Neuen Tank innen versiegeln

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Neuen Tank innen versiegeln

Beitrag von Superbird » 14.01.2020, 19:41

Hallo Leute, ich habe mir einen neuen Tank gegönnt (ClassicParts) (1.9WBG DH) und dazu die Wagner Tankversiegelung (Korrosionsschutzdepot).
Jetzt stellt sich mir die Frage ob das alles so problemlos funktioniert, denn wenn ich in den neuen Tank mal reinschaue ist ja in der Mitte unten die „Sammelstelle“ darüber ist so eine Art Netz/Sieb, meine Sorge ist nun ob sich das nicht zusetzt mit der Versiegelung?

Hat damit schon jemand hier Erfahrungen gesammelt?

Mit freundlichen Grüßen
Sebastian
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Re: Neuen Tank innen versiegeln

Beitrag von TottiP » 14.01.2020, 20:32

Naja, die Erfahrung zeigt eigentlich eher, dass die "Problemzone" der Tanks die Schweißkante ist und nicht das Innere. Von daher sehe ich persönlich keinen Sinn in der Versiegelung. :kp
Gruß, Totti
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Ich reagiere auf PN´s nur noch wenn eine Rufnummer angegeben wird!
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Re: Neuen Tank innen versiegeln

Beitrag von Superbird » 14.01.2020, 20:49

Danke schonmal für die schnelle Antwort Totti.
Du meinst die Naht zwischen Oberer und Unterer Hälfte nehme ich an.
Lackiert wird der auf jeden Fall nochmal, das mache ich immer bei neu Teilen.
Ich dachte nur es gäbe etwas was ich dem Tank von innen noch gutes tun könnte.
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Re: Neuen Tank innen versiegeln

Beitrag von neujoker » 14.01.2020, 20:51

Und wenn du dir das reinschüttest, dann besteht die große Gefahr, dass durch das Filter an der Entnahmeleitung nichts mehr heraus geht, weil versiegelt. Um das zu verhindern kommst du da nicht hin.
Ein Tank rostet von innen eigentlich nur, wenn das Fahrzeug lange mit relativ leerem Tank in wechselnder Atmosphäre und Temperatur gelagert wird, so dass Kondenswasser sich durch das "Atmen" ansammelt. Bei einem dauernd genutzten T3 rostet der Tank von außen durch an Stellen, an denen sich bleibend Dreck sammelt und feucht bleibt und an der Naht zwischen Ober- und Unterschale (Fugenrost).
Ich wünsche allen unfall- und störungsfreie Fahrt mit dem VW-Bus
Joachim
Von mir ev. gesetzte Lieferanten-links sind keine Empfehlung sondern Beispiel für die Verfügbarkeit von Teilen.
Irren ist menschlich; ich antworte nicht mehr auf PN, fragt im Forum

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Re: Neuen Tank innen versiegeln

Beitrag von Superbird » 14.01.2020, 21:03

Genau das ist meine Befürchtung, das sich da was zusetzt.
Es wäre halt interessant mal zu wissen ob das jemand schon mal gemacht hat, evtl auch bei einem alten restaurierten Tank für den die Versiegelung ja entwickelt wurde (die Versiegelung ist aber auch für neue Tanks).

Wechselnde Temperaturen und Klima habe ich eigentlich nur im „Winterschlaf“ von Oktober bis April, aber da tankt man ja eh nochmal voll vorher.

Von außen wird er wie gesagt nochmal lackiert.
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Re: Neuen Tank innen versiegeln

Beitrag von Relaxo » 16.01.2020, 09:23

Wir bei vielen Tanks funktionieren, beim T3 setzt es aber den nicht zugänglichen irgendwo im Tank herum schwirrenden Filter zu. Der tank ist damit Schrott. Aus dem Grund wird es entweder noch keiner gemacht haben oder den Tank danach direkt entsorgt haben.

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Re: Neuen Tank innen versiegeln

Beitrag von Jens Brownstar » 16.01.2020, 16:03

Hallo Sebastian,
drehe den Tank zum Trocknen der Versiegelung doch auf den Kopf. Solange noch kein Bus dranhängt, sollte das ja machbar sein. Und dann puste mit Druckluft nochmal in das Auslassröhrchen, damit das Sieb auch wirklich frei wird. Sollte eigentlich funktionieren.
Ich habe mir das alles gespart. Der erste Tank hat 25 Jahre gehalten, der Zweite wird das im reinen Sommerbetrieb auch schaffen, danach muss ich nur noch schauen, wie ich den Akkuhalter rostfrei halte, Benzin gibt es dann vermutlich eh nur noch in der Apotheke und der Bus wird elektrisch weiter betrieben...

Gruß, Jens

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Re: Neuen Tank innen versiegeln

Beitrag von Superbird » 16.01.2020, 17:24

Danke für die vielen Beiträge.

Den Tank nach dem versiegeln auf den Kopf drehen ist eine gute Idee und das hätte ich auch gemacht, ebenso das durchblasen mit Druckluft (ist auch bei der Verarbeitungsanleitung so beschrieben).
Ich habe mich mittlerweile aber dazu entschieden den Tank innen nicht zu versiegeln.
Das Risiko ist mir zu groß das sich etwas zusetzt.

Er wurde jetzt von Außen nochmal überlackiert und nach dem trocknen habe ich die umlaufende Fuge Außen mit Owatrol ein paar mal eingepinselt damit sich die Fuge schön voll saugt.
Für den Sommerbetrieb sollte das ausreichen.

@Jens
Ich glaube leider nicht das ein neuer Tank nochmal solange hält wie der alte (unter gleichen Bedingungen).
Es wird heute soviel Recycling-Stahl verwendet der „verunreinigt“ ist, ebenso die Reinigungsbäder, dazu kommen die von allem befreiten Farben und Beschichtungen (Stichwort Wasserlack).

Danke nochmal.
Gruß Basti
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Re: Neuen Tank innen versiegeln

Beitrag von JoachimK63 » 16.01.2020, 17:53

Owatrol ist für blankes Metall nicht gut geeignet.

Ich habe bereits 3 Tanks auf dieselbe Art vorbereitet, indem nach der Entfettung zuerst Owagrundol Primer(das silberne) drauf kam und als 2. Schicht noch der Chassislack O.H. der ebenfalls auf Owatrol basiert.
(die 3 Tanks waren für verschiedene Busse...)

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Re: Neuen Tank innen versiegeln

Beitrag von PatrickausKiel » 16.01.2020, 19:23

der letzte Tank hat 30 Jahre gehalten .... wie lange wollt ihr denn mit dem neuen fahren?! :gr

VG

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Re: Neuen Tank innen versiegeln

Beitrag von Superbird » 16.01.2020, 23:14

@ Joachim
Auf blankes Metall habe ich kein Owatrol drauf gemacht, der Tank ist ja neu und auch schon lackiert/beschichtet gewesen. Von Innen habe ich nichts gemacht. Ich hab ihn lediglich von außen angeschliffen und dann den Bremssattellack von „Auto K„ drauf gemacht, damit habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht bei meinem Corrado (Motorteile, Antriebswellen, eigentlich alles was unter der Karosse ist und nicht gepulvert wurde), der Lack hat ein tolles Finish ohne Klarlack und ist auch sehr robust.
Nach dem Trocknen habe ich dann die Schweißnaht/Fuge nochmal mit Owatrol getränkt.

@PatrickausKiel
Der Bus ist eine rollende Restauration und wird sich über Jahre hinziehen, am Ende soll ein Alltagstauglicher, möglichst sehr guter T3 dastehen.
Deshalb bearbeite ich die Teile lieber bevor ich sie einbaue, ansonsten kann ich ja gleich wieder von vorne Anfangen wenn ich fertig bin.
Ich glaube auch nicht das ein neuer Tank genauso lange hält wie der erste, die Qualität hat deutlich abgenommen, sowohl beim Material (Recycling-Stahl) als auch bei den Beschichtungen (Wasserlacke etc.), bloß nix Umweltschädliches verarbeiten.
Nicht falsch verstehen ich schütze auch die Umwelt so gut es geht und bin auch für Umweltschutz, aber mir erschließt sich der Sinn nicht bei „Umweltfreundlichen Wegwerfprodukten„ (z.B.Neuwagen-2Jahresleasing, Haushaltsgeräte- auch nach zwei Jahren Schrott.....)
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