T3 Doka Absetzkabine bauen - Erfahrungen ?

aktueller Austausch vor dem Posten ruhig mal die SUCHE benutzen!

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krohnkorken
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T3 Doka Absetzkabine bauen - Erfahrungen ?

Beitrag von krohnkorken » 31.08.2020, 20:12

Moin moin,
da der Markt derzeit fast keine brauchbaren Absetzkabinen hergibt, bin ich ernsthaft am überlegen mir so etwas selber zu bauen.

Ziemlich insperiert bin ich von dieser Variante:

viewtopic.php?t=62852&f=45


Meine Rahmendaten:

2,1 Liter 112 PS Syncro Doka

Hinten drauf soll eine Kabine mit Alkoven.

Ich werde mich jetzt in verschiedenen Foren einlesen (womobox,...), aber hier gibt es ja auch einige Fachleute, die mir ggf. schon mal bei der groben Orientierung helfen können:

Material:

- Holz (einen Werkstoff den ich kenne und beherrsche, jedoch sehr "wasseranfällig)

- Alugrundkonstruktion mit Dibond Platten (müsste mir jemanden mit einem Aluschweißgerät organisieren bzw kenne eine befreundete Firma, wertige Qualität)

- "selbstverschweißende Sandwichplatten"

Falls ihr mir noch ein wenig mehr Input geben könnt, wäre ich euch dankbar!

Gruß Lasse
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Re: T3 Doka Absetzkabine bauen - Erfahrungen ?

Beitrag von neujoker » 31.08.2020, 20:23

Früher hat man Metallfachwerk genietet. Heute kann man das auch Schrauben. Eine vorgespannte Schraubverbindung und eine Nietverbindung sind gleichwertig.
Ich wünsche allen unfall- und störungsfreie Fahrt mit dem VW-Bus
Joachim
Von mir ev. gesetzte Lieferanten-links sind keine Empfehlung sondern Beispiel für die Verfügbarkeit von Teilen.
Irren ist menschlich; ich antworte nicht mehr auf PN, fragt im Forum

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Re: T3 Doka Absetzkabine bauen - Erfahrungen ?

Beitrag von p40p40 » 31.08.2020, 21:30

krohnkorken hat geschrieben:
31.08.2020, 20:12
Moin moin,
da der Markt derzeit fast keine brauchbaren Absetzkabinen hergibt, bin ich ernsthaft am überlegen mir so etwas selber zu bauen.

Ziemlich insperiert bin ich von dieser Variante:

viewtopic.php?t=62852&f=45


Gruß Lasse
Hallo als ich deinen Beirag gelesen habe : suche Absetzkabine !
Dachte ich mir : So was würde ich mir selber bauen .
Die meiste Ahnung hat sicherlich hier deltaprofi fix . Auch unter der www.derlandmesserbus.de/ VW T3 SYNCRO 16" DOKA Absetzkabine
Die Variante oben wäre mir zu schwer . Würde nur den Bodenrahmen und 1m nach oben einen Rahmen verwenden .
Ausgefüllt mir Styrodur und beidseitig mit Epoxid Harz laminiert . Ist leichter , stabiler , aerodynamischer ( Du kannst die Form selber bestimmen Rundungen ) besseren Isolierwert .
Egal wie du das baust ! Wenn ich eine Plan habe würde ich mal damit zum Tüff oder wo du das dann abgenommen werden soll gehen und das besprechen . Vielleicht brauchst du gar nichts da es unter Ladung laufen könnte . Aber ein Gespräch schadet nie .
LG Markus

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Re: T3 Doka Absetzkabine bauen - Erfahrungen ?

Beitrag von Klaus-Peter » 31.08.2020, 22:26

Hallo
Selberbauen?
kann man machen...hab ich vor 30 Jahren auch gemacht.
Gfk Handlaminat mit 35mm Pu Kern.
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gruß Klaus-Peter

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Re: T3 Doka Absetzkabine bauen - Erfahrungen ?

Beitrag von krohnkorken » 02.09.2020, 18:20

Moin,
Alugrundgerüst fällt dann wohl doch raus, komme nicht so einfach an ein passendes Schweißgerät ran...

Da bleibt dann wohl nur Holz!

Grundgestellt aus Stahl, daran dann Gerüst aus Vierkantholz und mit Sperrholz verkleiden.
Darüber laminieren!

Kann das eine brauchbare Vorgehensweise sein?

Welche Möglichkeiten gibt es denn sonst noch?

Im Internet ist es dann doch nicht so einfach passende Ideen zu finden!

Gruß Lasse
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Re: T3 Doka Absetzkabine bauen - Erfahrungen ?

Beitrag von Kelly » 02.09.2020, 19:08

Bin auch dabei mich wegen einer Eigenbaukabine zu informieren und lese in verschiedenen Foren stellenweise mit.

Aufbau der Kabine:
Alu habe ich keinen Bezug zu/ keine Ahnung von und gefällt mir irgendwie nicht...

Welche Optionen ich favoritisiere:
a) fertige Sandwichplatten (GFK Schichten auf einem mittigen Dämmstoffkern geklebt) auf Wunschmaß zuschneiden und diese mit "Sika" und Winkelprofilen zu verbinden

oder

b) Holzrahmen (z.B. aus Dachlatten) bauen, die Zwischenräume mit einem Dämmstoffkern füllen (PU oder Styrodur) und beidseitig mit Sperrholz verkleiden. Anschließend alles laminieren, um Festigkeit rein zu bekommen und es Wasserdicht zu machen.


Die weiter oben verlinkte Kabine wäre mir persönlich zu hoch (Windwiederstand und auch der Schwerpunkt).
Ich würde zu einem Aufstelldach oder einem Schachtelhubdach mit festen Wänden (je nach Urlaubsvorstellung) tendieren.

Finde die Kabine bei youtube "mitsubishi l200 mit Wohnkabine" von derAufteilung recht gut gelöst.
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Re: T3 Doka Absetzkabine bauen - Erfahrungen ?

Beitrag von 14Feuerwehr245 » 02.09.2020, 20:16

Moin Lasse,

mach Dich doch hier bei fix mal kundig.
https://www.derlandmesserbus.de/

Guten Wirkungsgrad beim Brainstorming :sun

Schöne Grüße vom VW Werk an die Förde
Viktor Wiesel(flink) inc.
VW T3 MV 2,1l Feuerwehr Syncro Pritschenwagen, Hochdach-Halbkastenwagen ( im Aufbau) Bj. '87 '89
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Re: T3 Doka Absetzkabine bauen - Erfahrungen ?

Beitrag von Jens Brownstar » 03.09.2020, 23:18

Hi Lasse,
interessantes Projekt, würde mir auch Spass machen!
Stahlrahmen würde ich weglassen. Ist schwer und macht Kältebrücken.
Meine Vorgehensweise wäre ähnlich wie Variante b) von Kelly. Die Innenseite würde ich aus 15 mm Pappelsperrholz machen. Das ist recht leicht aber trotzdem noch stabil genug, dass man was daran befestigen kann und wenn es nur ein Handtuchhaken ist. Für Aussenkanten, Tür- und Fensterausschnitte sowie Bereiche, die höhere Kräfte aufnehmen müssen und natürlich um die Platten miteinander zu verbinden, würde ich Holzlatten aufleimen und -schrauben. Damit lassen sich auch einfach Radien herstellen, damit das aussen gefälliger aussieht. In die Zwischenräume zwischen den Latten kommen dann je nach Dämmungsbedarf 20 oder 30 mm PU-Hartschaumplatten und zum Schluss wird alles innen und aussen überlaminiert, damit das stabil und wasserfest wird. Eine Holzbeplankung aussen halte ich für verzichtbar, lieber etwas kräftiger laminieren. Die Radien an den Ecklatten brauchst Du im Übrigen auch für das Laminat. Gfk lässt sich nicht um scharfkantige Ecken legen.

Viel Spass beim Basteln, bin mal gespannt, was letztlich herauskommt.

Gruß, Jens

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Re: T3 Doka Absetzkabine bauen - Erfahrungen ?

Beitrag von Kelly » 04.09.2020, 08:05

Eine Holzbeplankung aussen halte ich für verzichtbar, lieber etwas kräftiger laminieren.
von der Stabilität sicher machbar...

Wenn man bei den "ich-laminiere-mir ein-Surfbrett-oder-Kiteboard" Foren mitliest, wird dort oft vom Ablösen des Laminats von den Dämmstoffen geschrieben: die eingeschlossenen Luftblasen in den Dämmstoffen dehnen sich bei Hitze aus, platzen, Luft tritt aus und löst das Laminierte ab...

Wie viel an den Beiträgen dran ist weiß ich nicht. Negative Meldungen tauchen eher in Foren auf, als positive Dinge.
(T5 geht ja auch immer kaputt, meine Erfahrung sagt was anderes...)

Aus diesen Gründen würde ich außen mit 3 oder 4 mm Sperrholz beplanken und das Holz an er Innenseite dünner auslegen.


Irgendwo habe ich Balsa-Sperrholz gesehen, das so verleimt wurde, dass das Hirnholz auf der Fläche innen und außen war. Die Spezifikationen hörten sich für einen Kabinenbau interessant an. Also komplett aus überlaminierten Balsa- Hirnholz- Sperrholzplatten gebaut. Das könnte in die Richtung von deltaprofi fix bei der Allrad Gipsy gehen.
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Re: T3 Doka Absetzkabine bauen - Erfahrungen ?

Beitrag von p40p40 » 04.09.2020, 10:55

Das Ablösen des Laminats von der Platte kann es geben . Habe bis jetzt hauptsächlich mit den blauen /roten Platten gearbeitet .
Wenn ich über die glatte Fläche was laminiert habe , ist die Haftung nicht 1A deswegen anschleifen , so das die ganze Fläche aufgeraut ist .
Dann läuft das Harz in die aufgeraute Fläche und verklebt sich dauerhaft . Bei den Ecken 2 Platten zusammen kleben und in die Ecke von innen noch mal 1 oder 3 Keile einkleben .
Dann kann die Ecke außen abgerundet werden , so ist es auch von außen und innen leichter zu laminieren .
Und du kannst in diesen Bereich mehrere Schichten auftragen so das die festigkeit zunimmt .
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Habe gerade in der Werkstatt nachgesehen und meine Ersten Versuche für das Klappdach gefunden .
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LG Markus

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Re: T3 Doka Absetzkabine bauen - Erfahrungen ?

Beitrag von krohnkorken » 10.09.2020, 10:14

Moin,
jetzt habe ich es endlich mal wieder geschafft ein wenig Zeit zu finden.

Rahmenkonstrukt:

Rahmenholz 58x38 Fichte/Tanne sägerau würde ich nehmen.
(im Maschinenraum auf der Arbeit steht noch ein Abrichter, eine Kreissäge, Bandsäge usw. zur Verfügung)

Das Holz wäre günstig zu erwerben und ich könnte gleich eine 40er Isolierung verbauen. Spricht da etwas dagegen?
Möglichst wenig Metallwinkel, möglichst viele Zapfenverbindungen soll das Ziel sein, wir haben einen Tischler im Hause, von dem werde ich mir noch Infos dazu holen.


"Verkleidung"
Pappelsperrholz oder 4mm Siebdruckplatte?
Ist preislich kein großer Unterschied, Pappelsperrholz liegt bei 7 Euro pro qm, Siebdruckplatte bei 9 Euro pro qm.
Was würdet ihr nehmen?

Rundungen Alkoven

Vorne am Alkoven würde ich gerne eine klassiche Rundung haben, wie lässt sich die am besten realisieren?
Siebdruckplatte in Form sägen und mit Sperrzolz verkleiden?

Da bin ich noch ein wenig Orientierungslos...

Sobald ich es zeitlich schaffe, werde ich mit Sketchup mal ein Muster entwerden!

Beste Grüß

Lasse
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Re: T3 Doka Absetzkabine bauen - Erfahrungen ?

Beitrag von Jens Brownstar » 11.09.2020, 01:46

Ich würde keine Rahmenkonstruktion bauen, die dann beplankt wird. Zumal 58x38 mm Rahmen echt üppig dimensioniert sind. In den USA bauen sie daraus mehrgeschossige Wohnhäuser...
Ich würde einen anderen Weg gehen und das Pappelsperrholz als tragendes Element einsetzen und nur die Verbindungen, Ecken und Tür- bzw. -Fensterrahmen aus möglichst kleinem Vollholz realisieren. Wenn das dann mit PU-Platten beplankt und einlaminiert wird, ist das allemal stabil genug.
4mm Sperrholz hat keine tragende Funktion. Das ist meistens schief und krumm und dient nur als Basis für das Laminat auf einer relativ schweren Rahmenkonstruktion.

40 mm Isolierung ist schon üppig. Ob Du Dir das im Querbett leisten möchtest, kommt auf Deinen Anspruch an Bettlänge an.

Gruß, Jens

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Re: T3 Doka Absetzkabine bauen - Erfahrungen ?

Beitrag von WackyDoka » 11.09.2020, 10:33

Moin Lasse,
Wenn du dich für eine Rahmenkonstruktion entscheiden wirst, rate ich dir zu Esche, dann kannst du das Profil kleiner wählen und das Holz ist elastischer. Ich würde jedes Rahmenholz mit Anti-Pilz bzw. Anti-Schimmel Lasuren behandeln.
Pappelsperrholz ist leichter als Siebdruck, auf der Isolationsseite auch anti-lasieren, auf der Innenseite unbehandelt lassen wegen Raumklima.
Gib lieber Ben Euro mehr aus, Du hast dann länger was davon.
Isolation mit Luftpolsterfolie und zwischengelegter Alu Folie isoliert wie Hulle und nimmt keine Feuchtigkeit auf.

https://holzmann-bauberatung.de/waermed ... sterfolie/

Viele Grüße
Thilo
Gruß Thilo

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Re: T3 Doka Absetzkabine bauen - Erfahrungen ?

Beitrag von metallikart » 11.09.2020, 13:29

PU Schaum ist aber auch nicht unbedingt für Atmungsaktivität bekannt, oder?

Gruss, Christian

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Re: T3 Doka Absetzkabine bauen - Erfahrungen ?

Beitrag von WackyDoka » 11.09.2020, 15:53

Wer sprach von PU-Schaum? Wenn das Ganze in GFK eingepackt wird, sollte sich kein Wasser in der Dämmung ansammeln, deshalb Pappelsperrholz, damit der Wasserdampf nach innen entweichen kann.
Gruß Thilo

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Re: T3 Doka Absetzkabine bauen - Erfahrungen ?

Beitrag von p40p40 » 12.09.2020, 00:33

WackyDoka hat geschrieben:
11.09.2020, 15:53
Wer sprach von PU-Schaum? Wenn das Ganze in GFK eingepackt wird, sollte sich kein Wasser in der Dämmung ansammeln, deshalb Pappelsperrholz, damit der Wasserdampf nach innen entweichen kann.
Egal welchen Wandaufbau du machst . Den Wasserdampf den du da drinnen erzeugst auf die kleine Fläche ist sowieso zuviel .
Also muss er durch das Fenster oder Lüftungsschlitze raus .
Wenn das ganze in GFK eingepackt ist kann sich kein Wasserdampf in der Dämmung ansammeln . Und das ist gut so :-bla
Denn wenn sich Wasserdampf in der Dämmung ansammelt fault deine Rahmenkonstruktion schnell wieder zusammen . Auf die ich verzichten würde !
Meines Wissen gibt es keinen festen Wandaufbau mit 3-5cm Stärke der Atmungsaktiv wäre . Jeder Wohnwagen oder Mobil ist dicht .
Um die Feuchtigkeit raus zubringen brauchst du Luftaustausch und Temperaturunterschied oder Lüfter .
Aber wo du deine Fenster Lüftungsgitter mal einbaust ist momentan noch nebensächlich .
Hast du Erfahrungen in Sachen Laminieren Bootsbau Formenbau man kann alles lernen und die Materialen sind dank Internet jetzt im vergleich zu früher recht günstig zu bekommen . Es gibt sicherlich auch Seiten wo man nachsehen kann oder fragen
( Kenne nur welche für Surf und Kiteboards bau ) .
Was man dazu sagen muss ! Das der Umgang mit Hartz Härter nicht ganz ungefährlich ist .
LG Markus

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Re: T3 Doka Absetzkabine bauen - Erfahrungen ?

Beitrag von harm » 12.09.2020, 11:35

Moin!

Für die Unterkonstruktion ist vielleicht Lärche eine gute Idee. Die ist wasserfest, wird deshalb auch im Bootsbau verwendet.
Auch wenn man hoffen sollte, das die Konstuktion nicht feucht wird, würde ich das zur Beruhigung machen.
Wenn Du aussen Sperrholz nimmst, es gibt auch Bootsbausperrholz das ist ebenfalls wasserfest, leider aber recht teuer. Sollte in Kiel überall zu kriegen sein ...

Innen habe ich unseren Bulli auch mit Pappel gemacht und dann mit Osmo Color behandelt. Das ist sehr schön, allerdings muß man wissen, daß Pappel sehr weich ist und mal leicht macken rein bekommt (aber auch wieder raus...).

Bei dem Arbeitsaufwand, den man dann letzlich doch hat, lohnt es ich meiner Erfahrung nach nie, bei den Materialien zu sparen.

Viel Spaß beim Bauen!

Harm.

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Re: T3 Doka Absetzkabine bauen - Erfahrungen ?

Beitrag von krohnkorken » 13.09.2020, 21:57

Moin,
sehr cool, dass für eure Gedanken und Ideen!

Über das Wochenende ist die Idee weiter gereift und zwar in diese Richtung:

Da wir eine Kleinfamilie sind, muss was Großes drauf, es soll also etwas wie eine Roadranger Kabine werden, die große, siehe Link (Urheberrecht):

https://www.womokult.de/1990-road-range ... a-synchro/


Folgendes Ideengerüst habe ich mal wieder überlegt:

KVH Holz als Rahmengerüst (ja eigentlich total überdiemensioniert) ABER:

Ich habe in der Halle noch 50 Polyurethan Platten (kaschiert) also ca 40 qm, das reicht fast für zwei Kabinen, über.
Damit wollte ich eigentlich mal meine Hallendecke isolieren, ein Teil steckt aber schon in der Außensauna (bzw. in der Wandverkleidung). Das Projekt Hallenisolierung ruht und wird bei meiner Miethalle leider noch länger verschoben...
Daher sind die derzeit über und kostenlos und würden mit dem KVH Gerüst gut passen.

Jetzt überlege ich das Sperrholz wegzulassen und direkt das Rahmengerüst und die PUR Platten zu laminieren - innen und außen. Das soll ja sogar mit Polyesterharz möglich sein, mit Epoxidharz in jedem Fall.

Eine mögliche und brauchbare Idee?

Desweiteren:
- Wie wurde bei der Tischer/Roadranger die Halterungen an den Brackenaufnahmen realisiert? Ich müsste mir so eine Kabine mal anschauen, wer hat eine?


Beste Sonntagsgrüße

Lasse
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Re: T3 Doka Absetzkabine bauen - Erfahrungen ?

Beitrag von Hacky » 14.09.2020, 08:46

Moin Bierdeckelchen,
die Aufnahme kannste bei meiner Tischer abgucken, steht aufgesattelt auf dem Hof...
Lieber mit nem Holzlenkrad in der Brust sterben, als mit Airbag 100 Jahre alt werden!

T3 Posti, AAZ, Bj 92, grüne Unsinnplakette
T3 Pritsche, JX, Bj 90, Rostlaube, grüne Unsinnplakette
/8 230.6 Bj 68
Güldner G40S Bj 67

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Re: T3 Doka Absetzkabine bauen - Erfahrungen ?

Beitrag von metallikart » 14.09.2020, 09:04

Nimme auf keinen Fall Lärchenholz.

Lärchenholz hat Harznester. Gut für die Haltbarkeit, aber ansonsten.........
Nimm auch keine Eiche für die Auflage, die Säure der Eiche in Verbindung mit Metall ist kontraproduktiv

Gruss, Christian

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Re: T3 Doka Absetzkabine bauen - Erfahrungen ?

Beitrag von krohnkorken » 19.09.2020, 22:02

Hacky hat geschrieben:
14.09.2020, 08:46
Moin Bierdeckelchen,
die Aufnahme kannste bei meiner Tischer abgucken, steht aufgesattelt auf dem Hof...
Hört sich gut an, muss ich mal schauen wann ich zeitmäßig mal wieder in den tiefen Süden fahre :dance

Magst du mir und der Nachwelt ggf. sonst schon mal ein Foto schicken?

Gruß aus Kiel

Lasse
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Re: T3 Doka Absetzkabine bauen - Erfahrungen ?

Beitrag von krohnkorken » 22.09.2020, 19:57

Moin,
da die Roadranger ja leicht nach außen ausgestellt ist, wird diese ja die Karosseriebreite überschreiten, jedoch nicht die Gewsamtbreite über die Spiegel.

Im Netz habe ich zur Ladungssicherung gefunden:
- maximale Breite von Auto und Ladung 2,50m
- Höhe maximal 4m
- Überstand nach hinten: 1,5 m
- Überhang nach vorne nur möglich, wenn die Fahrzeughöhe über 2,5m beträgt, sonst nicht

Soweit meine Erkenntnisgewinnung.

Fazit: Maximalbreite 2,5m

Richtig? :gr :-bla

Gruß Lasse
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Re: T3 Doka Absetzkabine bauen - Erfahrungen ?

Beitrag von mib » 23.09.2020, 07:30

Richtig, seitlich überstehende Ladung muss vorne mit weissen und hinten mit roten Leuchten gekennzeichnet sein.
Ab 2.55m braucht's ne Genehmigung, ausser du baust nen Kühltransport - der darf 2.60 damit Palettenmass UND Isolierung reingeht.

Gruß
Michi
Der gestern seine LKW Theorieprüfung gemacht hat

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Re: T3 Doka Absetzkabine bauen - Erfahrungen ?

Beitrag von krohnkorken » 28.09.2020, 19:48

Moin,
was zählt denn, Karosseriebreite oder die Breite über die Außenspiegel?

Gruß Lasse
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Re: T3 Doka Absetzkabine bauen - Erfahrungen ?

Beitrag von remmlatshofer » 28.09.2020, 20:20

Die Außenspiegel, wenn einklappbar, dürfen breiter sein.
Sonst hätte kein LKW oder Omnibus Rückspiegel dran :-bla
Gruß Rainer

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Re: T3 Doka Absetzkabine bauen - Erfahrungen ?

Beitrag von puffin » 30.09.2020, 19:45

Hacky hat geschrieben:
14.09.2020, 08:46
Moin Bierdeckelchen,
die Aufnahme kannste bei meiner Tischer abgucken, steht aufgesattelt auf dem Hof...
Ja bitte Foddos, hier sind noch mehr interessierte Bastler an Bord. :sun
Gruß Peter
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Re: T3 Doka Absetzkabine bauen - Erfahrungen ?

Beitrag von Hacky » 01.10.2020, 15:43

Ich muss erstmal wieder sehen wie ich hier Bilder reingestellt bekomme.
Aber eigentlich ist es eine ganz simple Konstruktion.
Im Kabinenboden sind M10 Muttern eingearbeitet, die Befestigung zu den Klappenaufnahmen ist ein 4cm breites Winkeleisen
50 x 5, in einem Schenkel ein 12mm Loch zum verschrauben am Kabinenboden, am anderen Schenkel ein 4cm langes Rohrstück angeschweißt
fertig...
Lieber mit nem Holzlenkrad in der Brust sterben, als mit Airbag 100 Jahre alt werden!

T3 Posti, AAZ, Bj 92, grüne Unsinnplakette
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/8 230.6 Bj 68
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Re: T3 Doka Absetzkabine bauen - Erfahrungen ?

Beitrag von krohnkorken » 12.10.2020, 21:47

Moin,
alles klar Hacky, Fotos kannst du mir sonst einfach per Mail schicken, dann tu ich die hier gerne rein :dance

Bin mal wieder ein wenig am Grübeln, wie ich am besten die Lösung für den Durchgang von der Kabine zur Karosse hinbekomme.

Folgenden Plan hätte ich:
Rückwand der Doka wie eingezeichnet aufschneiden, einen Vierkantrahmen aus Stahl mit 20-30 mm einschweißen.
Dafür wird dann der dicke Längsträger oberhalb der Sitzbanksitzfläche in der Mitte getrennt. Gibt das Probleme mit dem Tüv? Kann ich weiterhin noch die Doka Rückbank für 3 Personen nutzen?

Verschließbar mit Serviceklappe vom Wohnwagen in der Kabine, mit einem Alublech und einer Gummidichtung in der Rückwand der Kabine. Und wenn alles montiert ist, dann soll der Übergang mit einem Wellenbalg gedichtet werden.

Bessere Ideen?

Dann gerne!

Gruß Lasse
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Re: T3 Doka Absetzkabine bauen - Erfahrungen ?

Beitrag von puffin » 14.10.2020, 09:25

Lasse...
Du willst nach hinten kriechen?
Ich kenne die Variante (wie in einem anderen Thread bereits beschrieben) mit der Öffnung bis zum Boden.
Links und rechts jeweils Back to back Sitze.
Zusätzlich die Ladefläche im Tresorbereich auf der Breite deiner Rückwandöffnung entfernen.
Somit kann man bequem nach hinten laufen.
Für den Betrieb ohne Kabine muss man sich natürlich ein Abdichtkonzept überlegen.
Das dürfte aber nicht das große Problem sein.
Gruß Peter
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Re: T3 Doka Absetzkabine bauen - Erfahrungen ?

Beitrag von krohnkorken » 14.10.2020, 11:06

Moin,
an die große Öffung hatte ich auch gedachte,
ABER

Wir sind bald zu fünft und da brauche ich fünf Sitzplätze, d.h.
- Sitzbank hinten (3) zwei Einzelsitze vorne, die Sitze vorne mit drehkonsole
Oder
- zwei Sitze hinten (B2B) und vorne einen Einzelsitz mit Drehkonsole und die Doppelsitzbank, die dann aber noch einen Halter braucht für die Rückwärtige Abstützung und ist dann schlecht drehbar...
Alternativ vielleicht noch:
Größerer Ausschnitt und dafür hinten einen B2B Sitz vor der Öffnung!

Leider ein notwendiges Dilemma

Wenn du den Link mit dem Thread mit der großen Öffnung hast bin ich dir sehr dankbar!
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Re: T3 Doka Absetzkabine bauen - Erfahrungen ?

Beitrag von newt3 » 14.10.2020, 12:34

vielleicht ganz interessant: http://www.bullifreundeostfriesland.de/ ... %2001.html
->hinten mittig einen sitz wo sich die lehne klappen läßt wäre da wohl auch noch möglich
->klar der durchstieg ist eng, eher ein notdurchstieg (den du bei vorne aufgebauter liegefläche eh nur noch krabbelnd entern kannst
ich denke mal die kabine bekommt eine tür und der durchstieg ist eh nur notdurchstieg? alles andere halt ich für unpraktikabel (erst gebückt in die doka, dann um die ecke noch eine ordentliche stufe in die kabine....und danach wieder raus wenn du mittags mal draussen den tisch decken möchtest....geht über eine treppenleiter von aussen sicher besser auch wenns hoch ist)

würdest du eine feste kabine draufbauen tät ich sagen: schneid doch das dach mit auf in dem bereich wo der durchstieg ist. dann kannst vorm durchstieg bereits im fahrzeug stehen ( https://encrypted-tbn0.gstatic.com/imag ... g&usqp=CAU )
->geht ggf auch bei absetzkabine. das bild stammt ja glaub von einer road ranger mit der großen kabine
->klar wäre es dann erheblich schwieriger den ausschnitt ohne kabine zu verschließen. da braucht es dann wohl einen geraden kasten, ggf ohnehin als verstärkung für doka und dach. also etwas eingriff ins fahrzeug (den du ja evtl vermeiden möchtest?)
->auch wirst um obendrüber ein vernünftiges bett zu haben dann zusätzlich ca 10cm an höhe einplanen müssen es sei denn du legst das bett soweit nach vorne dass der durchstieg unabhängig vom bett ist. das würde dann wohl einen überhang nach vorne über das doka dach bedeuten (ggf plant man auch direkt vorne 2 längsbetten...klar das wird dann recht lang aber im alkoven quer übereinandersteigen wenn einer mal aufs wc muss nervt ohnehin....2x70cm längsbetten links und rechts, mittig den einen 60cm durchstieg, da ist man mit dem kabinensandwich aussen vermutlich bei 215cm kabinenbreite.

2 sitze vorne würd ich für sinnvoll halten. zu dritt vorne ist doch irgendwie unbequem. desweiteren kommt für das kind vorne mittig auch noch die diskussion mit dem dreipunktgurt usw. auch kannst du so die doka durch einzelsitzdrehen halt irgendwie mit als wohnraum nutzen (was bei beifahrerdoppelbank quasi ausfällt es sei denn man macht sich die mühe einer 3er flipbank für ganz vorne)

---------
ob das ganze überhaupt vernünftig ist? karrman missouri (oder vergleichbar) kaufen und gut. schon die hohe einsteigerei in die kabine wird einfach nerven (für 2 personen outdoor täglich woanders mag das gehen aber 5 personen familie auf dem campingplatz mehrere tage da ist es eigentlic hilfreich, wenn das mobil an sich gut und einfach zu betreten ist).

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Re: T3 Doka Absetzkabine bauen - Erfahrungen ?

Beitrag von Kelly » 14.10.2020, 12:53

Um das Problem mit 3 Personen hinten sitzen zu lösen:

Den Durchstieg nicht ganz so tief machen (ca. bis Oberkante hintere Sitzfläche).
Die Rückenlehne im oberen Bereich verstärken (weil der Träger hinter der Sitzbank für die Durchstiegsöffnung ja entfernt wird)
Die Rückenlehne so bauen, dass sie wegnehmbar ist (wenn ich mich recht erinnere besteht die Befestigung aus ein paar schrauben im oberenb Bereich der Lehne- Flügelschrauben rein und gut. Dann kann die Lehne zum Durchkrabbeln entfernt werden und man muss nur einmal über die Sitzfläche steigen)

oder eine dreiteilige Lehne bauen, bei der der mittlere Teil klappbar/ entfernbar ist.
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Re: T3 Doka Absetzkabine bauen - Erfahrungen ?

Beitrag von puffin » 16.10.2020, 07:14

@Krohnkorken
Schau mal hier
viewtopic.php?f=1&t=108458
Gruß Peter
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Re: T3 Doka Absetzkabine bauen - Erfahrungen ?

Beitrag von krohnkorken » 16.10.2020, 19:54

Moin moin,
habe heute nochmal mit der Frau beraten und mit dem Edding ein wenig auf der Karosse gezeichnet.

Die entspannteste Variante wäre sicherlich die mit der großen Öffnung im Dach, jedoch ist die Lösung zum Verschließen nicht so einfach, da traue ich mich nicht so ran....

Daher werde ich wohl den 80x80cm Durchstieg nehmen mit einem B2B Sitz und zwei Einzelsitzen oder vorerst die Doka Rückbank drin lassen (ist ja nur mit zwei Kreuzschrauben oben fixiert!
(Umbau Eriba Troll)

Die Wohnkabine ist noch nicht gebaut und wenn die nicht den Vorstellungen entspricht, kann ich relativ schnell Rückrüsten bzw. mit der Öffnung leben.
Außerdem traue ich mich da technisch am besten ran!

Wenn ich das kleine Fenster von der Doka nach hinten außen verschließe und einen Vierkantstahlrahmen einschweiße für den Durchstieg und mit einem Blech verschließe muss ich dafür eine Einzelabnahme machen? Oder geht das so durch, eher nicht oder?

Das ist die einzige schwache Stelle, bei der ich mir nicht sicher bin! Karosserieumbauerfahrene vor!

Gruß und vielen Dank für eure Mühen und Ideen, ich bin begeister! :dance :dance :suff
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Re: T3 Doka Absetzkabine bauen - Erfahrungen ?

Beitrag von krohnkorken » 16.10.2020, 19:55

Es wird ja immerhin ein dicker Querträger hinten zerschnibbelt!
Andererseits kommt ja ein Vierkantrahmen wieder rein...

Macht mich schlau!

Ansonsten bleibt wohl nur die Rückfrage beim Tüv Prüfer des Vertrauens!

Soll dann so wie hier gebaut werden:

https://www.youtube.com/watch?v=E12KayuHr_o
2:15 Minute

Gruß Lasse
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Re: T3 Doka Absetzkabine bauen - Erfahrungen ?

Beitrag von neujoker » 16.10.2020, 20:21

Wegen der Breite:
Denke daran, dass die Scheinwerfer und Schlussleuchten nicht weiter als 40 cm von der Fahrzeug-/Ladungsaußenkante weg sein dürfen. Ansonsten gibt es noch lichttechnischen Zusatzaufwand.
Ich wünsche allen unfall- und störungsfreie Fahrt mit dem VW-Bus
Joachim
Von mir ev. gesetzte Lieferanten-links sind keine Empfehlung sondern Beispiel für die Verfügbarkeit von Teilen.
Irren ist menschlich; ich antworte nicht mehr auf PN, fragt im Forum

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Re: T3 Doka Absetzkabine bauen - Erfahrungen ?

Beitrag von Klaus-Peter » 18.10.2020, 17:10

Hallo Lasse
Das Sitzproplem habe ich mit einer zweiersitzbank aus dem T4 gelöst.
Sitzbank hinter den Fahrersitz in Längsrichtung.
Einzelsitz aus dem T4 (klappbar) hinter den drehbaren Beifahrersitz.
Genug platz für einen durchgang und den Einzelsitz, kann man dank der Pilzkopfbefestigung wunderbar herausnehmen.
Ich fahre meine selbstbaukabine seit über 30Jahren, die Sitzkombination hatt sich bei mir bewährt.

Bei der Kabinenbreite maximal 2,00m innenbreite für Längsbett und ganz wichtig!!!
gewichtsparen wo immer es geht.

Kabinenbefestigung siehe Bilder
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gruß Klaus-Peter

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Re: T3 Doka Absetzkabine bauen - Erfahrungen ?

Beitrag von krohnkorken » 19.10.2020, 21:13

Wenn so ein Vierkantrahmen reicht, dann würde ich gleich mal die Flex kreisen lassen.

Nur wenn der Bus (derzeit abgemeldet, ohne Tüv) so nicht durch den Tüv geht, wäre es wohl eher ungeschickt!

Gruß Lasse
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Re: T3 Doka Absetzkabine bauen - Erfahrungen ?

Beitrag von Max Power » 20.10.2020, 05:57

Mach 2 Fotos von der Kabinenrückwand und fahr damit zur Prüfstelle zum Gespräch.

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Re: T3 Doka Absetzkabine bauen - Erfahrungen ?

Beitrag von metallikart » 20.10.2020, 07:58

Guten Morgen,
also ich würde mir für die Kabine kein Loch in die Karosse schneiden.
Wie oft will man denn aus dem Fahrerraum in die Kabine?
Ich hatte jahrelang ne Tischer auf meiner Doka. Ohne Durchgang.

Gruss, Christian

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Re: T3 Doka Absetzkabine bauen - Erfahrungen ?

Beitrag von puffin » 20.10.2020, 12:30

@Klaus- Peter
Hast du vielleicht mal ein paar Fotos deiner Kabine.
Mich würden da ein paar Details interessieren, v.a. Abdichtung/ Anschluß Kabinenrückwand, Befestigung auf der Ladefläche, welches Material wurde für die Grundkonstruktion verwendet und wie verfügt (Schweißen, Nieten oder Schrauben).
Danke im Voraus. ;-)
Gruß Peter
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Re: T3 Doka Absetzkabine bauen - Erfahrungen ?

Beitrag von Klaus-Peter » 25.10.2020, 20:45

Hallo Peter
meine Kabine habe ich in zwei teilen Laminiert .
Trennung ist der länge nach.
Die Form wurde als negativform aus weiß beschichteten Spanplatten hergestelt.
In die Ecken noch eine kleine leiste, und ungenauigkeiten mit Knetmasse verschlossen.
Im Anschluß Form eingewachst,Celcoat darauf und drei lagen Glasgewebe mit Polyesterhartz.
Nach dem trocknen einkleben einer Pu Schaumpatte aus geschlitztem schaum mit speziellem Kleber.( 35mm Schaum)
Im Anschluß nochmal 2 lagen glasgewebe.
Dann die Form umbauen und das ganze nochmal.
Beide hälften zusammenlaminieren und fertig ist der Rohbau. :g5
Der Durchbruch Kabinenrückwand ist identisch mit Roadranger, Dach,Rückwand und Pritsche als ausschnitt.
Abgedichtet mit Mosgummi und aufsteckdichtung ähnlich der Türgummis.Ein flexibler balk ist nicht ervorderlich da in dieser Fahrzeuggröse keine nenenswerte verwindung entsteht.
Befestigt ist das ganze ding mit einem verklebten und verschraubten Rohrramen.
gruß Klaus-Peter
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Re: T3 Doka Absetzkabine bauen - Erfahrungen ?

Beitrag von krohnkorken » 29.10.2020, 11:34

Moin,

für das "Auftrennen der Rückwand" habe ich folgende Info vom Prüfingenieur bekommen:

"Wenn der Vergleich besteht (Herstellerumbau, wo und wie wird getrennt und eingeschweißt!) und die Arbeiten sach- und fachgerecht ausgeführt werden, sollte nichts dagegen sprechen."

Hat also jemand einen originalen Durchgang zur Kabine (Tischer oder Roadranger) und kann mir Bilder davon machen?

Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.

Gruß Lasse
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Re: T3 Doka Absetzkabine bauen - Erfahrungen ?

Beitrag von puffin » 31.10.2020, 19:44

Also Klaus-Peter...das hast du fein gemacht.
Laminieren wird wohl dann auch Mittel der Wahl bei mir.
Wobei ich eher Richtung Kabine a la Alusingen tendiere, aber das ist ja beim Rohbau kein großer Unterschied.
Ich stelle mir vor, die Negativform im Ganzen zu bauen, rückbaubar dann nach innen..
Oder vielleicht den Rahmen mit einer dünnen Platte (Siebdruck?) beplanken und dort fest drauflaminieren.
Auf das Rahmenmaterial habe ich mich noch nicht festgelegt, da werde ich wohl erst ein paar Tests machen.
Die Konstruktion bei dir auf der Ladefläche ....dichtet die Kabinenrückwand bzw Ladefläche, wenn du ohne Kabine fährst?
Gruß Peter
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Re: T3 Doka Absetzkabine bauen - Erfahrungen ?

Beitrag von Klaus-Peter » 08.11.2020, 14:52

Hallo
vileicht für den ein oder anderen interesant.
Nicht meiner.
https://womobox.de/forum/thread/8763-gr ... /?pageNo=1

gruß Klaus-Peter

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