Hilfe, suche gstohlen T3 Motor Bj. 1983, WBX 1.9 DG

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Voll-Mobil-T3
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Hilfe, suche gstohlen T3 Motor Bj. 1983, WBX 1.9 DG

Beitrag von Voll-Mobil-T3 » 25.02.2019, 16:54

Hallo Liebes Forum.
Heute suche ich kein Ersatzteil, sondern einen revidierten Motorblock. Ich habe im September einen Motorblock bestellt, der direkt durch eine Spedition an meine Werkstatt geliefert werden sollte, da dort der Ausbau des alten und Einbau des neuen Motors stattfinden sollte. Ich habe den Motor bei Bestellung bezahlt (3000 €), gesehen habe ich ihn leider nie. :-( Angeblich soll er in der KFZ Werkstatt laut Ablieferschein der Spedition abgeliefert worden sein.
Die Unterschrift des KFZ Inhabers auf dem Ablieferscheins wurde gefälscht, von wem auch immer. Der Inhaber hat angeblich keinen Motor angenommen.
Die ganze Aktion ist aber leider noch weitaus komplizierter.
Ich wäre euch dankbar, wenn sich jemand bei mir meldet, der einen revidierten Motor mit neuen Köpfen, Kurbelwelle, Zylinder, Stößeln usw. in einer neu lackierten grauen Farbe sieht oder angeboten bekommt. Diese typische graue Farbe wird nur von der Motorenfirma "Knoblich aus Lüneburg" nach einer Überarbeitung benutzt. Leider ist das mir vorliegende Foto nicht so gut. Gestohlen wurde der Motor im Raum "Adenau am Nürburgring" am 17.10.2018.

PS.
Wenn sich jemand für die detalierte Geschichte interessiert, alleine schon um die Fehler zu vermeiden, die ich gemacht habe,
bitte beigefügte PDF Datei lesen. Foto von Motor befindet sich in der JPG Datei.

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit und eventuelle Infos.
Gruß E. Friedrich
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Re: Hilfe, suche gstohlen T3 Motor Bj. 1983, WBX 1.9 DG

Beitrag von harm » 25.02.2019, 19:19

Mein Beileid.

Wir sind auch schon manchmal abends von der Montage zurückgekommen und haben vor der Firmentür die wertvolle Lieferung ungeschützt gefunden.
Wenn sich da einer bedient hätte, wären wir auch bedient gewesen. Immerhin wusste man da, wer den Fehler gemacht hat, während Du nicht wissen kannst, wer den Motor nun verschwinden lassen hat.

Vielleicht taucht er noch wieder auf.

Viel Erfolg!

Harm.

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Re: Hilfe, suche gstohlen T3 Motor Bj. 1983, WBX 1.9 DG

Beitrag von Bus-Froind » 26.02.2019, 07:27

Was für ein Mist, wie man es macht, ist es verkehrt.
Danke für die ganze Story, du hast nicht mal etwas "falsch" gemacht und trotzdem alles futsch.

Gruß
Burkhard

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Re: Hilfe, suche gstohlen T3 Motor Bj. 1983, WBX 1.9 DG

Beitrag von harm » 26.02.2019, 07:59

Tja, was hätte man da noch machen können, wenn die einfach zu früh liefern?

Im Grunde hat der Lieferant sich nicht an die Abmachung gehalten, wenn er es getan hätte, hätte man vor Ort sein können.

Hätte, hätte...

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Re: Hilfe, suche gstohlen T3 Motor Bj. 1983, WBX 1.9 DG

Beitrag von Heiner DJ Ultimate » 26.02.2019, 08:06

Hallo,

sehr üble Sache. aber Du hast keinen Fehler gemacht, du wurdest Opfer eines
Betruges.
Was ich als juristischer Laie nicht verstehe, ist die Strategie Deines Anwaltes.
Ob der Werkstattmann in Spanien war oder Urlaub unter der eigenen Bettdecke gemacht
hat ist doch egal. Die Firma war geschlossen und der Speditionsfahrer bezeugt, dass
der Mechaniker den Motor nicht in Empfang genommen hat.
Fehlverhalten findet sich beim Motorenbauer, er hat entgegen klarer Anweisung des Kunden
den Motor zu früh versandt. (weshalb ?)
Weiterhin hat der Speditionsfahrer die vorgeschriebene telefonische Avisierung nicht durchgeführt.
Hätte er dies getan, wäre er durch die Banddurchsage davon abgehalten worden den Motor auszuliefern.
M. E. ist der Fehler des Speditionsfahrers schadensursächlich und damit die Spedition ersatzpflichtig.

Gruß,

Heiner

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Re: Hilfe, suche gstohlen T3 Motor Bj. 1983, WBX 1.9 DG

Beitrag von burger » 26.02.2019, 08:12

Lässt sich eigentlich genau nachvollziehen, wann die Unterschrift erfolgte?
Vielleicht hat der Fahrer der Spedition den Motor einfach abgeladen und irgendjemand hat ihn denn gesehen und mitgekommen.
Als die Nachfrage kam hat der Fahrer kalte Füße bekommen und schnell noch eine Unterschrift "nachgereicht" damit er aus dem Schneider ist.
Meine Variante. Ich drücke dir auf jeden Fall alle Daumen und denke oft an diese Geschichte die einem sicher schwer zu schaffen macht.
Vielleicht nimmt es ja doch noch ein gutes Ende auch wenn es momentan nicht danach aussieht,
Gruß aus OWL,
Markus

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Re: Hilfe, suche gstohlen T3 Motor Bj. 1983, WBX 1.9 DG

Beitrag von harm » 26.02.2019, 08:14

Ich kann auch noch nicht glauben, daß der Spediteur damit durchkommt.
Viel Glück!

Harm.

Fränkie
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Re: Hilfe, suche gstohlen T3 Motor Bj. 1983, WBX 1.9 DG

Beitrag von Fränkie » 26.02.2019, 08:36

Was für Arschkrampen!
Das tut mir so leid.
Hat nich jemand noch n DG rumliegen?
Dem Mann muss doch geholfen werden können....

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Re: Hilfe, suche gstohlen T3 Motor Bj. 1983, WBX 1.9 DG

Beitrag von harm » 26.02.2019, 08:49

Hallo!

Kannst Du nicht den alten Motor doch noch wieder herrichten? Kostet das wirklich 5000€?

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Re: Hilfe, suche gstohlen T3 Motor Bj. 1983, WBX 1.9 DG

Beitrag von Voll-Mobil-T3 » 26.02.2019, 10:46

Vielen Dank an alle, ich habe nicht mit einer so großen Anteilnahme gerechnet.
Der Anwalt hat bis jetzt alles versucht, Fristen gesetzt an alle Beteiligten, die ignoriert wurden. Motoren Lieferant hat mein Ausliefer Datum nicht weitergegeben, mit der Begründung, dass im Speditionswesen immer nur "Avisierungs- Absprache mit Empfänger über die Auslieferung" vorher zu erfolgen hat und kein Datum weitergegeben wird. Die Avisierung ist auch im Auftrag an die Spedition so schriftlich seitens der Motoren Firma verlangt worden. Mit Vorlage des Ablieferscheins ist die Motoren Firma außen vor. Ich hätte nur mit etwas mehr Unterstützung und Hilfe gerechnet
Mein Anwalt und ich hatten auch gedacht, das die Spedition der Haupverantwortliche für den Schaden ist, aber die Versicherung der Spedition weigert sich hartnäckig zu zahlen, mit der Begründung, dass die Polizei noch immer am ermitteln ist wer für den Diebstahls verantwortlich ist. Der Fahrer behauptet nach wie vor,es wäre jemand auf dem Firmengelände gewesen, der ihm gesagt hätte, er solle den Motor auf dem Hof des Firmengeländes abstellen. Derjenige hätte auch mit Unterschrift des Werkstattinhabers den Ablieferschein unterschrieben. Die Identität des Empfängers zu überprüfen ist leider nicht zwingend notwendig. Ihm ist nicht zu beweisen, das er den Diebstahl begangen hat, nur das er vorher zwecks Absprache des Liefertermins den Werkstatt Inhaber nicht angerufen hat. Ich bin mal gespannt, wie die Sache weiter geht und wann die Staatsanwaltschaft endlich die Akte abschließt.
Wenn dabei nichts neues heraus kommt, werd ich es wohl so akzeptieren und einen Schlusspunkt setzen. Die Ungewissheit macht mich fertig.
Dann muss ich eher versuchen, einen Bulli ohne funktionierenden Motor zu verkaufen, um mir wenigsten einen alten Kombi zu besorgen. 5 Monate ohne Auto ist ein Albtraum. Wenn es was neues gibt, werde ich es berichten.
Nochmals Dank an Alle. Ernst.

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Re: Hilfe, suche gstohlen T3 Motor Bj. 1983, WBX 1.9 DG

Beitrag von Heiner DJ Ultimate » 26.02.2019, 11:57

Hallo Ernst,

m.E. ist es logisch, dass die Versicherung erst zahlt, wenn die Ermittlungen abgeschlossen sind.
Schliesslich könnte ja noch der Täter ermittelt und oder der Motor aufgefunden werden.
Wenn sie nicht zahlen wollen weil noch ermittelt wird, heisst das ja im Umkehrschluss,
nach Abschluss der erfolglosen Ermittlungen werden sie zahlen.
Kauf Dir irgend eine Schrottkarre mit noch einem Jahr Tüv und warte ab.

Gruß,

Heiner

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Re: Hilfe, suche gstohlen T3 Motor Bj. 1983, WBX 1.9 DG

Beitrag von Railslide » 26.02.2019, 12:36

Da hat eine Spedition also was geliefert, und irgendwem in die Hand gedrückt? Der Fahrer wird sich doch wenigstens den Namen des Empfängers aufgeschrieben haben. Und sich irgendwie an den Typen erinnern können. Kleingroß, Dickdünn,.. etc.
Daß vorher angerufen wird, habe ich noch nie erlebt. Und bei Uns kommen täglich Speditionen vorbei.
Jetzt gibt's ja nur zwei Möglichkeiten, der Typ wird gefunden, oder der Motor ist weg. Daß die Versicherung zahlt, halte ich für unwahrscheinlich, da der Fahrer ja sagt,. er hätte es ordentlich abgegeben. Aus seiner Sicht könnte man ja sonst die Ware annehmen, und später als nie angekommen deklarieren.
Welche Spedition war das denn?

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Re: Hilfe, suche gstohlen T3 Motor Bj. 1983, WBX 1.9 DG

Beitrag von Voll-Mobil-T3 » 26.02.2019, 14:19

Hallo Heiner,
Da hast du recht. Aber Gedult haben ist gar nicht so einfach. Seit 5 Monaten geht es in meinem Kopf immer nur um das Thema Motor.
Aber ich bemühe mich.
Gruß Ernst.

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Re: Hilfe, suche gstohlen T3 Motor Bj. 1983, WBX 1.9 DG

Beitrag von Voll-Mobil-T3 » 26.02.2019, 14:23

Hi Railslide.
Danke für deine Meinung.
Bei meinem Eröffnungs Thread ist eine PDF Datei als Anlage dabei. Dort findest du alle Angaben zu den 3 Speditionen, die alle damit zu tun hatten und den genauen Ablauf der ganzen Aktion bis jetzt. Wenn du möchtest, kannst du dich dort genauer informieren.
Danke, Ernst

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Re: Hilfe, suche gstohlen T3 Motor Bj. 1983, WBX 1.9 DG

Beitrag von newt3 » 26.02.2019, 14:26

edit: die pdf hab ich jetzt erst gelesen.

wie gesagt rein menschlich würd ich mir auch die frage stellen:
wer hat was von dem motor?
1. der motorenbauer. ja. aber er hat ja offenbar an den spediteur übergeben, dieser noch an seinen subi und dafür kassiert hat die spedition auch also ist da wohl auch was transportiert worden. also wirds der motorenbauer nicht gewesen sein (aber er ist der bei dem du deine kohle gelassen hast und mit dem du ein vertragsverhältnis hast)
2 der spediteur: wie hoch ist die wahrscheinlichkeit, dass der ausliefernde fahrer (bis zu ihm reicht ja das tracking) nun ausgerechnet einen wbx motor braucht oder dinge die er transportiert verscherbelt (gerade ein motor ist doch etwas unhandlich und gar nicht so leicht an den man zu bringen und solche diebstahlserien fallen früher oder später ja auf)
3. werkstatt incl umfeld. in meinen augen die einzigen mit so einem motor etwas anfangen können.
->ein irrtum im datum seines urlaubs läßt da schon tief blicken. das gibt man doch nicht falsch bei der polizei zu protokoll (und wenn es doch ausversehen passiert läßt man das umgehend korrigieren). gegenüberstellung von fahrer und werkstattmitarbeiter ist so eine sache - konnte er tatsächlich zu 100% verneinen dass der werkstattmitarbeiter unterschrieben hat? wäre ich fahrer würde mir das schwer fallen (zumal da sicher nicht 3 tage später sondern eben einige zeit dazwischen lag)
->vermutlich hat tatsächlich ein dritter unterschrieben. jemand aus dem umfeld der werkstatt.
--->natürlich kommst du mit vermutungen und wahrscheinlichkeiten wer es nun gewesen sein könnte nicht weiter.

-----------
mein rechtsverständnis:
->in meinen augen ist der einzige bei dem Du was zu holen hast dein lieferant. bei dem hast du bestellt und bezahlt. er ist dein vertragspartner und dorthin stellst du deine forderung (motor oder kohle)
->kommt seine anzuliefernde ware abhanden hat er sich mit seinem spediteur auseinanderzusetzen
->wird der spediteur betrogen (und das war offenbar der fall) muss der spediteur halt sehen wie er diesen schaden ersetzt den sein auftraggeber (lieferant) von ihm fordert um deine (endkunde) forderung an den lieferanten zufriedenstellen kann.
-->bleibt also zu hoffen, dass die versicherung des spediteurs an den lieferanten zahlt und er dich als kunde dann zufriedenstellt.
ob der betrug aufgeklärt wird oder nicht sollte eigentlich für deinen anspruch gegenüber des lieferanten keine rolle spielen. wie gesagt ist mein rechtsverständnis.
Zuletzt geändert von newt3 am 26.02.2019, 14:51, insgesamt 3-mal geändert.

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Re: Hilfe, suche gstohlen T3 Motor Bj. 1983, WBX 1.9 DG

Beitrag von Voll-Mobil-T3 » 26.02.2019, 14:44

Facebook hab ich Aufruf gemacht.
Kfz Inhaber hat mit mir zusammen auf Polizei Anzeige wegen Urkunden Fälschung gemacht. Ich wegen Betrug und Diebstahl. Aber ist alles noch komplizierter.
genaueres steht in meiner Datei "Motorklau. PDF bei meinem ersten Beitrag. Möchte aus bestimmten Gründen nicht deutlicher werden.
Danke nochmals für deine Anteilnahme.
Ernst

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Re: Hilfe, suche gstohlen T3 Motor Bj. 1983, WBX 1.9 DG

Beitrag von MultivanT3 » 27.02.2019, 21:52

Meiner Meinung nach haftet der Instandsetzer:

- wegen bestehendem Vertragsverhältnis
- weil Gerwerblichen die Verantwortung für die Lieferung obliegt
- weil der Instandsetzer den Logistiker gewählt hat

Der Insatndsetzer muß sich dann selbst beim Logistiker den Schaden zurückholen...

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Re: Hilfe, suche gstohlen T3 Motor Bj. 1983, WBX 1.9 DG

Beitrag von Hannes » 28.02.2019, 00:37

Ich denke, Multivan hat Recht und habe dafür auch noch Argumente:

1) Du hast nur einen Vertragspartner und das ist der Motoreninstandsetzer.
2) Die Spedition ist der Erfüllungsgehilfe des Motoreninstandsetzers und somit der Motoreninstandsetzer dir gegenüber verantwortlich für Fehler der Spedition.
3) Egal ob der KFZ-Werkstättenbesitzer in Urlaub war oder nicht - der Speditionsfahrer hat ihn als Empfänger ausgeschlossen.

Ob der Werkstättenbesitzer mit Hilfe eines Angestellten oder Bekannten da einen Motor gratis kassiert hat ist nicht nachweisbar, also braucht dich das auch nicht zu interessieren.

Meiner Ansicht nach hätte der Rechtsanwalt nur mit dem Motoreninstandsetzer korrespondieren sollen und die Spedition ignorieren sollen.

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Re: Hilfe, suche gstohlen T3 Motor Bj. 1983, WBX 1.9 DG

Beitrag von pepso85 » 28.02.2019, 08:42

Der Motorenbauer ist vom vereinbaren Versandtermin abgewichen. Es war klar, dass vorher keine Annahme möglich ist. Ich glaube nicht, dass es reicht sich hier auf die telefonische Anvisierung zu berufen. Bzw. sollten sich dort dann die Spedition und der Motorenbauer streiten.
Nach meinem Verständnis ist aber der Motorenbauer hier in der Haftung, da er sich nicht an die Vereinbarung gehalten hat. Hoffentlich ist der Termin irgendwo schriftlich festgehalten...

https://dejure.org/gesetze/BGB/447.html

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Re: Hilfe, suche gstohlen T3 Motor Bj. 1983, WBX 1.9 DG

Beitrag von Voll-Mobil-T3 » 28.02.2019, 09:57

Vielen Dank für eure Meinung.
Genau das war auch unser erster Ansatz. Mein Anwalt hat in mehreren Schreiben an Motoren Lieferant mehrere Fristen gesetzt, auch mit Paragraphen, die die Verantwortung auf den Verkäufer für die ordnungsgemäße Zustellung verantwortlich machen. Leider gibt es in allen Paragraphen hunderte Ausnahmen. Der Verkäufer seinerseits gibt wieder Bestimmungen an nachdem er mit Vorlage des Versandscheines das Risiko an den Spediteur übergibt. Deshalb will der mir mein Geld nicht zurück geben. Die Frage ist jetzt, klagen vor Gericht gegen Verkäufer, Spedition 1,Spedition 2,oder Spedition 3 oder Werkstatt Inhaber. Ich werde mich die Tage nochmal mit meinem Anwalt besprechen und auch eure Meinungen, die mir wichtig sind, weitergeben.
Danke

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Re: Hilfe, suche gstohlen T3 Motor Bj. 1983, WBX 1.9 DG

Beitrag von MultivanT3 » 28.02.2019, 10:13

Noch ein Tip für deinen Anwalt:

Deutschland hat die Spezialität Römischen Rechts - also 2-teilige Verträge aus Erklärungs-/Willens- und Real-Akt. Bis der Motor vor Ort ist, trägt der Versender die Lieferpflicht - sonst ist der Vertrag NICHT erfüllt.

Ich würde wohl klagen, denn Instandsetzer und Logistiker sind EINE Partei. Der Richter wird dann solange fragen, bis er jemand mit einem Fehler findet, oder vielleicht auch den Schaden teilen.

Es gibt keinen Paragraphen, nachdem das Risiko an den Kunden übergeht.

Und wennn in den AGBs irgendwas steht, verstößt es möglicherweise gegen die "Gesetze über die Zulässigkkeit von Ausschlußklauseln in Verträgen".

AGBs , die dagegen verstoßen, sind unwirksam.
Vielleicht findet sich in den AGBs eine Steilvorlage gegen die Ausnahmen alter Paragraphen...

Fränkie
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Re: Hilfe, suche gstohlen T3 Motor Bj. 1983, WBX 1.9 DG

Beitrag von Fränkie » 01.03.2019, 07:54

Ich sehe es auch so. Du hast einen Vertag mit dem Motorenbauer und nur mit dem. Er ist dafür verantwortlich, dasss der Motor ordnungsgemäss bei dir ankommt. Dazu kann er sich der Hilfe einer Spedition bedienen.
Da der Motorenbauer die beauftragt hat ist er dafür verantwortlich, die Lieferung ordnungsgemäss durchzuführen.
Zur vereinbarten Zeit, in deinem Fall nicht vor Datum x, ist eine Form der ordnungsgemäßen Lieferung.
Der Spediteur hat regelmässig den Auftrag die Lieferung so schnell wie möglich zuzustellen, wenn sie nicht dazu aufgefordert wird die Zustellung zu verlangsamen, wird sie das nicht tun.
Und da sehe ich den Motorenbauer schon in der Verantwortung, denn so wie ich das verstehe hat er das Lieferdatum nicht weitergegeben.

Versetzen wir uns nun in die Lage des Fahrers:
Wenn er nicht vorher telefonisch avisiert, besteht aus Sicht des Fahrer die Möglichkeit, dass er umsonst kommt. Nun steht ja auf der Lieferadresse, dass es sich um eine Werkstatt handelt, da ist davon auszugehen, dass die zu normalen Geschäftszeiten offen hat und jemand da ist. Wenn man nun auf den Hof fährt und da läuft jemand im Blaumann rum, würde ich nach dem Namen fragen, der muss ja eh in Druckschrift angegeben werden.
Aber nach einem Ausweis würde ich auch nicht fragen.
Keine Ahnung ob er das müsste.

Auf der anderen Seite wäre möglich der Werkstatt Besitzer war halt grad nicht da, jemand läuft auf dem Hof in zivil rum und trifft auf den Speditionsfahrer, Gelegenheit macht Diebe. Und son Motor kriegt man auch allein in nen PKW gewuchtet.
Somit wäre die Frage, was muss der Fahrer alles anstellen um sich sicher zu sein nicht dem Falschen den Motor zu geben.

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Re: Hilfe, suche gstohlen T3 Motor Bj. 1983, WBX 1.9 DG

Beitrag von CBSnake » 01.03.2019, 09:17

Hi,

Recht haben und Recht bekommen sind halt 2erlei :-(

Ich bin gespannt wie es ausgeht, aktuell sind da halt 4 Parteien, keiner hat Bock auf den schwarzen Peter, keiner hat Bock den "nach" ihm verklagen zu müssen.

Ich hab früher regelmäßig Lieferungen per Spedition bekommen, in einen Garagenhof. Ausweis etc wollte keiner sehen, es hat wohl gereicht, dass die mich vorher auf dem Handy anrufen mussten, und mein Dialekt für die Region doch ungewöhnlich ist :-)
Nach meinem Verständnis müsste der Fahrer, wenn er an eine ihm unbekannte Person liefert, und diese nicht gerade eine große Firma mit Pforte etc ist schon mal nach einem Ausweis fragen, keine Lust, keine Zeit wie auch immer er hat es wohl nicht gemacht und dem Motor der Person übergeben die da halt gerade rumstand.

Du bzw dein Anwalt kommen halt an den Fahrer nicht ran. Sprich Motorenbauer verklagen, Ware nicht bzw dem falschen ohne Erlaubnis geliefert, der muss dann halt Sped. 1 verklagen Sped. 1 dann Sped. 2 und Sped. 2 dann Sped. 3 Eigentlich irre :-)

Grüße
Achim
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Re: Hilfe, suche gstohlen T3 Motor Bj. 1983, WBX 1.9 DG

Beitrag von Voll-Mobil-T3 » 01.03.2019, 12:10

Nochmals Dank für Eure Meinung. Alles gute Anregungen, die ich mit meinem Anwalt besprechen werde.
Wenn es was neues gibt, melde ich mich. :-)

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Re: Hilfe, suche gstohlen T3 Motor Bj. 1983, WBX 1.9 DG

Beitrag von MultivanT3 » 01.03.2019, 12:28

Gewerbliche unterliegen noch der:

- Informations-
- Dokumentations- und
- Nachweispflicht

Ich denk mal, da sind noch mehr Fehler gemmacht worden. Und bei dem Betrag ist Identifikation sicher angebracht...

Es geht ums Liefern - nicht ums transportieren...

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Re: Hilfe, suche gstohlen T3 Motor Bj. 1983, WBX 1.9 DG

Beitrag von AKA » 01.03.2019, 15:47

Voll-Mobil-T3 hat geschrieben:Vielen Dank für eure Meinung.
Genau das war auch unser erster Ansatz. Mein Anwalt hat in mehreren Schreiben an Motoren Lieferant mehrere Fristen gesetzt, auch mit Paragraphen, die die Verantwortung auf den Verkäufer für die ordnungsgemäße Zustellung verantwortlich machen. Leider gibt es in allen Paragraphen hunderte Ausnahmen. Der Verkäufer seinerseits gibt wieder Bestimmungen an nachdem er mit Vorlage des Versandscheines das Risiko an den Spediteur übergibt. Deshalb will der mir mein Geld nicht zurück geben. Die Frage ist jetzt, klagen vor Gericht gegen Verkäufer, Spedition 1,Spedition 2,oder Spedition 3 oder Werkstatt Inhaber. Ich werde mich die Tage nochmal mit meinem Anwalt besprechen und auch eure Meinungen, die mir wichtig sind, weitergeben.
Danke

Hi,

ich verstehe das Rumlavieren Deines Anwaltes nicht. Ich habe die PDF Geschichte gelesen und Dich trifft (wenn das alles richtig beschrieben ist) keine Schuld und Du musst auch nicht den Dedektiv vom Dienst machen.
Die Sache ist doch ganz klar aufgebaut. Da genügt es nachzusehen, wer mit wem einen Vertrag hat. Und nur das zählt.

Hier hast Du einen Vertrag einzig und alleine mit dem Lieferant des Motors. DAS ist der Fakt der zählt.

Wie der jetzt den Motor zu Dir (!) bringt, ist alleine dessen Sache und auch sein Risiko. Wenn er dabei betuppt wird, dann ist das nicht Dein Problem. Der Vertrag den Du mit dem hast ist erst erfüllt, wenn Du oder Dein Bevollmächtigter den Erhalt der Ware quittieren. Bekommst Du keine Ware, schuldet er Dir umgehende Erstattung Deiner Vorauszahlung. Und inzwischen wahrscheinlich auch noch Leihwagen, Entschädigung und swusf.

Wenn der Versender andere in die Kette einbezieht und beauftragt und einer der Transporteure oder Subunternehmer geschlampt hat, so hat dieser dieser Subunternehmer bzw. Transporteur einen Vertrag mit dem Motoren-Lieferant als Auftraggeber. Dann muss der Motoren-Lieferant ihn eben regresspflichtig machen, aber NACHDEM er Dir Deinen Schaden ersetzt hat, d.h. Dich wegen Nichtlieferung entschädigt hat. Du hast mit dem Verfahren zwischen den beiden oder Dreien überhaupt nix zu tun.

Da gibt es überhaupt kein juristisches Hintertürchen für ihn. Er war dafür verantwortlich, dass Du die bestellte und bezahlte Ware erhältst.
Das hat er nicht eingehalten.
Dafür muss er haften.
Basta.


Viel Erfolg...

Andreas

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Re: Hilfe, suche gstohlen T3 Motor Bj. 1983, WBX 1.9 DG

Beitrag von Voll-Mobil-T3 » 01.03.2019, 17:48

Hi Andreas.
Danke für deine klare Meinung.
Genau das war auch immer meine Einschätzung.
Ich werde mich bemühen, daß genau so noch mal meinem Anwalt zu verklickern und entsprechende Schritte zu unternehmen. Hätte ich eine Rechtsschutzversicherung, wäre ich schon früher aktiver geworden. Ich wollte aber nicht direkt zu heftig gegen Motoren Lieferant vorgehen, weil ich immer auch noch im stillen damit gerechnet habe, das er mir nochmal einen revidieren Motor hätte machen können.
Schönen Abend noch.
ERNST

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Re: Hilfe, suche gstohlen T3 Motor Bj. 1983, WBX 1.9 DG

Beitrag von Voll-Mobil-T3 » 01.03.2019, 18:22

Hi Andreas.
Noch mal eine Nachfrage. Du schreibst ja, daß der Vertrag nicht erfüllt ist, solange nicht ich oder ein Bevollmächtigter den Empfang der Ware quittiert hat.
Was ist aber,,wenn der Fahrer angeblich eine Person antrifft auf dem Kfz Firmengelände. Dieser hat sich als Eigentümer der Werkstatt ja ausgegeben, also als mein Bevollmächtigter, und soll auch den Ablieferungsschein unterschrieben haben. Eine Ausweis Pflicht besteht ja leider nicht. Das ist das Problem, was mir doch ein wenig zu denken gibt. Deshalb weigert sich ja auch die Motoren Firma um Erstattung und hat ja bereits 2 Fristen vom Anwalt ignoriert. Na ja, wir werden sehen.

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Re: Hilfe, suche gstohlen T3 Motor Bj. 1983, WBX 1.9 DG

Beitrag von AKA » 01.03.2019, 19:49

Voll-Mobil-T3 hat geschrieben:Hi Andreas.
Noch mal eine Nachfrage. Du schreibst ja, daß der Vertrag nicht erfüllt ist, solange nicht ich oder ein Bevollmächtigter den Empfang der Ware quittiert hat.
Was ist aber,,wenn der Fahrer angeblich eine Person antrifft auf dem Kfz Firmengelände. Dieser hat sich als Eigentümer der Werkstatt ja ausgegeben, also als mein Bevollmächtigter, und soll auch den Ablieferungsschein unterschrieben haben. Eine Ausweis Pflicht besteht ja leider nicht. Das ist das Problem, was mir doch ein wenig zu denken gibt. Deshalb weigert sich ja auch die Motoren Firma um Erstattung und hat ja bereits 2 Fristen vom Anwalt ignoriert. Na ja, wir werden sehen.


Vergiss' es, nicht Dein Problem. Das muss der Motorenfuzzi mit seinem Transporter ausmachen. Bei Dir ist nix angekommen und basta. Es ist nicht DU, der verpflichtet ist zu wisssen, wer wann wo auf dem KFZ Gelände rumhängt.
Und: er hatte einen verbindlichen, abgemachten Liefertermin, den er nicht eingehalten hat.

Du bist der Geschädigte!

Ich habe Deine Zweifel über den KFZler sehr wohl gelesen und natürlich war sein Verhalten bescheuert... so er denn nicht mit drin steckt. Aber nochmal: Es ist NICHT! Dein Problem. Alles Banane. Du hast einen Vertrag mit dem Motorfuzzi und basta. Der muss liefern und basta. Und das hat er nicht. Das Gekrakel einer Empfangsperson bei einem seiner Lieferhonks ist irrelevant für Dich. Er muss dafür sorgen, dass die Lieferung an die RICHTIGE Person kommt: an Dich.

Dass der Anwalt eine (EINE!) Frist setzt ist Freundlichkeit pur. Nach Verstreichen der Frist gibt es eigentlich nur das gerichtliche Mahnverfahren... je nach dem wie man vorgeht. Du (Dein Anwalt) fordert sofort gegenüber dem Motorfuzzi die 3.000 + zurück.
Sobald der Motoren-Bauer dort unterschrieben hat, kannst Du vollstrecken lassen. Bei 3.000 Euro + schuldest Du niemandem Samthandschuhe. Jede Freundlichkeit in so einem Verfahren wird gnadenlos ausgenutzt.

So ein Transport ist versichert (und selbst das ist nicht Dein Problem). Will damit nur sagen, du treibst den Motoriker nicht in den Ruin. Der soll sich an seine Versicherung wenden. Und die müssen zahlen, so sie denn keine grobe Fahrlässigkeit dem Transporter nachweisen können. Aber das ist, noch einmal, deren Vertrag untereinander und berührt Deinen Vertrag mit dem Motoristen absolut nicht.

Viel Erfolg. Knallhart bleiben.


Andreas

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Re: Hilfe, suche gstohlen T3 Motor Bj. 1983, WBX 1.9 DG

Beitrag von Voll-Mobil-T3 » 01.03.2019, 20:00

Tausend Dank.
Das mach ich so, wie du mir erklärt hast. :bet

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