T3 Camper Projekt Roststellen entfernen, schweißen und lackieren

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mobraun123qwe
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T3 Camper Projekt Roststellen entfernen, schweißen und lackieren

Beitrag von mobraun123qwe » 02.12.2019, 21:37

Hallo

Wir haben im Oktober einen T3 mit Hochdach gekauft, als unser neues Projekt.
Doch wir haben uns verarschen lassen.
Der Verkäufer hat das Auto schöngeredet, indem er gesagt hat, dass er schon eine Grundierung aufgebracht hat und das Auto nur noch zu lackieren sein müsste.
Allerdings hat er alle Roststellen schön mit Füller bedeckt, sodass er für uns (Unwissenden) in Ordnung aussah.
Wir wollten ihn lackieren lassen, worauf wir einen Kostenvoranschlag haben machen lassen.
Der erste Lackierer sah schon, dass das ein großes Projekt werden wird und genau das haben uns die anderen drei Lackierer auch gesagt.
Es soll kein Ausstellungsstück werden und wir wären auch mit einem gerollten Lack zufrieden, als wir gehört haben was alles für Probleme auf uns zukommen sollten.
Der T3 soll einen neuen DIY Einbau bekommen wie man ihn aus den ganzen „van conversion“ - YouTube – Videos kennt.
Viele der Lackierer haben uns empfohlen ihn einfach wieder zu verkaufen, was für uns aber nicht in Frage kommt, da wir schon viel Geld in TÜV usw. reingesteckt haben.
Wir würden uns auch einiges selber zutrauen um Kosten zu sparen(wir wollen für dieses Projekt nicht allzu viel ausgeben, da wir nicht mit solchen Komplikationen gerechnet hätten) und wie gesagt, er muss nicht perfekt aussehen.
Er hat undichte Stellen und es müssen neue Fenster her (da kann man auch gleich ein Teil der Dichtungen tauschen).
Es müssten laut den Lackieren (Karosseriebau, usw.) neue Bleche eingeschweißt werden(warscheinlich unter anderem auch an den Stellen, an denen mit Füller nachgebessert wurde).
Wir müssten nur irgendwie rausbekommen an welchen Stellen er rostet ohne die ganze Grundierung und den Lack darunter abschleifen zu müssen. (Weiss einer wie man das hinbekommt)

Wir hatten vor, diese Rostellen vom Lack zu entfernen und dann das Auto einem Schweißer (Karosseriebau) hinzustellen, welcher bei den Stellen, neue Bleche einschweißt.
Wir würden dann etwas füllern und mit Lack drüber rollen
(auch wenn das sich nicht sehr professionell anhört).
Im Innenraum würden wir kleine Roststellen mit Fertan Rostumwandler bearbeiten, damit der Rost sich nicht weiter frisst.
Aufgrund der Dichtungen bin ich mir nicht sicher wie genau das funktioniert aber ich denke diese sind nicht allzu schwer auszutauschen.
Die Rinne auf der das Hochdach sitzt, ist auch stark gerostet und der Lackierer meinte, dass dort unbedingt eine neue Fuge her muss, da diese einfach nur reingekleistert wurde und sich das Wasser nun seinen Weg bahnt.
Wie genau macht man das?



Was haltet ihr von unserem Vorhaben und hat jemand vielleicht noch Verbesserungsvorschläge?

Vielen Dank schonmal im Voraus.

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Re: T3 Camper Projekt Roststellen entfernen, schweißen und lackieren

Beitrag von TottiP » 03.12.2019, 06:14

1) Hallo. Willkommen hier, Du/Ihr unbekannten.
2) Verarschen lassen ist ein unglücklicher Ausdruck, es ist auch immer eine Frage des angestrebten Perfektionslevels. Vielleicht war der Verkäufer mit dem zu erreichenden zufrieden?!?
3) Bilder. Bilder sagen mehr als tausend Worte. Dann kann man auch über diesen Kanal hier schon mehr sagen
4) Wohn/Standort angeben! Möglicher Weise befindet sich in Eurer Nähe jemand, der das Auto ohne Herzklopfen und Schmetterlingen im Bauch bewerten kann.
Gruß, Totti
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Re: T3 Camper Projekt Roststellen entfernen, schweißen und lackieren

Beitrag von solosyncro » 03.12.2019, 10:00

Hallo,
die T3 rosten meist (immer) an den Blechfalzen, und an den vorderen Einstiegen. Also würde ich vorschlegen alle Falze freizulegen, dann wisst ihr mehr.
Grüsse,
Saludos,
Christian

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Re: T3 Camper Projekt Roststellen entfernen, schweißen und lackieren

Beitrag von newt3 » 03.12.2019, 10:32

mach bilder von deinm Fahrzeug damit man mal grob sieht worum es sich handelt.
ruhig auch detailbilder der karosseriefugen/blechstöße.

da du den bus eh ausbauen möchtest wirst du eh alle innenverkleidungen mal ausbauen (und ggf das fahrzeug dämmen wollen....nachdem wa geschweißt wurde). einige der typischen rostherde lassen sich im fortgeschrittenem stadium auch von innen erkennen wenn man entsprechenden blick hinter die innenverkleidungen wagt.

gewisse fahrzeugpartieren kannst du dir ggf auch von innen anschauen. zB die B-Säulen. da ist ein ovaler Lüftungskanal wenn du die tür öffnest über den du (sofern kein lüftungsgitter davor) in die b-säule schauen kannst. mit blossem auge und licht kannst nicht sehr weit runterschauen aber mit schlankem fotoaparat oder schlankem photohandy (ggf älter als die großen smartphones) geht da schon was. ansonsten gibt es auch hohlraumkameras.
im bereich der radhäuser hat es oft losen/brüchigen unterbodenschutz - den entfernen und schon legst du auch dort den rost frei. wenn natürlich alles frisch mit unterbodenschutz eingerotzt ist, wirst du dort nichts sehen. da hilft es nur die stellenfreizulegen die eben "bustypisch" sind - es sind ja fast immer diesselben betroffenen stellen.
oft haben auch die unteren abschlussbleche der d-säule rost. das leuchtest du mal über den motorraum nach ganz links oder ganz rechts oder baust auch mal die rückleuchten raus (und ggf teile der ansaugung auf der einen seite und die batterie auf der anderen seite). auch von unten lassen sich diese rostellen mitunter erkennen (loser riessiger unterbodenschutz....ist da frischer unterbodenschutz schau dir von oben an ob dort ein neues blech eingeschweißt wurde oder nur irgendwelche dichtpampe)
scheibenrahmen kannst du alle mal abtasten von innen und aussen. überall wo sich die dichtung wölbt hat es rost. ist der rost schon ausserhalb der dichtigung zu sehen kannst du von durchrostung ausgehen (also stellen die geschweißt werden müssen)
auch so stellen wie die gurtbefestigung im vorderem radhaus (also zwischen fahrersitz und tür und zwischen beifahrersitz und tür) kannst du dir mal genau anschauen - oft morsch (und man möchte ja dass es im fall des falles hält und nicht ausreißt)
vorne hinter der stoßstange unterhal des unteren kühlergrills hat es auch oft rost - kannst du ja mal mit fotografieren die stelle.
den bereich unter der schiebetürschiene im vorderem bereich mal anschauen.
mal ein blick hinter die obere schiebetürschiene (also hinten wo die blende sitzt) - einfach mal mit licht von unten hochschauen. notfalls die blende mal entfernen (ist aber nicht ganz einfach besondern wenn da schon jmd mit grundierung rumgepfuscht hat)

beim thema dach:
sollte es ein originaler westfalia, ein originaler dehler oder ein bus mit originalem transporter- oder posthochdach sein dann haben die oftmals ein problem mit der dachhaut und früher oder später durchrostungen (wenn die sich in der regenrinne zeigen sind sie meist schon recht weit fortgeschritten)
bei nachrüstdächern hat es dieses problem eher selten (kann aber auch vorkommen). meist ist es bei nachrüstdächern nur ein abdichtungsproblem was dann heißt alte dichtmasse sogut es geht entfernen und dann neu abdichten. ist es dafür schon zu spät muss ggf das dach mal runter, entrostet werden, dach wieder drauf (bei einem nachrüstdach ein glück etwas leichter als bei einem werkshochdach)

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Re: T3 Camper Projekt Roststellen entfernen, schweißen und lackieren

Beitrag von PatrickausKiel » 03.12.2019, 12:03

was heißt denn "viel Geld" investiert? Der Beschreibung nach wird eher die Karosseriesanierung "viel Geld" kosten, ich bin auch auf Bilder gespannt. Wenn aber vier Lackierer das gleiche sagen, ist die Chance durchaus gegeben, dass was Wahres dran ist....

Rechnet mal mit 400 bis 500,-€ pro ernsthafter Blechbaustelle (so über den dicken Daumen im Schnitt), dann stellt sich die Frage der Erhaltenswürdigkeit leider oft sehr schnell. Rost kriegt man in der Regel nur bekämpft, indem man ihn entfernt. Nur bremsen kann man ihn am besten und einfachsten mit reichlich Fett, allerdings sind Löcher dann immer noch nicht verschlossen, was z.B. bei Hochdach oder Fensterrahmen grundsätzlich keine gute Lösung ist. Und tragende Teile werden vom Korrosionsschutz auch nicht wieder stabil.

Kopf hoch!
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Re: T3 Camper Projekt Roststellen entfernen, schweißen und lackieren

Beitrag von caravelle c » 03.12.2019, 14:49

Hör auf die Lackierer, den Bus kannst Du nur noch weiterverkaufen! Jeder investiete Euro ist zuviel, Du wirst Dich nur noch ärgern mit dem rollenden "Schwarzen Loch".

Das nächste Mal stellst einfach die Busse die Dich interessieren hier mal rein, und wir können Dir sagen ob sich der Kauf lohnt.

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Re: T3 Camper Projekt Roststellen entfernen, schweißen und lackieren

Beitrag von mobraun123qwe » 03.12.2019, 16:19

newt3 hat geschrieben:
03.12.2019, 10:32
mach bilder von deinm Fahrzeug damit man mal grob sieht worum es sich handelt.
ruhig auch detailbilder der karosseriefugen/blechstöße.

da du den bus eh ausbauen möchtest wirst du eh alle innenverkleidungen mal ausbauen (und ggf das fahrzeug dämmen wollen....nachdem wa geschweißt wurde). einige der typischen rostherde lassen sich im fortgeschrittenem stadium auch von innen erkennen wenn man entsprechenden blick hinter die innenverkleidungen wagt.

gewisse fahrzeugpartieren kannst du dir ggf auch von innen anschauen. zB die B-Säulen. da ist ein ovaler Lüftungskanal wenn du die tür öffnest über den du (sofern kein lüftungsgitter davor) in die b-säule schauen kannst. mit blossem auge und licht kannst nicht sehr weit runterschauen aber mit schlankem fotoaparat oder schlankem photohandy (ggf älter als die großen smartphones) geht da schon was. ansonsten gibt es auch hohlraumkameras.
im bereich der radhäuser hat es oft losen/brüchigen unterbodenschutz - den entfernen und schon legst du auch dort den rost frei. wenn natürlich alles frisch mit unterbodenschutz eingerotzt ist, wirst du dort nichts sehen. da hilft es nur die stellenfreizulegen die eben "bustypisch" sind - es sind ja fast immer diesselben betroffenen stellen.
oft haben auch die unteren abschlussbleche der d-säule rost. das leuchtest du mal über den motorraum nach ganz links oder ganz rechts oder baust auch mal die rückleuchten raus (und ggf teile der ansaugung auf der einen seite und die batterie auf der anderen seite). auch von unten lassen sich diese rostellen mitunter erkennen (loser riessiger unterbodenschutz....ist da frischer unterbodenschutz schau dir von oben an ob dort ein neues blech eingeschweißt wurde oder nur irgendwelche dichtpampe)
scheibenrahmen kannst du alle mal abtasten von innen und aussen. überall wo sich die dichtung wölbt hat es rost. ist der rost schon ausserhalb der dichtigung zu sehen kannst du von durchrostung ausgehen (also stellen die geschweißt werden müssen)
auch so stellen wie die gurtbefestigung im vorderem radhaus (also zwischen fahrersitz und tür und zwischen beifahrersitz und tür) kannst du dir mal genau anschauen - oft morsch (und man möchte ja dass es im fall des falles hält und nicht ausreißt)
vorne hinter der stoßstange unterhal des unteren kühlergrills hat es auch oft rost - kannst du ja mal mit fotografieren die stelle.
den bereich unter der schiebetürschiene im vorderem bereich mal anschauen.
mal ein blick hinter die obere schiebetürschiene (also hinten wo die blende sitzt) - einfach mal mit licht von unten hochschauen. notfalls die blende mal entfernen (ist aber nicht ganz einfach besondern wenn da schon jmd mit grundierung rumgepfuscht hat)

beim thema dach:
sollte es ein originaler westfalia, ein originaler dehler oder ein bus mit originalem transporter- oder posthochdach sein dann haben die oftmals ein problem mit der dachhaut und früher oder später durchrostungen (wenn die sich in der regenrinne zeigen sind sie meist schon recht weit fortgeschritten)
bei nachrüstdächern hat es dieses problem eher selten (kann aber auch vorkommen). meist ist es bei nachrüstdächern nur ein abdichtungsproblem was dann heißt alte dichtmasse sogut es geht entfernen und dann neu abdichten. ist es dafür schon zu spät muss ggf das dach mal runter, entrostet werden, dach wieder drauf (bei einem nachrüstdach ein glück etwas leichter als bei einem werkshochdach)





Hallo
Danke für die vielen Antworten, habe hier mal ein paar Bilder.
Wir wohnen in der Nähe von Heidelberg.

1. https://www.directupload.net/file/d/565 ... tx_jpg.htm

2. https://www.directupload.net/file/d/565 ... 2h_jpg.htm

3. https://www.directupload.net/file/d/565 ... pv_jpg.htm

4. https://www.directupload.net/file/d/565 ... pn_jpg.htm

5. https://www.directupload.net/file/d/565 ... b6_jpg.htm

6. https://www.directupload.net/file/d/565 ... 56_jpg.htm

7. https://www.directupload.net/file/d/565 ... 5u_jpg.htm

8. https://www.directupload.net/file/d/565 ... p6_jpg.htm

9. https://www.directupload.net/file/d/565 ... nc_jpg.htm

10. https://www.directupload.net/file/d/565 ... vm_jpg.htm

11. https://www.directupload.net/file/d/565 ... 4w_jpg.htm

12. https://www.directupload.net/file/d/565 ... 2n_jpg.htm

13. https://www.directupload.net/file/d/565 ... nw_jpg.htm

14. https://www.directupload.net/file/d/565 ... 5l_jpg.htm

15. https://www.directupload.net/file/d/565 ... du_jpg.htm

16. https://www.directupload.net/file/d/565 ... q9_jpg.htm

17. https://www.directupload.net/file/d/565 ... zg_jpg.htm

18. https://www.directupload.net/file/d/565 ... mc_jpg.htm

19. https://www.directupload.net/file/d/565 ... lt_jpg.htm

20. https://www.directupload.net/file/d/565 ... ve_jpg.htm

21. https://www.directupload.net/file/d/565 ... eh_jpg.htm

22. https://www.directupload.net/file/d/565 ... pg_jpg.htm

23. https://www.directupload.net/file/d/565 ... nl_jpg.htm

24. https://www.directupload.net/file/d/565 ... 9v_jpg.htm

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Re: T3 Camper Projekt Roststellen entfernen, schweißen und lackieren

Beitrag von TottiP » 03.12.2019, 16:44

Und wo wurdet ihr jetzt verarscht? :gr Die Mängel sind gut sichtbar... :kp
Gruß, Totti
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Re: T3 Camper Projekt Roststellen entfernen, schweißen und lackieren

Beitrag von newt3 » 03.12.2019, 17:38

an eurer stelle würd ich ihn so wie er ist als bastlerfahrzeug/projekt (wieder)verkaufen, und das selbst dann,t wenn es mit 2, 3, 4 € verlust verbunden ist (je nachdem was ihr halt schon reingesteckt habt an technik).

sowas ist doch für jemanden der keine ahnung von von karosseriebau hat ein fass ohne boden.

offenbar parkt das auto obwohl es nur grundiert ist (stimmt das wirklich?) draussen. das geht mal gar nicht oder ist eine grundierung etwa wasserfest?
was ist das für eine grundierung? kunstharz mit der rolle? jedenfalls wird dir da kein lackierer eine schöne lackierung drauzaubern und wenn da jemand lust auf lackierung mit der rolle hat selbst dann ist es ehrlich zu sagen: erledigt erstmal alle schweißarbeiten.

beim thema hochdach werdet ihr auch noch freunde haben. stellt euch mal auf sowas hier ein:
http://www.van360.de/werkstattleistunge ... ation.html
->nüchtern betrachtet sah der rote bus da oben im dachbereich BESSER aus als eurer, also rechnet mal mit noch schlimmerem.
->fangt ihr da oben einmal mit an gibt es kein zurück mehr. da bleibt dann nur es ordentlich zu machen oder eben abbruch und die karre schlachten (wobei es für gerockte innenaustattungsteile da auch nicht viel geld gibt. nur für ordentlichen kram bezahlen die leute was).

ich bin der meinung am stück weg und thema abgehakt dürfte das sinnvollste sein.
ich werd auch nicht verstehen warum man sich ein gut 30 jahre altes fahrzeug ohne fachkundige hilfe kauft. so ein fahrzeug hat seine normale lebensdauer eigentlich um ein vielfaches überschritten. natürlich gibt es ein paar die es geschafft haben ihr fahrzeug auch bis heute betriebsfähig oder vielleicht sogar in gutem zustand zu erhalten. die meisten am markt sind aber schrott (in unterschiedlicher ausprägung).
hinzu kommt bei konkret diesem fahrzeug doch noch der umstand, dass der vorbesitzer es wohl auch nicht geschafft hat das/sein fahrzeug wieder herzurichten (und selbst ein "der brauch nur noch lackiert und zusammengebaut werden" glaubt man einem fremdem menschen der sein über 30 jahre altes fahrzeug loswerden möchte doch nicht blind,,,,sofern es denn so oder so ähnlich überhaupt gesagt wurde)

sinnvoll ist eigentlich, wenn man sich das beste am markt verfügbare fahrzeug raussucht bei autos diesen alters.
nun wird das vermutlich so teuer, dass man sich das vielleicht nicht leisten möchte. da schaut man dann wieviel abstriche die nächsten darunter denn so mit sich bringen und ob man damit leben kann oder nicht.
einen haufen schrott zu kaufen und eine perle draus zu machen (oder vielleicht einfach nur ein halbwegs reisefähiges zuverlässiges auto in dem man sich wohlfühlt beim fahren und wohnen) ist in der regel ein langer weg und unterm strich teurer als von anfang an ein gutes zu kaufen.

schiebt das ganze nicht auf den vorbesitzer: nicht er hat euch beschissen sondern ihr habt blind und naiv zugeschlagen.

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Re: T3 Camper Projekt Roststellen entfernen, schweißen und lackieren

Beitrag von AKA » 03.12.2019, 20:25

Guten Abend,

schreibt doch mal den Preis rein für den Ihr das Stück gekauft habt. Und auch die Daten, wie Kilometer, Baujahr.

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Re: T3 Camper Projekt Roststellen entfernen, schweißen und lackieren

Beitrag von classick » 03.12.2019, 20:58

Joa dass ihr verarscht wurdet sehe ich so auch nicht. Aber jetzt ist es zu spät....
Fakt ist, Hochdach runter und freudig erwarten was dort lauert. Nix gutes, viel Arbeit und vor allem Geld weil ihr auf Hilfe angewiesen seid. Vom Rest mal ganz zu schweigen. Und es wird sicher noch mehr sein als du abgeknippst hast.

Rechnet doch selber grob nach. Bekommt ihr für euren Kaufpreis und dass was ihr reinstecken MÜSST nicht was besseres? Wahrscheinlich ja!?
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Re: T3 Camper Projekt Roststellen entfernen, schweißen und lackieren

Beitrag von *Wolfgang* » 03.12.2019, 21:18

Und wieder einer der Fälle, bei welchen Lehrgeld gezahlt wird. Mit Verlaub, die Mängel an diesem Fahrzeug sind echt gut zu erkennen und wie die Vorredner schon schruben: keine Verarsche, das sieht ein Blinder mit Krückstock und wenn nicht, dann sollte sich derjenige nicht im Kauf alter Autos üben.

Da gibts eigentlich nur zwei Möglichkeiten: entweder schnell weiterverkaufen (evtl mit Verlust, je nachdem was bezahlt wurde) oder man schweißt das vernünftig und lackiert drüber (am besten in Eigenregie, sonst kann das eh keiner zahlen)
Viele Grüße

Wolfgang

T3 - der fahrbare Wohncontainer...
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Re: T3 Camper Projekt Roststellen entfernen, schweißen und lackieren

Beitrag von PatrickausKiel » 03.12.2019, 22:10

hack doch auf dem armen Kerl nicht rum...

Hat der Wagen denn jetzt TÜV? Dann hab ich keine Bedenken, dass sich immerhin der nächste findet, der ihn euch abnimmt.
Grundsätzlich ist der Wagen aber mausetot - ein intensiver Blick in dieses Forum VOR dem Kauf hätte diesen Kauf spielend verhindert, viele hier sind sehr hilfsbereit und ratschlagsfreudig (nicht nur hier herausragend dabei: newt3). Aber diesen Fehler kannst Du vor dem NÄCHSTEN Kauf ja vermeiden oder nach zehn, zwanzig Stunden Lektüre im Forum für dich beschließen, dass ihr einfach die falschen Halter für so eine teure, alte, sensible Mühle seid und mit einem umcoolen T5 einfach besser beraten seid und zudem günstiger fahrt.

Ansonsten bleibe ich dabei: Kopf hoch! ;) Du bist nicht der erste und wirst auch nicht der letzte sein.

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Re: T3 Camper Projekt Roststellen entfernen, schweißen und lackieren

Beitrag von PatrickausKiel » 03.12.2019, 22:11

HACKT doch ....
soviel Zeit muss sein.

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Re: T3 Camper Projekt Roststellen entfernen, schweißen und lackieren

Beitrag von PatrickausKiel » 03.12.2019, 22:15

ach, und jetzt seh ich erst: Historisch ist der Wagen auch noch. :lol:
Den kriegst gut verkauft, keine Bange. Und ich mach mich nicht Bange wegen meiner H-Zulassung ... notfalls fahr ich nach Heidelberg.;)

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Re: T3 Camper Projekt Roststellen entfernen, schweißen und lackieren

Beitrag von newt3 » 04.12.2019, 00:14

hier wohl die beschreibung des verkäufers e-bucht 323920261112 sofern er denn dort gekauft wurde.
4818€ (keine ahnung ob der link klappt: https://www.ebay.de/itm/Vw-Bus-T3-T2-We ... 3920261112 )

meine meinung ist weiterhin: weg damit wenn ihr keine karosseriearbeiten könnt. schon die nummer mit dem dach ist ziemlich aufwändig und verschlingt einige werkstattstunden. hinter der schiebetür unten vor dem rechtem hinterrad hats vermutlich richtig ordentlich spachtel. schaut man genau werden noch weitere stellen auftreten. sprich einfach nur lackieren lohnt in dem zustand nicht.

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Re: T3 Camper Projekt Roststellen entfernen, schweißen und lackieren

Beitrag von caravelle c » 04.12.2019, 00:33

Der Verkäufer hat aktuell noch einen Käfer drinnen, und anscheinend regelmäßig Autos inseriert. Könnte ein verdeckter gewerblicher Anbieter sein. Das sind mir die liebsten :tl

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Re: T3 Camper Projekt Roststellen entfernen, schweißen und lackieren

Beitrag von Feuer » 04.12.2019, 00:47

PatrickausKiel hat geschrieben:
03.12.2019, 22:15
ach, und jetzt seh ich erst: Historisch ist der Wagen auch noch. :lol:
Den kriegst gut verkauft, keine Bange. Und ich mach mich nicht Bange wegen meiner H-Zulassung ... notfalls fahr ich nach Heidelberg.;)
wie denn, ohne Tüv ?

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Re: T3 Camper Projekt Roststellen entfernen, schweißen und lackieren

Beitrag von metallikart » 04.12.2019, 07:25

Guten Morgen,
wenn unter jeder Dichtung die braune Soße rausläuft, würde ich das Ding auch bedenkenlos kaufen und einem Verkäufer vertrauen, dass nur noch Lack fehlt......
Und ein oder zwei Zierleisten.

Gruss, Christian

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Re: T3 Camper Projekt Roststellen entfernen, schweißen und lackieren

Beitrag von mobraun123qwe » 04.12.2019, 09:21

Hallo
Der Camper sah anfangs nicht genau so aus wie jetzt die Roststellen werden warscheinlich erst mit der Zeit sichtbar werden.
Danke für die ein oder andere motivierende Nachricht. 😅

Also kurz zu mir:

Ich bin 16 Jahre alt und habe schon seit ein paar Jahren mit meiner Mutter vor einen Camper zu bauen.
Nun hat mein Vater uns mit diesem t3 überrascht, da er gedacht hat, dass das Auto im Preis Leistungsverhältnis relativ gut aussieht. Ich wusste davon nichts sonst wäre ich auch gerne mitgekommen. Und es ist so dass mein Vater mit Handwerk o.ä. nichts am Hut hat (das heißt dass an allem mein Vater schuld ist 😂). Nein ich will hier niemanden die Schule geben.
Wir würden einfach nur wollen das der Bus die nächsten 10 Jahre durchhält und wir an dem Dach am besten nicht so viel machen müssten also ohne dass wir das Dach abnehmen müssten. Würde das irgendwie gehen und Kritik habe ich ja jetzt davon genug gehört.

Danke nochmal für das Feedback.

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Re: T3 Camper Projekt Roststellen entfernen, schweißen und lackieren

Beitrag von TottiP » 04.12.2019, 10:08

Hallo noch immer namenloser...

10 Jahre? Dann muss das Dach runter. Der Rest könnte sogar die Zeit durchhalten. :gr
Aber alle zwei Jahre wird akut Handlungsbedarf bestehen.
Gruß, Totti
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Re: T3 Camper Projekt Roststellen entfernen, schweißen und lackieren

Beitrag von metallikart » 04.12.2019, 10:21

Werter????

Rechne mal mit!
Ein Neuwagen fängt eigentlich spätestens nach 10 Jahren mit den grösseren Zicken an.
Und du möchtest ohne großen Aufwand mit einem stark rostenden, 30 Jahre alten T3 die nächsten 10 Jahre problemarm durchhalten??

Ich schiebe jedes Jahr etwa 2000 Euro in meine Doka. Mache fast alles selber. Aber komplett geschweißt und lackiert ist der deshalb noch lange nicht.

Das Dach musst du anfassen, Silikon und Farbe wird da nicht halten.
Da läuft dir das Wasser so oben rein und unten wieder raus.
Für das Schweissen eines kompletten Radlaufs mit Reparatur Innenradkasten und Enspitze kannst du 1000 Euro veranschlagen.
Da ist dann noch kein Lack drauf.

Gruss, Christian

Und by the way die braunen Roststreifen unterhalb des Daches und der Fenster kann man auch auf den Bildern von ebay sehen.

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Re: T3 Camper Projekt Roststellen entfernen, schweißen und lackieren

Beitrag von mobraun123qwe » 04.12.2019, 10:33

Sorry ich meinte das er die nächsten 10 Jahre Karosserie technisch wartungsfrei sein sollte also kein problematischer Rost an der Karosse Lackschäden usw. ausgeschlossen.
Das war also hauptsächlich auf die Karosserie bezogen.

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Re: T3 Camper Projekt Roststellen entfernen, schweißen und lackieren

Beitrag von michelito » 04.12.2019, 10:45

Das war ja nett von Deinem Papa gemeint, aber ich denke auch, dass Du mit dem Bus keine Freude haben wirst, eine Sanierung macht alleine von dem, was man jetzt schon sieht, spätestens wegen des Daches wirtschaftlich keinen Sinn. Mit irgendwelchen Pfusch-Reparaturen wirst Du auch keine Freude haben, da der Bus technisch vermutlich genauso verlebt ist, wie die Karosserie. Für das Geld, was Du da investieren müsstest, bekommst Du lässig einen schöneren Bus mit weniger Wartungsstau. "Gute Basis auch ohne grose Schraubererfahrung fertig zu machen.", wie der Verkäufer behauptet hat, ist halt relativ. Insofern bist Du zu Deiner Entscheidung hier mal nachzufragen, nur zu beglückwünschen, bevor Ihr schlechtem Geld noch eine sicherlich fünfstellige Menge gutes Geld hinterherwerft. Ich hoffe für Euch, Ihr habt noch nichts reingesteckt...

Ich würde Dir, wie alle Anderen, dringend von einer Restaurierung abraten, der Bus hat sein Leben gelebt, eine Restaurierung ist in diesem Fall wirtschaftlicher Unsinn. Ich sehe allerdings eine Westfalia-Ausstattung, Isofenster und evtl. einen Motor und ein Getriebe; ich würde an Eurer Stelle, alles, was sich noch zu Geld machen lässt, zu Geld machen, der Rest kann dann auf den Schrott oder Ihr verkauft ihn an jemanden, der den Bus selber schlachtet. Der Verlust ist dann halt Lehrgeld für die Erkenntnis, dass ein Oldtimer eben auch Schrauberkenntnisse und/oder eine dicke Brieftasche erfordert. Falls Ihr trotzdem vom Busvirus infiziert seid, wisst Ihr ja jetzt, wo man immer freundliche und kompetente Hilfe bekommt. :sun

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Re: T3 Camper Projekt Roststellen entfernen, schweißen und lackieren

Beitrag von newt3 » 04.12.2019, 10:49

willst du ihn so fahren wie er ist setzt das eine gültige HU (tüv) vorraus.
diese wiederrum ist eigentlich nur möglich, wenn das fahrzeug entweder vernünftig restauriert wird damit es den regularien des h-kennzeichens entspricht (wird ja aktuell so geschlüsselt sein seitens der zulassungstelle) oder indem man ihn zurück auf reguläre zulassung umschreibt (womit man dann von 191€ steuer auf ca 430-450€ steuer jährlich rutschen wird....über 10 jahre betrachtet eine menge geld die man eigentlich besser direkt ins fahrzeug steckt als in die steuereinzugsbehörde. bei saisonzulassung relativiert sich das etwas).

aktuell hat das fahrzeug einen wert von vielleicht 2500€ (schlachtwert. ein paar € für motor und getriebe sofern sie denn top funktionieren aber für saugdiesel mit 4 gang getriebe gibt es nicht viel und das alles in alter bauform. paar € für die innenaustattung und sitze. wobei hier auch nur gute teile gutes geld bringen)
gelingt es dir ihn so 10 jahre auf der straße zu halten wirds in 10 jahren auch nicht mehr geld geben als er heute wert ist. es ist ja weiterhin ein restaurationsobjekt und das ausführen der arbeiten kostet dann auch schon wieder mehr geld als heute. die zahl der leute die blind und unwissend so einen eimer kaufen wird sich in der zeit auch nochmal um faktor 10 reduzieren (ich mein einen t2 also vorgängergeneration kauft doch heute auch kaum niemand mehr blind. ähnlich wird das beim t3 in 10 jahren auch sein, während heute halt noch ein paar dumme aufstehen...)
->jeder euro den du resteckst um ihn auf der straße zu halten oder innen schön herzurichten ist während der zeit dann verbranntes geld. aber es sind sicherlich einige euro nötig denn so wie er jetzt (innen) ist kann man sich beim reisen wohl kaum wohlfühlen und wenn oben das wasser fleißig eindringt wirds auch weiterhin seinen weg nach unten finden (vorne im bereich der a säule kann es sein dass du auf einmal nassen fußraum hast oder elektrikschäden....im bereich der d-säulen hinten kann es sein dass dir auf einmal der heckabschluss hinter der heckklappe kaputtrostet also der bereich oberhalb der rückleuchten. auch im dachbereich der d-säule hast du evtl schon schäden. mach mal die heckklappe auf und schau oben links und rechts zwischen dem dachquerholm hinten oben und den inneren d-säulen in den spalt. ist es dort schon rostig? vermutlich ja.)
->investitionen in technik wirst du auch regelmäßig haben. wird er dann mal geschlachtet gibt dir keiner geld für ein paar gebrauchte bremsscheiben, bremsbeläge, oder motoranbauteile

anders sieht es aus wenn man ihn vernünftig restauriert. dann stellt das fahrzeug einen erheblich höheren wert dar und dieser wird mit der zeit ggf noch stetig steigen (wenn auch vielleicht nicht mehr so steil wie es die letzten 5 oder 10 jahre der fall war. die zeiten sind vermutlich rum...ein teil war allgemeine entwicklung bei oldis aber der weit größere teil war vermutlich der sprung aus dem youngtimeralter zum oldi.)
an einem vernünftig erhaltenem fahrzeug lohnen sich dann auch investitionen in technik, weil man weiß dass die bremsscheibe oder das überholte getreibe, der neue kühler oder was auch immer eben viele jahre lang genutzt werden können.

in deiner situation halt ich ein vernünftiges restaurieren nicht für stemmbar. mit 16 wirst du kaum die fähigkeiten und möglichkeiten haben selbst wenn deine mutter oder dein vater dich mit entsprechend geld versorgt. dein vater scheint keine ahnung zu haben so klingt es. so froh dass lackierbetriebe so ehrlich sind und euch abraten anstelle einfach 2000, 3000€ von euch zu nehmen und die karre zu duschen.
was hast du von den lackierarbeiten wenn dir hinter der schiebetür unten und wer weiß wo noch der spachelt dann abfällt. wenn die dachhaut weiter oben rumfault und du somit die regenrinnge nach deren restaurierung nochmal erneuet lackieren wirst etc pp.
die heckkappe wirst auch vorher tauschen müssen oder umfangreich schweißen müssen. jetzt einfach das fahrzeug mit dieser klappe lackieren dann wirst wenn eine gute klappe gefunden ist die lackierarbeiten dort noch einmal haben usw usw.

---------------
ihn blind irgendwo abzugeben, 10t€ locker zu machen, um schweiß und lackierarbeiten am vorher durchaus leergeräumten fahrzeug machen zu lassen kann zwar funktionieren aber es gibt auch genug die für's schnelle viele geld einfach nur rumpfuschen. es gibt leute die haben allein für die nummer mit dem dach fünfstellige beträge genannt bekommen (einfach weil es eine menge arbeitstunden sind). sinnvoll wäre es hier einen betrieb aufzusuchen der regelmäßig t3's saniert und gute referenzen hat da wäre zu hoffen, dass dann das ergebnis auch gut wird. es kann aber sein das ihr schnappatmung kriegt wenn man euch einen preisrahmen nennt.
und wenn solche arbeiten dann erledigt sind steht da immernoch ein lahmer saugdieselbus und eine menge kleinteile werden auch nochmal den einen oder anderen tausender verschlingen (fenster und türdichtungen, innenverkleidungen oben wie unten. reperatur/tausch der sitze etc pp, fenster und luken sofern da irgendwas von dem plastikkram defekt ist etc pp). 3 jahre später habt ihr 20t€ investiert (kaufpreis, blech/lack, innen, etwas technik) und werdet feststellen, dass es wohl besser gewesen wäre direkt für 12t€ aufwärts,,,gerne auch 20... ein komplettes ordentliches fahrzeug gekauft zu haben. evtl dann auch besser motorisiert denn das wird ggf das nächste sein was irgendwann stört und ordentlich geld kostet, um das zu ändern)

--------
an eurer stelle würd ich schauen jetzt was vom gezahltem geld wiederzusehen. sprich das fahrzeug so weg wie es ist, an den nächsten träumer.

ich denke eine rücknahme durch den verkäufer erwirken dürfte kaum möglich sein. dass das fahrzeug arbeit braucht wurde ja geschrieben (auch wenn "etwas zuwendung" start untertrieben ist).
er hat vergessen gewährleistung auszuschließen - was heißt ihr habt gewährleistung....innerhalb der ersten 6 monate sogar ohne beweislastumkehr. es wäre mal spannend was er zu einer völlig durchrosteten heckklappe oder sitzbankbefestigung sagt...sofern er es euch nicht bei übernahme gezeigt hat....dass es "keine großartigen schrauberkenntnisse" braucht ist doch wenn man es genau nimmt. es setzt doch voraus, dass man schweißen kann (also fähigkeiten im karosseriebau) um solche dinge und eben unter anderem auch die dachgeschichte vernünftig und nachhaltig zu reparieren).
->aber es wird kaum lohnen beim vorbesitzer anzuklopfen um rücknahme oder preisminderung oder auch nur beseitigung von arglistig verschwiegenen mängeln zu verlangen. seine beschreibung ist (vermutlich) schwammig genug als das sich ein rechtstreit für euch aussichtsreich wäre. im grunde eben selbst schuld wenn man blind und ohne ahnung solch ein altes auto kauft.
->vernünftig/fair wäre es gewesen wenn er das fahrzeug als bastlerfahrzeug/teileträger/restaurationsobjekt verkauft - aber selbst damit lassen sich käufe durch jemand wie euch (entsprechend blind/naiv) kaum verhindern (was auch nicht aufgabe des verkäufers ist. der der möchte nur loswerden und bares sehen)

---------------
sieh das bitte nicht als beleidigugung oder irgendwas sondern als konstruktive kritik aus der nummer halbwegs sinnvoll rauszukommen.

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Re: T3 Camper Projekt Roststellen entfernen, schweißen und lackieren

Beitrag von michelito » 04.12.2019, 11:04

newt3 hat geschrieben:
04.12.2019, 10:49
ich denke eine rücknahme durch den verkäufer erwirken dürfte kaum möglich sein. dass das fahrzeug arbeit braucht wurde ja geschrieben (auch wenn "etwas zuwendung" start untertrieben ist).
er hat vergessen gewährleistung auszuschließen - was heißt ihr habt gewährleistung....innerhalb der ersten 6 monate sogar ohne beweislastumkehr. es wäre mal spannend was er zu einer völlig durchrosteten heckklappe oder sitzbankbefestigung sagt...sofern er es euch nicht bei übernahme gezeigt hat....dass es "keine großartigen schrauberkenntnisse" braucht ist doch wenn man es genau nimmt. es setzt doch voraus, dass man schweißen kann (also fähigkeiten im karosseriebau) um solche dinge und eben unter anderem auch die dachgeschichte vernünftig und nachhaltig zu reparieren).
->aber es wird kaum lohnen beim vorbesitzer anzuklopfen um rücknahme oder preisminderung oder auch nur beseitigung von arglistig verschwiegenen mängeln zu verlangen. seine beschreibung ist (vermutlich) schwammig genug als das sich ein rechtstreit für euch aussichtsreich wäre.
Das wäre noch eine interessante Variante, die vielleicht einen Versuch wert wäre; mit etwas Glück, lässt sich der Verkäufer auf eine Wandlung ein, weil dem sicherlich auch bewusst war, dass die Sache stinkt und er Ärger vermeiden will. Die Beweislastumkehr gilt nur bei Verbraucherverträgen, dafür müsste er dem Verkäufer erst nachweisen, dass er gewerblich handelt (Stand jetzt ist er privater Anbieter); nachdem ja der Anschein besteht, dass er eigentlich gewerblich handelt, wäre diese Überlegung vielleicht auch eine Motivationshilfe für den Verkäufer einer einvernehmlichen Lösung zuzustimmen...

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Re: T3 Camper Projekt Roststellen entfernen, schweißen und lackieren

Beitrag von TottiP » 04.12.2019, 11:20

Gewerblich weil er zwei Autos innerhalb kurzer Zeit verbimmelt? Würde ich meinen Fuhrpark auflösen, stünden von jetzt auf gleich 7 Fahrzeuge zur Disposition...
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Re: T3 Camper Projekt Roststellen entfernen, schweißen und lackieren

Beitrag von burger » 04.12.2019, 11:31

Es hat sicherlich schon Situationen gegeben in den jemand dazu gezwungen war ein Fahrzeug zurückzunehmen.
Erinnere mich da z.B. an einen Fall mit total durchgegammelten Schwellern die unter der Last eines Wagenhebers leider nachgegeben haben.
Da das Auto frisch TÜV hatte war an der Sache dann aber ganz offensichtlich was faul, denn das hätte auf jeden Fall bemerkt werden müssen.
Aber in eurem Fall sehe ich ein bissl Kosmetik (wenn auch teure wenn man alles machen lassen muss) aber mehr auch nicht. Um die Sache mal auf dem Punkt zu bringen: Ihr habt einfach nicht richtig hingesehen oder einfach auf jemanden verzichtet der mit euch das Auto anschaut (weil ihr vielleicht dachtet ihr könnt das selbt gut genug beurteilen?). Jetzt mit Rechtsanwalt/Wandlung etc zu kommen ist doch auch albern oder? Da muss man auch mal dazu stehen das man Mist gebaut hat und nicht im Nachinein noch versuchen andere dafür haftbar zu machen. Und immerhin hat es ja sogar TÜV bekommen, so gravierend können die Mängel also gar nicht sein.
Gruß aus OWL,
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Re: T3 Camper Projekt Roststellen entfernen, schweißen und lackieren

Beitrag von Relaxo » 04.12.2019, 11:53

Ich finde den Bus nicht so schlimm. Das Hochdach muss halt runter um die Kante ordentlich sortieren. Kann man aber auch mit paar Freunden an einem Wochenende schaffen. Alle kleinen Baustellen kann man nach und nach erledigen.

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Re: T3 Camper Projekt Roststellen entfernen, schweißen und lackieren

Beitrag von michelito » 04.12.2019, 11:58

burger hat geschrieben:
04.12.2019, 11:31
Da muss man auch mal dazu stehen das man Mist gebaut hat und nicht im Nachinein noch versuchen andere dafür haftbar zu machen. Und immerhin hat es ja sogar TÜV bekommen, so gravierend können die Mängel also gar nicht sein.
Du schreibst ja selbst, dass die Existenz einer TÜV-Plakette nicht automatisch Mängelfreiheit bedeuten muss, zumal derselbe Prüfer dem Hobel auch noch ein H verpasst hat. Ja, die sind ziemlich blauäugig an die Sache rangegangen; im Hinblick auf die gesamte Geschichte finde ich es aber trotzdem richtig, auch mal die Motive des Käufers zu hinterfragen und den für etwaiges Fehlverhalten auch haftbar zu machen oder findest Du das Naivität der Käufer Fehlverhalten des Verkäufers pauschal entschuldigt?

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Re: T3 Camper Projekt Roststellen entfernen, schweißen und lackieren

Beitrag von mobraun123qwe » 04.12.2019, 12:03

Danke :bet
Endlich Mal etwas Motivation.

Auch wenn ich die Wahrheit vielleicht etwas verändern will.

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Re: T3 Camper Projekt Roststellen entfernen, schweißen und lackieren

Beitrag von burger » 04.12.2019, 12:06

So ganz verstehe ich die Frage nicht. Ich schreibe das nicht aufgrund meiner persönlichen Meinung von richtig und falsch oder aus Sympatie für den Verkäufer sondern das sind Argumente die dann entgegen gebracht werden wenn man es vor Gericht drauf ankommen lässt. Daher sind die reellen Chancen hier marginal- sind wir doch mal ehrlich.
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Re: T3 Camper Projekt Roststellen entfernen, schweißen und lackieren

Beitrag von solosyncro » 04.12.2019, 12:22

Hallo,
hab schon schlechtere Busse gesehen die hergerichtet wurden. Du bist jung, hast wahrscheinlich Freizeit, fang doch einmal an. Grösste Problemstelle ist die Dachkante, kratze und schleife die Dichtung raus, und dann siehst du was vom Dach in dem Bereich noch übrig ist. Für eine echte Sanierung muss das Dach runter, aber wenn du da alles sauber machst den Rost wo geht wegschleifst, den Rest in Owatrol tränkst und dann drüberstreichst und mit Karosseriekleber abdichtest kann das 1-3 Jahre halten. Heckklappe austauschen, Karosseriefugen freimachen, auskratzen, ebenfalls wie oben behandeln. Den Bus mit Wunschfarbe rollen, fertig. Dann stell dir noch ein paar Möbeln rein und fahr nächsten Sommer auf Urlaub damit.
Später kannst du dich immer noch entscheiden den Bus zu verschrotten oder generalzusanieren.
Viel Spass!
Saludos,
Christian

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Re: T3 Camper Projekt Roststellen entfernen, schweißen und lackieren

Beitrag von TottiP » 04.12.2019, 12:23

mobraun123qwe hat geschrieben:
04.12.2019, 12:03
Danke :bet
Endlich Mal etwas Motivation.

Auch wenn ich die Wahrheit vielleicht etwas verändern will.
Das meint was?
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Re: T3 Camper Projekt Roststellen entfernen, schweißen und lackieren

Beitrag von mobraun123qwe » 04.12.2019, 13:44

solosyncro hat geschrieben:
04.12.2019, 12:22
Hallo,
hab schon schlechtere Busse gesehen die hergerichtet wurden. Du bist jung, hast wahrscheinlich Freizeit, fang doch einmal an. Grösste Problemstelle ist die Dachkante, kratze und schleife die Dichtung raus, und dann siehst du was vom Dach in dem Bereich noch übrig ist. Für eine echte Sanierung muss das Dach runter, aber wenn du da alles sauber machst den Rost wo geht wegschleifst, den Rest in Owatrol tränkst und dann drüberstreichst und mit Karosseriekleber abdichtest kann das 1-3 Jahre halten. Heckklappe austauschen, Karosseriefugen freimachen, auskratzen, ebenfalls wie oben behandeln. Den Bus mit Wunschfarbe rollen, fertig. Dann stell dir noch ein paar Möbeln rein und fahr nächsten Sommer auf Urlaub damit.
Später kannst du dich immer noch entscheiden den Bus zu verschrotten oder generalzusanieren.
Viel Spass!

Danke
Ich denke dass ist das nächste was ich ausprobieren werde und Versuche einfach nicht so viel Geld reinzustecken.
Wenn ich dann sehe, dass es doch eskaliert nehme ich diese Finger davon.

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Re: T3 Camper Projekt Roststellen entfernen, schweißen und lackieren

Beitrag von mobraun123qwe » 04.12.2019, 13:59

ups...
doppelt gemoppelt hält besser

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Re: T3 Camper Projekt Roststellen entfernen, schweißen und lackieren

Beitrag von metallikart » 04.12.2019, 14:08

Also was ich bis jetzt überlesen habe ist, ob der Wagen eigentlich mittlerweile schon TÜV hat??

Oben stand nur: "Viel Geld für TÜV investiert"

Gruss, Christian

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Re: T3 Camper Projekt Roststellen entfernen, schweißen und lackieren

Beitrag von TottiP » 04.12.2019, 14:25

Und was ich überlesen habe - hat der Junge eigentlich einen Namen? Gebot des Anstands, man stellt sich vor! :roll:
Gruß, Totti
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Re: T3 Camper Projekt Roststellen entfernen, schweißen und lackieren

Beitrag von newt3 » 04.12.2019, 15:03

" Wenn ich dann sehe, dass es doch eskaliert nehme ich diese Finger davon."

machst du das hast du eine angefangene aufgerissene baustelle. die dann zu verkaufen dürfte maximal die hälfte der hier im raum stehenden 4800€ bringen und nichtmal das ist gesetzt (evtl animiert es dann, wenn man das projekt nicht loswird gar noch dazu verkaufsgepfusche zu betrieben. unter nichts anderem würde ich das grundieren des fahrzeugs beim vorbesitzer verbuchen. bei der regenrinne, dem blech unten hinter der schiebetür, dem frontblech kann es ja auch nicht ernst gemeint gewesen sein ihn anschließend lackieren zu lassen).

jetzt am stück findest du vielleicht jemand der genauso naiv wie du ist und euch die karre für betrag xy abkauft.
etwas leergeld wirst du wohl zahlen müssen denn 4800€ zu erlösen sehe ich selbst wenn ein dummer aufsteht nicht....aber vieleicht gibt es das ja. dein vater hat es ja auch hinbekommen (mal basierend auf der annahme dass diese summe damals geflossen ist)

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Re: T3 Camper Projekt Roststellen entfernen, schweißen und lackieren

Beitrag von Marcus BULLIZEI » 04.12.2019, 15:19

Mahlzeit!

Zusätzlich zu dem, was hier schon reichlich geschrieben wurde: ich sehe hier auch nur die Möglichkeit, den Bus entweder komplett zu restaurieren = komplett auseinander reissen, komplett abschleifen / Sandstrahlen o.Ä. und von Grund auf neu aufbauen = viiiiiieeeeel Geld und (Schweiss)Arbeit = unrentabel ODER verkaufen. Am Stück oder in Teilen. Und dabei hoffen, soviel wie möglich rauszuholen, um die Verluste möglichst gering zu halten.

Also nur mal so als ganz groben Preisanhalt: ich hatte vor gut 10 Jahren vor, nen Bus zu restaurieren, der aus der Erinnerung auch Arbeit gemacht hätte, aber vielleicht nicht ganz so schlimm rostig war, wie euer Bus. Schweissen kann ich leider auch nicht. Ich habe einige Karosserie- und Oldtimerinstandsetzungsbetriebe abgeklappert und mal Preiseinschätzungen eingeholt. Die einen haben gleich abgewunken und ganz klar gesagt, dass sie mit Unfallreparaturen mehr Geld machen können. Und die anderen haben Summen weit jenseits der 30.000 Euro genannt. Und auch dazu gesagt, dass es noch deutlich teurer werden kann, je nach dem, was man beim Zerlegen noch alles findet, was vorher nicht abschätzbar war! Und es war kein Camper, sondern "nur" ein Acht-Sitzer, wobei das rost- / karosseriemäßig im Grunde egal ist. Wie gesagt, das war vor gut 10 Jahren! Heute dürften die Preis nochmal gestiegen sein.

Und dann musst du erstmal einen Betrieb finden, der auch Bock drauf hat und der mit T3-Restaurierungen gute Referrenzen nachweisen kann und sauber arbeitet! Leider bin ich dann letztlich auch noch an einen Betrüger geraten, der mir schöne Märchen und Lügen erzählt hat und der Bus und das schon gezahlte Geld waren letztlich weg. Wenns dich genau interessiert, guck auf meine Homepage (Adresse in meiner Signatur) und bring viel Zeit mit, die komplette Geschichte durchzulesen.

Wenn ihr alle drei, du und deine Eltern, keine Ahnung von der Materie habt, werdet ihr wahrscheinlich aus Unwissenheit weitere gravierende Fehler machen, wenn ihr versucht, da irgendwas selbst zu retten / reparieren / restaurieren. Von der Zeit, die dafür drauf geht, ganz zu schweigen. Ich möchte euch in keinster Weise angreifen, beleidigen, oder Ähnliches! Aber meine Sicht aus der Distanz lässt mich vermuten, dass ihr da eher 10 Jahre dran rumpfuscht ohne je auf nen grünen Zweig zu kommen und immer nur die schlimmsten Schäden irgendwie behebt, statt damit wirklich glücklich zu werden und (in Urlaub) zu fahren. Falls der Bus nicht irgendwann in der Zwischenzeit "die Hufe streckt". Auf jeden Fall eine "schöne Zeit- und Geldvernichtungsmaschine". Es sei denn, jemand von euch hat vor, ab jetzt eine berufliche Ausbildung zum Karosserie-Instandsetzer zu machen. Wenn du sagst. ihr seid technisch eher unerfahren, gehe ich davon aus, dass alles zur Restauration benötigte Werkzeug, was über nen kleinen haushaltsüblichen Baumarktswerkzeugkasten hinaus geht, zusätzlich zu viel Material und Ersatzteilen, auch noch zu kaufen ist? Schweissgerät, Flex mit Zubehör, Bohrmaschine, Schleifmaschine, und, und, und. Und ne Halle / Garage zum Schrauben und trocken unterstellen? Ne Hebebühne?

Mal eben an nem Wochenende mit ein paar Freunden, Nachbarn, etc. die Kiste herrichten wird nix. Da muss ein Profi ran. Und der will Geld sehen. Selbst wenn du nen Karosseriebauer in der Familie oder im Freundeskreis hast, macht der das nicht für ein warmes Dankeschön. Es sei denn, er schuldet euch noch ein gaaaaaaanz gaaaaaaanz großen Gefallen!
BULLIZEIliche Grüße

Marcus

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Re: T3 Camper Projekt Roststellen entfernen, schweißen und lackieren

Beitrag von mobraun123qwe » 04.12.2019, 17:24

TottiP hat geschrieben:
04.12.2019, 14:25
Und was ich überlesen habe - hat der Junge eigentlich einen Namen? Gebot des Anstands, man stellt sich vor! :roll:
I'm sorry

Ich bin Mo und ja das ist keine Abkürzung, 16 Jahre alt, liebe tüfteln, steh auf Oldtimer, schraube Grad auch an
einer Solo 712 rum und mache gerade mein Fachabitur

Ja der Wagen hat TÜV

mobraun123qwe
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Re: T3 Camper Projekt Roststellen entfernen, schweißen und lackieren

Beitrag von mobraun123qwe » 04.12.2019, 17:46

Marcus BULLIZEI hat geschrieben:
04.12.2019, 15:19
Mahlzeit!

Zusätzlich zu dem, was hier schon reichlich geschrieben wurde: ich sehe hier auch nur die Möglichkeit, den Bus entweder komplett zu restaurieren = komplett auseinander reissen, komplett abschleifen / Sandstrahlen o.Ä. und von Grund auf neu aufbauen = viiiiiieeeeel Geld und (Schweiss)Arbeit = unrentabel ODER verkaufen. Am Stück oder in Teilen. Und dabei hoffen, soviel wie möglich rauszuholen, um die Verluste möglichst gering zu halten.

Also nur mal so als ganz groben Preisanhalt: ich hatte vor gut 10 Jahren vor, nen Bus zu restaurieren, der aus der Erinnerung auch Arbeit gemacht hätte, aber vielleicht nicht ganz so schlimm rostig war, wie euer Bus. Schweissen kann ich leider auch nicht. Ich habe einige Karosserie- und Oldtimerinstandsetzungsbetriebe abgeklappert und mal Preiseinschätzungen eingeholt. Die einen haben gleich abgewunken und ganz klar gesagt, dass sie mit Unfallreparaturen mehr Geld machen können. Und die anderen haben Summen weit jenseits der 30.000 Euro genannt. Und auch dazu gesagt, dass es noch deutlich teurer werden kann, je nach dem, was man beim Zerlegen noch alles findet, was vorher nicht abschätzbar war! Und es war kein Camper, sondern "nur" ein Acht-Sitzer, wobei das rost- / karosseriemäßig im Grunde egal ist. Wie gesagt, das war vor gut 10 Jahren! Heute dürften die Preis nochmal gestiegen sein.

Und dann musst du erstmal einen Betrieb finden, der auch Bock drauf hat und der mit T3-Restaurierungen gute Referrenzen nachweisen kann und sauber arbeitet! Leider bin ich dann letztlich auch noch an einen Betrüger geraten, der mir schöne Märchen und Lügen erzählt hat und der Bus und das schon gezahlte Geld waren letztlich weg. Wenns dich genau interessiert, guck auf meine Homepage (Adresse in meiner Signatur) und bring viel Zeit mit, die komplette Geschichte durchzulesen.

Wenn ihr alle drei, du und deine Eltern, keine Ahnung von der Materie habt, werdet ihr wahrscheinlich aus Unwissenheit weitere gravierende Fehler machen, wenn ihr versucht, da irgendwas selbst zu retten / reparieren / restaurieren. Von der Zeit, die dafür drauf geht, ganz zu schweigen. Ich möchte euch in keinster Weise angreifen, beleidigen, oder Ähnliches! Aber meine Sicht aus der Distanz lässt mich vermuten, dass ihr da eher 10 Jahre dran rumpfuscht ohne je auf nen grünen Zweig zu kommen und immer nur die schlimmsten Schäden irgendwie behebt, statt damit wirklich glücklich zu werden und (in Urlaub) zu fahren. Falls der Bus nicht irgendwann in der Zwischenzeit "die Hufe streckt". Auf jeden Fall eine "schöne Zeit- und Geldvernichtungsmaschine". Es sei denn, jemand von euch hat vor, ab jetzt eine berufliche Ausbildung zum Karosserie-Instandsetzer zu machen. Wenn du sagst. ihr seid technisch eher unerfahren, gehe ich davon aus, dass alles zur Restauration benötigte Werkzeug, was über nen kleinen haushaltsüblichen Baumarktswerkzeugkasten hinaus geht, zusätzlich zu viel Material und Ersatzteilen, auch noch zu kaufen ist? Schweissgerät, Flex mit Zubehör, Bohrmaschine, Schleifmaschine, und, und, und. Und ne Halle / Garage zum Schrauben und trocken unterstellen? Ne Hebebühne?

Mal eben an nem Wochenende mit ein paar Freunden, Nachbarn, etc. die Kiste herrichten wird nix. Da muss ein Profi ran. Und der will Geld sehen. Selbst wenn du nen Karosseriebauer in der Familie oder im Freundeskreis hast, macht der das nicht für ein warmes Dankeschön. Es sei denn, er schuldet euch noch ein gaaaaaaanz gaaaaaaanz großen Gefallen!

In der Familie haben wir viele Handwerker hauptsächlich Schreiner und viel Geld in Werkzeug müssten wir eigentlich nicht groß investieren. Ich weiß dass Schweißen einfacher aussieht als es ist aber ich denke dass ich mir das beibringen könnte ohne überheblich zu klingen.

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Re: T3 Camper Projekt Roststellen entfernen, schweißen und lackieren

Beitrag von TottiP » 04.12.2019, 17:57

Es geht nicht nur um die Tätigkeit "Schweißen", es geht auch darum, dass man die Struktur der Karosse erkennen und verstehen muß. Sonst ist der erste Schnitt mit der Flex schnell mal der letzte...
Gut, Du kristallisierst Dich langsam aber sicher als belehrungsresistent heraus. Gut. Dann fange an. Erst mal innen komplett entkernen und dann Bestandsaufnahme. Nun die Grundierung an den allgemein bekannten (hier Fragen!) Stellen runter schleifen. Wieder Bestandsaufnahme! Dann mal schauen, welche Bleche sind verfügbar, was kosten sie. Tatsächlich sehe ich das Auto langsam sterben, denn original Teile kosten viel Geld, also wird zu den billigen Repblechen gegriffen, die schon auf den Verkaufsbildern rosten...

Aber bring Dir erstmal das Schweißen an Blechen ohne Auto dran bei. Das ist wirklich erstmal nicht sooo schwer.

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Re: T3 Camper Projekt Roststellen entfernen, schweißen und lackieren

Beitrag von mobraun123qwe » 04.12.2019, 18:32

Vielen Dank für die Erklärung und Vorangehensweise ich werde die nächsten Tage den Bus mal ganz ausbauen und dann nochmal bescheid sagen.

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Re: T3 Camper Projekt Roststellen entfernen, schweißen und lackieren

Beitrag von PatrickausKiel » 04.12.2019, 18:59

Ergänzen muss man leider, dass das beste an Deinem Auto wahrscheinlich die Campingausstattung ist - oder eher war? Die würde ich jetzt verkaufen, zumindest, wenn sie noch einigermaßen ganz ist. Der Schaden wäre für Dich gering, weil Du sie eh nicht benutzen willst, und Du hättest eine vernünftige Anzahlung. Wenn Du sie hinstellen kannst wie sie bei eBay aussah, bekommst Du dafür vermutlich fast den ersten von vielen benötigten Tausendern bezahlt.

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Re: T3 Camper Projekt Roststellen entfernen, schweißen und lackieren

Beitrag von Ultimo » 04.12.2019, 20:46

Servus Mo,

erstmal ist es toll, dass du dich mit 16 Jahren schon dafür interessierst bzw. das Projekt in Angriff nehmen möchtest. Es wurde ja bereits viel geschrieben.
Tue dir selbst nen Gefallen und versuche zuerst den Wagen zu verkaufen. Wenn ihr keine Halle zur Verfügung habt, keinen habt, der schweißen kann, weg damit. Mit dem Geld kauft ihr euch dann unter Berücksichtigung von den ganzen Tipps im Forum einen anderen Bulli.

Das tut zwar erstmal weh, weil ihr bzw. du dich jetzt darauf versteift habt, das Auto fahrbereit zu machen, aber wenn das nicht gleich richtig gemacht wird, ist der Wagen in 10 Jahren wie schon geschrieben wurde, nicht mehr wert und ihr habt ein Haufen Kohle versenkt.
Einen Betrug oder dass ihr verarscht wurdet, sehe ich auch nicht. Spart euch die Arbeit und investiert euere Zeit und Geld in ein besseres Auto. Das soll nicht heißen, dass man den nicht wieder hinbekommt, aber das Fahrzeug muss zu den Möglichkeiten und den Fähigkeiten des Besitzers passen.

Gruß Timo

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Re: T3 Camper Projekt Roststellen entfernen, schweißen und lackieren

Beitrag von mobraun123qwe » 05.12.2019, 22:11

Ultimo hat geschrieben:
04.12.2019, 20:46
Servus Mo,

erstmal ist es toll, dass du dich mit 16 Jahren schon dafür interessierst bzw. das Projekt in Angriff nehmen möchtest. Es wurde ja bereits viel geschrieben.
Tue dir selbst nen Gefallen und versuche zuerst den Wagen zu verkaufen. Wenn ihr keine Halle zur Verfügung habt, keinen habt, der schweißen kann, weg damit. Mit dem Geld kauft ihr euch dann unter Berücksichtigung von den ganzen Tipps im Forum einen anderen Bulli.

Das tut zwar erstmal weh, weil ihr bzw. du dich jetzt darauf versteift habt, das Auto fahrbereit zu machen, aber wenn das nicht gleich richtig gemacht wird, ist der Wagen in 10 Jahren wie schon geschrieben wurde, nicht mehr wert und ihr habt ein Haufen Kohle versenkt.
Einen Betrug oder dass ihr verarscht wurdet, sehe ich auch nicht. Spart euch die Arbeit und investiert euere Zeit und Geld in ein besseres Auto. Das soll nicht heißen, dass man den nicht wieder hinbekommt, aber das Fahrzeug muss zu den Möglichkeiten und den Fähigkeiten des Besitzers passen.

Gruß Timo
Hallo
Danke für die nette und ehrliche Antwort.
Ich schwanke gerade sehr hin und her aber denke, dass ich erstmal die Innenausstattung rausnehmen werde und versuche die übrig gebliebenen Einzelteile zu verkaufen und den Bus ohne Ausbau auch nochmal zu verkaufen. Was haltet ihr von der Idee.

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Re: T3 Camper Projekt Roststellen entfernen, schweißen und lackieren

Beitrag von Ultimo » 06.12.2019, 22:59

Wenn er komplett ist, gibts i.d.R. mehr Kohle. Spart euch die Arbeit. Ein rostiger leerer Bulli ist nicht all so viel wert. Das war ja anscheinend mal ein vollständiger?! Joker. Dafür gibts, wenn alles dabei ist, immer nen Abnehmer der entweder handwerklich sehr fit ist oder träumt.
Was habt ihr für den Wagen bezahlt?

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Re: T3 Camper Projekt Roststellen entfernen, schweißen und lackieren

Beitrag von Feuer » 06.12.2019, 23:47

mobraun123qwe hat geschrieben:
05.12.2019, 22:11
Ultimo hat geschrieben:
04.12.2019, 20:46
Servus Mo,

erstmal ist es toll, dass du dich mit 16 Jahren schon dafür interessierst bzw. das Projekt in Angriff nehmen möchtest. Es wurde ja bereits viel geschrieben.
Tue dir selbst nen Gefallen und versuche zuerst den Wagen zu verkaufen. Wenn ihr keine Halle zur Verfügung habt, keinen habt, der schweißen kann, weg damit. Mit dem Geld kauft ihr euch dann unter Berücksichtigung von den ganzen Tipps im Forum einen anderen Bulli.

Das tut zwar erstmal weh, weil ihr bzw. du dich jetzt darauf versteift habt, das Auto fahrbereit zu machen, aber wenn das nicht gleich richtig gemacht wird, ist der Wagen in 10 Jahren wie schon geschrieben wurde, nicht mehr wert und ihr habt ein Haufen Kohle versenkt.
Einen Betrug oder dass ihr verarscht wurdet, sehe ich auch nicht. Spart euch die Arbeit und investiert euere Zeit und Geld in ein besseres Auto. Das soll nicht heißen, dass man den nicht wieder hinbekommt, aber das Fahrzeug muss zu den Möglichkeiten und den Fähigkeiten des Besitzers passen.

Gruß Timo
Hallo
Danke für die nette und ehrliche Antwort.
Ich schwanke gerade sehr hin und her aber denke, dass ich erstmal die Innenausstattung rausnehmen werde und versuche die übrig gebliebenen Einzelteile zu verkaufen und den Bus ohne Ausbau auch nochmal zu verkaufen. Was haltet ihr von der Idee.
Keine gute Idee.
Dann sieht man das ganze rostige Blech....
Besser ein, zweimal in den Urlaub fahren und Spaß haben, dann verkaufen.

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Re: T3 Camper Projekt Roststellen entfernen, schweißen und lackieren

Beitrag von michelito » 07.12.2019, 01:50

Ultimo hat geschrieben:
06.12.2019, 22:59
Wenn er komplett ist, gibts i.d.R. mehr Kohle. Spart euch die Arbeit. Ein rostiger leerer Bulli ist nicht all so viel wert. Das war ja anscheinend mal ein vollständiger?! Joker. Dafür gibts, wenn alles dabei ist, immer nen Abnehmer der entweder handwerklich sehr fit ist oder träumt.
Was habt ihr für den Wagen bezahlt?
Sorry, aber das glaube ich so nicht; der Abnehmer wäre entweder ein Träumer, der den Handlungsbedarf unterschätzt oder jemand, der den Bus schlachtet, zumal mir wir hier von einer Teilrestaurierung sprechen, die wirtschaftlich -Joker hin oder her- nicht mehr zu sanieren ist. Niemand mit handwerklichem Geschick UND Ahnung wird noch einen zusätzlichen Cent in diesen Bus investieren, sondern lieber eine bessere Substanz kaufen und die dann herrichten. Insofern ist es meiner Meinung nach für Mo die sinnvollste und seriöseste Variante, alles zu Geld zu machen, was sich zu Geld machen lässt und den Rest zu verschrotten.

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Re: T3 Camper Projekt Roststellen entfernen, schweißen und lackieren

Beitrag von Relaxo » 07.12.2019, 11:20

Bessere Substanz ist nicht mehr so leicht zu finden. Die Dachkante war so ähnlich bei jedem Hochdach Bus den ich mir angeschaut habe, mal mehr mal weniger versteckt. Scheibenrahmen und Heckklappe sind ebenfalls bei jedem Bus zu machen der sein Leben draußen verbracht hat. Die Grundierung is natürlich ein Witz, im Rostigen O Lack kosten komplette Joker immer noch 6-8k und das muss man nochmal mindestens rein stecken um das Blech in Ordnung zu bringen, in den Preisregionen liegen dann auch Busse mit besserer Substanz aber was zu schrauben habt man da sicher auch.

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Re: T3 Camper Projekt Roststellen entfernen, schweißen und lackieren

Beitrag von newt3 » 07.12.2019, 14:25

"Sorry, aber das glaube ich so nicht; der Abnehmer wäre entweder ein Träumer, der den Handlungsbedarf unterschätzt"
->das ist doch genau der Punkt. Diese Träumer gibt es. sieht man doch am Threadersteller (oder dessen Vater je nachdem wer ihn nun gekauft hat).

Am Stück wirst du jemand finden der ihn nimmt. Ob du den in der Auktion genannten Preis erreichst bezweifle ich zwar auch (aber selbst das ist nicht ausgeschlossen).
Fängst du erstmal an das Dach runterzureisen oder auch nur freizulegen wird es gleich viel schwieriger das Auto noch loszuwerden - eben weil die Baustelle dann offen dasteht, jeder sieht was sache ist und auch weiß, dass du es wohl abgibst weil du es nicht hinbekommst (von den fähigkeiten oder von der zeit her oder auch organisatorisch oder finanziell).

------------
Schlachten:
a) Willst du selbst einen anderen Bus mit der Joker Austattung und ggf Hochdach versehen kann das sinn machen. Aber selbst dann wirst einiges erneuern müssen. Kaputte oder arg vermackte Teile baut man ja nicht wieder ein, wenn man so einen Komplettaufbau macht. Da hast dann den Kaufpreis von deinem Schlachjoker hier, dann den Kaufpreis einer gesunden Karosse, dann jede Menge teile die du ersetzen wirst (und beim womo kram geht das mitunter auch ins Geld bzgl verlangt langfristige Suche). Summiert sich also auch und man hat am Ende kein original sondern einen Nachbau (und das wo man originale ja durchaus kaufen kann. in unterschiedlichen zuständen halt)
b) Schlachten und die Teile verbimmern bringt bei diesem Auto auch kein Vermögen. Die Joker Möbel bringen Geld aber halbwegs viel auch nur, wenn sie brauchbar dastehen. Ein Satz Isofenster bringt auch gutes Geld - abzuziehen wären halt kaputte Fenster die kann halt niemand gebrauchen. Für's hochdach gibt es ein paar € aber auch nicht superviel - mitunter scheitert es aber auch daran, dass potentielle Interessenten mitunter dann doch nicht mit Trailer durch die Republik fahen wollen um dein Dach aus Pusemuckel abzuholen (abtrennen an den säulen wäre sinnvoll. denn stundenlang die Regenrine öffnen um das Dach selbst heile runterzubringen, es dann noch an den Kanten verkaufsfähig zu reinigen...da geht viel Zeit drauf....das macht man nur, wenn man es mal gemacht haben WILL....vielleicht weil man den nächsten Hochdachjoker kauft und dort diese arbeit ansteht,,,,übung macht den meister). Sitze bringen kaum was wennn sie Schäden haben (und die lehne beifahrerseitig sieht schon so aus. der rest wird kaum besser sein). Drehkonsolen bringen was wenn du sie komplett anbietest (also aus der karosse schneidest). Für technik wird es kaum was geben - saugdiesel und 4gang getriebe im paket vielleicht knapp 4 stellig, wenn du sie porbefahrfähig anbietest und mit dem verkauf solange warten kannst bis genau das jemand haben möchte (die die meisten werden dann doch eher ihren motor oder ihr getriebe überholen lassen). Fahrwerksteile bringen was nichts (achsschwingen hinten sind meist platt. radlagergehäuse bringen evtl ein bisschen was. avorderachsteile für die alte achse kannst du fast verschenken es sei denn du hast komplett intakte zugstreben die du selbst rausgeschraubt bekommst). ich sehe nicht wie da bei diesem auto in diesem zustand 4000€ aufwärts raumskommen - und den aufwand wird man eben nur treiben, wenn es wirklich erheblich mehr ist als man ab stück erlösen kann (gibt dir jmd am stück 3000€....wirst die kaum die mühe machen ihn stattdessen zu schlachten in der hoffnung 4000 mit einzelteilen zu erlösen....das machst du nur wenn du für einen gewissen teil der teile selbst verwendung hast und diese einzeln nicht beschaffen kannst). die zeitliche komponente ist auch brutal (das zerlegen an sich ist da eher harmlos und schnell gemacht aber die teile so präsentiert und angeboten dass sie auch jemand findet und kauft da geht erheblich zeit drauf. kommunikation mit potentiellen käufern, den kram versenden oder abholtermine etc pp auch alles nicht zu unterschätzen.....wozu das ganze? macht nur sinn wenn du gewisse baugruppen selbst brauchst (zb den möbelsatz + dach incl bett oder so).

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Re: T3 Camper Projekt Roststellen entfernen, schweißen und lackieren

Beitrag von Ultimo » 08.12.2019, 13:21

Wie gesagt, ich würde das Teil komplett verkaufen und bin immer noch der Meinung dass so am Meisten zu holen ist. Irgendwer wird sich den Wagen auch so kaufen, da der ja anscheinend Tüv hat und noch ein wenig gefahren werden kann. Das muss ja kein Bulliliebhaber sein, sondern vll. einfach wer, der ein oder zwei Urlaube damit machen möchte.
Für nen 4 Gang und Saugdiesel wird es sehr sehr schwer nen Vierstelligen Betrag zu bekommen. Realistisch sind da max 6-700.

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Re: T3 Camper Projekt Roststellen entfernen, schweißen und lackieren

Beitrag von classick » 08.12.2019, 14:43

6-700?? :tl
Nee, die Zeiten sind auch für die Schüssel vorbei. Dat Teil hat ja schon nen H-Kennzeichen und das bezahlen die Leute mit, auch wenn Rost dominiert.
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Re: T3 Camper Projekt Roststellen entfernen, schweißen und lackieren

Beitrag von caravelle c » 08.12.2019, 17:12

classick hat geschrieben:
08.12.2019, 14:43
6-700?? :tl
Nee, die Zeiten sind auch für die Schüssel vorbei. Dat Teil hat ja schon nen H-Kennzeichen und das bezahlen die Leute mit, auch wenn Rost dominiert.
Ich vermute Ultimo hat eine Null vergessen beim schreiben.

Wenn man sich aber mal überlegt, wieviel würde der Bus ohne diese sinnlos aufgetragen Grundierung bringen? Es wäre dann ein Erstlack Joker mit TÜV und H-Kennzeichen, der Arbeit erfordert.

Vielleicht bekommt er die gezahlten 5000€ sogar wieder. Das aber wirklich nur im kompletten, zusammengebauten Zustand.

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Re: T3 Camper Projekt Roststellen entfernen, schweißen und lackieren

Beitrag von Ultimo » 08.12.2019, 17:37

classick hat geschrieben:
08.12.2019, 14:43
6-700?? :tl
Nee, die Zeiten sind auch für die Schüssel vorbei. Dat Teil hat ja schon nen H-Kennzeichen und das bezahlen die Leute mit, auch wenn Rost dominiert.
Es war die Rede wenn er beim Schlachten nen Saugdiesel mit 4 Gang verkaufen will. Dafür bekommt man separat nicht mehr wie 6 oder 700 Euronen.

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Re: T3 Camper Projekt Roststellen entfernen, schweißen und lackieren

Beitrag von Ultimo » 08.12.2019, 17:41

caravelle c hat geschrieben:
08.12.2019, 17:12
classick hat geschrieben:
08.12.2019, 14:43
6-700?? :tl
Nee, die Zeiten sind auch für die Schüssel vorbei. Dat Teil hat ja schon nen H-Kennzeichen und das bezahlen die Leute mit, auch wenn Rost dominiert.
Ich vermute Ultimo hat eine Null vergessen beim schreiben.

Wenn man sich aber mal überlegt, wieviel würde der Bus ohne diese sinnlos aufgetragen Grundierung bringen? Es wäre dann ein Erstlack Joker mit TÜV und H-Kennzeichen, der Arbeit erfordert.

Vielleicht bekommt er die gezahlten 5000€ sogar wieder. Das aber wirklich nur im kompletten, zusammengebauten Zustand.
Der Meinung bin ich auch. Da würde man definitv mehr dafür bekommen, wie so zugekleistert. Wenn man den als Ganzes verkauft, könnte das mit 4-5 tsd sogar hinhauen, da er ja zumindest H Kennzeichen hat, komplett ist und fährt.

Ihr habt die Beiträge oben nicht gelesen :mrgreen: Es wurde da aufgezählt, was man für die Teile bekommt. Wie gesagt, ich halte hier schlachten für sinnlose Arbeit, wenn man wie schon beschrieben, nichts selbst davon braucht. :bier

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Re: T3 Camper Projekt Roststellen entfernen, schweißen und lackieren

Beitrag von Relaxo » 13.12.2019, 09:32

Schlachten bringt bei einem 4 Gang Saugdiesel nix. Ein Bus der fährt kostet mindestens 2000€, mit TÜV 3000€ mit H Kennzeichen 4000€. Ohne die Sinnlose Grundierung währe der Bus deutlich besser zu verkaufen. Wenn 5000€ für Gezahlt wurde war das durchaus Marktüblich aber eben noch 5000€ von einem halbwegs mängelfreien zuverlässigen Joker entfernt.

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Re: T3 Camper Projekt Roststellen entfernen, schweißen und lackieren

Beitrag von metallikart » 13.12.2019, 10:28

Das geilste an der "Grundierung" ist, dass man sogar das Joker Logo auf der Tür noch erkennen kann... :tl

Mich würde mal interessieren, ob der Aufkleber sogar noch unter dem Lack vorhanden ist.

Gruss, Christian

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Re: T3 Camper Projekt Roststellen entfernen, schweißen und lackieren

Beitrag von SeYeR » 13.12.2019, 22:12

Hi Mo,

Verkauf das Teil koplett.

Außer du willst eine Lehre als Karosseriebauer anfangen.
Wenn der dann in ein paar Jahren läuft und du eine nicht Wirtschaftliche Menge Geld rein gesteckt hast kannst du dir die Bewunderung von allen abholen.

Es gibt hier imForum ein paar schöne Dokumentationen von Restaurationen die sich lohen.
Aber für einen alten 4 Gang Saugdiesel würde ich keine Zeit und Geld verschwenden.
Wie der Wagen ein H bekommen hat würde mich interessieren.

Gruß
Jan

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