WBX 2.1l DJ gestorben - Wie geht es jetzt weiter?

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matsch30
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WBX 2.1l DJ gestorben - Wie geht es jetzt weiter?

Beitrag von matsch30 » 16.01.2012, 09:19

Hallo,
ich will es kurz machen. Der Motor meines Bulli ist mit nach 23 Jahren und 210tkm kaputt. Was es genau defekt ist, kann ich nicht sagen. Auskunft aus der Werkstatt "Motorschaden". Und so kam es dazu: Im letzten halben Jahr immer leichter Kühlwasserverlust (jetzt weis ich auch, das es eine WMD gibt...) immer schön neues nachgekippt. Dann plötzlicher Abfall der Heizung (Warmluft) und beginnende Lichterorgel bei Ölstand und Kühlwasser, gefolgt von musikalischer Unterstützung eines Summers und 2 dumpfen Schlägen aus dem Bereich des Motors - dann kam der Bus durch den Fahrer endlich zum stehen und der Motor wurde abgestellt. Dann lief noch Kühlwasser aus dem Motorbereich....Bitte keine Fragen, warum, weshalb, wiso, es tut schon genug weh.... :cry:

Jetzt kommt hoffentlich ihr ins Spiel - ich brauch eine Entscheidungsunterstützung von euch:
Wie kann es jetzt bei meinem Bus weitergehen. Der Motor ist derzeit nur eine Baustelle von anderen die anstehen.
Weiter bekannte Baustellen:
  • Tank muß ausgetauscht werden - Karies am 85l Öttinger-Tank
    Auspuffanlage - muß nach 23 Jahren auch mal teilweise erneuert werden
    Kupplung geht noch, ist aber am Limit und sollte Neu
    Getriebe hat einen Lagerdefekt - Brummen, wenn Schub aufs Getriebe kommt- Gänge laufen aber alle 1A.
Nach viel Studium des Forums habe ich einige Ansätze gefunden.
- ich bin nicht der klassische Schrauber und habe auch nicht die räumlichen Möglichkeiten, deshalb werde ich gegebenenfalls die Arbeiten von anderen (Firma oder Privat) machen lassen. Als Handwerksmeister bin ich durchaus lernfähig, wen mir Arbeiten angewiesen werden.
1. ATM - Kosten liegen so bei 2.900,-€, wieviel muß ich für den Aus- und Einbau rechnen?
2. Umbau auf 2e mit Euro2 - Wo liegen da die Kosten (ich kann nix selber machen)?
3. Umbau auf Subaru-Motor mit Euro2 - gleiche Frage zu den Kosten?
4. Instandsetzung Getriebelager (AAP) - welche Kosten?

...und nun die große Frage:
Wo läßt man sowas machen? Der Bus steht und ich kann ja nicht damit in D rumfahren. Gibt es Firmen oder Schrauber aus dem Nordbayerischen oder Oberfränkischen Raum die mir hier weiterhelfen können?

Als Optionen stehen für mich Reparatur meines T3 oder Ver- und Neukauf eines anderen T3 mit Hochdach und Campingausstattung.
Da ich meine Bus auch Beruflich als Packesel verwende, habe ich noch keine alternative zum T3 gefunden, der mir den gleichen Komfort bietet.

Soweit schon mal vorab mein Dank für Eure hilfreichen Antworten.

Grüße
Mathias
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Re: WBX 2.1l DJ gestorben - Wie geht es jetzt weiter?

Beitrag von Loudpipes » 16.01.2012, 10:29

Hallo,

vielleicht kann ich dir eine erste kleine Orientierung zum 2E geben.
Es gibt diverse gewerbliche Umbauer im Internet.

Zum Beispiel:

Code: Alles auswählen

Kpl. Preis inkl. : Motor, Teile , TÜV , AU  und neuem Tank, neuer Kupplung ,
Hosenrohr, Auspuff, B-Pumpe , neue Kopfdichtung, WAPU, VD Dichtung, Oelfilter, Steuerriemen, Keilriemen , Benzinpumpe, Oelwannendicht. Luftfiltereinsatz ,Oel, Frostschutz,Getriebeoel
Kerzen-Kabel-Vert-Kappe- Finger und KAT  *  4.500,00 EUR *  bis 12.2011
Umbaudauer 14 Arbeitstage
Allerdings geht er hier von einem Diesel aus. Bei einem WBX kommen evtl. noch Auf- /Abschläge dazu.

Grüße,
Manfred
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Re: WBX 2.1l DJ gestorben - Wie geht es jetzt weiter?

Beitrag von Exfofie » 16.01.2012, 10:34

Es gibt keinen besseren Motor als nen Originalen DJ in nem Bus. Also lass deinen reparieren, und freu dich weiter an ihm. Und nach 23 Jahren darfs auch schonmal das ein oder andere neue teil sein!!! Kupplung Auspuff, etc.


Ich behaupte das du mit allen reparaturen unter den genannten 4.5 teuros bleibst!!!

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Re: WBX 2.1l DJ gestorben - Wie geht es jetzt weiter?

Beitrag von boddah » 16.01.2012, 10:39

Beim WBX gibt es noch einen schönen Aufschlag z.B. wegen Ölwanne, Ölschnorchel, Motorlager usw.
Hatte ein Angebot über 5500€ (war nur interessehalber habe selber mal KFZ-Mechaniker gelernt)

Nachdem ich es mir aber doch nicht zumuten wollte, habe ich meinen WBX selber überholt (DJ)

Bin mit dem Motor auch sehr zufrieden (Verbrauch auf Strecke 10l)

ABER der 2e hat schon seine Vorzüge:

nur die hälfte an Steuern!
Ersatzteilpreise/Verfügbarkeit
UND NICHT DIESES DOOFE RUMGEZICKE DREHZAHLSCHWANKUNGEN, RUCKELN usw usw.

Ein überholter DJ kostet wohl mit Einbau auch um die 5000€

Ich würde schauen ob ich einen "guten" Gebrauchten DJ hier aus dem Forum bekommen kann
und dann einbauen lassen von einer Werkstatt! (oder Forumsmitglied)

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Re: WBX 2.1l DJ gestorben - Wie geht es jetzt weiter?

Beitrag von DePhysio » 16.01.2012, 12:14

Also ich hab das vor genau einem jahr durch. Da ich den bulli novh ein paar jahre fahren will, hab ich mich für einen generalüberholten atm entschieden. Da hat man dann zum fixen preis alles frisch. Motor kam 2400€ zzgl. diverser anbauteile, die sich beim montieren noch veranschiedet hatten. Rechnung von der werke für arbeitslohn hab ich noch nicht. Die haben den so als pausenfüller on kleinen häppchen aus- umd eingebaut. Gleicher motor heißt plug&play und gut is. Umrüstung auf 2E is nicht so einfach, brauchst andere motorhalter, längere wasserrohre uvm. Das is nur beim diesel so einfach, weil die den gleichen motorblock haben.
Aber das is ne entscheidung, die dir keiner abnimmt. Ich würde es genau wieder so machen. Ich mag's aber auch lieber original und unverbastelt.
Schöne Grüße aus dem Tal,

Michael

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Re: WBX 2.1l DJ gestorben - Wie geht es jetzt weiter?

Beitrag von matsch30 » 16.01.2012, 13:10

Boah, ich bin ja richtig begeistert, wie viele Antworten ich hier schon bekommen habe.

Was mich zu einem Wechsel auf 2e bewegen könnte wären die grüne Plakette und die günstigere Steuer. Derzeit habe ich in meiner Gegend aber kein Grüne Zone, die mich unbedingt zum Wechsel zwingt. Bei der Steuer zahl ich derzeit ca. 430,-€/a bei Euro2 wären es wohl so um die 150,.-€/a.
Meinen Bus möchte ich wenn möglich noch die nächsten 4-6 Jahre fahren. Somit wäre im Mittel mit Mehrkosten von rund 1500€ für eine Umrüstung auf eine anderen Motor möglich.
Somit könnte es sich die Wage halten, ob ich jetzt nur einen ATM oder einen 2e einbauen lasse.
Meine Fahrleistung lag in den letzten Jahren immer so bei 8-9.000Km/a, überwiegend im Stadtverkehr.

Wo bekommt man brauchbare ATM her? Oder wer kann mir sagen, ob sich mit einer Ferndiagnose der Zustand des alten Motors bestimmen läßt?

Und dann ist da noch die Sache mit dem Getriebe - wie geschrieben brummt es wenn Schub aufs Getriebe kommt. Was muß man denn für eine Getriebeinstandsetzung in diesem Fall rechnen?

Grüße
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Re: WBX 2.1l DJ gestorben - Wie geht es jetzt weiter?

Beitrag von wolke55 » 16.01.2012, 13:20

Salü Matthias,

abolut kompetent, frag doch mal: mike@mikes-boxerservice.com

Der Wolfgang aus LÖ
geht nicht, gibt's nicht ;-)

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Re: WBX 2.1l DJ gestorben - Wie geht es jetzt weiter?

Beitrag von neujoker » 16.01.2012, 14:28

Ohne jede Wertung und Erfahrung: http://www.motoren-seidl.de/motoren.html" onclick="window.open(this.href);return false;
Ich wünsche allen unfall- und störungsfreie Fahrt mit dem VW-Bus
Joachim
Von mir ev. gesetzte Lieferanten-links sind keine Empfehlung sondern Beispiel für die Verfügbarkeit von Teilen.
Irren ist menschlich; ich antworte nicht mehr auf PN, fragt im Forum

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Re: WBX 2.1l DJ gestorben - Wie geht es jetzt weiter?

Beitrag von steffbla » 16.01.2012, 14:44

Hi Mathias,

ich hab gerade einen "gestrippten" MV in der Halle stehen.
Der Gedanke gleich einen neuen Motor und ebenso eine neue Auspuffanlage zu verbauen scheiterten erst einmal am finanziellen ;)
Das folgt später - ABER du kannst ja mal hier anrufen:

Boxer Shop
Anton Seemeier
Lohbachstrasse 33
91161 Hilpoltstein
(ca. 100km von Bayreuth)

http://www.boxer-shop.de/index.php?id=9

Dort gibts z.B. ATM Motoren und Auspuff...

Allerdings solltest du vorher wissen ob du deinen Bus wirklich behalten willst oder du nicht mit einem anderen besser unterwegs bist. Nur so weil du was von "Packesel " geschrieben und ein "komplettes Wohnmobil" fährt.
Dazu kommt natürlich noch der Karosseriezustand... Lohnt es sich überhaupt..
Die Fragen können wir nicht beantworten das musst du erst einmal für dich entscheiden...

Grüße
Steffi
lieber nen kater als ne ziege. :(

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Re: WBX 2.1l DJ gestorben - Wie geht es jetzt weiter?

Beitrag von deltaprofi fix » 16.01.2012, 14:53

DePhysio hat geschrieben:Also ich hab das vor genau einem jahr durch. Da ich den bulli novh ein paar jahre fahren will, hab ich mich für einen generalüberholten atm entschieden. Da hat man dann zum fixen preis alles frisch. Motor kam 2400€ zzgl. diverser anbauteile, die sich beim montieren noch veranschiedet hatten. Rechnung von der werke für arbeitslohn hab ich noch nicht. Die haben den so als pausenfüller on kleinen häppchen aus- umd eingebaut. Gleicher motor heißt plug&play und gut is. Umrüstung auf 2E is nicht so einfach, brauchst andere motorhalter, längere wasserrohre uvm. Das is nur beim diesel so einfach, weil die den gleichen motorblock haben.
Aber das is ne entscheidung, die dir keiner abnimmt. Ich würde es genau wieder so machen. Ich mag's aber auch lieber original und unverbastelt.

Kann mich dem nur anschlissen , obwohl ich meinen Carat vom WBX auf 2E umgebaut habe . Ich hatte einen kompletten Schlachtbus der mit 2E umgebaut war. Es ist doch eine ganze Menge Mehrarbeit , hätte ich auch nicht gedacht. Zudem hatte ich alle Teile , sogar die Wasserrohre hab ich umgebaut . Wenn man das alles machen lässt wird es echt unsportlich.
Kat könnte man in dem Zuge nachrüsten , gibt es ja wieder , Gas würde ich eh einbauen .

Wenn dein Bus gut ist würde ich bei original bleiben, bei meinem Carat tut es mir fasst leid, hab aber noch jedes Teil , so kann ich drei Jahren rückbauen. H Zulassung.

Nein meinen WBX Motor bekommst du nicht :sun

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Re: WBX 2.1l DJ gestorben - Wie geht es jetzt weiter?

Beitrag von syncromane » 16.01.2012, 15:54

Ich würd den selber überholen. Wenn du einfach mal anfängst (am besten mit nem Bullischrauber aus deiner Ecke), wirst du sehen, dass das alles kein Hexenwerk ist. Kolben und Pleuel gibts noch und wenn die Wellenwas abbekommen haben, da kannst du eine aus irgend einem anderen 2,1-er nehmen.

Erfahrungsgemäß sich bei den WBX die Wellenlager ab 200.000 rum und dann für die Folgeschäden verantwortlich. Jahrelanges Ignorieren der undichten WMD hat da vermutlich auch nicht so sehr geholfen.

PS: Etzold und Co helfen auch gerne weiter
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Re: WBX 2.1l DJ gestorben - Wie geht es jetzt weiter?

Beitrag von Q-Master » 16.01.2012, 21:20

Die Geräusche vom Getriebe können eventuell auch von verschlissenen Antriebswellen kommen :-bla

Ich hatte da mal ein paar Exemplare die richtig Radau gemacht haben.

Kann man relativ leicht überprufen, wenn die ausgebaut sind.
Die Wellen sollten in Drehrichtung fast kein Spiel haben,
wenn man die Welle fest hält und dann am Gelenk außen dreht.

Wenn die richtig tot sind, kann man auch Spiel in eingebautem Zustand feststellen.
1. Gang rein, und dann in der Mitte der Welle anfassen und drehen.
Sollte sich der mittlere Teil zwischen den Gelenken in Drehrichtung bewegen lassen, sind die Gelenke hinüber.

In axialer Richtung, also vom Getriebe zum Rad, müssen die Wellen sich bewegen lassen, das ist normal.
Gruß Stephan,
der jetzt auch als "Rückwärtsfahrer" unterwegs ist (T5GP)

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(Oscar Wilde; 1854-1900; Irisch poet, playwright, novelist, and critic)

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Re: WBX 2.1l DJ gestorben - Wie geht es jetzt weiter?

Beitrag von matsch30 » 17.01.2012, 09:59

Danke für eure Rückmeldungen!

Also von der Karosse her ist der Bus zwar nicht mehr Werksfrisch, aber der Rost hält sich noch sehr in Grenzen. Die ersten 18 Jahre seines Lebens hat er im Winter immer in der Scheune verbracht und war trocken.
Habe das Auto auch erst vor einem halben Jahr mal anschauen lassen, da wurde mir ein guter Zustand bestätigt - machen muß ich trotzdem was...

Bin jetzt noch bei Checken, welche Sanierung der Antriebseinheit passend ist. Die Tendenz geht wohl eher so Richtung ATM und Kat für Euro 1, (Plug&Play) oder evtl. noch 2e mit Euro2. Da habe ich jeweils schon Rückmeldungen aus der weiteren Region.
Grüße
Mathias
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Re: WBX 2.1l DJ gestorben - Wie geht es jetzt weiter?

Beitrag von boofrost » 17.01.2012, 19:53

den DJ führst du einfach dem Rohstoffkreis zu, da gehört ein wasserboxer von VW hin ... und nirgendswo anders !

Dann baust du da nen 2.2er subaru ein und grinst dauerhaft ....

oder nen 2e, das fährt dann einfach nur und immer

Oder nen ADY, das ist das gleiche wie oben nur mit mehr drehmoment

und 5000 euro halte ich für utopisch !

dieselglocke 150
haltergedöns 150
schläuche gebraucht 50
motor 450
ölwanne 100
Ölpumpe diesel 100
und dann nur noch kleinkram also 2 scheine

Mfg Paul
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Re: WBX 2.1l DJ gestorben - Wie geht es jetzt weiter?

Beitrag von matsch30 » 17.01.2012, 20:35

boofrost hat geschrieben:...und 5000 euro halte ich für utopisch ! ...
in welche Richtung utopisch? zu teuer? zu billig?

Die Sanierungsangebot für meine Bus liegen je nach Ausführung zwischen 4.000 - 8.000€.

Ich werde wohl noch so 5-6 Jahren meine Bus fahren könne (oder doch noch länger??), je nachdem was dann als nächstes Kaputt geht. Und meine Fahrleistung liegt so bei 8-9000km/Jahr.

Da bräuchte man manchmal eine Kristallkugel um in die Zukunft schauen zu können.
Grüße
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Re: WBX 2.1l DJ gestorben - Wie geht es jetzt weiter?

Beitrag von TottiP » 17.01.2012, 20:36

boofrost hat geschrieben:den DJ führst du einfach dem Rohstoffkreis zu, da gehört ein wasserboxer von VW hin ... und nirgendswo anders !
Passen die eigentlich in den gelben Sack? :gr




:mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
Gruß, Totti
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Re: WBX 2.1l DJ gestorben - Wie geht es jetzt weiter?

Beitrag von TottiP » 17.01.2012, 20:38

matsch30 hat geschrieben:
boofrost hat geschrieben:...und 5000 euro halte ich für utopisch ! ...
in welche Richtung utopisch? zu teuer?
Gruß, Totti
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Re: WBX 2.1l DJ gestorben - Wie geht es jetzt weiter?

Beitrag von syncromane » 18.01.2012, 16:15

Inne Bucht kommt so ein generalüberholter 2,5. Den Aus- und Einbau wirst du ja wohl in ner Hinterhofkaschemme für max 500 bekommen.
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Re: WBX 2.1l DJ gestorben - Wie geht es jetzt weiter?

Beitrag von Raider » 31.01.2012, 08:40

Hallo Mathias!

Hast PN, hätte da noch was in petto, 10km von dir weg!


Grüßen

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Re: WBX 2.1l DJ gestorben - Wie geht es jetzt weiter?

Beitrag von Loudpipes » 01.02.2012, 13:14

Falls der Topic-Starter noch mitliest:

Im Nachbarforum bietet jemand seinen DG an (wegen Umbau auf Diesel).
http://www.ig-syncro16.de/forum/index.p ... ic&t=18307" onclick="window.open(this.href);return false;

Sehr attraktives Angebot, wie ich finde!
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Re: WBX 2.1l DJ gestorben - Wie geht es jetzt weiter?

Beitrag von Roller » 07.02.2012, 09:19

Ich habe ein 0 km beim VEGE überholte DJ in UK gekauft für 1400€ neue wasserpumpe inkl.
Das war auf Ebay. Aber ich habe einige Monaten suchen müssen.

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Re: WBX 2.1l DJ gestorben - Wie geht es jetzt weiter?

Beitrag von syncromane » 07.02.2012, 11:56

Das ist ja mal ein top Tarif. Der Transport wird aber sicherlich ein paar taler kosten
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Re: WBX 2.1l DJ gestorben - Wie geht es jetzt weiter?

Beitrag von newt3 » 07.02.2012, 12:58

1. motor tod = 2500 eur (dj atm)
2. Tank muß ausgetauscht werden - Karies am 85l Öttinger-Tank = 200 eur (tank incl dichtungen, leitungen, anstrich konservierung, haltebänder 60liter usw
3. Auspuffanlage - muß nach 23 Jahren auch mal teilweise erneuert werden = 800 eur
4. Kupplung geht noch, ist aber am Limit und sollte Neu 150 eur
5. Getriebe hat einen Lagerdefekt - Brummen, wenn Schub aufs Getriebe kommt- Gänge laufen aber alle 1A. 1000 eur
6. dazu kommt dann noch der aus und einbau von motor, getriebe, abgasanlage, tank incl kleinteilen, flüssigkeiten usw. sind bestimmt nochmal ca 1000 eur (es werden einfach noch viele kleinigkeiten sein die sich summieren. machst die wasserrohre auch neu und evtl die bremsleitungen weil gerade gutes rannkommen wirds schnell noch deutlich mehr.

landest dann also irgendwo zwischen 5000 und 6000 eur.kommt halt auch drauf an wie teuer die geschichte mit dem getriebe so ist.

für dieses geld hast dann zwar dann motor und getriebe neu und auch den auspuff wieder in ordung aber es ist einfach mal viel geld.

bei unter 10tkm im jahr kommst mit dem t3 normalerweise an wartungskosten zwischen 500 und 1000 eur jährlich hin. ganz langfristig eher 1000. du verbrätst also quasi das geld für die nächsten 6 jahre.
es werden aber weiter reifen, fahrwerksteile, etwas elektrik, ölwechsel, tüv/au undauch pflege an der karosse (dichtungen, rostbeseitigung) usw fällig sein....

ich würd mit diese hohe summe auf einen schlag nicht antun. wer 25tkm oder mehr im jahr fährst für den macht das sinn. der fährt da halt in 6 jahren wieder 150tkm drauf.
du aber halt keine 60tkm.
und wer weiß ob du in 10 oder 15 jahren - dein motor müßte ja dann immernoch unter 150tkm sein - überhaupt noch t3 fahren wirst.

variante 1) anderer bus. die auswahl ist ja da. im stadtverkehr müssen es ja auch nicht zwingen 112ps und 166nm sein. der kleine 60ps df motor zb hat auch 140nm. ich möchte nicht behaupten, dass man den unterschied nicht merkt aber um mit verträglichen verbrauch im stadtverkehr umherzucruisen macht es wohl kaum einen unterschied. und es gibt ja noch jede menge benziner dazwischen.
desel ginge auch - selbst bei der jahresfahrleistung schon günstiger weil er einfach deutlich weniger verbraucht - klar ist stadtverkehr -insbesondere kurzstecke nicht gut aber das gilt für diesel und benziner. und im t3 wird der diesel auch recht schnell warm.

variante 2) spenderbus
halt mit irgend einem t3 benziner. idealerweise halt ebenfalls dj. motor und getiebe komplett übernehmen. direkt als ein strang umpflanzen.
bei kupplung und auspuff einfach hoffen, dass die noch 'ne weile tun.
spenderbus liegt dann jalt irgendwo zwischen 1000 und 3000 eur.
nimm halt einen wo die karosse fertig ist oder einfach wartungsstau dran ist aber motor und getriebe gut laufen.
für die reste des spenderbusses gibts je nachdem was alles so verbaut ist und in welchem zustand schnell auch nochmal 500-1500 eur.
unterm strich hast dann halt für 500-1500 eur motor und getriebe als ersatz und mit glüch auch direkt 'nen brauchbaren tank.
1000 eur noch für den einbau und gut ist.
oder halt selbst einbauen bzw helfen lassen.
hast ja im gegensatz zum atm das problem mit der garantiefähigkeit bei selbsteinbau nicht.

variante 3) selber überholen
fällt aber vermutlich aus
->weil es sich wohl so anhört als hat es im heck eher einen supergau als einen gau gegeben
->noch nie gemacht. und beim ersten mal incl besorgen aller nötigen werkzeuge, teile usw das gar nicht soveil billiger ist als ein atm.

variante 4)
irgendwo 'nen gebrauchtmotor her. löst aber das problem mit dem getriebe noch nicht.
auspuff sollte dann auch ein guter dran sein.
tank selbst ist nicht so schwer zu kriegen.
varainte 2 mit selbst probefahren, kaufen, schlachten wird die bessere und günstigere version sein. auch mit weniger risiko als einen ausgebauten motor zu kaufen und/oder ein gebrauchtes getriebe (zumal die für den 112ps wbx gesucht und teuer und meist auch viel gefahren sind)

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ich finds unvernüftig 5000 eur und mehr auf einen schlag zu versenken, wenn man so wenig km im jahr fährt.
da kannst vermutlich unter betrachtung aller kosten auf 5 jahre gesehen fast einen t5 nullaustatter als eu import oder jahreswagen gegenrechnen. halt mal die ganz risiko variante mit ohne vollkasko und ohne vw wartungen (bei dem bisschen fahren bist eh schneller aus der garantie als das was kaputtgehen wird...)
der wird auf lange sicht nicht teurer sein. hat in 5 jahren dann gerade mal 45tkm bei dir drauf, ist sparsamer, hat noch einen ordentlichen restwert und wird noch lange lange weiterfahren. platz ist da drin auch und komfort und sicherheit von hause aus schonmal nicht null.
und wenn du keinen fast neuen nimmst kommst mitunter auch noch günstger raus.
----------------------------------------

und was motorumbauten angeht:
sind zwar sinnvoll wenn man mehr leistung will aber braucht man die im stadverkehr?
und gerade beim dj als basis braucht man sicher keinen 2e vorschlagen.
und das

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Re: WBX 2.1l DJ gestorben - Wie geht es jetzt weiter?

Beitrag von Roller » 08.02.2012, 10:21

syncromane hat geschrieben:Das ist ja mal ein top Tarif. Der Transport wird aber sicherlich ein paar taler kosten
Für mich kostet das nichts weil ein Freund den Motor mitnehmt nach Belgiën aber trotzdem kostet versand von UK nicht soviel.

Warum kein Austauschmotor von TES einbauen?
http://www.theengineshop.info/acatalog/ ... gines.html" onclick="window.open(this.href);return false;
Man baut seine beschädigte Motor aus, veschickt das zu England, und man bekommt ein ganz überholltes Motor. Und wenn du ein bischen mehr Drehmoment und PS brauchst, bohrt man aus bis 2200cc ;-)

Nur ein Idee

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Re: WBX 2.1l DJ gestorben - Wie geht es jetzt weiter?

Beitrag von Leidensbereit » 13.04.2016, 01:02

Ich habe mir letztes Jahr meinen DJ geschrottet, nachdem ich zu viele Kilometern (bei der die rote Temp.-Anzeige am blinken und fiepsen war) gefahren bin und sich nach einem 'hohen Klingeln' im Motorraum der Motor verabschiedet hatte - danach 'saß das Pleul fest '

Jetzt bitte nicht lachen, aber ich bin auch einfach mal stumpf ein Jahr mit Super, anstatt Super Plus gefahren. Ich hab das erst eben im Forum entdeckt, dass ich falsch getankt habe. Beim googeln habe ich zwar auf anhieb nichts 'offizielles' gefunden, aber ich vertraue jetzt einfach mal der Schwarmintelligenz und werde mich künftig besser über meine Investitionen informieren!

Neuer teilüberholter Motor ist verbaut, er läuft jetzt auch wieder (wieder knapp 2.000 km mit falschem Sprit gefahren).

Also zum Fragenkatalog:

- So aus der Ferne betrachtet, könnte der falsche Sprit alleine am Motorschaden gelegen haben? Aussage der Werkstatt war, dass er vermutlich nicht richtig gekühlt wurde und daher der Schaden rührt.
- Jetzt bin ich ja schon wieder mit dem falschen Sprit gefahren, klar jetzt tanke ich richtig. Muss ich / kann ich etwas gegen die letzten 2.000 km machen? Gibt's da irgendwas zum reinkippen / reinigen / tauschen um meine Schnitzer ungeschehen zu machen und / oder zu mildern?

Puh, ich beiß' mir grade richtig in meinen Allerwertesten, dass ich wieder mal vollkommen kopflos an die Sache ran ging und im schlimmsten Fall der neue Motor ganz allein aufgrund meines Nichtwissens ein so großes Loch in meinen Geldbeutel gerissen hat...

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Re: WBX 2.1l DJ gestorben - Wie geht es jetzt weiter?

Beitrag von Bullfred » 13.04.2016, 06:10

Moin,
nein. Zerstörtes und Verschlissenes kann man nicht durch irgendwelche Mittelchen reparieren.
Nimm ne Kerze raus und halte ein Endoskop rein. Kompression messen. Mehr kann man nicht tun. Doch: zerlegen.
Das täte ich machen. :g5

Gruss :cafe

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Re: WBX 2.1l DJ gestorben - Wie geht es jetzt weiter?

Beitrag von BennoR » 13.04.2016, 09:26

Hey Bullfred

Du hast Recht aber raub dem Mann nicht die Hoffnung :)

Der DJ stirbt je nach ROZ, Zündeinstellung, mech. Zustand und Gemischeinstellung sehr schnell an Klopfschäden. Die Klopfreserve ist gering und bei ROZ 95 mitunter Null.Die Wahrscheinlichkeit ist bei hoher Motorlast und gutem Motor sehr hoch. Diagramme = Suchfunktion.

(ich habe 1994 5x Fresser an Zylinder 3 beim DJ erlebt bis dann Kolbenanalyse =Klopfschaden und Abstellmaßnahmen das Thema lösten).

1) Warum geht es oftmals doch gut ? Klopfneigung hängt auch an der hohen Verdichtung und Temperatur. Ein üblicherweise gealterter DJ hat anstelle 14 bar vielleicht "nur" noch 12 bar, entsprechend einer Verdichtung von ca 9:1. Schon ist die Klopfreserve SEHR viel größer :)

2) => neue Motoren sind noch gefährdeter.

3)=> Je nach Motorlast (Gassfuß) kommt es zum Klingeln oder Klopfen. Wobei Hochgeschwindigkeitklopfen nach wenigen Sekunden zum Fresser führt.

Wir hoffen dass der neue Motor sanft und mit wenig Last eingefahren wurde. Darum hat er niemals geklingelt. Wenn er klingelte, würdet man nun kleine Grübchen am Kolben sehen. Diese haben noch keinen weiteren Schaden zur Folge. Erst wenn der Kolbenrand am Feuersteg durch häufiges Klingeln oder wenige Sekunden langes Klopfen verformt wurde, ist "Ende". Diese Vorstufe zum Fresser zeigt schon erhöhten Ölverbrauch.

>> Solange Du nach der Einlaufphase quasi kein Öl verbrennst besteht berechtigte Hoffnung auf einen heilen Motor.

Nun pack den Tiger in den Tank und Gute Fahrt,
Gruss
BR

PS: Nun sollte auch klar sein, warum ein MJ also MV mit Kennfeld 91 ROZ aber Verdichtung DJ ein unkalkulierbares Setup ist, bzw zwingend ROZ98 und/ oder weitere Zündkorrekturen benötigt.

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Re: WBX 2.1l DJ gestorben - Wie geht es jetzt weiter?

Beitrag von syncromane » 13.04.2016, 20:52

Wenn ich etwas von einer rot blinkenden UND fiependen Anzeige und festgefressenem Pleuel(lager) höre, denke ich zuerst an zu geringen Öldruck bzw zu geringe Ölmenge und weniger an die Oktanzahl als Ursache für den Motortod. Das Summen wird deine dynamische Öldruckkontrolle gewesen sein. Wenn du grundsätzlich sanft fährst und Warnanzeigen nicht aus Prinzip ignorierst, sollte dein aktueller Motor schon noch ein paar km schaffen.

Beste Grüße

Peter
Alles für den Bulli. Alles für den Klub. Unser Leben für den Bus!!! (frei nach Hausmeister Krause)

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