Reisebericht: Korsika 2009

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Reisebericht: Korsika 2009

Beitragvon bluestar_2+2 » 17.09.2009, 19:07

Im April hatte ich hier ja mal nach Tipps und Tricks fĂŒr einen Korsika Urlaub gefragt.
Inzwischen ist die Urlaubzeit nun auch schon wieder rum, und ich bin voll und ganz begeistert von der Insel wieder zurĂŒck.
WĂŒrde mich freuen, wenn ich hier jemandem damit ein paar Fragen beantworten könnte, oder vielleicht auch einen Anreiz fĂŒr den nĂ€chsten Urlaub geben kann 



Allgemeines:

Gerade mit dem Bus, Wohnmobil oder PKW + Zelt ist Korsika traumhaft. Es ist so vielseitig, sehr abwechslungsreich und man kann die unterschiedlichsten Dinge sehen und erleben! Wir sind garantiert nicht zum letzten Mal dort gewesen.
Insgesamt waren wir 14 Tage auf der Insel. Ende August bis Anfang / Mitte September.
CampingplĂ€tze und StrĂ€nde waren noch gut besucht, aber auf keinen Fall ĂŒberlaufen. Frankreich und Italien hatte nach 4 Tagen wieder Schule, und bei uns waren es noch BW und Bayern, die Ferien hatten. Generell haben wir schon noch viele deutsche gesehen auf der Insel.
ReisefĂŒhrer hatten wir mehrere:

- Korsika (vom Michael MĂŒller Verlag, Autor: Markus X. Schmid, ISBN: 3899534514)
Sehr gut und ausfĂŒhrlich. Hier sind viele CampingplĂ€tze eingezeichnet und beschrieben. Aus dem haben wir die meisten Informationen gezogen und am hĂ€ufigsten benutzt.

- Mit dem WoMo nach Korsika (WoMo Verlag, ISBN: 3939789038)
Wenn man die Touren, die hier beschrieben werden fahren möchte, sicherlich hilfreich und gut beschrieben. Ist man aber auf der eigenen Route unterwegs, kann der ReisefĂŒhrer in bestimmten Regionen, die auf dessen Touren besucht werden, weiterhelfen. Aber kein allgemeiner ReisefĂŒhrer fĂŒr die ganze Insel.

- Reise Know-How Korsika (ISBN: 9783891717361)
Hier sind schöne, ausfĂŒhrliche Karten enthalten, dafĂŒr aber gar keine CampinglĂ€tze eingezeichnet oder beschrieben.
Dazu noch eine Landkarte von Michelin (TOP!) und ein tragbares Navi.
So haben wir uns also bis an die ZĂ€hne bewaffnet auf die Insel begeben

- Korsika - Die schönsten KĂŒsten- und Bergwanderungen (Bergverlag Rother, ISBN: 9783763342808)
Ein WanderfĂŒhrer. Die Ruten sind sehr genau beschrieben und man kann sich auch gut nach den angegebenen zeit- und Höhenangaben richten. Wer gerne wandert oder auch nur "grĂ¶ĂŸere SpaziergĂ€nge" macht wird hier sicherlich viel Freude dran haben. Unsere Touren haben wir alle aus diesem Buch gehabt.

Die CampingplÀtze, die wir besucht haben hatte alle zw. * und ***.
Gekostet haben die so zwischen 18 – 28 Euro je Nacht, mit zwei Personen, einem Bus und Strom. Die persönlichen AnsprĂŒche sind bei sowas sicherlich das Ausschlaggebende, aber es ist jetzt kein Platz dabei gewesen, von dem ich jetzt abraten wĂŒrde. Dazu aber spĂ€ter mehr.
Zum Thema Strom auf dem Campingplatz, auf Korsika tut man gut, wenn man min. 30m oder mehr an Stromkabel dabei ha. Es sind teilweise lange Wege zur Buchse, wenn man schön stehen möchte.
Bis auf eine Nacht waren wir auch immer auf ausgeschriebenen CampinglĂ€tzen. Von einigen Freunden und Bekannten, wie auch in verschiedenen ReisefĂŒhrern wĂŒrde ich gewarnt, dass wild Campieren auf der Insel nicht gerne gesehen wird, und hier auch schonmal Scheiben eingeschlagen werden. Das muss ich nicht haben. CampingplĂ€tze gibt es wie Sand am Meer auf der Insel, da herrscht kein Mangel. Wild ĂŒbernachten ist ganz sicherlich auch möglich (gerade ohne Falt- / Hochdach).

Das Einkaufen / Tanken (Spritpreise Ă€hnlich wie bei uns) auf der Insel ist gar kein Problem. Alle Nase lang gibt es riesige SupermĂ€rkte „Super U“, „Spar“, „Leclerc“ oder „Casino“. Hier bekommt man alles, sogar Campingzubehör.
Allerdings hat es natĂŒrlich viel mehr Charme in den ortseigenen, kleinen Laden zu gehen 

Zahlen kann man ĂŒberall in Bar und mit Travellerschecks. EC-Karten werden oftmals nicht genommen!
Die Korsen an sich sind – so habe ich es vorher oft gelesen und teilweise selber dann auch erlebt – stolze Franzosen. Gerade im Landesinneren tut man als Tourist gut, französisch zu sprechen, das macht gleich mal einen guten Eindruck. An einem Campingplatz hat die Dame vor mir auch den Satz zu hören bekommen „Ici il faut parlez francaise!“ 

Ich selber habe das aber alles eher als kleine Marotte gesehen und fand es spannend das so zu erleben. An den KĂŒsten sind die Korsen dann doch schon mehr dahinter gekommen, dass die Theorie „der Kunde ist König“ in der Tourismusindustrie eher zieht.


Die Anreise:

Wir haben die FĂ€hre (Moby Line) ab Genua genommen. Unter der Woche sind die Überfahrten nochmal gĂŒnstiger, als an den Wochenenden. Von z.B. Livorno aus sind die Überfahrten gĂŒnstiger, man hat aber eine lĂ€ngere Anfahrt, und teilweise fahren die FĂ€hren dann die ganze Nacht durch, dann eben nur mit Âœ Kraft.
Gebucht haben wir ĂŒbers Internet. Hier hatten wir einen Preis, der eine Woche spĂ€ter deutlich teurer war. Über die Hotline haben wir dann aber ein doch noch gĂŒnstigeres Paket, als den ersten Preis bekommen. Hier lohnt es sich als zu gucken, zu suchen und zu fragen!

Nach Genua haben wir ca. 6 Stunden gebraucht, vom Bodensee aus. Über den Gotthard, dann nach Milano und weiter nach Genua.
Hier habe ich von einem Freund den Tipp bekommen, dass es sich lohnt sĂŒdlich von Milano Richtung Alessandira von der A7 rĂŒber auf die parallell gezogene A26 zu wechseln. Ist von der Strecke her ein leichter Umweg, zeitlich holt man das ganze aber wieder rein, da die A26 deutlich besser ausgebaut ist (Tunnels statt Kurven) und vor allem deutlich weniger von LKWs befahren wird.
Auf der RĂŒckfahrt haben wir (dank einer Fehleingabe im Navi) die Route ĂŒber die A7 direkt probiert. Man merkt einen deutlichen Unterschied 

Auf der FĂ€hre lohnt es sich auf jeden Fall eine Picknickdecke, Kissen, ein Buch, was zu Essen und zu Trinken mit zu nehmen. WĂ€hrend der Überfahrt darf man nicht runter ans Auto. Bei uns war es so, dass es draußen, auf Deck, deutlich wĂ€rmer und angenehmer war, als im klimatisierten Inneren der FĂ€hre. Allerdings hat es auf Deck kaum Sitzgelegenheiten – also ab auf den Boden. Die Überfahrt hat, meine ich, knappe 6 Stunden gedauert.


Die Insel:

In Bastia fĂ€hrt man von der FĂ€hre und ist gleich mitten in der Stadt. Hier steht die Entscheidung an, will ich weiter in den Norden, zum Cap Corse, oder runter in den SĂŒden bzw. rĂŒber an die WestkĂŒste. Tja, und dann geht der Urlaub los!
Ganz allgemein kann man sagen, die OstkĂŒste ist gemĂŒtlicher und ruhiger. Die Straßen sind gerade und sehr gut ausgebaut. Die StrĂ€nde sind sandig und das Meer ruhig. Hier ist also entspannter Badeurlaub mit Schnorcheln angesagt.
Das Landesinnere ist teils sehr gebirgig, mit schönen FlĂŒssen und Wandermöglichkeiten.
Hier habe ich mich in Gedanken des Öfteren bei meinem StoßdĂ€mpfern und meinem Motor entschuldigt, wenn wir ĂŒber die kleinen Passstraßen gefahren sind 

Die WestkĂŒste ist eher steinige und klippig. Hier wird das Fahren schonmal zur Herausforderung. Mit Serpentinen – KĂŒstenstraßen, Steilklippen, FelsĂŒberhĂ€ngen und einer grandiosen Aussicht. Die StrĂ€nde ist grobkörniger bis steinig, das Meer rauer und es hat deutlich mehr Wind als an der OstkĂŒste. Also eher das Revier fĂŒr Windsurfer, Kitesurfer und Wellenliebhaber.
Das Cap Corse hat ganz sicherlich auch seinen Reiz, wir haben es aber nicht mehr geschafft, und somit kann ich hierzu leider nichts sagen.


Unsere Tour:

Ich möchte ein wenig unsere Tour beschreiben, wie wir ĂŒber die Insel gefahren sind. Die CampingplĂ€tze auf denen wir waren, StrĂ€nde, AusflĂŒge und Wanderungen die wir gemacht haben.
Gestartet sind wir in Bastia, von da ging es bis runter in den SĂŒden, dann ins Landesinnere nach Corte, weiter an die WestkĂŒste, und dann an der KĂŒste entlang Richtung Norden, zurĂŒck nach Bastia.
Von der Richtung her wĂŒrde ich es auf jeden Fall empfehlen IM Uhrzeigersinn um die Insel zu fahren. So hat man zu Beginn den gemĂŒtlichen Strandurlaub an der OstkĂŒste um anzukommen und zu entspannen, dann kann man sich in die immer spannender werdende Vegetation stĂŒrzen und die Insel mehr und mehr genießen. Anders herum hatte ich das gefĂŒhlt, hĂ€tte ich mich dann spĂ€ter an der OstkĂŒste eher gelangweilt, wenn ich die WestkĂŒste schon gefahren hĂ€tte. Meine Meinung!

Unser erster Halt war am Camping Calamar, bei Moriani Plage.
Ein unkomplizierter Campingplatz mit viel Schatten in einem Olivenbaum Hein.
Von den sanitÀren Anlagen her war er nicht der sauberste den wir in den zwei Wochen angetroffen haben, aber durchaus i.O.
Hier haben wir die ersten zwei NĂ€chte verbracht um erst einmal anzukommen und ins Urlaubsfeeling einzutauchen. Leider hab ich gleich beim zweiten Sprung ins Meer eine Feuerqualle erwischt. Danach geht man mit deutlich mehr Respekt ins Wasser, als vorher 

Der Platzwart hatte aber ein klasse Salbe, am Abend hab ich nichts mehr gespĂŒrt, nur noch eine hĂ€ssliche Brandnarbe am Oberarm (der jetzt immer noch da ist).
Ich muss aber auch dazu sagen, Quallen sind definitiv nicht gĂ€ngig an den korsischen StrĂ€nden. In der Nacht zuvor hatte es gewittert, es wurde gemutmaßt, ob das auch etwas mit der Witterung zu tun hat – ich weiß es nicht.

Von hier ging es zum Camping CĂŽte de NĂącres sĂŒdlich von Solenzarau.
Im hintersten Teil des Platzes gibt es ein schönes Areal, direkt an der FlussmĂŒndung, oder wahlweise mit Meerblick unter BĂ€umen. Im vorderen Bereich sind die StrandplĂ€tze grandios, haben allerdings gar keinen Schatten. Hier wĂŒrde auch den Stellplatz prĂŒfen nach Sandlöchern.
Wer frĂŒh aufsteht kann mit dem Sonnenaufgang ins Meerlaufen. Ein Traum!
Vor dem Camping CĂŽte de NĂącres hatten wir uns den Platz „Arinella Bianca“ angesehen, da der in einem ReisefĂŒhrer als einer der ‚Besten PlĂ€tze an der OstkĂŒste‘ bezeichnet wurde. Nunja, mit Kindern vielleicht, und wenn man volle zwei Wochen da bleiben möchte. Aber ich steh nicht so auf ein GroßflĂ€chen Schnellrestaurant in einer Halle mit Videospielautomaten, riesen Flatscreen Monitoren mit permanenter Werbung und einem total ĂŒberfĂŒllten Pool, trotz Meeranschluss 


Weiter ging es zum Camping Fautea, sĂŒdlich von Tarco.
Sehr schön gelegener Platz mit vielen, kleinen Terrassen am Hang und Meerblick. Hier lohnt es sich aber, den Stellplatz vorher gut anzugucken, da es gerne mal eine enge Kurve oder eine Stufe hat. Hier hatte ich ein wenig Rangierarbeit zu leisten, weil ich zu voreilig war. Insgesamt gibt es drei Möglichkeiten baden zu gehen, ein öffentlicher Strand, ein sehr kleiner, direkt unterhalb vom Campingplatz oder in Richtung des Genuesenturms ein öffentlicher, aber eher versteckter Strandabschnitt.
Das Lokal unten am Strand ist durchaus zu empfehlen. Sieht auf den ersten Blick etwas nach „Bude“ aus, ist aber sehr schön, nicht zu chic und das FischmenĂŒ war sehr gut. Hinterher gab es Hausgemachten Kuchen mmmmhhhhh.

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Trotz Sonntag waren in Bonifacio die LĂ€den geöffnet. Eine Wunderschöne Stadt – vor allem die Altstadt. Aber auch nur bis ca. 10:00 – 10:30 Uhr, dann kommen die Touristenmassen, und es wird wirklich eng und nervig. Den besten Blick hat man ganz sicherlich vom Wasser aus, haben wir aber nicht gemacht.
Geparkt haben wir auf einem der kostenpflichtigen, öffentlichen ParkplÀtze. Die SupermÀrkte haben extra jemanden davor sitzen, der Aufpasst, ob man Einkaufen geht oder die Stadt besichtigt. Also aufpassen.

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Nach der Stadt ein Badestop, am sĂŒdlichen zipfel vom Golfe de Santa Manza. Die Straße in Richtung „Gurgazu“, und dann das Horn weiter vor, bis ganz ans Ende. Hier findet man eine kleine Bucht, ganz am Ende der Straße (Sackgasse) mit Parkplatz und Bar, durch eine Schranke in der Höhe beschrĂ€nkt. Ca. 300m Vor dem Parkplatz ist eine kleine Ausbuchtung ins Meer, auch durch eine Schranke in der Höhe beschrĂ€nkt. Die war bei uns aber auf, hier standen schon einige Busse und auch ein WoMo. Sehr schöner Strand zum schnorcheln und Windsurfen.

NĂ€chster Halt war der Camping La Baie des Voiles, bei Porto Veccio.
Auch direkt am Meer gelegen, sehr schöne PlĂ€tze. Nur wenn man das offene Meer gewohnt ist, wird es einem hier doch eher etwas trist zu Baden, da man gegenĂŒber schon das Land sieht und sich eher wie in einer riesigen Lagune fĂŒhlt. Kleiner, negativer Punkt: direkt nebenan (nur durch einen Zaun getrennt) ist ein weiterer Campingplatz. Hier war ab 10 Uhr Halli-Galli und irgendeine Quizshow 


Morgens geht es dann ganz frĂŒh los zum Plage de Palombagia, sĂŒdlich von Porto Veccio. Ein Traum sag ich nur! TĂŒrkis / kristallklares Wasser. Wirklich der tollste Ort auf der ganzen Insel zum schnorcheln, den ich gesehen habe.
Ganz am Ende der Straß gibt es einen Parkplatz. Der kostet 3 Euro, egal ob fĂŒr 10 min. oder den ganzen Tag. Und das Gute ist, hier darf man (fĂŒr 10 Euro zusĂ€tzlich) auch campieren. Es gibt nur duschen, aber es lohnt sich frĂŒh am Strand zu sein. Ab halb 11 wird es hier auch voll und dann macht es keinen Spaß mehr. Also schön am Abend vorher anfahren, noch den Strand angucken und vielleicht noch einen Cocktail trinken, dann schlafen gehen und morgens der erste im Wasser sein! Es lohnt sich!

Bei Porto Veccio fahren wir auf die D 368 und somit ins Landesinnere, ins Barella Gebirge. Sehr schön hier, tolle Ausblicke auf die KĂŒste. Aber auch eine steile Straße. Zwei mal machen wir Pause um dem Motor eine AbkĂŒhlung zu gönnen. Hier geht es letztendlich auch ĂŒber einen Pass mit 1.218 m. Wirklich sehr schön, aber sollte man sich vorher einfach ĂŒberlegen ob man das sich um dem Bus zumuten möchte.
Unterwegs machen wir halt und wandern zu den „Cascade de Piscia di Gollo“ (auf deutsch: der Hahnenpiss). Ein Schöner Wasserfall mitten im Wald. Etwas vorher hat man auch die Möglichkeit in dem Fluss, der den Fall speist, zu banden. Ein Weg dauert knapp eine Stunde. Der Anfang ist gut zu laufen, gegen Ende wird es etwas geröllig, also feste Schuhe anziehen. Die, die wir mit Flip Flops gesehen haben (nicht all zu wenige) sahen nicht so glĂŒcklich aus 
 selber schuld.

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Über die D 268 geht es wieder in Richtung KĂŒste. Vorher machen wir aber Pause, auf dem Camping U Ponte Grosso.
Naja, eigentlich ist es eher ein Stellplatz. Strom gibt es nicht, und das Warmwasser zum Duschen kostet extra. Aber wir stehen direkt am Flussbett der „Solenzara“, und ‚duschen‘ morgens einfach in nĂ€chsten der Gumpen des Flusses. Das macht deutlich mehr Spaß als duschen, und auch fitter!
Ein paar Kilometer die Straße weiter Richtung Meer, kommt auch nochmal ein „richtiger“ Campingplatz.

Noch ein StĂŒck die OstkĂŒste wieder rauf und dann bei AlĂ©ria auf die N 200. Jetzt geht es in Landesinnere, Richtung Corte, auf den Camping Tuani, etwas sĂŒdlich von Corte, das Restonica Tal hinauf.
Mit einer der schönsten PlĂ€tze auf denen wir waren. Mitten im Wald, rechts und links, oberhalb des Flussufers gelegen. Die Gumpen sind wunderbar zum baden oder wandern. Die Pizzeria auf dem Platz macht auch sehr gute Steinofen Pizzen. Vom Stellplatz her kann ich empfehlen das kleine Areal anzusteuern, noch diesseits der BrĂŒcke. Hier sind die Wege zu den sanitĂ€ren Anlagen zwar etwas weiter, dafĂŒr bekommt man es aber auch nicht gleich mit, wenn die Sickergrube ausgepumpt wird. Nein, bis in diese Höhenlagen ist noch keine Kanalisation gelegt 
 Außerdem ist es hier nicht ganz so dicht besetzt und es sind die einzigen StellplĂ€tze mit StromanschlĂŒssen.
Beim Einchecken sollte man hier gleich drauf achten, dass alle Daten (GrĂ¶ĂŸe des Fahrzeuges, Stromanschluss etc.) korrekt aufgenommen werden. Es gibt einen Preis fĂŒr Busse, mir wurde ein WoMo (50 Cent mehr) berechnet. An diesen 50 Cent soll es nicht liegen und die sind es definitiv auch nicht wert, darĂŒber das Diskutieren anzufangen, aber ich hatte null Chance hier ĂŒberhaupt zu argumentieren – Korsen 
 (Der Dame vor mir ging es im Übrigen mit der GrĂ¶ĂŸe ihres Zeltes genau so).
Ca. zwei Kilometer oberhalb das Campingplatzes starten einige Wanderruten ins Restonica Tal. Allerdings ist es auch hier wieder so, aber spÀtestens 11 Uhr wird es eng auf dem Parkplatz. Es muss wohl auch einige schöne Klettersteige geben, was unsere Nachbarn so erzÀhlt haben.
Und noch als Tipp, hier im Gebirge / Wald wird es nachts doch noch deutlich kÀlter, als am Meer.

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Auf dem weiteren Weg zur WestkĂŒsten (in Richtung Ajaccio) haben wir noch einen Stop am Pass von Vizzavona eingelegt und sind von dort aus zu den „Cascard Anglaises“ gewandert. Ca. 1 Stunde Hinweg und man findet tolle Badegumpen und einen Wasserfall.
(Vom Parkplatz hinauf in den Wald, hier ist der Weg noch gut angeschrieben. Dann, an der Burgruine gleich wieder in den Wald abbiegen, leicht bergab den Weg nehmen - obwohl die Markierung weiter den Hang hinauf zeigt. Hier hört sie aber bald auf, und man muss sich so im Wald seinen Weg suchen! Und auch hier sind feste Schuhe deutlich von Vorteil!) Falls wer dort mein grĂŒn-gelbes Handtuch findet - darf er gern behalten 
 Ich hab es erst wieder unten an der KĂŒste gemerkt, dass es aus dem Rucksack gerutscht ist.

Weiter geht es also wieder zum Meer. Vor Ajaccio ( bei Afa) sind wir Richtung Norden abgebogen und haben am Golf von Liscia am Camping La Liscia Halt gemacht.
Der erste Platz an der WestkĂŒste. Saubere SanitĂ€re Anlagen, aber eher in der oberen Preisregion. Schöne StellplĂ€tze, teilweise aber mit recht wenig Schatten. Zum Strand lĂ€uft man 3 Minuten, und als wir dort waren, war der leider recht schmuddelig. Sowohl Algen als auch PlastiktĂŒten etc. Und deutlich grobkörniger als an der OstkĂŒste. So von der ganzen Gegend her war das der Teil der Insel, der mich am wenigsten angesprochen hat.

Am nĂ€chsten Tag also weiter in Richtung Golf von Porto. Am Plage d’Arone halten wir auf dem Camping Plage d’Arone. Hier gibt es sehr schöne StellplĂ€tze, aber die sind bald belegt, und wir mĂŒssen uns mit einem durchschnittlichen begnĂŒgen. Zum Strand ist es diesmal sicherlich der weiteste Weg vom ganzen Urlaub, ca. 5 Minuten zu Fuß. Ansonsten eine schöne, ruhige Gegend und tolles Meer.

Jetzt geht es zum Capo Rosso und dem Golf von Porto.
In meinen Augen das Highlight. Die ganze Gegend hier hat mir unglaublich gut gefallen – traumhaft. Gleich morgens um halb 9 wandern wir zum Tour de Turghio. Ein Genusenturm ganz vorne auf dem Cap. Knapp 2 Stunden ein Weg, mit steilen Anstiegen am Ende. Aber immer noch mit Hunden und Kindern machbar, wie ich gesehen habe. Viel Maccia, aber auch das kann beeindruckend sein. Hier darf man sich nicht erschrecken, wenn plötzlich ein Mann in deutscher Flecktarnuniform und geschultertem Gewehr an einem vorbei spurtet und komische GerĂ€usche grunzt – auf der Wildschweinjagt haben wir einfach mal beschlossen. Als wir um halb 11 am Turm ankommen, bleiben noch knappe 30 Min., und auch dann geht hier der Touri-run los – aber die Aussicht ĂŒber die Klippen und die KĂŒste lohnt sich, garantiert!

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Weiter geht es nach Porto. Ein nettes StÀdtchen, mit tollem Ausblick auf die Bucht.
Da wir schon recht frĂŒh (gegen 17:00 Uhr) essen wollten, blieb nur die Pizzeria – alle anderen Restaurants halten noch Siesta – gegenĂŒber der Kirche. Vom ersten Blick her sicherlich nichts Besonderes, aber die Pizza war super gut!

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Der nÀchste Tagesordnungspunkt: Les Calanches.
Ein traumhaftes Steinmassiv, in das die Witterung die fantastischsten Fratzen, Skulpturen, GegenstĂ€nde und Muster geschnitten hat. Wenn man hier gegen Abend her kommt leuchtet der Stein in einem wahnsinnigen Rot durch die untergehende Sonne, genau gegenĂŒber. Das ist wirklich ein beeindruckendes Naturschauspiel.
Das ganze zieht sich entlang der KĂŒstenstraße. Immer wieder gibt es kleinere Parkbuchten fĂŒr 1 – 3 Autos. Entweder kann man sich von hier aus alles ansehen (was in der DĂ€mmerung auch ein gewaltiges Aufkommen an SpaziergĂ€ngern und Fotografen auf der engen KĂŒstenstraße bezeugt), oder man kann eine der ausgeschriebenen Wanderungen in die Berglandschaft machen. Hier gibt es von 45 Min. bis 2,5 Stunden alles. Das lohnt sich auf jeden Fall. Allerdings wird auch hier in allen ReisefĂŒhrern vor Autoknackern gewarnt, die gerade in diesen einsamen Parkbuchten gerne ihrem Handwerk nachgehen. Wir haben es riskiert und es ist nichts passiert – muss jeder selber wissen.
UrsprĂŒnglich wollten wir von Porto aus in die Calanches laufen. Ist dort mit 2 km ausgeschrieben. Die 2. HĂ€lfte des Weges muss man aber auf der Straße laufen und die ist eh schon recht eng und kurvenreich – und das im Dunkeln wieder zurĂŒck, nein danke. Wir haben dann umgedreht und sind doch mit dem Bus hin gefahren.

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Von hier aus ging es dann am selben Abend noch in einer Tour weiter bis hoch nach Calvi.
Die KĂŒstenstraße soll ein wunderschönes Panorama bieten. Wie hatten Sie mir feuerrotem Himmel nach dem Sonnenuntergang. Und vor Allem leer. Kaum Gegenverkehr und wenn, sieht man ihn frĂŒhzeitig, weil Licht an. Also vom fahrerischen ist das hier definitiv anspruchsvoll. Sehr enge Kurven, auf der einen Seite geht es nach unten, auf der anderen nach oben (teilweise auch mit Überhang). Dazu dann Reisebusse, WoMoÂŽs, Touristen und Motoradfahrer 
 Ich war froh, es in der Nacht gefahren zu sein. Ist aber auch wieder persönliche Ansicht.
Außerdem muss man bei Nachtfahrten immer damit rechnen, dass hinter der nĂ€chsten Kurve eine Kuh mitten auf der Straße steht. Ist mir auf der Streck 5x so gegangen.

In Calvi habe ich dann auf einen öffentlichen Parkplatz geparkt und da campiert. Kurz vor dem Hafen, direkt an einem Kreisverkehr, gegenĂŒber vom „Super U“. Hier standen schon einige WoMoÂŽs, und der Platz war kostenfrei.
Morgens dann die Stadt anschauen, ein kleines FrĂŒhstĂŒck am Hafen, und als die Massen dann wieder eingelaufen sind, zurĂŒck zum Bus und weiter.

Weiter Richtung Algajola, und etwas nördlich von der Stadt auf den Camping de la Plage.
Sehr schöner Platz. Im hinteren Teil gibt es auch einen Stellplatz mit Wiese, hier ist allerdings etwas weniger Schatten vorhanden. Hinter der Bahnlinie ist gleich das Meer. Und da kann man sich ordentlich austoben. Windsurfen, Kitesurfen, Schnorcheln, in den Wellen rumtollen, Drachenfliegen – alles. Zum Wellenreiten wird es nicht ausreichen, aber sonst – volles Programm. Eine kleine Tauchstation hat es auch – kann ich aber nicht bewerten.
Das Restaurant am Strand bietet tollen, frischen Fisch und Seafood Gerichte. Dazu sehr guten Service und einen schon unverschÀmt kitschigen Sonnenuntergang im Meer.
Auch zu empfehlen sind die Croissant und Pains de Chocolat aus dem kleinen Laden vom Campingplatz. MMMMhhhhhhh, die fehlen mir immernoch.

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Von dort aus haben wir einen Ausflug nach Pigna gestartet. Ein kleiner Ort, liegt etwas oberhalb im Landesinneren (ca. 20 Min. Fahrt vom Campingplatz).
Hier wurde ein Projekt ins Leben gerufen, um die ursprĂŒngliche Kultur der Korsen am Leben zu erhalten. Es werden weiterhin auf traditionelle Art Musikinstrumente, Schmuck, Lebensmittel, Spielsachen etc. hergestellt. Aber es lohnt sich auch einfach nur durch die kleinen GĂ€sschen zu spazieren und nachher einen Kaffe auf einer schön eingewachsenen Terrasse mit Meerblick zu trinken. Hier kann man allerdings auch schön korsische SpezialitĂ€ten einkaufen.

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Unser letzter Halt war dann auf dem Camping A Stella. Nördlich von St. Florent, ein paar Kilometer das Kap Corse rauf. Ganz tolle StellplĂ€tze (teilweise auch wenig Schatten!), direkt oberhalb der „Ufermauer“. Wir haben nachts dann die Heckklappe doch zumachen mĂŒssen, weil das Wellenrauschen zu laut wurde.
Der Strand besteht aus ganz flachen Steinen, sehr lustig! Wo man hier aufpassen muss, beim Schnorcheln habe ich einige Seeigel gesehen!
Ums Eck hat es noch einen Sandstrand, der ist allerdings nicht all zu sehenswert, finde ich.
Als Ausklang war es nochmal ein toller Platz, mit viel Meer!

Und dann war der Urlaub leider auch schon wieder so gut wie rum.
Also zurĂŒck nach Bastia. Auf die FĂ€hre einchecken muss man bis spĂ€testens 90 min. vor Abfahrt, kann aber ab ungefĂ€hr 3 Stunden vor Abfahrt auf die WarteplĂ€tze auf dem HafengelĂ€nde fahren. In der nĂ€heren Umgebung ist es eher schwer einen Parkplatz zu finden. Wir hatten GlĂŒck und haben genau gegenĂŒber einen kostenlosen erwischt.
Dann noch ein wenig durch die Stadt schlendern – vom Hafen aus gesehen in Richtung SĂŒden, immer am Meer entlang kommt man zur Altstadt. Noch einen letzten Kaffee und dann ging es wieder zurĂŒck, Richtung Festland.

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So, ich hoffe, dass ich hiermit vielleicht dem einen oder anderen eine Hilfe bieten konnte, der sich schön fĂŒr Korsika entschieden hat. Oder vielleicht sogar den Ausschlag fĂŒr die Entscheidung fĂŒr die Insel geben könnte!
Wie gesagt, ich kann es nur empfehlen, ins Besondere mit dem Bus.
Wenn jemand noch eine spezielle Frage hat, immer gerne her damit.



Christoph
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Beitragvon gvz » 17.09.2009, 20:14

Toller Bericht--vielen Dank dafuer :bier
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Beitragvon bluestar_2+2 » 20.09.2009, 22:02

:bier
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Beitragvon papa-sein-bus » 20.09.2009, 22:44

hört sich super an! :bier :bier :bier
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Beitragvon Domi » 20.09.2009, 23:35

wow, klingt nach nem tollen urlaub, und vielen dank fĂŒr den super ausfĂŒhrlichen bericht, den ich morgen nochmal in ruhe koomplett zu ende lesen werde
(ich hoffe ich vergess es nicht )
___________________________________________
GrĂŒĂŸe: Domi
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Re: Reisebericht: Korsika 2009

Beitragvon Pepepeter » 12.07.2010, 22:49

SUPER Bericht.
Ich war auch im September 09 das erste mal in Korsika.
Diesen september fahr ich wieder.
Es gibt dort so viel zu Entdecken.
Wir haben ĂŒbrigens viele flusswanderungen gemacht.Man entdeckt dort wunderschöne Gumpen.
LG Peter
NÀchster Stammi im LK Altötting am 14.Juni 2014 bei Conny und Alex in Burghausen

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Re: Reisebericht: Korsika 2009

Beitragvon bluestar_2+2 » 02.08.2010, 16:57

dankeschön :bier

war auch ein super Urlaub!
Hoffe, dass ich dem Einen oder Anderen mit dem Bericht helfen bzw. die Lust auf die "ile de beauté" steigern konnte!


Gruß,
Christoph
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Re: Reisebericht: Korsika 2009

Beitragvon Pepepeter » 02.08.2010, 21:53

Noch 6 Wochen,dann gehts los. :muaha
Der erste CP ist Camping Calamar wie von Dir beschrieben.
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Re: Reisebericht: Korsika 2009

Beitragvon bluestar_2+2 » 04.10.2010, 11:27

und peter, wieder zurĂŒck?
wie warÂŽs ? :sun

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Re: Reisebericht: Korsika 2009

Beitragvon Pepepeter » 04.10.2010, 23:33

Super wars,wie immer.
Camping Calamar ist wohl der billigste Platz auf der Insel.
Habe auch einen Super Platz am Meer gefunden zum Übernachten.(Gratis)
Und ein Restaurant in Solenzara was man unbedingt besuchen sollte.Nicht billig aber essen vom feinsten.
LG Peter
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Re: Reisebericht: Korsika 2009

Beitragvon Peete » 09.03.2016, 13:56

Toller Bericht! :sun


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