Motorproblem in Südportugal. Hilfe!

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A&D
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Motorproblem in Südportugal. Hilfe!

Beitrag von A&D » 20.01.2017, 19:35

Hallo Gemeinde!
Wir sind seid drei Monaten mit unserem Westfalia Camper in Europa unterwegs und haben schon einige Werkstätten auf unserer Tour besucht. Der Bus hat einen wassergekühlten 1.9 L Benzinmotor mit 57KW ( DG). Bevor wir losgefahren sind haben wir den Motor beim Boschdienst einstellen lassen.Es wurde der Hallgeber getauscht und der Motor lief einwandfrei. Nach ca. 2500 km fing der Motor an bei Geschwindigkeiten zwischen 80 und 100km/h zu ruckeln( aussetzter), Batterie-,Temperatur- und Ölwarnleuchte leuchteten auf und der Motor ging aus. Nach der Kontrolle der Schläuche und Kabel an Motor und Vergaser konnte ich den Motor wieder starten und weiterfahren.Nach ca. 50 km wieder das gleiche Problem und wir ließen den Bus abschleppen zu Boschdienst Palencia.Die haben die Benzinpumpe als Problem gesehen und gewechselt.Frohen Mutes ging es weiter Richtung Süden. Nach ein paar hundert km fingen die Aussetzter des Motors wieder an, stottern bei hohen Geschwindigkeiten und Ausgehen beim Schalten, also wenn die Drehzahl zu niedrig wurde.
Der Mechaniker der nächsten Werkstatt meinte es sei sicher die Zündspule.Also neue Zündspule rein und der Bus lief wieder.Bis gestern, da hatte er schon wieder diese Aussetzter.
Hat jemand eine Idee wie ich das Problem eingrenzen kann?

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Re: Motorproblem in Südportugal. Hilfe!

Beitrag von T2NJ » 20.01.2017, 22:07

Mion,
... für mich hören sich die beschriebenen Symptome erst einmal nach einem verstopften Benzinfilter an. Wann wurde das das letzte mal getauscht?
Natürlich kann es auch etwas anderes sein. So etwas ähnliches kann auch ein defekter Kerzenstecker sowie ggf. auch defekte Zündkerze verursachen. Hatte ich auch schon und das auch als "Wärmefehler".
Freundliche Gruesse aus Algermissen
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Re: Motorproblem in Südportugal. Hilfe!

Beitrag von littlejoe » 20.01.2017, 22:46

andere Möglichkeiten:
-Benzinpumpenstößel abgenutzt (Sollmaß 100mm); leicht nachzumessen
-Wasser (durch undichten Tankstutzen oder Rostloch) oder Dreck im Tank ;
Motor mit frischem Benzin direkt aus Reservekanister (als Tankersatz) laufen lassen oder Tank leeren und Benzin auf Verunreinigung prüfen.
viel Erfolg
Joe

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Re: Motorproblem in Südportugal. Hilfe!

Beitrag von Feuer » 20.01.2017, 22:54

Dringend nach dem oelkreislauf /Oelpumpe durch prüfen.
Seinerzeit (vor Jahren) hatte ich selbiges Problem - ruckeln bei hoher Geschwindigkeit bis zum Stillstand.
Letztendlich hats mir damals in Südfrankreich den Motor verrissen...
Könnte aber auch ein Impedanz Problem sein...

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Re: Motorproblem in Südportugal. Hilfe!

Beitrag von Feuer » 20.01.2017, 23:04

PS.:
meiner ist ein 2.1 L MV.
Auf langen Strecken wird der Motor einfach zu heiß, vor allem auf der Autobahn bei hoher Geschwindigkeit.
:sun

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Re: Motorproblem in Südportugal. Hilfe!

Beitrag von BUSbahnhof » 20.01.2017, 23:57

Ich würde auch richtung Zündkabel/Kerzen tippen.
Hoffe ihr könnt das Problem beheben ;-)
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Re: Motorproblem in Südportugal. Hilfe!

Beitrag von Marcus BULLIZEI » 21.01.2017, 09:07

Hallo!

Zusätzlich zu dem oben schon Beschriebenen:

Was du auf jeden Fall mal selbst und quasi ohne Kosten prüfen kannst, wären alle Masseverbindungen: Batterie zu Karosserie, Motor / Getriebe zu Karosserie, Massesterne A-Säule oberhalb Sicherungskasten (diesen dazu abschrauben und vorsichtig etwas runterziehen).

Wann wurden Zündkerzen, -kabel, Verteilerkappe und -läufer zuletzt gewechselt? Und wurde da Billigschrott oder Markenware verbaut?

Kannst du die Aussetzer (evtl. nach längerer Laufzeit im Stand oder beim Wiederanlassen, wenns beim Fahren auftritt) im Stand reproduzieren? Oder ist es weg, wenn es beim Fahren auftrat und du den Motor aus und gleich wieder an gemacht hast?

Wie sieht die Vergaserfußdichtung aus? Evtl. leicht rissig und wenn er warm gefahren ist, zieht er dort Falschluft?

Wie sehen die Unterdruckschläuche aus? Porös / brüchig? Wenn ich mich richtig erinnere, sind am Vergaser in Fahrtrichtung nach vorn zwei Unterdruckanschlüsse. Luftfilter muss runter, um dran zu kommen. Da war bei meinem DG (alte BULLIZEI, Jahre her) mal ein Schlauch ab und er lief wie ein Sack Nüsse.

Wurden an der elektrischen Anlage (gesamtes Fahrzeug!) irgendwelche Änderungen vorgenommen oder sind da irgendwelche wilden Umbauten von Vorbesitzern drin? Besonders so Pfusch wie Lüsterklemmen oder Stromdiebe als Verbindung, ungeschützte Kabel an scharfen Metallkanten (besonders im Armaturenbrettbereich) aufgescheuert. Also irgendwas, was ähnlich wie ein Wackelkontakt, evtl. Abhängig von Bewegung und / oder Wärme, unregelmäßige Fehler auftreten lassen kann.

Hast du ne Anhängerkupplung? Kostet ja nix, mal reinzugucken, ob da Wasser in die Steckdose eingedrungen ist und "komische Elektro-Effekte" auslöst. Ja, ich weiss, eher unwahrscheinlich, aber irgendwo muss man ja suchen und ist ja schnell gemacht. Beim Mondeo hatte ich das mal, da haben im Armaturenbrett auch Lampen geleuchtet, die nicht zu leuchten hatten! War allerdings ohne Motoraussetzer.
BULLIZEIliche Grüße

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Re: Motorproblem in Südportugal. Hilfe!

Beitrag von macone » 21.01.2017, 09:33

Was ist das Verschleiß Maß für den Stößel der Benzinpumpe?

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Re: Motorproblem in Südportugal. Hilfe!

Beitrag von BUSbahnhof » 21.01.2017, 11:13

Was soll denn eine Anhängerkupplung mit seinem Aussetter Problem zu tun haben? :roll:

Ich hoffe der betroffene Themenstarter lässt sich hier nicht in die Irre führen, es wurden ja schon einige gute Tips genannt. Falschluft, Zündanlage, Benzinpumpenstößel.....
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Re: Motorproblem in Südportugal. Hilfe!

Beitrag von T2NJ » 21.01.2017, 12:45

macone hat geschrieben:Was ist das Verschleiß Maß für den Stößel der Benzinpumpe?
Da ist mir leider auch nur das Soll-/ Nennmaß von 100 mm bekannt. Verschleißgrenzen habe ich bislang nirgendwo finden können. :-(
(Ich denke einmal, ab 0,2 mm könnte es langsam kritisch werden und bei 0,5 mm könnte man das Teil sowieso austauschen, so meine Erfahrung.)
Letztlich ist das Ergebnis zielführend, was die Kraftstoffpumpe an Werten bringen soll.

Dazu ist dann aber ein entsprechendes Manometer, passendes T-Stück und etwas an Spritleitung notwendig.
1. Druck: 0,2 bis 0,35 bar (das bekommt man vielleicht auch noch hin, wenn das Kraftstofffilter zugesetzt ist.)
2. Durchflussmenge: zwischen 0,4 und max. 0,5 l bei einer Drehzahl von 3.800 bis etwa 4.000 U/min.
Das erfordert dann natürlich, dass man den / die Vergaser an einen Ersatztank anschließt, um dann den Durchsatz der Pumpe mittels eines geeigneten Auffangbehälters messen zu können. (Jetzt zeigt sich erst, ob vom Kraftstofftank genügend Sprit nachfließen kann ["Filtertest"] und auch ob die Förderleistung der Pumpe noch ausreichend ist.)
Sicherheitshinweis: Sorgfältig arbeiten, keinen Sprit "verkleckern", Brandgefahr!
Freundliche Gruesse aus Algermissen
Norbert

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Re: Motorproblem in Südportugal. Hilfe!

Beitrag von Relaxo » 21.01.2017, 14:04

Beim nächsten Ausfall würde ich direkt Prüfen ob ein Zündfunke vorhanden ist und ob er mit Startpilot/Bremsenreiniger wieder anspringt.

Wenn ich raten müsste würde ich auf den Hallgeber tippen, gerade weil er getauscht wurde kurz bevor der Fehler aufgetreten ist und die Symptome passen.

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Re: Motorproblem in Südportugal. Hilfe!

Beitrag von A&D » 21.01.2017, 15:37

Moin!
Wow gleich soviel Hilfsbereitschaft, klasse!
@T2NJ: Der Benzinfilter wurde vor drei Monaten getauscht,auch die Zündkerzen sind neu,Stecker mehrfach überprüft...
@littlejoe: Benzinpumpe wurde getauscht, Dreck im Tank lass ich am Montag mal nachschauen.Kann ich am Benzinfilter schon erkennen ob das Benzin verunreinigt ist?
@ Marcus: Massepunkte hab ich alle bis auf den hinterm Sicherungskasten geprüft, schaue da auch noch nach.Zündkerzen wurden vor drei Monaten getauscht.Kappe,Läufer und Kabel ca. vor einem Jahr gemacht. Im Stand hatte er diese Aussetzter noch nicht.Wenn der Motor ausgeht kann ich ihn gleich wieder Starten. Auch beim Ausrollen im 2.Gang Kupplung kommen lassen und er springt wieder an. Falschluft wurde schon vom Mechaniker mit Bremsenreiniger geprüft, allerdings nur im Standgas.Unterdruckschläuche sehen mal gut aus. Einer der zwei von dir beschriebenen Schläuche (ziemlich dünn,in Fahrtrichtung vorn am Vergaser) hatte sich mal gelöst. Ein weiterer weiterer dickerer schwarzer Schlauch in Fahrtrichtung vorn, am Vergaser unten, hat sich vor ein paar Tagen mit einem zischen gelöst. Der war nur gesteckt, ohne Schelle oder so, hab ihn wieder draufgesteckt.

Insgesamt ist der Motor auch wieder lauter als nach dem Einstellen vor ca. drei Monaten. Nach ein paar Tagen Standzeit klopft und dröhnt er manchmal, was sich aber legt wenn er warm ist.Habe aber auch das gefühl er zieht nicht mehr richtig wenn er warm ist.
Hatte auch schon den Vergaser im Verdacht, irgend eine Klappe die hängt o.ä. Kenne mich damit leider nicht aus. Die Werkstätten in denen wir bisher waren haben sich entweder wegen Verständigungsproblemen oder weil sie keine Lust drauf hatten nicht an den Vergaser gewagt. Ist auch schwierig wenn der Motor beim Test in der Werkstatt gut läuft, Probefahrt gut mitmacht und erst 20 oder 130 oder mal 50km später wieder mucken macht...
Kennt ihr eine gute Werkstatt in Südportugal,Südspanien oder Marokko oder eine möglichkeit danach zu suchen? Würde den Motor/Vergaser gerne mal richtig durchschauen lassen,wollen nämlich noch eine ganze weile reisen...

@Relaxo: anspringen tut er ja auch so wieder. Hallgeber,ok, ist ne Idee!

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Re: Motorproblem in Südportugal. Hilfe!

Beitrag von littlejoe » 21.01.2017, 16:04

Hey, der Pumpenstössel steckt unter der Pumpe und wird beim Pumpentausch meistens erfogreich ignoriert[SMILING FACE WITH OPEN MOUTH AND TIGHTLY-CLOSED EYES]
Als ich meinen Stössel getauscht habe war er schon 1mm kürzer, ab wann ein abgenutzter Stössel die Pumpleistung deutlich verringert können die Profis hier hoffentlich sagen.
Dreck sollte man am Filter erkennen , wo sitzt dein Filter ? vorm Vergaser , direkt hinterm Tank oder an beiden Stellen? nicht lachen, alles schon gesehen.
Bei den Schläuchen genau kontrollieren ob sie dicht sind. bei den gewebeummantelten kann sich der Gummikern schon aufgelöst haben, porös sein und von aussen siehts gut aus.

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Re: Motorproblem in Südportugal. Hilfe!

Beitrag von Feuer » 21.01.2017, 17:11

Hi,
das Klopfen - könnte - auf einen Lagerschaden hindeuten. Hat der Oelsummer (Oelwarnleuchte) angesprochen, bei laufender Fahrt?
viel Glück !

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Re: Motorproblem in Südportugal. Hilfe!

Beitrag von T2NJ » 21.01.2017, 17:39

Moin,
also folgendes was ich vergaß darauf hinzuweisen: Selbst neue Zündkerzen sowie Kerzenstecker versagen manchmal gern recht früh. Das bei der Fehlereingrenzung dann auszuschließen wäre mir fast zum Verhängnis geworden. Kurz vor der Urlaubsfahrt sicherheitshalber noch neue Kerzen spendiert und schon nach 100 km wegen Leistungsverlustes stehen geblieben. Gott sei Dank hatte ich die alten Teile als Reserve dabei (weil sie ja schließlich noch funktionierten) und siehe da, ich bekam die Karre damit wieder zu laufen. Natürlich kann der Fall bei Dir anders liegen ...
littlejoe hat geschrieben:... ab wann ein abgenutzter Stössel die Pumpleistung deutlich verringert, können die Profis hier hoffentlich sagen.
Da hatte ich leider keine Wissenschaft von gemacht, hängt letztlich auch von der Fahrweise ab wann man das merkt. Wer Vollgas und hochtourig eine Bergstrecke hochfährt, merkt das eben eher als jemand der das eher verhalten angeht.
littlejoe hat geschrieben:Dreck sollte man am Filter erkennen
Ja, wenn das Papierfilter richtig herum eingebaut ist, ist die äußere Seite das was vom Tank kommt. Da sollten dann Schmutzpartikel oder besser keine erkennbar sein. Die innere Seite des Filterpapiers zeigt dann Richtung Vergaser. Wenn Du ein herkömmliches Kraftstofffilter aus durchsichtigem Plastik verbaut hast, so ist die Vergaserseite da wo am äußeren Umfang der Rand ist.
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Re: Motorproblem in Südportugal. Hilfe!

Beitrag von neujoker » 21.01.2017, 18:41

Überbrücke mal einfach Klemme 15 und 30 am Zündanlassschalter wenn der Motor läuft oder hänge dir an Klemme 15 eine Kontrolllampe im Armaturenbrettbereich. Ev. ist der verschlissen. Wenn da dann der Kontakt sich erwärmt im Betrieb kann es zu Problemen mit dem Motor kommen.
Ich wünsche allen unfall- und störungsfreie Fahrt mit dem VW-Bus
Joachim
Von mir ev. gesetzte Lieferanten-links sind keine Empfehlung sondern Beispiel für die Verfügbarkeit von Teilen.
Irren ist menschlich; ich antworte nicht mehr auf PN, fragt im Forum

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Re: Motorproblem in Südportugal. Hilfe!

Beitrag von 14Feuerwehr245 » 21.01.2017, 23:49

Hallo A&D,

Falschluft im Unterdrucksystem mögen die DGs nicht.
Kontrollier nochmal die Unterdruckschläuche und die Pulldowndose, rundes Teil aus Kunststoff vorne am Vergaser, Nähe Kraftstoffpumpe.
Und den Stecker am Zündverteiler auch unter dem Gummischuh.
Kurze Fehlerbeschreibung:
Defekte Pulldowndose im Stadtverkehr das Fahrzeug ging bei jedem Stop aus, Starten war kein Problem, mit kurzen Gasstössen blieb es manchmal an.
Defekter Hallgeber, Leistungsverlust mit Fehlzündungen und Startschwierigkeiten, später >250 km komplett Ausfall.
Defekter Anschluß am Zündverteiler, Kabel am Schuh gelöst, sehr schneller Ausfall.
Schief sitzende Verteilerkappe beim 2,1l MV es hat keiner gesehen, geprüft wurde erstmal alles andere.
Stecker von der Transitorzündung, Seitenwand Fahrerseite, kleiner schwarzer Kasten.
Stecker am Vergaser vorne, neben dem Kraftstoffschlauch/Zulauf mit Sieb, Abschaltventil, wen Du den ziehst sollte das Fahrzeug sofort ausgehen. Die Stecker sind irgendwann oxidiert, die stecken in einem Kunststofffgehäuse.

Guten Wirkungsgrad und viel Erfolg :sun

Schöne Grüße von der Wasserkunst an der Leine
Viktor Wiesel(flink) inc.
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Re: Motorproblem in Südportugal. Hilfe!

Beitrag von Marcus BULLIZEI » 22.01.2017, 09:21

BUSbahnhof hat geschrieben:Was soll denn eine Anhängerkupplung mit seinem Aussetter Problem zu tun haben? :roll:

Ich hoffe der betroffene Themenstarter lässt sich hier nicht in die Irre führen, es wurden ja schon einige gute Tips genannt. Falschluft, Zündanlage, Benzinpumpenstößel.....
Wenn du meinen Text im Ganzen gelesen und auch verstanden hast, hast du folgendes gesehen:

"Ja, ich weiss, eher unwahrscheinlich, aber irgendwo muss man ja suchen und ist ja schnell gemacht. Beim Mondeo hatte ich das mal, da haben im Armaturenbrett auch Lampen geleuchtet, die nicht zu leuchten hatten! War allerdings ohne Motoraussetzer."

Ich hatte es explizit als unwahrscheinlich markiert, aber man weiss ja nie, wie blöd irgendein Vorbesitzer die selbst angebaute AHK verkabelt hat und was das evtl. für Folgen hat. Manchmal kann man ja garnicht so blöd denken, wie andere Leute da Fehler einbauen. ;-)


A&D hat geschrieben: @ Marcus: Massepunkte hab ich alle bis auf den hinterm Sicherungskasten geprüft, schaue da auch noch nach.Zündkerzen wurden vor drei Monaten getauscht.Kappe,Läufer und Kabel ca. vor einem Jahr gemacht. Im Stand hatte er diese Aussetzter noch nicht.Wenn der Motor ausgeht kann ich ihn gleich wieder Starten. Auch beim Ausrollen im 2.Gang Kupplung kommen lassen und er springt wieder an. Falschluft wurde schon vom Mechaniker mit Bremsenreiniger geprüft, allerdings nur im Standgas.Unterdruckschläuche sehen mal gut aus. Einer der zwei von dir beschriebenen Schläuche (ziemlich dünn,in Fahrtrichtung vorn am Vergaser) hatte sich mal gelöst. Ein weiterer weiterer dickerer schwarzer Schlauch in Fahrtrichtung vorn, am Vergaser unten, hat sich vor ein paar Tagen mit einem zischen gelöst. Der war nur gesteckt, ohne Schelle oder so, hab ihn wieder draufgesteckt.
Also ich hatte bei meinem DG damals das "Glück", ne Verteilerkappe "Schrott ab Werk" zu kriegen. Da zur gleichen Zeit der Auspuff "etwas" undicht war, ich aber noch zu einem Bustreffen wollte und vorher keine Zeit mehr für den Auspuff hatte, hab ich vorher nur schnell den fälligen Service (Öl, LuFi, Kerzen, Verteilerkappe und -läufer) gemacht und bin ich einfach losgefahren. Lief auch ca. 300 km "so naja". Irgendwie komisches Gefühl, irgendwas ist da. War aber wegen dem lauten Auspuff nicht wirklich zu orten. Und dann wollte er auf einmal nicht mehr. Lange überlegt und gesucht, zum Glück hatte ich die ausgebauten Teile noch im Bus liegen. Also einmal Stück für Stück alles zurück gebaut und siehe da: mit der alten Verteilerkappe lief er wieder. An der neuen war nix zu sehen, vielleicht Haarriss oder sowas, was sich nur durch Wärme bemerkbar macht. Oder wie auch immer. Ist schon ca. 15 Jahre her.

Wenn die Unterdruckschläuche nur gesteckt und schon was älter (ausgehärtet / ausgeleiert), dann mach da mal vorsichtig ne passende Schelle drum. Nicht, dass der da irgendwie "Falschluft" zieht, weil die am Stutzen nicht richtig dicht sind.

littlejoe hat geschrieben: Dreck sollte man am Filter erkennen , wo sitzt dein Filter ? vorm Vergaser , direkt hinterm Tank oder an beiden Stellen? nicht lachen, alles schon gesehen.
Wo du es grad erwähnst: meiner hatte einen Filter unterm Bus kurz hinterm Tank und einen im Motorraum, irgendwie so halb unter den Schläuchen versteckt. Beides diese durchsichtigen "Universalfilter". Keine Ahnung, ob der unterm Bus wegen der Standheizung da saß, dafür ist es zu lange her.
BULLIZEIliche Grüße

Marcus

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Re: Motorproblem in Südportugal. Hilfe!

Beitrag von Hannes » 22.01.2017, 13:34

Frage an die Runde:
Kann es sich beim DG auch auswirken, wenn die Tankentlüftung zu ist?
Ich hatte da beim DF die Probleme, dass er dann auch schlecht lief, Aussetzer hatte. Drauf gekommen bin ich, weil ich einmal gleich nach dem Anhalten den Tankdeckel aufgemacht hatte und hörte, wie die Luft hinein pfauchte.

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Re: Motorproblem in Südportugal. Hilfe!

Beitrag von DOKA_Bastler » 22.01.2017, 14:47

Also Dein Problem hört sich fast so an, wie mein MV nach dem Motorwechsel.
Ich hatte damals einen unrunden Motorlauf, Disco und Summen der Ölkontrolle, Zündaussetzer, etc.

Wir hatten damals das Masseband vom Getriebe zur Karosserie nicht richtig fest umd die anderen Massezubringer zum Motor waren schon dabei warm zu werden.

Vielleicht hast Du ja ein angegammeltes Masseband oder ein durchgewackeltes Kabel zum Hallgeber.

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Re: Motorproblem in Südportugal. Hilfe!

Beitrag von A&D » 25.01.2017, 16:31

Vielen Dank für die zahlreichen Antworten! Bin noch auf Fehlersuche...

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Re: Motorproblem in Südportugal. Hilfe!

Beitrag von A&D » 14.05.2017, 16:15

So, wir haben uns inzwischen in Portugal eingelebt...
Die Ursache für das Problem am Bus haben wir noch immer nicht gefunden.
Beim Ausbau der Kipphebelwelle ist mir aufgefallen das die beiden mittleren Madenschrauben stärkere Abnutzungen aufweisen als die beiden äußeren. Der Mechaniker meinte die mittleren Kipphebel hätten ein wenig Spiel und man müsste Distanzscheiben einbauen.
Nun zu meiner Frage: Weißt die Abnutzung auf zu viel Spiel hin oder eher auf falsche Grundeinstellung (zu wenig Vorspannung) ?
Ich würde nämlich gerne die Kipphebelwelle ( mit neuen Einstellschrauben) so wieder einbauen ohne sie auch noch zu zerlegen.

Gruß David.

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Re: Motorproblem in Südportugal. Hilfe!

Beitrag von 14Feuerwehr245 » 17.05.2017, 09:07

Moin David,

für die Einstellschrauben gibt es keine Distanzscheiben zum Einstellen. Schraub die Kipphebelwelle mit neuen Einstellschrauben wieder ran, es gibt zwei verschiedene Gewinde 1,9l (M9) und 2,1l (M10), kannst Du mit dem Meßschieber kontrollieren. Die Einstellschrauben liegen beim Einstellen spannungsfrei am Ventil an plus zwei Umdrehungen.Die Einstellung mache ich immer in Zündreihenfolge 1432, 1.Zylinder auf OT, Kerzen raus, Bleistift zur Kontrolle ins Kerzenloch, einstellen, nächster Zylinder 4 auf OT einstellen usw. klappt bei mir immer. Ist keine Raketentechnik.

Guten Wirkungsgrad :sun

Schöne Grüße aus Beerenbostel
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Re: Motorproblem in Südportugal. Hilfe!

Beitrag von burger » 17.05.2017, 09:25

Dabei muss man nur aufpassen das man nicht den Überschneidungs-OT erwischt sondern den Zünd-OT.
Da hilft die Stellung des Fingers im Verteiler.
Gruß aus OWL,
Markus

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Re: Motorproblem in Südportugal. Hilfe!

Beitrag von Agrotiko » 17.05.2017, 12:59

Betreffs eures urspruenglichen Problems:
- Wie sehen eure Schlaueche der Tankentlueftung aus? Laeuft Benzin aus wenn ihr volltankt?
- Tritt das Problem jedes mal nach laengerer Fahrt auf oder gibt es bestimmte Dinge die euch aufgefallen sind? Zum Beispiel nur bei Regen?
- Geht der Motor im Standgas immer aus (sobald er warm ist) oder auch erst nach laengerer Fahrt?
- Habt ihr den Vergaser mal aufgemacht? Interessant ist hier der Zustand der Leerlaufduese und wieviel Dreck in der Schwimmerkammer ist.

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Re: Motorproblem in Südportugal. Hilfe!

Beitrag von A&D » 24.05.2017, 19:26

Es gibt Neues!
Hydrostößel und Kipphebelwelle mit neuen Einstellschrauben sind eingebaut und der Motor läuft. Bei der Probefahrt trat dann das ursprüngliche Problem wieder auf, Motor fängt kurz an zu stottern und geht dann aus.
Die Schläuche der Tankentlüftung haben wir schon letztes Jahr ausgetausch. Es läuft nicht mehr über beim Volltanken und es entsteht auch kein Unterdruck am Tank (habe beim auftreten des Problems schon mal den Tankdeckel geöffnet um das zu prüfen).
Probefahrt mit Benzinkanister direkt an die Pumpe angeschlossen haben wir auch schon gemacht um Dreck oder Verstopfung im Tank oder den Benzinleitungen auszuschließen.
Den Vergaser haben wir auch schon geöffnet,gereinigt und alle Anschlußschläuche geprüft.Scheint alles gut...

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Re: Motorproblem in Südportugal. Hilfe!

Beitrag von Onkel Titus » 24.05.2017, 21:03

Servus,
Ich hatte mal ein ähnliches Problem. Ich konnte nur noch mit hoher Drehzahl fahren, sonst ist er abgestorben. Das hat sich aber nach und nach verschlimmert und trat immer auf. Damals hat ein Wechsel der Benzinfilter geholfen.

Jetzt stecken wir gerade in Nürnberg fest...während der Fahrt von München an die Ostsee fing der Bus auf Höhe Nürnberg an zu Ruckeln und trotz Vollgas ging die Geschwindigkeit von 90 auf 60 runter...danach konnte wieder stockend auf 90 beschleunigt werden dann ging das ganze von vorne los...
Nach einer Pause auf einem Rastplatz ging es weiter und das Problem zeigte sich jetzt auch in den niedrigeren Gängen.
Der herbeigerufene gelbe Engel tippte auf den Vergaser. Am nächsten morgen ging es weiter Richtung Werkstatt (zum Glück hatte ich einen bullikundigen Kontakt im Norden von Nürnberg), auch auf der kurzen Fahrt zeigten sich die gleichen Symtome, die sich noch verschlimmerten.

Leider hat auch mehrmaliges reinigen keinen Erfolg gebracht. Jetzt wird morgen mal ein funktionstüchtiger Vergaser eingebaut...bin gespannt...vlt ist bei denen Vergaser ja auch mehr als nur oberflächliche Verunreinigung.

Habe übrigens auch einen 1.9l DG.

Viel Erfolg noch bei der Fehlersuche.


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Re: Motorproblem in Südportugal. Hilfe!

Beitrag von A&D » 25.05.2017, 13:00

Hallo Onkel Titus. Das klingt ja mal nach sehr ähnlicher Problematik. Halt mich bitte auf dem Laufenden.
Gruß David.

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Re: Motorproblem in Südportugal. Hilfe!

Beitrag von Agrotiko » 26.05.2017, 13:04

Hmm, also eigentlich kann man das Problem meiner Meinung nach auf Vergaser, Pumpe, Pumpenstössel einkreisen.
Habt ihr mal geschaut ob der Gummipilz hinter der Beschleuingerpumpe noch da und heil ist?

Da ich von DG auf Subaru umgerüstet habe hätte ich einige Teile abzugeben unter anderem einen Vergaser der bis zuletzt einwandfrei funktioniert hat (hatte ich vor 3-4 Jahren überholt).
Bei Interesse PM an mich.

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Re: Motorproblem in Südportugal. Hilfe!

Beitrag von A&D » 17.06.2017, 12:33

So, der Mechaniker hat letzte Woche kapituliert. Er kommt mit einstellen und prüfen nicht mehr weiter und meinte er müsse den Motor ausbauen um das Problem zu lokalisieren.
Inzwischen läuft der Bus sehr schlecht und die metallischen klacker Geräusche kann ich auch nicht mehr richtig lokalisieren(ob es nur die neuen ,wahrscheinlich leeren Hydrostößel sind...)
Ich bin derzeit auf der Suche nach einer wirklich kompetenten Werkstatt hier und der Region.
Habe mir nocheinmal die Benzinpumpe angeschaut und entdeckt, dass der Pumpenstößel der zu erst ausgebauten Pumpe ganz schön beschädigt und verbogen ist. (siehe Bild)
Der Stößel der neu eingebauten Pumpe (vor ca. 2000 km) ist auch schon um ein paar zehntel Millimeter abgenutzt (999,4 mm) und der Hebel der Pumpe, der vom Stößel bewegt, wird sieht auch schon etwas verdängelt aus.
Aber auch mit einer weiteren neuen Pumpe mit neuem Stößel (100 mm) hat es der Mechaniker nicht hingebracht.
Hat jemand eine Idee was die Beschädigung des Pumpenstößels verursacht?
Ich habe die Hoffnung noch nicht ganz aufgegeben, dass es sich um eine übersehene "Kleinigkeit" handelt und uns der Ausbau des Motors erspart bleibt.
Grüße aus der Sonne Portugals

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Re: Motorproblem in Südportugal. Hilfe!

Beitrag von 14Feuerwehr245 » 17.06.2017, 13:10

Hallo David,

war der Stössel richtig eingebaut?
Die flache Seite liegt an der Pumpe an.
Bild

Weiterhin Guten Wirkungsgrad bei der Fehlersuche :sun

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Re: Motorproblem in Südportugal. Hilfe!

Beitrag von 14Feuerwehr245 » 17.06.2017, 14:49

Hallo David,

die Ventilgrundeinstellung ist korrekt ja.
Wen die nicht richtig eingestellt sind läuft die Karre nicht gut. Ist der schlechte Lauf nach dem Wechsel der Einstellschrauben aufgetreten? Falls ja stell sie nochmal ein. Im Betrieb füllen sich die Hydrostößel mit Öl. Einfacher und schneller wäre es gewesen die Hydros vorab mit Öl zu befüllen und zu entlüften. Ist schön im Rep-Leitfaden beschrieben.

Guten Wirkungsgrad :sun

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Re: Motorproblem in Südportugal. Hilfe!

Beitrag von A&D » 18.06.2017, 13:54

Hallo Viktor!
Ja, der Stößel war schon richtig rum drin, auch der gewechselte. Ich frage mich nur was eine solche Beschädigung des Stößels verursachen kann. Ist es möglich das wenn die Pumpe bei hoher Drehzahl kein Benzin bekommt der Druck nicht stimmt und der Stößel anfängt zu scheppern? Eigentlich sollte da ja die Feder in der Pumpe entgegenwirken...

Beim einstellen der Ventile war ich leider nicht in der Werkstatt.Der Mechaniker hatte aber wohl seine Probleme damit und meinte er musste häufig nachstellen bis der Motor überhaupt lief :gr

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Re: Motorproblem in Südportugal. Hilfe!

Beitrag von 14Feuerwehr245 » 18.06.2017, 16:00

Hallo David,

der Stößel der Kraftstoffpumpe wird quasi mit Spannung eingebaut. Wie ein solches Schadensbild entsteht ist mir nicht bekannt, Du kannst mal die Antriebswelle vom Zündverteiler ziehen, die Welle treibt die Pumpe über den Stößel an. Vielleicht erklärt sich der Schaden an der Welle.
Die Grundeinstellung der Ventile werden von einem kundigen einmal laut Rep-Leitfaden eingestellt. Lies Dich ein und stell sie nochmal nach.
Das Ziehen der Zündverteilerantriebswelle wie auch das einstellen der Ventile ist im Rep-Leitfaden beschrieben.

Guten Wirkungsgrad :sun

Schöne Grüße vom Benther Berg
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Re: Motorproblem in Südportugal. Hilfe!

Beitrag von T2NJ » 18.06.2017, 23:21

Hallo David,
14Feuerwehr245 hat geschrieben:Wie ein solches Schadensbild entsteht ist mir nicht bekannt,
Dann sollte man auch einmal den Zwischenflansch (angefügter Ersatzteilkatalog Position 23) für die Benzinpumpe ausbauen und prüfen, ob der Stößel auch sauber darin läuft und das Kunststoffteil unversehrt ist und keine Risse aufweist oder gar gespalten ist. Dann wäre nämlich auch nichts mehr mit sauberer Führung.
Bitte aber erst Stößel abnehmen und dann diesen Plastikflansch entfernen, nicht dass der Stößel da ins Kurbelgehäuse fällt, hat's alles schon gegeben. :-(
https://volkswagen.7zap.com/de/rdw/typ+ ... 127-17000/
14Feuerwehr245 hat geschrieben:Vielleicht erklärt sich der Schaden an der Welle.
Der Meinung kann ich mich nur anschließen. Ich habe die Vorstellung, dass die Außenseite arg mitgenommen aussehen müsste. Das würde auch einen verbogenen Stößel (durch Verklemmen) sowie die Abnutzung der unteren Stößelseite erklären, meiner Vermutung nach wegen mangelhafter Führung, verursacht durch einen wahrscheinlich beschädigten Zwischenflansch.
Viel Erfolg!
Freundliche Gruesse aus Algermissen
Norbert

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Re: Motorproblem in Südportugal. Hilfe!

Beitrag von T2NJ » 18.06.2017, 23:36

... was ich noch vergaß zu erwähnen. Der Stößel 25 mit der Teilenummer 113 127 307 A Stoessel taucht in der Ersatzteillist ja mit der Angabe 100mm auf. Das tatsächliche Maß ist 99,5 mm. Da habe ich also in der Zwischenzeit auch dazu gelernt, eine Verschleißgrenze dafür konnte ich leider bislang nicht in Erfahrung bringen. Der Hub beträgt wohl 8 mm. Ein Austausch soll vorgenommen werden, wenn die Benzinpumpe nicht mehr den notwendigen Druck (0,2 bar nach meinen Erinnerungen) aufbaut, vorausgesetzt ist natürlich eine intakte Pumpe und eine unbeschädigte Zündverteilerantriebswelle.
Freundliche Gruesse aus Algermissen
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Re: Motorproblem in Südportugal. Hilfe!

Beitrag von Agrotiko » 19.06.2017, 12:04

Man koennte auch testweise oder gleich ganz auf elektrische Benzinpumpe umruesten.
Dann hat man das Thema als Fehlerquelle zumindest vom Tisch.

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Re: Motorproblem in Südportugal. Hilfe!

Beitrag von T2NJ » 19.06.2017, 14:08

Agrotiko hat geschrieben:Man koennte auch testweise oder gleich ganz auf elektrische Benzinpumpe umruesten
Da sollte man dann aber auch wissen worauf man sich da einlässt.
Vgl. bitte: viewtopic.php?f=1&t=96002
Alte Probleme beseitigen und dafür andere riskieren ist m.E. nach auch nicht wirklich der Bringer. :-(
Neben der Sicherheitsabschaltung ist halt noch das Thema "Absperrventil" zu berücksichtigen.
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Re: Motorproblem in Südportugal. Hilfe!

Beitrag von 14Feuerwehr245 » 19.06.2017, 17:11

Hallo David,

sofern Du die Zünverteilerwelle ausgebaut hast und der Fehler dort liegt kann ich Dir eine gebrauchte via DHL nach Portugal senden.
Für die Demontage und Montage empfehle ich Dir einen Abzieher das funzt wunderbar und die Literatur vorher lesen.
Auf Kabelsalat umrüsten würde ich der Wartung und Fehlerquellen nicht.
Off Topic:
Es gab gerade einen Fred über die Wartungsfreundlichen 1,9l wbxen mit Vergaser ohne den ganzen Kabelsalat. Es ging dort noch um Leistungssteigerung mit DJ Kolben und Zündverteiler.
Die Fahrzeuge 1,9 und 2,1 wbxen mit Kabelsalat laufen schon gut nur wehe der Kabelsalatspecht
schlägt zu, da gibt es ja reichlich Freds zu.

Guten Wirkungsgrad :sun
Auf Deine neuen Fotos bin ich gespannt.

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