ARC die Hundertste...oder mein Tag beim Tüv

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ARC die Hundertste...oder mein Tag beim Tüv

Beitrag von Münsteraner » 25.02.2011, 17:59

So Leute und wieder muss ich mich mit einem mehr oder weniger großen Problem an euch wenden.
Ich habe ja schon bereits im letzten Jahr übers forum diese sog. Gutachten zum Eintragen der ARC Felge ADB73 bekommen.
Da bei meinem Autotöff heut Tüv und AU drann waren wollte ich auch gleich das KAW Fahrwerk und die Felgen eintragen lassen.
Also Felgen draufgeschmissen und hingeeiert.
Nach ner Stunde Wartezeit fahr ich in die Halle und mir fällt ein komsicher Fleck auf meinem Schuh auf.....Na nu wasn das???
Während der Prüfer ums Autoschleicht und festtsellt das Fahrwerk und Felgen nicht original sind, was ich ihm ja auch erst vor 3min. erklärt habe, werf ich schnell n flüchtiegen Blick in den Fußraum unter die Pedalen um festzustellen das mir da Bremsflüssigkeit langsam aber sicher auf die Pedale tröpfelt.......Na super perfekter Zeitpunkt!
Das ist also mein erstes Problem, ich kann keine Undichtigkeit feststellen, außer das im Vorratsbehälter was fehlt und unten alles nass ist. Auch nach der demontage einieger Verkleidungsteile konnt ich kein Leck ausfindig machen.
Jemand ne idee??? Meine Vermutung fiel mal wieder auf den Kupplungsnehmerzylinder, werlcher jedoch pupstrocken ist.
Soweit so gut nun aber zu meinem Hauptanliegen:
Obwohl ich mich mit meinem Gutachten und dem dazugehörigen Nachtrag über die Traglasterhöhung schon auf der sicheren Seite gewähnt hab war nischt mit Eintragen.
Diese Art von Gutachten werden nicht mehr anerkannt und das schon seit mehr als 10 Jahren, somit ist ein Eintragen der Felgen-ReifenKombi ausgeschlossen.
Der Prüfer fordert ne ABE, werlche es für diese Felgen ja scheinbar nicht gibt.
Ich könne meine Felgen wegschmeißen, weil somit auch kein anderer damit was anfangen kann meint er ... :box
Auch ne Einzelabnahme sei auf Grundlage meiner vorhandenen Prüfberichte komplett ausgeschlossen und er würde sich sogar strafbar machen.

Als ich den guten Man dann versucht hab klar zumachen das dass doch immernoch die gleichen Flegen sein wie zu erstellung des Gutachtens und die wohl kaum jedes Jahr an Tragkraft verlieren droht mir der Kerl doch tatsächlich damit das er solche Beratungsgeschpräche auch berechnen könne...

Nachdem ich mich dann noch ein wenig über die Deutsche Bürokratie ausgelassen hab, bin ich dann vom Hof geeiert, ohne AU, HU und wiedermal auf illegalen Felgen :evil: :evil: :evil: was n scheiß Tag!

Naja und jetzt bau ich mal wieder auf eure mithilfe, was kann ich tun oder wie krieg ich den Mist doch noch eingetragen?

.....in erwartungsvoller Hoffnung :suff
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Re: ARC die Hundertste...oder mein Tag beim Tüv

Beitrag von T3-Staff » 25.02.2011, 18:03

Mahlzeit!Vorne wirds wohl der Geberzylinder sein.
Frage:Warst du auch wirklich beim Tüv,oder bei einer anderen Orga?
Letzte ARC-Eintragung lag bei uns vor 2 Wochen.Ohne probs.
Gruß Frank!

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Re: ARC die Hundertste...oder mein Tag beim Tüv

Beitrag von t3tommy » 25.02.2011, 18:11

Hey,

hab meine 2009 eintragen lassen, dort gabs allerdings auch gar keine Probleme.

Kann dir gerne mal das Gutachten vom TÜV einscannen und schicken wenn dir das weiterhilft.

Thomas
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Re: ARC die Hundertste...oder mein Tag beim Tüv

Beitrag von Münsteraner » 25.02.2011, 18:24

@t3tommy: Ne ist nett, aber das Gutachten was im Netzt rumgeistert hab ich ja, das ist ja angeblich ungültig :kp

@T3-Staff: Ich war beim Tüv, hab heut Mittag aber auch schon bei der Konkurenz angerufen und die haben mir das gleiche gesagt.
Im i-net liest man immer mal wieder das es bei manchen Prüfern trotzdem klappt.
Vielleicht einfach nochmal zu nem andern Prüfer?
Aber ne ABE oder was anderes als das vom Tüv Pfalz gibts doch eh nicht oder?

Gruß Olli
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Re: ARC die Hundertste...oder mein Tag beim Tüv

Beitrag von Boxer-Tom » 25.02.2011, 18:37

Hi Olli,

das sist schon komisch - ich hab meine erst letzten Sommer beim TÜV eintragen lassen.

Dieses Gutachten hat zwar keine Gültigkeit mehr, aber laut meinem Prüfer ist es gut, wenn man das dabei hat
zur Einzelabnahme, weil er dann sieht, daß die Felgen ursprünglich auch für den T3 erlaubt waren und auch wegen der Traglast.

Das einzige, was er bemängelt hat, waren die Reifen - weil bei den 225/60/15 vorne die
ausreichende Abdeckung nicht mehr gewährleistet ist (trotz Beplankung).

Falls ich Dir irgendwas einscannen und schicken soll, dann gibst bescheid.

Gruß Tom
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Re: ARC die Hundertste...oder mein Tag beim Tüv

Beitrag von t3tommy » 25.02.2011, 18:40

Hey,

hab einmal das Gutachten vom TÜV

und

ein Gutachten/ABE vom TÜV Pfalz
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Re: ARC die Hundertste...oder mein Tag beim Tüv

Beitrag von remmlatshofer » 25.02.2011, 19:04

Bei mir gings vor ca. 3 Jahren auch erst auf den zweiten Anlauf. Der Dekra-Prüfingenieur, der in unserer Dorfwerkstatt die Abnahmen macht, hat sich geweigert, die ARCs einzutragen, aber er sagte dazu, daß der TÜV das noch darf.

Der Chef-Prüfingenieur beim TÜV hat sie dann auch ohne Schwierigkeiten und ohne Mängel eingetragen.
Gruß Rainer

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Re: ARC die Hundertste...oder mein Tag beim Tüv

Beitrag von T3-Staff » 25.02.2011, 19:08

Mahlzeit!Es gibt nur den Prüfbericht vom Tüv-Pfalz.
Nr.: 5508801106
Und der is insoweit immer noch gültig als das er als Grundlage für die Eintragung herhalten kann.
Nur gabs schon ab 94 den Unterschied das die alten nich nach EU-Recht erstellten nicht mehr von jedem Prüfer oder von jeder Org eingetragen werden dürfen.
Deswegen fragte ich extra wegen beim Tüv.
Nur die dürfen eben in den alten BL,Dekra eben in den NBL.
Nur das Monopol bröckelt immer weiter.
Genauso sah es mit den ARC auch immer so aus das sie laut Nachtraggsgutachten auch für Aufgelastete ausreichend waren.
Nur hat das auch nich jeder Prüfer begriffen.
Der Felge mit ein und denselben Nr und Maßen is es nämlich egal ob der Nachtrag für den T3 oder T4 erstellt wurde.
Geht schließlich um die Traglast der Felge.Die verändert sich nich,egal auf was fürm Auto.
Bei der Abnahme der ARC kanns dir nur jetzt passieren das es statt 38€ eben 53€ kostet.
Such dir nen anderen Prüfer.
Gruß Frank!

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Re: ARC die Hundertste...oder mein Tag beim Tüv

Beitrag von Münsteraner » 25.02.2011, 19:22

@ T3tommy: Danke, ich werd bei Bedarf auf dich zurück kommen, hab nur das vom Tüv Pfalz :sun

@ Boxer-Tom: Hey Tom, ich hab dich letztes Jahr schon wegen den ARC´s genervt falls du dich erinnerst :lol:
Ich werd jetzt wohl erstmal so machen wies der T3-Staff gesagt hat. Halt mal nen anderen Prüfer testen und sehn was dabei rumkommt, vielleicht hab ich ja nur nen Honk erwischt :tl

@T3-Staff: Du machst mir Hoffnung, beim Tüv hat man mir gesagt ne Einzelabnahme kost ca.150Euro, deshalb hab ich mich auch darauf eingestellt. Mit 53Euro könnt ich mehr als Leben!

...so und nu mal wieder besten Dank für die schnelle Hilfe jetzt gibts erstmal :suff
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Re: ARC die Hundertste...oder mein Tag beim Tüv

Beitrag von Boxer-Tom » 25.02.2011, 22:53

Münsteraner hat geschrieben:@ T3tommy: Danke, ich werd bei Bedarf auf dich zurück kommen, hab nur das vom Tüv Pfalz :sun

@ Boxer-Tom: Hey Tom, ich hab dich letztes Jahr schon wegen den ARC´s genervt falls du dich erinnerst :lol:
Ich werd jetzt wohl erstmal so machen wies der T3-Staff gesagt hat. Halt mal nen anderen Prüfer testen und sehn was dabei rumkommt, vielleicht hab ich ja nur nen Honk erwischt :tl

@T3-Staff: Du machst mir Hoffnung, beim Tüv hat man mir gesagt ne Einzelabnahme kost ca.150Euro, deshalb hab ich mich auch darauf eingestellt. Mit 53Euro könnt ich mehr als Leben!

...so und nu mal wieder besten Dank für die schnelle Hilfe jetzt gibts erstmal :suff
Ach, genervt hast Du nicht......

Für die Eintragung hab ich auch knapp 50,- Euros bezahlt - also keine 150,- :shock:

Ich würde das auch mal bei nem anderen Blaukittel versuchen.
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Re: ARC die Hundertste...oder mein Tag beim Tüv

Beitrag von T3-Staff » 26.02.2011, 00:40

Mahlzeit!Hmh,Überleg!Von deinem Eintragungsprob. mit den ARC mal abgesehen-Ich komm nich auf die 150€ bei Felgen.
Nich bei ner Einzelabnmahme,selbst wenn der Prüfer die Felgen und die Reifen jeweils einzeln sieht.
Wenn er das tut is er eh nen Korintenkacker.
Aber auch bei 2 einzelnen Vorgängen komm ich da nich drauf.
Nich nach der Gebührenordnung,ganz zu schweigen von dem was wir zahlen.
Gruß Frank!

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Re: ARC die Hundertste...oder mein Tag beim Tüv

Beitrag von Münsteraner » 28.02.2011, 16:10

Moin Männers,
komme grad vom TÜV und habn paar News, also ich war jetzt bei nem anderem, dem war das Gutachten zwar genug, doch will er jetzt die laut gutachten vorgeschriebenen Radlaufverbreiterungen haben :evil:
Ich ihm versucht klar zu machen das dass garnicht nötig sei weil die Reifen genug abgedeckt werden, doch er hatte nichtmal die Zeit dazu sich den Bulli anzugucken. Geht nicht so, laut Gutachten müssen die da sein bitte die Prüfhalle verlassen...

Ich könnt echt ausrasten, selbst hinten wo das Rad wirklich deutlichst im Radkasten und unter dem Kotflügel veschwindet soll ich Radlaufverbreiterungen montieren.
Mal abgesehn davon das ich das garnicht will weils total hässlich ist gibts doch für hinten auch garnix oder?
Syncro-Ecken und Schmutzfänger reichen angeblich nicht und für vorne kenn ich nur die von den Postis???
Das beste ist das Bördeln oder Ziehen angeblich auch nicht konform sei weil im Gutachten wörtlich steht für ausreichende Abdeckung is durch montage entsprechender Verbreiterungen zu sorgen, oder so ähnlich.

Ich bin echt ratlos und kurz davor die scheiß Dinger bei egay zu verticken, erst neue Reifen, Felgen aufarbeiten lassen und nu son scheiß... :kotz

Gibts vielleicht noch n Gutachten wo davon nichts drin steht?

cheers olli
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Re: ARC die Hundertste...oder mein Tag beim Tüv

Beitrag von neujoker » 28.02.2011, 21:20

Du willst von hier etwas wissen, ohne dass du alle Infos rüber gibst. Welche Reifendimension hast du denn montiert? Wenn breiter als 195, dann hat er recht. Bei 205 reicht ggf. ziehen der Radläufe (Auflage 10), die Ursache ist da die ET21. Bei breiteren Reifen muss halt "angebaut" werden (Auflage 11). Entweder er hält sich an das Gutachten und die Richtlinie 78/549/EWG in der Fassung "Richtlinie 94/78/EG der Kommission vom 21. Dezember 1994 zur Anpassung der Richtlinie 78/549/EWG" oder eben nicht.
Die gleichen Probleme hättest du z.B. auch mit den Mangels 7J15 ET 23. Der erste Knackpunkt ist die Hinterachse.
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Re: ARC die Hundertste...oder mein Tag beim Tüv

Beitrag von Daniel83 » 28.02.2011, 22:04

So eine Eintragung funktioniert doch auch per Einzelabnahme. Dann hält er sich nicht an das zweifelhafte Gutachten und verantwortet die Eintragung selbst. Ich habe ja auch Felgen mit ET11, 205er Reifen und einer Breite von ich glaube 7J. Ich habe lediglich die "Star"- Federn eingebaut, damit er etwas tiefer kommt und die Reifen weiter im Radhaus verschwinden.
Ich hatte glaube ich einen ziemlich kulanten Prüfer, obwohl er mich auch 2 mal hat antanzen lassen.

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Re: ARC die Hundertste...oder mein Tag beim Tüv

Beitrag von T3-Staff » 28.02.2011, 23:08

Mahlzeit!Unglaublich,echt Unglaublich.
Soviel Theater mit ARC,oder eben anderen Felgen in der Größe und vergleichbarer ET hab ich noch nie gehabt und noch nie was von gehört.
Ich kann dir jetzt ausm Stehgreif mal schnell mind. 10 Leute nennen die mit ARC bei mir waren zum Eintragen,oder mit den ARC zum Auflasten waren.
Die am meisten vermittelten Reifen für die 7x15 bei uns waren die 215/65.Und die wurden auf den ARC eingetragen,genauso wie auf Mangels oder Ronal KBA 40500.
Und die Abdeckung reichte aus.
Ne zusätzliche Abdeckung wurde bei der Größe nie verlangt und war auch nie erforderlich.
Und da brauchte es auch kein zudrücken der Augen,seitens des Prüfers, zu.
Aber naja,jeder Prüfer is ja anders.
@Joachim:Warum kommt das mit der Abdeckung gerade an der Hinterachse zu tragen,also der Knackpunkt?
Gruß Frank!

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Re: ARC die Hundertste...oder mein Tag beim Tüv

Beitrag von Münsteraner » 01.03.2011, 08:52

Hallo Joachim,
du hast natürlich vollkommen Recht!
Also montiert sind vorne wie hinten 225 er. Die Sache ist halt folgende, die Reifen sind hier beim örtlichen Reifenhändler neu drauf gekommen, Achsvermessung und auch montiert worden.
Der Händler ist selber Bullifahrer (6Stück!) und kennt diese Rad/Reifenkombi und sagte mir bei der Montage das ich das ohne Probleme eingetragen bekomme.
Die Reifen schauen auch höchstens 1mm über den Rafdlauf heraus, also nötig wäre es eig. nicht.
Er hatte mir auch angeboten sich um die Eintragung zu kümmern, was bei ihm allerdings 160-180 Euronen kosten würde.
Da aber im Forum Preise zwischen 50-100 Euro herumgeistern wollte ich das selber in die Hand nehmen um das Geld zu sparen.
Naja wie auch immer, jedenfalls hat sich der Prüfer das Auto nichtmal angeguckt, er hat sich halt stumpf am Gutachten hochgezogen.
Als ich gestern erneut beim Händler angerufen hab um ihm mein Problem zu schildern bot er mir aufklebbare Verbreiterungen an für 120!!! Euro. Das sitzt bei mir im Moment nicht dran, und so hab ich mich nu entschlossen die Reifen zu demontieren, mich um TÜV/AU zu kümmern und das Auto später zur Eintragung doch zum Händler zu bringen :evil:
Er sagte mir übrigens auch das er noch nie solche Probleme bei der Eintragung der Felgen hatte und er hätte davon schon einiege eingetragen. Ich weiß nicht obs an mir liegt aber ich bin langsam echt am verzweifeln!
Und meiner Meinung nach besgt dieser Punkt 11 nichts anderes als das Radabdeckung genug vorhanden sein muss und nicht das werlche montiert werden müssen. Ich mein hinten stehen die Reifen dermaßen im Radkasten wieso sollte ich da irgendwas anbauen?

Nun gut ändern lässts sich ja nu eh nimmer, ich werd mich melden wenn ich n Stück weiter bin :looser

Ich danke mal wieder für euren Mühen :g5
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Re: ARC die Hundertste...oder mein Tag beim Tüv

Beitrag von neujoker » 01.03.2011, 10:06

Lese einmal das Gutachten genau. Die Auflagen 10 und 11 sind definitiv speziellen Bereifungen zugeordnet.
Die von mir in meinem letzten Beitrag angeführte EWG-Richtlinie beschreibt genau, was unter Radabdeckung zu verstehen ist. Abweichungen davon sind nur unter den auch dort genannten Ausnahmen möglich.
Unten hab ich ein Bild aus Carsformitaly eingebunden, das das ganze ganz gut darstellt.


Die Hinterachse ist der erste Knackpunkt: Wenn du die normalen Stoßfänger dran hast, dann ist die Abdeckung nach hinten wesentlich eher unzureichend, weil der Radlauf hinten insbesondere unten stärker nach innen gezogen ist als als vorne, da die Karosse nach hinten schmaler wird. Die Kunststoffstoßfänger füllen diese Lücke weitgehend. VW hat wegen der größeren Bodenfreiheit an den Syncros bei gewissen Felge-Reifen-Kombinationen serienmäßig die Ecken oder gar Spritzlappen, die seitlich außen hochgezogen waren/sind, montiert.

Das ARC-Gutachten stammt von 1988 und wurde 1994 extra durch ein Austauschblatt mit diesen Auflagen aktualisiert.

Ein Tipp: Hole dir die Schoenek- (waren bei den Jokern zumindest vorne verbaut) oder die Südafrikaspritzlappen. Die gehen bis zu der seitlichen Sicke hoch und werden auf den Radlauf geklemmt. Die schaffen zumindest schon einmal eine ausreichende Abdeckung nach hinten.

Übrigens: Wenn man eine Eintragung erhält, die nicht den Vorschriften zum Zeitpunkt der Eintragung entspricht, dann hat man selbst und der erteilende Sachverständige ggf. bei einer späteren Kontrolle durch Polizei und Sachverständigen das Problem eines Entzuges der Betriebserlaubnis für das KFZ und den Aufwand für die Anpassung und Neuerteilung.
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
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Re: ARC die Hundertste...oder mein Tag beim Tüv

Beitrag von Münsteraner » 01.03.2011, 19:46

Hi Joachim
du merkst sicher das ich mit Tüv/Eintragung/Gutachten usw. keine Erfahrungen habe und um jeden Tipp dankbar bin :g5

Vielleicht hab ich den Punkt 10/11 einfach falsch verstanden!

Wie oben geschrieben gibts nu morgen erstmal TÜV/AU und wenn ich wieder Nerv hab geh ich das ganze mit den Felgen nochmal an.

Du schreibst ja was von Spritzlappen, ich hab hinten diese von dir beschriebenen Schmutzfänger die seitlich hoch gehn, sollte das schon reichen?

Für vorne hab ich mal was rausgesucht, meinst du diese Ecken? Ist das dann genug Abdeckung oder muss auf den Radlauf selber auch noch was?

Guck mal bitte hier: http://www.vw-winkler.de/Kotfluegel-Eck ... wie-Syncro" onclick="window.open(this.href);return false;

gruß Olli
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Re: ARC die Hundertste...oder mein Tag beim Tüv

Beitrag von neujoker » 01.03.2011, 20:50

Bei den Spritzlappen, die weiter hinten sind, kann es sein, dass die Abdeckung nicht ausreicht an der Oberkante der Lappen.
Die Ecken könnten vorne ev. schon ausreichen. Schau dir das mit der Grafik oben einmal genau bei deinem Auto an.
Ich habe die Südafrika-Spritzlappen montiert, aber aus anderem Grund - ich mag den Dreck und die Steinschläge nicht am Auto. Da hat die mal einer an meinem Atlantik fotographiert (Danke Christoph Boltze) http://www.vwpix.org/pictures/vwbus/Sta ... 1_03_2006/" onclick="window.open(this.href);return false;

Die Lappen gibts z.B. bei der Busschmiede als Satz für ca. 90,--€. Da wird außen am Blech nichts gebohrt sondern geklemmt.

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Re: ARC die Hundertste...oder mein Tag beim Tüv

Beitrag von Boxer-Tom » 01.03.2011, 21:39

Hi Olli,

so schauts von vorne mit 225/60R15 auf einem Bus mit Beplankung aus und das sind schon ein "paar" Millimeter mehr als einer, der da von der Abdeckung der Lauffläche fehlt. Du hast ja keine Beplankung und Stahlstoßstange, oder? Da fehlts dann noch ein bißchen mehr.....
Ich hab mal den Preis vom September 2010 für eine Einzelabnahme für Reifen/Felgen-Eintragung vom TÜV Süd rausgesucht; waren genau 46,30 Euro.

Gruß Tom

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Re: ARC die Hundertste...oder mein Tag beim Tüv

Beitrag von T3-Staff » 01.03.2011, 23:24

Mahlzeit!Es geht hier doch um ne Eintragung von Felgen mit nem Gutachten,oder?
Klar gibts da Unterschiede bei Reifenbreiten und auch dementsprechende Auflagen.
Aber so einen Krampf hab ich noch nie mitgemacht.
Reifenabdeckung-Entweder es is abgedeckt oder nich,gibts nix zu labern.
TE:Du sagst steht nen mm über,also nich abgedeckt.
Ob man über nen mm reden kann oder sagt das is nix -Andere Sache.
Dann die Zitate von EU-Richtlinien,Zeichnungen usw.
Sorry.Lesen kann ich viel,alles raussuchen auch.
Den § auch selber für mich auslegen.Konform mit Gesetzen oder Vorschriften is es dann immer noch nich.
Aber Praxis und Selbsterlebte Tüvbesuche sind was anderes.
Und von wegen-Eintragung is nix wert wenn Bullerei was will:Nix Neues.War schon immer so.
Nur hat ein Tüvi noch ein wenig selber zu entscheiden was Ihm genug is,also ausreichend.
Im Rahmen der Gesetze.
Meine 225/55 auf 7,5 und Et 30 sind legal.Mit Platten und ohne zusätzliche Abdeckungen.
Genauso wie alle anderen,hier gemachten Eintragungen mit 215/65 auf den 7 Zoll,egal ob Et 21,23 oder 25.
Gruß Frank!

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Re: ARC die Hundertste...oder mein Tag beim Tüv

Beitrag von Oldman » 02.03.2011, 00:41

Es muss nicht der Reifen abgedeckt sein sondern nur die Lauffläche. Das ist der Teil des Reifens welcher die Strasse berührt. Zur Not machst halt 5bar rein bei der Abnahme. :tl

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Re: ARC die Hundertste...oder mein Tag beim Tüv

Beitrag von neujoker » 02.03.2011, 12:01

@Oldman
Es muss nicht der Reifen abgedeckt sein sondern nur die Lauffläche.
das war möglicherweise mal bei einer landesspezifischen Auslegung der StVZO §36a. Einzig die erhabene Beschriftung usw zählen nicht mit. Siehe auch
Richtlinie 78/549/EWG
Anhang 1
2.1.1.1 . Zur Bestimmung der Breiten nach 2.1.1 werden die Aufschriften , die Verzierungen , die Scheuerleisten oder -rippen auf den Reifenflanken nicht berücksichtigt.

@T3-Staff
Aber Praxis und Selbsterlebte Tüvbesuche sind was anderes.
...............
Nur hat ein Tüvi noch ein wenig selber zu entscheiden was Ihm genug is,also ausreichend.
Im Rahmen der Gesetze.
Meine 225/55 auf 7,5 und Et 30 sind legal.Mit Platten und ohne zusätzliche Abdeckungen.
Zwischen vorhandenem Eintrag durch einen Sachverständigen und "legal" ist ggf. ein himmelweiter Unterschied. Und der Entscheidungsspielraum des TÜVi findet seine rechtlichen Grenzen in den Vorschriften. Wenn in den Vorschriften Kriterien eindeutig definiert sind, dann gibt es keinen Ermessensspielraum.
Und ich lege nichts aus, sondern ich zitiere nur die gültigen Vorschriften unter Angabe der Quelle - ganz im Gegensatz zu Anmerkungen anderer, die Tatsachenbehauptungen in den Raumstellen.
Ich wünsche allen unfall- und störungsfreie Fahrt mit dem VW-Bus
Joachim
Wann lernen Nutzer zu ihren Fragen auch vernünftige Angaben zu machen? :roll:
Irren ist menschlich; ich antworte nicht mehr auf PN, also nix mit Privatberatung, fragt im Forum

Der Magnum-Fahrer
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Re: ARC die Hundertste...oder mein Tag beim Tüv

Beitrag von Der Magnum-Fahrer » 10.07.2019, 10:12

Hallo allerseits,

uralter Beitrag, aber ich hatte jetzt diese Thematik auch. Vielen Dank an alle für die Infos in diesem Thread - hat mir sehr geholfen!

Also - Prüfer bei der HU hat sich wegen der Achslast quergestellt. Anscheinend hab ich vorher immer mit Winterreifen TÜV gemacht.

neujoker hat geschrieben:Lese einmal das Gutachten genau. Die Auflagen 10 und 11 sind definitiv speziellen Bereifungen zugeordnet.
...
Definitiv, und auch die Auflagen zur Achslast gelten nach der Tabelle "Verwendungsbereich" auf der zweiten Seite für manche Reifen und für andere nicht.
Hier hilft nur eins: Gutachten selbst lesen und zu 100% verstehen. Ich habe beim ersten Mal auch nur geschaut: ARC Felge passt, FZ-Typ und Reifengröße stehen drin, super, dann ab zum TÜV. Der Prüfer hatte aber nicht die Ruhe das Gutachten selbst zu lesen und ich war nicht auf eine Dokumentenschlacht und Argumentieren vorbereitet.
Beim zweiten Mal kannte ich dann das Gutachten auswendig und - siehe da - alles ok :mrgreen:

Die Knackpunkte waren:
1. Dem Prüfer erklären wie so eine alte, mit Schreibmaschine getippte Tabelle gelesen wird: Beispielsweise trennen die horizontalen gestrichelten Linien die Fahrzeuge voneinander, nicht aber die Bereifungen. Sprich alle Reifengrößen können auf allen Fahrzeugen verwendet werden.

2. Nicht alle Auflagen gelten für jeden Reifen. Hab ich erklärt: das ist wie die Liste der Zusatzstoffe auf der Pizzakarte. Hat ihm eingeleuchtet.

3. "Begrenzung der Achslast bei Fahrzeugen mit Achslast größer als 1300kg" betrifft mich nicht weil die maximale Achslast im Schein genau 1300kg ist. Der Mann in meiner Prüfstelle hatte es nicht so mit Dokumenten und Zahlen, oder einfach einen schlechten Tag. Ich hab nichts gesagt weil er trotz alledem fair geprüft hat und alten Autos gegenüber positiv eingestellt war.

Ich hab beim zweiten Mal mit farbigen Post-Its die Knackpunkte markiert und draufgeschrieben was die jeweilige Auflage für mein Auto bedeutet. Holzhammer-Methode, wie in der Schule auf Prüfungen lernen. Hat aber gut funktioniert :evil:

Nur über die Auflage 5 sind wir dann noch gestolpert - Metallventile. Hatte nie welche. Jetzt hab ich TÜV und Metallventile, wtf :holland

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