T3 JX Kaufberatung gesucht

aktueller Austausch vor dem Posten ruhig mal die SUCHE benutzen!

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Spunky
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T3 JX Kaufberatung gesucht

Beitrag von Spunky » 27.10.2016, 11:24

Servus! Hab mir nun einige Busse angeschaut und hätte ein paar Fragen:
In wie weit würdet ihr generell die Finger von Bussen lassen, die unter der Matte feucht sind, bzw. schon deutliche Rostspuren un dem Bereich haben?
Habe mir einen Joker mit Turbodiesel angeschaut. Austauschmotor bei 170000 und genauso viele hat der neue Motor auch schon drauf. Wurde neu lackiert. Ab 1987 alle Rechnungen vorhanden. 10.000 ...

Könnt ihr mir bitte eine grundsätzliche Aussage zu dem Thema formulieren? :suff

Vielen Dank!

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bernd68
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Re: Benötige eure Hilfe...

Beitrag von bernd68 » 27.10.2016, 12:17

Moin,

grundsätzlich gilt; es kommt drauf an :sun

Feuchtigkeit kann verschiedene Ursachen haben. Ein durchgerosteter Scheibenrahmen, eine undichte Fensterdichtung oder eine Antenne bei der die Dichtung defekt ist, oder....?
Dann kommt es drauf an wie lange das Wasser dort schon eindrang und wo vielleicht noch... das Grauen wartet nicht selten irgendwo in der Tiefe ...

Du siehst - so grundsätzlich und einfach ist hier keine Bewertung möglich.

Es gilt immer: Feuchtigkeit ist nie gut; und, stell hier Bilder von den fraglichen Stellen ein dann wirst Du verschiedene Einschätzungen bekommen die Dir am Ende weiter helfen können.

Ohne Bilder geht eigentlich nix.

Ein JX mit 170000 kann auch schon sein Lebensende erreicht haben - deshalb wurde der alte Motor mit der Laufleistung auch ersetzt. Schlüssig das der momentan Besitzer jetzt verkauft solang der Motor noch läuft (Vorsicht: ist nur eine Hypothese)

Gruß Bernd

luckypunk
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Re: Benötige eure Hilfe...

Beitrag von luckypunk » 27.10.2016, 13:20

Also hat der Bus schon 340.000km? Ist das Getriebe dann mal getauscht worden?
Ansonsten müsste der auch komplett technisch schon durchoperiert worden sein. Fahrwerk, Bremsanlage, Schaltung, Kühler....
Zum Teil dann aber auch schon wieder an der Grenze.
Und lass Dich nicht täuschen mit "Neu Lackiert". Kommt drauf an wie man das macht, es gibt Spezialisten die bessern Rost nur auf Sicht aus und Lack drüber, das verbirgt nur Probleme die dann später massiv rauskommen.

Am besten mach Bilder von allen Seiten, Motorraum, Getriebe, alles halt. Schau unter alle Fenstergummis. Dann kann man hier eher was beurteilen.
Und zähl mal auf was wann bei welchem Kilometerstand gegen was (neu oder gebraucht, von wem?) getauscht wurde.

Das Ganze klingt jetzt erstmal so nach "An sich in Ordnung, aber bald kommt da einiges auf dich zu". Da sind dann 10000 nicht wenig...

Btw, Feuchtigkeit ist eine Sache, die hat man in einem Fahrzeug immer. Wichtiger ist der Rostschutz, also Lack und Wachse/Fette. Sind die intakt, ist Wasser an sich egal.
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Re: Benötige eure Hilfe...

Beitrag von luckypunk » 27.10.2016, 13:25

Ach ja, noch ne Anregung: Betreff wie "Benötige eure Hilfe..." ist etwas wenig aussagekräftig. Es gibt Leute die lesen so was aus Prinzip nicht. Sinnvoller wäre " T3 JX Kaufberatung gesucht" oder ähnliches....
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Re: T3 JX Kaufberatung gesucht

Beitrag von Marcus BULLIZEI » 27.10.2016, 20:00

Hallo!

Ein Großteil wurde ja schon gesagt (Motor, sonstige Tauschteile, etc.).

Meine "grundsätzliche Meinung":

Für 10.000 Euro würd ich keinen Bus kaufen, wo Feuchtigkeit unter den Matten steht und es schon fleissig rostet (wurde oben ja schon aufgezählt, was alles der Grund sein kann!). Noch nichtmal für 5000. Jedenfalls nicht, ohne mehr gesehen zu haben (Bilder!). Und dann müsste der Rest schon echt der Knaller sein, um den zu kaufen.

Ein paar Fragen hätte ich noch:

- grad erst frisch lackiert oder schon länger her?
- Händler oder von Privat?
BULLIZEIliche Grüße

Marcus

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Re: T3 JX Kaufberatung gesucht

Beitrag von newt3 » 27.10.2016, 21:23

ohne Bilder kann man nichts sagen.

340tkm ist ne gesunde laufleistung für einen joker.
solche fahrzeuge wurden ja damals vom erst und zweitbesitzer gekauft um alltagsauto und campingfahrzeug zu gleich zu sein - so wie es heute der t5/t6 california ist(und die sieht man echt zu hauf).
mich würde es eher skeptisch machen, wenn er unter 200tkm hätte und schonmal lackiert worden wäre (das sind dann meist welche die eben doch das doppelte drauf haben).

neu lackiert:
nunja 340tkm und davon sicherlich anfangs auch ein paar jahre mit winterbetrieb gehen natürlich nicht spurlos an einer karosse vorrüber.
versuch mal rauszukriegen wo er schon geschweißt wurde.
ideal ist natürlich den gesamten vorher zustand der karosse zu kennen.
->frisch lackiert ist immer risiko, wenn du pech hast kommt in 2 oder 5 jahren der lack hoch weil die vorarbeiten schlecht waren oder die verarbeitungszeiten usw nicht eingehalten wurde. das kann dann optisch sehr ärgerlich werden und schnell wieder viel geld verschlingen.
->ist der lack schon 2 oder 5 jahre drauf und die nähte noch nicht wieder gerissen wäre es eher ein gutes zeichen.
mitunter kannst auch am gesamtbild auf die qualität der arbeiten schließen (sind die fensterdichtungen mit geduscht? ist der lackübergang unter der fensterdichtung....ruhig mal drunterschauen. oder warem komplett die fenster draussen. wurde der schiebetürbügel mit geduscht?, wie siehts mit den vorderen teppichen aus haben die farbe abbekommen. waren die türgriffe ab? an solchen details kannst dir ggf ein bild machen welcher aufwand getrieben oder nicht getrieben wurde um dem auto einen neuen lack zu verpassen (türen und klappen läßt man übrigens bei ner komplettlackierung oft drin. weil die richtung des lackauftrag von filler und lack durchaus mitursächlich dafür ist wie das lackbild wirkt. lackist dir tür extra und sie stand hochkannt oder was kann es sein dass das lackbild zum rest der karosse nicht optimal paßt. sowas wäre also keine faulheit. und kabelbäume zb hinterm kühlergrill alle einzeln abkleben oder gar rausziehen den aufwand treibt auch keiner. das macht man eher wenn restauriert wird also wirklich fast alles draussen war)

wasser im innenraum ist nicht gut. schau halt wo es herkommt. scheibenrahmen ist immer ein heißer kandidat. wenn der rahmen sauber geschweißt wurde kanns natürlich immernoch sein, dass die dichtung nicht perfekt sitzt (ggf nochmal neu einsetzen ode die dichtung ersetzen).
falls du das fahrzeug hast kannst ggf talkum puder oder irgendwas nehmen um wasserlaufspuren zu erkennen (keine ahnung ob talkum optimal ist vielleicht gibts auch noch was besseres). mituner kommt das wasser ja nen halben meter weiter drüben rein und kriecht erstmal. es nimmt also nicht zwingend den gedanklich geraden weg nach unten.

-------------
was den motor angeht:
wenn er ordentlich läuft, klingt, startet hätte ich da erstmal wenig sorgen.
dir kann ein atm mit 1000km verrecken weil gepfusch wurde, dir kann ein 10tkm alter motor verrecken weil man ihn nach keilriemenriss mal heißgefahren hat und einen kopfriss oder kopfdichtungsdefekt ggf nicht merkt.
ein jx kann auch seine 350tkm+x machen wenns gut läuft.
mit 170tkm ist er nicht zwingend am ende, wird aber ggf eben schon etwas öl brauchen (ne ehrliche antwort vom vorbesitzer ist da nett. und eben wenn du ihn hast oder auch schon auf der heimfahrt wirklich öl dabeihaben und nachprüfen. wenn die rote lampe kommt heißt das nicht 'ich habe jetzt kein öl' sondern dann heißt das 'ich habe jetzt kein öl UND keinen/wenig öldruck und meine lager altern gerade im zeitraffer. gib mir sofort öl sonst ist es mit der schmierung vorbei)
->ich würd dir raten nach dem kauf:
->ventilspiel prüfen ggf einstellen
dann eine kompressionsmessnung (also düsen einmal raus. und mit neuen flammscheiben wieder rein. wenn das einspritzgeweih grottig aussieht auch ein neues rein und die klammern nicht vergessen. einspritzdüsen ruhig mal abdrücken und ggf erneuern denn pieselnde düsen machen den motor kaputt und zu früh spritzende düsen sind auch nicht gesund für die thermi auf dem kolben
->mit dieser messung hast dann einen anhaltspunkt wie es um den motor steht. treten nun in seiner lebenszeit defekte auf fällt es so leichter zu entscheiden ob man nur den konkreten defekt behebt oder doch besser diesen motor entweder komplett überholt oder gegen einen atm tauscht. (hat der motor erstmal einen defekt gibt es durchaus defekte die eine saubere kompressionsmessung eben nicht mehr erlauben daher macht sie vorher. andersherum: wenn du später mal irgendwann nochmal mißt weil irgendwas defekt ist und sich grob was verändert hat hast du einen anhaltspunkt aufgrund der ersten messung. idealerweise mit demselben gerät gemessen)
->öldruck messen. das kannst du durchaus permanent mit einem zusatztinstrument (ca 65€ der geber. ca 35 die anzeige. und noch ein paar kabel). ist der öldruck irgendwann im sack kannst überlegen ob du den motor neu lagerst oder eben auch komplett überholst. tritt hier schlagartig eine verschlechterung ein kannst auch davon ausgehen, dass irgend ein defekt vorliegt den man besser behebt bevor mangels schmierung der motor platzt.

mich würde ein atm mit 170tkm also nicht abschrecken. laufen musser und fertig.
ein frischer atm mit nachweisen ist was tolles.
die meisten fahren aber mit irgendwelchen alten gebrauchmotoren. da kannst du nur raten was der runter hat oder der doku des vorbesitzers glauben. viele wissen es auch gar nicht weil irgendwann mal zweifel aufkamen dass das gesagte stimmt oder jemand gar nicht genau beim kauf nachgefragt hat sondern sich nur am tacho orientiert.

es gibt hier im forum im downloadbereich ne kaufberatung incl ckeckliste druck die aus und nimm sie bei besichtigung mit.
da liegste zwar sehr lange unter, im, neben, vor, hinter dem auto aber findest dann ggf auch diesen oder jenem mangel in blech oder technik.
hak die liste sauber ab dann hast hinterher auch ne gewisse todo liste.
natürlich mindert nicht jeder mangel den preis sondern es ist oft schon berücksichtigt aber es gibt dir halt nen bild was du noch reinstecken mußt oder sagt dir dass zu viele sachen sind und die lieber weitersuchst.

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Re: T3 JX Kaufberatung gesucht

Beitrag von Bielefelder » 28.10.2016, 08:37

Respekt
für diese kompetente Antwort, newt3 !
:sun
Grüße aus Bielefeld
Peter

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Re: T3 JX Kaufberatung gesucht

Beitrag von Spunky » 28.10.2016, 19:58

tausend dank für die tollen antworten! der bus hat sich eh erledigt, da er schon weg ist. habe dafür heute einen neuen von privat besichtigt mit folgenden eckdaten:

Die Karosserie wurde letztes Jahr fachmännisch restauriert und ist daher in einem Top Zustand. Aktueller TÜV + Gasprüfung ohne Mängel! Ausstattung: Westfalia-Austattung mit Tisch, Kühlschrank (Gas+Strom,letztes Jahr überholt), 23 l Unterflur-Gastank, SCA-Hochdach (viel Stauraum), AHK, Pilotensitze (drehbar mit Armlehnen) Dieselstandheizung, 3 x Dreipunktgurt, 1 x Beckeng. RCD, DZM, 5-Gang, 2. Batterie. Verkauft wird der Bus mit neuer HU sowie mit folgendem Zubehör: Vorzelt, 2 Fahrradträger (Heckklappe und AHK), 4 WR, Lüftingsgitter, Thermomatten, Porta-Potti. Gesamtlaufleistung lt. Tacho 240 000 km. ATM bei 142 000 km. Zahnr. gew. bei 232000 km. Letztes Jahr z.B. Bremsen und Radlager. Jahre zuvor z.B. Lichtmaschine, Anlasser, Einspritzpumpe, Bremsleitungen, neuer Tank, Dachluke neu... kein Reparaturstau. Die Solaranlage ist variabel und ohne zusätliche Bohrungen verbaut und einfach komplett zu entfernen. (H-Kennzeichen) 100 W, flexibel, mit wenigen Handgriffen aus der Halterung zu nehmen + zusätzlicher Eingang für weitere Zelle; weitere 50 W-Zelle gehört dazu. Solarladeregeler 15 A (frei stehen und trotzdem kaltes Bier). Die Halterung kann alternativ auch für Surfbrett o.ä. genutzt werden. Ansonsten wenig verbastelt, daher H-Kennzeichen in gut zwei Jahren laut Aussage TÜV-Prüfer unproblematisch. Verbrauch ca. 7,5 - 8 l.

es handelt sich um einen vanagon. das bodenblech vorne beifahrer wurde schon mal geschweißt. auch das ganze blech am rahmen vorne wurde ausgetauscht und laut besitzer von der werkstatt selber gebogen weil es dieses teil nicht mehr zu kaufen gibt. stoßdämpfer wurden auch neu gemacht.

was ich nicht so toll fand: beim bremsen hat das pedal irgendwie "pulsiert" beim auskuppeln gab es ein geräusch direkt im fußraum, weiss nicht ob das normal ist?!?! und am radkasten konnte man schon sehr leicht bläschen erkennen obwohl der bus letztes jahr Sandgestrahlt und lackiert wurde (mit nachweis).

Ansonsten habe ich keinen Rost gefunden. Bin die Checkliste durchgegangen. Was denkt ihr ist ein realistischer Preis?

Vielen Dank! Ich könnte den Bus auf einer Hebebühne nochmal anschauen, da er jetzt eh eingewintert wird. Vielleicht hat jemand aus dem Raum München Zeit?

Vielen Dank
Mfg

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Re: T3 JX Kaufberatung gesucht

Beitrag von Spunky » 28.10.2016, 20:02


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Re: T3 JX Kaufberatung gesucht

Beitrag von Spunky » 28.10.2016, 20:06


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Re: T3 JX Kaufberatung gesucht

Beitrag von AKA » 28.10.2016, 20:22

Moin,

also wenn ein Verkäufer in seiner Annonce schreibt 98.000 (achtundneunzigtausend) Kilometer und unten im Text kommt dann, "lt. Tacho" und die Zahl 240.000 (zweihundertvierzigtausend), dann stell' ich mir schon Fragen zum Warum. Aber so 'ne Tastatur ist schliesslich gross und die Zahlen drauf zahlreich und verstreut...

Zum Preis kann ich nix sagen, ich find gut dass die Preise so anziehen, bald bringt meiner wieder seinen Neupreis, den ich 1986 dafür gezahlt habe :lol:

vG

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Re: T3 JX Kaufberatung gesucht

Beitrag von Marcus BULLIZEI » 28.10.2016, 20:28

Die Bilder sind leider zu klein, um da wirklich was zu erkennen.

Lass dir die Restaurationshistorie zeigen in Bildern (vorher - während - nachher!) und mit Rechnungen belegen.

Nur eine einzige kleine Stelle, die ganz leicht wieder anfängt zu rosten kann ein leichter Kinken sein, der dem Restaurator unterlaufen ist. Auch muss man bei den Bussen eh weiterhin IMMER dran bleiben, was Rost angeht. Der ist selbst nach der besten Restauration nicht uneingeschränkt die nächsten 20 Jahre völlig rostfrei zu fahren. Selbst wenn er im Winter warm und trocken steht.

Wenn hier solche Sachen wie Neulackierung / Restauration als möglicher Negativpunkt angesprochen werden, ist damit die oftmals billigst durchgeführte Aufhübschung geschminkter Leichen durch windige Händler oder auch Privatpersonen gemeint. Also Rost und Nähte zuspachteln, ne 300-Euro-Farbdusche und dann als "top restauriert" inserieren, um vom großen Kuchen des Bulli-Hypes ein Stück abzukriegen.

Allein was Lackierung angeht, gibt es die "Dusche" (wie oben beschrieben schnell und billigst für max. Gewinn, meisst ist dann alles an den Kanten mit Farbe übermatscht: Fensterdichtungen, Türgriffe, Scheibenspritzdüsen, etc.), die gut gemeinte, aber nicht so schön gemachte Lackierung mit der Rolle in der heimischen Garage, man kann die Scheiben und Anbauteile ausbauen / abkleben oder eben nicht (dann sieht man Farbnebel z.B. auf den Hinterachsschwingen und dem Schiebetür-Führungsbügel und Lackansätze unter den nur hochgeklappten Fensterdichtungen). Oder man nimmt die echte Profilackierung für ab 5000 Euro. Und da haben wir uns noch nicht über die Restauration unterhalten. Spachtel und "schnell-schnell", oder Rost raustrennen, frisches Blech fachmännisch und grade einschweissen, Lackaufbau von Grund auf, Konservierung, etc.

Den von dir genannten Bus muss man wirklich vor Ort ganz genau angucken!
BULLIZEIliche Grüße

Marcus

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Re: T3 JX Kaufberatung gesucht

Beitrag von Spunky » 28.10.2016, 20:47

danke für die antworten! die 98.000 sind auf den generalüberholten motor bezogen.
lackierkosten 3000 euro als freundschaftspreis meinte der besitzer. die fugen wurden auch neu abgedichtet bei der lackierung.

das pulsieren beim bremsen ist also normal?

und ein leichtes geräusch beim auskuppeln welches aus dem fußraum kommt auch?

was ich auch positiv fand ist, dass ein ölkühler verbaut wurde und er alle 2000km einen liter öl benötigte.

mfg

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Re: T3 JX Kaufberatung gesucht

Beitrag von Paul S. » 28.10.2016, 21:25

Spunky hat geschrieben:das pulsieren beim bremsen ist also normal?
Wer sagt das, bzw. bei welchem Auto ist das normal?
Spunky hat geschrieben:...und ein leichtes geräusch beim auskuppeln welches aus dem fußraum kommt auch?
:gr nö.
Spunky hat geschrieben: was ich auch positiv fand ist, dass ein ölkühler verbaut wurde und er alle 2000km einen liter öl benötigte.
Ersteres ist definitiv positiv, ein halber Liter auf 1000 geht grad so, also positiv finde ich halt, wenn ich zwischen den Ölwechseln nix neikippen muß.

Was ich aber wirklich positiv finde ist, daß der Wagen seit 8 Jahren im Besitz ist und der Verkaufsgrund auch nachvollziebar erscheint (mal abklopfen), was die Chancen deutlich erhöht, daß eben keine kurzfristigen Verkaufsmaßnahmen durchgeführt wurden (Lack...), sondern ein Fan mit Sinn für Nachhaltigkeit am Werk war.
Preis keine Ahnung. is halt kein originaler.
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Re: T3 JX Kaufberatung gesucht

Beitrag von newt3 » 28.10.2016, 21:38

"es handelt sich um einen vanagon."
->vom Modell her ist das ein VW T3 California (das war der Nachfolger vom Westfalia Joker / Club Joker. vertrieb lief dann direkt über vw und nicht mehr über westfalia. VW bündelte etwas sonderaustattung und packte es in den California weil ein Joker und Club Joker mit einigem an sonderaustattung bereits recht teuer geworden war und der T3 ja bald vom Modellwechsel stand. die CashKuh t3 war quasi schon jahrelang gemolken da konnte man dem Kunden halt ein paar extras spendieren. auch die späten Club Joker hatten ja schon einiges an zusätzlicher vw serienaustattung)
->dieser California hatte original mal ein klappdach. das hochdach halt nachgerüstet (sprich originalzustand nicht mehr gegeben. man kann es aber auch positiv sehen denn originale Hochdach California's die es ja schließlich auch gibt haben sehr häufig ne verfaulte Dachhaut. Wenn das SCA Dach gut eingebaut wurde hast das Problem hoffentlich die nächsten Jahre nicht und falls es doch mal runter muss ist es auch erheblich einfacher als bei einem original Westfalia hochdach)

------------

was da am bodenblech usw gemacht wurde solltest du nochmal sehr konkret hinterfragen.
ggf nimmst nen bild eines anderen busses und zeichnest mal die stelle an.

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Re: T3 JX Kaufberatung gesucht

Beitrag von luckypunk » 29.10.2016, 10:31

Das Pulsieren kommt meist von unrunde(n) Bremstrommel(n) hinten. Entweder an Verschleissgrenze, oder sie wurden mal gegen welche getauscht die schon nen Materialfehler mitbrachten. Hatte ich auch mal, original von VW.
Oder sie wurden mal heiss gefahren, Handbremse voll angezogen, Bus stehen gelassen. Können sich dabei verformen, so wurde mir mal von nem Bremsenfachmann erzählt.Da reichen halt ein paar Hundertstel...

Ist nicht schwer und teuer, Satz Bremstrommeln inkl Belägen, Zylindern, Kleinteile gibts zB bei TK-Parts für 132€...kann, wenn man kein Schraubernovize ist und/oder Doppellinkshändler, mit entsprechender Anleitung selber gemacht werden, danach halt zum Bremsprüfstand.

Das Geräusch beim Kuppeln musst Du mal genauer beschreiben. Macht es nur ein Geräusch, oder spürt man auch was? Unter Fahrt oder auch im Stand? Beim Kuppeln und Schalten, bei allen Gängen, oder auch wenn man nur kuppelt?
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Re: T3 JX Kaufberatung gesucht

Beitrag von Bielefelder » 29.10.2016, 12:09

Hi,
"leichtes" Geräüsch beim Auskuppeln, also beim Tritt auf's Kupplungspedal?
Das kann was Übles sein, wenn es das "Langloch" ist, meistens muß dann das Armaturenbrett raus (Hat aber hier jemand auch schon ohne hingekriegt :-) ):
Bild
Bild
Man müßte auch leicht am Fuß etwas spüren.
Grüße aus Bielefeld
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Re: T3 JX Kaufberatung gesucht

Beitrag von Spunky » 29.10.2016, 19:11

das geräusch war nur beim auskuppeln bei allen gängen... war so eine art "raffeln"... also nicht so gut verstehe.

habe heute noch einen bus angeschaut ein vergaser benziner mit 77 ps. original club joker bei dem die standheizung ausgebaut wurde. man sieht jetzt zwei weiße plastik löcher... sollte man die irgendwie zu machen? ich denke schon oder? der verkäufer würde noch die gasprüfung und tüv neu machen lassen, jedoch war im auto keine gasflasche zu sehen (und ja der anschluss war da, also der bus hat definitiv innen die flsache).
Diese wird doch beim Test benötigt oder?

Was wird bei der Gasprüfung noch gemacht? Kühlschranktest und der Herd oder?

Vielen Dank für die Beantwortung der dummen Fragen =)
MfG

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Re: T3 JX Kaufberatung gesucht

Beitrag von newt3 » 29.10.2016, 19:30

na ob er ne Flasche hat oder nicht kannst den Verkäufer ja mal fragen.

bei der Gasprüfung:
- würd geschaut ob alles ordentlich installiert ist
- wird Prüfdruck auf die Anlage gegeben um zu schauen obs dicht ist
- werden die verbraucher eingeschaltet, das gas abgedreht und dann gelauscht ob die zündsicherung zumacht (man hört dann je verbraucher ein klicken)

ein Club Joker sollte serienmäßig einen Gastank gehabt haben. Es wurden nur sehr wenige Westis explizit auf Kundenwunsch mit Flasche ausgestattet meine ich. Vermutlich ist das also nachgerüstet weil jemandem die Gastankprüfung mal irgendwann zu teuer war. Irgendwie blöd weil so ne Gasflasche innen nimmt viel Platz weg und gerade im Westi hast du nicht besonders viel Platz in den schränken (ein reimo oder carthago hat mehr platz in den schränken und auch noch ne motorraumerhöhung).

bei den originalen Standheizungen der Westis (B2L , DLD) sind in der Regel die brennkammern überaltert. die gehört nach 10 jahren getauscht (es gibt nur seeehr wenige leute die dir so eine kammer prüfen). Neu kammern kosteten als es sie noch gab ca 700€. vermutlich inzwischen schon wieder teurer sofern man irgendwo noch eine auftreibt. das hat kaum jmd ausgegeben weil man dafür durchaus ne neue heizung bekam/bekommt.
Die Heizung stört viele HU prüfer gar nicht so dass sehr viele diese Heizung noch drunther haben. Dennoch sollte man halt auf die eigene sicherheit achten.
ne neue Standheizung gibt es ab ca 600€ (propex, planar usw) sofern du das bedürfnis hast wieder eine einzubauen.

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Re: T3 JX Kaufberatung gesucht

Beitrag von Spunky » 29.10.2016, 19:37

ok, danke für die antwort! sehe ich das richtig, dass der bus eine flasche haben muss damit der tüv mensch die prüfung machen kann oder hat der tüv selber eine zum testen. ich brauche keine standheizung, also sollte man die zwei löcher die wohl die luft aufgenommen haben(stimmt das so?) lieber zumachen? wenn ja wie macht man das am besten? danke!

Spunky
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Re: T3 JX Kaufberatung gesucht

Beitrag von Spunky » 30.10.2016, 07:16

zwei sachen hab ich noch vergessen:

welche standheizung war denn serienmäßig beim benziner verbaut? lief die automatisch mit benzin oder gabs auch eine gasheizung?

würde euch eine anzahl an 13 vorbesitzern bei einem 32 jahr altem auto abschrecken obwohl es teilweise weitaus gepflegter ausschaut als autos die "nur" 7 vorbesitzern hatten?
danke!
gruß

newt3
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Re: T3 JX Kaufberatung gesucht

Beitrag von newt3 » 30.10.2016, 10:04

"ok, danke für die antwort! sehe ich das richtig, dass der bus eine flasche haben muss damit der tüv mensch die prüfung machen kann oder hat der tüv selber eine zum testen."
->das Fragst mal denjenigen der die Prüfung machen soll. ich meine, dass sich die Zündsicherungen halt nur überprüfen lassen, wenn du Gas angeschlossen hast und die Verbraucher in Betrieb nehmen kannst. ich glaub nicht, dass auf ner Dekra/Tüv/GTÜ/FPS/Küs Prüfstelle ne Gasflasche rumsteht (meist haben die noch nichtmal nen schnellkupplungsschlauch für den westi gastank). Bei einem Caravanhändler dagegen schon.

"ich brauche keine standheizung, also sollte man die zwei löcher die wohl die luft aufgenommen haben(stimmt das so?) lieber zumachen? wenn ja wie macht man das am besten? danke!"
->da gehste in den Baumarkt, kaufst dir ein Stück blech, sägst es dir zurecht, entgratest es und verschraubst es (ein paar schraubenlöcher sollte ja von der Bodendurchführung schon da sein. Willste es ordentlich machen beseitigst dort vorher Lackschäden und dichtest das Blech irgendwie ab (mit pu dichtmasse einkleben. ne gummidichtung schneiden. willst noch dass der fußboden da unter der rückbank wieder eben wird schneidest noch ein stück holz und packst es drüber. den schlitz an der vorderseite der rückbank kannst ebenfalls mit blech verschließen. ggf lackierst dass dann braun oder grau je nach farbe der westi inneneinrichtung)

-----------
die Anzahl der Vorbesitzer wäre mir Wumpe.
->positiv ist immer wenn der letzte halter die Karre möglichst lange hatte. dann ist oft nachvollziehbar was die letzten jahre dran gemacht wurde (ansonsten gibt es auch welche die haben vor 1, 2 jahren gekauft und ne kräftige preissteigerung mitgenommen sprich nichtmal großartig kosten damit hatten - sowas muss dir aber auch egal sein, der zustand entscheidet ja ob du das auto möchtest oder nicht)
->erste oder zweite hand sind natürlich pluspunkte in der historie des fahrzeugs aber grundsätzlich ist ein guter zustand natürlich wichtiger. erste hand hat eh meist wartungstau, weil die vorbesitzer oft so alt sind dass die karre in den letzten jahren oft nur noch gestanden hat. mitunter wurden dann im hohen alter noch hier und da dellen reingefahren oder es klappte mit dem schalten oder kuppeln nicht mehr so gut (klar alles vorurteile...)
->ob nun 4 oder 13 vorbesitzer in die sitze gefurzt und in die matraze geschwitzt haben spielt in meinen augen keine großartige rolle. im vergleich zu einem neuwagen kaufst du doch mit dem t3 sowieso einen abgerittenen gaul (aber mit erstaunlichen nehmerqualitäten) :muaha

Marcus BULLIZEI
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Re: T3 JX Kaufberatung gesucht

Beitrag von Marcus BULLIZEI » 30.10.2016, 13:55

Spunky hat geschrieben:danke für die antworten! die 98.000 sind auf den generalüberholten motor bezogen.
lackierkosten 3000 euro als freundschaftspreis meinte der besitzer. die fugen wurden auch neu abgedichtet bei der lackierung.

das pulsieren beim bremsen ist also normal?

und ein leichtes geräusch beim auskuppeln welches aus dem fußraum kommt auch?

was ich auch positiv fand ist, dass ein ölkühler verbaut wurde und er alle 2000km einen liter öl benötigte.

mfg
Das Pulsieren beim Bremsen KANN (MUSS aber NICHT!!!) von unrunden (Billig?)Bremstrommeln kommen.

Das Geräusch im Fußraum KANN von der Feder am Pedal kommen. Musst du vor Ort näher suchen. Im Stand mal neben den Bus stellen, Kopf in den Fußraum und mit der Hand das Pedal runterdrücken und wieder loslassen. Oder tritt es nur während der Fahrt auf?

1 Liter Öl auf 1000 km??? Hmmm.....

Ok, ich weiss, dass VW für die alten Diesel bis zu 1 Liter auf 1000 km als "normal" angibt. Ich persönlich hab da ne andere Meinung zu...


Spunky hat geschrieben: würde euch eine anzahl an 13 vorbesitzern bei einem 32 jahr altem auto abschrecken obwohl es teilweise weitaus gepflegter ausschaut als autos die "nur" 7 vorbesitzern hatten?
danke!
gruß
Nöö, nicht generell. Genausowenig, wie 480.000 km aufm Tacho.

Darauf kommt es nämlich nicht primär an. Was zählt, ist ein reeller und plausibler Ist-Zustand des Fahrzeugs! Wenn der und der Kaufpreis stimmen, würd ich ohne Bedenken kaufen. Aber davor würd ich die Karre und alle verfügbaren Unterlagen einmal "auf Links drehen" und grüdlichst prüfen und dem Verkäufer Löcher in den Bauch fragen. Wenn dann alles ein schlüssiges Bild ergibt und mir das Fahrzeug zusagt, würd ich kaufen. Hätte ich auch nur die geringsten Zweifel, würd ich mindestens nochmal ne Nacht drüber schlafen. Oder gleich die Finger davon lassen!
BULLIZEIliche Grüße

Marcus

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Re: T3 JX Kaufberatung gesucht

Beitrag von Spunky » 30.10.2016, 18:33

alles klaro! ich bin jetzt mal volles risiko gegangen. das war der 9 bus den ich mir angesehen habe und mit abstand der am best erhaltenste. innenraum war der wahnsinn. keine flecken nichts gebrochen alle fenster in takt... sitze wie neu. der bulli stammt aus einem erbfall. 2014 wurde ein oldtimer gutachten gemacht in dem keine mängel festgestellt wurden. es gibt keinen haken der nicht mit erfüllt gekennzeichnet wurde. nachteil ist, da keiner die unterlagen von dem verwandten gefunden hat es keinerlei nachwas für irgendwas gibt. weil der zustand aber viel besser war als manch ander bus der ein paar tausend mehr gekoster hätt und ich einfach ein gutes gefügl hatte habe ich den bus gekauft. zudem war der verkäufer bereit in den kaufvertrag zu schreiben, dass ich den restbetrag erst zahlen muss wenn er tüv und gasprüfung neu gemacht hat. alles was also zu bemängeln wär, müsste er bezahlen.

der innenraum war echt sehr gepflegt... hätte nie gedacht dass sowas 32 jahre alt sein kann... das auto steht auf markenreifen und der motor schnurrte wie ein kätzchen. kupplungstest war top, gänge flutschten... da nehme ich mal an, dass sich die besitzer auch um die technik gekümmert haben (kann natürlich auch sehr naiv und falsch sein...).

der fußraum war auch staubtrocken. türen fielen sauber zu, auch die schiebetür... null rosr heckklappe, seitenwand... etc. nur an den fugen platzte der lack bisschen ab... das einzige was mich stört sind die offenen löcher von der standheizung und so ein schwarz gerippter schlauch der einfach so aus dem blech raussteht... ist das die treibstoffzuleitung oder der auspuff?

tausend dank!
mfg

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Re: T3 JX Kaufberatung gesucht

Beitrag von Spunky » 30.10.2016, 20:38

und noch eine frage:

der club joker hatte braune sitze, die es beim joker nicht gab oder? das rot nennt sich marsala rot? das hochdach ist weiß, müsste das nicht eigentlich auch rot sein oder gabs des auch in weiß ab werk?

Mit freundlichen Grüßen

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Re: T3 JX Kaufberatung gesucht

Beitrag von newt3 » 30.10.2016, 22:11

"der club joker hatte braune sitze, die es beim joker nicht gab oder? "
ja, der Club joker hatte durchaus andere Polster als der Joker. Ob die braun, saiga beige, grau/rot mit cord waren hing vom Modelljahr ab

"das rot nennt sich marsala rot?"
auch das hängt vom Modelljahr ab. nahe sicherungskasten fahrerseitig unterm amaturenbreitt am holm findest einen aufkleber mit: motorkennung (bei 78ps sollte das dg sein, getriebekennbuchstabe, und eben dem farbcode. für marsala stünde da zum LH3D. es gab aber auch noch andere rottöne)

" das hochdach ist weiß, müsste das nicht eigentlich auch rot sein oder gabs des auch in weiß ab werk?"
http://www.vwpix.org/T3/Preislisten/deu ... eite04.jpg
->in wagenfarbe war aufpreispflichtig? (zumindest in den frühen modelljahren)
ich meine:
->serienmäßg war das dach beim joker weiß und beim club joker weiß oder beige (wobei mir nicht ganz klar ist ob das modelljahrabhängig oder aussenfarbenabhängig ist) (und die formulierung in der preisliste kapier ich auch nicht denn joker mit dach in beige hats meineswissens nicht gegeben..mal abgesehen von komplett beigen fahrzeugen)

in den späten modelljahren war das dach je nach aussenfarbe serienmäßig in wagenfarbe oder eben weiß
http://www.vwpix.org/T3/Preislisten/deu ... eite03.jpg

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Re: T3 JX Kaufberatung gesucht

Beitrag von Spunky » 30.10.2016, 23:59

tausend dank für die kompetenten antworten! jetzt würd mich nir noch interessieren was ich mit dem schwarz gerippten schlauch anstellen soll der da noch rum hängt? das verschließen der beiden löcher via blech und sikaflex ist jetzt klar :)

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Re: T3 JX Kaufberatung gesucht

Beitrag von Gustav61 » 31.10.2016, 06:59

Hallo,
wo hängt der Schlauch denn raus? Ist der originale Abwassertank noch dran? Falls nicht, dann lass doch mal etwas Wasser aus der Spüle laufen und schau wo es rauskommt.

Gruß
Gustav

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Re: T3 JX Kaufberatung gesucht

Beitrag von newt3 » 31.10.2016, 09:36

meinst du den schlauch da rechts vorne in diesem bild
http://www.letonkinoisvarnish.co.uk/fil ... 01_big.jpg

dürfte der ansaugluftschalldämpfer der b2l standheizung sein.

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Re: T3 JX Kaufberatung gesucht

Beitrag von Marcus BULLIZEI » 31.10.2016, 18:57

@ Spunky:

BULLIZEIliche Glückwünsche zum Buskauf und allzeit gute Fahrt! :bier

Jetzt wollen wir natürlich auch Bilder von deiner Neuerwerbung sehen! :mrgreen:
BULLIZEIliche Grüße

Marcus

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Re: T3 JX Kaufberatung gesucht

Beitrag von Spunky » 31.10.2016, 21:01

ja genau den schlauch meinte ich! den kann ich einfach abnehmen oder? die heizung wurde dann wohl mit gas betrieben?

wie kann man denn hier bilder posten? :)

vielen dank!

Spunky
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Re: T3 JX Kaufberatung gesucht

Beitrag von Spunky » 03.11.2016, 18:17

Weine Frage hätt ich noch zum Kühlmittel:

Man soll ja G11 nicht mit G12 mischen. Woher weiß ich, was mein Bulli für ein Kühlmittel drin hat? Auf einer anderen Seite habe ich gelesen,dass man immer G13 reinkippen kann.
Stimmt das?

Mfg

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Re: T3 JX Kaufberatung gesucht

Beitrag von Spunky » 04.11.2016, 17:06

Hab mich bisschen eingelesen. Die Farbe in meinem Bulli ist grün. also sollte das G48 von BASF das G11 sein und passen oder?

Der Nachfüllbehälter hinter der Serviceklappe war fast leer. Der Ausgleichsbehälter hingegen weit über Min gefüllt. Ich sollte also etwas nachkippen oder?

Gruß

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Re: T3 JX Kaufberatung gesucht

Beitrag von Da_Hui » 04.11.2016, 18:02

Moin,
:gr Also eigentlich hat der Ausgleichsbehälter keine Min-Anzeige und sollte immer Randvoll sein. Der Nachfüllbehälter ist bis Max. zu befüllen. Das G48 soll wohl dem G11 von VW entsprechen. Somit kannst du das problemlos mischen.

Gruß Malte

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Re: T3 JX Kaufberatung gesucht

Beitrag von Max Power » 04.11.2016, 18:06

Hallo,

Bilder kannst Du hier nur mit einem externem Hoster, z.B. picr.de hochladen.

Zum Kühlmittel schmeiss mal die Suche hier im Forum an, da gibt es etliche Threads.

Der Nachfüllbehälter hinter der Serviceklappe sollte zw. Min und Max stehen, zumindest aber muss eine Pfütze drin sein. Der Ausgleichsbehälter im Motorraum muss randvoll sein, auch wenn dort Markierungen angebracht sind.

Das Kühl/Ausgleichssystem im T3 will verstanden werden, auch da hilft die Suchfunktion.

Gruss, Max

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