Rost: Radläufe, Küchenfuge + B-Säule. Karosse tot?

aktueller Austausch vor dem Posten ruhig mal die SUCHE benutzen!

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Rost: Radläufe, Küchenfuge + B-Säule. Karosse tot?

Beitrag von interessent » 15.01.2017, 19:46

Liebe Bullischrauber und -fahrer,

wir haben uns Ende letzten Jahres einen T3 zugelegt und auch schon ein.. zwei Kleinigkeiten daran gemacht (Benzinpumpe und Gebläsemotor gewechselt).

Da wir wussten, dass an der Karosse Schweißarbeiten notwendig sind, wurde in den letzten Wochen die Inneneinrichtung ausgebaut.

Vorher (September 2016):

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Heute (Januar 2017):
Fahrerseite, das Schiebefenster ist wohl schon etwas länger undicht..:


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B-Säule Beifahrer:

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Radhaus Beifahrer:

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Radhaus Fahrer:

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Und das sind nur die schlimmsten Stellen. Die Trittbleche vorn und teilweise Radhaus/Gurtaufnahme sowie einige Stellen am Rahmen der Frontscheibe sind auch fällig.

Lohnt sich bei dem Zustand der Aufbau überhaupt noch? Oder Ausstattung wieder rein, HU zuende fahren und dann schlachten?

Viele Grüße von den geknickten Bulli-Neulingen! :-(
Zuletzt geändert von interessent am 12.10.2019, 18:20, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Rost: Radläufe, Küchenfuge + B-Säule. Karosse tot?

Beitrag von TottiP » 15.01.2017, 19:56

Rettbar ist alles. Hier fängt man stellenweise von vorne an, Radlauf einnieten ist recht originell...
Gruß, Totti
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http://www.bulli-totti.de Bild

Ich reagiere auf PN´s nur noch wenn eine Rufnummer angegeben wird!
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Re: Rost: Radläufe, Küchenfuge + B-Säule. Karosse tot?

Beitrag von tinkerbellwp » 15.01.2017, 20:14

Hallo, sieht nicht toll aus, aber Hamburg hat doch eine Riesen Bulliszene, da wird sich doch jemand finden der euch nen vernünftigen Kostenvoranschlag bzw eine Einschätzung geben kann. Lasst euch da oben mal auf nem Stammtisch sehen und macht euch schlau.
Es gibt immer eine Option.

Gruß Tinka
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Re: Rost: Radläufe, Küchenfuge + B-Säule. Karosse tot?

Beitrag von Vanagon66 » 15.01.2017, 20:48

Die ist nicht tot, die riecht nur schlecht...

Wenn Ihr den finanziellen Atem habt würde ich dazu raten. Bulli haben und fahren kann eine der besten Erfahrungen des Lebens sein. Aber: das ist nichts für Leute ohne Geld.

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Re: Rost: Radläufe, Küchenfuge + B-Säule. Karosse tot?

Beitrag von bernd68 » 15.01.2017, 21:06

...so können Bilder täuschen! Der sah richtig schick aus auf den ersten zwei Bildern.

Wann ist der neu lackiert worden?

Es könnte leider sein das dies noch nicht der ganze Rost war - ein paar Stellen gibt es da noch die auch gerne gammeln...

Jetzt ist natürlich die Frage wieviel Arbeit kannst Du selber ausführen oder wieviel Geld willste investieren? Machbar ist viel.

Irgendwann ist der Punkt überschritten wo sich eine neue gebrauchte Karosserie mit weniger Rost eher rechnet oder halt schlachten und die Teile verkaufen und einen besseren neuen kaufen.

Je nach Eigenleistung wäre ein guter neuer unter dem Strich billiger und die Arbeit hast Du nur bei Schlachten und nachher die Teile verkaufen - die ganze Restoarbeit entfällt.

Fertigfahren und parallel nach einem besseren suchen ist eine Option die ich ernsthaft prüfen würde.

Gruß Bernd

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Re: Rost: Radläufe, Küchenfuge + B-Säule. Karosse tot?

Beitrag von Alexander » 15.01.2017, 21:40

Hallo,
ich würde mir erst einmal den Rest anschauen.
Mal ordentlich von unten und auch mal auf die Bremsen und die Vorderachse schauen. Ggf. ist dort auch alles fällig, dann sind ganz schnell noch einmal 1000,- Materialkosten fällig.
An eurem Bus sind einige Blecharbeiten gemacht worden, leider alle äußerst unprofessionell. Genau genommen kann man das alles wieder rausreißen.
Ich gehe mal davon aus, daß ihr das nicht selber machen könnt.
Ich befürchte das Auto wird ein Groschengrab.
Bevor ihr auch nur einen Cent investiert, laßt noch mal jemand anderen gucken.
Viele Grüße,
Alexander

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Re: Rost: Radläufe, Küchenfuge + B-Säule. Karosse tot?

Beitrag von *Wolfgang* » 15.01.2017, 22:51

Hast Du Dir das wissentlich angetan....?
Viele Grüße

Wolfgang

T3 - der fahrbare Wohncontainer...
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Re: Rost: Radläufe, Küchenfuge + B-Säule. Karosse tot?

Beitrag von xfranzx » 15.01.2017, 23:35

Wenn möglichkeiten vorhanden sind, wäre es ggf. sinnvoll, sich einen guten, leeren Bus zuzulegen und auf dessen Basis mit der einrichtung von eurem einen neuen Aufbauen. Hier wurde leider aufs übelste gepfusch, vermutlich in Sinner der Gewinnmaximierung beim Verkauf.
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Re: Rost: Radläufe, Küchenfuge + B-Säule. Karosse tot?

Beitrag von Max Power » 16.01.2017, 09:39

Entweder Schweissgerät kaufen und selber machen, oder zusammenbauen und schnell verkaufen.

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Re: Rost: Radläufe, Küchenfuge + B-Säule. Karosse tot?

Beitrag von andovic » 16.01.2017, 10:18

Puuuh,

da wurde ganzschön gepfuscht. Wenn das wenigstens "Erstrost" wäre, dann könnte man es sich überlegen. Aber da bist du ja schon ewig damit beschäftigt den Pfusch rauszuflexen. Da kann man nicht entspannt ein paar original Schweißpunkte aufbohren und dann Reparaturbleche einschweißen. Außerdem, wenn der schon zum zweiten mal so verrrostet ist, wie siehts dann am Unterboden und an den entscheidenen Trägern aus? Da gibts ja auch nochmal paar Stellen, wo sich eine Reparatur dann (stand heute) nicht mehr lohnt.

Meine Meinung wenn du noch weiterhin Bus fahren willst: Alles an Austattung rausbauen, ne vernünftige (leere) Karosse mit wenig Rost kaufen und umbauen.

LG
Andi

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Re: Rost: Radläufe, Küchenfuge + B-Säule. Karosse tot?

Beitrag von T2NJ » 16.01.2017, 11:18

Hallo Bullineulinge,
das Wesentliche wurde schon angemerkt. Nun kommt leider der T3 inzwischen vom Zustand da an, wo schon lange die T2 gelandet sind. :-(
Sicherlich macht es auch erst einmal Sinn, den Gesamtzustand des Fahrzeuges aufzunehmen. In der T2-Szene wo ich eigentlich zu Hause bin, geben die Kollegen dann für die Instandsetzung der Karosse so um die 10 k€ aus, mal mehr mal weniger, je nach Eigenleistung sowie Qualität der Lackierarbeiten.
Vielleicht kannst du Dich hier einmal beraten lassen:
http://www.birkmamero.de/
... weder verwandt noch verschwägert... und auch nix mit Provision!
Freundliche Gruesse aus Algermissen
Norbert

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Re: Rost: Radläufe, Küchenfuge + B-Säule. Karosse tot?

Beitrag von seppo85 » 16.01.2017, 13:49

Ob es sich lohnt den wieder in Originalzustand herrichten und mit schönem Lack rum zu fahren wage ich auch stark zu bezweifeln. Auch der Bulli bis in alle Ewigkeit wird's eher nicht.

Ist hald die Frage was man für einen Anspruch hat. Die meisten hier streben ja nach einem originale Look und einer mehr oder weniger unbegrenzten Bullinutzungsdauer ;-) Wenn man einfach nen funktionierenen Bus will und es reicht wenn er aus 10m ok/gut aussieht und man von nahem hald verschieden Weißtöne oder Ausbesserungstellen erkennt, dann kann man da noch ne Weile Freude mit haben. Und noch ein paarmal TÜV bekommen.
Ihr fahrt ja jetzt auch schon ne Weile so rumm und hattet Spaß und keine Probleme/Befürchtungen.
Aber das gilt natürlich nur wenn der Unterboden noch einigermaßen ok ist! Und das ist natürlich mit so einer B Säule fraglich.

Man muss ja nicht alles in original Qualität herrichten. Wo ein Loch ist ein Blech reinscheißen oder auch Nieten. Anschließend (natürlich nach der Lackaufbringung) kreativ mit etwas fettigem behandeln dass es dahinter/drunter nicht weiter oder wieder neu rostet.
Wo's nur angerostet oder auch verrostet aber nicht durch ist, Owatrol oder Fett; Fluidfilm, Sanders drauf dann rostets ja kaum mehr weiter. Was man von außen nicht sieht juckt den TÜV ja nicht.

So Sachen wie Gurtaufnahmen sollten natürlich sicher sein. Und wenn man das im Originallook wieder herrichtet ist es auch viel arbeit. Wenn man "einfach" großzügig freilegt entrostet und vernünftig ein Stück Blech reinschweißt, das ganz wieder vernünftig zuschmiert reichts aber auch. Statt "Lackaufbau" wird halt Sprühdosengrundiert+einmal Spachtel+ 2 mal weiß gepinselt. Fertsch.

P.S. Das heißt jetzt nicht dass ich das an meinem Bus so mache, ich habe aber auch ein paar Stellen wo ich vor 10 Jahre Murksrepariert habe und die sind immernoch ok oder bedürfen nur kleiner Nachbesserung ;-)
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Re: Rost: Radläufe, Küchenfuge + B-Säule. Karosse tot?

Beitrag von interessent » 16.01.2017, 14:24

Guten Morgen :cafe
Radlauf einnieten ist recht originell...
Insbesondere diese Stelle und die Küchenfuge hatten wir beim Kauf (mit der ganzen Ausstattung drin) als die "gute Seite" bewertet.
Hast Du Dir das wissentlich angetan....?
Teilweise ja. Das vorn die Trittbleche und einige Radläufe (vorn und hinten rechts) fällig sind wussten wir. Die B-Säule und die linke Seite hatten wir nicht auf dem Zettel.

@Alexander: Beim Rest ("nur die Technik") sind einige Kleinigkeiten: Zugstrebengummis, Bremsstaubbleche, Tachowelle/Fettkappe, neue Reifen, vielleicht (alle) Bremsen, in ein..zwei Jahren Überholung/Austausch Zylinderköpfe (Kompression 8-9 bar)...

Für die Karosseriearbeiten hatten wir fürs Erste 2kE Budget eingeplant. Hier wird wohl noch etwas aufgestockt werden müssen, egal welche Variante es denn nun wird. Angedacht waren 2-3kE/Jahr für den Erhalt und - wenn noch was übrig ist - Verbesserungen/Kinkerlitzchen (Tempomat, 2. Batterie + so).

Zurück zum Thema. Wir haben leider keine Möglichkeit, den Bus über mehrere Monate Stück für Stück zu bearbeiten oder abzurüsten. D.h. wenn aufbauen oder schlachten, dann machen lassen. Kleinere technische Arbeiten und Arbeiten am Innenausbau trauen wir uns zu, Karosserie wollen und können wir nicht erledigen.

Ich sehe da 3 Varianten:
  1. Ausstattung wieder rein (@bernd68: dann sieht er auch wieder so aus wie auf dem ersten Bild) und HU zuende fahren. Danach am Stück zu einem Schlachter :(
  2. Karosse besorgen und alles (Motor/Getriebe, Ausstattung, vllt. das Dach) umbauen - Möglichkeit dafür wäre ggf. vorhanden.
  3. einen neuen / anderen Bus kaufen und Teile der Innenausstattung übernehmen.
  4. durch ein Wunder (Foren-/Stammtischkontakte :-) ) brät uns jemand den Bus auf ein robustes Level. Und das Ganze für weniger als den Preis einer guten Karosse. (Das wäre ja schon Variante 4 :gr )
Erstmal mehr Informationen sammeln, mal sehen, wo das Glücksrad stehen bleibt.
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Re: Rost: Radläufe, Küchenfuge + B-Säule. Karosse tot?

Beitrag von bernd68 » 16.01.2017, 15:03

Moin,

wenn Du diesen T3 mit den bisher gezeigten Roststellen plus die die man jetzt nur vermuten kann in eine reguläre Werkstatt stellst mit dem Auftrag "einmal wieder gut" dann dürften ohne große Arbeiten an der Technik 8-10000 fällig sein.

Da fließen massig Stunden rein.

Das "lohnt" sich für einen selten Syncro etc. - für diesen Bus ist es unwirtschaftlich.

Wenn ihr das Ziel habe eine Bulli fahren zu wollen und euer Herz nicht an diesem hängt dann fahrt ihn bis der Tüv euch scheidet (aber bitte mit solider Gurtaufnahme) und dann vertickt die Einzelteile und sucht euch einen anderen.

Gruß Bernd

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Re: Rost: Radläufe, Küchenfuge + B-Säule. Karosse tot?

Beitrag von puckel0114 » 16.01.2017, 15:10

Moin,
Mit 2000€ für karosseriearbeiten kommst du nicht weit. Erstrecht nicht mit Rechnung. Leg mal ruhig das gleiche nochmal drauf.
Gruß aus Bielefeld
Volkmar

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Re: Rost: Radläufe, Küchenfuge + B-Säule. Karosse tot?

Beitrag von PatrickausKiel » 16.01.2017, 16:42

Ich bin doch erstaunt, wie differenziert und 'gespalten' hier die Meinungen sind.

Der Wagen ist doch ein klassischer -vermutlich übergeduschter- übergeduschter BlenderBlender, im Blech völlig fertig und auch noch verpfuscht. Wenn einer einen Radlauf einnietet, wirds wohl sonst, vermutlich auch bei der Technik, kaum positive Überraschungen geben.

Das war je nach Kaufpreis vermutlich ein Fehlgriff, so ist das eben, man kommt drüber hinweg. Das ist bitter, aber reiß Dich nicht noch tiefer rein, gerade wenn du nicht selbst ranwillst. Ist zumindest meine Meinung als jemand, der ein ganz gutes Auto erwischt hat und staunt, wie teuer selbst der mit der Zeit wird...

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Re: Rost: Radläufe, Küchenfuge + B-Säule. Karosse tot?

Beitrag von wodipo » 16.01.2017, 16:55

@Norbert
geben die Kollegen dann für die Instandsetzung der Karosse so um die 10 k€ aus,
Das ist doch Totalschaden, oder?
Wer hat denn "so langen Atem", wofür?

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Re: Rost: Radläufe, Küchenfuge + B-Säule. Karosse tot?

Beitrag von interessent » 16.01.2017, 17:35

So sieht es aus. Ich vermute spätestens ab 4kE lohnt sich der Aufbau gar nicht mehr (ist ja kein T2 oder gar T1). Für das Geld werden schon komplette Fahrzeuge (Transporter/Caravelle) angeboten, die besser dastehen.

Die Technik (und die Ausstattung) hatten damals überzeugt: Der 2.1 WBX hat einen super Anzug und das Getriebe schaltet sich richtig schön knackig. Man muss den Ganghebel nicht _durch_ den Fahrersitz ziehen, um den 1. Gang einzulegen :dance Mein erster Gedanke war "Habe ich jetzt den 3. Gang eingelegt?". Und geradeaus fährt er auch - Hände vom Lenkrad, Gas, Bremse - toll. (Natürlich auf abgesperrtem Privatgelände probiert :gr )

Achso, wer sich dafür interessiert: ein paar mehr Bilder gibt es hier: http://7zo.de/pix/

Inzwischen würde ich so ein Auto auf gar keinen Fall kaufen - bin nun aber auch schon seit 5 Monaten T3-(Mit-)Besitzer und habe in der Zeit einiges gelernt.
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Re: Rost: Radläufe, Küchenfuge + B-Säule. Karosse tot?

Beitrag von caravelle c » 16.01.2017, 17:57

Die Frage ist nur, wie viel Du damals bezahlt hast? Wenn Du den Bus für 3-4000€ gekauft hast, könnte es sich möglicherweise lohnen. Wenn Du mehr bezahlt hast, geht diese Rechnung nicht mehr auf. Dann ist jeder investierte Euro zu viel, denn Du bei einem möglichen Wiederverkauf nicht mehr wieder siehst.

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Re: Rost: Radläufe, Küchenfuge + B-Säule. Karosse tot?

Beitrag von Alexander » 16.01.2017, 18:09

Hi,
ich habe mir gerade alle Bilder aus deinem Link angeschaut.
Das Auto ist tot.
Ich tendiere schon fast dazu dem Verkäufer deines Busses so etwas wie arglistige Täuschung zu unterstellen.
Viele Grüße,
Alexander

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Re: Rost: Radläufe, Küchenfuge + B-Säule. Karosse tot?

Beitrag von Henri » 16.01.2017, 18:54

PatrickausKiel hat geschrieben:Der Wagen ist doch ein klassischer -vermutlich übergeduschter- übergeduschter BlenderBlender, im Blech völlig fertig und auch noch verpfuscht.
Sehe ich ganz genauso. Man sieht ja gleich wie dick der Spachtel überall auf dem Rost sitzt. Den würde ich ganz schnell abstoßen und gar nicht erst anfangen irgendetwas daran zu machen. Das kann man sich antun wenn man sehr viel Platz, Zeit, Durchhaltevermögen und den Bus sehr günstig bekommen hat. Aber so :suff Lieber weg damit und nächstes Mal beim Kauf jemand Erfahrenen mitnehmen, das bringt am Ende deutlich mehr Spaß. Es gibt immer noch vereinzelt Busse im Originallack zu vernünftigen Preisen, wo man zwar außen vielleicht ein bisschen Rost sieht, die aber von der Substanz viel besser sind.

Viele Grüße
Schraubst du Turbo an Diesel rennt Diesel wie Wiesel

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Re: Rost: Radläufe, Küchenfuge + B-Säule. Karosse tot?

Beitrag von solosyncro » 16.01.2017, 19:03

interessent: Ich sehe da 3 Varianten:

1 Ausstattung wieder rein (@bernd68: dann sieht er auch wieder so aus wie auf dem ersten Bild) und HU zuende fahren. Danach am Stück zu einem Schlachter :(
2 Karosse besorgen und alles (Motor/Getriebe, Ausstattung, vllt. das Dach) umbauen - Möglichkeit dafür wäre ggf. vorhanden.
3 einen neuen / anderen Bus kaufen und Teile der Innenausstattung übernehmen.
4 durch ein Wunder (Foren-/Stammtischkontakte :-) ) brät uns jemand den Bus auf ein robustes Level. Und das Ganze für weniger als den Preis einer guten Karosse. (Das wäre ja schon Variante 4 :gr )
4 halte ich für unmöglich (wie Alexander sagt, Karosserie tot bzw Restaurierung nicht ökonomisch sinnvoll)), bleibt 1, oder eventuell 2, wobei ich für 2 tendiere, denn dann könntet ihr noch ein paar überbleibende Teile verkaufen und so den Schaden gering halten.

Grüsse,

PS: das Bild vom überspritzten Rost alleine hätte gereicht um diesen Bus nicht zu kaufen, aber das wisst ihr zwischenzeitlich wohl selber. ;-)
Saludos,
Christian

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Re: RE: Re: Rost: Radläufe, Küchenfuge + B-Säule. Karosse tot?

Beitrag von PatrickausKiel » 16.01.2017, 19:21

Oha ... diese Bilder.;) Abstoßen das Auto!
Und dann such Dir hier im Forum ein paar örtliche Freunde uns kuck Dir 15 Autos an. Dann hast Du die Chance, gut von schlecht zu unterscheiden, weil Du selber lernst, wie unterschiedlich das so aussieht.
Das Geld, dass Du mit dem Säufer diesen Sommer nicht ans Mittelmeer verlangst, kannst Du dann zusätzlich in ein erhaltenswertes Auto stecken.
Das wird schon, nur Geduld - Dein Auto wird dich finden.☺

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Re: Rost: Radläufe, Küchenfuge + B-Säule. Karosse tot?

Beitrag von Harrosurfjoker » 16.01.2017, 21:29

Moin,

Das ist ein typischer norddeutscher Surferbully, mit allen bekannten Schäden aus der Nutzung, dann schnell hingepfuscht und teuer verkauft, der Radlauf hinten Fahrerseite ist vermutlich sogar ein Unfallschaden. Ich rate auch zu einer neuen Karosse, da anfangen zu schweißen, das würde unglücklich machen....Erst recht, wenn Du es bezahlen musst und nicht selbst kannst..

Gruss
Harro
Ich kann fast alles am Bully machen (Kompression pruefen, Zahnriemen wechseln, Ventile, Steuerzeiten und Foerderbeginn einstellen, AT-Motoren einbauen, Hohlraumversiegelung und...) und wenn Du Dich an Deinen nicht rantraust......

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Re: Rost: Radläufe, Küchenfuge + B-Säule. Karosse tot?

Beitrag von newt3 » 16.01.2017, 22:15

kann mich da nur anschließen. der ist quasi tot.

klar kannst ihn schweissen
->um dir was zu beweisen
->um zu üben (ums beim nächsten dann besser zu machen)

aber sinnvoll ist es nicht es sei denn
->du willst eben üben
->es hängen erinnerungen an genau dem fahrzeug (ist ja nicht der fall. du hast ihn erst gekauft)

wenn du weiterhin t3 fahrer sein möchtest:
->such dir ne bessere karrosse und pflanz um
->such dir nen anderen t3 (und überleg was du umpflanzt und was du nicht brauchst und entsprechend zu geld machst oder einlagerst)
->oder such dir halt nen kompletten der deinen anforderungen entspricht (und gib diesen ab oder schlachte ihn)

----
beim schlachten könnten da durchaus 4000-6000€ rauskommen. aber zeitlich und logistisch ists auch aufwand den kram zu guten preisen loszuwerden. es gibt sachen die gehen sicherlich wie butter und es gibt andere sachen die liegen wie blei in deinem regel (wenn du sie nicht verschenken magst. vielleicht gerade nicht, weil du ja weiterhin bus fährst und es evtl noch brauchen könntest).

-------
grundsätzlich:
lieber ein ende mit schrecken als eben schrecken ohne ende.
wenn du diesen erhälst hast du vermutlich letzteres. ewiges schweißen, dann lackieren und am ende solange du das entsprechende handwerk nicht sehr gut beherrscht weiterhin ein verpfuschtes auto.

interessante frage wäre noch wie es bei diesem dort soweit gekommen ist.
straßenparken, winterbetrieb (in einer region mit richtig winter) und evtl auch noch richtig viele kilometer auf der karosse.
sprich die sache hat ihren soll einfach getan.

->natürlich ist es richtig dass du die meisten anderen auch an diesen stellen wirst schweissen müssen. aber in einem je nach aktuellem zutand des fahrzeugs deutlich geringerem aufwand. es ist ja immer die frage
->ist nur soviel rott dass du mit günstigen rep blechen hinkommst (dann hast hier und da die wahl diese bzw teile derer zu verwenden. oder an anderen stellen bewußt auch originalbleche zu verbauen)
->ist soviel rott dass man mit originalblechen gut hinkommt (dann sollte man um die meisten billigen rep bleche nen bogen machen)
->ist soviel rott das man ggf ganze partien aus einem anderem fahrzeug braucht (kann bei einem unfallschaden mitunter der fall sein, falls dies oder jenes blech nicht aufzutreiben ist)
->ist soviel rott, dass man im prinzip weder mit originalblechen hinkommt (sondern auch dort noch anstückeln muss) noch sinnvoll mit partieren aus einem spenderfahrzeug. dann ist's wirklich sehr sehr viel aufwand. das würde ich bei dem da oben so annehmen.

--------
beim nächsten kauf nimmst einen buskenner mit. zwischen deinem zustand und einem richtig gutem gibt es ne menge dazwischen.
im zweifel die finger weg wirst ja schon gelernt haben. genau wie das mit dem "mit rost verhält es sie wie mit einem eisberg" (und die 7/10 oder 9/10 gelten da auch nur für einen in erstlack bei allen anderen kann es dich mitunter schon noch schlimmer treffen)

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Re: Rost: Radläufe, Küchenfuge + B-Säule. Karosse tot?

Beitrag von wodipo » 17.01.2017, 01:16

Was man noch an den Bildern sieht würde ich vermuten, dass er vorne auf beide Vorderachsaufnahmen gestaucht ist (durch Aufsetzen), sonst wäre an der Zugstangenaufnahme nicht so viel Rost. Aber da kommt es dann auch nicht drauf an. Mir tut der zukünftige Käufer leid..., und als Verkäufer steht man doppelt unkomfortabel da.

Aber, du bist top beraten worden hier von den Spezialisten.

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Re: Rost: Radläufe, Küchenfuge + B-Säule. Karosse tot?

Beitrag von Bus-Froind » 17.01.2017, 08:33

Zum Zustand ist alles gesagt, da ist jede (bezahlte) Stunde Arbeit für einen Wiederaufbau vertan.
Zu dem rottigen Blech kommt die fertige Technik, das sieht doch alles grenzwertig aus.
Auch wenn der Motor durchzieht, tut er das mit durchgerostetem Wasserrohr (Hülsen...) nicht lange.
Um aus dem Fiasko auch fachlich zu lernen, würde ich Option 2 empfehlen. Anstatt Urlaub mit dem Bus halt schrauben am Bus.
Gibt langweiligere Urlaube. ;-)
Kontakte zur Szene in HH knüpfen?!? Bei FB werden viele Sachen/ Autos angeboten, alles mal querlesen und vielleicht findet euer Bus euch.
Oder so im Ganzen verkaufen, aus den Augen - aus dem Sinn.
Schade um die interessanten Teile, aber um die zu behalten bräuchtest du ja wieder Ersatz.
Der Satz von Alexander "Ich tendiere schon fast dazu dem Verkäufer deines Busses so etwas wie arglistige Täuschung zu unterstellen."
wäre trotz des langen Zeitraums seit Kauf zu überdenken.

Viel Erfolg, wie auch immer es weitergeht!
Burkhard

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Re: Rost: Radläufe, Küchenfuge + B-Säule. Karosse tot?

Beitrag von Alexander » 17.01.2017, 09:31

Der Satz von Alexander "Ich tendiere schon fast dazu dem Verkäufer deines Busses so etwas wie arglistige Täuschung zu unterstellen."
wäre trotz des langen Zeitraums seit Kauf zu überdenken.
Wieso "langer Zeitraum"?
Er schreibt er hat den ENDE letzten Jahres gekauft. Das sind für mich dann so ca. 3 Monate.
Interessant wäre zu wissen wo hat er ihn gekauft
- von einem Händler, dann würde ich mal versuchen mit dem letzten Besitzer Kontakt auf zu nehmen und ihn zu befragen in welchem Zustand das Auto war als er es verkauft hat
- oder von privat, dann würde ich mal schauen wie lange der letzte Besitzer den Bus schon hatte.

Ich würde das nicht so einfach akzeptieren.
Viele Grüße,
Alexander

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Re: Rost: Radläufe, Küchenfuge + B-Säule. Karosse tot?

Beitrag von Paul S. » 17.01.2017, 09:47

Arglistige Täuschung...ich hätte meine Zweifel, ob da wirklich was zu machen ist.
Zumal ja klar war, daß was zu tun ist: "Da wir wussten, dass an der Karosse Schweißarbeiten notwendig sind..."
1. Post 2. Satz
Die Sache mit der Spitze vom Eisberg wurde schon angesprochen...
--> Bleche mit Minimalaufwand reinbraten, nieten, kleben, Löcher mit Schnellzement ausgießen, Ausschäumen, gibt da viele kreative zeitwertgerechte Reparaturmöglichkeiten :mrgreen: TÜV runter fahren, schlachten und Quadern.
Die Apokalypsen der Vergangenheit:
70er: Es droht eine neue Eiszeit - sagen die Wissenschaftler
80er: Waldsterben - in 20 Jahren sind die Mittelgebirge unbewaldet - sagen die Wissenschaftler
90er: Das Ozonloch

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Re: Rost: Radläufe, Küchenfuge + B-Säule. Karosse tot?

Beitrag von Bus-Froind » 17.01.2017, 10:33

Alexander hat geschrieben:
Der Satz von Alexander "Ich tendiere schon fast dazu dem Verkäufer deines Busses so etwas wie arglistige Täuschung zu unterstellen."
wäre trotz des langen Zeitraums seit Kauf zu überdenken.
Wieso "langer Zeitraum"?
Ich würde das nicht so einfach akzeptieren.
Da war ich im ersten Post nur halb dabei, da steht unter dem ersten Bild ja "September", und Ende des Jahres ist in der Tat nicht lange her.
Ich würde mich zumindest kundig machen über den VK, dessen Vorkenntnisse und die Möglichkeiten als möglicherweise Getäuschter.

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Re: Rost: Radläufe, Küchenfuge + B-Säule. Karosse tot?

Beitrag von newt3 » 17.01.2017, 11:00

wenn sie da tatsöchlich noch die option des tüv runterfahrens bietet würde ich zu deiner eigenen sicherheit in jedem fall die zugstreben ausbauen, begutachten, mit neuen lagern, hülsen, muttern wie einbauen.
es wäre nicht die erste strebe die kurz vorm brechen ist. nur noch halbe materialstärke oder gar weniger.

achsschwingen hinten auch mal genau anschauen (darunter gammeln ja die schwingen sehr gerne). andererseits aber auch mal nach vorne in die schwinge links und rechts reinleuchten im bereich der achsaufnahme. auch da gammelt mitunter manche schinge durch - es sind auch schon welche abgerissen. bei einer karosse in diesem zustand würde ich auch eher miese schwingen erwarten (kilometer- und/oder salzbedingt)

-----------
ob die karre irgendwo krum ist und vor 20, 25 jahren mal irgendwann einen draufgekriegt hat wäre mal interessant. das würde den wirklich sehr umfangreichen gammel gut erklären. aber auch kilometer, salz, winter, ungünstiges parken und nutzen können das verursacht haben.

zum trost:
der großteil der noch fahrenden t3 ist von der substanz tatsächlich besser. dennoch wirst 95% früher oder später restaurieren/karosseriesanieren müssen (manch einer macht auch hier und dort ein paar arbeiten. stückwerk incl beilackierungen usw. im grunde ist's aber besser man macht es einmal richtig und eben für die nächsten 30 jahre. zumindest wenns ein schmuckstück ist was langfristig erhalten werden soll und keine frickelbude was austattung und technik angeht)

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Re: Rost: Radläufe, Küchenfuge + B-Säule. Karosse tot?

Beitrag von interessent » 17.01.2017, 11:14

Arglistige Täuschung...ich hätte meine Zweifel, ob da wirklich was zu machen ist.
Sehe ich auch so. "Bastlerfahrzeug ohne Gewährleistung, Schweißarbeiten notwendig" von privat. Ist wie ein Los kaufen und sich dann beschweren, dass man ne Niete bekommen hat. (Na ja, noch ist die Gewinnwahrscheinlichkeit beim T3 etwas höher). Ich schaue lieber nach vorn als zurück. Trotzdem ärgerlich.

Traurig ist auch zu sehen, wie der Bulli behandelt wurde: Der Ausbau wurde mal richtig gut gemacht, das Dach und die Ausstattung (mit Gasflaschentonne) sind schön sauber eingebaut worden - da hat sich mal jemand richtig Mühe gegeben. Und dann wurde gepfuscht und gammeln lassen.

Tja, wenn es nur ums fahren und campen geht, hat der Wagen (btw "Henry") alles: Westfalia Club Joker Ausstattung mit Rundsitzecke und bequemen Bett, Bullifeeling, Aufstelldach (Westf./Mosaik), Gas-Standheizung, Kühlschrank, WBX mit Reisegeschwindigkeit 120 (Topspeed >140), Ausstellfenster vorn...

Wenn das hier eine Umfrage wäre: (ca.) 15x nein, 2x (vielleicht) über die nächste HU weiterpfuschen und fahren.

Harr. So ganz einfach fällt uns die Entscheidung trotzdem nicht. :gr Denn das Budget ist nun arg geschmälert und der nächste Wagen hat wahrscheinlich erstmal "nur" ne gute Substanz und sonst gar nichts. Wohlmöglich wird es gar ein Diesel :roll:

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Re: Rost: Radläufe, Küchenfuge + B-Säule. Karosse tot?

Beitrag von nomansland » 17.01.2017, 11:54

Diese Leiche ist der lebende Beweis (auch wenns diesmal zu spät ist): wenn man noch nicht so viel Erfahrung hat nimmt man IMMER jemanden mit, der mehr Ahnung hat und keine rosarote Brille auf hat. Meine Freundin fand den ersten Bus den ich mir mit ihr angesehen hatte schon süß - das ist keine gute Grundlage um ein Fahrzeug vernünftig zu bewerten.
An den Themenstarter: Kauf dir nen T3 mit guter Karosse und Motorschaden und häng deine Ausstattung und den wbx rein. Allerdings finde ich es immer wieder fraglich, dass man ohne technische Vorkenntnisse und mit kleinem Geldbeutel einen Oldtimer haben will. Mein ex-Nachbar hat auch keine Ahnung vom schrauben - aber ein dickes Portmonee. Er versenkt im Schnitt 500 € pro Monat nur an Reparaturen in einen toten Volvo....
.

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Re: Rost: Radläufe, Küchenfuge + B-Säule. Karosse tot?

Beitrag von wodipo » 17.01.2017, 11:58

"Diesel" ist nicht "schlecht", dann würdest du dich auch in die Problematik von VW Dieseln einarbeiten müssen. Die sind dann weniger vom Vorbesitzer, sondern Designschwächen von VW.Golfmotoren für einen Bus ;)) TD mit Überhitzung, TDI und TD mit Killerschraube. Einspritzanlagenprobleme.
Aber vielleicht trotzdem noch das kleinere Übel als die Wasserboxer.
Du musst "wissen", dass das alles EndofLife Motoren sind. Neu war das kein Problem, oder fiel nicht gleich auf.

Da fällt mir noch eine Ankedote ein von einem VW Händler ein, der eine neue Pritsche zurücknehmen musste, weil das Bauunternhemen nicht die spezifizierte Steigung mit Nennbeladung hochkam. Das ist der Grund, warum so ein grosser Sprung zwischen 1. und 2. Gang ist, und trotzdem nicht ausreicht.

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Re: Rost: Radläufe, Küchenfuge + B-Säule. Karosse tot?

Beitrag von newt3 » 17.01.2017, 14:00

"Bastlerfahrzeug ohne Gewährleistung, Schweißarbeiten notwendig"
ich denke damit ist der verkäufer dann aus dem gröbsten raus.
er muss dir an einem gebrauchtwagen nicht jede roststelle zeigen und auch nicht solches gesamtausmaß.
ob's rechtlich noch ein unterschied ist ob er nur 'bastlerfahrzeug' reinschreibt oder ob er die formulierung 'teileträger' verwendet keine ahnung.
immerhin hat er sogar noch explizit erwähnt, dass schweißarbeiten notwendig sind

dass ihr das ausmaß nicht erkannt habt halte ich in meinen augen einfach für lehrgeld.
wie gesagt ich denke beim schlachten kommen da recht munter 4000€ aufwärts raus (es können auch 6000 sein).
->wenn motor und getriebe top laufen sind da schon schnell 1500-2000€ (500 für ein asl getriebe das hat ja glaub das 4,57er diff , 120€ für ne 5gang schaltstange incl kulisse und schaltknauf, 30€ für den 5gang getriebehalter incl lager , und der 2.1 wbx incl aller aggregate steuergeräte usw bringt eben auch 1000-1500€). eigentlich ein ideales umbaupaket für jmd der von diesel auf wbx umsteigen möchte (klar man kann in dem zuge auch noch den motor überholen oder was) oder auch jemand der eben 'nur' einen 60 oder 78ps wbx bei sich drin hat (der 2.1er nimmt ja nicht unbedingt mehr sprit. die fahrleistungen sind aber klar besser. der motor wertet einen richtig gut erhaltenen camper ja mitunter um 1000-3000€ auf). auch die grüne plakette ist nen interessantes thema (für einen 60ps wbx gibt es gar nichts. für einen 78ps wbx kostet ne gkat nachrüstung ca 1000€). dein motor/getriebepaket hat noch den ganz klaren vorteil dass es ja sogar probegefahren werden kann. der käufer also keine katze im sack kaufen muss. da kann man ruhig einen selbstbewußten preis für aufrufen
->für ein westi klappdach (am besten noch mosaik was ja leichter nachzurüsten ist als das originale) komplett mit wanne, faltenbalg und eben dem dachbett dafür kannst inzwischen auch 1000€ für verlangen (es gab zeit da ging sowas für 250 über den tresen aber diese zeiten sind vorbei)
->stoßstangen, beplankung rundum, frontspoiler, die alus incl radmuttern/schrauben, doppelscheinwerfer+grill und noch ein paar kleinigkeiten sind schnell die nächsten 700-1000€
->und für das geschränk mit der rundsitzecke usw , den gaskasten, die truma das sind schnell weitere 1000-1300€
--->sprich 4000 sind gar kein thema. da brauchst nichtmal mit kleinteilen anfangen sondern der rest in die presse. fängst mit kleinteilen an wirds richtung 6000 gehen (satz schlösser und griffe 100€ wenn es original vw schlösser sind , vorderachse , hinterachse, kabelbäume, cockpitteile, verglasung, einspritzertank incl einfüllrüssel usw usw usw)
----->komplett am stück wirds sicherlich schwer jmd zu finde der dir deutlich mehr als 3000€ gibt. zumindest, wenn du fair bist und die tote karosse klar und ehrlich beim namen nennst. da findet sich sicherlich jemand zb weil er den wbx antriebstrang ganz in ruhe umpflanzen möchte und ggf sogar noch lust auf ein aufstelldach hat.

-------------
im Grunde ist das auch ne völlige bastelbude.
laut ausstattungscodes war das, wenn ich es richtig interpretiere mal nen 3 sitziger kombi mit trennwand incl kleinem fensterchen und doppelsitzbank vorne. wenn das jetzt nen joker syncro wäre oder gar noch die 16" ausführung könnte man noch übers retten nachdenken eben aufgrund eines seltenen modells aber bei deinem dort ist und bleibt das halt unsinn.
->entweder kaufst dir halt was richtig gutes originales und stößt diesen dort ab (als camper wäre das ein westfalia joker/club joker, vw california/atlantic oder auch drittausbauten wie ein dehler, carthago, teca, weinsberg usw)
->oder du kaufst dir halt irgend ein ex-behördenfahrzeug (oder vergleichbar) mit richtig guter karosse und pflanzt alles um (ist dann aber hinterher trotz top karosse wieder ne bastelbude die wertmäßig langfristig immer deutlich unterhalb eines gutem originals rangieren wird)

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Re: Rost: Radläufe, Küchenfuge + B-Säule. Karosse tot?

Beitrag von Wuestenschwimmer » 17.01.2017, 14:21

interessent hat geschrieben:
Arglistige Täuschung...ich hätte meine Zweifel, ob da wirklich was zu machen ist.
Tja, wenn es nur ums fahren und campen geht, hat der Wagen (btw "Henry") alles:...
Oh Gott!!! Zu spät....! Ihr habt dem Bus einen NAMEN gegeben.
Viel Spaß bei der Restaurierung....

Gruß, Olli

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Re: Rost: Radläufe, Küchenfuge + B-Säule. Karosse tot?

Beitrag von interessent » 17.01.2017, 15:40

@newt3
Nicht zu vergessen die ARC ADB73 7Jx15H2 Felgen (ähnlich Mercedes Penta, Prüfbescheinigung für Eintragung vorhanden) und das große Vorzelt.

Das Aufstelldach würde ich sogar noch höher einstufen - habe Gesuche um die 1500,- gesehen und Angebote sind sehr rar. Selbst billige Komplettfahrzeuge mit Aufstelldach sind selten. Reimo hat wohl noch was für ca. 2,5kE im Programm (nur Material), das wäre zwar neu aber kein Westfalia.

Das hier verbaute Dach ist entweder ein Mosaik oder hat Mosaik-Halterungen. Im Ernst, die Art der Befestigung sieht richtig gut aus und passt zur runden Dachform. Ich werde bei Gelegenheit mal Bilder von der Befestigung machen - habe ich bei einem roten auf Westfalia umgebauten Transporter (für 14kE) schon erheblich schlechter gesehen. Bisher habe ich nur Fotos von den schlechten Stellen.. Wer interessiert sich schon für die guten Sachen (liest ja auch keiner die 5-Sterne-Bewertungen bei den großen Marktplätzen).

Die Dachlukenscharniere haben zwar Flugrost, das Teil ist aber komplett wasserdicht.
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Re: Rost: Radläufe, Küchenfuge + B-Säule. Karosse tot?

Beitrag von burger » 17.01.2017, 15:51

Über Mosaik mosern immer alle aber ist bei Schlachtern gold wert weil natürlich viel schneller auf andere Busse umbaubar.
Ich suche auch noch einen Mosaik-Schlachter, allerdings mit festem Hochdach für ein zukünftiges Syncro-Camper Projekt :-)
Gruß aus OWL,
Markus

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Re: Rost: Radläufe, Küchenfuge + B-Säule. Karosse tot?

Beitrag von newt3 » 17.01.2017, 17:59

die alus hatte ich schon erwähnt gemeinsam mit beplankung, stoßstangen, dsw+grill....

und bei den preisen solltest dich bei der kalkulation ob ein schlachten sinn macht eher nicht am oberen ende der aufgerufenen preise (egal ob von anbietern oder von suchenden) orientieren sondern eher am unteren. obs dann mehr gibt wirst ja dann sehen aber 1500€ für ein klappdach ist eher optimistisch (deine dichtung von wanne und dach sind rott also kannst schonmal 100€ abziehen sovviel kostet ungefähr ein nachbau. also originalteil ist sie erheblich teurer. schriftzüge fehlen offenbar auch. wie stoff, dachhimmel, dachluke, bett usw aussen weißt sicher selbst am besten).

--------------
im grunde mußt du halt wissen welche art der schadensbegrenzung du für dich treibst.
->für einen westi den du nicht restaurieren mußt kannst pi mal daumen 25t€ anlegen (zumindest als 2.1 wbx oder turbodiesel. als lufti oder saugdiesel gibts evtl auch um 20t€ was). ein multivan mit aufstelldach (gabs ja auch ab werk) ist auch noch soviel günstiger
->zwischen 8000 und 18000€ findest ne menge fahrzeuge die du mit konservieren zwar noch lange fahren kannst die aber eigentlich auch karosseriesaniert gehörten (der umfang dann äußerst unterschiedlich. aber so böse wie bei deinem ist es eher nicht). preislich ist's am ende oftmals teurer als wenn du gleich den besseren gekauft hättest (zumindest wenn du es machen läßt. mußt ja auch noch fast danebenstehen sonst gibts eher pfusch als gute arbeit). selbermachen geht halt viel zeit rein und arbeitsmittel kosten auch alle geld sofern man nicht bereits voll ausgestattet ist
->behördenbusse mit einer karosse die mitunter noch richtig richtig gut ist gibts für 5000€ aufwärts. kleine maschine stört dich nicht die kannst du ja ändern. harter kompromiss ist mitunter eben die farbe (und es wäre eigentlich sehr schaden auf einen guten originallack eine zweite farbe aufzutragen, nur weil einem der behördenfarbton nicht paßt). die umbauerei mag aufwändig sein aber wenn das dann für die nächsten 30 jahre ist lohnt sich das doch (und die karosse mal halbwegs nacktmachen und durchkonservieren mußt du eh. bei jedem).
->die frage die am ende steht ist eben: möchte ich ein original. was in 10 jahren evtl eine 2,3 oder gar 4 vorne stehen hat, wenn man den wert betrachtet. oder möchte man irgend nen nachbau. der auch in 20 jahre vermutlich keine 2 vorne haben wird. investitionen in das fahrzeug (bremse, reifen, gasprüfung was auch immer) kosten an beiden fahrzeugen halt das gleiche geld.

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Re: Rost: Radläufe, Küchenfuge + B-Säule. Karosse tot?

Beitrag von minzario » 17.01.2017, 20:04

Hej,
ich hab ne ähnliche Baustelle gerade "fast" hinter mir. Selbst wenn du es selber machen könntest bzw. wolltest, ist das echt ein immenser Zeitaufwand und wenn du nicht das Glück hast immer zeitnah auf kompetente Hilfe zurück greifen zu können, ist das auf jeden Fall ne Totgeburt. Und wenn du nicht locker 10k in Hand nehmen willst, wirst du auch keine vernünftige professionelle Lösung finden.
Aus meiner Erfahrung kann ich dir nur raten, lass es. Entweder sieh zu das du ihn wieder los bekommst oder besorg dir ne gute Karosse und bau die zu erhaltenen Teile um und schlachte den Rest.
Ist blöd, aber mit Sicherheit die am Ende günstigere und vorallem nervenschonendere Variante.

Gruß
Sven

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Re: Rost: Radläufe, Küchenfuge + B-Säule. Karosse tot?

Beitrag von wodipo » 18.01.2017, 13:31

Prügele ihn doch erst mal durch den TÜV. Dann kannst du selber 2 Jahre Urlaub machen oder mit weniger schlechtem Gewissen durchreichen.
Grüsse,
Dietmar

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Re: Rost: Radläufe, Küchenfuge + B-Säule. Karosse tot?

Beitrag von BUSbahnhof » 18.01.2017, 15:35

wodipo hat geschrieben:Prügele ihn doch erst mal durch den TÜV. Dann kannst du selber 2 Jahre Urlaub machen oder mit weniger schlechtem Gewissen durchreichen.
1. Hat er noch Tüv und 2. wie kann man ein Auto mit so einer Karosserie und Technik mit "weniger schlechtem Gewissen" reichen??


Die schon mehrfach erwähnte Idee sich Hilfe aus der Umgebung zu holen wäre vlt ein letzter Lösungsansatz.
Ansonsten solltest du ihn verkaufen wenn du keine Mittel/Fachwissen für hast. Das Ding braucht ja leider wirklich viiiieel Arbeit. :-(
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Re: Rost: Radläufe, Küchenfuge + B-Säule. Karosse tot?

Beitrag von bernd68 » 18.01.2017, 17:35

wodipo hat geschrieben: oder mit weniger schlechtem Gewissen durchreichen.
... ein Fahrzeug in so einem Zustand zu verkaufen halte ich für problematisch:

entweder man haut jemanden übers Ohr oder man muss den Preis derart niedrig ansetzen das er als Ganzes weggeht das der Verkauf der Einzelteile einen deutlich höheren Preis erzielen würde- das ist ein Verlustgeschäft.

Der taugt nur noch bedingt um überhaupt am Straßenverkehr teilzunehmen - ob TüV oder nicht.... (Gurtaufnahmen!)
Das ist ein Schlachter und da spielt der Tüv keine Rolle - und nur als solcher würde ich den anbieten wollen.

Wenn es hier eine Kaufberatung gäbe und dieser stände zur Diskussion - was würden wir hier über den Anbieter für ein Urteil fällen .....

Meine Meinung dazu.

Gruß Bernd

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Re: Rost: Radläufe, Küchenfuge + B-Säule. Karosse tot?

Beitrag von p40p40 » 18.01.2017, 21:57

Leider hilft Beileid nichts , ich habe den Beitrag verfolgt und mitgefühlt .
Ich persönlich würde mich schon noch mal an den Verkäufer wenden was er mir das verkauft hat ! auch nur wenn ich sehen will wie er darauf reagiert .
Zusammenschrauben und Verkaufen ? Das sich der nächste hier sich meldet und fragt was er gekauft hat ?
Nein der Bulli gehört weg . Karosse austauschen oder Einzelteile verkaufen .
Ich glaube nämlich das da unter dem neuen Lack und Spachtel noch einiges mehr ist , an Spachtel und weniger gesundes Blech
Nicht schön zu lesen wenn jemanden so was passiert .
LG Markus

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Re: Rost: Radläufe, Küchenfuge + B-Säule. Karosse tot?

Beitrag von nomansland » 19.01.2017, 12:28

den ehemaligen Verkäufer anzusprechend ist nicht zielführend - viele Probleme waren beim Kauf anscheinend bekannt.
Den Pfusch, den der Verkäufer hier betrieben hat, hätte man schon VOR dem Kauf sehen müssen. Allein der Pfusch auf der Motorraumerhöhung hätte mich abgeschreckt. Dafür muss man sich weder bücken, man braucht keine Hebebühne und muss nichts abschrauben.

Spätestens da hätte ich mich gegen das Fahrzeug entschieden - außer der Bus wäre der klassische 500€/Export-Kandidat gewesen...

es ist wies ist - das Kind ist in den Brunnen gefallen. Entweder mit viel Verlust abstoßen oder "mal eben" die Karosse tauschen.
Aufgrund der bisherigen Beiträge schätze ich den Themenstarter als Laie ein - bitte nicht falsch verstehen!
Und für einen Laien ist der Austausch der Karosserie mit viel Tränen, Blut, Schweiß und noch mehr Geld verbunden - ich würde mir (wäre ich Laie) das nicht antuen wollen!
Manchmal verliert man eben - ich würde den Bus schlachten (bitte denke auch hier: Platz/Halle, Werkzeug und Kenntnisse nötig) und die Einzelteile so gut wie möglich verkaufen. Der Rest ist Le(h)rgeld...
.

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Re: Rost: Radläufe, Küchenfuge + B-Säule. Karosse tot?

Beitrag von newt3 » 19.01.2017, 14:25

"den ehemaligen Verkäufer anzusprechen ist nicht zielführend"
->ist sicher die frage was man bezahlt hat. wie gesagt 6000€ kommen da auch so wieder raus (und mit sehr wenig aufwand 4000 ganz schnell)
->wenn der jetzt deutlich teurer war(was ich kaum glaube) sollte man das unter lehrgeld abtun. man kann aber natürlich auch versuchen dem verkäufer mal auf die füße zu treten einfach nur fürs gewissen oder auch in hoffnungsvoller absicht dass er sich etwas einsichtig zeit(und seien es nur wenige euro).

die frage ist halt was er einem konkret erzählt hat

"viele Probleme waren beim Kauf anscheinend bekannt."
->richtig. deshalb als bastlerfahrzeug deklariert und sogar schweißarbeiten erforderlich mit hingeschrieben
->die frage ist ob der verkäufer sinngemäßig gesagt hat "ich mache das zur sicherheit, ist ja ein altes auto. und man sieht ja hier und da schon dass es unterm lack blüht" oder ob der verkäufer mit offenen karten gespielt hat und beim verkauft klargemacht hat dass die karre "blechmäßig totalsaniert" gehört. letzteres wäre ehrlich gewesen (und wenn man dass dann untershätzt eben eigene dummheit), ersteres eben nicht. mal völlig unabhängig von den rechtlichen möglichkeiten (die bei solcherlei vertragsklausel eher schlecht ausfallen).

aber wenn's eben wirklich so richtig unehrlich war hätte ich auch keine skrupel das mal anzusprechen.

--------------

Im Grunde ist's aber richtig dass als Lehrgeld hinzunehmen. Die karren sind halt 30 Jahre alt und die Zustände äußerst unterschiedlich. Sehr viele Fahrzeuge sind nicht umsonst schon den weg in den Schrott gegangen (egal obs an der karosse lag oder dem wartungstau ansich oder auch einfach daran dass sie in teilen wohl oft mehr wert sind als am stück)

Selbst schuld keinen Fachmann dabei gehabt zu haben (ist bei so nem alten auto einfach pflicht)

-----------------
Meine geschlachtete Doka war Grazer Produktion und hatte bösen Trägerrost - auch die hat eigentlich zuviel Geld gekostet (wenn man die stellen betrachtet die dort durch waren und dazu kam auch noch einiges wartungstau).
Ich kannte mich aus - war trotzdem zu faul mir die Karre mal auf 'ner Bühne anzuschauen (da hätte ich das alles gesehen) sondern hab mich nur sporadisch mal druntergelegt (und auf die träger gar nicht geachtet) und auch nicht viel gesehen (weil die Karre tiefer war und ich mit dem Kopf grad so drunterkam).
Am Ende wars trotzdem 'nen guter Deal. Der Motor hielt was Laufverhalten und Geräusch sowie die kurze Probefahrt und die spätere Heimfahrt versprachen, Getriebe war auch völlig ok (so habe ich dann eines in reserve) und beim Schlachten kam schon deutlich mehr raus als die Doka insgesamt gekostet hat (motor und getriebe hab ich locker umsonst und es liegen noch so einige andere nützliche teile und kleinteile hier).

Der Aufwand war riesig gar keine Frage aber Böse kann ich dem Vorbesitzer nicht sein (der hatte sie eh nur nen gutes Jahr. wird nicht schuld gewesen sein an den Sachen. der hatte bei seinem Kauf tüv und zahnriemen neu und ich hätte wenn ich gewollt hätte immerhin 8 monate resttüv runterfahren können. evtl wußte er auch alles das kann ich aber mit bestimmtheit gar nicht sagen).

Hätte ich die Doka zum fahren gekauft und nicht als motor+getriebe schlachter hätte ich beim Kauf ganz sicher genauer hingeschaut, hätte sie vermutlich nicht gekauft (denn den Wartungstau und ein paar unbekannte zusammensummiert wäre in der werkstatt eine sehr stattliche summe geworden und in eigenleistung immernoch so dass mit etwas geduld ein anderes Fahrzeug wohl besser gewesen wäre)
In meinem Vertrag stand nichts von Bastlerfahrzeug usw und mit den Mängeln die da dran wären hätte man trotz Gewährleistungsausschluß vermutlich rechtlich gute Karten gehabt (was aber weder meine art noch meine absicht gewesen wäre denn in allererster linie ist es die eigene doofheit wenn man was übersieht und für sachen die man gesehen hat aber die verkäufer einem nicht in den vertrag schreibt stellt man ihm ganz sicher nachträglich kein bein)

-------------
ich hab die excel tabelle hier was welches teil gebracht hat und auch ne pessimistische kalkulation der teile die noch hier rumliegen (zur eigenen verwendung oder auch weil ich sie halt nicht zum ramschpreis verschenken werde).
es ist erstaunlich was da für 'ne summe zusammenkommt.

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Re: Rost: Radläufe, Küchenfuge + B-Säule. Karosse tot?

Beitrag von CBSnake » 19.01.2017, 14:41

Moin,

zum Schlachten braucht es aber mehr als nen Schraubendreher und nen 10er Schlüssel. Auch das Umfeld muss passen. Wenn du laufend Stress mit den Anwohnern, Ordnungsamt und Polizei hast macht das keinen Spass und teuer kann es auch werden.
Mein Teilelager ist gut gefüllt, könnte aber voller sein ;-) Allerdings hab ich aktuell keine Halle/Scheune etc mehr. Selbst wenn mir jetzt ein Schlachter über den Weg laufen würde, ich müsste ihn ziehen lassen ;-(
In 10-15 Jahren wechseln auch solche Fahrzeuge wieder den Besitzer, aber dann zum Aufbauen ;-)

Grüße
Achim
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Re: Rost: Radläufe, Küchenfuge + B-Säule. Karosse tot?

Beitrag von seppo85 » 19.01.2017, 16:24

ich glaueb eher nicht, dass er ihn schlachten wird, oder?
der gute Mann wohnt in Hamburg und parkt auf der Straße. Inner Stadt ist man froh wenn man nen Parkplatz hat...
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Re: Rost: Radläufe, Küchenfuge + B-Säule. Karosse tot?

Beitrag von newt3 » 19.01.2017, 17:46

"zum Schlachten braucht es aber mehr als nen Schraubendreher und nen 10er Schlüssel. "
->so superviel werkzeug braucht es da gar nicht. nusskasten in 1/2 und 1/4 zoll. satz maul/ringschlüssel. hammer, zange und was noch recht hilfreich bzw blech sein kann ist 'ne tigersäge (flex geht auch. ist aber ein stück gefährlicher)
->klar viel platz, etwas zeit und tolerante nachbarn brauchst du. sonst kannst du das vergessen
->und wenn du einen großteil der teile nicht selbst brauchst ist der weitaus größere aufwand die teile irgendwie loszuwerden (anzubieten, fotografieren, mailverkehr und telefonate, postweg usw usw)

daher wird ihm da vermutlich auch keiner 6000€ am stück anbieten (zumindest nicht, wenn er ehrlich über den zustand der karosse aufgeklärt wird). aber 4000€ sinds halt durchaus schnell und wenn jemand motor, getriebe und das dach braucht ist man ja schon fast bei der summe da fehlt dann nicht mehr viel.
wöllte ich auf 2.1 wbx+gkat umbauen hätte ich wohl schon hier gerufen und ihm ein angebot gemacht (wobei man sich bei motor und getriebe auch keine illusionen machen muss. die karrosse wirkt ja schon so als hat der irgendwas zwiscen 400 und 700tkm auf dem zeiger aber wenn beides erstmal unauffällig läuft ist's als komplettes paket auch etwas geld wert und wer halt 200tkm ruhe möchte überholt die dinge halt direkt. beim 5gang getriebe hast halt gleich halter und schaltkulisse mit dazu das darfst dir sonst ja extra suchen. und beim motor ist's eben auch ein unterschied ob du was unvollständiges kaufst oder ob du das komplette paket hast incl aller halter, schrauben, riemenscheiben, steuergeräte, kabelbäume, schläuche cockpit, den passenden tank incl passendem einfüllrüssel etc pp).

das interessante am dach ist doch, dass der fahrzeugwert quasi automatisch mit steigt.
->verpasse ich einem normalo bus ein klappdach ist der doch automatisch locker 1000-2000€ mehr wert (und der einbauaufwand ist ja auch überschaubar).den zusätzlichen nutzwert hab ich also gratis.

das gleiche auf für den 2.1 wbx:
->verpasse ich einem 50ps diesel westi einem 2.1er wbx incl getriebe mag zwar der motor nicht mehr original sein aber die karre ist wohl auch schnell 2000€ mehr wert (weil man endlich einen leisen ruhigen und kräftigem motor im heck hat. das entschuldigt dann auch sehr für den spritverbrauch und wenn ich wirklich viele jahreskilometer vor hab, muß ich halt noch über lpg nachdenken. grüne plakette ist auch glaub machbar falls man die karosse noch nicht in h tauglichem alter hat).
wenn ich den dieselkram gar noch lauffähig anbiete(also nie mehr auf original zurückbauen werde) an jemand der gerade den gau (sprich motor oder getriebeschaden) hatte krieg ich vielleich gar noch 800€-1000€ dafür(saugdiesel +getriebe) oder bei basis turbodiesel+5gang auch 1200-1400 (incl aller aggregate, halter, lager, kabelbaum sowie schaltgestänge)

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Re: Rost: Radläufe, Küchenfuge + B-Säule. Karosse tot?

Beitrag von CBSnake » 19.01.2017, 17:59

Klar kommst mit nem Ratschenkasten weit, am Strassenrand gibt es aber selten strom und manche Teile wollen halt doch etwas mehr überzeugung um sich zu trennen :-) Machbar ist das sicher, wenn man etwas geschick mitbringt.

Du hättest gerne den WBX, andere gerne den Diesel, da scheiden sich glaub ich die Geister. Gibt sicher auch mehr als genug, die den WBX "verschenken" um sich nen AAZ/TDI reinzubauen. Zumindest bei der Syncrofraktion, sind die Dieselteile deutlich gefragter :-)

Naja mal sehen was daraus wird, wäre es ne Syncro Doka würde ich mir sowas evtl sogar antun ;-)

Grüße
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Re: Rost: Radläufe, Küchenfuge + B-Säule. Karosse tot?

Beitrag von bernd68 » 19.01.2017, 19:33

...die Inneneinrichtung kann man gut am Straßenrad ausbauen - mit dem Rest geht das meiner Meinung nach nicht wirklich.

Hier braucht man dann schon Platz, Hebebühne etc...

Den Aufwand sollte man nicht unterschätzen. Auch gibt es einige Schrauben die nicht gleich aufgehen :-bla

Der TE hat das alles so wahrscheinlich nicht. Hier sollten keine falschen Hoffnungen geweckt werden - als Neuling braucht man da schon Unterstützung in Form von gescheitem Werkzeug und Hebe- und Transportseinrichtungen.

Es ist nicht selbstverständlich das man beim ersten Young- und Oldtimerkauf gleich mit der richtigen Vorgehensweise vertraut ist. Manche glauben tatsächlich den blumigen Anzeigentexten oder Versprechungen von Anbietern - warum auch nicht; man braucht ja nicht gleich mit dem schlimmsten rechnen. Ein bisschen Nachsicht soll hier schon geübt werden :sun
Jemand der sich noch nie mit alten Autos beschäftigt hat kann sich nicht verstellen welche Fallstricke es zu beachten gibt.

Wie heißt es so schön: " das erste Mal bauen und heiraten sollte nicht zählen" :bier

Gruß Bernd

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Re: Rost: Radläufe, Küchenfuge + B-Säule. Karosse tot?

Beitrag von PatrickausKiel » 19.01.2017, 20:56

Nachdem ja nun praktisch jeder aus dem Forum dem Thread-Ersteller die Freude an seinem Auto ein bisschen mitzerstören durfte ..... :roll:

...würde ich dann auch nochmal einen konstruktiven Beitrag abliefern wollen:

Sollte es Dich mal nach nordwärts verschlagen und Du persönliche Hilfe beim Begutachten Deines oder -wenn der Schock irgendwann verwunden ist- eines anderen Autos gebrauchen können, dann kannst Du mich gerne ansprechen. Ich bin sicher vielen der echten Experten hier auch noch weit, weit hinterher - aber zum Thema Mängel hab ich mittlerweile auch ne ganze Menge Erfahrungen sammeln dürfen.;)

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Re: Rost: Radläufe, Küchenfuge + B-Säule. Karosse tot?

Beitrag von Harrosurfjoker » 19.01.2017, 20:59

Moin,

..oder Hamburg oder Umland, dann könnte ich auch mal schauen, wenn es not tut...

Gruss
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Re: Rost: Radläufe, Küchenfuge + B-Säule. Karosse tot?

Beitrag von BUSbahnhof » 19.01.2017, 21:18

Oder andere Ecke Berlin und Umland ;-) einfach melden
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Re: Rost: Radläufe, Küchenfuge + B-Säule. Karosse tot?

Beitrag von newt3 » 19.01.2017, 22:53

"...die Inneneinrichtung kann man gut am Straßenrad ausbauen - mit dem Rest geht das meiner Meinung nach nicht wirklich."
die hat er ja schon draussen....

ansonsten völlig richtig:
- schlachten geht nicht an der straße
- mit werkzeug sollte man umgehen können

und nur um am ende 1000€ oder 2000€ mehr in der tasche zu haben als wenn man ihn am stück verkauft hätte wird das auch keiner machen.
->es macht eben nur sinn, wenn man sich aus diesem und einem anderen seinen wunschbus bauen möchte (was natürlich auch ahnung vorraussetzt denn teile ausbauen ist bekanntlich leichter als sie wieder fachgerecht einzubauen). das mit dem selbstgebautem wunschbus geht also auch nur, wenn man ahnung hat
->ob das dann am ende der bessere bus ist, ist natürlich auch fraglich. warum soll man einen joker nachbauen, wenn man auch einen kompletten kaufen kann. der mag zwar teurer sein (in passendem zustand) aber er ist insgesamt auch wertvoller, wird auch in 10, 20 jahren deutlich wertvoller sein als eben eine bastelbude (und teile und reperaturen kosten an beiden autos gleich viel. sind an einem wertvollem auto also besser investiert als an einer bastelbude oder gar an einer leiche)

und wenn man den dort noch fahren möchte und sei es nur den tüv runterfahren:
->ihn defintiv komplett durchecken. ich tippe mal da findet man genug dinge die man eigentlich noch machen sollte (gurtmuttern schweissen, wenn die karre so rostig ist würde es mich nich wundern wenn die bremsleitungen mies aussehen und die schläuche auch schon sehr alt, die zugstreben kurz vorm brechen würde ich auch befürchten, achsschwingen auch mal genau hingucken. usw usw. es kann also sein du hast da aktuell trotz tüv gar kein verkehrssicheres auto sondern einen rollende zeitbombe).
ist das der fall bist schnell an dem punkt: lieber jetzt gleich die sache beenden? oder eben doch noch einige stunden und ein paar euro investieren (oder wenn man es nicht selbst machen kann sind es mitunter sehr schnell sehr viele euro die dann evtl in die technik einer leiche gehen nur um sie noch ein paar monate zu fahren...)

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Re: Rost: Radläufe, Küchenfuge + B-Säule. Karosse tot?

Beitrag von p40p40 » 20.01.2017, 08:57

newt3 hat geschrieben:
die frage ist halt was er einem konkret erzählt hat

"viele Probleme waren beim Kauf anscheinend bekannt."
->richtig. deshalb als bastlerfahrzeug deklariert und sogar schweißarbeiten erforderlich mit hingeschrieben
->die frage ist ob der verkäufer sinngemäßig gesagt hat "ich mache das zur sicherheit, ist ja ein altes auto. und man sieht ja hier und da schon dass es unterm lack blüht" oder ob der verkäufer mit offenen karten gespielt hat und beim verkauft klargemacht hat dass die karre "blechmäßig totalsaniert"
Im Grunde ist's aber richtig dass als Lehrgeld hinzunehmen.
.


Wir lesen das , und meinen sofort da ist jemand über den Tisch gezogen worden . War auch mein erster Eindruck
Wie ich jetzt herausstellt war als bastlerfahrzeug deklariert und sogar schweißarbeiten erforderlich mit hingeschrieben .
Nehmen wir mal an er hätte 2500€ gezahlt , der Verkäufer sagte : Es ist einiges zu machen aber die Teile sind das ganze schon alleine wert .
Dann wäre alles gut . Das sich die Karosse als nicht reparaturfähig rausstellt ist da noch eine unangenehme Begleiterscheinung .
Wenn man ein Bastlerfahrzeug kaut wo Schweißarbeiten erforderlich sind . Sollte man schon Basteln und Schweißen können und noch wichtiger den Platz dafür haben . Der Rest gibt sich schon man ist ja lernfähig . Und zu früher hat man ja mit solchen Foren ein Wissen hinterlegt , das mit Tricks und Tipps aller erste Sahne ist . Mein erstes Auto 500DM dazu ein Merke Schweißgerät für 1999DM und los ging es !
Vorkenntnisse schweissen ? Eher keine
LG Markus

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Re: Rost: Radläufe, Küchenfuge + B-Säule. Karosse tot?

Beitrag von PHo » 20.01.2017, 09:20

bernd68 hat geschrieben:
wodipo hat geschrieben: oder mit weniger schlechtem Gewissen durchreichen.

Wenn es hier eine Kaufberatung gäbe und dieser stände zur Diskussion - was würden wir hier über den Anbieter für ein Urteil fällen .....

Dem Mensch kann geholfen werden:
http://bulliforum.com/viewtopic.php?f=31&t=14077
Gruß,
Peter

Darf man fremden Leuten eigentlich Fragen stellen,
nachdem sie im Bus telefoniert haben und einem noch etwas unklar ist? :gr

Fränkie
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Re: Rost: Radläufe, Küchenfuge + B-Säule. Karosse tot?

Beitrag von Fränkie » 20.01.2017, 09:59

Tja...also um die 10000€ hab ich auch in meine Karosse mit Lackierung investiert, die war gegenüber deiner im unverbasteltem Neuzustand.....aber leider mit Dachrahmen Front und Heckschaden...
Das Fahrwerk wirst du Vorn und hinten auch komplett erlegen und die Verschleißteile erneuern müssen.... da sind gern noch mal 1000-1500€ für Material und Arbeitszeit dahin...

ich würde schauen das Lenkung und Bremse mich bis zum nächsten Tüv bringt, und derweil damit fahren, entweder hab ich das Bullifahren bis dahin satt, oder bin mir sicher, dass ich das viele Geld/ die viele Mühe auf mich laden will. Mein Vorbesitzer hatte dazu keine Lust und den Bulli verkauft.

Außerdem verschafft es dir Zeit die verschiedenen Optionen zu prüfen, Kontakte zu knüpfen, eine Grarage wo das ding rein passt und man mit Werkzeug drumrumlaufen kann zu suchen.
In einige Städten gibt es Bulli-Schrauber-Gemeinschaften.

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Re: Rost: Radläufe, Küchenfuge + B-Säule. Karosse tot?

Beitrag von nomansland » 20.01.2017, 10:34

vielleicht sollte man dem Themenstarter auch noch sagen, dass so eine Restaurierung nicht nur viel Geld kostet sondern auch viel, sehr viel Zeit.
In 6 Monaten ist das als "Anfänger nach Feierabend" nicht durchgezogen...

Ich fasse nochmal zusammen:
der Themenstarter ist (schraubertechnisch) Anfänger
die Karosse ist tot und unter 10k (mit Eigenleistung) nicht rettbar
die Technik ist ebenfalls nicht in Bestzustand und bedarf ebenfalls Zeit und Geld

Ich persönlich würde mir das nicht antuen wollen - denn mit diesem Bus kann man mind. die nächsten 12 Monate nicht auf Reisen fahren, man muss verdammt viel Geld reinstecken. Ich glaube gelesen zu haben, dass der Themenstarter Student ist --> er wird das Geld auch nicht in Mengen horten --> kein Geld für ein weiteres Fahrzeug.

Alle diese Aspekte zusammengerechnet sprechen realistisch gesehen gegen eine Restaurierung!
Auch wenn es hier viele nicht lesen wollen: Verkauf die Möhre so schnell wie möglich (je länger TÜV um so besser).
Nachdem du den Verlust verkraftet hast, sieh dich mit dem restlichen Budget (was du noch hast) langsam um.
Wenn du immernoch lust auf einen T3 hast: nimm jemand mit, der sich wirklich auskennt!
Kauf dir einen T3 mit gesunder Karosse (also eine, die ohne Arbeit den nächsten TÜV schafft) und baue stückchenweise den Bus nach deinen Wünschen um/aus - eben immer dann, wenn Geld übrig ist.
Resultat: du wirst auch in nächster Zeit Busurlaube machen können und so langsam die Technik deines neuen Busses verstehen lernen...
.

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Re: Rost: Radläufe, Küchenfuge + B-Säule. Karosse tot?

Beitrag von interessent » 21.01.2017, 16:11

Wir haben uns entschieden, jetzt erstmal keinen Schnellschuss zu machen (sind ja noch ein paar Tage bis Saisonstart) und werden wahrscheinlich das Auto erstmal wieder komplettieren. D.h. die Ausstattung wieder rein.

Nun habe ich hier noch etwas Owatrol und ein paar Dosen Fluid Film rumliegen und wollte den Rost damit einpinseln/besprühen. Welches von beiden nehme ich? :gr

Vielen Dank für die vielen Antworten/Denkstöße! @PatrickausKiel, Harrosurfjoker, BUSbahnhof: Falls ich bei einem von euch in der Nähe einen Bus besichtigen sollte und selbst keinen fachkundigen Berater finde, melde ich mich mal ;)
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Re: Rost: Radläufe, Küchenfuge + B-Säule. Karosse tot?

Beitrag von CBSnake » 21.01.2017, 16:52

Hi,

Bei Fluidfilm in Bereichen die geschweißt werden soll wird dich der Schweißer verfluchen ;-)
Evtl Rostschutzgrundierung?

Grüße
Achim
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Re: Rost: Radläufe, Küchenfuge + B-Säule. Karosse tot?

Beitrag von bernd68 » 21.01.2017, 17:31

...zuerst Owatrol; paar Tage warten - dann Fluid.

Bei den Temperaturen braucht Owatrol ein bisschen...
Vorher mechanisch grob entrosten, auftragen; nach zwei bis sechs Stunden nochmal - Owatrol sollte vor dem zweiten mal aufbringen noch bisschen feucht sein.

Alternativ nur Owatrol - das hält eine Zeit bis sich wieder weiterer Rost bildet.

Gruß Bernd

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Re: Rost: Radläufe, Küchenfuge + B-Säule. Karosse tot?

Beitrag von harm » 21.01.2017, 19:09

Moin!

Ist Fluidfilm wirklich so problematisch beim Schweissen?

Im Netz findet man dazu nichts negatives. Hast Du eigene Erfahrungen?

Ich frage, weil ich unser Auto auch damit vollgemumpt habe.



Harm.

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Re: Rost: Radläufe, Küchenfuge + B-Säule. Karosse tot?

Beitrag von Harrosurfjoker » 21.01.2017, 19:23

Moin,

Das Zeug brennt....

Gruss
Harro
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Re: Rost: Radläufe, Küchenfuge + B-Säule. Karosse tot?

Beitrag von bernd68 » 21.01.2017, 19:37

...Fluid? :gr

MS in jedem Fall.

Fluid ist so dünnflüssig, das trägt nicht so dickt auf.. -Das verdampft mit den Jahren und dürfte auch beim Schweißen verdampfen. Das vermute ich - Erfahrung hab ich keine bzw. noch nie erlebt das Fluid feuergefährlich ist.

Gruß Bernd

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Re: Rost: Radläufe, Küchenfuge + B-Säule. Karosse tot?

Beitrag von JX_JOSCHI » 21.01.2017, 19:47

Für eine gute Schweißarbeit ist ein sauberes und fettfreies Blech von großem Vorteil.
Warum das Zeug in eine karre pumpen die fertig ist?
Grüße, joschi
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Re: Rost: Radläufe, Küchenfuge + B-Säule. Karosse tot?

Beitrag von bernd68 » 21.01.2017, 19:56

JX_JOSCHI hat geschrieben:Warum das Zeug in eine karre pumpen die fertig ist?
Stimmt!

Paul S.
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Re: Rost: Radläufe, Küchenfuge + B-Säule. Karosse tot?

Beitrag von Paul S. » 21.01.2017, 22:13

Leichen haben die alten Ägypter auch einbalsamiert, irgend einen Sinn wirds schon haben...auch wenn sich der mir nicht erschließt.
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80er: Waldsterben - in 20 Jahren sind die Mittelgebirge unbewaldet - sagen die Wissenschaftler
90er: Das Ozonloch

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Re: Rost: Radläufe, Küchenfuge + B-Säule. Karosse tot?

Beitrag von seppo85 » 21.01.2017, 22:34

also wenn nichts mehr geschweist werden soll und die Kosten egal sind dann überall wo es ruhig fettig sein darf fluidfilm.

im außen/spritzwassebereich hält sich owatrol wahrscheinlich länger also dort zuerst owatrol dann fluidfilm
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Re: Rost: Radläufe, Küchenfuge + B-Säule. Karosse tot?

Beitrag von wodipo » 22.01.2017, 11:45

Ist Fluidfilm was Besseres als Hohlraumversiegelung?

Welche Verpackungseinheit sollte man sich für (hoffentlich) gelegentliches Rostbehindern hinlehttp://www.korrosionsschutz-depot.de/ro ... luid-film/gen?

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Re: Rost: Radläufe, Küchenfuge + B-Säule. Karosse tot?

Beitrag von xfranzx » 22.01.2017, 21:08

Vieĺe holraumversiegelungen sind auf wachsbasis. Fluidfilm ist auf Fett-Basis. Verläuft somit besser, tiefer. Ich hab für die schnelle behandlung ne sprühdose. Und ansonsten im 1l gebinde. Für den gesamte bus reichen ca 6l. Hab das mit dem dünnflüssigen (1. Runde) und dem dickflüssigerem (2. / 3. Runde kombiniert) im spritzbereich dann noch permafilm.

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Re: Rost: Radläufe, Küchenfuge + B-Säule. Karosse tot?

Beitrag von interessent » 23.01.2017, 18:21

Spielkram :-)

Spaß muss sein. Warum sieht man nirgends sowas? :gr

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Re: Rost: Radläufe, Küchenfuge + B-Säule. Karosse tot?

Beitrag von HansB » 23.01.2017, 20:47

Hallo,

ich steh gerade auf dem Schlauch.

Hast Du Deinen Bus getarnt :gr ?

VG,
HansB.

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Re: Rost: Radläufe, Küchenfuge + B-Säule. Karosse tot?

Beitrag von schaepichen » 23.01.2017, 21:00

Damit der Rost ihn nicht findet ^^
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Re: Rost: Radläufe, Küchenfuge + B-Säule. Karosse tot?

Beitrag von BUSbahnhof » 23.01.2017, 21:13

Das sind die Bundeswehr Tarnsets für Fenster, Spiegel und Scheinwerfer. Hab ich auch für meine Doka, bekommste immer wieder mal im Netz.
Bullige Grüße vom Micky
Lieber Rost statt Plastik!
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Re: Rost: Radläufe, Küchenfuge + B-Säule. Karosse tot?

Beitrag von Alexander » 23.01.2017, 21:26

Das ist der Versuch von Photoshop oder ähnlichem.
Und wenn nicht, dann ist die Karre mittlerweile so weggefault das bei der letzten Bremsung die Karosse über die Radaufhängungen gerutscht ist. Das Hubdach ist auch stehen geblieben. :tl
Viele Grüße,
Alexander

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Re: Rost: Radläufe, Küchenfuge + B-Säule. Karosse tot?

Beitrag von JX_JOSCHI » 23.01.2017, 22:51

@interessent: Richtig! Humor ist wenn man trotzdem lacht :-P
Gute Einstellung :g5
Grüße, joschi
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Re: Rost: Radläufe, Küchenfuge + B-Säule. Karosse tot?

Beitrag von interessent » 12.10.2019, 18:35

Wuestenschwimmer hat geschrieben:
17.01.2017, 14:21

Oh Gott!!! Zu spät....! Ihr habt dem Bus einen NAMEN gegeben.
Viel Spaß bei der Restaurierung....

Gruß, Olli
Hi Olli,

du hattest Recht. Na ja, ca. 2 1/2 Jahre und 10.000 Kilometer später steht Henry wieder ganz gut da.
DSC00860.jpg
Und ja, das hat Zeit und Geld gekostet und wird noch Zeit und Geld kosten. Das Monetäre belauft sich aber auf weniger als der Wertverlust eines Neuwagens pro Jahr. Und macht viieeeel (!) mehr Spaß!

Viele Grüße aus Hamburg!
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Re: Rost: Radläufe, Küchenfuge + B-Säule. Karosse tot?

Beitrag von danielvoelkel » 13.10.2019, 19:09

Toll, dass ihr es durchgezogen habt! Wir haben so eine Grotte 2009 gekauft. Der wäre damals selbst als Westfalia Joker noch zu 99% in der Presse gelandet. Heute sieht das anders aus.

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Re: Rost: Radläufe, Küchenfuge + B-Säule. Karosse tot?

Beitrag von harm » 14.10.2019, 14:21

Hallo!

Das ist ja mal eine ermutigende Nachricht.
Erzähl doch mal bitte grob, wie Du das geschafft hast.
Hast Du alles selbst geschweisst, oder machen lassen? Hast Du überhaupt alles geschweisst oder einiges nur konserviert?

Bei unserem Bus (und sicher auch bei vielen anderen) steht das noch an, da ist es immer interessant zu sehen, wie andere Leute vorgegangen sind (besonders, wenn sie erfolgreich waren).

Gruss und Glückwunsch zum Erfolg!

Harm.

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Re: Rost: Radläufe, Küchenfuge + B-Säule. Karosse tot?

Beitrag von interessent » 08.03.2020, 16:14

Hi Harm,

ach herrjeh, schon 5 Monate nicht geantwortet.. Na ja, dann hier ein kurzer Bericht:

Ich war mit dem Bus bei 2 Schweiß-Fachleuten vorgestellt, die jeweils die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen haben. Der 3., im sozialen Netz gefundene Kontakt meinte "Ach, so schlimm ist der nicht.". Wir haben ihm dann Anfang 2017 den Bus so leer wie möglich (Innenausstattung war ja schon raus, Beplankung kam noch ab) auf den Hof gestellt und etwa ein halbes Jahr später wieder abholen können.

Dort wurde einiges gemacht:
- Sandstrahlen
- Schweißarbeiten:
-- Radläufe
-- B-Säule
-- Fensterrahmen
-- Heckblech
-- Küchenfuge
-- ... (sagen wir, untenrum komplett)
- neue Lackierung
- einige Kleinteile (Zugstrebengummis, neue Reifen, Thermostat, ...)

Der Bus ist jetzt kein gelecktes Original, aber gut und robust instand gesetzt. Wir mussten für die HU in 2019 nur die Trittbleche und Radkästen vorn ein bisschen schweißen lassen.

Nebenbei sind ein paar Kinkerlitzchen neu gekommen: Luftmengenmesser, Motor- und Leerlaufsteuergerät, Kabelbaum/Motor, Zündverteiler und -kabelsatz, Austauschgetriebe, Anlasser, neue Bremsen ringsum, nochmal Zugstrebengummis, Überholung Gasheizung + Kühlschrank und ein paar Kleinigkeiten.

Vom grottigen Ausgangszustand bis jetzt ist in den letzten 3 Jahren eine niedrige 5stellige Summe reingeflossen. Die Überholung des Motors und Kühlsystems stehen noch aus. Wenn das durch ist, kommen wir voraussichtlich wirklich mit den veranschlagten 2k€/Jahr für den Erhalt hin. :dance
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Re: Rost: Radläufe, Küchenfuge + B-Säule. Karosse tot?

Beitrag von harm » 08.03.2020, 16:55

Danke, sehr interessant. Preislich klingt das sehr in Ordnung, dafür, daß das sicher einiger Aufwand war.

Dann viel Freude mit dem Auto!

Harm.

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