Fahrt durch Gebirge mit 1,6l Diesel (37KW/50PS)

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Tom&Emely
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Fahrt durch Gebirge mit 1,6l Diesel (37KW/50PS)

Beitrag von Tom&Emely » 23.10.2018, 17:55

Moin Moin!

Ich habe mir mit meiner Freundin einen VW T3 Westfalia Joker mit 1,6l Dieselmotor und knackigen 37KW gekauft, um damit durch die Gegend zu reisen.
Und das ist auch schon der Grund, warum ich mich jetzt hier im Forum angemeldet habe.. Ich denke ihr könnt mir bei ein paar Fragen gut weiterhelfen :)

Die erste Frage ergibt sich schon aus dem Titel.
Wie sind eure Erfahrungen mit dem 1,6l Dieseln (50PS) im Gebirge.. Schaft man auch mal steile Steigungen oder gibt es da auch mal Grenzen und man kommt einen Berg einfach nicht hoch?
Also mir ist selbstverständlich bewusst, dass man mit 50 PS und ca. 2,5 Tonnen Gewicht nur sehr langsam und im ersten Gang einen steilen Berg hoch kommt.. Mich würde aber interessieren, ob ihr da auch schon an Grenzen gestoßen seid.

Ich bin gespannt, was ihr so zu berichten habt!

LG
Tom

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Re: Fahrt durch Gebirge mit 1,6l Diesel (37KW/50PS)

Beitrag von JohnDoe » 23.10.2018, 18:03

Moin,

die Frage hatte ich auch schon mal gestellt: https://bulliforum.com/viewtopic.php?f=1&t=67948

Mittlerweile weiß ich: Es geht alles. Macht nicht immer Spaß, weil man den Motor quälen muss, aber es geht.

Einfach nur die Alpen queren auf den gängigen größeren Routen ist kein Problem. Man ist halt manchmal der langsamste...

Viel Spaß

Gruß
JBD
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neujoker
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Re: Fahrt durch Gebirge mit 1,6l Diesel (37KW/50PS)

Beitrag von neujoker » 23.10.2018, 18:13

Bei voller Nutzlast schaffst du 26% Steigung - außer irgend jemand deiner Vorbesitzer hat gemeint, das Getriebe tauschen zu müssen.
Selbst die als Teststrecke früher genutzte Turracher Straße in Österreich zwischen Kärten und Steiermark mit damals 30% Steigung hat heute nach Ausbau nur noch 23% Steigung.
Ich wünsche allen unfall- und störungsfreie Fahrt mit dem VW-Bus
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Re: Fahrt durch Gebirge mit 1,6l Diesel (37KW/50PS)

Beitrag von Tom&Emely » 23.10.2018, 18:34

Das hört sich ja alles schon mal gut an :)
Ich hatte auch nicht vor gezielt in Gebirge zu fahren, aber die eine oder andere Route führt unweigerlich mal über den einen oder anderen Berg.

Danke für die schnellen Antworten! :-)

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Re: Fahrt durch Gebirge mit 1,6l Diesel (37KW/50PS)

Beitrag von *Wolfgang* » 23.10.2018, 19:04

Wichtig ist natürlich, daß der Motor (wie alles andere) technisch fit ist. Wenn er auf der Ebene schon nicht aus dem Quark kommt, dann wirds im Gebirge nicht besser. Ein gut gewarteter und intakter CS schafft das aber, da bin ich mir sicher.
Viele Grüße

Wolfgang

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Re: Fahrt durch Gebirge mit 1,6l Diesel (37KW/50PS)

Beitrag von rostfrei » 23.10.2018, 20:10

Immer schön auf Asphalt bleiben, dann klappt das. Auf allzu steilen Schotterpisten hast Du keine Chance. Du kannst ja im hiesigen Raum mal testen, dann weißt Du wo der CS seine Grenzen hat.

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Re: Fahrt durch Gebirge mit 1,6l Diesel (37KW/50PS)

Beitrag von rooster » 23.10.2018, 23:55

Es macht keinen Spaß, am ehesten noch über Mittelgebirgslandstraßen. "Bei allem über 80 hörst du den Motor hinten um sein Leben schreien," hat mal jemand geschrieben. Schrankwände von LKW-Schnauzen werden dich durch die Heckscheibe anblinzeln.

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Re: Fahrt durch Gebirge mit 1,6l Diesel (37KW/50PS)

Beitrag von Red October » 24.10.2018, 00:05

Wir haben mit dem unmerklich stärkeren Motor (1,7 D, KY) erfolgreich das Nordkap erreicht und an der Westküste Norwegens viele Anstiege vom Fjord bis auf über 2000m über unzählige Serpentinen erfolgreich gemeistert.
D.h. man ist nicht immer der schnellste am Berg, aber meistens der Stauanfang ;-)
Schön mit Köpfchen fahren, den Motor ruhig früh genug runterschauten, so dass ausreichend Drehzahl vorhanden ist. Dann hilft auch die Heizung aufdrehen, so dass etwas Wärme zusätzlich abgeführt werden kann.
Aber wie schön geschrieben wurde, den Motor, Zahn- und Keilriemen, wie auch das Kühlsystem im Vorfeld entsprechend prüfen und warten.

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Re: Fahrt durch Gebirge mit 1,6l Diesel (37KW/50PS)

Beitrag von yamsun » 24.10.2018, 07:39

Hi,

Alles eine Frage der Zeit.
Wir sind mit den 50ps auch bis in den Süden von Marokko gekommen, haben dabei diverse Gebirge überquert, alles kein Problem.
Da waren die 50 ps gar kein Thema, was mich irgendwann genervt hat, waren die unendlich langweiligen deutschen Autobahnen und die LKW im Kofferraum, von daher sind wir mittlerweile mit dem TD und 69ps unterwegs.

Grüße!
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Re: Fahrt durch Gebirge mit 1,6l Diesel (37KW/50PS)

Beitrag von Hannes » 24.10.2018, 09:12

Nimm auf alle Fälle Überlebenspakete mit - Getränke, Nahrung etc. :-)

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Re: Fahrt durch Gebirge mit 1,6l Diesel (37KW/50PS)

Beitrag von TottiP » 24.10.2018, 12:52

Locker machen und fahren. Mit dem T1 wurde damals schon die Welt entdeckt und der hatte noch weniger Pferde... Alles gut also
Gruß, Totti
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Re: Fahrt durch Gebirge mit 1,6l Diesel (37KW/50PS)

Beitrag von Tom&Emely » 25.10.2018, 12:19

Alles klar, dann bin ich ja beruhigt und werde am Sonntag direkt mal (zwangsläufig) durch die Kasseler Berge fahren.
Ich berichte dann mal wies lief (wird die erste Fahrt, um den Bus zu mir nach HH zu holen).

LG
Tom

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Re: Fahrt durch Gebirge mit 1,6l Diesel (37KW/50PS)

Beitrag von Hacky » 25.10.2018, 12:47

Wennste liegen bleibst mach ich den Lumpensammler, fahr Sonntag Nacht von Hesse nach HH...
Lieber mit nem Holzlenkrad in der Brust sterben, als mit Airbag 100 Jahre alt werden!

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Re: Fahrt durch Gebirge mit 1,6l Diesel (37KW/50PS)

Beitrag von bullimarin » 25.10.2018, 13:04

Tom&Emely hat geschrieben:Alles klar, dann bin ich ja beruhigt und werde am Sonntag direkt mal (zwangsläufig) durch die Kasseler Berge fahren.
Ich berichte dann mal wies lief (wird die erste Fahrt, um den Bus zu mir nach HH zu holen).

LG
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Re: Fahrt durch Gebirge mit 1,6l Diesel (37KW/50PS)

Beitrag von Getriebekiller » 25.10.2018, 14:18

Mein Eindruck ist ja immernoch, dass die Kassler Berge in den Erzählungen von Generationen immer höher und steiler geworden sind. Nachdem ich dort eines Tages nass vor Angstschweiß ankam, muss ich sagen, dass sich die Panik nicht gelohnt hat. Und auch die Erfahrungen im Freundeskreis waren ähnlich, egal ob mit 50 oder 70PS... :-) Im Zweifel fährt man halt 60 im dritten Gang oder so. Das geht schon.

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Re: Fahrt durch Gebirge mit 1,6l Diesel (37KW/50PS)

Beitrag von Knaackhold » 25.10.2018, 14:43

Also die Kasseler Berge sind wirklich kein Thema. Mir wurde da so Angst gemacht im Vorfeld...
Ich hab mich dann doch getraut und bin mit meinem 1V Motor mit Minimum 70 km/h da rüber. Der Motor wurde nicht heiß und das bei 30° Grad Außentemperatur. Im langen Stau vorher wurde der Motor deutlich wärmer...

Beste Grüße,
Tobi

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Re: Fahrt durch Gebirge mit 1,6l Diesel (37KW/50PS)

Beitrag von bullimarin » 25.10.2018, 14:54

Horror ist das nicht, Spaß macht es aber trotzdem nicht. Vor allem, wenn man werktags zwischen lauter LKWs steckt. Und wenn es nicht sein muss, ist das nebenbei noch materialschonend.

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Re: Fahrt durch Gebirge mit 1,6l Diesel (37KW/50PS)

Beitrag von Paul S. » 25.10.2018, 18:27

Richtig witzig wird's wenn die Luft dann noch dünn wird.
Bin mal mit nem voll ausstaffierten T2 (Dachzelt und Fahrräder und was man sonst noch so braucht...) mit 47PS übern Großglockner.
Da denkste du hast Pudding im Tank :mrgreen:
Egal welcher Gang (1. oder 2.), da ging nix mehr. Aber der Ausblick vor mir war gut, und frei :mrgreen:
War ein Erlebnis wie ich oben angekommen bin, fast wie selbst gewandert :sun
Die Apokalypsen der Vergangenheit:
70er: Es droht eine neue Eiszeit - sagen die Wissenschaftler
80er: Waldsterben - in 20 Jahren sind die Mittelgebirge unbewaldet - sagen die Wissenschaftler
90er: Das Ozonloch

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Re: Fahrt durch Gebirge mit 1,6l Diesel (37KW/50PS)

Beitrag von floflo » 26.10.2018, 09:24

Getriebekiller hat geschrieben:Im Zweifel fährt man halt 60 im dritten Gang oder so. Das geht schon.
Technisch geht das, klar. Mit der Hälfte des heute herrschenden Verkehrsaufkommens und vernünftig und besonnen fahrenden Menschen am Steuer würde ich mit 50 PS mit Vergnügen überall lang fahren.

Mit einem Auto, mit dem ich an leichten Steigungen von bis auf Stoßstangenkontakt auffahrenden LKWs gejagt werde, würde es mir schnell vergehen...

Grüße Flo

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Re: Fahrt durch Gebirge mit 1,6l Diesel (37KW/50PS)

Beitrag von Getriebekiller » 26.10.2018, 11:13

floflo hat geschrieben:
Getriebekiller hat geschrieben:Im Zweifel fährt man halt 60 im dritten Gang oder so. Das geht schon.
Technisch geht das, klar. Mit der Hälfte des heute herrschenden Verkehrsaufkommens und vernünftig und besonnen fahrenden Menschen am Steuer würde ich mit 50 PS mit Vergnügen überall lang fahren.

Mit einem Auto, mit dem ich an leichten Steigungen von bis auf Stoßstangenkontakt auffahrenden LKWs gejagt werde, würde es mir schnell vergehen...

Grüße Flo
Dann solltest du das Busfahren generell als zu unsicher einstufen. Statistisch sind alte Busse eher selten an Unfällen beteiligt, glaube ich. Und die LKWs sind am ehesten meine Freunde im Straßenverkehr, wenn ich an Vertretersuffs und andere Scherzebolde denke. Mit unserem Citroën werde ich bei 150 noch genauso auf Parklückenabstand bedrängt, wie mit 80 im Bus, und es sind nur selten LKWs. Das ist ein generell deutsche Problem der Mentalität und in anderen Ländern nicht so schlimm.

Fakt ist, es geht. Man kann mit nem CS ins Gebirge fahren, ebenso mit nem 24,5PS Barndoor. Und man muss es einfach machen. Und man kann hinterher manchmal stolz erzählen, welche Steigung man wo mitgenommen hat. :mrgreen:

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Re: Fahrt durch Gebirge mit 1,6l Diesel (37KW/50PS)

Beitrag von CBSnake » 26.10.2018, 11:30

Hi,

nen PKW im Heck kleben zu haben ist für mich weniger bedrohlich als nen LKW :-) der PKW klebt dir normal auf der linken oder mittleren Spur im Heck, dann geht man halt nach rechts, bist du aber schon rechts, was manchste dann? Die Jungs in den großen Kisten haben leider Zeitdruck ohne Ende, fahr doch mal Strich 60 in der Baustelle :lol:

Ich kenn halt beide Seiten, mal mit dem Bus und bei den LKW unterwegs, mal als Vertreter im Mittelklassewagen :-) Idioten hast du in allen Fahrzeugklassen, ob es nun der LKW ist der 5km lang überholt und damit alles dicht macht, der Träumer der immer in der Mitte fährt oder aber erst dann nach rechts geht wenn bis zum Horizont alles frei ist :-) Oder der gaaanz eilige der dir bei 210 noch im Heck hängt um nach dem überholen 100m weiter beim nächsten das selbe Spiel zu machen. Da muss man einfach drüber stehen. Die Kassler Berge würde ich mit nem 1,6er auch lieber umfahren :-) Selbst die LKW aus dem "Ostblock" werden immer neuer und damit auch am Berg schneller.

Im Gebirge wird die LKW Dichte nicht so hoch sein und Spitzkehren nehmen auch bei LKW´s den Schwung raus :tl Da wirds entspannter sein als auf ner BAB

Grüße
Achim
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Re: Fahrt durch Gebirge mit 1,6l Diesel (37KW/50PS)

Beitrag von Relaxo » 26.10.2018, 12:07

Die Kassler Berge sind nicht so steil, eher eine Herausforderung fürs Kühlsystem. Der AAZ läuft da halt mal 30min fast durchgehend vollast, hält aber meist die Reisegeschwindigkeit von 115kmh. Auf der A8 gibts da schlimmere Steigungen, nur sind die eben nach wenigen Minuten überwunden.

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Re: Fahrt durch Gebirge mit 1,6l Diesel (37KW/50PS)

Beitrag von Tom&Emely » 26.10.2018, 14:18

Hacky hat geschrieben:Wennste liegen bleibst mach ich den Lumpensammler, fahr Sonntag Nacht von Hesse nach HH...
Hahah :) ich werd mich bei dir melden, wenn wir Sonntag Nacht noch irgendwo am Straßenrand stehen! :lol:

bullimarin hat geschrieben: Ich fahre die Strecke oft mit dem Bulli und umfahre die Kasseler Berge durchs Eichsfeld. Das dauert kaum länger und ist absolut entspannt zu reisen.

Ich werde mich gleich mal ein bisschen mit den Umgehungsstraßen beschäftigen...
Man muss den guten ja nicht all zu stark strapazieren..

Vielen Dank für all die Antworten!

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Re: Fahrt durch Gebirge mit 1,6l Diesel (37KW/50PS)

Beitrag von neujoker » 26.10.2018, 14:24

Also die 8% Steigung dort bringen deinen CS absolut nicht um. Aber man kann auch die B27 fahren. Ist vielleicht landschaftlich interessanter.
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Re: Fahrt durch Gebirge mit 1,6l Diesel (37KW/50PS)

Beitrag von Tom&Emely » 26.10.2018, 15:09

Mir fällt grade auf, dass bsp. die Google Maps Zeitberechnung auf mich ja gar nicht mehr zutreffen wird.
Ich bin ja mit dem Bus eher so mit 90 km/h unterwegs und nicht mit der Richtgeschwindigkeit, mit der Google rechnet.
Das heißt, ich kann immer im Navi "Autobahnen vermeiden" auswählen und die (in diesem Fall) 2 Stunden extra Fahrtzeit im Gegensatz zur Autobahn, würde ich auf der Autobahn sowieso auch fast länger brauchen als angegeben.
Sehe ich doch Richtig oder? Das einzige, was sich negativ auf die Fahrzeit auswirken kann sind die Dörfer, die evtl. durchfahren werden...

Also ich denke ich werde von Wiesbaden nach Bad Hersfeld über die A5 fahren, dann von Bad Hersfeld nach Göttingen über die B27 und von Göttingen nach Wolfsburg (geht erst am folgenden Tag weiter nach HH.. kurz die Familie besuchen) über A7 und A39..
:-)

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Re: Fahrt durch Gebirge mit 1,6l Diesel (37KW/50PS)

Beitrag von neujoker » 26.10.2018, 15:50

Auf der Autobahn wird deine Reisedurchschnittsgeschwindigkeit bei etwa 70...75 km/h liegen, auf der Landstraße bei etwa 50. Du kannst also etwa die 1,5-fache Reisezeit rechnen, also statt 5,5 Stunden ca. 8 Stunden. Und denke daran, die A5 hat auch deutliche Steigungen, da sie auch noch eine alte Reichsautobahntrassierung ist. Erst die ab ca. den 1960ern trassierten Autobahnen (nicht unbedingt die da gebauten) haben nicht mehr als 4% Steigung.
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Re: Fahrt durch Gebirge mit 1,6l Diesel (37KW/50PS)

Beitrag von bullimarin » 26.10.2018, 16:02

Diese Route fahren wir immer mit den Bullis:
https://www.google.com/maps/dir/Frankfu ... 758916!3e0

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Re: Fahrt durch Gebirge mit 1,6l Diesel (37KW/50PS)

Beitrag von Harrosurfjoker » 26.10.2018, 18:31

Moin,

Wenn der Wagen technisch fit ist, sind alle Steigungen, die er laut Papieren schaffen muss, kein Problem.....Nur die wenigsten Bullys sind wirklich technisch fit... Stichwort Kühlsystem...

Gruss
Harro
Ich kann fast alles am Bully machen (Kompression pruefen, Zahnriemen wechseln, Ventile, Steuerzeiten und Foerderbeginn einstellen, AT-Motoren einbauen, Hohlraumversiegelung und...) und wenn Du Dich an Deinen nicht rantraust......

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Re: Fahrt durch Gebirge mit 1,6l Diesel (37KW/50PS)

Beitrag von newt3 » 26.10.2018, 21:47

was reisezeit/navigation angeht.
es gibt navis das kannst manuell eine maximale höchstgeschwindigkeit eingeben
->oftmals lkw versionen, mitunter womo versionen. aber auch zum ältere tomtom können das.

hatte ein altes tomtom noch lange im einsatz genau wegen dieser funktion (irgendwann waren mir die karten leider zu alt)
hast du da "begrenzte geschwindigkeit 85km/h " eingestellt
->stimmte die errechnete reisezeit bei bustauglichem autobahntempo 90-95km/h und ruhiger landstraßenfahrt auch bei sehr langen etappen echt gut
->plant das navi die routen so dass bei autobahn"umwegen" (die im pkw bei 130 schneller sind) stattdessen die kilometermäßig kürzere (und bei 85km/h) zeitmäßig schnellere landstraßenroute (oder auch städtedurchfahrt) in die route geplant wird. sprich er paßt die routenplanung dynamisch der maximal festgelegten höchgeschwindigkeit an.
->ist selbst für 'nen pkw ganz interessant wenn man nicht jeden autobahnumweg mitnehmen möchte

(ist von der funktion her was völlig anderes als autobahnen vermeiden...wo er ja gar keine autobahn mehr plant. )

natürlich muss man als fahrer selbst entscheiden ob man immer maximalstrecke auf der autobahn fährt und nur wenig überland, stradt oder ob man freiwillig mehr landstraße einplant. kann ganz schön sein - gerade mit dem bus, man fängt sich aber auch schneller einen blitz ein, bist insgesamt größerem verkehrsrisiko ausgesetzt und nachts/zur dämmerung kommt noch das große risiko wildwechsel dazu.

Fränkie
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Re: Fahrt durch Gebirge mit 1,6l Diesel (37KW/50PS)

Beitrag von Fränkie » 27.10.2018, 09:17

Das geeier über die Dörfer würde ich nicht unterschätzen und dennoch Autoahnen bevorzugen, mach LKW ja auch so obwohl die Nur mit 87 km/h fahren, das anhalten und losfahren an den Ampeln im Dorf die engeren Kurven, steileren Berge, Traktoren Radfahren, das hält auch 50 PS Bulllis auf...
Ansonsten verstehe ich die Aufregung nicht, sind die Bulli-Besitzer etwa Anfang der 80er Jahre nicht in die Berge gefahren? So manch Garagen-Einfahrt,Supermarkt-Zufahrt Tankstellen zufahrt hat locker mal 10-15% Steigung wie so soll das in den Bergen ein Problem sein? Zwischen Cassis und Ciotat in Südfrankreich gibts ne Steigung, das sind 30% das ging mit meinem altersschwachem JX auch und oben standen auch Bullis.... gut, mit Hänger hätt ich dort nicht anfahren wollen....noch nicht mal ohne...... aber die Aussicht ist der Kracher.....

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Re: Fahrt durch Gebirge mit 1,6l Diesel (37KW/50PS)

Beitrag von bernd68 » 27.10.2018, 09:50

Fränkie hat geschrieben:Ansonsten verstehe ich die Aufregung nicht, sind die Bulli-Besitzer etwa Anfang der 80er Jahre nicht in die Berge gefahren?
Jupp, und da gab es noch einige Berge zu überqueren die man heute mit einem Tunnel unterfährt.

Allerdings wurden die teilweise überladenen Bullis und Transits auch die Berge hoch geschleppt. Am Wurzenpass kostete das 50 Mark.
Das waren aber auch mit Waschmaschinen etc und Gastarbeiterfamilien beladene Fahrzeuge auf dem Weg in die Türkei und die 18% Steigung waren besonders mit dem Rückstau von der Grenze oben und dem damit verbundenen häufigen Anfahren einfach zuviel.


Wir sind mal mit drei Bullis bis Indien gefahren. Einer davon hatte den 50 PS Motor und der kam überall durch und drüber wie wir mit den großen Maschinen auch. Er gab halt das Tempo vor und es war für uns entspannter - der kämpfte schon deutlich mehr. Es ist für Mann und Maschine einfach anstrengender, ging trotzdem gut wenn man sich keinen Druck machen lässt.
Also nur Mut, das klappt schon.
Und Landstraße finde ich schöner wenn es in den Urlaub geht und es nicht darauf an kommt möglichst schnell irgendwo sein zu müssen. Der Weg ist das Ziel.
Und das bemerkenswerteste am Bullifahren finde ich diese Entschleunigung die bei mir sofort einsetzt sobald der Sitz Körpertemperatur hat :mrgreen:

Gruß Bernd

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Re: Fahrt durch Gebirge mit 1,6l Diesel (37KW/50PS)

Beitrag von floflo » 27.10.2018, 09:57

Getriebekiller hat geschrieben:Dann solltest du das Busfahren generell als zu unsicher einstufen.
Nee. Wahrscheinlich ist es relativ ungefährlich, wenn mich auf der rechten Spur die LKWs anschieben - ich mag einfach das Gefühl nicht gern. Schon allein wegen des eindrucksvollen Erscheinungsbildes im Rückspiegel. Ich hatte früher nen T2 mit 50 PS und ne kurze Zeit auch nen CS. Mit sowas würde ich auf ner deutschen Autobahn nicht mehr fahren wollen. Mit meinem JX fahre ich in der Ebene genau 100, bergauf entsprechend langsamer, aber ich überhole LKWs. Und auf der mittleren Spur einer 3-spurigen Autobahn werde ich eher selten richtig gedrängelt. Allerdings fahre ich auch generell nicht (mehr) gern auf deutschen Autobahnen. In anderen Ländern ist das anders.
Fakt ist, es geht. Man kann mit nem CS ins Gebirge fahren
Dem hatte ich ja auch zugestimmt. Darum ging es ja auch eigentlich, Autobahnen waren ja nicht unbedingt Thema...

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Re: Fahrt durch Gebirge mit 1,6l Diesel (37KW/50PS)

Beitrag von Relaxo » 27.10.2018, 10:59

Sehe ich genauso, mit 110-120kmh kann ich mich gemütlich an Gespanne oder Wohnmobile ran hängen. Der CS war keine Option da man immer der Langsamste auf der Autobahn ist und dem entsprechend dem nachfolgenden Verkehr richtig auf den Sack geht.

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Re: Fahrt durch Gebirge mit 1,6l Diesel (37KW/50PS)

Beitrag von Tom&Emely » 28.10.2018, 20:11

Soooo, falls es jemanden interessiert, wir sind super über Autobahn, Landstraße und über Berge und durch Täler gekommen..

Lief wunderbar, auch wenn der ein oder andere Bus oder LKW vielleicht ein bisschen von uns aufgehalten wurde :)

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