03.2019, 16:30

Hi,

Dreh Mal die Leerlaufschraube (große Schlitzschraube an der Drosselklappe) 3-4 Umdrehung raus. Kannst ja später wenn er rund läuft wieder reindrehen.

Grüße

Achim
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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von PatrickausKiel » 30.03.2019, 18:12

CBSnake hat geschrieben:Hi,

Dreh Mal die Leerlaufschraube (große Schlitzschraube an der Drosselklappe) 3-4 Umdrehung raus. Kannst ja später wenn er rund läuft wieder reindrehen.

Grüße

Achim
Hilft. :sun
https://youtu.be/j83dihpsl1o
Klingt noch n bisschen wie n Trecker, aber läuft. Sind die Fehlzündungen auch ne Einstellungssache?
Was muss ich jetzt in welcher Reihenfolge einstellen? Hab alles im RLF gefunden, mir ist aber nicht ganz klar, womit ich anfange.

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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von CBSnake » 30.03.2019, 18:48

1. Ventilspiel/Hydro
2. Zündung
3. Leerlauf und CO
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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von bullifried » 30.03.2019, 19:00

Na klar klingt der wien Trecker. Erstmal zwanzich Kilometer fahren. Wenn man die Hydros nicht "behandelt" hat, müssen die ja erstmal Faxen machen. :kp
:bier

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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von PatrickausKiel » 30.03.2019, 19:54

bullifried hat geschrieben:Na klar klingt der wien Trecker. Erstmal zwanzich Kilometer fahren. Wenn man die Hydros nicht "behandelt" hat, müssen die ja erstmal Faxen machen. :kp
:bier
FAHREN?!?
Nein, das geht wirklich noch zu weit! Ich muss noch das Licht wieder einbauen, das schaltgestänge einstellen, Wasser Vollmachten, den Gaszug einbauen, putzen. So kann und darf das Ding nicht in die Öffentlichkeit... :tl
Ach ja, und anmelden muss ich auch noch.
Der Rest ist unbedenklich?

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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von bullifried » 30.03.2019, 20:35

Der Rest? :kp Keene Ahnung.
Erst muss die Mechanik/Elektrik passen und denn erst alles Andere.
Kurzzeitkennzeichen mal ins Ooge gefasst? :gr Oder irgenwo mal ne rote Nummer organisiert?
:bier

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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von PatrickausKiel » 30.03.2019, 22:02

CBSnake hat geschrieben:1. Ventilspiel/Hydro
2. Zündung
3. Leerlauf und CO
Hi Achim,
das Ventilspiel hab ich beim Zusammenbau eingestellt, wie es im Etzold steht. Muss ich da jetzt nochmal ran?

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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von CBSnake » 31.03.2019, 06:56

Moin,

ne aktuell nicht, wollte es nur zur Sicherheit erwähnt haben.

Ich würde es aber nach 100 km wenn alle Hydrostößel sicher voll sind nochmals einstellen.

Grüße

Achim
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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von PatrickausKiel » 31.03.2019, 16:18

Zündung ein bisschen nach vorne drehen hilft gegen die Fehlzündungen - tiptop. Dann hab ich aufgeräumt, Deckel drauf, nochmal anlassen ... springt nicht mehr an. :lol:
Offenbar kein Funke - mal kucken, vielleicht ist mir ne Sicherung kaputt gegangen oder was. Aber es wird...

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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von 14Feuerwehr245 » 31.03.2019, 17:01

Hallo PatrickausKiel,

dreh den Zündverteiler wieder zurück dann startet er wahrscheinlich wieder. Um eine Einstellung am Abgastester kommst Du nicht drumrum, lies Dich mal in die Einstellung der Zündung ein.
Stecker hier ab und da verbinden und Anblitzen mit der Blitzdingspistole(Zündlichtpistole)nicht vergessen.

Schöne Grüße aus der Eisdiele
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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von PatrickausKiel » 31.03.2019, 18:26

Tja ... jetzt ist der Ofen aus. :roll:
Hab die Zündung auf die kleine Kerbe zurückgestellt - siehe hier:
20190331_181634.jpg
Zündspule zeigt zwischen 15 und 4 = 3,5 kOhm, zwischen 1 und 15 = 10 Ohm. Letzteres scheint mir zu viel laut RLF. Der Test mit der Kerze am Block und dem grünen Kabel verlängert auf Masse ergibt einen Funken. Eine Kerze raus und an mit drehendem Anlasser an den Block gehalten gibt keinen Funken.
Der Wagen orgelt, springt aber nicht an. Aber von gleich auf jetzt was kaputt ... ich kanns mir nicht vorstellen. :gr Zumal er ja "kaputtgegangen" ist, als ich noch zwei Kabel vernünftig befestigt und den Deckel zugemacht hab.

Im Verteilerkasten hinten liegen übrigens noch einige offene grau-weiße Kabel mit 1-fach-Steckern. Eins kommt aus meinem neuen Motorkabelbaum, eins aus dem linken Rücklicht ... im Schaltplan verschwimmen mir mittlerweile die Augen. Was ist das?
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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von CBSnake » 31.03.2019, 18:38

Hi,

horch mal ob die Benzinpumpe summt wenn du die Zündung anmachst.
Check Mal den Stecker vom Hallgeber.

Grüße

Achim
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Re: Pleuelabriss im MV - Und es hat Zoom gemacht...

Beitrag von BennoR » 31.03.2019, 18:54

Servus

du machst das guut!
bestimmt ist nur ein Kabel ab
co einstellen kannst du lange vernachlässigen, hast ja nicht rumgedreht am lmm und da geht eh nur ein wenig im Leerlauf

wie Achim schreibt, Kabel guckn und
läuft die Pumpe 10 Sekunden? dann hat das Steuergerät Spannung wenn nicht im Kasten hinten Fehler suchen

wenn sie anläuft und er nicht zündet fehlt dir das Hallsignal
der Geber geht extrem selten kaputt und meldet sas meist mit Teilausfällen zuvor
oft und auch bei mir war ein Kabel am Steckereingang vom vielen Motorgebastel kaputt hier würde ich anfangen

und sobald er läuft Zündung blitzen, da kannst du dir sonst einen schaden holen. Eine Blitzpistole sollte man immer haben..
ist eine minimale Investition im Vergleich

verwende nun eine
Equus Zündzeitpunkt-Pistole 591-531
die alte Strobo war nach 30 Jahren ausgeblitzt...

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