Radläufe & Radhausschalen

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-JD-
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Radläufe & Radhausschalen

Beitrag von -JD- » 21.01.2019, 15:57

Hallo Zusammen,

mir wurden schon öfter die Radhausschalen (z.B bei TK-carparts) für den T3 empfohlen. Ich habe die auch schon ein paar mal an Bullis gesehen und halte die für ganz sinnvoll. Nun wollte ich mal nach euren Erfahrungen/Meinungen fragen, was würdet ihr machen, bevor ihr diese anbringt? Ist es zu empfehlen bei Radläufen vor der Montage nochmal den ganzen U-Bodenschutz neu zu machen ? Danach vielleicht mit Fluid Film fluten und dann die Schalen drauf? Wie würdet ihr vorgehen?
Beste Grüße
Christoph

bullifried
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Re: Radläufe & Radhausschalen

Beitrag von bullifried » 21.01.2019, 18:28

Moin,
der(mein) Karren hatte die Dinger 30 Jahre nicht und die Radläufe sind völlig okay. Warum sollten die jetzt Sinn machen? :gr
:kp
:bier

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TottiP
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Re: Radläufe & Radhausschalen

Beitrag von TottiP » 21.01.2019, 18:50

Das frage ich mich auch immer. Lieber die Falze von innen jährlich mit Wachs fluten als son Zeug hin basteln.
Gruß, Totti
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Re: Radläufe & Radhausschalen

Beitrag von puckel0114 » 21.01.2019, 19:13

Ich hab erst kürzlich einen LLE gemacht der die Dinger drin hatte.
Alle vier Radlaufränder fingen das Blühen an, das ist beim T3 eher unüblich.
Ich würde sowas nicht verbauen.
Gruß aus Bielefeld
Volkmar

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Re: Radläufe & Radhausschalen

Beitrag von BUSbahnhof » 21.01.2019, 21:25

Wachsversiegelung innen und außen und gut :kp
Bullige Grüße vom Micky
Lieber Rost statt Plastik!
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Re: Radläufe & Radhausschalen

Beitrag von -JD- » 22.01.2019, 11:59

Hey, danke für eure Antworten. Das ist ja ein eindeutiges Stimmungsbild, dass keiner von euch die für sinnvoll hält. Ich fahre meinen Bulli auch nicht im Winter, daher kommt da vermutlich auch weniger Salz ran, allerdings musste ich schon zwei Radläufe schweißen lassen.
Jedes Jahr im Winterlager, wird eigentlich alles eingewachst und im Frühjahr auch nochmal viele Stellen. Letzten Sommer habe ich an meinem Bulli eine neue Hohlraumkonservierung (alle 6 Jahre) machen lassen und es sieht auch eigentlich alles ganz gut aus. Allerdings habe ich TROTZ der ganzen Pflege neue kleine Roststellen am Radlauf, daher dachte ich, solche Schalen wären sinnvoll.
Wie würdet ihr denn bei anfänglichem Rost am Radlauf vorgehen? Nur die Stelle behandeln oder überall den alten U-Schutz wegnehmen und neu machen?

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Re: Radläufe & Radhausschalen

Beitrag von newt3 » 22.01.2019, 12:26

eigentlich gibts zu dem thema innenkotflügel/radhausschalen schon sehr viel geschriebenes
https://bulliforum.com/search.php?keywo ... l%C3%BCgel
https://bulliforum.com/search.php?keywo ... ausschalen

dass sich jetzt nur leute dagegen oder mit skepsis gemeldet haben ist glaub eher zufall. es gibt auch einige die sie eingebaut haben und für sehr sinnvoll halten. ich selbst hab mir die mühe noch nicht gemacht (mich aber auch schon informiert. hauptsächlich ginge es mir da um lärmdämmung)

guck dir das hier mal an
https://www.hamacher-stefan.de/galerie/ ... %C3%BCgel/

-----
ein LLE der an den radlaufrändern blühe: da müssen nicht die innenkotflügel schuld sein. wenns originallack ist dann ist da eher die grazer verarbeitung schuld. wenns zweit oder drittlack ist so kann es an am lackaufbau oder den vorarbeiten liegen. das die kanten mehr gammen nur weil da jemand plastik in die radhäuser gebaut hat?...
--------

und was deinen blauen angeht:
der ist der farbe nach auch nicht mehr erstlack. wenn der trotz vernünftig konservieren blüht ist sicher rost unterm lack, evtl der lack falsch verarbeitet so dass sich das ganz nicht großartig vermeiden läßt.

ideal wäre wohl
- einmal eisstrahlen (ggf baust vorher noch gewisse dinge unten weg wie tank, tankausgleichsbehälter, kühler, reserveradwanne)
- entsprechend entrosten (einige roststellen unterm unterbodenschutz wirst ja freilegen. da halt - nur an betroffenen stellen - weiter mit csd scheibe oder sandstrahlen usw bis das blech black ist). ob geschweißt werden muss wird man sehen
- vernünftig chassislack
- dort wo nötig nahtabdichtungen erneuern
- ob du zusätzlch noch irgend eine dicke pampe draufhaust mußt du wissen. bei radhausschalen ja eigentlich nicht nötig da steinschlagschutz dann anderweitig gegeben.. hilft aber auch gegen lärm das zeug(fahr mal im winter ohne salz ne runde. du hörst ganz locker die streukieselsteine...)
- ordentlich sanders und fluild film/wachs
- und dann die radhausschalen (ok die befestigungspunkte schaffst du dir natürich vor dem gesammten konservieren....). ggf pappst auf die radhausschalen auch noch gewisse lärmdämmung (aber bitte zeugs was kein feuchtigkeitsnest bildet)

klar bei schrauberei an der technik ist so nachgerüsteter kram auch schnell mal im weg und bedeutet dann zusätzliche arbeitszeit. hast weniger baufreiheit und ggf verdeckst auch mal gewisse bauteile komplett (tanküberlaufbehälter zb).

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Re: Radläufe & Radhausschalen

Beitrag von Oliver_e30 » 22.01.2019, 13:57

Radhausschalen können ganz sinnvoll sein. Zum Beispiel wenn man viel über Schotter fährt.
Aber dann müsste man diese so montieren, dass sie auch schnell wieder abmontiert sind.
Und das dann auch ab und an machen, zum Beispiel vor dem Winterlager oder nach der Wintersaison, weil sich da sonst Dreck sammelt und Dauerfeuchte herrscht.
Man muss nur mal bei modernen Autos die Verkleidungen abnehmen, findet man oft fertig kompostierte Erde.

Deswegen muss man sich selber die Frage beantworten, ob es nicht weniger Aufwand ist, die Radhäuser einmal im Jahr so zu waschen und entsprechend mit Wax zu behandeln.

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Re: Radläufe & Radhausschalen

Beitrag von JX_JOSCHI » 22.01.2019, 14:19

Hallo Christoph,

die Stimmen welche behaupten die Schalen sind unnötig sind durchaus berechtigt. Wer noch seinen originalen Unterbodenschutz dort in den Radhäusern hat und dort regelmäßig säubert und konserviert wird sicher gut damit fahren.

Die Aussage dass man mit Radhausschalen immer einen Kompost mit sich rumfährt hält sich wohl auch recht hartnäckig und ich bin mir nicht so sicher ob diejenigen selbst Erfahrung damit gesammelt haben und wenn dann wurden sie wohl falsch montiert...

Ich kann dir folgendes berichten:
Habe die Teile seit Anfang 2014 verbaut und bin nun die fünfte Saison (etwa 50TKM) damit gefahren. Und da war alles dabei, auch Matsch, "2WD-Offroad", Schnee und zuletzt auch viele Fahrten durch Sandmatsch und Kies (wegen Hausbau Kanalarbeiten) - eben alles wozu die Universalwaffe Bulli gut ist.
Weshalb ich die Schalen installiert habe? Weil ich sowieso den Unterboden an diesen Stellen grundsaniert hatte, d.h. allen Kautschuk etc. entfernt. Dann Chassislack und die Blechüberlappungen in den Radhäusern mit Mike Sanders konserviert.
Nebenbei: in den vorderen Radhäusern gibt es Blechüberlappungen welche dann am Außenblech als Radlauffuge enden. Es gibt viele die meinen die Fuge vom Innenraum bzw. vom Inneren der B-Säule aus konservieren zu können aber das ist in dem Fall die falsche Stelle
So, zurück. Damit mir die Konservierung dort nicht ausgewaschen wird habe ich die Radhausschalen installiert. Und das funktioniert so prima. Klar hätte ich die Schalen auch weglassen können und dort regelmäßig nachkonservieren / wachsen. Aber dazu bin ich zu faul.
Meiner geht ins Winterquartier mit montierten Radhausschalen. Dahinter ist weder Kompost noch sonstiger Schmodder. Wenn ich will kann ich die Teile auch schnell abmontieren. Dauert pro Stück vielleicht 2 Minuten.

Grüße, joschi
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Re: Radläufe & Radhausschalen

Beitrag von Acoustico » 22.01.2019, 15:20

Ich habe die Teile auch montiert und kann nichts negatives berichten. Da die Teile mit 2 Edelstahlschrauben befestigt, dauert der Ausbau auch nicht lang. Mit Dreck hinter dem Radhaus hatte ich noch nie Probleme. Vor dem Winter wird einfach geprüft, ggf. nachgewachst und dann wieder montiert.
Je nach Fahrbahnbelag, wird das Laufgeräusch zudem auch etwas leiser. Also ich bin insgesamt zufrieden, zwingend notwendig ist es sicher nicht, aber dass es den Rost beschleunigt, kann ich nicht bestätigen.
Gruß, Dennis
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Re: Radläufe & Radhausschalen

Beitrag von Nuke2 » 22.01.2019, 16:08

ich habe die bei mir auch verbaut. Alle 4 und fahre jetzt seit Ende 2016 anfang 2017 damit rum.
Hier direkt nach dem anpassen.
Bild

Bild

Dann MikeSanders rein und die Radläufe reingesteckt und mit jeweils 2 Nieten festgemacht.

Bild

Bild

Ob es besser oder schlechter ist mag ich aktuell noch nicht sagen. Aber wenn du mit einem Bus (wie meiner jetzt) durch die gegenfährst und weißt das nicht alles direkt auf dem Metallblech landet, ist das für das Gewissen schon besser.
Wenn man z.b. über den Strand fährt :-)

Bild

Gruß
Björn

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Re: Radläufe & Radhausschalen

Beitrag von Oliver_e30 » 23.01.2019, 10:58

Keine Erfahrung beim T3, meiner hat so etwas (noch) nicht, aber bei genug anderen Autos.
Und natürlich habt Ihr da keine Probleme, wenn Ihr das Zeug regelmässig runtermacht und nachseht.

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Re: Radläufe & Radhausschalen

Beitrag von Günter2504 » 23.01.2019, 20:23

Ich habe die Radhausschalen schon viele Jahre verbaut.
Zur Befestigung habe ich jeweils 4 Kunststoffscheiben mit 40 mm Durchmesser und 10 mm Höhe verwendet, in die ich in der Mitte ein Gewinde M6 geschnittten habe. Die Scheiben sind mit Montagekleber im Radhaus auf den angerauhten Unterbodenschutz geklebt.
Die Radlaufkanten habe ich vor der Montage mit Mike Sanders behandelt. Durch den Abstand habe ich eine gute Hinterlüftung.
Ich bin begeistert von den Teilen.
Bilder habe ich auch noch irgendwo.
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Re: Radläufe & Radhausschalen

Beitrag von Günter2504 » 09.02.2020, 23:00

Nachdem ich vor kurzem meinen Bus beim Lackierer hatte und dieser den Bus in der Heizkabine hatte mußte ich mir 2 neue Radhausschalen zulegen, da sich diese stark verformt hatten bzw. gebrochen waren.
Ich hatte vor Jahren schon die (einfachen) Florimex Radhausschalen eingebaut. Wie ich jetzt gesehen habe gibt es eine neue Ausführung mit Längsrippen die wohl dadurch stabiler sind. (siehe auch Homepage Florimex.pl).
Ich habe jetzt mal 2 Radhausschalen bestellt und eingebaut. Hier meine Erfahrung:

Die neue Ausführung hat Längsrippen und ein wesentlich dickeres Material und ist dadurch schon mal wesentlich stabiler. Der Einbau ist aber nun schwieriger, da die Schalen nicht mehr so leicht zu verformen sind und auch schlechter hinter der Radlaufkante platziert werden können. Auch muss man sie länger mit dem Heißluftfön anwärmen um eine Verformung zu erreichen.Insgesamt sind die Schalen relativ paßgenau, aber den äußeren Rand mußte ich trotzdem mit der Schleifscheibe etwas nachbearbeiten bzw. glätten. Durch die stabilere Form sind eigentlich weniger (1-2 ) Befestigungspunkte ausreichend.
Insgesamt gesehen entstprechen diese Schalen nun mehr den bei aktuellen Fahrzeugen verwendeten Radhausschalen.
Also ich kann diese neue Ausführung empfehlen.
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Re: Radläufe & Radhausschalen

Beitrag von solosyncro » 10.02.2020, 13:23

Florimex verkauft die T3-Radschalen nicht (mehr) an Endabnehmer. Daher sind diese auch nicht auf ihrer Homepage gelistet.

Grüsse,
Saludos,
Christian

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