Elektro Antrieb - Stand und Perspektiven 2019

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Elektro Antrieb - Stand und Perspektiven 2019

Beitrag von Rhuska » 29.07.2019, 14:41

Hey Leute,

ich spiele mit dem Gedanken, mir ein Elektro Auto anzuschaffen, aber je mehr ich drüber nachdenke und ich mir vorstelle nicht die gleichen Qualitäten wie im Bus zu haben frage ich mich, wieso ich 15-25k€ für einen E-Neuwagen ausgeben soll wenn ich dafür auch meinen T3 auf elektro umbauen (lassen) kann.

Ich denke es wird Zeit dass wir uns dem Thema mal wieder etwas nähern. Irgendwie ist das die letzten Jahre etwas eingeschlafen - zumindest hier oder?
Auch natürlich interessant und wichtig sind infos zur Zulassung, TÜV, Kennzeichnung, Steuer ect.

Was ich gefunden habe und suche sind Meinungen, Erfahrungen, Gerüchte, gehörtes. Ideen, Kosten, Reichweite und Theorien
- Umbau mit Tesla Technik (die Franzosen bei Youtube) - Nix von "der Stange"
- Fleck Umbau https://www.fleck-elektroauto.de/
- Murschel Umbau https://murschel-electric-cars.de/portfolio/t3-und-t5/
- Schweizer Syncro https://bauplan-elektroauto.de/elektrischer-vw-bus/
- Crowdfunding Aktion http://zoepionierin.de/der-elektrocampe ... vw-warten/


und bitte - keine Grundsatzdiskussionen über Sinnhaftigkeit oder nicht
Zuletzt geändert von Rhuska am 29.07.2019, 15:01, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Elektro Antrieb - Stand und Perspektiven 2019

Beitrag von nille_furtado » 29.07.2019, 15:00

Hier auch nochmal ein Link mit dem Projekt von zwei Franzosen, die Ihren Syncro fertig umgebaut haben und nun eine Weltumrundung mit Solarstrom planen:

https://www.evwt.org/

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Re: Elektro Antrieb - Stand und Perspektiven 2019

Beitrag von Rhuska » 29.07.2019, 15:01

nille_furtado hat geschrieben:Hier auch nochmal ein Link mit dem Projekt von zwei Franzosen, die Ihren Syncro fertig umgebaut haben und nun eine Weltumrundung mit Solarstrom planen:

https://www.evwt.org/
Die meinte ich mit "Youtube-Franzosen"
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Re: Elektro Antrieb - Stand und Perspektiven 2019

Beitrag von burger » 29.07.2019, 15:09

Ich hatte mich damit auch mal beschäftigt. Das Thema ist zwar noch nicht vom Tisch aber vor allem die Kosten schrecken dabei natürlich ab.
Für die Hauptkomponenten Antrieb, eingermaßen brauchbares Batteriemanagement und Akku bist du ca 20-25k los. Dann hast du eine Reichweite von 100-150km. Für den Preis kriegst du ein fertiges Elektroauto das mehr schafft. Die großen Hersteller kaufen Akkus zu 1/3 des Preises ein (durch die Masse) als das was du zahlst. Interessant wäre es jetzt wo es bereits viele E-Autos gibt: Wer es schafft den Krempel aus einem Unfallfahrzeug umzubauen. Tesla außen vor, das ist wohl extrem kompliziert und man muss sich da extrem reinfuchsen- so viel Zeit habe ich nicht. Und ganz nebenbei dürfte mittlerweile klar sein, das du das klima mit dem Umbau auch nicht rettest :roll:
Gruß aus OWL,
Markus

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Re: Elektro Antrieb - Stand und Perspektiven 2019

Beitrag von Rhuska » 29.07.2019, 15:28

Ich nehme mir da die Streetscooter z. B. als Vergleich
Kennt ja jeder die Post-Flitzer

https://www.streetscooter.eu/de/

Die kosten auch 25-30k€ und - naja eigentlich fahre ich dann lieber 200km mit dem Bus anstatt mit so einem Teil oder liege ich falsch?

Gibts noch keinen der sowas anbietet, also fix fertigen Umbau? Ich fahre halt auch echt viel Kurz und Mittelstrecke und da wäre es halt echt schön.

Solaranlage auf dem Dach, Auto hängt als Tagesspeicher per Kabel am Haus, kein Speicher im Keller sonder der Bus puffert das weg.

Wir haben schon 2019, wenn man sich die Beiträge aus 2015 und so durchliest dann hörte man immer "in 5-6 Jahren sind wir hier viel weiter" aber irgendwie ist kein wirklicher Durchbruch bei Batterien oder anderen Speichern in Sicht oder?
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Re: Elektro Antrieb - Stand und Perspektiven 2019

Beitrag von seoman » 29.07.2019, 15:34

Schöner Fred! Ich bin auch dafür, dass Erfahrungen und Beispiele zu E-Umbauten mal irgendwo gesammelt werden. Ein Langstreckentauglichkeit erwarte ich da aktuell noch nicht aber es soll ja auch Bullis geben, die den Löwenanteil ihres Daseins auf Kurzstrecken zurücklegen. Aber die Sinnhaftigkeit sollte ja außen vor bleiben.

Kontaktiere doch mal die Zoepionieren (Jana Höffner). Hier steht (https://aiomag.de/elektroauto-eigenbau- ... w-t3-15120), dass Sie für 2700 € einen verunfallten 2017er Tesla Model S P90D aus Litauen erstanden hat und ihren Camper Januar 2019 nach Bristol UK zu „Zero EV“ bringen will. Dort sollen die recycelten Tesla-Komponenten in den T3 verpflanzt werden. Die Webseite der Fima gibt leider nichts her. Vielleicht gibt es inzwischen schon Neuigkeiten? Überhaupt, vielleicht kann Jana ihrer Erfahrungen hier einbringen…
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Re: Elektro Antrieb - Stand und Perspektiven 2019

Beitrag von seoman » 29.07.2019, 15:38

Von Nissan gibt es seit letztem Jahr einen E-Camper (Reichweite angeblich 275 Kilometer). Der Neupreis für den Kahn liegt bei rund 35.000 €

https://www.promobil.de/nissan-camperva ... trocamper/
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Re: Elektro Antrieb - Stand und Perspektiven 2019

Beitrag von Rhuska » 29.07.2019, 16:36

Kostet 34.000 im Grundpreis und die Camping-Ausstattung nochmal 6-14.000€

und schön ist was anders...
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Re: Elektro Antrieb - Stand und Perspektiven 2019

Beitrag von TottiP » 29.07.2019, 17:06

Naja, E-Antrieb ist eh nicht schön... Aber meine Meinung kennst Du ja... ;-)
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Re: Elektro Antrieb - Stand und Perspektiven 2019

Beitrag von bullifried » 29.07.2019, 17:11

... und umweltfreundlich schon garnicht. :evil:
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Re: Elektro Antrieb - Stand und Perspektiven 2019

Beitrag von Rhuska » 29.07.2019, 18:17

Bitte zum Sachthema zurück

Danke
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Re: Elektro Antrieb - Stand und Perspektiven 2019

Beitrag von caravelle c » 29.07.2019, 18:33

Die Anzahl der Elektro-T3 ist so verschwindend gering, da wirst Du nicht viele Erfahrungsberichte hier bekommen. Und warum ist das so, weil es keinen Sinn macht für 35.000€ E-Technik in den Bus zu stecken, damit man dann 180km bis zum nächsten Mal aufladen schafft.
Wenn jemand soviel Geld übrig hat und in einen alten T3 stecken möchte, nimmt er doch lieber Porsche Technik. Damit kommt man immerhin 350km weit, und hat dann auch keine Angst nach ein bisschen Autobahngeballere mit leerer Batterie zu stranden.

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Re: Elektro Antrieb - Stand und Perspektiven 2019

Beitrag von BUSbahnhof » 29.07.2019, 18:54

Eine Frage hätte ich dazu noch:
Warum das Ganze? Bzw was erhoffst du dir dadurch?
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Re: Elektro Antrieb - Stand und Perspektiven 2019

Beitrag von bullifried » 29.07.2019, 19:03

Dit heisst wohl: Jugend forscht. :tl
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Re: Elektro Antrieb - Stand und Perspektiven 2019

Beitrag von CBSnake » 29.07.2019, 19:16

Hi,

interessantes Thema, mir geistert ein Hybrid im Kopf rum. Hinterachse 2e und Vorderachse Elektro, Dank Syncro sollte das gehen. Im Schnitt läuft dieser T3 80km die Woche.

Aber 1. Die Kosten ;-( und 2. Fehlt noch der eigene Stellplatz mit Lademöglichkeit.

Grüße

Achim
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Re: Elektro Antrieb - Stand und Perspektiven 2019

Beitrag von bullifried » 29.07.2019, 19:41

... für 80 Km die Woche. Wow! Da lohnt ja nicht mal ein Gedanke ans Geldversenken. :gr
:bier

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Re: Elektro Antrieb - Stand und Perspektiven 2019

Beitrag von mlotz » 29.07.2019, 20:28

Jaja, immer fleißig Propaganda verbreiten ...
Der Elektromotor ist die Zukunft auch wenn es viele nicht wahr haben wollen.
Mit Batterien aber nur mäßig spaßig, gerade im plumpen T3.
Sobald Brennstoffzellen verfügbar sind schmeiße ich den Verbrenner Dreck definitiv raus.
Der Tesla Antrieb passt super!
https://youtu.be/omft20Uro-s
und
https://youtu.be/uNr1LxldZ7k
:muaha

PS: In diesem Forum mit finanzieller Sinnhaftigkeit argumentieren :roll:
Bj. 1988, 115PS Motor (2E), 120L LPG KME Diego, 5Gang, Bunt, Hochdach

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Re: Elektro Antrieb - Stand und Perspektiven 2019

Beitrag von bullifried » 29.07.2019, 20:35

Träumt weiter! :g5
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Re: Elektro Antrieb - Stand und Perspektiven 2019

Beitrag von Quax4711 » 29.07.2019, 20:42

E Karre ??? NEVER die Herstellung der Battarien ist UMWELTSAUEREI und wo kommt der Strom her ?? in D keine AKWS mehr Braunkohle aber die E Karren weden mit o Co2 beworben :bumsfreunde Wassersof das ist die Zukunft aber erst mal die Sch,,,E Karren verkaufen
UFG
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Re: Elektro Antrieb - Stand und Perspektiven 2019

Beitrag von zwergnase » 29.07.2019, 20:46

Der Tesla Motor hätt wenigstens genug Power für den schweren Bus,
aber wo bringst du die Akkus unter? Doppelter Boden?

@mlotz

der Antrieb ist sicher die Zukunft, aber nicht die Energieversorgung aus einer Batterie,
und schon gar nicht die Preise, die dafür aufgerufen werden.

Gruß
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umso leichter lässt man sich seine Meinung bilden!

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Re: Elektro Antrieb - Stand und Perspektiven 2019

Beitrag von Rhuska » 29.07.2019, 20:58

Hallo?

Können wir bitte das Thema einfach mal sachlich behandeln und einfach nur den Stand und das Potential abgleichen?

Das ist doch auch noch ein Technik Forum und nicht die Plauderecke.
Keine Ahnung jeder Antrieb ist dreckig und unsauber und bewegen von Blech führt im Allgemeinen zu Emissionen.

Ich möchte dieses Thema einfach nur mal auf den Stand bringen und sehen wie weit wer ist und ob es Berichtenswertes gibt.

Vielleicht gibt es ja bald irgendwo einen Bausatz um sowas nachzurüsten?
Jeder gibt ja sein Geld für was anderes aus, Urlaub, Tabak, Alkohol, sonstiger Quatsch. Also lassen wir das doch einfach ob es Sinn macht oder nicht.

Danke
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Re: Elektro Antrieb - Stand und Perspektiven 2019

Beitrag von bullifried » 29.07.2019, 21:05

Is alles sachlich. :g5
Jedes scheiss Windrad ist auf 150 Jahre verschuldet. 10.000 Tonnen-Betonfundament hat soviel Dreck gemacht... Das muss es erstmal verdienen.
Alles Müll mit elektrisch denken. :-bla
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Re: Elektro Antrieb - Stand und Perspektiven 2019

Beitrag von BUSbahnhof » 29.07.2019, 22:10

mlotz hat geschrieben:Jaja, immer fleißig Propaganda verbreiten ...
Der Elektromotor ist die Zukunft auch wenn es viele nicht wahr haben wollen.
Na das passt ja :tl



Ich hätte dennoch gerne, nur um es zu verstehen, eine Antwort darauf wieso genau man so etwas mit einem T3 machen will?
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Re: Elektro Antrieb - Stand und Perspektiven 2019

Beitrag von *Wolfgang* » 29.07.2019, 22:14

Würde mich auch interessieren. Soll umgebaut werden der Herausforderung wegen? Oder besteht die Absicht, daß man damit ökologischer unterwegs ist? Also der eigentliche Beweggrund WARUM ein solcher Umbau gemacht wird.
Viele Grüße

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Re: Elektro Antrieb - Stand und Perspektiven 2019

Beitrag von neujoker » 29.07.2019, 22:15

Ich will zur Versachlichung mal vorschlagen, dass wir uns auf den technischen Teil der Adaption in den T3 beschränken.
Meine Einstellung zur Elektromobilität, wie gegenwärtig in der Öffentlichkeit proklamiert, ist auch etwas distanziert, aber trotzdem sind die technischen Lösungen an den Fahrzeugen interessant.

Eine politische Diskussion hierüber stört nur den Forumsfrieden. :bier
Ich wünsche allen unfall- und störungsfreie Fahrt mit dem VW-Bus
Joachim
Von mir ev. gesetzte Lieferanten-links sind keine Empfehlung sondern Beispiel für die Verfügbarkeit von Teilen.
Irren ist menschlich; ich antworte nicht mehr auf PN, fragt im Forum

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Re: Elektro Antrieb - Stand und Perspektiven 2019

Beitrag von p40p40 » 29.07.2019, 22:38

Ich finde es richtig sich Gedanken zu machen wie die Fahrzeuge mal angetrieben werden sollen .
Leider ist die Denkweise nicht auf schnellstmöglichen Erfolg ausgerichtet ( Co 2 sparen und die Umwelt nicht zu schaden )
Sondern auf Geld damit verdienen . Elektroautos machen schon Sinn für eine bestimmte Gruppe von Menschen .
Die zuhause unter dem Tag laden können und eine Solaranlage auf dem Dach haben . Schätze mal 3-5%
Bei Umbau eines T3 auf E ist sicherlich kein Problem aber die Kosten für die Akkus sprengen so alle Überlegungen und das für 200-300km
Zumal bei einen Kauf eines Unfallwagen meist die Batterien nicht dabei sein werden . Die sind meist geleast und ob man die dann dazu bekommt ?
Und das einzige Auto was in frage kommt ist der Tesla wegen Gewicht und Reichweite .
Aber es wird sich noch was tun , auch wenn da oben gebremst wird das es raucht . Da Linienbusse und LKW keine e - Zukunft haben .
https://www.br.de/nachrichten/deutschla ... et,R8q8Kik
Aber auch hier wird schon kräftig auf die Bremse getreten .
Für unsern Bus kommt wegen des Gewichts und bei vielen auch der Reisetauglichkeit zur Zeit nur Gas oder Wasserstoff in frage .
Leider ist die nächste Wasserstofftankstelle mal so 70km weg . Und zum Ausschlachten eines Unfallautos ist der Markt auch noch nicht vorhanden .
Über Gas habe ich mir schon Gedanken gemacht , wird von oben aber genauso ausgebremst . Auch wenn du zum Starten nur eine 10 l Tank hättest wirst du behandelt als fährst du ausschließlich mit Benzin . Wenn du mehr willst ! Den Nachweis über die Schadstoffbelastung bei Gasbetrieb musst du dann bringen mit vereidigten Testfahrten abnahmen u.s.w. und der Test gilt dann nur für dein Auto . Finanziell uninteressant .
Elektro wird bei neukauf gefördert ohne wenn und aber . Neu Neu und weg auf den Müll mit den Alten .
Und über Nacht müssen Windkrafträder abgeschaltet werden anstatt Wasserstoff herzustellen .
Das ist Nachhaltigkeit und ressourcenschonendes Handeln
Auf deine Frage: Stand 2019 es gibt noch nichts brauchbares für den T3 so lange die Bremsbeläge der Regierung noch halten .
LG Markus
https://www.youtube.com/watch?v=OfAYYxMS9L4

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Re: Elektro Antrieb - Stand und Perspektiven 2019

Beitrag von mlotz » 29.07.2019, 23:30

Diese ständigen Seitenhiebe aus Ecken die sich mit dem Thema nicht ausreichend beschäftigt haben sind einfach unnötig. Zumal die Argumente häufig polemisch auf Bild Niveau sind. Zum Beispiel bei Emissionen der Batterieherstellung: https://edison.handelsblatt.com/erklaer ... 28936.html
Bei den Verbrennern steht hier doch auch nicht in jedem Beitrag, dass jedes mal Tanken aktiv Geld für Krieg und Elend geben bedeutet? Oder dem Scheich seinen hundertsten Ferrari? Oder dass es schon mal lustig schief gegangen ist im Golf von Mexiko nach Öl zu bohren oder es allgemein nur zu transportieren? ...

Das ist das selbe Niveau.

Hat eben alles Vor- und Nachteile. Und von nichts kommt nichts, das sollte jeder begriffen haben.

@Topic
Mir ist noch der Youtuber jehugarcia bekannt. Der fährt einen Batterie-elektrischen T1, aus heutiger Sicht aber betagte Technik (LiFePO4 + DC Motor).
Altes Video: https://www.youtube.com/watch?v=8n4k4CDNCJI
Heutzutage sollte es eine bürstenlose Gleichstrommaschine (BLDC) sein. Macht in den Akkuschraubern ja auch mehr her als ein schnöder DC Motor.
Das Ziel der Umrüstung ist bei der Auslegung sehr wichtig. Für die 1/4 Meile um alle fossil betriebenen Bus/Lieferwagen stehen zu lassen sollte sich gut was finden lassen. Langstrecke ist schwierig, vielleicht mit Reichweitenerweiterung auf der Anhängerkupplung (Energieträger?)? Oder eher Alltag: 40km bis 60km + die Zigarettenautomat Fahrten?

Ich denke für Fahrzeuge unter ~2000kg sind Batterien in vielen Fällen ausreichend. Alles was schwerer ist benötigt einfach zu viel Energie für diese Technologie. Da bleibt nur Wasserstoff als lokal herstellbarer Energieträger (oder versetzt mit Kohlenstoff Methan / Methanol / Ethanol). Wasserstofffahrzeuge kommen langsam auch in der Bevölkerung an, Beispiel Linienzüge: https://www.handelsblatt.com/unternehme ... ZJS6fQ-ap6
Der Hyundai ix35 ist neu verfügbar. Leider hinkt Deutschland wie in allen Bereichen der Infrastruktur auch bei H2 Tankstellen hinterher: https://h2.live/
Bis die Innereien gebraucht für einen schmalen Taler erhältlich ist wird es leider noch dauern.
Mit Kohlenstoff versetzter Wasserstoff ist von Vorteil wenn man den Lärm, Gestank und den miserablen Wirkungsgrad der verbrennenden Kolbenhubmaschine nicht aufgeben will.
:holland
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Re: Elektro Antrieb - Stand und Perspektiven 2019

Beitrag von TottiP » 30.07.2019, 07:00

Zusammenfassend ist es einfach so, dass es keine "von der Stange" - Lösung gibt. Teilebeschaffung ist schwierig und teuer und jeder Umbau ist custom style.
Dann die Frage: macht es Sinn, ein Schrankwand mit Strom betreiben zu wollen? Meiner Meinung nach hat BMW es mit dem i3 noch am sinnigsten gelöst. Hier wurde der Wagen um einen Antriebsstrang herum designed. Bestehende Verbrennerfahrzeuge auf E trimmen ist immer ein Kompromiss
Sinnhaftigkeit hin oder her, ich sehe es in naher Zukunft nicht, dass man solch einen Umbau annähernd wirtschaftlich und vor allem nachhaltig umsetzen kann.
Gruß, Totti
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Re: Elektro Antrieb - Stand und Perspektiven 2019

Beitrag von metallikart » 30.07.2019, 07:23

Guten Morgen,
ich finde es echt schade, dass dieser geniale thread aufgrund von unterschiedlicher Meinung über die Sinnhaftigkeit kaputtgeredet wird!!
Schluckt eure Meinung doch einfach mal runter.
Man kann auch stundenlang über die Sinnhaftigkeit eines Busses an sich diskutieren.

Kann es hier nicht einfach mal um die Technik des Umbaus gehen??

Ich habe in einem anderen thread auch gerade danach gefragt, ob jemand einen auf E umgebauten T3 kennt, den ich gesehen habe.
Leider nein, aber ich werde versuchen mit dem Kontakt aufzunehmen, da ich den Umbau auch schon überlegt habe.

Gruss, Christian

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Re: Elektro Antrieb - Stand und Perspektiven 2019

Beitrag von burger » 30.07.2019, 09:10

Ja manche hier müssen sich mal locker machen :bier
Ich fänd es cool meine Patina Tristar Doka mit E-Umbau und 60kw Motor als Daily Driver zu nutzen.
Fahrspass ist da sicher garantiert und dann nutzt man das Auto auch viel öfter als man es so tut. Und es gibt so viele Sorgen, die man dann plötzlich nicht mehr hat (Kühlwasser, Kompression, Ölverlust, Temperaturprobleme etc). Leider sind da noch die Kosten und die Zeit für so einen Umbau.
Also macht man es wie die meisten, ab und zu mit dem Bus fahren und schön jeden Tag mit seinem Euro-5 Diesel zur Arbeit :gr
Gruß aus OWL,
Markus

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Re: Elektro Antrieb - Stand und Perspektiven 2019

Beitrag von neujoker » 30.07.2019, 09:34

Zur Technik:
Es geht nicht nur um den Umbau eines vorhandenen Fahrzeugs sondern auch um die Anpassung der heimischen Elektroinstallation. Analysiert einmal, was bei euch da zuhause möglich ist.
Möglich sind:
- an einer normalen Steckdose ca: 3,6 kW/h --> Ladezeit eines 30 kWh-Fahrzeugakkus etwa 10 h
- an einem 400V-16A Anschluss ca. 10 kw/h --> Ladezeit ca. 4 h
- die schnellladefähigen Wallboxen benötigen deutlich mehr Anschlussleistung.

An eine Gleichzeitigkeit der Ladung von Elektrofahrzeugen innerhalb eines Mehrfamilienhauses ist bei den normal vorhandenen Installationen erst gar nicht zu denken. Normale Einfamilienhausanschlüsse (z.B. 1980er Jahre) sind meist mit 3x35A abgesichert. Es wird dann schon eng, wenn zufällig zusätzlich Waschmaschine und Elektroherd die gleiche Phase des 230V/400V-Netzes im Haushalt belasten. Ggf geht das Licht aus.
Meine eigene Situation ist noch knapper: Einfamilienhaus 1960er mit 3x30A Absicherung.

Blicken wir jetzt weiter in die Siedlung. Die Netze im Boden und die zugehörigen Trafostationen sind auch auf die bei ihrer Erstellung üblichen Lasten mit einiger Reserve ausgelegt. Bei einem sprunghaften Anwachsen der Nutzung der Elektromobilität entsteht also auch da und im weiteren Hoch- und Höchstspannungsnetz zusätzlicher Nachrüstebedarf. Alle Straßen und Gehwege müssen aufgerissen werden und stärkere Kabel rein, wie heute für das "schnelle Internet (Glasfaser)".

Für die glücklichen, die in einem eigenen Einfamilienhaus wohnen, dort z.B. Photovoltaik aufs Dach machen können und auf ihr Auto nicht während der Tageslichtzeit angewiesen sind, sieht das natürlich anders aus. Aber das ist sicher nur eine Minderheit. Der pendelnde Normalarbeitnehmer wird sein Elektroauto aber über Nacht laden.

Und bei den Kostenkalkulationen vergesst also nicht die direkt bei einem selbst entstehenden Kosten für die Nachrüstung der häuslichen Elektroinstallation.

Und macht euch mal unter diesem Gesichtspunkt Gedanken, warum auch auf großen Parkplätzen nur wenige Ladestationen sind.

Auf der Abenteuer Allrad war ein professioneller Elektronachrüster (Ausstellungsstück ein Morgan) aus der Nähe von München, der einen Nachrüsteauftrag für eine große Zahl von Rettungsdienstfahrzeugen aus Irland hat.

Und für Umbauinteressierte eine Anregung: Schaut euch mal die Technik des Renault ZOE oder Nissan Leaf an.
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Re: Elektro Antrieb - Stand und Perspektiven 2019

Beitrag von Petet3 » 30.07.2019, 10:16

Ich hatte mich oberflächlich mit dem Thema auseinandergesetzt, weil ich wissen wollte was der Status so ist. Es gab ja Busse mit E-Antrieb, allerdings mit Bleitechnik, da ging natürlich nicht viel.

Die YouTube Franzosen haben es bisher am besten umgesetzt: Tesla Technik (und die haben nunmal aktuell die beste Zelltechnologie) und ordentlich klotzen mit bestimmt 90kWh (ich mein das nötige Kleingeld für die Kapazität haben die von Investoren) Die Zellen sind optimal am Unterboden angeordnet (tiefer Schwerpunkt) und der E-Motor is gut integriert. So wie der Umbau aussah war das auch kein Hexenwerk. Leider is der Kanal so spärlich mit Infos. Der Typ hat sich mein ich den Adapter zwischen E-Motor und Getriebe patentierten lassen, also gehts da nicht um open source. Wie deren Reichweite ist sagen sie auch nicht (hab aber schon n paar Monate nimmer reingeguckt).
Bei Umrüstern waren z.T. nur 80km Reichweite drin. Das wäre mir zu wenig.

In den USA rüsten ein paar ihre Audis, VW usw. auf Tesla Technik um, Unfallautos (Teslas) werden dafür geschlachtet. Allerdings haben die Umbauten dann dicke Nachteile, wie z.B. die Zellen im Innenraum, keine Klima oder Servo o.a. Aggregate, die mit Riemen laufen mehr. Und natürlich ewig viele Fehler in den Steuergeräten, weil z.B. Motorsteuergerät fehlt. Die Umbauten scheinen aber insgesamt gut zu gehen.
Das wäre glaub ich wie ich es machen würde. Unfalltesla aus Hollland und ab gehts.

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Re: Elektro Antrieb - Stand und Perspektiven 2019

Beitrag von Bluestarschorsch » 30.07.2019, 10:25

Moin Moin,

ich finde das eine interessante Sache und habe tatsächlich im Frühjahr darüber nachgedacht, als hier ein paar Orte weiter ein Bluestar mit Motorschaden stand. Leider habe ich den nicht bekommen.
Bei mir sieht es so aus, daß ich Photovoltaik auf dem Dach habe und zuhause arbeite, also kein Auto für tägliche Fahrten brauche. Wir erledigen sonst fast alles mit dem Fahrrad.
Und dann stellt sich die Frage schon, wenn man über Stromspeicher nachdenkt. Eine reine Speicherlösung halte ich für sinnlos, weil der teure Akku darin eben nichts weiter kann als Strom speichern. Hängt der Akku aber in einem Auto, kann man damit die dann doch ab und zu anfallenden Kurzstrecken erledigen. Ein teures Elektroauto zu kaufen, das nur rumsteht, ist auch wieder Unsinn. Ein Bus aber, der durch Rumstehen nicht mehr weniger wert wird, könnte da besser sein.
Das das Ganze selbst in diesem Zusammenhang nicht unbedingt wirtschaftlich ist, ist klar. Andererseits ist es auch für meinen JX keine Labsal, für 2x10 km angelassen zu werden. Tu ich nur sehr ungern. Einen schönen Bus auf Kurzstrecke zu verheizen, ist halt auch nicht wirtschaftlich.
Auf Langstrecke für den Campingurlaub ist das nicht sinnig, das ist klar.

Viele Grüße,
Georg

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Re: Elektro Antrieb - Stand und Perspektiven 2019

Beitrag von seoman » 01.08.2019, 00:11

@mlotz: Danke für das Einstellen der Links. Für mich war die CO2-Bilanz der Akkuherstellung bisher noch eine Unbekannt. Da ist jetzt etwas Licht ins dunkle gekommen.

Vielleicht auch für andere Interessant: Laut den Links aus dem Handelsblatt betragen die CO2 Emission pro KWh Speicherkapazität im Schnitt 140 Kg. Der Wert variiert natürlich in Abhängigkeit vom Strommix, der für die Fertigung der Zellen verwendet wird. Er sinkt, wenn erneubare verwendet und steigt bei Verwendung fossiler Energieträger. Trotzdem ist die Hausnummer doch interessant. In dem Artikel steht weiter: „Bei einer Kapazität von 24 kWh wurden also bei der Herstellung des Akkus für den Ford Focus insgesamt 3,2 Tonnen CO2 freigesetzt. Zum Vergleich: Ein Benziner mit knapp sieben Liter Verbrauch stößt diese Menge auf einer Fahrstrecke von 20.000 Kilometern aus.“

Nun erfordern große, schwere Autos höhere Speicherkapazitäten aber selbst für den Luxus Tesla Model S 100D schätzen die Autoren des Artikel, dass die Fertigung des Akkus max. mit 10 t CO2 zu Buche schlägt. Das lässt sich vermutlich gut auf den Bus übertragen und entspricht nach obigem Verhältnis einer beachtlichen Akkuspeicherkapazität von 10/0.14 = 70 KWh.

Der CO2 Ausstoß von Diesel und Benzin ist oft ähnlich (nur das Diesel zusätzlich weitere Luftschadstoffe, die berühmten NOx emittiert) aber der Verbrauch im Bus ist natürlich höher als im Ford Focus. Wenn für den Bus nun eine 70 KWh Batterie zum Einsatz kommt, dann amortisiert sich die CO2 Bilanz für die Herstellung des Akkus nach 20.000 / 3.2 * 10 = 62.500 km. Ich finde das schon eine interessante Zahl. Nach 4-5 Jahren fahren habe ich bereits soviel CO2 emittiert wie die Herstellung eines Akkus kostet.

Auch interessant, in den verlinkten Unterseiten gibt es auch noch eine schöne Zusammenfassung über Wasserstoff als Schlüsseltechnologie der Zukunft. Dort spekulieren die Experten, dass kein Weg daran vorbei führen wird und die Technik in 10-15 Jahren massentauglich sein könnte. https://www.handelsblatt.com/unternehme ... 35488.html

Wer drückt mir die Daumen, dass mein frisch verbauter 1Y Turbo mit unbekannter Laufleistung noch so lange hält :bier
Lieber einfache, funktionale Technik, als teurer, komplizierter Schnickschnack

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Re: Elektro Antrieb - Stand und Perspektiven 2019

Beitrag von Railslide » 01.08.2019, 10:56

Is doch eigentlich völlig einfach. Dieser Elekto-Batterie.Müll ist so sinnbefreit und ökologisch aufgeblasen, daß es keinen Hersteller gibt, der das Thema ernsthaft verfolgt. Es reicht doch aus, wenn unsere Autoindustrie zu dem Müll geprügelt wird. Und das, obwohl jeder weiß, daß durch Eletrokarren der Dreck eben nur woanders ist. Komischerweise ist der Wasserstoffantrieb bereits erfunden und erforscht. Das ist dann aber wohl zu sauber.

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Re: Elektro Antrieb - Stand und Perspektiven 2019

Beitrag von burger » 01.08.2019, 11:26

Das ist natürlich die Information die hier noch gefehlt hat. Mittlerweile weiß man ziemlich genau von wem hier was kommt. Manchmal kann man es sogar vorhersehen :tl
Gruß aus OWL,
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Re: Elektro Antrieb - Stand und Perspektiven 2019

Beitrag von Railslide » 01.08.2019, 20:47

Aja. So ist das eben. Was wahr ist, wird irgendwann ausgesprochen. :hehe

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Re: Elektro Antrieb - Stand und Perspektiven 2019

Beitrag von Erdschluss » 01.08.2019, 23:52

Um 100kWh wird die Reichweite so langsam interessant. Dann ist der Akku aber dermaßen teuer, dass sich das nie wieder an Spritersparnis reinholen lässt.
Elektroauto fährt man fürs Gewissen, nicht für den Geldbeutel. So ein Zoe kostet allein an Batteriemiete was ich mit dem Prius (echte 5l/100km, Diesel fahren ist ja gerade nicht opportun) an Spritkosten habe.
Erst KY+ALD, dann JX+ABH, nach Motorschaden SB, dann SB+ASS, jetzt ADY+ASS

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Re: Elektro Antrieb - Stand und Perspektiven 2019

Beitrag von CBSnake » 02.08.2019, 06:24

Hi,

darf man den wissenschaftlichen Nachrichten glauben,

https://www.focus.de/auto/elektroauto/n ... 49810.html

Geht's mit der Akkuleistung rapide berg auf.
Die Preise purzeln eh.

Bleibt die dreckige Beschaffung der Rohstoffe. Die gab/gibt's beim Öl auch, schaut auch Mal Fracking an.

Schnellladen wird unnötig wenn sich alle Hersteller Mal auf Standard Akkus einigen die dann an Tankstellen getauscht werden können.

https://youtu.be/H5V0vL3nnHY

Man braucht ja auch "Innovationen" um die Käufer alle 2-3 Jahre zu nem neuen Auto überreden zu können ;-)

Zum Schluss noch die Geschichte von Bertha Benz, wer sie nicht kennt: https://media.daimler.com/marsMediaSite ... id=9361401 Da sind wir mit dem e-Antrieb schon weiter.

Ich und meine Frau, würden lieber heute als morgen damit aufhören Öl zu verbrennen. Wir denke da an unserer Kinder und irgendwann Mal Enkel.
Eine Alternative sind aktuell weder e-Antrieb (Kosten der Akkus) als auch Wasserstoff (noch keine Mainstream Umrüstsatze, wenig Tankstellen)

Grüße
Achim
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Re: Elektro Antrieb - Stand und Perspektiven 2019

Beitrag von neujoker » 02.08.2019, 10:46

CBSnake hat geschrieben:....
Schnellladen wird unnötig wenn sich alle Hersteller Mal auf Standard Akkus einigen die dann an Tankstellen getauscht werden können.
.....
Achim, stelle dir dann mal die Berge von langsam zu ladenden Akkus an den "Tankstellen" vor. :roll:
Die müsstest du als Nutzer alle mit bezahlen.

Du hast auf der Fernfahrt deinen Akku in z.B. 3 Stunden leer (300 km bei 100km/h), die Ladestation braucht aber z.B. 10 Stunden. Also müssten für dich bei einer Urlaubsfahrt aus der Mitte Deutschlands an die Adria etwa 3 Tauschakkus auf der Strecke bevorratet sein.
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Re: Elektro Antrieb - Stand und Perspektiven 2019

Beitrag von Jumpy » 02.08.2019, 11:21

also mein Camper ist schon ein Hybrid..
Ich starte elektrisch und dann schaltet er auf Diesel um. :kp




:holland
des Norddeutschen Fluch, Gesabbel und Besuch...
..wobei, Besuch geht ja meistens noch....

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Re: Elektro Antrieb - Stand und Perspektiven 2019

Beitrag von CBSnake » 02.08.2019, 11:34

neujoker hat geschrieben:
CBSnake hat geschrieben:....
Schnellladen wird unnötig wenn sich alle Hersteller Mal auf Standard Akkus einigen die dann an Tankstellen getauscht werden können.
.....
Achim, stelle dir dann mal die Berge von langsam zu ladenden Akkus an den "Tankstellen" vor. :roll:
Die müsstest du als Nutzer alle mit bezahlen.

Du hast auf der Fernfahrt deinen Akku in z.B. 3 Stunden leer (300 km bei 100km/h), die Ladestation braucht aber z.B. 10 Stunden. Also müssten für dich bei einer Urlaubsfahrt aus der Mitte Deutschlands an die Adria etwa 3 Tauschakkus auf der Strecke bevorratet sein.
Hi,

ich denke in Zukunft wird nicht mehr jeder ein Auto haben, sprich nicht jeder Verbrenner wird durch ein E-Fahrzeug ersetzt. Tankstellen könnten ja schnell laden und mit ner fetten Leitung versorgt werden. Einfacher als ein Einfamilienhaus oder sogar Wohnblöcke. Wenn genug Akkus im Umlauf sind, können Stromspitzen bei Wind und viel Sonne auch mal weggepuffert werden.
Ist der Akku aus meinem Link dann mal spruchreif könnte deine Beispielfahrt auch mit 2, evtl sogar mit einem Akku erfolgen.
Das "Fahrzeug" der Zukunft kann dann sicher schon mal von der Mitte Deutschlands am Brenner einen vollen Akku buchen ;-)

Ob es und passt oder nicht, die Politik hat sich das e-Auto ausgesucht und wird das nun auf unsere Kosten durchsetzen :-(

Grüße
Achim
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Re: Elektro Antrieb - Stand und Perspektiven 2019

Beitrag von Savoy273 » 05.08.2019, 00:15

Hi,

ich verfolge auch die Technologie eines Elektroautos. Der Schwerpunkt liegt bei mir mehr an dem Antrieb :-)

Es gibt von der Firma Volabo ein 48V Gleichstrommotor, der die Polpaaranzahl mitten im Betrieb umstellen kann. Dieser Motor macht ein Schaltgetriebe absolut überflüssig. Die Dauerleistung bei ca. 94-95% eta von 0 U/min weg.

Nachteil werden wohl die Verlustleistungen sein, die nicht ganz unerheblich sind, die an die Einzelstufen liegen. Die haben mal bei einem VW Touran eine Antriebseinheit mit ca.110KW untergebracht. Wenn man zurück rechnet, liegen hier ein max. Stromaufnahme von 2000A an…pro Seite also 1000A!

Zwei Motoren mit einer Ausgangsleistung von ca.35-40KW wären wohl ideal für den T3 Bulli.

https://www.all-electronics.de/iscad-ho ... -mit-48-v/
https://www.youtube.com/watch?v=9FC7VIKLykE
https://volabo.com/technology/


Gruß Frank

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Re: Elektro Antrieb - Stand und Perspektiven 2019

Beitrag von harry.1981 » 05.08.2019, 08:37

Ein Art von Batterie/ Wasserstoff Hybrid wäre sinnvoll.

1. Batterie für den Kurzstreckenbetrieb in der Stadt. Tags zur Arbeit fahren und Nachts zu Hause laden.
2. Wasserstoff/ Brennstoffzelle für den Langstreckenbetrieb (Vorteil schnell tankbar)
3. Elektrolyseanlagen können den Wasserstoff vor Ort (z.B.Tankstellen) produzieren und auch netzdienlich geführt werden. (schwankendes Stromangebot)
4. Umwandlungsverluste bei der Elektrolyse (Wärme) kann in Heizsystemen vor Ort (Wohngebieten) genutzt bzw. über Absorbtionskältemaschinen in Kälte (Lager) umgewandelt und genutzt werden


Wenn es ein Umrüstkit gibt, würde ich umbauen. Reichweite würde mir so zwischen 350 - 450 km reichen. Dort wäre eine Brennstoffzelle optimal.

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Re: Elektro Antrieb - Stand und Perspektiven 2019

Beitrag von metallikart » 05.08.2019, 10:07

Oha,
ja das wäre ein geniales Ziel,
aber ich stelle mir gerade das Gesicht des TÜV Prüfers vor, bei dem du den Umbau auf Brennstoffzelle eintragen lassen möchtest. :tl
Und die Diskussion zur Emissionsklasse...

Aber genial wäre das!!

Gruss, Christian

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Re: Elektro Antrieb - Stand und Perspektiven 2019

Beitrag von harry.1981 » 05.08.2019, 10:30

Ja einfach wird das nicht. Ein Kit für einen Umbau würde das schon vereinfachen. :sun

Aber perspektivisch wird sich ein Markt aufmachen, wenn alle Oldtimer auf einmal nicht mehr fahren können oder dürfen! So denke und hoffe ich. :cafe

Erste Ansätze kann man schon sehen.
https://www.auto-motor-und-sport.de/tec ... toff-phev/

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Re: Elektro Antrieb - Stand und Perspektiven 2019

Beitrag von neujoker » 05.08.2019, 11:02

Dieser Artikel beleuchtet allgemeinverständlich ein paar Aspekte des Brennstoffzellenantriebes: https://www.welt.de/wirtschaft/gruender ... -Auto.html
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Re: Elektro Antrieb - Stand und Perspektiven 2019

Beitrag von StephanJX » 05.08.2019, 11:45

Moin,

ich habe mich schon ein bisschen weiter mit der Technik zum E-Umbau beschäftigt. Ich wohne in Norwegen, kann hier reinen Wasserkraftstrom tanken, und will meinen Bus auf Elektro umbauen. Damit ich da mal weiterkomme und mich in die Technik reinfuchse, habe ich mir vor einem Jahr einen Audi A2 gekauft den ich momentan umrüste. Wen es interessiert, den verweise ich mal auf meinen Thread im A2 Forum. Wer noch mehr wissen will (und schon etwas Wissen hat), kann mich auch gerne via PM kontaktieren.

https://a2-freun.de/forum/forums/topic/ ... au-thread/

Ganz kurz nur ein paar Sachen, die für Umbauten, gerade für unsere Busse mit Langstreckenbenutzung, wichtig sind:
  • Die meisten Eigenumbauten befinden sich im Spannungsbereich 100V-150V (dafür gibt es die meisten Teile). Es gibt auch Teile für Umbauten mit höherer Spannung (300-400V, a la Tesla), die sind aber meistens teurer (zB von Brusa, wobei die wahrscheinlich nicht mehr an Privatkunden verkaufen). Teile von Tesla kann man auch direkt nehmen, siehe Rich Rebuilds und EVTV.me
  • Man kann relativ einfach eine Ladeleistung an AC von 10kW realisieren (400V mit 16A). Geht auch mehr, aber dann muss man gut nach Ladepunkten suchen. Hat nicht jeder mal eben 400V mit 32A rumliegen.
  • Schnellladung (für mich alle Ladepunkte, die Gleichstrom anbieten) kann man momentan leider aus verschiedenen Gründen bei Eigenumbauten vergessen: zum einen hab ich noch kein frei programmierbares Modul gefunden, dass die Kommunikation zwischen Schnellladesäule und Batteriemanagmentsystem im Auto herstellt (ich hab Gerüchte gehört, dass sich jemand aus einem geschrotten BMW i3 was funktionierendes gebaut hat, hab aber keine handfesten Beweise dafür). Zum anderen ist zB der CCS Standard erst ab 200V beschrieben, die "normalen" Eigenumbauten mit bis zu 150V kann man damit also sowieso nicht laden.
  • Mit Tesla Akkus (zB 10 Stück mit ca. 53kWh Kapazität) sollte man im Bus so 200km weit kommen, vielleicht etwas mehr (hängt wie üblich vom rechten Fuss ab). Danach muss man ein paar Stunden Pause machen zum Laden. Ob man dazu bereit ist muss jeder für sich selber entscheiden, in den nächsten Jahren sehe ich aber keinen direkten Weg um daran was zu ändern.
Möglich ist ein Umbau auf Elektro auf jeden Fall. Wenn man erneuerbare Energie tanken kann (braucht man nur bei seinem Stromanbieter bestellen), und gebrauchte Akkus verwendet, dann ist es sicher auch ökologisch sinnvoll. Ganz sicher, wenn der Verbrenner sowieso gerade über die Wupper geht.

Viel Spass beim Basteln! Cheers, Stephan

PS: Aus verschiedenen Gründen habe ich kein Vertrauen darin, jemals in grossen Stückzahlen PKW mit Wasserstofftechnik auf den Strassen zu sehen, und ganz sicher keine selbst umgebauten:
  • Eigenumbau: 700bar. Auahaua. Das ist es nicht damit getan, eben mal ein paar Rohre zu biegen und mit Überwurfmuttern zusammen zu dengeln.
  • Tankstellen. In Norwegen gibts eine Handvoll, davon ist gerade eben eine in die Luft geflogen, weil jemand ein paar Schrauben nicht mit dem richtigen Drehmoment angezogen hatte. Wenn das schon an einer Tankstelle ein Problem ist, dann sehe ich ja nicht, wie eine ganze Autoflotte von irgendwelchen freien Werkstätten gewartet werden soll. Da sollte jeder von uns schon genug Inkompetenz erlebt haben, als dass man sich da sicher fühlen sollte.
  • Bitte nicht falsch verstehen: ich sehe durchaus den Wert von Wasserstoff als Speichermittel (wenn es mal genügend erneuerbare Energie gibt), und evt. als Treibstoff für Züge und vielleicht sogar LKW. Aber PKW? Mit einem dichten Tankstellennetz, das dann auch noch mit einem hohen Genauigkeitsstandard gewartet wird? Nicht, solange da Menschen am Werk sind.
Alle Tage sind gleich lang, aber unterschiedlich breit...

VW T3 Westfalia Joker im sommerlichen WoMo-Einsatz zwischen Norwegen und Norditalien
Audi A2 im Umbau zum Elektroauto (wird schon noch werden...)

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Re: Elektro Antrieb - Stand und Perspektiven 2019

Beitrag von Frankmimsyncro » 07.08.2019, 17:27

Denke mal den T3 kann man mit 30-35kWh pro 100km bewegen. Das entspricht dem Verbrauch eines Tesla MX mit Anhänger.
Tesla Akkus aus Unfallfahrzeugen sind problemlos zu bekommen. Es gibt auch bereits BMS Module dazu, werden oft für DIY PV Speicher verwendet.
Platz ist am Unterboden ja genug vorhanden, Motor und Tank werden nicht mehr benötigt, schafft zusätzlich Platz. Es gibt in Süddeutschland jmd. der Komponenten zum Umbau anbietet, habe mich vor Jahren mal damit beschäftigt.
Leider wirst Du nicht an die Leistungsdaten die Tesla hat herankommen.
Z.Zt. sind das Laderaten von über 1200 km/h. Beachte auch das max. Drehmoment des Getriebes. Wahrscheinlich wird der Bus mit Teslamotor keinen Meter fahren. Wenn Du da eimal Vollstrom gibst verteilt das Getriebe einfach auf der Straße.

VG Frank (mittlerweile seit 150.000 km elektrisch unterwegs)

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Re: Elektro Antrieb - Stand und Perspektiven 2019

Beitrag von StephanJX » 07.08.2019, 23:47

Moin,
ja so mit 30kWh/100km rechne ich eigentlich auch. Ich fahre immer so 110km/h, und dann braucht mein JX ca. 8,5l/100km. Wenn man dann 35% Wirkungsgrad für den Dieselmotor annimmt, dann landet man bei 28,5kWh/100km. Wird man erst sicher wissen, wenn man mal einen umgebaut hat... :-)

Was den Umbau angeht, da hat man eigentlich 2 Möglichkeiten:
  • komplettes Tesla System, mit ein paar handgestrickten Steuerkomponenten (zB von EVTV). Dann müsste man sich mit den Akkus auf eine Systemspannung von 300-400V hocharbeiten. Per Model S/X Akkumodul hat man ca. 25V, dh. man bräuchte für 300V 12 Module, für 400V 16. Remi (der Weltumrundungsfranzose) hat 8 unter den Bus gebracht, viel mehr geht da nicht (er hat 200V Systemspannung, und einen Siemensmotor mit Kontroller). Für den Platz vom Tank (2WD) sind die Akkumodule zB einen Tick zu gross. Man könnte natürlich noch ein paar im Motorraum unterbringen, oder innen. Alternativ kann man sich selber einen Akku bauen, und den eben auf die benötigte Spannung auslegen. 300-400V hat den Vorteil, dass man das Getriebe rausschmeissen kann, und direkt den Teslamotor mit dem Übersetzungsgetriebe auf die Antriebswellen schraubt. Muss man sich mal die Videos mit der gelben Doka von EVTV anschauen, da kriegt man Lust auf mehr! Die ist so gebaut. 300-400V hätte auch den Vorteil, dass man theoretisch mittels CCS Combo mit Gleichstrom schnellladen kann (wenn man denn ein Modul findet, dass zwischen BMS und Schnellladesäule vermittelt).
  • Und sonst eben einen Umbau mit 100V Batteriespannung. Motor dann direkt an das Getriebe anflanschen. Bei 100V sollte sich das auch noch mit dem Drehmoment halbwegs ausgehen, im schlimmsten Fall halt ein UN1 oder was von Porsche reinbauen. Schnellladen mit Gleichstrom kann man dann halt leider vergessen, dazu ist die Ladeschlussspannung zu niedrig.
Viele Grüße, Stephan
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VW T3 Westfalia Joker im sommerlichen WoMo-Einsatz zwischen Norwegen und Norditalien
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Re: Elektro Antrieb - Stand und Perspektiven 2019

Beitrag von skamakrele » 13.08.2019, 21:02

Ich glaube EV4U aus Kalifornien tauchte als Positivbeispiel noch nicht auf.
https://m.youtube.com/watch?v=bho80TABb8M
Der Typ hat eine Doka auf Elektromotor umgebaut. Sehenswert!

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Re: Elektro Antrieb - Stand und Perspektiven 2019

Beitrag von puckel0114 » 22.08.2019, 20:07

Gruß aus Bielefeld
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Re: Elektro Antrieb - Stand und Perspektiven 2019

Beitrag von seoman » 27.03.2020, 10:00

Kuckt mal hier, VW bietet offenkundig bereits ein Umrüstkit für den T1 an https://www.spiegel.de/auto/vw-e-bulli- ... 9NcCvtlFcJ

Das gibt doch Hoffnung. Auch wenn die Preise natürlich stolz sind.
Lieber einfache, funktionale Technik, als teurer, komplizierter Schnickschnack

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Re: Elektro Antrieb - Stand und Perspektiven 2019

Beitrag von 0815flogei » 27.03.2020, 10:12

www.voltimer.de

Hier um die Ecke (Ulm)
rüstet einer schon t3´s um. Er nutzt dazu (soviel ich weiß) Tesla teile.

Kostet halt stolze 30.000Euronen.

Gruß

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Re: Elektro Antrieb - Stand und Perspektiven 2019

Beitrag von Bus-Froind » 27.03.2020, 11:19

seoman hat geschrieben:
27.03.2020, 10:00
Kuckt mal hier, VW bietet offenkundig bereits ein Umrüstkit für den T1 an https://www.spiegel.de/auto/vw-e-bulli- ... 9NcCvtlFcJ
So einfach ist es nicht. VW liefert Komponenten für den Umbau an die Firma e-classics > Murschel, wurde glaube ich hier auch schon genannt.

Zitat von hier: https://murschel-electric-cars.de/eclassics-bulli/

Sie bestellen einen kompletten eClassics Elektro Bulli und fahren mit einem zugelassenen Fahrzeug einfach los…

T1: Preis ab 64.900,- Euro (netto 54.540,-)
T2: Preis ab 52.500,- Euro (netto 44.120,-)
T3: Preis ab 52.900,- Euro (netto 44.460,-)

für den Umbau Kit zzgl. Spender-Fahrzeug, Restauration, Interieur, Anbauteile, Extras

Zu Sinn und Unsinn solch kostspieliger Umbauten kann man stundenlang diskutieren, mir wäre es einfach VIEL zuviel Geld.

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Re: Elektro Antrieb - Stand und Perspektiven 2019

Beitrag von norbert » 27.03.2020, 17:32

Elektroantrieb ist und kann niemals die Zukunft sein.
Habt Ihr schon mal über die Gewinnung der Rohstoffe und deren Verarbeitung in Fragen Ausnutzung der vorhandenen Rohstoffe und deren Verfügbarkeit nachgedacht?
Was wird mit den alten Speichereinheiten? Schicken wir diese wieder zurück zur Entsorgung, dort wo die Rohstoffe abgebaut wurden?
E-Antrieb ist nur eine Zwischenstufe in der Kfz.-Technik. Von der Reichweite und den Ladezyklen mal ganz abgesehen.
Der Wasserstoffantrieb wird das Rennen gewinnen. Die Lobby bremst nur mit brachialer Gewalt, das dieser Marktanteile gewinnt.
Es fahren schon verschiedene Fahrzeuge mit diesem Antrieb als Versuchsfahrzeuge fehlerfrei auf unseren Strassen.

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Re: Elektro Antrieb - Stand und Perspektiven 2019

Beitrag von CBSnake » 27.03.2020, 17:43

Hi,

ich denke beide, E und Wasserstoff, werden irgendwann parallel genutzt werden und fossile Brennstoffe werden verschwinden bzw sauteuer 😃. Btw schaut auch fracking usw an. Öl kommt auch nicht aus nem sauberen Hahn.

Daher meine Prognose:

- Reduzierung des Individual Verkehr, die Jugend macht es vor, der Führerschein ist nicht mehr das Ziel eines jeden 18 jährigen
- Verbesserung im Bereich E mit anderen Rohstoffen und Recyclingmöglichkeiten
- Verbesserung im Bereich Brennstoffzelle, klassische Motoren auf Wasserstoff laufen zu lassen wird maximal ein Zwischenschritt

Ich rede hier von 10-20 Jahren ;-)

Grüße

Achim
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Re: Elektro Antrieb - Stand und Perspektiven 2019

Beitrag von caravelle c » 27.03.2020, 18:48

Solange die Batterietechnik aus einem Camcorder stammt, wird das E-Auto sich nicht durchsetzen. Da können die Regierungen von China, USA oder Deutschland die Konsumenten noch mit soviel Geld zuscheissen(Das gleiche Geld das übrigens gerade für die David17 Folgen schon mal ausgegeben worden ist).
Erst muss die Innovation im Speichern der Energie kommen, und diese muss dann noch marktreif ausentwickelt werden. Das dauert dann noch 10 Jahre , siehe Li Ion Akkus.

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Re: Elektro Antrieb - Stand und Perspektiven 2019

Beitrag von Rhuska » 29.03.2020, 11:16

T3 kann jetzt von VW umgebaut werden. Ab 64900€

Online steht nur T1, in meiner Zeitung heute auch T2 und T3

Mit Technik vom ID3
__________________________________

VW T3 BJ 1988
AAZ mit WLLK

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Re: Elektro Antrieb - Stand und Perspektiven 2019

Beitrag von pitds » 30.03.2020, 10:47

Hallo,
ich hab mir mal von eClassics Unterlagen zum T3 Umbau schicken lassen.

Akku mit 42,kWh oder 60kWh (200-350km Reichweite)
Leistung 100kW (Höchstgeschwindigkeit auf 150km/h gedrosselt)
1-Gang Automatik
Servolenkung auf Anfrage
Mehrgewicht bei 42,1kWh: 400kg

Preise:
Teilekit: 33900€
Mit Einbau: 52900€ ob da die TÜV-Abnahme dabei ist weiß ich nicht.

Bei meinem California würden noch max. 200kg Zuladung übrig bleiben. Für Urlaubsfahrten also unbrauchbar.

Was sollte man da als Basis nehmen? Meiner bekommt jetzt H-Zulassung und ist mir für den Umbau zu schade. In eine schlechtere Basis 50000€ zu investieren macht denke ich auch keinen Sinn.

Weiß von euch jemand, was eine 1-Gang Automatik automatisch macht?

Grüße,
pit

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Re: Elektro Antrieb - Stand und Perspektiven 2019

Beitrag von Der Purist » 30.03.2020, 12:23

Wegen dem Mehrgewicht: Es besteht bestimmt immer noch die Möglichkeit den T3 auf 2,8 to zulässige Gesamtmasse aufzulasten. Ich weiß nicht mit wieviel der California angegeben ist. Wenn es aber 2.460 kg sein sollte, erhöht sie sich (und damit auch die Zuladung) um 340 kg.

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Re: Elektro Antrieb - Stand und Perspektiven 2019

Beitrag von jarabax » 30.03.2020, 15:11

"1-Gang Automatik" ist ein stolzer Name für ein Getriebe mit einer einzigen festen Übersetzung zwischen E-Maschine und Rad, d.h. kein Schalten möglich oder notwendig. In diesem Fall auch kein Neutral = keine Abkopplung vom Rad. Falls vom ID3 dann auch keine Parksperre im Getriebe (eGolf hatte sie noch).

Antwort: 1-Gang Autmatik macht nichts

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Re: Elektro Antrieb - Stand und Perspektiven 2019

Beitrag von Savoy273 » 08.04.2020, 20:55

caravelle c hat geschrieben:
27.03.2020, 18:48
Erst muss die Innovation im Speichern der Energie kommen, und diese muss dann noch marktreif ausentwickelt werden. Das dauert dann noch 10 Jahre , siehe Li Ion Akkus.
Marktreife Massenspeicher für die Zukunft gibt schon welche auf dem Markt. Einige Prototypen werden schon ausgiebig im Alttag getestet. In der Schweiz werden Omibuse mit Super Caps ausgerüstet, die dann von Haltestelle zu Haltestelle wieder aufgeladen werden. Im Prinzip wie bei den Stromaufnehmer bei E-Lok`s. Und in München fährt ein Omnibus mit einem Massenschwugrad mit 200kg im Gepäck. Statt den 160KW Dieselmotor wurde ein kleiner 30KW Dieselmotor verbaut. Beim Bus lässt sich das super integrieren….siehe Kardanwelle Antriebsstrang. Was aber bei einem Bulli nicht möglich wäre. Des Weiterem sind solche System effektiv. Der Bus wird ja n der Stadt ständig abgebremst und beschleunigt. Auf der Autobahn wären solche Systeme nicht zu gebrauchen. Früher gab es auch diese Gyro-Busse in der Schweiz. Naja, 1,5to Schwungmasse für 4-5min beim Start im Betriebszustand bringen…naja.

Wirkungsgrade Stromspeicher im Jahre 2012: https://de.statista.com/statistik/daten ... speichern/

Wobei ich für das kleinste Übel plädiere…das wäre ein Wasserstoff Fahrzeug.

Der Wirkungsgrad ist zwar zur Zeit nicht die Wuchtbrumme. Bei kleinen Brennstoffzellen ineffektiv als bei größeren Brennstoffzellen…Strom-H2-Strom ungefähr 35-45%

https://www.energieagentur.nrw/brennsto ... rkungsgrad

Wenn man dann noch den Lithium / Lithium-Ionen Akku gegen eine Feststoffzelle tauschen könnte, wäre das ein Traum. Aber solche Feststoffzellen sind wahrscheinlich erst in 10Jahre marktfrei?

Dann müsste man noch über die Herstellung von Wasserstoff reden. Um diese Energie durch Wasserstoff sauber für die Pkws zu gewinnen, reichen wegen des erheblichen höheren Energiegehalts von Wasserstoff und dem besseren eta 13 Megatonnen Wasserstoff aus. Zum Vergleich haben Fahrzeuge in Deutschland im Jahr 2018 55,3 Megatonnen Diesel/Benzin getankt. Das wären dann ca. 81 Atomkraftwerke oder 26000 Windkraftwerke der 3MW Klasse oder 7150km^2 Solarzellenfläche…Wahnsinn. Vielleicht wäre Saudi-Arabien der ideale Ort für die Wasserstoff Erzeugung für Europa? Das nötige Geld für diese Solarzellen-Park`s wäre ja da. Mal was vernünftiges für die Zukunft planen.


Von den besagten Lithium / Lithium-Ionen Akku halt ich persönlich nix. Wo liegen wir gerade bei der Akku Kostenentwicklung? 50Kwh = 7800EUR. Die Herstellung von Lithium Batterien ist ja der Supergau. Wenn man bedenkt wieviel Millionen Wasser pro Tag in der Wüste von Chile im Boden gepumpt wird..der Wahnsinn.

Interessant finde ich die Informationen von der deutschen Rohstoffagentur DERA:

https://www.mags-projekt.de/DERA/DE/Dow ... ionFile&v=

Die Nachfrage von Rohstoffen für die Zellenproduktion wird gewaltig ansteigen und die dadurch anfallenden Produktionskosten leider auch...Angebot und Nachfrage!

Wie blöd muss man eigentlich sein ein Tesla Akku im Bulli zubauen? Was ist mit eigentlich mit dem Zentralrechner vom Tesla, wird der auch eingebaut. Was ist mit der Software und Hardware? Um die Tesla-Akku Zelle zum Schnellladen zubringen, werden die Panasonic Ionen-Zellen im altem Zustand mit 5-7kw aufgeheizt. Der sogenannte Wärmetauscher wird im Form von Taschen zu 3/4 um die Zellen verlegt.

Gruß Frank

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Re: Elektro Antrieb - Stand und Perspektiven 2019

Beitrag von p40p40 » 08.04.2020, 21:29

Savoy273 hat geschrieben:
08.04.2020, 20:55

Dann müsste man noch über die Herstellung von Wasserstoff reden. Um diese Energie durch Wasserstoff sauber für die Pkws zu gewinnen,
Gruß Frank
Wasserstoff hört sich gut an ist aber wenn man nicht gerade in einer Großstadt wohnt seht schwer zu bekommen .
Mit dem sauberen Strom da gäbe es schon einige Alternativen für einen begrenzten Personenzweig zu dem ich mich auch zähle .
Die nämlich eine PV - Anlage besitzen die in einigen Jahren ausläuft und dann vor der Wahl stehen wohin mit dem Strom ?
Oder die die jetzt noch eine Anlage bauen . Es währe doch toll wenn ich den Wasserstoff zu Hause selber Herstellen könnte also meine eigene Tankstelle betreibe . Zudem könnte ich noch den Wasserstoff für das Haus gebrauchen . Wäre das so zu sagen Autark !
Hört sich nach Wunschdenken an . Gibt es aber schon halt nur eine Nummer kleiner .
https://www.computerbild.de/videos/cb-V ... 53955.html
Und jetzt soll mir mal jemand erzählen warum das mit dem Bike geht und nicht mit dem Auto .
Der einzige Grund den ich mir vorstellen könnte wäre , das dan keiner mehr an dir Verdient .
LG Markus

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Re: Elektro Antrieb - Stand und Perspektiven 2019

Beitrag von Vinreeb » 06.06.2020, 13:08

Jetzt hab ich auch gerade diesen lustigen Fred gefunden...
Ich beschäftige mich gerade ein kleines Bischen mit Elektromobilität weil ich für ein Butterbrot einen CityEL bekommen habe und den "jetzt mal" auf Lifepo4 akkus und BrushlessDC umbaue.
Ziel ist hier einen Busschoner zu haben wenn ich alleine wohin will und kein Equipment mitnehmen muss.
Der EL ist deswegen super weil er für genau diese Anwendung den maximalen Wirkungsgrad entfaltet (100km reichweite mit 4,8kwh, 65kmh mit 5KW-Elektromotor).

Um zum Topic "E-maschine im T3" zu kommen: Auch ich würde so etwas sofort in meinen AlltagsBus einpflanzen wenn es finanziell tragbar wäre, jedoch mit einem leicht anderen Konzept als viele hier avisieren.
Zunächst mein Nutzungsprofil:
Der Bus ist Alltagsfahrzeug, gefahren wird ca 300km/woche, 90%der strecken liegen mit hin und zurück unter 100km. Im jahr kommen ca 8 längere Fahrten (400-600km einfache strecke) zusammen.
Da ich mehrere Busse habe wäre es theoretisch kein Problem für die Langstrecke einen anderen Bus als meinen Alltagswagen zu nehmen.

Denkbar wäre für mich also in erster linie der Bau eines Plug-in-Hybriden mit dem T3 als Basis. Dies ist gerade am T3 gut machbar, Vorderwagen auf syncro umbauen und man kann an der Vorderachse zB einen Antrieb aus einem Tesla einbauen. unter den Seiten zwischen Schweller und Längsträger sowie über dem Getriebe ist ausreichend Platz für 100km Reichweite in akkumulatoren. So ließe sich der Benzinmotor auf kurzstrecke schonen während man ihn für langstrecke zur verfügung hat. Gleichzeitig würde auch auf Benzin die reichweite steigen weil man durch rekuperation die Bremsenergie des schweren T3 wiederverwenden kann.
Kniffelig ist hier vor allem das ansteuern der E-maschine um ihr beizubringen wann sie unterstützen und wann sie regenerieren soll, da die beiden antriebsstränge physikalisch nicht verbunden sind sehe ich hier aber reinen programmieraufwand, nichts weiter.

Dieser Umbau hätte vor allem den Charme, dass man zu Beginn relativ kleine Akkukapazität fahren kann. Auch die Redundanz des zweiten Antriebsstranges ist bei Auftreten von Störungen und Kinderkrankheiten natürlich gut, man bleibt nicht am strassenrand liegen weil zB der Controller auf störung geht. Wenn später Akkumulatoren in großen Mengen verfügbar werden kann der Verbrenner Antriebsstrang irgendwann ausgebaut werden und das Fahrzeug ist rein elektrisch unterwegs.

Und den Leuten die hier immer wieder sagen: elektro ist Kacke und hat keine zukunft... denen sei eines gesagt: Ein Elektrofahrzeug hat selbst dann noch einen höheren Gesammtwirkungsgrad als ein Verbrenner, wenn der strom dafür in einem Kraftwerk aus Diesel erzeugt wird. Der kleine, flexible, mobile Verbrenner kann bei seinem thermodynamischen Wirkungsgrad schlichtweg nicht mit einem Großkraftwerk mithalten (GUD gesammtwirkungsgrad über 60% +zusätzliche nutzung der Abwärme im Fernwärmenetz VS. Kleiner TDI mit ca 30% )
Wasserstoff kann man für mobile Anwendung ebenfalls vergessen. Der gesammtwirkungsgrad von Wasserstoffsystemen in der Speicherung ist einfach zu schlecht, so etwas wird nur in Stationären anlagen kommen wo man nicht 50% der Energie für das Komprimieren auf 700bar wegwerfen muss.
Panzertape ist "Die Macht" ... es hat eine helle und eine dunkle Seite und es hält das Universum zusammen

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Re: Elektro Antrieb - Stand und Perspektiven 2019

Beitrag von BUSbahnhof » 07.06.2020, 02:09

Und auch bei dem Vergleich wird die Gewinnung der Rohstoffe und vor allem die Entsorgung wieder mal vergessen :roll:
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Re: Elektro Antrieb - Stand und Perspektiven 2019

Beitrag von mlotz » 07.06.2020, 08:26

BUSbahnhof hat geschrieben:
07.06.2020, 02:09
Und auch bei dem Vergleich wird die Gewinnung der Rohstoffe und vor allem die Entsorgung wieder mal vergessen :roll:
Genau, weil Verbrenner ja auch ohne kritische Rohstoffe auskommen https://www.welt.de/print/die_welt/wiss ... -Auto.html. Bei den heutigen fahrenden Abgasreinigungslaboren sicherlich noch mehr. Da ist der umgekippte Öltanker oder kleine Unfälle wie Deepwater Horizon noch nicht mal erwähnt. Das ganze Leid und die Toten durch die Ölkriege sind auch nicht nennenswert. Benzin kommt aus der Zapfsäule und Strom aus der Steckdose.

Die Entsorgung von Akkus ist wie auch beim Fossilmobil nur Teilweise umgesetzt. Oder wo wird das ganze nicht natürliche CO2, N2, NOx und der Feinstaub aus der Luft genommen und recycelt? Die Natur schafft diese Aufgabe in der Geschwindigkeit jedenfalls nicht.
:bumsfreunde

PS: Schmeißt die Bild Zeitung weg. Irgendwie muss die Zukunft gestaltet werden, ein Festhalten an veralteter Technologie hilft niemandem weiter.
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Re: Elektro Antrieb - Stand und Perspektiven 2019

Beitrag von BUSbahnhof » 07.06.2020, 09:47

mlotz hat geschrieben:
07.06.2020, 08:26
BUSbahnhof hat geschrieben:
07.06.2020, 02:09
Und auch bei dem Vergleich wird die Gewinnung der Rohstoffe und vor allem die Entsorgung wieder mal vergessen :roll:
Genau, weil Verbrenner ja auch ohne kritische Rohstoffe auskommen https://www.welt.de/print/die_welt/wiss ... -Auto.html. Bei den heutigen fahrenden Abgasreinigungslaboren sicherlich noch mehr. Da ist der umgekippte Öltanker oder kleine Unfälle wie Deepwater Horizon noch nicht mal erwähnt. Das ganze Leid und die Toten durch die Ölkriege sind auch nicht nennenswert. Benzin kommt aus der Zapfsäule und Strom aus der Steckdose.

Die Entsorgung von Akkus ist wie auch beim Fossilmobil nur Teilweise umgesetzt. Oder wo wird das ganze nicht natürliche CO2, N2, NOx und der Feinstaub aus der Luft genommen und recycelt? Die Natur schafft diese Aufgabe in der Geschwindigkeit jedenfalls nicht.
:bumsfreunde

PS: Schmeißt die Bild Zeitung weg. Irgendwie muss die Zukunft gestaltet werden, ein Festhalten an veralteter Technologie hilft niemandem weiter.

Den ersten Teil deiner tollen Auflistung habe ich wo bestritten?? Welt.de ist da natürlich eine ganz tolle Quelle :mrgreen:
Die Natur schafft das schon, wenn man sie mal in Ruhe lassen würde und nicht weltweit wegholzt.

In dem Sinne: toll das deine Bildzeitung weg ist, aber mit dem Spiegel biste nicht viel besser dran :looser
Bullige Grüße vom Micky
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Re: Elektro Antrieb - Stand und Perspektiven 2019

Beitrag von mlotz » 07.06.2020, 14:15

Der Inhalt der Aussage oben ist halt eine klassische Bild Unter- / Überschrift. Daher wundert es mich, dass eine andere Aussage von A. Springer nicht als Gegenbeispiel taugen soll. Ist beides zu kurz gefasst um den thematischen Rahmen abzudecken.
- Nein die Natur schafft es nicht in dieser Geschwindigkeit: https://www.klimafakten.de/behauptungen ... l-anpassen
- Bäume sind bezüglich der CO2 Speicherung wahrscheinlich überschätzt: https://www.deutschlandfunk.de/waldwuns ... _id=458726
Den Spiegel lese ich nicht, wenn er sich jedoch an wissenschaftlich belegbare Fakten hält ist es doch gut :gr .
Ist übrigens das was Fridays for Future auch will: Einfach nur handeln nach wissenschaftlich belegten Fakten und Empfehlungen.

Ontopic:
Plug in Hybride werden ja fleißig bezuschusst, vielleicht kommen da zeitnah ein paar Alternativen zu Tesla auf die Schrottplätze :-)
- Wenn Syncro Vorderachse, dann ohne die Beulen zu provozieren - sollten die Träger vorsorglich geöffnet/verstärkt werden?
- Der Akku für 100km Reichweite im T3 sollte meiner Meinung so um 30kWh haben. Dafür bräuchte man ca. 2400 Samsung 35E 18650 Zellen á 2,55 Euro (https://www.nkon.nl/de/samsung-inr18650-35e.html). Also ca. 6200 Euro ohne Gehäuse und BMS bei ~120kg. Die 20kg Zweitbatterie kann dann auch ausgebaut werden ;-)
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Re: Elektro Antrieb - Stand und Perspektiven 2019

Beitrag von Alexander » 07.06.2020, 14:27

mlotz hat geschrieben:
07.06.2020, 14:15
... so um 30kWh haben. Dafür bräuchte man ca. 2400 Samsung 35E 18650 Zellen á 2,55 Euro (https://www.nkon.nl/de/samsung-inr18650-35e.html). Also ca. 6200 Euro ohne Gehäuse und BMS bei ~120kg.
Hi,
mit deiner Rechnung kommst du zwar auf deine ~30kWh, allerdings nur mit 3,6V.
Damit kannst du ggf. noch deine Modelleisenbahn betreiben, aber auch die nur langsam.
E-Autos fangen bei 300V an.
Du benötigst also die 100-fache Menge. Ergibt dann 62.000€ und 12.000kg.
Das bringt es bestimmt :gr
Viele Grüße,
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Re: Elektro Antrieb - Stand und Perspektiven 2019

Beitrag von pitds » 07.06.2020, 18:04

Mlotz hat schon richtig gerechnet, da er ja mit Wh nicht mit Ah rechnet.
Man könnte z.B. jeweils 100 Zellen in Reihe schalten und von den Paketen dann 24 parallel. Dann hat er 360V und 29,8 kWh.
Grüße,
pit

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Re: Elektro Antrieb - Stand und Perspektiven 2019

Beitrag von mib » 07.06.2020, 19:04

mlotz hat geschrieben:
07.06.2020, 14:15
Dafür bräuchte man ca. 2400 Samsung 35E 18650 Zellen á 2,55 Euro (https://www.nkon.nl/de/samsung-inr18650-35e.html). Also ca. 6200 Euro ohne Gehäuse und BMS bei ~120kg. Die 20kg Zweitbatterie kann dann auch ausgebaut werden ;-)
So hat es ja Tesla auch lange gemacht. "Normale" 18650 LiCo. Aber eben mit komplexer Kühlung und BMS. Mittlerweile bauen sie ja 2170(0) also leicht größer.
Für den Otto Normalumbauer dürften die Standard Winston, CALB etc Batterien leichter sein - mit Schraubterminals, rechten Winkeln etc. Kosten halt ein bisschen mehr als 18650.

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Re: Elektro Antrieb - Stand und Perspektiven 2019

Beitrag von Vinreeb » 08.06.2020, 02:24

Winston und Calb sind aber Lifepo4, die sind doppelt so schwer. Auch kein Problem, schwieriger ist bei denen, dass sie am liebsten aufrecht stehen wollen und das ist am Unterboden vom t3 nicht realisierbar.
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Re: Elektro Antrieb - Stand und Perspektiven 2019

Beitrag von mib » 08.06.2020, 10:07

OK, wieder was gelernt. LiCo hat eine höhere Energiedichte? Wusste auch nicht dass die Prismatischen LiFePos stehen wollen. Ich hab sie liegend verbaut unter dem Beifahrer.

Die Franzosen von EVWT bauen ja "einfach" die Tesla Packs unters Auto... Der hat aber auch etwas Vorbildung.

Ich find das Thema sehr spannend, vorm Bus würde bei mir aber ein 3er Cabrio oder 2er country verstromt werden :bet

Grüsse
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Re: Elektro Antrieb - Stand und Perspektiven 2019

Beitrag von asterix » 08.06.2020, 20:51

Mal nur so ein Gedanke:
Warum nicht mit 'nem kleinenAkku für max. 50-60km und einem Range-Extender, der nur zum Batterie laden an Bord (ggf. auch nur bei langen Fahrten) ist?
Beim BMW I3 gibt es das ja. Ist ein 650ccm-Motorradmotor. Und um weiter zu "spinnen" gleich 'nen Wankel. Der soll ja sehr gut/effizient mit Wasserstoff bzw. Gas laufen.

Und in Frankreich gibt es, glaub ich, eine Firma, die Anhänger als Range-Extender baut/vermietet....

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Re: Elektro Antrieb - Stand und Perspektiven 2019

Beitrag von Relaxo » 08.06.2020, 21:13

Der i3 verbraucht im REX Betrieb bei 110kmh etwa 8l/100km, das sind 3l mehr als mein Wald und Wiesen Diesel Kombi. Fahrten unter 60km mach ich mit einem Campervan quasi nie, also warum sollte man Zuladung opfern, Geld investieren für mehr Krafstoffverbrauch ? Warum ein Wankel für noch schlechteren Wirkungsgrad ?

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Re: Elektro Antrieb - Stand und Perspektiven 2019

Beitrag von asterix » 08.06.2020, 21:28

Na ja, wenn ich dieser Quelle glauben darf, liegt der Wankel im Wirkungsgrad am oberen Ende der Verbrennen.
http://wiki.lehrer-kimmig.de/index.php? ... ad_Motoren

Und der ist halt auch schön klein. Und rüttelt nicht.

Und meine Fahrten sind i.d.R. weit unter 50km hin und zurück. Nur in Urlaub geht es weiter. Und wir nutzen den T3 auch im Alltag.

Und rein vom Motor her, halte ich den E-Motor für den besseren Motor. Auch wenn ich Verbrenner-Fan (2-Takt und Boxer) bin.

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Re: Elektro Antrieb - Stand und Perspektiven 2019

Beitrag von Relaxo » 09.06.2020, 08:48

Die 37% sind wohl ein eher Theoretischer Wert, alles was in Serie gebaut wurde säuft wie ein Loch. Ein Mazda RX8 liegt vom Verbrauch höher als eine Corvette C6 bei weiger als der halben Leistung. Dazu kommt noch ein Wankel ist verlustgeschmiert, moderne Abgaswerte sind damit nicht einzuhalten. vermutlich gibts aber für den Generator ein Schlupfloch um die Abgasnormen zu umgehen sonst hätte BMW bestimmt diesen Rasenmähermotor nicht eingesetzt.

Für den Alltag( (nicht mit dem T3) habe ich übrigens ein ähnliches Fahrprofil, täglich 2 km zur Arbeit und einmal die Woche 100-200km zu Kunden. Das einzige in Frage kommende Fahrzeug währe ein Mercedes A250e, der hat fast ein Jahr Lieferzeit. Außerdem müsste ich mindestens einmal die Woche, eher zwei mal nach der Arbeit eine Ladesäule anfahren, nach Hause laufen und nach dem Ladevorgang, wieder hin laufen, zuhause keinen Parkplatz mehr bekommen, auf der Arbeit parken und nach Hause laufen. Mein Lösung ist der Diesel bleibt und steht jetzt dauerhaft auf der Arbeit, wenn ich von der Ladesäule laufen muss kann ich auch direkt laufen.

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Re: Elektro Antrieb - Stand und Perspektiven 2019

Beitrag von Vinreeb » 09.06.2020, 14:42

Wankel sind leider im realen Betrieb mit einem ziemlich schlechten Wirkungsgrad gesegnet, das liegt an der total zerklüfteten Brennraumgeometrie.
Einen Range-Extender würde ich mir dann eher mit einer kleinen Gasturbine als Antrieb wünschen, ähnlich einer APU um Flugzeug.
Vorteile wären: Kein Kühlmedium notwendig, wenige bewegte Bauteile, hoher wirkungsgrad im " konstant eine Drehzahl- ein Lastpunkt" Betrieb sehr Kompakt und sehr leicht. Durch die hohen Drehzahlen wäre ein vergleichsweise kleiner Generator notwendig um die Leistung abzuführen. Zu guter letzt lassen sich die Betriebsgeräusche aufgrund ihrer hohen Frequenz sehr einfach dämpfen und der Betrieb ist mit nahezu jeder brennbaren Flüssigkeit/Gas möglich)

Was die Akkus angeht, die lösung Tesla akkumodule zu nutzen ist nicht verkehrt, hier hat man dann schon fertig geprüfte systeme die auch TÜV-konform sind.
zumindest die module vom 85 s sind 67 x 30 x 8cm groß und haben jeweils 5,3kw/h bei 24V wie groß ist der zwischenraum zwischen schweller und Längsträger vom t3 nochmal?
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Re: Elektro Antrieb - Stand und Perspektiven 2019

Beitrag von mib » 09.06.2020, 18:56

Das hier ist der Wassertank der genau reinpasst. Aufschneiden und 18650er reinkleben?
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Re: Elektro Antrieb - Stand und Perspektiven 2019

Beitrag von T3-Chiller » 09.06.2020, 20:58

Hallo zusammen,

Ich finde es spannend, was der Thread-Starter vor hat und schade, daß so etwas immer gleich zerredet wird, zumal mit sehr viel Halbwissen.

Ist denn jemand noch an einem konkretem Projekt “Elektrifizierung T3“ dran?

Ich arbeite zufällig in dem Bereich und würde einen kompletten Antrieb zur Verfügung stellen können (ausrangiertes, aber noch gut funktionierendes Testmuster).
Mit der Performance sollte man gut voran kommen :-)

https://www.springerprofessional.de/ant ... i/17253096

Batterie und Charger kann man sich aus Unfallwagen (z.b. e-Golf) organisieren.

Muss aber gleich dazu sagen, daß es ohne professionelle Software-Erfahrung nicht geht.

So ein Projekt scheitert nicht an der Verfügbarkeit der Komponenten oder der mechanischen Integration, sondern an dem funktionalen Zusammenspiel aller Komponenten.

Grüße!

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Re: Elektro Antrieb - Stand und Perspektiven 2019

Beitrag von Vinreeb » 10.06.2020, 01:00

@mib, von der breite her perfekt, wenn die kleine schräge am ende nicht wäre würden genau zwei tesla module hintereinander in die seiten passen... man muss mal gucken was da genau im weg ist, evtl geht das trotzdem weil die Akkupacks flacher sind als der Tank.

@T3 chiller: Ja das mit der integration der Bauteile ist garnicht so ohne, das merke ich gerade an meinem City-EL wo schon die suche nach einem geeigneten BMS und Ladegerät welches nicht ein Neugeborenes kostet schwierig ist.
XfranzX hat etwas Erfahrung mit der Programmierung von Motorcontrollern und lust zum bastelln ist hier auch immer gegeben :-) Wäre das ein kompletter antriebsstrang? also motor mit kontroller und offener schnittstelle für die Ansteuerung?
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Re: Elektro Antrieb - Stand und Perspektiven 2019

Beitrag von T3-Chiller » 10.06.2020, 21:06

Das ist ein kompletter Antriebsstrang mit Inverter, Motor und Getriebe. Im Prinzip einfach nur HV-Batterie, Controller, Kühlwasserschläuche und Antriebswellen anschließen und los geht's ;-)

Was meinst Du mit offener Schnittstelle? Also open-source isses nicht ;-)
Aber es gibt ne CAN-Matrix dazu.

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Re: Elektro Antrieb - Stand und Perspektiven 2019

Beitrag von mib » 11.06.2020, 22:19

Servus,
Der Schweller, bzw der freie Platz verjüngt sich tatsächlich. Das wird leider nix mit 2x hintereinander. Aber kann man sicher passend machen. Ist ja nur Blech ;)

Grüsse
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Re: Elektro Antrieb - Stand und Perspektiven 2019

Beitrag von seoman » 05.10.2020, 22:51

Wie es aussieht bringt Opel den Zafira kommendes Jahr als E-Van auf die Straße https://www.spiegel.de/auto/fahrbericht ... 3c15857fc8
Lieber einfache, funktionale Technik, als teurer, komplizierter Schnickschnack

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Re: Elektro Antrieb - Stand und Perspektiven 2019

Beitrag von p40p40 » 06.10.2020, 20:59

Vinreeb hat geschrieben:
06.06.2020, 13:08
Jetzt hab ich auch gerade diesen lustigen Fred gefunden...
Ich beschäftige mich gerade ein kleines Bischen mit Elektromobilität weil ich für ein Butterbrot einen CityEL bekommen habe und den "jetzt mal" auf Lifepo4 akkus und BrushlessDC umbaue.
Ziel ist hier einen Busschoner zu haben wenn ich alleine wohin will und kein Equipment mitnehmen muss.
Der EL ist deswegen super weil er für genau diese Anwendung den maximalen Wirkungsgrad entfaltet (100km reichweite mit 4,8kwh, 65kmh mit 5KW-Elektromotor).
Das wäre für mich die Zukunft der Elektromobilität .
Leicht klein wendig günstig im Preis .
Für kurze Strecken in der Stadt oder Überland brauche ich keine 1Tonne +++++ und 80KW sowie eine größe Battarie um mich 70Kg zu bewegen .
Da reichen 10Kw und 100 km Reichweite . Aber warum gibt es fast keine dieser Praktischen Autos was als Zweitwagen ideal wäre .
Das müssten sogar einige unsere Politiker wissen ? Und sie wissen es auch , und das die Platzhirsche keine Konkurrenz bekommen wird halt schnell die Rahmenbedingungen geändert : leider gibt es für unsere kleinen Fahrzeuge keinen flächendeckende Förderung, da Leichtbaufahrzeuge der Klasse L7e leider davon ausgeschlossen wurden. Kommentar Ari Motors . https://www.ari-motors.com/
LG Markus

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