VW Skandal - was haltet Ihr davon?

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*Wolfgang*
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VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von *Wolfgang* » 22.09.2015, 18:33

Da es ja in aller Munde ist, zudem wohl das ganze Ausmaß dieser Sache offenbar noch nicht bekannt ist, würde mich interessieren was Ihr von diesem Abgasskandal haltet. Da betrügt ein weltweit agierender Konzern Kunden und Behörden, rühmt sich, die neuesten Abgas Technologien umzusetzen und dann ist es letztlich nichts weiter als "heiße Luft"! Hr. Winterkorn stellt sich vor die Presse und entschuldigt sich, kündigt "volle Aufklärung" an (und tut das möglicherweise nur deshalb, weil er seinen Stuhl nicht zur Disposition nicht aufgeben will...).

Als ob es da etwas aufzuklären gäbe. VW hat betrogen, und zwar seit 2009! Setzt durch diese miese Handlungsweise Existenzen, einen guten Ruf sowie die Glaubwürdigkeit sowohl des Konzerns sowie von Händlern aufs Spiel. Man denke nur was das für Auswirkungen auf die Fahrzeugpreise sowie überhaupt die Verkäuflichkeit der Modelle hat. Da schlimmste an dem ganzen Vorgang: die ganze Sache kam wohl nur durch Zufall ans Licht (eine Uni in USA wollte wohl die "gute Abgas-Technik Made in Germany" als Paradebeispiel für das technisch Machbare herausstellen). Ein solches Fehlverhalten kann nicht von einigen wenigen Leuten initiiert worden sein!

Ehrlich gesagt widert mich persönlich die ganze Sache an, vor nicht allzu langer Zeit zetteln sie (VW) eine Abmahnwelle gegen kleine Händler an die nichts weiter tun, als die Ersatzteilversorgung für alte VW`s sicherzustellen. Beharren darauf daß die Marke VW nicht so ohne weiteres in Namen und Seiten engagierter kleiner Händler verwendet werden darf. Und dann so ein groß geplanter und gezielter Betrug! Ich kann nur sagen: setzen! SECHS! Diese "Leistung" ist völlig ungenügend!
Viele Grüße

Wolfgang

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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von xlspecial » 22.09.2015, 18:38

Das kommt eben dabei raus wenn man ohne Rücksicht auf Verluste der größte Autobauer der Welt werden will. Gewinnmaximierung mit allen Mitteln ist eben nicht der richtige Weg. Hochmut kommt vor dem Fall.

gesendet von meinem Gameboy Color
Gruß

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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von Bullfred » 22.09.2015, 18:56

Moin,
ist mir egal. Mein Auto fährt auch ohne Kat. :mrgreen: "Skandale" kann man überall aufdecken. Alle kochen nur mit Wasser und alle bescheissen.
Solange man in Chinesischen Flüssen Filme entwickeln und Leiterplatten ätzen kann, ist alles nicht so schlimm.
Ist denn die ganzen Jahre nicht ein einziger VW zur Abgasuntersuchung? :shock:
:bier

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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von T3V6 » 22.09.2015, 19:00

Wird nicht der einzige Autobauer sein :et

Nächster Gedankengang--- Umweltzone, wie kann es dann sein das die Werte besser wurden, wenn die Kisten bis zu 40 Prozent mehr Ausstoß hatten????

Ein Schelm der böses denkt !!!!!! :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von nomansland » 22.09.2015, 19:53

Tja, aus "Qualität made in Germany" wird jetzt "beschiss aus Germany"...
Das bestärkt mich darin, dass mein aktueller Neuwagen (2014) nicht von VW ist und der nächste Neuwagen garantiert auch kein VW sein wird...


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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von Bullfred » 22.09.2015, 20:01

Neuwagen? :shock: Was ist das? Ist das das, wo man nicht mehr selber fährt sondern nur gemassregelt wird, dies und das zu tun? Näh! Wolln wa nich!
:bier

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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von nomansland » 22.09.2015, 20:05

Bullfred hat geschrieben:Neuwagen? :shock: Was ist das? Ist das das, wo man nicht mehr selber fährt sondern nur gemassregelt wird, dies und das zu tun? Näh! Wolln wa nich!
:bier
Dummes Geschwätz - fahre jetzt schon 37000 km ohne einmal Schrauben zu müssen. Selbst Ölwechsel war noch nicht dran. Kann das den T3 auch? Im Urlaub will ich reisen und nicht Schrauben.


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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von Bullfred » 22.09.2015, 20:15

Ick meine das gepiepse. "Schnall dich an" und so. Schrauberei meine ich nicht. Ich will mir von der Karre keine Vorschriften machen lassen. Der Betriebs-"Jumper" sagt mir laufend bei 1500 U/min: schalte hoch! :shock: Jau! Und laufend ist der DPF zu und kostet Hunderte. :gr Nee, wolln wa nich!
Ich will das Auto beherrschen. Ich will nicht, dass das Auto mich beherrscht.
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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von TottiP » 22.09.2015, 20:18

Bullfred hat geschrieben: Ich will das Auto beherrschen. Ich will nicht, dass das Auto mich beherrscht.
:bier
Höhö, Du solltest mal meinen Job machen, wärst der ideale Kanditat dafür :tl
Gruß, Totti
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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von nomansland » 22.09.2015, 20:19

Meiner piepst nicht und ich bin der Chef. Aber darum geht's hier nicht. Es ging um den beschiss von VW und darum das sie (als erstes) erwischt wurden...


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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von Wbxbulleye » 22.09.2015, 20:35

...und wenn die Werte stimmen oder nicht!.....Fährt dann, der Jenige, anständiger um Diese einzuhalten?...dem Jenigen is das doch egal...
Ist schon eine Verarschung an den "sogenannten" Endkunde ( -verbraucher ).

Kennt man ja schon: Glaubst Du Alles was Ich Dir verspreche?

Nicht nur VW, Andere auch. Mal wieder ein Fresschen gefunden. Bekannt is et ja schon 1 Jahr...

Alle Hersteller sollten mal ne Kaufvertrag aufsetzten, wo drinne steht, das die Werte für das Fahrzeug, die Sie angeben, tatsächlich eingehalten werden.

Wer macht's: KEINER

Gruss Ralle :bumsfreunde
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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von Heiner DJ Ultimate » 22.09.2015, 20:57

Hallo Leute,

die Abgasdaten zu manipulieren und dann die Fahrzeuge als besonders "clean" zu bewerben ist ja schon eine ziemlich dreiste Nummer.
Auf die Idee muss man erst mal kommen.
Der Schaden, der dadurch für "Made in Germany", Deutschland als Hochtechnikstandort und das Bild von Deutschland allgemein in
der Welt angerichtet wurde ist mit ein paar Milliarden Strafzahlung nicht gutzumachen.
Gier frisst Hirn, solche Konzepte werden entwickelt in einem Umfeld, in dem lediglich Quartalszahlen und Shareholder Value eine
Rolle spielen.

Gruß,

Heiner

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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von *Wolfgang* » 22.09.2015, 21:04

Das Problem dabei ist: gehen die Verkäufe (wenn auch temporär) zurück, dann leiden doch als erste die "Kleinen" darunter (kennt man doch: Überkapa beim Personal, schwierige Zeiten, Bänder nicht ausgelastet, Aufschwung ist ausgeblieben, blabla). Letzten Endes hängt doch ein nicht unerheblicher Anteil von Existenzen an der Autoindustrie. Und wir können froh sein wenn es hier läuft (auch wenn ich bisher nie einen Neuen besaß).

Möglicherweise wird auch anderswo besch*****, aber diese Sache kam nun mal extrem hoch. Denken diese Deppen in Nadelstreifen eigentlich überhaupt noch darüber nach was sie da tun? Daß die mit diesen Taschenspielertricks gefälsch...., äh: "angepassten" Werte irgendwann auffliegen hätte ihnen vermutlich jeder Grundschüler sagen können der schon mal beim abschreiben erwischt worden ist. Da fragt man sich doch wofür diese "Manager" ihre Gehälter beziehen. Aber offenbar herrscht hier die "Denke": "bis das raus kommt bin ich längst nicht mehr da".
Viele Grüße

Wolfgang

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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von michah » 22.09.2015, 21:11

Abwarten, was am Ende rauskommt, dann wird es spannend.

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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von jany » 22.09.2015, 22:07

wenn man sich mal das große bild ansieht, dann ist doch schon lange allen klar, dass die vorgaben aus brüssel für irgendwelche willkürlichen abgasnormen nur der geldmacherei dienen. die autobauer trimmen die motorsteuergeräte nur noch auf die zyklen...

vw wird nicht der einzige sein...

ich persönlich halte von dem ganzen kram echt wenig, da mann immer erstmal die relationen betrachten muss. die umweltzonen sind auch so ein schwachsinn gewesen.
grüße jany ;-)

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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von Bjoern » 22.09.2015, 22:14

Naja alle anderen bescheißen auch.

Wenn ich an meinen Alfa denke.
Da lief der Motor bis 2000 u/min auf Sparflamme.
Warum? Weil im Messzyklus 2000 u/min nicht überschritten werden.

Bei 2000 gabs dann nen dicken Tritt ins Kreuz und aus 50 PS wurden 150. Nannte sich offiziell "Turboloch" lag aber am Einspritzverhalten.
Mit Chiptuning konnte man den Murks umgehen (und hat immer noch problemlos TÜV bekommen).
Beim TÜV testen die ganz was anderes als bei den lustigen Zyklen, entsprechend fällt sowas bei denen auch nicht auf.
Beim Zyklus wird ja ein "typisches Belastungsprofil" gefahren, je nach Alter des Zyklus Vmax 100 oder 130 und immer brav niedrigtourig fahren, damit die Werte die rauskommen auch ja gut sind :lol:

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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von seppo85 » 22.09.2015, 23:26

also eigentlich war das doch ein offenes Geheimnis - also vlt. nicht in dem Ausmaß (O-Ton. bis zu 40x höher) aber das ein Motor auf dem Prüfstand anderst läuft als im real life "weiß man" doch irgendwie.
Dass es jetzt da, so wie inhaltlich in der Presse berichtet wird - etxra Code/Programm Teile geben soll die dann ein (ganz) anderes Programm fahren - ist dreißt, aber wie was genau da vorgeht weiß ja bis jetzt keiner (außer vermutlich hunderte in der VW RD Abteilung und den wartenden Werkstätten)

Ist doch bei der Schallpegel Messung ähnlich und da störts keinen - außer die Anwohner ;-) - bzw. dort werden hald die Prüfvorgaben geschickt ausgenutzt - aber es soll auch Steuergeräte geben die das erkennen und ein Sonderprogramm fahren.
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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von bernd68 » 23.09.2015, 06:31

Moin,

es ist doch schon lange so das die Motoren auch in bestimmten Bereichen eine andere Gemischaufbereitung bekamen weil hier eben getestet wurde. Jenseits dieser Messgeschwindigkeiten sah es anders aus und das ist kein sooo großes Geheimnis gewesen.
Oder man baute einen Kompressor ein der die einizige Aufgabe hatte Luft in den Abgasstrahl zu pumpen um die Abgaswerte einzuhalten. Auch eine richtig tolle Lösung die sich z.b. GMC in den 80èr hat einfallen lassen und schon konnte der Monster V8 wieder auf die Straße.

Jetzt hat man das per Software optimiert; weil man das eben heute kann und es billiger ist als in Serie die Schadstoffwerte einzuhalten.

Was ist mit den anderen Herstellern - wenn die die Werte in der Praxis nicht einhalten - wieso waren die Tests erfolgreich?!

Hier hat mal wieder jemand (VW) jemanden verarscht und jemand hat interesse das es genau jetzt raus kommt. Andere Sachen die bestimmt auch zum Himmel stinken bleiben in der Schublade.

Dieser ganze Plakettenwahn; Umweltprämie etc; hier gibt es auch Messergebnisse bzw. Berechnungen die nicht so wirklich ernst genommen werden... hab ich gelesen :gr

Manchmal macht das alles keinen Spaß mehr und ich frag mich ob die "Krone der Schöpfung" das nicht anders hinbekommen müsste ;-)

Gruß Bernd

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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von TottiP » 23.09.2015, 06:47

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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von bernd68 » 23.09.2015, 06:55

...ha :tl das ist auch garantiert wenig Feinstaub ;-)

Gruß Bernd

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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von roetka » 23.09.2015, 08:40

Ich muss sagen mir geht das echt tierisch auf'n Sack...

Die Medien (insbesondere alles was online herumschwirrt... BILD, SPON, N24, NTV,... [bitte weiteren Mist einsetzen]) haben wieder eine Sau gefunden die sie durchs Dorf treiben können. Keine Frage - das was dort gemacht wurde ist nicht richtig und auch nicht akzeptabel. Was mich bei der ganzen Sache aber stört ist, dass Halbwahrheiten in die Medienwelt geworfen werden. Immer schön berichten bevor irgendwas klar ist. Ich hab heute morgen schon gelesen das es VW bald nicht mehr geben wird.

Ich denke, wie schon gesagt wurde, das VW nicht der einzige Konzern ist der bei diesen tollen Testverfahren bescheisst. Das Ausmaß sei jetzt erst mal dahingestellt. Am meisten zum Kotzen finde ich diese ganzen Experten die jetzt alle wieder angerufen und kontaktiert werden um ihren Senf dazuzugeben.

Warten wir erst mal ab... :bumsfreunde
Viele Grüße,
Sebastian


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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von Takeshi » 23.09.2015, 09:31

nomansland hat geschrieben:Tja, aus "Qualität made in Germany" wird jetzt "beschiss aus Germany"...
Made in Germany? Mein Alltagsfahrzeug, ein Golf 6 Variant, ist "hecho en mexico".
Letztens an der Tankstelle musste ich einen Käferfahrer aufklären, dass sein 90-Jahre Typ 1 ebenfalls aus Puebla, Mexiko stammt und nicht "made in Germany" ist - der war vielleicht entsetzt...

Und wenns "made in Germany" ist, dann zusammengenagelt von osteuropäischen Werksvertragler zu einem grottigen Lohn aus Teilen fernab Germany, geschweige Europa.

"Made in Germany" ist nur noch Folklore für seichte Gemüter.

Zum Skandal - war klar, alle tricksen nur so rum, war nur eine Frage der Zeit. In zwei Wochen ists wieder vergessen und eine andere Sau wird durchs Dorf getrieben.

Sic transit gloria mundi.
...feinste Grüße!

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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von JX_JOSCHI » 23.09.2015, 12:23

Ich könnte doch jetzt die Angela anrufen und fragen warum ich für meinen ehrlichen Nicht-Software-Auspuff vergleichsweise soviel mehr zahle oder? :-) Aber sie hat ja gerade sicher andere Sorgen... v.a. wenns mal nicht um Menschen geht sondern ums deutsche Lieblingskind
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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von Agrotiko » 23.09.2015, 12:33

Glaube nicht, dass das schnell vergessen ist.
Die US Behoerden sind nicht zimperlich und nicht ohne Grund werden Schadensersatzklagen bevorzugt in den USA durchgezogen.

Erstmal wird VW Milliarden an Strafe an US Behoerden zahlen muessen und danach geht dann erst der Spass mit den privaten Sammelklagen los.
Und das sind nur die USA.

Hier in Europa geht es ja nun auch los, Frankreich wittert seine Chance und hat auch schon Untersuchungen eingeleitet.
Vielleicht wird es gar Verkaufsstops geben wenn VW die Grenzwerte nicht einhalten kann!?

Davon ab ist VW ein Konzern der sehr (sehr, sehr) eng mit der deutschen Politk verbandelt ist. Der Staat ist an dem Unternehmen beteiligt und im Aufsichtsrat stoesst sich so mancher Politker gesund. Was haben die gewusst, haben die ihre Aufsichtspflicht vielleicht sogar wissentlich missachtet?

Das ist ein Fall welcher in der suedeuropaeischen Presse mit einem unheimlichen Genuss ausgeschlachtet wird.
Betrueger, Staatskonzern, Politiker die tief mit drin haengen und wenn es dann mal 5 Minuten keine Neuigkeiten gibt dann kann man immer noch drauf hinweisen, dass VW Hitlers Idee war. :et

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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von Takeshi » 23.09.2015, 12:40

Agrotiko hat geschrieben:Glaube nicht, dass das schnell vergessen ist.
Die US Behoerden sind nicht zimperlich und nicht ohne Grund werden Schadensersatzklagen bevorzugt in den USA durchgezogen.

Erstmal wird VW Milliarden an Strafe an US Behoerden zahlen muessen und danach geht dann erst der Spass mit den privaten Sammelklagen los.
Und das sind nur die USA.

Hier in Europa geht es ja nun auch los, Frankreich wittert seine Chance und hat auch schon Untersuchungen eingeleitet.
Vielleicht wird es gar Verkaufsstops geben wenn VW die Grenzwerte nicht einhalten kann!?

Davon ab ist VW ein Konzern der sehr (sehr, sehr) eng mit der deutschen Politk verbandelt ist. Der Staat ist an dem Unternehmen beteiligt und im Aufsichtsrat stoesst sich so mancher Politker gesund. Was haben die gewusst, haben die ihre Aufsichtspflicht vielleicht sogar wissentlich missachtet?

Das ist ein Fall welcher in der suedeuropaeischen Presse mit einem unheimlichen Genuss ausgeschlachtet wird.
Betrueger, Staatskonzern, Politiker die tief mit drin haengen und wenn es dann mal 5 Minuten keine Neuigkeiten gibt dann kann man immer noch drauf hinweisen, dass VW Hitlers Idee war. :et
Aber die deutsche Presse ist gut im vergessen und verdrängen - Erwähnung als Randgeschehen und lediglich in Wirtschaftsteilen größerer Zeitungen.

Drum muss ich ja auch oft Nachrichten aus nicht-deutschsprachigen Portalen entnehmen, weil manches gerne "übersehen" wird.

Heißt "das Problem aussitzen" nicht mittlerweile "rummerkeln"?
...feinste Grüße!

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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von Agrotiko » 23.09.2015, 13:02

Das ist keine Spezialitaet der deutschen Presse sondern ein weltweites Problem :roll:
Man schlachtet halt lieber Dinge aus bei denen man sich selbst keine unangenehmen Fragen stellen muss.

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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von Niedabaia » 23.09.2015, 13:17

Es ist doch ganz einfach ausgedrückt: Die Medien in Wort, Bild und Schrift "erschaffen" einen und vernichten den selben einen Tag später. Auch diese (die Medien) leben vom "Verkaufen" . UND: "Schlechte" Nachrichten verkaufen sich halt besser. So wird jede Woche eine andre Sau durch Dorf gegeisselt. Positive News werden irgendwo am Rande erwähnt und schnell gedeckelt. Ist in allen Ländern so.
Dass, um beim Thema zu bleiben, kein KFZ-Hersteller frei von "Schwindel" ist, beweist doch, dass noch keiner der "Etablierten" mit Fingern auf VW zeigt. Die haben doch ALLE nur geliefert, was gefordert (von der Politik) wurde. Davon spreche ich keinen der heutigen Hersteller frei -auch keinen aus der USA.

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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von nstoss » 23.09.2015, 14:20

Das ist alles Humbug. Mein Bus raucht im fahren genauso wie im stehen. Hab das gestern ermittelt - im Rückspiegel

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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von bliamle » 23.09.2015, 14:53

Betroffen sind die EA189 mit 1,6 und 2,0 Litern Hubraum:

1.6 TDI 75 (55 kW)

1.6 TDI 90 (66 kW)

1.6 TDI 105 (77 kW)

2.0 TDI 84 (62 kW)

2.0 TDI 105 (77 kW)

2.0 TDI 110 (81 kW)

2.0 TDI 140 (103 kW)

2.0 TDI 170 (125 kW)

2.0 TDI 177 (130 kW)

2.0 TDI 180 (132 kW)
...da ist mein alltags-fabia wohl auch dabei :roll:

ich will schadensersaaaaaaaaatz :et

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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von Agrotiko » 23.09.2015, 15:00

Leid tun mir die Leute die in den letzten Jahren ihre teils noch gar nicht so alten Dieselfahrzeuge ausmustern musste, weil sie nur ne gelbe order rote Plakette bekommen haben, sich fuer viel Geld einen neuen Karren gekauft haben der dann jetzt de facto genauso viel Mist in die Luft pestet wie der alte Wagen.

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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von kolofonium » 23.09.2015, 15:52

Nun, Herr Sommerschnaps wird jetzt vielleicht Rosen züchten, was ich persönlich sowieso für sinnvoller halte als seine bisherige Beschäftigung.

Und für die Indianer vom VEB Volkswagen wird es jetzt wohl schlecht aussehen mit dem Weihnachtsgeld. Ich glaube aber nicht, daß jemand hungern oder frieren muß.

Viel mehr wird nicht passieren, die Welt dreht sich weiter und mit ihr Lug und Trug und Dieselruß (den ich schon vor 5 Jahren abgeschafft habe).

Gruß
kolo

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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von jany » 23.09.2015, 15:59

soweit ich weiß sind ausschließlich die ami-karrenbetroffen. die basissoftware ist zwar bei allen gleich, aber der spezielle softwareanteil ist nur bei den amis drin.
aber sollen die mal alle karren durchchecken.... in ein paar monaten sind dan auch die anderen hersteller dran...

das ist auch ein guter aufhänger ttip mal auf eis zu legen bzw den export von flüchtlingen zum mitverursacher mit anzudiskutieren :muaha
grüße jany ;-)

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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von caravelle c » 23.09.2015, 16:16

VW dachte halt, es geht ohne Harnstoff beim Golf, um die strengeren US Grenzwerte einzuhalten. Im Vergleich zu der deutschen Version des Golf hat es mich schon länger gewundert, warum die Leistungswerte in PS gleich waren. Beim BMW 328d in den USA wurde durch die Abgasnachbehandlung um die 190PS erreicht. In Deutschland hat der gleiche Motor 218PS. Das wollte wohl VW nicht, diesen großen PS Verlust. Das ist der ganze Hintergrund der Geschichte

ehemaliger User X

Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von ehemaliger User X » 23.09.2015, 16:35

11 millionen Diesel-PKW Weltweit sind betroffen, die VW eigentlich zurücknehmen MUSS, weil se sonstwieviele Gesetze gebrochen haben.


Wird natürlich nicht passieren. Und wenn ja, gibts ein Rettungspaket vom Staat dass das Griechenlandpaket alt aussehen lässt. Aber ist ja schließlich für DEUTSCHE.

:kotz

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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von Marcus BULLIZEI » 23.09.2015, 17:00

Heiner DJ Ultimate hat geschrieben:Hallo Leute,

die Abgasdaten zu manipulieren und dann die Fahrzeuge als besonders "clean" zu bewerben ist ja schon eine ziemlich dreiste Nummer.
Auf die Idee muss man erst mal kommen.
Der Schaden, der dadurch für "Made in Germany", Deutschland als Hochtechnikstandort und das Bild von Deutschland allgemein in
der Welt angerichtet wurde ist mit ein paar Milliarden Strafzahlung nicht gutzumachen.
Gruß,

Heiner

Wetten, VW ist da nicht der einzige Hersteller, der sowas macht?

Und hat sich mal jemand gefragt, warum da in USA jemand (Uni oder wer auch immer WIRKLICH dahinter steckt!) so ne "Kontrollaktion" durchführt und "gaaanz zufällig" (wers glaubt!!!) sowas aufdeckt?!?! Und was genau wurde da gemessmanipuliert?? Und durch die Presse "skandalös!!!" aufgebauscht?? Und warum dafür als erstes eine der am meisten verkauften AUSLÄNDISCHEN Fahrzeugmarken "getestet" wurde?!?! Der US-Fahrzeug-Industrie solls ja auch nicht grad gut gehen. Und da ist die "böse, qualitativ hochwertige" Konkurrenz ausm Ausland vielleicht jemandem ein Dorn im Auge gewesen?? :-)
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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von *Wolfgang* » 23.09.2015, 17:04

Lorenzen hat geschrieben:....


Wird natürlich nicht passieren. Und wenn ja, gibts ein Rettungspaket vom Staat dass das Griechenlandpaket alt aussehen lässt. Aber ist ja schließlich für DEUTSCHE.

:kotz

Na, das müsste ja nicht das schlechteste sein, dann bliebe das Geld wenigstens im Land... :mrgreen:

Eigentlich ist die Sache ja bis zu einem gewissen Grad nachvollziehbar: die Legislative gibt die Randbedingungen vor und die Industrie versucht (sollte sie zumindest) diese Parameter einzuhalten. Allerdings kommt man irgendwann mal an einen Punkt an welchem noch strengere Normen nicht mehr ohne weiteres eingehalten werden können. Dies, und die Tatsache, daß - je höher diese Anforderungen sind - deren Umsetzung unverhältnismäßig teuer ist, führen regelrecht dazu daß für Betrug Tür und Tor geöffnet wird. Man muß nur mal schauen wieviele Komponenten in Autos verbaut sind die nicht existentiell zur Fortbewegung nötig sind (gilt natürlich nicht nur für diejenigen zur Einhaltung der Abgasemissionen sondern auch für Luxusequipment).

Im Umkehrschluß müsste eigentlich der ganze Käse auf ein erträgliches Maß reduziert werden, dies gilt natürlich gleichermaßen für die Umsetzung schwachsinnigster Umweltzonen und vergleichbarem Unfug. Alle paar Jahre erhöht man die Anforderungen und wundert sich, daß irgendwann alle Karren so kastriert sind, daß sie nur noch mit Anabolika und Tricksereien am laufen zu halten sind.

Ich meine das läuft alles in eine völlig falsche Richtung. Ich möchte allerdings keinesfalls mit dem Geschriebenen VW (oder andere Konzerne) in Schutz nehmen, sie haben betrogen und das muß geahndet werden. Richtigerweise hätte man hier mit dem Gesetzgeber zusammenarbeiten müssen um klarzumachen, daß eben ein Punkt erricht ist an welchem Verbesserungen kaum mehr durchführbar sind.
Viele Grüße

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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von Hannes » 23.09.2015, 18:07

Marcus BULLIZEI hat geschrieben:
Heiner DJ Ultimate hat geschrieben: Wetten, VW ist da nicht der einzige Hersteller, der sowas macht?

Und hat sich mal jemand gefragt, warum da in USA jemand (Uni oder wer auch immer WIRKLICH dahinter steckt!) so ne "Kontrollaktion" durchführt und "gaaanz zufällig" (wers glaubt!!!) sowas aufdeckt?!?! Und was genau wurde da gemessmanipuliert?? Und durch die Presse "skandalös!!!" aufgebauscht?? Und warum dafür als erstes eine der am meisten verkauften AUSLÄNDISCHEN Fahrzeugmarken "getestet" wurde?!?! Der US-Fahrzeug-Industrie solls ja auch nicht grad gut gehen. Und da ist die "böse, qualitativ hochwertige" Konkurrenz ausm Ausland vielleicht jemandem ein Dorn im Auge gewesen?? :-)
Angeblich war es so, dass dieses Problem zuerst bei einer Forschungsarbiet in .de aufgefallen ist. Da wurden die Abgase während der Fahrt gemessen und es ist aufgefallen, dass da immer wieder leichte negative Abweichungen waren.
Die Frage wurde an ein US-Institut weitergeleitet und dort dann die massiven Abweichungen gefunden, dort sind ja die Normen strenger.

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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von 3t3 » 23.09.2015, 18:08

Lustige Diskussion,

dabei hat VW doch nur gemacht, was (wir) alle machen: die Spielregeln so ausnutzen, dass man den groessten Erfolg hat. Mich wuerde mal interessieren, ob es ein Gesetz gibt, dass verbietet, dass ein Fahrzeug in bestimmten Farsituationen besonders wenig Sprit verbraucht oder Abgase erzeugt. Dass die Hersteller die Fahrzeuge auf die verschiedene Pruefzyklen optimieren ist genauso normal wie unsere eigene Optimierung der Steuererklaerung auf die aktuelle Gesetzgebung. Gut, VW hat anscheinend ein wenig zu gezielt optimiert, aber: wo ist die Grenze des Zulaessigen?

Gruesse,
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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von *Wolfgang* » 23.09.2015, 18:54

Die Grenze des Zulässigen dürfte sicherlich da liegen, wo spezielle Vorrichtungen und Maßnahmen eingebracht werden um das Zulässige zu umgehen. Simples Beispiel: Mofa mit per Schalter zu aktivierenden Drehzahlbegrenzers. Sinngemäß ist es das gleiche - während eines Prüfzyklus werden die Parameter eingegrenzt (wenn auch händisch), ausserhalb werden diese ausser Kraft gesetzt.
Viele Grüße

Wolfgang

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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von Schnibble » 24.09.2015, 08:45

*Wolfgang* hat geschrieben: Eigentlich ist die Sache ja bis zu einem gewissen Grad nachvollziehbar: die Legislative gibt die Randbedingungen vor und die Industrie versucht (sollte sie zumindest) diese Parameter einzuhalten. Allerdings kommt man irgendwann mal an einen Punkt an welchem noch strengere Normen nicht mehr ohne weiteres eingehalten werden können. Dies, und die Tatsache, daß - je höher diese Anforderungen sind - deren Umsetzung unverhältnismäßig teuer ist, führen regelrecht dazu daß für Betrug Tür und Tor geöffnet wird. Man muß nur mal schauen wieviele Komponenten in Autos verbaut sind die nicht existentiell zur Fortbewegung nötig sind (gilt natürlich nicht nur für diejenigen zur Einhaltung der Abgasemissionen sondern auch für Luxusequipment).
Ich betrachte die ganze Sache etwas anders.....
Dass die Industrie die Randbedingungen einhält und die Fahrzeuge auf den Testzyklus optimiert -- gut, das ist zwar nicht im Sinne davon.....aber die Spielregeln werden eingehalten. --- jeder sucht aber Schlupflöcher um sich einen Vorteil zu verschaffen (Sonderequipment raus, alle Verbraucher aus....usw. ok, niemand fährt so....aber man könnte so fahren.) --- zusätzlich gelten die Grenzwerte in ALLEN Bereichen und nicht auf dem Prüfstand - der Prüfstand dient eigentlich nur dazu, dies nachzuprüfen ob es überhaupt der Fall ist.
Dass man je nach Betriebspunkt oder Randbedingung kurz überschreitet, kann vorkommen - so wie der Test vom BMW wohl war.
Die Kunst der Entwicklung ist es ja, die Normen einzuhalten (ob jetzt Sinn oder Unsinn, sei dahingestellt)


Allerdings ist es in diesem Fall eine regelrechte Täuschung eine Software einzuspielen die eigentlich die Grenzwerte per se nicht einhält, aber im Falle vom Testzyklus diesen erkennt und dann zurückdreht um der Prüforganisation vorzugaukeln dass alles passt.
Die Krönung ist mit diesen "sauberen" Abgasemission zu werben die eigentlich gar nicht der Fall sind (Wettbewerbsvorteil!).

Zusätzlich kommt noch hinzu (wenn meine Infos richtig sind), sind hauptsächlich die NOX werte viel zu hoch --> dadurch lässt sich der Verbrauch gern verringern (partikelemissionen übrigens auch)
---> Dem Kunden gefällt es: ein supersparsames Auto! (das sieht er ja an der Tanke --> Wettbewerbsvorteil)
Was er aber nicht sieht: im Gegenzug dazu neigt NOX mit UV-Strahlung zur Ozon-Bildung..... das ist aber ein allgemeines Problem.....

Mit den Geräuschemissionen ist es nicht viel anders -- wobei dort wirbt kaum einer, dass sein Fahrzeug extra-leise ist und umweltschädlich in dem Sinne ist es auch nicht --- allerdings gibt es (abgesehen von Motorrädern) keine Krawalltüten mehr...... bzw. wenn, dann wurde meist umgebaut.


Gut dass meine Alltagautos keine VW sind...sonst hätt ich jetzt auch so einen.....
(meine persönliche Meinung zu der Sache)
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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von UluKay » 24.09.2015, 11:02

http://www.spiegel.de/wirtschaft/untern ... 54500.html" onclick="window.open(this.href);return false;

Gruß Kay
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Ach ja, nen Bus und nen Subi hab ich auch noch :-)

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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von ehemaliger User X » 24.09.2015, 13:39

Es ist übrigens nicht nur vw... Und nicht nur Diesel :

http://www.sueddeutsche.de/auto/dieselm ... -1.2661325" onclick="window.open(this.href);return false;

Der bmw 116i übersteigt die messwerte um das 40 fache.

ehemaliger User X

Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von ehemaliger User X » 24.09.2015, 13:59

Hat mir gerade ein bekannter geschickt :
o, hier mal meine Meinung zu dem Thema:

als ehemaliger Maschinentechniker kann ich nur sagen, dass die heutigen Emissionsbegrenzungsgesetze und -regeln absoluter Schwachsinn sind.
In der Presse wird hauptsächlich auf CO2 geachtet. Was ist eine Verbrennung? Eine Oxidation. Was wird in Motoren verfeuert? Eine Kohlenstoff-Wasserstoff Verbindung.
Eine saubere Verbrennung beinhaltet also als Produkt Wasser und CO2. Ein hoher CO2 Anteil ist also GUT, deutet also auf eine effiziente Verbrennung.
Problem ist, dass auf den Absoluten CO2-Wert geachtet wird.
Was macht also ein Autohersteller, wenn dämliche Einheiten wie "CO2 g/km“ eingeführt werden? Er fängt an zu vertuschen. Der Wirkungsgrad wird herabgesetzt um „bessere“ CO2 Abgasnormen zu erfüllen. Dass der Brennstoffverbrauch steigt, die Verbrennung unvollständiger wird, sagt keiner. Umweltfreundlich? no.

NOx Gase entstehen bei hohem Brennraumtemperatur, Diesel brauchen bekanntlich einen hohen Brennraumdruck zur Selbstentzündung, ist also fast unvermeidbar. Durch die Fokussierung auf CO2 leiden die NOx Werte, welche die eigentlichen Umweltbelaster sind. (Ruß, Kohlenmonoxid etc. auch)

Eine Einteilung in g/kW (oder für Laien: PS) wäre äußerst sinnvoll.

Nun zu dem VW-Skandal:
Überrascht mich gar nicht. Jeder 7. Angestellte in Deutschland hat direkt und indirekt was mit der Autobranche zu tun. Was bedeutet das? Macht. Und der Gedanke, dass man über dem Gesetz steht.
Dieser Gedanke wird noch bekräftigt, wenn man die Gesetze selber ins Leben ruft. Autolobby schreit, die Regierungen springen. Wo sind die nötigen Subventionen?
Wer noch meint, Deutschland sei eine lupenreine Demokratie, dem kann ich nur lauthals ins Gesicht lachen.
Es gibt kein Land, in dem die Elektromobilität so deutlich torpediert wurde, wie hier in Deutschland. Keine Normierung der Aufladestecker, NULL Infrastruktur, NULL Innovation aus dem so tollen Deutschland, das angeblich Stolz auf seine Ingenieure ist. Stattdessen wird 15 Jahre zu spät hinterhergeforscht und kleine Firmen aufgekauft.
Dieser CO2 Skandal ist die Ausgeburt der Unfähigkeit der deutschen Autoindustrie sich an die Zukunft anzupassen. Warum auf eine Technologie setzen, die viel Investitionskosten, einen kompletten Umbau der hiesigen Tankstelleninfrastruktur und eine komplette Umstellung der gesamten Industrie bedeutet? Lieber so weiter machen wie vorher. Ach so. Muss aber Grün sein. Die Menschen wollen ja jetzt grüne Autos. Dann türken wir mal eben die Abgaswerte.

Es tauchen weltweit überall Alternativen zu reinen Verbrennungskraftmaschinen auf, Hybrid, rein elektrisch… You name it. Dass da die gesamte Branche unter Druck gerät, immer bessere „sauberere“ Autos zu produzieren, ist normal. Wer aber vehement auf eine Technik setzt, die nun mal Abgas verursacht, viel Geld verdienen will und sich trotzdem als Vorreiter von Technik nennt („Das Auto“), der stößt eben an Grenzen. Dass der Skandal hier vorher keine Wellen geschlagen hat, hat was mit der „lupenreinen“ Demokratie hier in Deutschland zu tun. Mal ganz ehrlich, was sind das für Abgaskontrollen, wo man das bordinterne Gerät der Autos benutzt? Das ist so, als ob die Fifa ein eigenes Anti-Korruptions-Gremium ins Leben ruft unter der Führung Blatters. Ach, das ist ja passiert.

E-Mobilität ist aber auch nicht die einzige Antwort. Um ein Auto mit VKM zu ersetzen muss die Infrastruktur stehen, sonst lohnt es sich nicht. Wer will schon gerne in Industriegebiete fahren, nur um sein Auto schnell zu laden? Oder auf einer Tankstelle übernachten, weil sein Akku leer ist und die Ladesäule nicht kompatibel ist?
Die Herstellungen und Entsorgung der Batterien ist umweltbelastend und wenn das Stromnetz nicht aus 100% Ökostrom besteht, läd sein E-Auto auch nicht CO2-Neutral auf.
Die allgemeine Auffassung von Mobilität muss sich ändern. Im Nahverkehrsbereich und Ballungsräumen sehe ich die E-Mobil Nutzung als DIE Lösung. Alleine wegen den Schadstoffemissionen und der Lärmbelastung. Ohne Subventionen und Sonderregelungen im Straßengebrauch wird das aber nichts. Dennoch brauchen wir Übergangstechnologien, gerade im autoaffinen Deutschland, wo sich die Lieblingsbeschäftigung des Standarddeutschen immer noch auf die stolze sonntägliche Autowäsche beschränkt.
Mobilität geht Hand in Hand mit der Energiewende. Die Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen spielt bei beiden eine zentrale Rolle, meiner Meinung nach.

Lustigerweise hält VW (Audi) dafür die Schlüssel in der Hand:
http://www.audi.de/de/brand/de/vorsprun ... -tank.html" onclick="window.open(this.href);return false;

POWER TO GAS.

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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von Bjoern » 24.09.2015, 14:50

o, hier mal meine Meinung zu dem Thema:

als ehemaliger Maschinentechniker kann ich nur sagen, dass die heutigen Emissionsbegrenzungsgesetze und -regeln absoluter Schwachsinn sind.
In der Presse wird hauptsächlich auf CO2 geachtet. Was ist eine Verbrennung? Eine Oxidation. Was wird in Motoren verfeuert? Eine Kohlenstoff-Wasserstoff Verbindung.
Eine saubere Verbrennung beinhaltet also als Produkt Wasser und CO2. Ein hoher CO2 Anteil ist also GUT, deutet also auf eine effiziente Verbrennung.
Problem ist, dass auf den Absoluten CO2-Wert geachtet wird.
Was macht also ein Autohersteller, wenn dämliche Einheiten wie "CO2 g/km“ eingeführt werden? Er fängt an zu vertuschen. Der Wirkungsgrad wird herabgesetzt um „bessere“ CO2 Abgasnormen zu erfüllen. Dass der Brennstoffverbrauch steigt, die Verbrennung unvollständiger wird, sagt keiner. Umweltfreundlich? no.

NOx Gase entstehen bei hohem Brennraumtemperatur, Diesel brauchen bekanntlich einen hohen Brennraumdruck zur Selbstentzündung, ist also fast unvermeidbar. Durch die Fokussierung auf CO2 leiden die NOx Werte, welche die eigentlichen Umweltbelaster sind. (Ruß, Kohlenmonoxid etc. auch)

Eine Einteilung in g/kW (oder für Laien: PS) wäre äußerst sinnvoll.

uhhh *schauder*
Also:
CO2 in g/km zu messen ist SEHR sinnvoll.
Warum?
Damit spielt weder das Fahrzeuggewicht oder Leistung eine Rolle.
g/PS würde ja bedeuten, das ein T3 mit JX 40% mehr ausstoßen darf als ein T3 mit CS.

Da ist g/km schon wesentlich besser.
Natürlich heißt das aber auch, dass ein T3 genauso viel ausstoßen darf wie ein Polo.
Und da liegt das Problem, die Normen sind bei Kleinwagen relativ gut einzuhalten, aber bei nem SUV? :muaha
Find ich aber eher gut. SUV etc dürfen ruhig kräftig kosten, hab ich überhaupt kein Problem mit ;-)

Zum Rest:
Es gibt keine Möglichkeit, den CO2 Wert zu verringern mit einer unvollständigen Verbrennung, die nicht sofort dazu führt, dass man über irgendeinen anderen Grenzwert kommt. Mal abgesehen davon, dass das auch thermodynamisch kaum anzustellen ist, ohne dass der Verbrauch explodiert.
Es ist allerdings leider tatsächlich so, das NOx-Ausstoß und PS-Ausbeute (pro L Hubraum, NICHT VERBRAUCH!) ein klassischer Zielkonflikt ist. Je mehr Diesel man in seine 2l presst, desto mehr Leistung pro Hubraum, aber auch desto höhere Verbrennungstemperatur und NOx. Das kann man lösen wie BMW (Drosseln..) oder wie VW (drosseln nur auf dem Prüfstand).

Stellt sich halt die Frage, ob man wirklich 200PS für nen Golf braucht, oder ob 100 reichen. Oder man verbaut halt wieder größere Motoren, mit denen geht auch viel Leistung ohne viel NOx...

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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von Fränkie » 25.09.2015, 07:13

Wenn so eine Saubdurchs Medien-Dorfbgetriwben wird fragt man sich irgendwann wem nützt es ein längst bekanntes "Geheimniss" so wirksam zu publizieren. Eine mögliche Antwort findet sich hier:http://mobil.n-tv.de/wirtschaft/Mr-Dax- ... 02516.html

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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von Schnibble » 25.09.2015, 07:52

Bjoern hat geschrieben:
(...)

Zum Rest:
Es gibt keine Möglichkeit, den CO2 Wert zu verringern mit einer unvollständigen Verbrennung, die nicht sofort dazu führt, dass man über irgendeinen anderen Grenzwert kommt. Mal abgesehen davon, dass das auch thermodynamisch kaum anzustellen ist, ohne dass der Verbrauch explodiert.
Es ist allerdings leider tatsächlich so, das NOx-Ausstoß und PS-Ausbeute (pro L Hubraum, NICHT VERBRAUCH!) ein klassischer Zielkonflikt ist. Je mehr Diesel man in seine 2l presst, desto mehr Leistung pro Hubraum, aber auch desto höhere Verbrennungstemperatur und NOx. Das kann man lösen wie BMW (Drosseln..) oder wie VW (drosseln nur auf dem Prüfstand).

Stellt sich halt die Frage, ob man wirklich 200PS für nen Golf braucht, oder ob 100 reichen. Oder man verbaut halt wieder größere Motoren, mit denen geht auch viel Leistung ohne viel NOx...
bei einer unvollständigen Verbrennung schiessen die HCs sowie die Partikelemissionen hoch.... bzw. irgendwann wird der Feinstaub zu Briketts -- hat den vorteil, die kann man aufsammeln :lol: (achtung: scherz) --- der Partikelfilter ist auch so eine Sache, blauer Rauch steigt auf, der Hintermann erstickt.....

Nox und PS-ausbeute wirkt sich in der Praxis auf den Verbrauch aus - das der Wirkungsgrad beachtlich steigen kann.

Zur Frage mit den Motorleistungen. eigentlich braucht man keine 200PS im Golf (oder wie ich im Astra :mrgreen: ), macht aber Spass 8-)
In einem gewissen Sinne schon - die fahrzeuge werden immer schwerer (eigentlich sind es hauptsächlich die Zusatzausstattungen)
Darüberhinaus - die mögliche Leistung vom Motor sagt nichts über die Emissionen oder den Verbrauch aus - untermotorisierung verbraucht teils mehr. kommt aber auch auf das Fahrprofil an.


Grössere (im Sinne von Hubraum) Motoren haben wieder mehr Verbrauch (Reibung) quer durch den Betriebsband als kleingehaltene.

Eigentlich sind kleine aufgeladene Motoren nichts anderes als auf ein grösseren Hubraum aufgepumpt - ich nenn das immer "virtueller Hubraum"
Nachteil: bei der Verdichtung entsteht wärme, diese ist aber im Vergleich zur Verbrennungstemperatur recht gering (der LLK ist eher dafür da, dass man mehr leistung rausholen kann)
Leider sagt die Thermodynamik aber: mit dem (Verbrennungs-)Druck steigt proportional die Temperatur (bei konstante Volumen, Masse und Gaskonstante)
aber man will doch: mehr Druck = mehr Drehmoment (ergibt mehr Leistung).
Dies bedeutet indirekt auch weniger Verbrauch und weniger Emissionen (im Sinne von der Gesamtmenge)
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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von steffbla » 25.09.2015, 08:45

Wundern tut mich das alles nicht.
Jedes Jahr neue Werte die eingehalten werden müssen.
Interessant wären aber auch Japaner und Franzosen.

Theoretisch müssten die betroffenen Fahrzeuge ja die Betriebserlaubnis entzogen werden? Und gleich noch eine Anzeige wegen Steuerhinterziehung hinterher.

Aber mal ehrlich - so eine Software zu entwickeln ist doch Entwicklung!
(diesel ist teufelszeug)
lieber nen kater als ne ziege. :(

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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von bernd68 » 25.09.2015, 09:34

Moin,

bei all diesen ganzen Skandalen und Entscheidungen auf politischer Ebene ist die Frage WOZU und warum gerade jetzt und wem nützt das Ganze DER wichtige Punkt.

Dazu kann man auch mal diesen Artikel lesen:

http://www.n-tv.de/wirtschaft/Mr-Dax-Vo ... 02516.html" onclick="window.open(this.href);return false;

Ich selber habe schon Dinge erleben dürfen wo wir - die Öffentlichkeit - richtig verschaukelt wurden; wirklich skandalöse Vorgänge nicht ans Tageslicht gekommen sind - oder eben verdreht - oder eben harmlose Vorgänge geopfert wurden um jemanden stolpern zu lassen - die wirklich großen Brocken blieben in der Schublade weil ganz viele dran richtig gut verdient haben - und das gibt man nicht soo leicht auf.

Jetzt ist hier die Frage was ist der Skandal: die Abgaswerte bei einigen VW oder wie mit diesem Fakt umgegangen wird?

Gruß Bernd

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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von vangoosen » 25.09.2015, 10:23

Meines Erachtens ist die ganze Aufregung extrem überzogen und wird von den Medien künstlich hochgepusht.

Warum wird auf VW so rumgehackt? Weil in jedem Artikel darüber etwas über Schadensersatz steht und 11 Millionen Fahrzeuge betroffen sind. Anders als bei anderen Skandalen (Airbag etc.) die nur bei einem kleinen Personenkreis zu wirklichen Schäden geführt hat, freut sich ein jeder (vor allem in den klagewütigen USA) Geld vom momentan noch größten Autobauer der Welt zu bekommen.

NOx sind schädlich, keine Frage, sogar lokal direkt schädlicher als CO2. Neben dadurch entstehenden saurem Regen und Smog sind NOx viel mehr teibhauswirksame Gase als CO2. Hauptaugenmerk der Presse und der Medien sind in der Vergangenheit aber vorwiegend der CO2 oder bei Dieseln der Rußausstoß gewesen. Die Messwerte in unseren Umweltzonen (für jeden einsehbar) übersteigen aber nicht den Feinstaubausstoß oder anderes, sondern die Übertritte der Grenzwerte sind regelmäßig immer wieder NOx.

Wie kann man den Stickoxiden nun Einhalt gebieten? NOx ist so ziemlich der einzige Schadstoff, der bei Lambdawerten knapp Richtung mager (1,1 - 1,4) sehr hoch ist und mit fetter werdendem Gemisch wieder absinkt. Für Ottomotoren war das lange Zeit nicht so das große Problem, bis Magermix oder Schichtladungsmotoren eingeführt wurden, die in den besagten Bereich kommen. Dies macht einen für Ottomotoren unüblichen Stickoxidkat notwendig, der von den Käufern nur widerwillig bezahlt werden will, da man ja CO2 mindern möchte und nicht andere Gase. Bei mager laufenden Motoren ist natürlich marketingwirksam der CO2 Ausstoß gemindert. Dieselfahrzeuge sind prinzipbedingt dauerhaft im mageren Bereich (ab ca. 1,3). Man muss es sich so vorstellen, dass einer festen Luftmenge eine variable Menge an Kraftstoff zugeführt wird. D.h. unter Volllast bewegt sich der Diesel im Bereich 1,3-1,4 (max NOx Bereich), im Leerlauf extrem mager mit sehr hohem Lambda wert. Nun werden in unseren EURO Tests keine Vollgastests gefahren, geschweige denn stark beschleunigt. Für die NOx Minderung im Teillastbereich sind AGR-Ventile (die so manchem Ärger bereiten) und auch SCR-Kats (mit Harnstoff) notwendig, deren Wirkungsgrad ist jedoch bei Volllast entweder 0 oder sehr niedrig (Interessiert beim Prüfstand ja nicht). Da es unhandlich ist mit Harnstoffkanistern am Auto zu hantieren, bzw. viele kleinere Tankstellen die Gebinde bestenfalls in LKW Größe haben, sind solche Sachen uninteressant für den Endkunden. Wer will schon alle 10 000km liegenbleiben, weil das Auto sperrt (per Gesetz vorgeschrieben) wenn der Harnstofftank leer ist, wobei dieser Stoff nicht existenziell für den Motorlauf ist?

Betrug ist aber Betrug. VW Steuergeräte erkennen einen Prüfstandslauf und stellen ein wirklichkeitsfremdes Kennfeld ein. Meines Erachtens jetzt aber kein direkt schwerwiegendes Vergehen, wie defekte Airbags, am Bremsen hindernde Fußmatten oder sperrende Zündschlösser, die im Ernstfall direkt Leben kosten. Man muss sich klar machen bis inkl. Euro 2 war kein NOx Grenzwert vorgegeben! D.h. PKW bis Baujahr 2000 können dahingehend alles in die Luft pusten! Wenn man sich das alles vor Augen führt und den guten, von bernd68 gefundenen, N-TV Artikel liest, ist der ganze Bohei darüber total überzogen und dient Autobauern allen voran aus den USA wieder Marktanteile zu ergattern. Gebt mal Coal Rollers bei Y-Tube ein, dann seht ihr, was Amis unter Diesel verstehen, und wie der NOx Ausstoß durch die Medien aufgepusht auf die Masse an Endkunden wirkt.

VW sollte m.E. seine Strafe zahlen und zwar in einer Höhe die nicht nur wehtut, sondern auch andere von einer solchen Praxis abhält, aber die Henne schröpfen bis zum geht nicht mehr deswegen finde ich komplett überzogen. Ich glaube nicht, dass sich jemand ein Auto kauft, weil speziell NOx niedrig ist und sich nun betrogen fühlt. (okay Euro 5 oder 6 kann ich verstehen, da aber nur wegen der Feinstaubplakette grün)

Gruß
Frank

PS: Eine Anektdote aus meinem Studium, obs nur ne Legende ist oder wahr ist kann ich aber nicht unterschreiben. Mir wurde erzählt, dass schon in den Anfängen der Prüfstandsläufe zur Emissionsermittlung in den 50er/60er Jahren in Kalifornien getrickst wurde. Damals hatten (die vorwiegend amerikanischen Hersteller wohlgemerkt) einen Schalter in die Tür eingebaut. Wenn das Fenster nun runtergefahren wurde, wurde die Verbrennung zu einem leistungs- und emissionsärmeren Kennfeld umgestellt. Warum das ganze? In Kalifornien haben alle Klima und die Fenster bleiben oben, der Prüfer musste jedoch seinen Computer durch das offene Fenster bedienen. :roll:

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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von ArCane » 25.09.2015, 11:55

Die Frage ist eher:

wo wird heutzutage nicht getrickst, beschissen und manipuliert?
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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von Lupao » 25.09.2015, 13:51

Vorweg, es ist nicht in Ordnung so zu tricksen aber das Theater das nun abgezogen wird ist unangemessen.

Als Beispiel zu GM, da kamen über 100 Menschen durch defekte und falsch konstruierte Zündschlößer ums leben.
Das ist es Wert einen großen Aufwasch zu veranstalten denn hier starben als direkte Folge Menschen.

Kommt jetzt nicht wegen der Umweltverschmutzung durch die nicht Euro6 Fahrzeuge,
wenn man so käme müßte man grundsätzlich woanders ansetzen.


Nur nebenbei, bei den Normverbräuchen wird doch genauso beschissen, die Angaben in den USA stimmen auf 2 Prozent und bei uns weichen die Verbräuche bis zu 70 Prozent ab !
Das ist eine echte Sauerei denn das geht direkt an meinen Geldbeutel !
Viele Grüße
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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von *Wolfgang* » 25.09.2015, 17:27

Bei den "Normverbräuchen" ist es ja so, daß der Zyklus genau vorgegeben wird. Wirklichkeitsfremd, man kann lediglich im direkten Vergleich zw. verschiedenen Fahrzeugen erkennen ob ein bestimmter Typ eher sparsam ist oder nicht. Das gilt so aber ja für alle Hersteller gleichermaßen. Allerrdings wäre es mehr als angebracht wenn man sich hier endlich mal dazu durchringen könnte einen Zyklus festzulegen, welcher sich näher an die Realität anlehnt. Das wäre Sache des Gesetzgebers der letztlich ja sehr genau weiß daß Prüfstandlauf und realer Straßenverkehr genausoviel gemein haben wie schwarz und weiss.

Gezielt ein Programm zu hinterlegen, welches unter den gesetzlich verankerten Vorgaben die Parameter dergestalt verändert daß die Werte eingehalten werden ist nicht in Ordnung und muß geahndet werden. Durchaus möglich daß andere Hersteller als VW das auch gemacht haben, deshalb müssen sie genauso abgestraft werden wenn sich dieser Verdacht bestätigt. Ein erster Hinweis könnte ja sein, daß die direkte Konkurrenz sich sehr still (vielleicht zu still?!?) verhält.

Btw: betrogen werden ja hierdurch auch "Altwagenfahrer". Sie zahlen quasi eine Strafteuer weil ihre Autos "schmutziger" sind als aktuelle Fahrzeuge. Die Grundlage für diese günstige Versteuerung liegt ja nun eigentlich nicht mehr vor, daher könnte man ja mal versuchen die zuviel gezahlte Kfz-Steuer einzuklagen... ;-)
Viele Grüße

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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von newt3 » 25.09.2015, 17:53

ich glaub nicht, dass die eu und das kba hier ernst machen und die betriebserlaubnis entziehen.

eher wird man von vw strafzahlungen verlangen.

desweiteren:
vw bekommt ja sicher auch erstmal die möglichkeit nachzubessern. evtl läßt sich die karre leistungsmäßig so beschneiden, dass sie die normen einhält, sich eben wie auf dem prüfstand verhält. dann kann der kunde ja immernoch klagen er hätte zu wenig leistung (oder sich das ganze eim tuner wieder aufheben lassen...)

------------------
gm und mercedes haben wohl gesagt sie würden nicht betrügen. nunja, warten wirs mal ab.
es gibt ja stimmen die verlangen, dass alle fahrzeuge getestet werden.
ich glaube ganz ehrlich nicht daran, dass man sich von amts wegen, diese mühe für alte fahrzeuge machen wird.
wenn man es bei alten macht und eben reihenweise abe's erlöschen läßt kommt das wie eine zwangsenteignung rüber (oder von der anderen seite her betrachtet wie ein erneutes subventionsprogramm für die autoindustrie weil diese leute ja dann andere autos kaufen müßte, die meisten wohl neue). das können selbst die grünen nicht wollen, dass schonwieder zig tausende neuwagen gekauft werden müssen (während die alten bekanntlich irgendwo auf dem planeten weiterlaufen).

wenn man es bei neuen macht, macht das sinn! man hat es ja nunmal festgestellt und warum sollte man weitere mangelhafte fahrzeuge in den verkehr bringen.
aber selbst das ist ein schwieriges thema: die fahrzeuge werden dann halt dort verkauft wo die normen nicht so streng sind. russland, naher osten, afrika, oder auch einfach nicht eu länder (was hat zb norwegen oder die schweiz da für vorgaben).
mann kann es also eigentlich auch nicht wollen, dass jetzt ein teil der dieselneuwagen (wenns nur vw ist wäre es vertretbar, wenns doch viele sind wirds zum problem) quasi am markt fehlt (was für den kunden lange lieferzeiten zufolge hat usw).

ich denke es wird auf strafzahlungen hinauslaufen. fahrzeuge die optimiert werden können werden optimiert. welche bei denen das nicht geht werden abverkauft.

---------
interessant wird auch das thema wettbewerb:
wenns wirklich vw betrifft und zb mercedes und opel nicht so hat sich vw wohl klar einen wettbewerbsvorteil verschafft.
da könnten die anderen jetzt quasi gegen vorgehen. (vermutlich werden sie das aber nicht tun. der konkurrenz ans bein pinkeln kommt nämlich vor der eigenen kundschaft auch nicht gut an).

-----------
traurig auch die rolle unseres verkehrsministers:
der macht ja förmlich den eindruck als sei er völlig handlungsunfähig.
wenn er die diesel wirklich für dreckig hält soll er doch die steuerliche bevorteilung des kraftstoffs bitte mal verändern. wird er nicht tun.
wenn die richtlinien mit halbwegs vertretbarem aufwand einzuhalten sind soll er sie lockern (das wäre zwar ein geschenk für vw und sämtliche umweltverbände würden aufschreien aber es würde durchsetzungskraft zeigen).
offenbar hat er auch keine idee wer denn kontrollen fürr ihn durchführen kann.
ein stück weit ist es doch auch den prüforganisationen zuzuschreiben, dass das ganze so lange funktioniert hat. die hätten ja von selbst auch mal prüfen können was denn währen der fahrt passiert. evtl haben sie das gar aber niemand hat sie für voll genommen.
vielleicht auch mal die harte keule auspacken und fahrzeuge mit normverbrauch über 8 litern komplett verbieten (strafzölle helfen ja nicht. da werden solche fahrzeuge ja umso mehr zum statussymbol...)

------------
letztendlich ist das auch ein prima ablenkthema.
man braucht ja nur mal schauen wo auf der welt es tatsächlich brennt.

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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von Lupao » 25.09.2015, 19:12

@*Wolfgang*

Die Normverbräuche werden in den USA eben nicht über die im Testzyklus ermittelten Werte angegeben sondern über Realverbräuche, darum geht es mir.
Würden die nicht recht genau stimmen würden die Amis wie verrückt klagen, dies wird dadurch vermieden.
Viele Grüße
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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von *Wolfgang* » 25.09.2015, 19:43

@Rüdiger: das wäre auch das einzig richtige bei uns hier! Diese Prüfstandläufe bzw. die derzeiten Zyklen sind Käse weil nicht sonderlich aussagekräftig.

@newt3: da gebe ich Dir recht, bin mal gespannt was da noch kommt!
Viele Grüße

Wolfgang

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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von Bullfred » 25.09.2015, 19:54

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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von Toast07 » 25.09.2015, 20:46

kleine Anekdote zum Thema:

fahr ich heute mitm Bus zum Sport, kommt der Radio-Mensch plötzlich mit folgender Frage:
"(sinngemäß)... fahren Sie selbst gerade einen VW?... *pause*
... fahren Sie eventuell sogar einen Diesel?..."
man konnte förmlich das damdamdaam im Hintergrund hören... :roll:

da musste ich in meinem 92er Diesel schon ein wenig schmunzeln :muaha
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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von mowagman » 25.09.2015, 22:23

Wenn ich einen Motorumbau vornehme oder ein Auto aus den US importiere muss ich ein Abgasgutachten machen lassen. Mein 7.3 Donnerdiesel wird bei der AU bis zur Abregeldrehzahl hoch getreten und kommt immer so gerade eben rüber . Wie kann so ein Betrug dann so millionenfach geschehen? Und wem nützt eine Strafzahlung? Bekommt der einzelne Auto Käufer einen Teil des Bußgeld ab? Und warum werden Arbeiter aus der Produktion entlassen wenn der Vorstand Mist gebaut hat? Geben Aufsichtsrat und Vorstand dann etwas von ihren Millionengehältern ab?

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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von ArCane » 25.09.2015, 22:44

Wem nutzt die Strafzahlung?

Ich würde mal sagen Griechenland oder anderen Ländern, die nachfolgen. Oder aber den Flüchtlingen...

Ich bin auch der Meinung, dass dies ein top Thema ist, um von einer anderen Sache abzulenken. Aber es lohnt sich nicht darüber aufzuregen, man kann nämlich gar nix dagegen tun.
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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von bernd68 » 26.09.2015, 03:22

ArCane hat geschrieben:Ich bin auch der Meinung, dass dies ein top Thema ist, um von einer anderen Sache abzulenken. Aber es lohnt sich nicht darüber aufzuregen, man kann nämlich gar nix dagegen tun.
Jupp!

Wer die Welt verstehen möchte dem empfehle ich diesen Film: https://www.youtube.com/watch?v=ruAqul1jPlw" onclick="window.open(this.href);return false;

Genau so funktioniert das und zwar nicht erste seit gestern.

Gruß Bernd

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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von Drucksofa » 26.09.2015, 10:32

nomansland hat geschrieben:Tja, aus "Qualität made in Germany" wird jetzt "beschiss aus Germany"...
Das bestärkt mich darin, dass mein aktueller Neuwagen (2014) nicht von VW ist und der nächste Neuwagen garantiert auch kein VW sein wird...


gesendet mit schnurlos-Telefon und tabadingens...
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Ich bin der Meinung das es keinen Einzigen gibt der ehrlich ist.....keiner!
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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von *Wolfgang* » 26.09.2015, 12:09

Drucksofa hat geschrieben:
nomansland hat geschrieben:Tja, aus "Qualität made in Germany" wird jetzt "beschiss aus Germany"...
Das bestärkt mich darin, dass mein aktueller Neuwagen (2014) nicht von VW ist und der nächste Neuwagen garantiert auch kein VW sein wird...


gesendet mit schnurlos-Telefon und tabadingens...
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Das macht es aber nicht richtiger wenn mehrere was falsches tun....
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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von DaBen » 26.09.2015, 12:24

So gesehen sollte das nicht überraschen. Denn "Beschiss" gibt es z.B. bei Smartphone und Grafikkarten Herstellern schon länger. Auch dort erkennt das System eine Testbedingung und schaltet dann einen Gang hoch.
Das nun auch Fahrzeughersteller täuschen mag neu sein, aber wie gesagt: wundern sollte man sich nicht.

Grüße
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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von UluKay » 02.10.2015, 09:21

Der Wahnsinn geht weiter:

http://www.heise.de/tp/artikel/32/32296/1.html" onclick="window.open(this.href);return false;

Gruß Kay
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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von ehemaliger User X » 02.10.2015, 09:58

Is das geil.

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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von Schnibble » 03.10.2015, 09:48

*Wolfgang* hat geschrieben:Btw: betrogen werden ja hierdurch auch "Altwagenfahrer". Sie zahlen quasi eine Strafteuer weil ihre Autos "schmutziger" sind als aktuelle Fahrzeuge. Die Grundlage für diese günstige Versteuerung liegt ja nun eigentlich nicht mehr vor, daher könnte man ja mal versuchen die zuviel gezahlte Kfz-Steuer einzuklagen... ;-)
der Punkt ist doch (insofern ich die sache richtig aufgenommen haben) dass der Motor eigentlich nicht schmutziger ist - grundlegend.

Wichtig:
Auf dem Prüfstand hält der Motor die geforderten Emissionen ein!
Also kann der Motor sauber arbeiten - genau wie die normverbräuche, die sollten ja unter den gleichen "korrekten" Prüfstandsbedingungen reingefahren worden sein


erst im Nachhinein wird der Motor "aufgezogen" mit abgeänderten Kennfeldern (nennen wir es "Chiptuning" mit Prüfstandserkennung: sobald erkennt --> anderer Datenstand)
Der Verbraucher freut sich über ggf. mehr Kawumms (Leistung/Drehmoment) und über einen tatsächlich niedrigen Verbrauch (Wettbewerbsvorteil?) auf der Strasse.


Was passiert wenn nun zurückrudert ("nachbessert"):
(abhängig davon, was vorher geändert wurde...ich vermute man hat grosszügig an der NOX-schraube gedreht)
--> weniger Drehmoment, dadurch mehr Verbrauch, mehr Partikel -->öfters regenerieren vom dpf = wieder mehr verbrauch.
Sollte man das fehlende Drehmoment ausgleichen wollen.... wieder mehr Spritverbrauch (möglich -- hängt davon ab, was und wieviel alles manipuliert wurde)

( :-bla fairerweise: sehr einfach dargestellt....das stimmt nicht ganz so, soll nur eine Richtungs-idee geben)

....jedenfalls der Dumme bei der Sache ist immer wieder der Endkunde.



Ein Glück, dass ich vor paar Jahren die Stelle als Diesel-Applikationsingenieur (STG-applikation) nicht angenommen hatte 8-)
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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von Bjoern » 04.10.2015, 13:26

Nein.

Durch die Veränderungen nimmt die maximale Leistung ab, die Effizienz und Sauberkeit aber zu!
Dh man verliert vll das Beschleunigungsduell an der Ampel und man kann nur noch mit 180 statt 200 über die Autobahn knallen, für den Geldbeutel wäre es aber von Vorteil.

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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von *Wolfgang* » 04.10.2015, 21:49

Die Software wurde ja nicht zum Spaß aufgespielt, klar. Für den Prüfstandslauf werden alle wichtigen Kenngrößen so kastriert daß die Sollwerte eingehalten werden. Bei "freier" Fahrt spielt das alles keine Rolle mehr, das Ding pestet hinten raus wie blöd. Also offensichtlich Betrug, denn das ist nicht Sinn der Sache. Nun kam aber der ganze Schmuh raus. VW wird also doch sicherlich eine angepasste Software aufspielen müssen. Das bedeutet einerseits daß die betroffenen Fahrzeuge hinterher vermutlich laufen wie ne 50-jährige Kuh mit Asthma und drei Beinen - zumindest im Vergleich zu vorher. Hier gehe ich mal davon aus daß VW wahrscheinlich viele Fahrzeuge zurücknehmen muß da zugesicherte Eigenschaften infolge der Trickserei und deren Beseitigung nicht mehr vorhanden sind. Vielleicht lassen sie sich von Kunden auch ein Schriftstück unterzeichnen daß diese nach SW-Aktualisierung (und evtl. kleinen "Geschenken"...) keine Wandlung der Kaufverträge vornehmen. Andererseits könnte ich mir vorstellen, daß es die "alte" Software durch irgendwelchen dubiosen Quellen weiterhin gibt und diese sicherlich von vielen Besitzern wieder installiert wird. Tja, und das ganze gilt ja wohl auch für Audi, Seat und Skoda. Gut gemacht VW! :kotz Aber Hauptsache die kleinen Händler wegen Nichtigkeiten abgemahnt. Aber das ist/war ja ein anderes Thema...

Das sind zumindest meine Gedankengänge zu diesem Thema.
Viele Grüße

Wolfgang

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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von Schnibble » 05.10.2015, 06:24

Bjoern hat geschrieben:Nein.

Durch die Veränderungen nimmt die maximale Leistung ab, die Effizienz und Sauberkeit aber zu!
Dh man verliert vll das Beschleunigungsduell an der Ampel und man kann nur noch mit 180 statt 200 über die Autobahn knallen, für den Geldbeutel wäre es aber von Vorteil.
Die max. Leistung/drehmoment wird wohl abnehmen - aber wurde denn nicht über die ganze Bandbreite angepasst?
Dass mit der Veränderung der Wirkungsgrad zunehmen soll halte ich für widersprüchlich.
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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von Bjoern » 05.10.2015, 15:22

NOx entsteht primär bei extrem hohen Temperaturen.

Und die höchsten Temperaturen entstehen beim Diesel wann?
Genau - Vollgas.
Will man NOx limitieren beim Diesel spritzt man weniger ein.
Damit hat man dann ein wenig Leistungsverlust.

So und nun zum Thema Kraftstoffverbrauch.
Der größte Verlust von Verbrennungsmotoren wird (egal bei welchem) durch innermotorische Reibung erzeugt.
Wieviel Leistung abgerufen wird, ist dabei in einem sehr großen Bereich recht wumpe. Erst bei kurz vor Vollgas kommt es zu nennenswerten Verlusten durch die höhere Auspufftemperatur + unsaubere Verbrennung. Also genau in dem Bereich, in dem dann auch NOx erzeugt wird. Bei unserem guten alten JX dürfte die höchste Effizienz bei ca 80% Gas liegen, bei sehr hohen Drehzahlen eher Richtung Vollgas (einfach weil die Reibung noch größer wird).

Je größer der Motor, desto mehr Reibung.
Deshalb ist es theoretisch sinnvoll, möglichst kleine Motoren einzubauen, die dann bei möglichst hoher Last betrieben werden.
Da dieser Ansatz beim JX so konsequent durchgezogen wurde :tl , verbraucht ein Dieselbus auch nur 7-8l.
Wäre da ein 3l Diesel drin wären es wohl >10l bei gleicher Geschwindigkeit.

Zusätzlich kommt dann noch so Spaß dazu, wie das bei zu kleinen Zylindern die Verlustleistung über die Außenwand zu hoch wird während zu große Zylinder zu heiß werden. Deshalb ist der durchschnittliche Zylinder 400-500ml groß und es werden Dreizylinder gebaut.

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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von T3_Reloaded » 05.10.2015, 15:27

Hier noch ein paar interessante Gedanken.... :mrgreen:

http://www.n-tv.de/wirtschaft/Mr-Dax-VW ... 02516.html" onclick="window.open(this.href);return false;
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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von Wbxbulleye » 05.10.2015, 21:12

Was halte Ich davon :gr
NIX!
Jeder bescheisst hier auf Teufel komm raus!
Da hat Mann wieder Einen gefunden....zur rechten Zeit am richtigen Ort!

Das Leben geht weiter.

Wer betügt die Geschellschaft hier nicht?...Einfach mal an die eigenen Ohren fassen!!!!....zwar nicht in grossen Stil....
aber Kleinvieh macht auch Mist!!
...leider hängen da viele Arbeitnehmer mit drinne... :-(
Was nicht gepflegt wird kann auch nicht Heilen

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Roman1986
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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von Roman1986 » 06.10.2015, 11:41

Hallo erstmal in die Runde! Also ich denke der Imageschaden für VW ist enorm. Das wird VW die nächsten 2-3 Jahre bei den Absatzzahlen merken.

Ehrlich gesagt würde es mich nicht wundern, wenn andere Autohersteller ihre Abgaswerte nicht auch manipuliert haben. Am schlimmsten an der ganzen Sache finde ich jedoch, dass das nie jemanden aufgefallen ist :shock: Sowas müsste doch ein Prüfer oder irgendein Automechaniker auf der Welt vorher schon mal aufgefallen sein?!
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Marcus BULLIZEI
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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von Marcus BULLIZEI » 06.10.2015, 18:26

Roman1986 hat geschrieben: Am schlimmsten an der ganzen Sache finde ich jedoch, dass das nie jemanden aufgefallen ist :shock: Sowas müsste doch ein Prüfer oder irgendein Automechaniker auf der Welt vorher schon mal aufgefallen sein?!
Wie denn? Ne moderne AU-Prüfung sieht so aus: OBD-Gerät anstecken, auslesen, wenn kein Fehler -> AU-Test bestanden. Die Fälschungs-Software wird da wohl nicht auffallen, weil sie wohl anscheinend genau dafür gemacht wurde. Und hast du schonmal jemand gesehen, der auch nur einen Handschlag mehr macht, als vom Kunden beauftragt und bezahlt?!? Warum auch. Computer sagt: alles gut. Computer lügt nicht! :-)
BULLIZEIliche Grüße

Marcus

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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von Bjoern » 06.10.2015, 19:20

Sorry aber gibt es hier ernsthaft irgendwen, der daran geglaubt hat, dass die Grenzwerte in der Praxis eingehalten werden?
Das war doch klar, dass die im Messzyklus eingehalten werden und sonst nicht.

Das ist ungefähr genauso, wie dass keiner ahnen konnte, dass die NSA alle abhört.
Oder das TTIP zum Wohle des Verbrauchers ist.
Oder das es unserer Regierung um irgendwas anderes als Geld scheffeln geht und Machterhalt geht.
Oder das die Konflikte im nahen Osten sich nicht einzig und allein um wirtschaftliche Interessen der USA und EU drehen.
Oder das die Griechenlandkrise alleinige Schuld der Griechen ist und nicht einzig zum Zwecke der Niederhaltung des Eurokurses (also mit anderen Wirtschaftssubvention von D) verlängert und verschlimmert wird.

Willkommen in der modernen Welt, wo jeder nur noch an sich selber denkt.

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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von slowly » 06.10.2015, 19:35

Gerad durfte ich erfahren:

"Lieber Volkswagen Kunde,

wir müssen Sie leider informieren, dass der in Ihrem Fahrzeug mit der Fahrgestellnummer W``````````76 eingebaute Dieselmotor vom Typ EA189 von einer Software betroffen ist, die Stickoxidwerte (NOx) im Prüfstandlauf (NEFZ) optimiert. Wir versichern Ihnen jedoch, dass Ihr Fahrzeug technisch sicher und fahrbereit ist!

Wir bedauern zutiefst, dass wir Ihr Vertrauen enttäuscht haben und arbeiten mit Hochdruck an einer technischen Lösung. Volkswagen übernimmt selbstverständlich die Kosten für alle notwendigen Maßnahmen und setzt alles daran, Ihr Vertrauen vollständig wiederzugewinnen.

Ihr Volkswagen Partner wird schnellstmöglich auf Sie zukommen, um Sie über die notwendigen Maßnahmen zu informieren. Sollten Sie keinen Volkswagen Partnerkontakt haben, nutzen Sie bitte unsere Kontaktfunktion auf dieser Website.

Mit freundlichen Grüßen,

Thomas Zahn
Leiter Vertrieb und Marketing Deutschland`"

Für mich persönlich bestehen da jetzt nicht viele Möglichkeiten

1. Mit neuer Software fährt er wie vorher - alles gut
2. Mit neuer Software fährt die Rennsemmel langsamer - und zurück an VW
3. Fährt mit neuer Software gleich ist aber schmutziger - VW zahlt den Unterschied in der Besteuerung
4. Keine neue Software, höhere Steuer und VW zahlt den Unterschied

So siehts aus.

Grüße
Michael

P.S. Alle anderen Autos und Motorräder die ich besitze sind eh Dreckschleudern da im günstigsten Fall 31 Jahre alt.
Prost :suff
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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von Schnibble » 08.10.2015, 20:05

Bjoern hat geschrieben:NOx entsteht primär bei extrem hohen Temperaturen.

Und die höchsten Temperaturen entstehen beim Diesel wann?
Genau - Vollgas.
Will man NOx limitieren beim Diesel spritzt man weniger ein.
das mag vielleicht bei den Vorkammerdieseln so sein.....ganz so einfach ist es leider nicht mehr.
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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von newt3 » 09.10.2015, 00:21

"Gerad durfte ich erfahren:...."

Genau dieser Brief ist ein schönes Beispiel dafür was da bei VW weiterhin schiefläuft.
Das ganze ist ein Produktmangel der offenbar technischer Natur ist (die Software optimiert den Motor auf dem Prüfstand so dass die Abgaswerte dort stimmen, während sie im Fahrbetrieb überschritten werden. Weil irgendwo an der Technik gespart wurde, im Aufbau des Motors oder in der Abgasnachbehandlung)

Da kommt man sich doch als Kunde ziemlich verarscht vor, wenn der entsprechende Brief nicht aus der Technischen Abteilung oder vom Kundendienst kommt sondern vom:
"Leiter Vertrieb und Marketing Deutschland`"

Man könnte meinen VW trägt diese Nase trotz des Skandals noch immer sehr weit oben.
Im Grunde ist solch ein faux pas wohl nur ein weiterer schlag ins Gesicht der Kunden.

------------------

"von einer Software betroffen ist, die Stickoxidwerte (NOx) im Prüfstandlauf (NEFZ) optimiert."
Das ist auch so ein Satz der Schwammig ist und stinkt.
->Von einer Software betroffen klingt so wie "von einem virus betroffen". und da die Software ja bekanntermaßen Böse ist hätte man doch zugespitz gar noch das Wort Schadtsoftware bringen können - NOT

Warum sollte der Kunde in seinem Vertrauen enttäsucht sein, wenn eine Software in seinem Fahrzeug irgendwas 'optmiert'.

Den Zusammenhang muß mir mal einer erklären!!!

Da fehlt nämlich ganz klar mindestens ein Punkt in der Kausalitätskette, nämlich:
1. ->Die Erwähnung des Umstandes, dass das Fahrzeug im Fahrzyklus ohne diese Software die erforderlichen Schadtstoffwerte nicht einhält, ja gar um ein vielfaches überschreitet.
2. ->und eigentlich auch noch das Schuldeingeständnis dass VW diese Software bewußt dort instaliert hat um eben den Prüfstand auszutricksen (aber gut in der Phase wo eine hiesige behörde das offizell festgestellt incl einer eindeutigen rechtlichen Bewertung dessen befinden wir uns noch nicht da darf dieser Punkt sogar erstmal noch fehlen)

Warum kriegen sie es nicht gebacken sauber dem Kunden gegenüber zu fomulieren was Sache ist.

Es wäre doch dem Kundengegenüber viel ehrlicher:
- sich für das bisher entgegengebrachte vertrauen zu bedanken
- aber eben sich für den unterlaufenen Fehler zu entschuldigen
- im klarzumachen dass man alles technisch mögliche tun wird um diesen wieder zu beseitigen
- um weiterhin vom vertrauen der kunden profitieren zu können

Ich bin jetzt wahrlich kein Sprachgenie aber was VW da mit diesem Brief rausgerutsch ist, dass find ich schon ziemlich daneben.
Ich gehe davon aus dass diesen Brief Millionen von Kunden bekommen? Das kann doch nicht sein Volkswagen.

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Setzt da doch einfach drei fische Praktikanten hin die sowohl den Brief schreiben und auch festlegen welche Abteilung diesen Unterschreibt (vertrieb und marketing doch wohl ganz bestimmt NICHT), die können er vermutlich 3mal besser also so einen Mist zu zusammenzuschreiben wie du ihn da erhalten hast.
Laßt die rechtsabteilung ruhig nochmal drüber schauen um sparsam mit rechtsverwertbaren Schuldeingeständnissen zu sein da hat ja keiner was dagegen ihr sollt euch ja nicht selbst noch mehr belasten.
Aber eine kurze und Knappe Erklärung was am Fahrzeug falsch ist und mit welchen Auswirkungen das sollte doch bitte vernünftig rein und nicht mit einem "eine software hat irgenwas optimiert....".

Ich frag mich ech

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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von slowly » 09.10.2015, 07:17

Vorsicht: Das ist kein Brief der ins Haus kommt. Sondern der Text, den man zu lesen kriegt wenn man seine FIN auf der Homepage von VW eingibt, um herauszufinden ob die Karre betroffen ist oder nicht. Und man erfreut feststellt: ich gehöre dazu! :sun
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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von CBSnake » 09.10.2015, 07:27

Moin,
ich hab gestern meinen Dienstwagen zur Inspektion gebracht, 2.0 TDI 140 PS Brot und Buttermotor, er ist auch betroffen noch liegt aber nicht vor was genau daran gemacht werden müsste. Laut dem Kundenberater ist es den meisten Kunden bislang egal, keiner wollte sein Auto zurückgeben ;-) Der Aufschrei wird vermutlich erst dann kommen wenn die Kiste nach dem update schlechter läuft oder man ohne update mehr steuern zahlt ;-)

Grüße Achim
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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von bernd68 » 09.10.2015, 09:36

CBSnake hat geschrieben: Laut dem Kundenberater ist es den meisten Kunden bislang egal, keiner wollte sein Auto zurückgeben ;-) Der Aufschrei wird vermutlich erst dann kommen wenn die Kiste nach dem update schlechter läuft oder man ohne update mehr steuern zahlt ;-)
...eben. Und wie schon mehrfach hier geschrieben geht eine vermutlich optimale den gesetzlichen Werten entsprechende Abgasentwicklung auf die Leistung des Motors. Und wer will das? Nur sehr wenige! So ein Diesel hat heute schon richtig Power und ist auch und gerade deshalb so beliebt.

Früher wollte diese lahmen und lauten Kisten niemand!

VW hat beim Golf 2 TD mal einen mit Kat aufgelegt - das war der 1V. Das Teil hatte 60PS - der "richtige" TD 70PS. Das waren wohl ehrliche Angaben. Und, wer hat den mit 60 PS gekauft? Das Teil war furchtbar langsam und träge - Verkaufszahlen eher gering!

Schaut der Kunde bei der Kaufentscheidung auf den Emissionswert oder auf die Leistung die er trotzdem bringt? Ich denke die Mehrheit schaut auf die Leistung und auf den Kaufpreis! Somit war VW am Puls der Zeit! und wer so tut als wären wir alle furchtbar über den Schadstoffausstoß empört der kann sich auch mal fragen wieso gerade der 3L Lupo oder andere auf Umweltverträglichkeit ausgelegte Projekte auch von VW nicht so sehr den Zuspruch finden ...?

Hier haben ein paar Ingenieure einfach geschaut was das Auto wann können muss und haben dann diese Software eingebaut! Entschieden das die drin bleibt und nicht die aufwendigeren und ehrlicher Systeme zur Abgasreinigung eingebaut werden haben dann vermutlich Kaufleute und die aus der Marketingabteilung...

Hat dieser "Skandal" jetzt mehr Umweltverschmutzung produziert als die Abwrackprämie (die hat mal richtig viele Abgase etc. produziert - eigentlich natürlich nur neue Autos ;-) ) dann dieser ganze Dämmwahn im Baugewerbe (hier wird der Skandal seit Jahren erfolgreich abgewehrt)

Irgendwie alles bissle schief!

Bezahlen werden das alle wir! Wer sonst?

Mich ärgert besonders das ich als einzelner da nicht raus komm! Ich sitzt mit im Boot ob ich nun will oder nicht... :kotz

Gruß Bernd

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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von newt3 » 09.10.2015, 12:16

Das mit den Steuernachzahlungen steht ja im Raum.
Da sollte man sich aber einfach mal vor Augen halten, dass wir seit mitte 2009 eine Co2 Besteuerung haben.
Die geschieht mehr oder weniger unabhängig vom einhalten der euro5 abgasnorm - es wurden ja bis 2011 durchaus noch autos mit euro4 verkauft die steuerlich eben nicht teurer waren, wenn sie den gleichen Co2 Ausstoß sprich verbrauch hatten.

Es geht bei dem jetzigen Abgasskandal nicht um die Co2 verbräuche (welche Grundlage der Besteuerung sind) sondern um die AbgasNORM.

Schaut man sich die einzelnen Besteuerungen und Bauzeiträume an so stellt man fest dass es relativ kurze Zeiträume der Erstzulassung von Fahrzeugen mit diesen Motoren sind die von einer Steuernachzahlung/Erhöhung betroffen wären.

Dauz weiter unten in meinem Text ein paar Details.
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@slowly
"1. Mit neuer Software fährt er wie vorher - alles gut"
->vielleicht sollte sie die karre mal zu sk handels ag ode remus geben die wissen wie das mit den gutachten geht :)

"2. Mit neuer Software fährt die Rennsemmel langsamer - und zurück an VW"
->zurück an vw heißt wandlung. in der regel zahlst du dann du nutzung.
->ich könnt mir totlachen darüber wie mancher t5 kunde stolz auf eine erfolgte wandlung seines mängelriesen ist. schaut man sich mal die konditionen an zu denen eine wandlung stattfindet so ist da doch eine ganze menge geld verbrannt
->da muss in dem fall ein bisschen mehr von vw kommen aber wie soll das funktionieren? es hagelt doch klagen wenn vw den betroffenen kunden mit einem rabattprogramm kommt und neukunden werden auch irgendwo abgeschreckt weil diese das quasi mitbezahlen

"3. Fährt mit neuer Software gleich ist aber schmutziger - VW zahlt den Unterschied in der Besteuerung"
->das ist halt die frage. schaft der gesetzgeber hier eine ausnahme? und wie stellt er sicher das diese fahrzeuge die eben nicht der damals gültigen norm entsprechen doch früher oder später von der straße verschwinden. gleicht man es evtl dadurch aus dass vw einen größeren teil zero emission fahrzeuge zu verkaufen hat als andere um die periode ihrer stinker auszugleichen?

"4. Keine neue Software, höhere Steuer und VW zahlt den Unterschied"
->eine neue software wird es schon geben. zuminest die funktion den zyklus auszutricksen muss man wohl da rausnehmen

------------------
Für gewisse Bauzeiträume könnte man das ganze ohne eine Überstrapazierung der Abgasgesetze ganz leicht entschärfen.
(vw zahlt natürlich die steuer)
Am Beispiel des Golf VI:
I:
->ab 10/2008 mit besagten common rail tdi motoren bestückt und eben getürkter euro5 Abgasnorm in der Typenprüfung
-->die Euro5 in der Typenprüfung neu erscheinender Fahrzeug war laut Gesetz aber ERST AB 1.09.2009 verpflichtend.
->sprich man hätte hier schonmal 1 jahr gewonnen was eine ganze menge Fahrzeuge sind die quasi weiterhin zulässig wären, wenn man den Golf VI im Nachhinein auf EURO4 prüfen würde.

Eine Rückwirkende Änderung der Typenprüfung incl Herabstufung der Abgasnorm ist sicherlich vom Gesetzgeber weder gewollt noch vorgesehen, jedoch gab es ja eben zu diesem Bauzeitraum noch Fahrzeuge die Neu am Markt erschienen sind und mit Euro4 geprüft wurden, also noch keine Verpflichtung sie nach euro5 zu prüfen.
VW hat hier also was besseres gemacht(bzw versucht) als damals gesetzt vorgeschrieben (zumindest, wenn es ohne die schadsoftware geklappt hätte...)
Hier könnte man also Gnade walten lassen und diesen Fahrzeugen nachträglich Euro4 zuteilen.

II
-->die euro5 für neu zugelassene Fahrzeuge war ab 1.1.2011 verpflichtend. sprich bis dahin durften noch Neuwagen mit euro4 zugelassen werden (eben welche mit typenprüfung die vor dem 1.09.2009 lag).
--->da der Golf V die Typenprüfung sogar vor dem 01.09.2009 durchlaufen hat, wäre das, wenn man rückwirkend eine typenprüfung auf Euro4 zuließe sogar machbar. dann könnte man schonmal die Fahrzeuge bis zum 1.1.2011 da völlig raushalten von der verpflichtung für euro5
Schau ich mir die Bauzeiträume der einzelnen Motoren an so sind die bis auf der "TDI Blue Motion" alle vor dem 01.09.2009 durch die Typenprüfung gegangen.
https://de.wikipedia.org/wiki/VW_Golf_VI" onclick="window.open(this.href);return false;
Wann der Blue Motion durchgegangen ist das müßte mal jmd der einem sochen hat (einen echten Blue Motion und keinen BMT) mal in seinen Papieren nachschauen - bei wikipedia steht ja lediglich der Bauzeitraum - er kann ja evtl schon eher geprüft worden sein!

So KÖNNTE man quasi das Problem beim Golf VI von Baubeginn 10/2008 bis eben ende 12/2010 für die meisten motorisierungen quasi vom Tisch wischen.

Es stehen dann genau 3 Fragen im Raum
1. läßt der Gesetzgeber das zu
Spricht eigentlich nicht viel dagegen und ist im Sinne des Kunden. spart ihm den Werkstattbesuch. selbst die Änderung der Papiere auf eine Euro4 Schlüsselnummer könnte man per Ausnahme weglassen oder erst bei Umschreibung durchführen (ist aber für die Ämter softwaremäßig sicherlich umständlichst...)

2. ganz wichtig: erfüllen diese Motoren denn überhaupt die ältere EURO4? (der nox wert ist da nämlich nicht soviel höher)
2a) erfüllen sie diese trotz der Umgehungssoftware oder nur nach entfernung dieser
2b) sind softwareoptimierungen nötig

3. ist es Finanziell sinnvoll
- eine erneuete Typenprüfung bzw Abgasaustoß kostet Geld. das Umschlüsseln incl Änderung der Papiere auch
- zumindest bei der Typenprüfung muss natürlich auch eine Software drauf sein die eben den Prüfstand nicht umgeht. also ist eine neue software erforderlich (aber die notwendigkeit diese zu schaffen besteht ja für die fahrzeug ab 2011 eh)
- die CO2 Besteuerung gilt ab EZ 01.07.2009. ab diesel Zeitpunkt war ein EURO4 diesel mit DPF gleichteuer wie ein EURO5 Diesel von daher keine Steuermehrbelastung für VW.
- Für den EZ Zeitraum 10/2008-mitte 2009 sieht das anders aus. Da war ein EURO5 Fahrzeug komplett steuerfrei bis Ende 2009. Danach also ab Ende 2009 jedoch gleichteuer wie ein vergleichbares Euro4 Fahrzeug. Also ist der Zeitraum in dem VW dem Kunden oder Amt was zu erstatten hätte, wenn diese Fahrzeuge Euro4 geschlüssel werden recht gering. Es sind zb bei 2 Liter Hubraum und eben 10/2008 bis Ende 2009 quasi etwas mehr als ein Steuerjahr (308€) also ca 350€ bzw entsprechend weniger je später das Fahrzeug gelassen wurde (und sowieso nur bis ez mitte 2009 weil dort ja co2 steuer begann).
->man muss hier also rechnen ob eine Abgasprüfung + eben die paar Fahrzeuge die eine Steuererhöhung für den besagten Zeitraum treffen würde, günstiger käme als diese Fahrzeuge in die Werkstatt zu rufen und eben softwaremäßig zu ändern (sofern das möglich ist) oder eben hardwäremäßig zu ändern.

Man müßte jetzt mal quer durch den Konzern gucken wann welches Modell VW und eben den Schwestermarken (audi wird da eher oder zeitgleich sein. seat skoda mitunter später) mit EURO5 ausgeliefert wurde.
Evtl ließe sich so ca 1/5 - 1/10 der betroffenen Fahrzeuge vom Rückrüf in die Werkstatt verschonen.

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Man könnte natürlich aus Sicht der Wettbewerber auch mal schauen:
- wann hat welcher Konkurent bei welchen Klassengleichen Modell die Euro5 eingeführt.
- für manche Kunden war das (einmal wegen grüner weste und natürlich auch wegen der erwähnten zeitlich befristeten steuerbefreiung) nämlich tatsächlich ein Kaufargument für einen VW und gegen einen Wettbewerber.
- oder auch das Argument für das neue Modell anstelle eines Restposte des alten (Golf V zb)
Das wird sich im Einzelfall mitunter schwer nachweisen lassen - ich glaub ja irgendwer klagt da schon. Zumindest bzgl der Steuer wird VW wohl in die Bräsche springen müssen und zwar allgemein und nicht auf einzelne Klagen hin.

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Wer behauptet die anderen Herstelle habe mach auch erwischt der sollte ganz klar unterscheiden zwischen:
->dem was VW gemacht hat. nämlich den Prüfstand beschissen
->dem was allgemein üblich ist nämlich das Fahrzeug auf den Prüfstand hin zu optimieren (ohne ihn ganz bewußt zu erkennen) und eben bei höheren Geschwindigkeitens usw dann plötzlich deutlich mehr dreckt rauszuhauen
--->sind in meinen Augen 2 verschiedene paar Schuhe. Ersteres ist offenbar bisher nur bei VW nachgewiesen

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Ich frag mich übrigens wen man bei VW für die jetzige Salamitaktik haftbar macht.
Es geht ja schon auch um Aktionäre.
Wie kann es sein dass in den US der Betrug auffliegt aber es 3 Wochen oder so dauert eh man zweifelsfrei zugibt und nachgewiesen hat dass die Software (egal ob die gleiche oder andere andere) auch den europäischen Prüftstand austrickst.
Das klingt fast so als hat VW gehofft hier in Europa noch davonzukommen.

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Der vermutlich gesündeste Weg für alle Beteiligten in der EU wäre wohl die Euro5 Norm zu kippen.
Dann hätte sich die ganze Geschichte mit dem Rückruf. Das sind irgendwo rausgeworfene Resourcen.
Und eben eine neue Abgasnorm zu schaffen die Aktuell verkaufte Fahrzeuge ab einem bestimmten Datum einzuhalten haben.
Eine Norm die die Hersteller einhalten können aber die eben trotzdem Verbesserungen im Schadstoffausstoß beinhaltet.
Im Grunde gibt es diese schon in Form der Euro6, die ja offenbar eingehalten wird, auch bei VW.

Da muss man sich schon Fragen warum man noch auf einer alten Norm rumreitet. Klar die Fahrzeuge sind noch 2, 5 oder auch 10 Jahre auf unseren Straßen unterwegs und schmeissen mehr Dreck raus als vom Gesetzgeber damals bei Neukauf gefordert aber dass zb der NEFZ seit vielen Jahren deutlich an der Realität vorbeigeht ist in Summe die viel größere Dreckschleuder (denn die ziele im Co2 Ausstoß der Fahrzeugflotten werden eben quasi nicht erreicht)

Es bringt jedoch nicht großartig was auf der Abgasnorm von bereits in Betrieb genommenen Fahrzeugen rumzureiten denn:
Man könnte ja auch mal alle alten euro2 benziner oder euro2 diesel mit 200tkm+x nicht nur per Au prüfen sondern eine komplette Prüfung der Abgasnorm - vermutlich wird man dann feststellen, dass ein großteil mit halbdefekten Kats und Oxikats unterwegs ist und diese Fahrzeuge genauso nicht in der Lage sind die damalige Norm einzuhalten. Es stand auch für Parikelfilter mal im Raum dass die alle 5 Jahre/80tkm erneuert gehören - auch da sprich keiner mehr von obwohl sie technisch vermutlich nicht alle so entwickelt sind dass sie danach noch einwandfrei funktionieren.

Klar sollte man VW irgendwie bestrafen und wenn es die Möglichkeit gibt per Software das Fahrzeug sauberer zu machen kann man auch das Verlangen aber wenn es in Richtung Hardware geht oder in Richtung Rückgaberecht/Wandlung der Fahrzeuge an den VW Konzern oder gar in Richtung Stilllegung der betroffenen Modelle so schießt man meiner Meinung nach über das Ziel hinaus.
Dann lieber die Gesetzte für neue Fahrzeuge nochmals verschärfen.
Und mit Strafzahlungen die VW zu leisten hat eben ein unabhängiges Prüfinstitut EU weit zu schaffen, damit die jetzige Praxis dass die Hersteller ihre Fahrzeuge quasi selbst prüfen eben ein Ende hat.

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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von p40p40 » 10.10.2015, 16:01

Was mich halt so ärgert das man Belogen und Betrogen wird von den Herstellern und der Politik . Es wird viel geredet und versprochen !
z.b. Es werden die Autobauer verpflichtet sparsamere Autos anzubieten um den CO 2 Ausstoß zu verringern !
Jetzt kommt ein Motor den wir alle sehr gut kennen den JX 1,6l TD mit 70PS der auch im unseren geliebten T3 gefahren wird .
Hatte auch mal einen aber in eine Audi 80 . Urlaubsfahrten Landstraße Richtung Süden nach gefahrenen 1000Km 42l getankt .
Das ist aber ein Umweltschädlicher Motor und wird deshalb mit KFZ Steuer so besteuert das man ihn als PKW gar nicht mehr leisten kann .
Zeig mir ein Auto ähnlich des Audi 80 der mit 42l die 1000Km läuft ! Oder besser der noch weniger Verbraucht denn die Motoren sind doch alle viel viel besser geworden als die alten umweltschädlichen Motoren so wie uns die Hersteller erzählen .
Ich sehe das so :
Früher hat ein Auto laut Herstellerangabe so im mittel 8 l verbraucht . Man konnte aber bei entsprechender Fahrweise auch mit 6 l auskommen
Jetzt brauchen die Autos laut Herstellerangabe z.b. 4,5 l Man erreicht es aber nie das ist in der Praxis nicht möglich also verbrauchst du auch 6 Liter beim Fahren .

Wo ist der Fortschritt ?

Es werden Jetzt schon Sparsamere Autos gebaut als früher , aber das wird durch den Gewichtszuwachs u.s.w. fast aufgebraucht ! Aber die Wirtschaft hat ihre Vorgaben erfüllt ! Früher 8Liter Jetzt 4,5 Liter 43% besser
Und wie schon geschrieben es wird immer die Ausstattung geprüft die die Sparsamsten ist , Keine Klima u.s.w.
Ein Auto mit Klimaanlage brauch wesentlich mehr als eins ohne , auch wenn sie nicht eingeschalten wird . Klima läuft immer mit man kann sie nicht ausschalten !
Sie läuft spült durch schaltet ab , schaltet wieder ein spült erneut durch u.s.w.
Praxis Test Peugeot 107
Ich habe eine 107 ohne Klima und verbrauche so 4,3 – 4,5 Ein Freund von mir den selben mit Klima kommt nicht unter 5 Liter meist etwas mehr das sind bei 0,8l mehrverbrauch 18%
Und das eine Klimaanlage 0,2 Liter bis nichts verbraucht wenn sie auf Bereitschaft ist ( Auschalten geht ja nicht ) ist das gleiche Lüge wie mit den Abgastest .
LG Markus

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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von Q-Master » 10.10.2015, 18:05

p40p40 hat geschrieben:......................Ich habe eine 107 ohne Klima und verbrauche so 4,3 – 4,5 Ein Freund von mir den selben mit Klima kommt nicht unter 5 Liter meist etwas mehr das sind bei 0,8l mehrverbrauch 18%
Und das eine Klimaanlage 0,2 Liter bis nichts verbraucht wenn sie auf Bereitschaft ist ( Auschalten geht ja nicht ) ist das gleiche Lüge wie mit den Abgastest .
LG Markus
Der Vergleich hinkt.
Meine Frau und ich fahren das gleiche Fahrzeug.
Sie Verbraucht 6,3l/100km, ich verbrauche 5,5l/100km.
Der Verbrauch ist nicht nur von Klima (oder auch anderer Zusatzausstattung) abhängig, sondern in ganz erheblichem Maße vom Fahrer und Fahrstrecke (incl. Verkehrsdichte).
Ich schaffe auch die im Prospekt versprochenen Verbrauchswerte, dann macht das Fahren aber keinen richtigen Spaß mehr.

Und Klimaanlagen schalten sich komplett aus, gerade bei den einfachen Modellen, die einen extra Knopf zum einschalten haben.
Da läuft dann nur noch die Riemenscheibe mit, der Kompressor wird nicht angetrieben.
Bei den modernen Schnickschnack Fahrzeugen mit "alles automatisch" sieht das dann schon wieder anders aus.

Na mal sehen, welche Hersteller da noch getrickst haben :bumsfreunde

Das ganze ging vor ein paar Jahren schon mal durch die Motorpresse, da hat es anscheinend niemanden interessiert und war nur eine Randnotiz.
Gruß Stephan,
der jetzt auch als "Rückwärtsfahrer" unterwegs ist (T5GP)

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(Oscar Wilde; 1854-1900; Irisch poet, playwright, novelist, and critic)

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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von ArCane » 10.10.2015, 20:29

Ist auch wieder ein gefundenes Fressen für die Politiker (vor allem die Grünen), alle bisherigen Zweifel über die Umweltzonen beseite zu stellen und weiterhin (noch fester) daran halten.

Jetzt ist ja auch ganz klar, warum die nicht funktionieren. :gr
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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von Schnibble » 11.10.2015, 09:20

und eins nicht vergessen.... es kommt nicht nur CO2 raus (wie VW ja ganz gut zeigt :lol: ) -- sondern noch weitaus schädlichere Bestandteile
CO, NOX, Partikel, HCs etc.
Nicht umsonst wird mit den Euronormen die Grenzwerte definiert.
Die Normverbräuche sind erreichbar -- macht zwar keine Spass zu fahren....aber gut, es geht.
(nunja, meine Alltagsautos waren keine VWs....liegt vielleicht daran :mrgreen: )


Es gibt einfach zuviele Einflüsse auf den Verbrauch:
1) Fahrer
2) Fahrprofil (Streckenführung, Streckenlänge, Fahrbahnbelag, Hügelige Landschaft oder flachland...etc.)
3) Wetter (Temperatur, Wind, Regen, etc....)
4) Ausstattung vom Fahrzeug (Rollwiderstand der Reifen, Gewicht)
5) Verschleiss und Wartungen
6) Spritqualität (meine Astras haben auf Billigtankensprit immer mit ~+ 0,5l/100km reagiert)

Klar versucht jeder Hersteller gute Zahlen hinzubekommen - und so holt man halt die Basic-Ausstattung für die Tests -- er heisst ja auch "Zusatzausstattungen".
Bei meiner Klimaautomatik kann ich den Kompressor manuell abschalten (Untermenü) -- dann läuft nur die Riemenscheibe mit.
Die ganz modernen Klimas sind etwas intelligenter - d.h. früher gab es nur An oder Aus (d.h. im vollen druck am Kompressor), seit einiger Zeit regeln die Dinger stufenlos nach benötigter Kühlleistung -- aber klar, alles Extras kosten irgendwie Sprit - sei es durch Gewicht, Strom oder Antrieb.
T2b -22 ('78)
T3 -Syncro-Doka ('91)
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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von bernd68 » 11.10.2015, 09:47

p40p40 hat geschrieben:Was mich halt so ärgert das man Belogen und Betrogen wird von den Herstellern und der Politik . Es wird viel geredet und versprochen !
Leider ist DAS der Kern vielen Übels. Die "Verarsche" ist allgegenwärtig (mein Eindruck) und wenn man ein bisschen Ahnung hat weiß man das auch - man sollte es wissen!
Ich komm vom Bau und dieser ganze Dämmwahnsinn; BER und Stuttgart 21 etc... :kotz Nachher sind viele wieder überrascht und ein paar haben es schon immer gewusst :gr
Und es gibt tatsächlich Menschen die haben gute seriöse Lösungen mit einer realistischen Kalkulation in der Schublade - bloß, wieso hört auf die so oft niemand??

Ich denke das es für einige Probleme die der Autoverkehr aufwirft schon gute Lösungen in den Schubladen gibt bloß wollen die Enscheidungsträger die noch nicht weil die Autofahrer sie momentan vielleicht in der Masse noch nicht bezahlen wollen oder können.
Ich bin sehr gespannt wie der nachgerüstete VW mit dann regulärer Software fährt, was er kostet und ob die Nutzer damit dann zufrieden(er) sind.
Auch ob sich plötzlich andere Anbieter mit ihren Dieselmodellen heimlich vom US-Markt verabschieden und in Deutschland auch plötzlich Dieselfahrzeuge teurer oder leistungsärmer werden bzw. eingestellt werden.


Trotzdem schönen Sonntag.

Gruß Bernd

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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von bernd68 » 11.10.2015, 11:44

http://www.n-tv.de/politik/Ministerin-v ... 15921.html" onclick="window.open(this.href);return false;

So, von der Leyen hat also auch?! nicht so ganz die Wahrheit gesagt und geschrieben! Das gab es auch schon an anderer Stelle. Und das sind die Leute die unser Land führen!
Und das alles weiß man erst seit ein paar Tagen oder WOZU kommt das jetzt an die Öffentlichkeit! Das es jetzt "raus" kommt ist wahrscheinlich mehr Politik als vieles anderes was sonst so geschieht.

Bei VW werden ähnliche Mechanismen gegriffen haben.

Gruß Bernd

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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von p40p40 » 11.10.2015, 15:26

Q-Master hat geschrieben:

Der Vergleich hinkt.
Meine Frau und ich fahren das gleiche Fahrzeug.
Sie Verbraucht 6,3l/100km, ich verbrauche 5,5l/100km.
.
Würde ich nicht so behaupten , das der Vergleich zwischen meinen Freund und mir so Unterschiedlich ist . Beide versuchen so Sparsam wie möglich zu Fahren halt möglichst immer so um die 2000U/min .
LG Markus

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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von Bus-Froind » 12.10.2015, 09:38

p40p40 hat geschrieben:
Q-Master hat geschrieben:
Der Vergleich hinkt.
Meine Frau und ich fahren das gleiche Fahrzeug.
Sie Verbraucht 6,3l/100km, ich verbrauche 5,5l/100km.
Würde ich nicht so behaupten , das der Vergleich zwischen meinen Freund und mir so Unterschiedlich ist . Beide versuchen so Sparsam wie möglich zu Fahren halt möglichst immer so um die 2000U/min .
LG Markus
Dass beide versuchen, so sparsam wie möglich zu fahren, ist ehrenwert. Wie wirklich gefahren wurde, bleibt offen.
Dazu kommen die vermutlich nicht tupfengleichen Autos, Reifen, Gewichte, Wartungszustände, Temperaturen, Straßenverhältnisse, Tankverhalten des Nutzers etc.pp.
Darum gibt es Messzyklen mit Vorgaben für alle möglichen Eckdaten. Und wenn diese Zyklen dann von Maschinen gefahren werden, sind sie vergleichbar. Für Prospekte und Gesetzgeber.

Gute Fahrt
Burkhard

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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von bernd68 » 12.10.2015, 09:58

http://www.n-tv.de/wirtschaft/VW-Chef-M ... 10171.html" onclick="window.open(this.href);return false;

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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von p40p40 » 13.10.2015, 09:43

Bus-Froind hat geschrieben:
Dass beide versuchen, so sparsam wie möglich zu fahren, ist ehrenwert. Wie wirklich gefahren wurde, bleibt offen.
Dazu kommen die vermutlich nicht tupfengleichen Autos, Reifen, Gewichte, Wartungszustände, Temperaturen, Straßenverhältnisse, Tankverhalten des Nutzers etc.pp.
Darum gibt es Messzyklen mit Vorgaben für alle möglichen Eckdaten. Und wenn diese Zyklen dann von Maschinen gefahren werden, sind sie vergleichbar. Für Prospekte und Gesetzgeber.

Gute Fahrt
Burkhard
Es geht mir nur darum das eine Klima bei Autos mit einen kleinen Motor schon einiges verbraucht auch wenn sie nicht eingeschaltet ist . Und wenn sie kühlt noch einiges mehr !
Und hier ist der gleiche Beschiss wie beim Abgasskandal . Der Hersteller behauptet die Klima braucht nur ganz wenig und wenn sie ausgeschaltet ist gar nichts mehr . Deshalb werden mittlerweile fast nur noch Autos mit Klima verkauft .
Weil der Verkäufer noch sagt dann können sie es später ja auch wieder besser verkaufen .
Ich habe ein Auto ohne Klima gesucht und es war nicht so leicht eines zu finden .
Wenn ich eine Klima kaufe will ich sie ja einschalten ! Also müste der Verbrauch auch mit teilweise eingeschalteter Klima gemacht werden und nicht ohne !
Daraus würden sich unterschiedliche CO2 Besteuerung ergeben . Auto mit Klima müste mehr kosten als ohne da es ja mehr Co2 ausstößt das wäre nur gerecht .
Alles ander ist ungerecht .
LG Markus

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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von Q-Master » 14.10.2015, 16:35

Klimaanlage ganz abklemmen ist ja nun nicht das Problem.
Scharfes Messer, Riemen durchgeschnitten, fertig.
Falls über den gleichen Riemen noch etwas anderes angetrieben wird, musst du halt einen passenden, kürzeren Riemen suchen.
Und wenn du auch noch das Gewicht einsparen willst, dann bau das Klimageraffel aus und verkaufe es bei E-Bay.

Und die Verbrauchsangaben im Prospekt sind nur dazu da, um Neufahrzeuge zu vergleichen.
Für alles andere taugen die nicht.
Gruß Stephan,
der jetzt auch als "Rückwärtsfahrer" unterwegs ist (T5GP)

****
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(Oscar Wilde; 1854-1900; Irisch poet, playwright, novelist, and critic)

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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von newt3 » 14.10.2015, 20:18

"Wenn ich eine Klima kaufe will ich sie ja einschalten !"
->du kannst sie aber ausgeschaltet lassen. für 95% der fahrstrecke geht das auch
wenn muss sie denn an sein:
->im winter um die ersten kilometer die scheibe besser freizuhalten
->im sommer wenns mal wieder 30 grad + x draussen sind
->wenn du nach einem regenguss mit mehr als 2 personen ins auto steigst (zu zweit recht auch ein offenes fenster)
->wenn du im winter zu viert in die skiurlaub fährst und hinten anfangen die scheiben zu vereissen (ab mittelklasse mit luftausströmern hinten in der b säule kein thema mehr)

"Also müste der Verbrauch auch mit teilweise eingeschalteter Klima gemacht werden und nicht ohne !"
->eben nicht.

"Auto mit Klima müste mehr kosten als ohne da es ja mehr Co2 ausstößt das wäre nur gerecht ."
->also ich weiß dass du zb bei unterschiedlichen bereifungen (austattungsbedingt 17" alu bei sonst 15 serie) teilweise unterschiedliche verbrauchs und somit auch co2 angaben hast
->wenns ein basismodell ohne klima gibt wird dort vermutlich auch ohne klima gemessen. die frage ist halt ob es verpflichtung für die hersteller ist austattungen mit klima (als option) oder serienaustattung mit klima (eben höhere austattungslinie) gesondert durch den verbrauchszyklus zu schicken oder ob der hersteller da die wahl hat und es eben nur dann macht, wenn der ohne klima klar niedriger ist (dann kann man zb sagen: der neue astra, unter 80gramm co2/km. wenn sowas mit klima eingehalten wird und ohne nicht und der hersteller die wahl hat wird er diese geringe co2 zahl natürlich für marketing zwecke nutzen. schließlich steht unter jedem werbeprospekt und in jedem werbefilm unten die spanne des fahrzeugverbrauchs..und wenn die niedrige zahl eine geringe ist klingt das nach einem allgemein sparsamen fahrzeug)

-------------
ich denke die vergleichbarkeit ist mit dem nefz gut gegeben sofern man mal die plug in hybriden ausklammert.
wenn du dich als kunde auf 20% drüber einstellst hast einen halbwegs realistischen wert für einen eher sparsamen fahrer.
und je schwer und größer das fahrzeug desto größer ist oft auch die abweichung.
->dennoch ist's natürlich richtig mal den zyklus so zu verändern, dass ein großteil der autofahrer diesen enthält. wer eben sparsam fährt bleibt dann drunter und wer eben gas gibt ist halt drüber.
im schnitt dann die einhaltung des zyklus.
->das wäre auch wichtig, wenn man real irgendwelche flottenverbrauchsziele setzt. es geht einem ja um reale verbrauchsenkung und einhaltung und nicht um papierwerte die gerade mal von 5% der fahrer eingehalten werden und selbst das nicht regelmäßig
->es geht ja darum was tatsächlich verbrannt wird und nicht darum was verbrannt werden könnte wenn jeder kunde sich mustergültig verhält

p40p40
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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von p40p40 » 14.10.2015, 21:27

newt3 hat geschrieben:

"Auto mit Klima müste mehr kosten als ohne da es ja mehr Co2 ausstößt das wäre nur gerecht ."
->also ich weiß dass du zb bei unterschiedlichen bereifungen (austattungsbedingt 17" alu bei sonst 15 serie) teilweise unterschiedliche verbrauchs und somit auch co2 angaben hast
vb
->dennoch ist's natürlich richtig mal den zyklus so zu verändern, dass ein großteil der autofahrer diesen enthält. wer eben sparsam fährt bleibt dann drunter und wer eben gas gibt ist halt drüber.
im schnitt dann die einhaltung des zyklus.
vbt
Berreifung kannst du zu schnell ändern . Aber Klima rausbauen und wieder rein bauen ? Mir geht es darum das ein Kleinwagen mit z.b. 1000 cm2 mit Klima erheblich mehr braucht , als der ohne wir reden da nicht um 0,2 Liter sonder um 1Liter +
und da sind wir dann bei einen + von 20% . Ohne die Klima ist das Auto Steuerbegünstigt 20€ im Jahr mit Klima würde kein Weg dahin führen .
Es gehöhren besser Test gemacht die auf Rollenprüfstand stattfinden . Ein Fahrprogramm vom PC mit Stadt/Land/Autobahn Programm . Der PC gibt Gas Schaltet Bremst alles unter Belastung , dabei kannst du alles Messen ob die angegebene Leistung stimmt . ( da wäre VW schon aufgeflogen ) Abgase und natürlich einen Verbrauchswert die ein Großteil der Fahrer erreicht .
Und die Regierung hätte auch was davon weil sie bei gleichen Steuersätzen um einige Millionen € mehr an CO2 Steuer einnehmen würde .
LG Markus

p.s. den letzten Satz den hätte ich mir schenken können !
Aber vielleicht sieht man dann das unsere alten Bully nicht so schlecht im Vergleich sind
Zu den Neuwagen mit Verbrauchswerte die keiner erreichen kann .

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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von ehemaliger User X » 15.10.2015, 08:14

http://www.huffingtonpost.com/entry/vol ... c6c4a391de" onclick="window.open(this.href);return false;

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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von *Wolfgang* » 22.10.2015, 22:40

Man könnte fast eine Salami-Taktik vermuten: offenbar sind mehr Fahrzeuge betroffen als angenommen. Bin mal gespannt was letztlich dabei herauskommt :-?

http://www.n-tv.de/wirtschaft/VW-zweife ... 90526.html" onclick="window.open(this.href);return false;
Viele Grüße

Wolfgang

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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von Hardy68 » 28.10.2015, 10:20

DRAMA!

Bald stellt sich noch heraus,
dass die Pharmaindustrie Tierversuche für Kosmetika macht,
dass Banken Kriege finanzieren
und Politiker Erfüllungsgehilfen für Lobbyisten sind... :shock: :shock: :shock:

Mal ernsthaft: wundert das irgendjemanden???
Ich habe keine Macken - das sind Special Effects!

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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von p40p40 » 29.10.2015, 09:07

Hardy68 hat geschrieben:DRAMA!

Bald stellt sich noch heraus,
dass die Pharmaindustrie Tierversuche für Kosmetika macht,
dass Banken Kriege finanzieren
und Politiker Erfüllungsgehilfen für Lobbyisten sind... :shock: :shock: :shock:

Mal ernsthaft: wundert das irgendjemanden???
das die Energiewende nur klappt , wenn auch unsere 4 großen Energieversorger auch unser Energieversorger bleiben .
Denn es ist nicht gewünscht das x 1000 neu kleine kommen oder du dich noch zum Schluss selbst versorgst . Was würden dann die Aktionäre mit ihren Eon/RBE/Vattenfall und EnBW Aktien machen .
Dann sind wir bei Pukt 3 von Hardy68 lieber das Geld in Lobbyisen stecken die die Regierung auf den richtigen Weg hält . Das natürlich die Aktien nicht sinken . Geld/Geld/Geld es geht nur um die Kohle, sonst nichts !
Umweltschutz nur wenn die Kurse nicht darunter leiden , sonst keine Chance .
Ganz neu , die neuen Messtechnik für Kfz der nach Praxistest ablaufen soll , sind die Abgaswerte nach oben geschoben worden !

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Re: VW Skandal - was haltet Ihr davon?

Beitrag von *Wolfgang* » 29.10.2015, 17:21

p40p40 hat geschrieben:
Hardy68 hat geschrieben:DRAMA!


Ganz neu , die neuen Messtechnik für Kfz der nach Praxistest ablaufen soll , sind die Abgaswerte nach oben geschoben worden !

Umso wichtiger daß wir unsere alte Karren auf der Straße halten ;-)
Viele Grüße

Wolfgang

T3 - der fahrbare Wohncontainer...

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