Schweißgerät

aktueller Austausch vor dem Posten ruhig mal die SUCHE benutzen!

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Bleda
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Schweißgerät

Beitrag von Bleda » 26.11.2012, 19:16

hey,
mal ne frage, weihnachten steht vor der tür.
mit welchem schweißgerät bratet ihr so?

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Re: Schweißgerät

Beitrag von T3-Mallek » 26.11.2012, 20:15

Hi,

ich schweiße seit diesem Sommer mit einem Prime Tech Mig/Mag 200.
Bis jetzt bin ich hellauf begeistert. Hab allerdings diesen Sommer "nur" Blecharbeiten gemacht. Aber dafür war es sehr gut geeignet.

Listenpreis ca. 300-350€.
Kann man in der Bucht "auktionell" in neu erwerben. Hab ca. 160€+Versand bezahlt.
Gruß

Malte
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Re: Schweißgerät

Beitrag von ergster » 26.11.2012, 20:26

Einhell SGA 190/3

Das Schlauchpaket ist Mist. Aufgrund einer kleinen Überschwemmung habe ich meines auf ein Euro Schlauchpaket, Magnetventil fürs Gas, einen Papst Lüfter und anstelle des Relais ein Nulldurchgangsschaltendes SSR umgebaut.
Seit dem ein handliches Gerät mit dem ich gut leben kann.
Wer V sagt . . .
Muss auch W sagen

Grüße
ergster

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BennoR
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Re: Schweißgerät

Beitrag von BennoR » 26.11.2012, 20:35

Meine Minimalanfoderung ist
Bj 1985
Elektra Beckum
230& 380V
160A, 60% Einschaltdauer dabei:)
75kg Lebendgewicht = vernünftiger Trafo.

Et Teile wie Steuerplatine vor einigen jahren noch beziehbar
> MARKENGERÄT kaufen.

Gazoil
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Re: Schweißgerät

Beitrag von Gazoil » 26.11.2012, 22:11

ich hab ein ganz altes Mannesmann, weigt glaub ich 400KG, aber,
man kann das gerät bis 10AmP Schweisstrom runter regeln,
je weiter man das runteregeln kann, destso dünnere Bleche lassen sich verarbeiten
Auf Arbeit haben wir Elektra Beckum Schuztgas Schweisgerät, mit neuen Schlauchpaket, und Schwanenhals Brenner, ist auch nicht schlecht
wird mit 380V angeschlossen, hat auch ein Schweisstufe mit 230Volt

Bei beiden Geräten Schweissen wir mit Zinkromax Schweisdraht.,und Argon Schutzgas

man muß den jewaligem Gerät Schweissen "wollen"

Kommt halt auf das Budget an, was zur verfügung steht......

Aber immer ein Markengerät Kaufen, oder schenken lassen

Grüße
das Ü-EI, mein Bus voller Überraschungen

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Re: Schweißgerät

Beitrag von dorot 500 » 26.11.2012, 22:19

Ich schweiße mit einem Gerät von Kemppi: Minarcmig 180 heißt es glaube ich. Es ist klein, lässt sich leicht tragen und kann Fülldraht schweißen. Dann sparst du dir die Flasche. Anschluss 220 Volt. Für den autobereich reicht es meines Erachtens vollkommen aus. Außerdem hat es eine Automatikeinstellung bei der du die Blechdicke einstellst und das Gerät dir dann eine Einstellung für Vorschub und Strom oder so liefert. Du kannst das aber auch ganz von Hand machen oder die Automatik nachregulieren, wenn du in Zwangslagen schweißt. Kostenpunkt war irgendwas zwischen 1000 und 1500€. Vielleicht ists in Finnland billiger.
Gruß Karsten

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Re: Schweißgerät

Beitrag von Dr_Feelgood » 26.11.2012, 22:57

T3-Mallek hat geschrieben:Hi,

ich schweiße seit diesem Sommer mit einem Prime Tech Mig/Mag 200.
Bis jetzt bin ich hellauf begeistert. Hab allerdings diesen Sommer "nur" Blecharbeiten gemacht. Aber dafür war es sehr gut geeignet.

Listenpreis ca. 300-350€.
Kann man in der Bucht "auktionell" in neu erwerben. Hab ca. 160€+Versand bezahlt.
Gruß

Malte

Hallo,

Das gleiche habe ich auch, habe damit diesen Sommer einiges an meinem Bus geschweißt, z.B. Radläufe hinten, das komplette Heckblech, Seitenteil links etc...
Aber es hat einige Schwachstellen:
- Drahtvorschub verstopft desöfteren
- Räder sind absolut mieß! Steht bei mir jetzt auf einem Holzbrett mit ordentlichen Rollen.
- Schlauchpaket ist fest angeschlossen und leider sehr kurz. Könnte man aber umrüsten.
- Gasleitung intern war undicht
- original "Zubehör" kann man eigentlich direkt wegwerfen. Wer das Schweißschild benutzt...

Trotzdem muss ich sagen dass ich damit ganz gut zurecht gekommen bin bei meinen Blecharbeiten, auch wenn ich mit diesem Gerät sicher nicht Geld verdienen müssen möchte...

Für unter 400€ bekommt man leider kaum vernünftige gebrauchte Geräte. Habe mir einiges angeschaut, aber alle hochwertigen Geräte zu diesem Preis sind eigentlich komplett durch. Zumindest die welche ich mir angeschaut habe.
Deswegen bereue ich mein Prime-Tech nicht, für unter 200€ Blecharbeiten schweißen, für wirklich grobe Sachen reicht die Leistung wahrscheindlich nicht aus denke ich. Die Einschaltdauer ist sicher nicht besonders hoch...

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Re: Schweißgerät

Beitrag von kiwi-the-fruit » 27.11.2012, 00:14

Ca 15 Jahre altes rehm ;)
Bis 180A in 6 Stufen..
Taugt sehr gut! Modell weiß ich derzeit nich auswendig, gibt's bestimmt nicht mehr neu ;)


------>x<------ Hier bohren für einen neuen Monitor...

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Re: Schweißgerät

Beitrag von Hacky » 27.11.2012, 08:55

Castolin Derby 3000, handlich da auf 4 Rädern, Schlauchpaket mit Euro-Anschluss und die 50L. Gaspulle hält meist ein ganzes Jahr...

Übrigens, die große Pulle passt genau quer in den Tresor der Pritsche, da sieht die Rennleitung nix wenn ich mal zum wechseln muss :mrgreen:
Lieber mit nem Holzlenkrad in der Brust sterben, als mit Airbag 100 Jahre alt werden!

T3 Posti, AAZ, Bj 92, grüne Unsinnplakette
T3 Pritsche, JX, Bj 90, Rostlaube, grüne Unsinnplakette
/8 230.6 Bj 68
Güldner G40S Bj 67

Bullfred
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Re: Schweißgerät

Beitrag von Bullfred » 27.11.2012, 10:04

Bild

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Re: Schweißgerät

Beitrag von Bleda » 27.11.2012, 11:26

hey,
vielen danke für die schnellen antworten.
auf irgend eine marke will ich nicht zugreifen wollen.
Primär sollte es schon der bulli sein, aber wenn ich mal anbauteile (unterfahrschutz), astabweiser(alu oder VA) schweißen will, brauch ich eigentlich auch ein WIG-Inverter. MIG/MAG mit WIG mixen geht glaube ich nicht :lol:
was gibt man dafür aus?

ich hab selber schon mit migatronic, merkle, fronius und lincoln gesschweißt.
Rehm glaube ich auch.

also ich wollte ungefähr bis 500 euro für ein schutzgasschweißgerät/ kein fülldraht ausgeben.

taugt elektra beckum was? stand bei mir auch schon im kopf. die stellen zwar auch kompressoren und diverse andere maschinen her, aber taugt das schweißgerät was?

moi moi
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Re: Schweißgerät

Beitrag von Vinreeb » 27.11.2012, 13:01

Hi,
doch, das geht schon...
EWM Picomig 180 Puls.
Die kann Mig, Mag;Wig gleichstrom und E-hand.
Kostenpunkt war ca 2000 euro... ich bereue die Investition aber nicht, wirklich ein sehr gutes Gerät.

Wenn du ein Schweißgerät kaufst, musst du immer darüber nachdenken was du brauchst und was du erreichen möchtest. Mit einem billigen Gerät kann man auch schweißen, gerade im dünblechbereich gehts nicht um die leistung und lange ED, dort sind so gimmiks wie ne synergic steuerung oder gar impuls eine große Hilfe, gerade bei ungeübten Leuten ist das so eine Sache... Mir war es wichtig gleich ein Gerät mit 4-Rollen Vorschub und EZA zu haben, welches aber mit 230v läuft und tragbar ist... da wird die luft schnell dünn. Das ich Impulsschweißen und zusätzlich noch die WIG-funktion nutzen kann ist noch ein zusätzliches Gimmik.

Wenn du gut schweißen kannst und nicht so viel ausgeben willst, kauf dir ein gutes tragbares WIG-Gerät. Du kannst damit Alles, was ein Mag auch kann, nur ist es langsamer und fordert mehr handfertigkeit bzw 2 freie hände.
So hast du dann auch nur eine Gasart (argon4.6) für alle anfallenden Aufgaben und wenig Rüstzeit.

Ich schreib das jetzt, weil ich vor einem Jahr an genau der selben Stelle stand, was kauf ich mir? muss das wirklich so teuer sein? werde ich mit einem Kompromiss bzw eine Chinamaschine zufrieden sein?
Es gibt Leute die schweißen nicht viel und sind mit den Fülldrahtgeräten absolut zufrieden.
Ich allerdings hatte und habe noch Viel vor mit dem Ding und wollte Frust und Neukauf von vorne herein vermeiden. Wenn du ein wenig geduld hast und dich umschaust, dann wirst du unter den Markengeräten mal ein gutes Angebot finden, such nach Geräten im Einstiegsbereich von Kemppi (minarc serie) , ewm (pico-serie) oder Esab, das sind die Hersteller, die tragbare Invertergeräte haben. Rehm stellt gute rollbare Geräte für den Einstiegsbereich her. Das die geräte gut sind, siehst du allein schon daran, das sie auf ebay gebraucht sehr selten sind und wenn dann fast genauso teuer wie neu sind. Du kannst also im Grunde wenig falsch machen wenn du dir eine Markenmaschine holst.
Gruß,
Thibaut
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Re: Schweißgerät

Beitrag von Marek » 28.11.2012, 13:03

Huhu!

Hab da auch mal 2 Fragen:

Mit welchen Gas schweißt man am besten Karosseriebleche?
0,6 oder 0,8 Draht?

Gruß Marek
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Bullfred
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Re: Schweißgerät

Beitrag von Bullfred » 28.11.2012, 13:06

Hi,
ist ne Frage,der Einstellung.Gehen tun beide.Meine Erfahrung.Schweisse nur mit 0,8 mm.Auch dickes Zeug.
Gruss
Achso: Tycon 18 heisst das Gas. Bauhaus-Tauschflasche.

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Vinreeb
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Re: Schweißgerät

Beitrag von Vinreeb » 28.11.2012, 18:07

Am Besten geeignet ist 0,8 er Draht mit argon18 (auch oft corgon genannt)
Das ist ein mischgas, Argon mit 18% CO2 zugesetzt.

0,6mm drahtdurchmesser ist ziemlich unüblich... ich hätte dabei auch sorgen wegen der Förderbarkeit und die große Oberfläche (dünnerer Draht = mehr Oberfläche bei gleichen Gewicht)
Mit 0,8mm Draht macht man nix falsch, kann man auch bei größeren Teilen verwenden, zur not halt Strichraupen ziehen und mehrere Raupen...
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Re: Schweißgerät

Beitrag von Bleda » 29.11.2012, 15:53

http://www.kjellberg.de/files/Documents ... ellmig.pdf" onclick="window.open(this.href);return false;

den kleinsten gibts laut internet für 580 euro.( 180er)

650euro( für den 230er)

hab jetzt nochmal bei kjellberg gefragt, ob sie das auch für privatpersonen verticken.

grüße
totti

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Re: Schweißgerät

Beitrag von Bullfred » 29.11.2012, 16:01

Hi,
na das 180-er ist doch völlig ausreichend.Wenn die Qualität stimmt...Der Preis ist top.
Ich hab 1200 bezahlt. :cry:
Hoffe,dass Du`s bekommst. :g5
Gruss

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Re: Schweißgerät

Beitrag von Bleda » 29.11.2012, 17:14

wann hast du es gekauft?
evtl ist der preis nicht mehr aktuell.der ist echt top!

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Re: Schweißgerät

Beitrag von Bullfred » 29.11.2012, 17:17

Pff...müsste die Rechnung mal raussuchen. Fünf ,sechs Jahre so.

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Re: Schweißgerät

Beitrag von Bleda » 29.11.2012, 19:56

okay, das ist ja ne neue aufmachung von dem gerät, vllt deshalb billiger.
ich warte mal ab was sie mir sagen, ich hoff mal es liegt doch noch in dem rahmen :suff

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Re: Schweißgerät

Beitrag von ddritter » 26.08.2014, 23:24

Hallo ihr Blechklemptner ;-),
Ich hatte bislang (ca. 20 Jahre) ein Elektra Beckum, das mit 230V gearbeitet hat. Habe damals ca. 900 DM dafür gezahlt. Mir war es zu groß und zu schwer. Außerdem war immer im ungünstigsten Moment die Flasche leer. Ich habe mir dann eine große Flasche gekauft, mit er war das Gerät dann noch unhandlicher.

Jetzt suche ich was kleines, handliches Gerät, das nicht die halbe Garage ausfüllt. Am liebsten mit Fülldraht. Ich schweiße ja doch nur Bleche bis 2mm.

Habt ihr Erfahrung mit kleinen Schweißgeräten und Fülldraht?
Was haltet ihr von WIG Geräten am Bulli? Ich habe damit noch nie geschweißt. Es soll ja so ähnlich sein, wie mit einem Autogenbrenner. Wie funktioniert das Überkopf und an engen Stellen?

Otto
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Selbstsicheres Auftreten bei völliger Ahnungslosigkeit!

Meine Schätzchen:
Clubjoker '85, DG, Marsalarot, m. Hochdach und Rundsitzgruppe
Pritsche '89, KY, Komunalorange, mit Plane und Spriegel
Trapo '89, DG Autom., Silber,

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Re: Schweißgerät

Beitrag von Bullfred » 27.08.2014, 07:53

Moin,
vergiss Fülldraht! Der grösste Dreck. Und WIG issn Ding für sich. Sehr feine Sache, wenn man ne ruhige Hand hat. Ne sehr ruhige.
Gruss :cafe

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Re: Schweißgerät

Beitrag von Vinreeb » 27.08.2014, 08:25

Moin,
zum Thema kleine Geräte habe ich in einem früheren Post schon etwas geschrieben, gerade die Montage-Inverter der Markenhersteller sind für uns Schrauber eine feine Sache: EWM Picomig, Kemppi Minarcmig etc.
Diese Geräte haben alle auch Jobanwahl für Fülldraht, können aber auch mit Schutzgas betrieben werden.
Du hast dann die freie Wahl. Fülldraht ist völlig ok @ergster, das Problem sind die Billiggeräte mit denen es verarbeitet wird.
Also mit Selfshield-Fülldraht (es gibt auch welche für Gas) kannst du in einem dieser Geräte sehr gut arbeiten und hast kein Gas dabei, aber dafür ist es halt teurer unterm Strich.
Wenn du mobil und auf Baustelle damit montieren willst ist das so völlig ok.
Selfschield-Fülldraht geht zb auch bei Wind auf einer Baustelle noch wenn du mit MAG schon lange die Ohren angelegt hast.

WIG ist da schon ein bischen anders.
WIG/TIG Inverter sind klein, leicht und können meist auch Elektroden verarbeiten.
Als Gas verwendest du Argon 4.6
Der Vergleich zu Acetylen ist schon richtig, du hast in der einen Hand den Brenner, in der anderen den Schweißdraht den du manuell zuführst.
WIG schweißen geht auch über Kopf, erfordert aber 1. viel Übung und 2. eine gute Feinmotorik in den Händen, du musst den Brenner konstant wenige mm über das Werkstück halten und darfst mit der Wolframspitze weder den Schweißdraht noch das Schweißbad berühren... am Anfang wirst du viel fluchen und mehr Elektroden schleifen als schweißen :mrgreen:

Ich liste mal hier ein paar Vorteile/Nachteile von WIG gegenüber Mig/Mag auf:
+ Ein Gas für alle Arbeiten
+ Grundgerät für Gleichstromschweißen deutlich billiger als gutes MIG/MAG
- Grundgerät für Wechselstrom (Alu schweißen) sehr teuer
+ Keine Rüstzeiten für unterschiedliche Materialien (Stahl/Edelstahl/Alu)
- ABSOLUTE Sauberkeit des Werkstückes erforderlich!!
+ Schweißnähte relativ weich, gut weiter zu verarbeiten
- Langsamer beim schweißen = Höherer Wärmeeintrag= Mehr Verzug
- Gas verbrauch höher, weil langsamer geschweißt wird
+ Sehr glatte Kosmetiknähte möglich, wenn geübt, keinerlei Nacharbeit nötig
- Hohe Zugluftempfindlichkeit

Grundsätzlich kann man mit WIG alles machen an der Karosse und eigentlich ist es sogar besser als MAG, aber es erfordert deutlich mehr Übung und Erfahrung um eine saubere Naht auch in Zwangslagen hin zu bekommen. WIG wird gerne von Blechpatschern verwendet um Reparaturbleche anzufertigen.


Gruß,
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Re: Schweißgerät

Beitrag von ddritter » 27.08.2014, 14:53

Danke Thibaut,

Damit kann ich schon viel anfangen. Am liebsten würde ich ja mal mit Fülldraht probeschweißen...
Mal sehen ob ich hier in der Nähe Jemand mit so einem Gerät finde.

Einem Kumpel ist ein großes WIG-Gerät mit 1003 Einstellmöglichkeiten zugelaufen, aber er hat auch keinen Schimmer und so steht es in der Ecke rum. Mir ist das allerdings zu groß um am Auto zu schweißen.

Und nein, er verkauft es nicht. Er hat einen Metallbauer aufgetan, der ihn einweisen will.

Otto
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Re: Schweißgerät

Beitrag von Vinreeb » 27.08.2014, 15:30

Versuch bei der Einweisung dabei zu sein, wig ist von der Theorie her kein Hexenwerk.
Das einzige was man braucht ist Übung Übung Übung Übung Übung :mrgreen:
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Re: Schweißgerät

Beitrag von Papajupe » 27.08.2014, 19:00

Irgendwann Kaufe ich auch ein Wig-Gerät. Aber zur Zeit reicht mir mein Elektra Bekum und das Autogenscheißgerät, für meine Zwecke.

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Re: Schweißgerät

Beitrag von jenseblümchen » 27.08.2014, 20:57

Bullfred hat geschrieben:Moin,
vergiss Fülldraht! Der grösste Dreck. Und WIG issn Ding für sich. Sehr feine Sache, wenn man ne ruhige Hand hat. Ne sehr ruhige.
Gruss :cafe
Fülldraht ist nur Scheiße wenn das Gerät Mist ist. Gute Geräte sind da nur selten und teuer.

Ich Schweiße derzeit mit nem Migatronic Rally 166. Für KLeinkram reicht das.
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Re: Schweißgerät

Beitrag von Bullfred » 27.08.2014, 21:10

Moin,
na denn zeicht mal schöne Fülldrahtnähte. Noch nie gesehen. :gr
Das billigste MIG/MAG vom Baumarkt macht mit Gas schönere Nähte. Jedenfalls im Dünnblechbereich. Meine Erfahrung. Bin kein Schweisser.
Gruss :bier

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Re: Schweißgerät

Beitrag von jenseblümchen » 27.08.2014, 22:07

Bullfred hat geschrieben:Moin,
na denn zeicht mal schöne Fülldrahtnähte. Noch nie gesehen. :gr
Das billigste MIG/MAG vom Baumarkt macht mit Gas schönere Nähte. Jedenfalls im Dünnblechbereich. Meine Erfahrung. Bin kein Schweisser.
Gruss :bier
Im Dünnblechbereich muss man damit schon nen Profi sein - ich Schweiß damit auch nur alle Nase lang mal Material >10 mm ;)
Haben nen kleines Mobiles Kemppigerät dafür. Haben ein paar Baustellen wo es schonmal Windig ist, da ist das zeug Top!
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Re: Schweißgerät

Beitrag von Papajupe » 27.08.2014, 23:58

Son schicken Schweißpunkt kann man mit nen ollen Elektra Beckum setzen, wenn man Übung hat.


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Re: Schweißgerät

Beitrag von Vinreeb » 28.08.2014, 08:53

@Papajupe: Autogen ist auch cool, damit kannste ja auch sehr vielseitig arbeiten und zb richten und trennen... leider sind die Gasflaschen ne echt heftige Anschaffung... deswegen hab ich sowas noch nicht.

Zum Thema Fülldraht nochmal:
Das sollte man nicht über einen Kamm scheren! Fülldraht aus dem Baumarkt taugt genauso viel wie die Geräte die man dort bekommt.
Wenn man sich material zB von Esab oder Castolin holt sieht das ganz anders aus. Gerade in Fülldraht steckt sehr viel mehr Know-how also in einfachen Drahtelektroden, so das man schnell Qualitätsunterschiede merkt.

für Dünnblechanwendungen ist Fülldraht eigentlich nicht vorgesehen, Bleche stumpf einschweißen geht damit genauso gut oder schlecht wie mit einer dünnen Elektrode... Zusätzlich sollte man wissen, das Fülldraht in umgekehrter Stromrichtung von Massivdrahtelektroden verschweißt wird. Billigere Schweißgeräte kann man aber garnicht umpolen. Ergo wird das Gerät nur für eines von beiden überhaupt geeignet sein.
Auch ist bei der Verarbeitung von Fülldraht eine steilere Kennlinie der Stromquelle nötig... das wiederum können nur gute Invertergeräte darstellen.

Mein Gerät kann sogar Fülldraht, aber ich ziehe den normalen Draht vor, weil er sehr viel billiger ist und ich den Ärger mit der Schlacke nicht habe... die bei Steignähten sogar von Vorteil ist.
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Re: Schweißgerät

Beitrag von ddritter » 28.08.2014, 11:19

Papajupe hat geschrieben:Son schicken Schweißpunkt kann man mit nen ollen Elektra Beckum setzen, wenn man Übung hat.


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Stimmt, mit dem Ergebnis und den Einstellmöglichkeiten war ich auch immer sehr zufrieden.
Und das ca. 20 Jahre lang, ohne Defekte... Ok, Handgriff ist mal etwas unsanft gefallen, als mir eine Schweißperle in den Arbeitschuh gefallen ist und ich nicht aus dem Ding rausgekommen bin. Aber das war ein Kollateralschaden! :gr

Aber es ist mir zu groß und zu unhandlich und da hab ich es verkauft.

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Re: Schweißgerät

Beitrag von Papajupe » 28.08.2014, 11:28

Und man sollte Wissen das 3in1 Geräte nur ein Kompromis sind und in keinen Bereich wirlich gut sind, besonders für Hobbyanwender.

Wenn ich in der Bucht nach einen Gerät suche, dann gebe ich einen Herstellernamen ein wie esab oder wenn es um ein Ladegerät geht absaar.

Man sollte Geräte von Güde oder Einhell erst gar nicht in Betracht ziehen, wenn es um das Schweissen geht. Deren Schweißtrafos können auch schon mal eine Wicklung aus Aluminium haben, anstatt aus Kupfer.

Oder die Geräte können nur Einwegflaschen verwenden und mit den kommt man nicht weit. Schweißdauer ca. 6min und dann ist die Buddel leer.

Zum Autogenschweißen:

Die Grundausstattung ist nicht wirklich Billig, aber wenn man damit schon Nähte schweißen kann, ist der Umstieg auf ein echtes Wig-Gerät nicht soooooooo Schwer.

Und ich hab das Autogengerät weil man auch ab und an etwas Biegen will, Flachstahl ab 5mm Materialstärke oder eben Weich/Hartlöten.
Denn mit Propan/Butan Gasmischung kann man nur Weichlöten.

Und so Erklärt sich warum ich verschiedene Werkzeuge/Schweiß - Lötgeräte habe. Es gibt keine Eierlegene Wollmilchsau :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: die alles kann.

gruss Stefan
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Re: Schweißgerät

Beitrag von Papajupe » 28.08.2014, 11:30

ddritter hat geschrieben:
Papajupe hat geschrieben:Son schicken Schweißpunkt kann man mit nen ollen Elektra Beckum setzen, wenn man Übung hat.


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Stimmt, mit dem Ergebnis und den Einstellmöglichkeiten war ich auch immer sehr zufrieden.
Und das ca. 20 Jahre lang, ohne Defekte... Ok, Handgriff ist mal etwas unsanft gefallen, als mir eine Schweißperle in den Arbeitschuh gefallen ist und ich nicht aus dem Ding rausgekommen bin. Aber das war ein Kollateralschaden! :gr

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Re: Schweißgerät

Beitrag von ddritter » 28.08.2014, 11:39

Papajupe hat geschrieben:
ddritter hat geschrieben:
Papajupe hat geschrieben:Son schicken Schweißpunkt kann man mit nen ollen Elektra Beckum setzen, wenn man Übung hat.


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Stimmt, mit dem Ergebnis und den Einstellmöglichkeiten war ich auch immer sehr zufrieden.
Und das ca. 20 Jahre lang, ohne Defekte... Ok, Handgriff ist mal etwas unsanft gefallen, als mir eine Schweißperle in den Arbeitschuh gefallen ist und ich nicht aus dem Ding rausgekommen bin. Aber das war ein Kollateralschaden! :gr




Aber es ist mir zu groß und zu unhandlich und da hab ich es verkauft.

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Mir hat man mal die Halle ausgeräumt und seither nehme ich meine Werkzeuge immer mit. Hast Du der Versicherung schon mal eine Liste geschrieben was alles fehlt, mit Preis und Alter? Dann weißt Du warum!

Im Moment schraube/schweiße ich in der Werkstatt "um die Ecke" da kann ich deren Gerät leihen, aber wenn ich sanieren will, brauche ich wieder was eigenes. Das geht da nicht.

Also suche ich weiter...

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Re: Schweißgerät

Beitrag von Papajupe » 28.08.2014, 11:42

Bei mir ist noch nix Abhanden gekommen.........und es gibt auch kein "Werbeplakat" hier ist die Schrauberhalle.
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Re: Schweißgerät

Beitrag von ddritter » 28.08.2014, 11:52

Papajupe hat geschrieben:Bei mir ist noch nix Abhanden gekommen.........und es gibt auch kein "Werbeplakat" hier ist die Schrauberhalle.

Wir waren auf dem Hof einer ehemaligen Baufirma. In den Hallen (LKW Garagen) hatten sich mehrere Hobbyschrauber eingemietet. Das war lustig, es war immer Jemand da und irgendeiner hatte genau das Werkzeug, Blechrest etc. Was einem gerade fehlte.

Leider hat der Vermieter auch einen Schausteller auf dem Gelände überwintern lassen. Da war die Halle mit einem Mal leer. Der Schausteller ist dann ein paar Wochen später abgereist. Ich habe nie Werkzeug von mir bei ihm gesehen. Aber angeblich hat er auch nichts gehört, obwohl er mit Familie und Angestellten dort gewohnt hat. :cry:
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Re: Schweißgerät

Beitrag von Vinreeb » 28.08.2014, 13:10

Papajupe,
wie gesagt... autogen ist geil, gerichtet und gebogen habe ich auch schon mit dem Wig Brenner, geht erstaunlich gut :-)
Was die Handhabung angeht ist WIG aber auch noch ein bischen garstiger als Autogen, weil du zum einen das Werkstück eben unter keinen umständen berühren darfst, du aber auch nicht einfach den Brenner weg schwenken kannst wenn du merkst das du zu viel wärme einbringst.... Übung halt, wenn du mit ace gut umgehen kannst ist der step up zu WIG nicht so böse, da hast du völlig Recht.

Es gibt übrigens schon 3 in 1 Geräte die kein Kompromiss sind...
Mein EWM Picomig 180 puls zum Beispiel:
-4-Rollen Vorschub
-EZAnschluss für Schlauchpakete
-Programmierbar für alle gängigen Schweißanwendungen (Stahl-Co2, Stahl-Argon18, Alu, Fülldraht, CuSi3) Alles mit eigenen Kennlinien.
-Impulsschweißen im MAG Modus
-Die Möglichkeit die Polarität mittels Umsteckens einfach um zu drehen.
-Eigene Anwahl für WIG-Gleichstromschweißen (so richtig, mit Gas-vor und Nachströmzeit einstellen und Startstrom einstellbar etc)
-Eigene Anwahl für Elektroden schweißen, mit den ganzen Vorzügen die heutige Elektrodenschweißinverter haben (antistick, hotstart etc.)

Das Einzige was es nicht kann ist WIG AC... das ist aber nochmal eine ganz andere Hausnummer. (aber Geräte von Markenherstellern die nur WIG- AC/DC können sind schon teurer als das Picomig)

Und wenn man bedenkt, das der Aparillo ganze 15kg wiegt und mit 240v läuft (spannungstolerant bis -40%) dann gibt es dafür eigentlich von keinem anderen Hersteller etwas vergleichbares.

Klar, für den normalen Anwender absolut Overkill... aber irgendwo muss man halt mal seine Psychose ausleben :roll: :mrgreen: und ich habe den Kauf nicht bereut.

Und ddritter: ich kann dich gut verstehen, mein Schweißgerät bleibt auch nicht in der Werkstatt wenn ich gehe, einem Freund von mir haben sie die Bude schon 2 mal ausgeräumt... bei normalen Werkzeug ist das bitter genug...
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Re: Schweißgerät

Beitrag von Papajupe » 28.08.2014, 13:15

Zurück zum Schweißen:

Wenn ein zusätzliches Schweißgerät, dann wird es in diese Richtung gehen.

ESAB WIG Buddy TIG 160

und Kostet um die 600eu.

Hatte früher in der Firma mit ein paar Geräten von diesen Hersteller gearbeitet. Waren Ideal um in Spritzgusswerkzeugen kleinere Reparaturen zu machen. Mittlerweile sind diese Geräte für mich Bezahlbar.
Ein Rehm Tiger ist für mich nicht Bezahlbar.
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Re: Schweißgerät

Beitrag von Vinreeb » 28.08.2014, 14:34

Jo, das sieht ganz ok aus, kann aber nicht erkennen ob das Gas über das Gerät mit gesteuert wird vermute aber das Ja, das wäre mir wichtig...
Nimm wenn möglich die HF-Zündung, die lift-Zündung ist gewöhnungsbedürftig und kann ziemlich nerven.
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Re: Schweißgerät

Beitrag von Papajupe » 28.08.2014, 21:48

Bevor ich was Kaufe schaue ich bei einen Händler vorbei. Weis jetzt aber nicht adhok ob der eine Werkzeughändler bei Wolfsburg auch Vorführungsgeräte zum Testen hat.
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Re: Schweißgerät

Beitrag von MichaKinne » 28.08.2014, 22:07

Welchen meinst du denn?
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Re: Schweißgerät

Beitrag von Papajupe » 29.08.2014, 18:08

Den Fricke in Wob-Lehre. Nur ob der, der passende Händler ist weiß ich noch nicht. Denn unser Schweißzubehörladen hat keine Vorführungsgeräte hier in Braunschweig.
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Re: Schweißgerät

Beitrag von Bullifand » 29.08.2014, 20:42

Habe damals ein Gerät von D&L billig erworben!Kompalt 171 mit Euroschlauch, läuft zwar auf 230V, aber schweißt auch >5mm!
Geht bis 160 A. Und Bleche schweißen ist eh so ne Sache,eh Punkten! Bin aber voll zufrieden mit dem Gerät.
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Re: Schweißgerät

Beitrag von Mischa » 01.09.2014, 14:57

also ich schweiße mit einem Inverter mit ca 13000 Ampere im Überlappbereich und im Stoßbereich mit
ner Lötanlage. Löten klappt besser als schweissen, weil weniger Temperatur.
Der Inverter liegt bei ca 10.000€ die Lötanlage bei 2400€
Hab die allerdings als Vorführer auf dem Auto :hehe
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Re: Schweißgerät

Beitrag von Vinreeb » 01.09.2014, 17:40

:mrgreen:
Und ich schweiß mit nem 6 Achsroboter von Kukka, an dem ne PFO und ein entsprechender 4,6KW Scheibenlaser von Trumpf hängt.
Vorher Schneide ich die schlechten Bleche in einer der 5 CO2 Laserkabinen aus... sieht top aus und bringt fast gar keine Wärme ins Blech :hehe
Das Equipment kostet nur umgerechnet 800000€ Steht aber bei mir in der Firma und wenn ich beim Chef betteln gehe... :dance

Nein im Ernst, was bringt das den Kollegen wenn du geiles Equipment zur Verfügung hast, dieses aber außerhalb deren Reichweite ist?
Aber ich bin sicher du führst es gerne mal an einem Stammtisch vor und rettest ein paar Bullis :neu
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Re: Schweißgerät

Beitrag von Mischa » 01.09.2014, 18:24

sorry, aber die Frage nach nem Schweißgerät ist wie die Frage nach dem richtigen Öl. :hehe
Elektra Bekum hat Probleme mit der Vorschubplatine, als Bsp.
Weiterhin halte ich von demk Baumarktkram nichts.
Ein ordentliches Rehm, ESS, Lorch, EWM, Klos, Migatronic, Dalex oder auch von Gys als Gebrauchtmaschine ist besser als jedes neue Baumarktgerät.
Wie oben erwähnt, ist der Zinkromax ein überteuerter Schweißdraht mit guten Schweißeigenschaften. Soweit mir bekannt, ist da ein bissel Alu zum beruhigen des Schweißbades und nen bissel
Edelstahl zum verbesserten Stromfluß drin. Vor Jahren wurde der verkauft, weil damit verzinkte Bleche sich angeblich besser schweissen lassen.
Da verdampft der Zink trotzdem und ist hochgiftig. Deshalkb Mig-Löten. Da liegst du unter der Verdampfungstemp. vom Zink.
Als Einstiegsstrom sollte die Maschien im Bereich unter 30A anfangen.
Alu schweissen kann man mit den Baumarktdingern vergessen. Da brauchts mindestens einen 4 Rollen geführten Vorschub.
Vorher Schneide ich die schlechten Bleche in einer der 5 CO2 Laserkabinen aus... sieht top aus und bringt fast gar keine Wärme ins Blech
Geht mit nem "normalen" Plasmacutter auch, hast nur jede Menge Mist im Innenraum.

Erlangen ist mir etwas zu weit für nen Stammi, aber wenn einer Interesse hat, ich bin im Umkreis von 150km um Koblenz unterwegs. Bullis rette ich zur Zeit keine mehr, da ich nach mehreren
Syncros lustlos auf Busse geworden bin.
Das hier ist zur Zeit mein Hobby Bild
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Re: Schweißgerät

Beitrag von Papajupe » 02.09.2014, 00:00

Ja klar haben die Geräte von EB auch ihre Probleme, denn der Lüfter für den Schweißtrafo muss Nachgerüstet werden.
Ein anderes Schlauchpaket muss meistens her......zb das Schlauchpaket MB15 mit EURO-Zentralanschluss 3m, mit 4m ist der Drahtvorschubmotor schon fast überfordert mit einen 0,8er Draht usw........ist halt was Gebrauchtes und die Liste ließ sich mit Sicherheit verlängern, bezogen auf ein Gerät von EB.

Nicht umsonst Schaue ich mich um nach ein Wolfram (Schweißelektode für den Lichtbogen)/Inertgas (Argon das als Schutzgas das Schweißgut vor den Atmosphärensauerstoff schützt), weil es genau das Mittelding ist zwischen CO² bzw. Mischgas mit Argon und Gasschmelzschweißen Sauerstoff (O²) und Acetylen(C²H²).

Vom Löten fange ich nicht an..............würde den Themenersteller nur Verwirren.............ging ja nur um ein Schutzgasschweißgerät was für Anfänger/Laie geeignet ist und Bezahlbar ist im Preis/Leistungsverhältnis.

gruss Stefan
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Re: Schweißgerät

Beitrag von Vinreeb » 02.09.2014, 07:42

@Mischa: Machen die so viel weniger ärger? Bei uns stand ein guter mit v8 und Leder damals bei den abwrackfahrzeugen :-(
Den Dreck machen die CO2 Laserschneider schon auch, keine sorge.
Und natürlich benutze ich diese Maschinen nicht um am Bus zu schweißen, das wäre allein schon von der Programmierung aufwändiger als konventionel zu schweißen, und von Hand krig ich keinen nullspalt hin.

Was die Billig-gräte angeht haben wir die selbe Meinung ich habe mir deswegen mein recht teures EWM neu geholt (gab es damals nicht gebraucht). In Anbetracht dessen was es kann war es ziemlich preiswert. Aber ich denke die wenigsten Busfahrer können und wollen so eine Summe auf einem Schlag für Werkzeug aufgeben... und es bleibt ja nicht beim schweißgerät... gas, zusatzmaterial und Persönliche schutzausrüstung kosten auch Geld wenn es etwas sein soll was spaß mach.

Ich denke mit den Einstiegsgeräten von Esab oder Kemppi ist man recht gut bedient, diese bekommt man wenn man ein wenig guckt ja schon unter 900 Euro.

Was das MIG-Löten angeht, da habe ich mir gerade noch ein wenig Equipment für zugelegt: CuSi3 Draht, Schlauchpacket mit Teflonseele...
Einen extra Satz Rollen brauch ich hoffentlich nicht, das wäre ein teurer spaß...
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Re: Schweißgerät

Beitrag von Johannes D. » 02.09.2014, 10:27

Servus,

gleich mal vorneweg ich bin nicht vom Fach sondern ein interessierter Laie. Vor ein paar Jahren habe ich mir ein (einfaches) Erfi Schutzgasgerät mit
max 200 A (bei meinen alten Schleppern / Unimogs gibts auch mal was dickeres), zugelegt. Das hat nen verzahnten 2-Rollen Antrieb der bisher mit dem
3m Schlauchpaket gut zurecht kommt.
Als ich mich damals umgesehen hatte waren die Geräte mit 4 Rollen einfach schon eine Preisklasse höher, 200 A max mit zwei Rollen lag so in der Region
das ich mit Gasflasche, Druckminderer die 1000 EUR noch nicht deutlich überschreiten musste.
Das Gerät lässt sich weit genug runter drehen um auch dünnes Karosserieblech noch schweissen zu können, hat aber auch etwas Luft nach oben um
mal dickere Sachen zumindest ordentlich anheften zu können (zB Unterlenkerfanghaken am Schlepper, die ich mir dann vom "Profi" mit entsprechender
Gerätschaft habe durchschweissen lassen).

In einer Oldtimer Zeitschrift war mal ein Test drin, da haben meine ich die Isrka Geräte auch ganz passabel abgeschnitten.

cu

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Re: Schweißgerät

Beitrag von Mischa » 02.09.2014, 15:37

@Vinreeb Das Löten ist ne feine Sache. Allerdings brauchst du da kein Schlauchpaket mit Teflonseele. Ich verarbeite den Draht mit nem ganz
normalen Schlauchpaket. Anhdere Rollen brauchst du auch nicht. Allerdings, was du brauchst, ist Argon 4.6.
Arbeite dann mal mit 15*Drahtstärek an Litern und du wirst sehen, wie klasse das zu verarbeiten ist.
EWM ist natürlich ne Nummer.
Erfi hatte ichz in der Liste oben vergessen, die sind auch ok. Alles besser als Einhell, EB, usw.

Achso, ja, die XJ gibt es nur als 6Zyl. Reihe und sind bei weitem nicht so störungsanfällig wie die Syncros. Wenn dann mal was kaputt geht, sind die Teile um
ein vielfaches günstiger wie die Syncroteile.
Manchmal juckt es schon noch, wieder nen Syncro zu fahren, allerdings schaue ich mir dann auf dem Rechner die Rep Bilder an, mdann vergeht die Lust.
Irgendwann, wenn mir mal einer über den Weg läuft, dessen Besitzer realistische Preisvorstellungen hat, werde ich wohl rückfällig. Aber das kann dauern. :fly
Mischa

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Re: AW: Schweißgerät

Beitrag von ergster » 03.09.2014, 16:22

Mal ne Frage an die Fachleute.

Ich werde mein Einhell sicher nicht abschaffen solange es funktioniert.
Das tuts nun auch immerhin schon gute 10 jahre inkl. einmal abgesoffen zu sein.
Bei dem Gerät ist die Spannung für den Drahtvorschub auch direkt von der Schweißspannung abgenommen.
Wäre es Sinnvoll das so umzubauen, dass sich der Vorschub völlig unabhängig regeln lässt oder erkauft man sich damit mehr nach als Vorteile?
An dem Gerät ist aufgrund des Absaufvorfalls sowieso schon einiges Modifiziert, daher kommts da nicht mehr drauf an.
Wer V sagt . . .
Muss auch W sagen

Grüße
ergster

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Re: Schweißgerät

Beitrag von Vinreeb » 03.09.2014, 16:40

Das ist halt die frage...
im grunde fällt bei hohen schweißströmen die Spannung an deinem Vorschub ab, was wiederum zu wenig draht zur folge hat...

Ich würde dem Drahtvorschub eine eigene Stromversorgung gönnen wenn ich Lust zu basteln hätte... evtl auch eine PWM gesteuerte Vorschubgeschwindigkeit... entsprechende Fahrtregeler krigst du auf Ebay für einen 10er... dann ist der wenigstens stufenlos regelbar wenn es der Strom schon nicht ist :suff
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Re: AW: Schweißgerät

Beitrag von ergster » 04.09.2014, 08:40

Stufenlos regelbar ist der jetzt auch schon, aber eben abhängig von der Schweißspannung mit genau dem daraus resultierenden Nachteil das die geschwigkeit sich umgekehrt proportional zum schweißstrom verhält.
Andererseits fasse ich den regler eben selten an, da der Vorschub ja Automatisch seine geschwindigkeit mit der Schweißstufe ändert. (derer hat das Gerät übrigens 8, das reicht mir).
Wie ist das bei Einsteigergeräten der guten Hersteller gelöst, bzw. Wie wurde das in der Vergangenheit gemacht (altes elektra beckum zb.) da heutzutage ja gerne in jedem rasierer ein controller sitzt.
Wenn ich mal Lust habe da dran zu basteln dann würde ich mich vielleicht daran orientieren.
Wer V sagt . . .
Muss auch W sagen

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Re: Schweißgerät

Beitrag von Vinreeb » 04.09.2014, 08:56

Das kommt darauf an wie alt diese Geräte sind..
bei den ganz alten wurde das vollständig getrennt geregelt, da musstest du wissen was du tust.
Bei neueren Geräten wird der fließende Strom und die Spannung gemessen und nachgeregelt.
Ziel der Geschichte ist es die lichtbogenlänge konstant auf die am Druckknopf eingestellte Länge zu halten.
Richtig moderne Maschinen haben eine sogenannte Synergie-Steuerung, dort wird microprozessorgesteuert sowohl die Stromquelle als auch der Vorschub den jeweiligen Gegebenheiten angepasst... Damit kann "ein blinder Affe schweißen"
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Re: Schweißgerät

Beitrag von Mischa » 04.09.2014, 12:26

Damit kann "ein blinder Affe schweißen"
und ich dachte immer, ich könnte schweißen. Du beraubst mich gerade jeglicher Illusion :hehe
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Re: AW: Schweißgerät

Beitrag von ergster » 04.09.2014, 12:31

Da meine büchse ja sehr einfach aufgebaut ist, kann man wohl nur vergleiche mit alten geräten ohne aufwenige Regelungen ziehen.

Ich verstehe das ganze jetzt so, dass eine unabhängige spannungsversorgung für den Vorschub die sich im groben aber der eingestellten Schweißstufe anpasst etwas sinnvolles und recht einfach zu realisierendes wäre. Die Feineinstellung dann manuell über den Drehregler, wie bisher. Also im grunde nur die effekte der schwankenden schweißspannung auf den Vorschub eliminieren.

Alternativ könnte ich einen Messwiderstand in die Schweißstromleitung schalten und mal mit einer regelung experimentieren die die vorschubgeschwindigkeit dem fließenden strom anpasst.

Allerdings ist das wieder son projekt wo mir vermutlich die Zeit fehlt da das sicher einiges an versuchszeit verbraucht bis es funktioniert oder man die erkenntnis hat, dass es das nicht so einfach tut.
Interessant wäre es allemal, besonders da das nix bis wenig kostet.
Wer V sagt . . .
Muss auch W sagen

Grüße
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