Luftwatz - Problem

Rund um Pflanzenöl im Tank geht es hier: Umbau, Verwertung, Rechtliches

Moderatoren: jany, Falko, Staff

Antworten
Benutzeravatar
Henri
Stammposter
Beiträge: 662
Registriert: 17.08.2011, 22:58
Modell: T3
Aufbauart/Ausstattung: Multivan
Leistung: 51 kw
Motorkennbuchstabe: 1V
Anzahl der Busse: 1
Wohnort: 63456

Luftwatz - Problem

Beitrag von Henri » 22.02.2012, 23:08

Abend,

Heute ist es passiert, als ich von der Uni heimfahren wollte hat der Luftwatz zugeschlagen und ich bin mit Hängen und Würgen mit Warnblinklicht und 5 km/h und ständigem Ausgehen schließlich noch bis zum Bahnhof zurückgekommen und hab gerade den letzten Zug bekommen. Danke lieber Bulli dass du das nicht gemacht hast als ich zu meiner Prüfung HINgefahren bin und danke dass ich noch gerade 3 min hatte um den Zug zu bekommen :bier Top Timing. Nun steht er 50 km an einem ruhigen Bahnhofsparkplatz.

Also ich habe einen Bosch-Filterkopf mit Eckes und Schraubfilter, seit etwa 500 km dicht, muss leider zugeben dass ich die ganze Zeit vor mir hergeschoben habe, den KGR einzubauen, und den Vorlauf vom Tank zum Filterkopf auch weitestgehend original gelassen habe. Hier ist nämlich die Originalleitung auf der ganzen Länge gelassen und nur auf dem letzten Stück, was man von hinten sieht, eine 10 mm Leitung eingesetzt. Habe ich erst vorhin entdeckt, und das heißt leider dass der kalte Kraftstoff durch eine 6 oder 8 mm Leitung gesaugt wird. Es handelt sich um 2/3 auf 1 my gefiltertes Altpöl (reines Rapsöl) und 1/3 Diesel.

Also auf jeden Fall bestelle ich mir jetzt einen Kugelhahn, damit ich endlich den KGR basteln kann, und außerdem schwarze Dieselleitung für die Unterdruckseite, da ich die steifen Polyamid-Schläuche nicht im entferntesten dicht bekomme an den Tüllen. 10 mm Vorlauf vom Filter zur ESP sind denke ich auch ok, da ist es auch schon aufgeheizt. Nun muss ich aber noch dringend was unternehmen, was den Vorlauf vom Tank angeht. Hier möchte ich gerne eine 12 mm Leitung verbauen. Hierzu die Frage: wie ist die am Tank befestigt, ich möchte logischerweise auf ganzer Länge auf 12 mm Innendurchmesser kommen. Dann bräuchte ich noch die Gesamtlänge (sollten wohl um die 3 Meter sein?). Vielleicht könnt ihr mir da helfen, damit ich das passende bestellen kann... Würde mich freuen.

Dann werd ich mal schauen ob ich das System dann dicht bekomme (das Problem scheint momentan der durchsichtige Schlauch an den Tüllen zu sein). Grundproblem ist natürlich auch, dass mein Vorlauf zu dünn ist, wie ich jetzt festgestellt habe und dass der KGR fehlt. Denke trotzdem darüber nach, auf einen A8 Wärmetauscher umzusteigen, in der Hoffnung dass dieser zuverlässiger in der Dichtheit ist.

Viele Grüße
Zuletzt geändert von Henri am 24.01.2013, 11:26, insgesamt 1-mal geändert.
Schraubst du Turbo an Diesel rennt Diesel wie Wiesel

ergster
Inventar
Beiträge: 2616
Registriert: 14.04.2009, 12:22
Modell: T3
Aufbauart/Ausstattung: DOKA
Leistung: Hatta
Motorkennbuchstabe: JX
Anzahl der Busse: 1
Wohnort: Ecke Dortmund

Re: Luftwatz - Problem

Beitrag von ergster » 26.02.2012, 06:55

Also ich hab mit den PA Schläuchen und dem Eckes keine Probleme.

Du solltest die Schläuche aber auch mit rundziehenden Schellen befestigen.

230694567562

Da ich meine her.

Beim montieren habe ich die Schlauchenden in heißes Pöl getaucht und dann auf die Tüllen geschoben.

Undurchsichtige Schläuche würde ich nicht verbauen, das nervt wenn man nicht sehen kann wo Luft ist.

Was hast du für eine Dichtung unterm Eckes?

Ich hab mir so eine Gebaut
Bild

Hier gäbe es auch die Maße. http://www.poelheizer.de/eckesprimera.htm" onclick="window.open(this.href);return false;

Ich hab aber auch noch ne fertige und ein bisschen Material um neue Schnitzen zu können, wenn du da Bedarf hast....
Nur ganz so schön exakt rund wie SamHotte hab ich das nicht hinbekommen, ist für die Funktion aber egal.
Wer V sagt . . .
Muss auch W sagen

Grüße
ergster

Benutzeravatar
Henri
Stammposter
Beiträge: 662
Registriert: 17.08.2011, 22:58
Modell: T3
Aufbauart/Ausstattung: Multivan
Leistung: 51 kw
Motorkennbuchstabe: 1V
Anzahl der Busse: 1
Wohnort: 63456

Re: Luftwatz - Problem

Beitrag von Henri » 26.02.2012, 12:44

Hi.

Die Dichtung Eckes/Filterkopf ist die originale VW Ölkühlerdichtung. Mit der viereckigen hatte ich schonmal Dichtheitsprobleme und es schien mit der runden dann auch gut zu gehen.

Die Stelle an der es jetzt undicht geworden ist, ist auf jeden Fall der Übergang vom PA-Schlauch zu der Tülle am Filterkopf. Es sind allerdings auch 0815 Schlauchschellen, das mit den rundziehenden Schellen ist eine sehr gute Idee, die kannte ich vorher gar nicht. Damit sollte es dicht werden.

Ich werde jetzt mal den Schlauch mit neuen Schellen anschrauben und den KGR einbauen. Dann testen ob ich nach Hause komme. neuen Schlauch und Werkzeug sowie Filter nehme ich zur Sicherheit mal mit.

Was mich noch interessieren würde, ist, wie der Anschluss der Leitung am Tank aussieht. Dann könnte ich vorher alles besorgen was ich brauche und komme drumrum, den Bus eine Woche fahrunfähig stehen zu lassen.

Viele Grüße
Schraubst du Turbo an Diesel rennt Diesel wie Wiesel

ergster
Inventar
Beiträge: 2616
Registriert: 14.04.2009, 12:22
Modell: T3
Aufbauart/Ausstattung: DOKA
Leistung: Hatta
Motorkennbuchstabe: JX
Anzahl der Busse: 1
Wohnort: Ecke Dortmund

Re: Luftwatz - Problem

Beitrag von ergster » 27.02.2012, 10:07

Der Tank hat, soweit ich mich erinnere, einfach nur Schlauchnippel für ID8mm Schlauch die da fest dran sind. Diese eine Engstelle bleibt ohne viel Aufwand also immer. Da würde ich mir aber auch keine Gedanken drum machen, ich glaube nicht, dass das sehr Störend ist. Immerhin läuft meiner mit KGR und Originalschlauch bis ca. -5°C auf 100% Problemlos. Wenn das mit dickerem Schlauch dann nicht besser ist, dann hilft wohl nur ne Facet.
Wer V sagt . . .
Muss auch W sagen

Grüße
ergster

Benutzeravatar
Henri
Stammposter
Beiträge: 662
Registriert: 17.08.2011, 22:58
Modell: T3
Aufbauart/Ausstattung: Multivan
Leistung: 51 kw
Motorkennbuchstabe: 1V
Anzahl der Busse: 1
Wohnort: 63456

Re: Luftwatz - Problem

Beitrag von Henri » 27.02.2012, 11:37

Ausgehend von den bisherigen Infos habe ich nun das hier gefunden http://www.bulliforum.com/viewtopic.php?f=1&t=41183" onclick="window.open(this.href);return false;
Scheint ganz so dass ein Tank von den Benzineinspritzern ideal wäre. Kann ich den ohne weiteres einbauen oder gibt es gravierende Unterschiede?

Viele Grüße
Schraubst du Turbo an Diesel rennt Diesel wie Wiesel

ergster
Inventar
Beiträge: 2616
Registriert: 14.04.2009, 12:22
Modell: T3
Aufbauart/Ausstattung: DOKA
Leistung: Hatta
Motorkennbuchstabe: JX
Anzahl der Busse: 1
Wohnort: Ecke Dortmund

Re: Luftwatz - Problem

Beitrag von ergster » 28.02.2012, 15:04

Das kann ich dir leider nicht beantworten, aber ich glaube das ist garnicht notwendig. Ich habe zwar nicht explizit nachgefragt, aber genausowenig mitbekommen, das von den bepölten T3 die ich so kenne einer nen anderen Tank verbaut hat.
Sofern du außerdem immer mit Piesel fahren solltest, dürfte das schon garkein Problem darstellen. Wie gesagt, meiner lief auch bis etwa -5°C bei 100% Raps ohne Auffälligkeiten und das mit ID 8mm Schlauch durchgehend.
Was mir gerade mal auffällt: Ich hab ja, da es billiger war, 2 einzelne Hähne verbaut. Wenn ich beide öffnen würde, dann habe ich den eigentlichen Rücklauf ja über die KGR Leitung mit dem Filtereingang verbunden.
Theoretisch hat man dann ja 2 ID8mm Schläuche parallel unterm Auto liegen und müsste dort garnix tauschen.
Da muss ich doch mal nachsehen, was passiert wenn ich das mache.
Wer V sagt . . .
Muss auch W sagen

Grüße
ergster

Benutzeravatar
Henri
Stammposter
Beiträge: 662
Registriert: 17.08.2011, 22:58
Modell: T3
Aufbauart/Ausstattung: Multivan
Leistung: 51 kw
Motorkennbuchstabe: 1V
Anzahl der Busse: 1
Wohnort: 63456

Re: Luftwatz - Problem

Beitrag von Henri » 28.02.2012, 15:53

Hab längerfristig vor, mit 100% Altpöl zu fahren, daher die Idee...

Aber vermutlich ist bei mir das größte Problem die Billigschlauchschellen sowie die Abwesenheit des KGR. Wenn endlich der Kleinkram kommt, fahr ich los und bau alles ein und berichte dann mal :bier

edit: Wegen deiner Idee mit den zwei Hähnen: Habe gerade mal die Explosionszeichnung aus dem Leitfaden angesehen. Sieht fast so aus als ob der Rücklauf auf gleicher Höhe bzw. Tiefe sitzt wie der Vorlauf. Könnte also gut funktionieren. Müsste man mal in real nachschauen, sonst zieht er halt u.U. bei fast leerem Tank dann Luft.

Viele Grüße
Schraubst du Turbo an Diesel rennt Diesel wie Wiesel

Benutzeravatar
puffin
Stammposter
Beiträge: 805
Registriert: 23.12.2008, 22:26
Modell: T3
Aufbauart/Ausstattung: Multivan/BW-Doka
Leistung: 160
Motorkennbuchstabe: KY
Anzahl der Busse: 2
Wohnort: Bayern

Re: Luftwatz - Problem

Beitrag von puffin » 28.02.2012, 20:25

Wenn du den KGR verbaust, muß alles 100% dicht sein, denk dran.
Ansonsten kreiselt der Luftwatz durch die ESP bis die Kiste ausgeht.
Hast du dir da schon Gedanken zur Entlüftung gemacht?
Gruß Peter
_____________________________________

Bild

89er KY TD Doka
86er KY TD Multivan

Benutzeravatar
Henri
Stammposter
Beiträge: 662
Registriert: 17.08.2011, 22:58
Modell: T3
Aufbauart/Ausstattung: Multivan
Leistung: 51 kw
Motorkennbuchstabe: 1V
Anzahl der Busse: 1
Wohnort: 63456

Re: Luftwatz - Problem

Beitrag von Henri » 28.02.2012, 22:07

Heut ist das Zeug gekommen. Konnte den KGR noch nicht einbauen, weil ich wollte 8mm von der ESP zum Filterkopf und hab dabei vergessen, dass ich am Rücklauf bei der ESP einen Doppelnippel brauche... Dicht ist es jedenfalls wieder, KGR mach ich also dieser Tage.
Was die Entlüftung angeht, so habe ich einen Dreiwegehahn (Mini-Kugelhahn), mit dem ich umschalten kann.
Die Schellen sind jedenfalls klasse, konnte sogar wieder 120 fahren.
Jetzt frage ich mich nur, ob ich den Rücklauf einfach bei 6mm belasse (würde mal denken beim Rücklauf ist das relativ wurscht) oder eben den Nippel an der ESP auch noch neu mache und den Pöl-Rücklauf dann mit 8mm verlege.

Viele Grüße
Schraubst du Turbo an Diesel rennt Diesel wie Wiesel

ergster
Inventar
Beiträge: 2616
Registriert: 14.04.2009, 12:22
Modell: T3
Aufbauart/Ausstattung: DOKA
Leistung: Hatta
Motorkennbuchstabe: JX
Anzahl der Busse: 1
Wohnort: Ecke Dortmund

Re: Luftwatz - Problem

Beitrag von ergster » 29.02.2012, 01:00

Wieso brauchst du n anderen Nippel am Rücklauf der ESP??? Der Rücklauf sollte doch einfach nur auf den Eingang vom Kugelhahn gehen und je nach stellung des selbigen fließt der Sprit entweder zum Filter zurück oder in den Tank.

Den Rücklauf dicker zu machen würde ich mir auf jedenfall sparen. Normalerweise fährst eh mit KGR und dann geht da nix durch. Und wenn doch mal ohne, dann ist es i.d.r warm draußen, da läuft ein JX ja auch ganz ohne Umrüstung mit Pöl. Zum Entlüften reicht das sowieso.

Über den Rücklauf im Tank brauchste die keine Gedanken machen. Ich hab mit nem Kumpel seinen JX auf einen 2H Motor umgebaut und die Spritpumpe aus dem Rücklauf saugen lassen und den Vorlauf als Rücklauf benutzt das funktioniert tadellos.
Wer V sagt . . .
Muss auch W sagen

Grüße
ergster

Benutzeravatar
Henri
Stammposter
Beiträge: 662
Registriert: 17.08.2011, 22:58
Modell: T3
Aufbauart/Ausstattung: Multivan
Leistung: 51 kw
Motorkennbuchstabe: 1V
Anzahl der Busse: 1
Wohnort: 63456

Re: Luftwatz - Problem

Beitrag von Henri » 29.02.2012, 02:35

Früh auf :mrgreen:

Das mit dem Nippel war darauf bezogen, wenn ich den Rücklauf auf 8mm umbauen würde. Was aber überflüssig ist und somit werde ich einfach in die 6mm Rücklaufleitung meinen Kugelhahn einbauen und fertig.

Viele Grüße
Schraubst du Turbo an Diesel rennt Diesel wie Wiesel

Benutzeravatar
Henri
Stammposter
Beiträge: 662
Registriert: 17.08.2011, 22:58
Modell: T3
Aufbauart/Ausstattung: Multivan
Leistung: 51 kw
Motorkennbuchstabe: 1V
Anzahl der Busse: 1
Wohnort: 63456

Re: Luftwatz - Problem

Beitrag von Henri » 13.03.2012, 23:13

Noch eine Frage: Was ist wahrscheinlicher, eine Undichtigkeit am Eckes oder an dem Schlauchanschlussnippel? Den einen Anschluss hab ich noch nicht auf die rundziehenden Schellen umgebaut, den oben auf dem Filterkopf. Von da an bis an die Eckes-Dichtung ist noch ein Ölfilm drauf, bin jetzt am Rätseln woher genau das kommt. Keine Frage, den Schlauch schließe ich auch noch mit den rundziehenden Schellen an (wobei die Qualität von den ebay-Dingern mich noch nicht 100% überzeugt, teilweise gibts da auch Spannungen), wollte nur wissen ob es z.B. die Gefahr wesentlich verringern würde, wenn ich auf einen Wärmetauscher mit Schlauchanschlüssen umrüsten würde. Oder ob die Undichtigkeit eher gerade von diesen herrührt. Ich hatte nämlich eigentlich den Eindruck, dass der Eckes mit dem originalen Dichtring ziemlich dicht ist...

Viele Grüße
Schraubst du Turbo an Diesel rennt Diesel wie Wiesel

ergster
Inventar
Beiträge: 2616
Registriert: 14.04.2009, 12:22
Modell: T3
Aufbauart/Ausstattung: DOKA
Leistung: Hatta
Motorkennbuchstabe: JX
Anzahl der Busse: 1
Wohnort: Ecke Dortmund

Re: Luftwatz - Problem

Beitrag von ergster » 14.03.2012, 10:55

Das ist schwer zu sagen. Manche fahren den Eckes mit Originaler Dichtung ohne Probleme, bei anderen klappt das nicht.

Mach an den Nippel ne Rundziehende Schelle und gut ist. Die ziehen aber auch nur dann Rund wenn man genau die richtige Größe hat, die sollte also im geöffnetten Zustand so gerade noch über den Schlauch gehen.

Was den Eckes betrifft, ich hatte weiter oben einen Link gepostet, wie die, meiner Meinung nach, beste Dichtung für den Eckes aussieht.

Davon kann ich dir, wie gesagt, gerne eine zukommen lassen, wenn du willst.
Wer V sagt . . .
Muss auch W sagen

Grüße
ergster

Benutzeravatar
Henri
Stammposter
Beiträge: 662
Registriert: 17.08.2011, 22:58
Modell: T3
Aufbauart/Ausstattung: Multivan
Leistung: 51 kw
Motorkennbuchstabe: 1V
Anzahl der Busse: 1
Wohnort: 63456

Re: Luftwatz - Problem

Beitrag von Henri » 14.03.2012, 11:57

Ja das wäre sehr nett, werde das nochmal beobachten, dann hätte ich noch eine Lösung in Reserve, falls das wieder undicht wird...

Viele Grüße
Schraubst du Turbo an Diesel rennt Diesel wie Wiesel

Benutzeravatar
Henri
Stammposter
Beiträge: 662
Registriert: 17.08.2011, 22:58
Modell: T3
Aufbauart/Ausstattung: Multivan
Leistung: 51 kw
Motorkennbuchstabe: 1V
Anzahl der Busse: 1
Wohnort: 63456

Re: Luftwatz - Problem

Beitrag von Henri » 16.03.2012, 14:13

Das Problem lässt sich nicht in den Griff bekommen. Hatte mittlerweile auf schwarzen Gummischlauch umgerüstet und außerdem rundziehende Schellen verwendet, die ich geöffnet nur mit viel Gefühl und Nachdruck auf den Schlauch bekommen habe. Und trotzdem ist der ganze Rücklaufschlauch voller Luft und der Motor stirbt :kotz

Es läuft Öl vom Vorlaufanschluss (oben auf dem Filterkopf) über den Filterkopf. Nach optischer Beurteilung würde ich sagen, das kommt an der Hohlschraube raus. Aber da sind neue AL-Dichtringe drin und wenn ich die noch fester anziehe, zerreißts mir das Gewinde. Verstehe das nicht mehr :shock: Es ist mir auch nicht möglich, den KGR einzubinden, da sich die Pumpe dann sofort voller Luft saugt, weil ja der Rücklauf auch voller Luft ist :box

Filterkopf ist ein Bosch-Standard-Filterkopf. Wüsste auch nicht was an dem undicht sein sollte. Aber wenn es von oben drüberläuft, kann die Ursache ja schlecht weiter unten beim Eckes zu finden sein? Was meint ihr?

Viele Grüße
Zuletzt geändert von Henri am 17.03.2012, 00:33, insgesamt 1-mal geändert.
Schraubst du Turbo an Diesel rennt Diesel wie Wiesel

ergster
Inventar
Beiträge: 2616
Registriert: 14.04.2009, 12:22
Modell: T3
Aufbauart/Ausstattung: DOKA
Leistung: Hatta
Motorkennbuchstabe: JX
Anzahl der Busse: 1
Wohnort: Ecke Dortmund

Re: Luftwatz - Problem

Beitrag von ergster » 16.03.2012, 23:03

Hm, vielleicht ist genau das feste anziehen das Problem und der Filterkopf hat eine Haarriss. Anders kann ich mir nicht wirklich erklären, wieso das nicht dicht zu kriegen ist. Die Verbindung Schlauch auf Nippel würde ich da mal nahezu ausschließen, so eine Kunst das dicht zu bekommen ist das auch wieder nicht.

Vielleicht mal wieder n duchsichtigen Schlauch dran machen und den Filterkopf bei laufendem Motor mit Heizöl betropfen? Evtl. sieht man dann wo er sich das Zeug rein zieht.
Nur mal ne Idee, ob das funzt - keine Ahnung.

Oder einfach mal n anderen Filterkopf testen.
Wer V sagt . . .
Muss auch W sagen

Grüße
ergster

Benutzeravatar
Henri
Stammposter
Beiträge: 662
Registriert: 17.08.2011, 22:58
Modell: T3
Aufbauart/Ausstattung: Multivan
Leistung: 51 kw
Motorkennbuchstabe: 1V
Anzahl der Busse: 1
Wohnort: 63456

Re: Luftwatz - Problem

Beitrag von Henri » 17.03.2012, 00:32

Tja ich kann mir nun auch nichtmehr vorstellen, dass die Schlauchanschlussstelle undicht ist. Ich hab auch mal zum Test einen dünnen Streifen Papier an der Schlauchkante entlanggezogen, und siehe da, der Schlauch und der Nippel sind trocken. Die Soße kommt erst ab Aludichtungen raus.

Meine einzige Idee wäre noch, dass es woanders Luft reinzieht als es das Pöl rausdrückt. Aber ob das Sinn macht :gr Werde mir wohl einen anderen Filterkopf zulegen und schauen ob es vielleicht tatsächlich an der Dichtfläche o.ä. liegt.

Viele Grüße und danke schonmal für die Tips
Schraubst du Turbo an Diesel rennt Diesel wie Wiesel

Benutzeravatar
puffin
Stammposter
Beiträge: 805
Registriert: 23.12.2008, 22:26
Modell: T3
Aufbauart/Ausstattung: Multivan/BW-Doka
Leistung: 160
Motorkennbuchstabe: KY
Anzahl der Busse: 2
Wohnort: Bayern

Re: Luftwatz - Problem

Beitrag von puffin » 17.03.2012, 16:36

Überprüf doch mal deine Leckleitungen an den ESD`s.
Gruß Peter
_____________________________________

Bild

89er KY TD Doka
86er KY TD Multivan

Benutzeravatar
Henri
Stammposter
Beiträge: 662
Registriert: 17.08.2011, 22:58
Modell: T3
Aufbauart/Ausstattung: Multivan
Leistung: 51 kw
Motorkennbuchstabe: 1V
Anzahl der Busse: 1
Wohnort: 63456

Re: Luftwatz - Problem

Beitrag von Henri » 17.03.2012, 18:11

Luft wird aber bereits im Vorlauf angesaugt, auch ohne KGR :gr
Schraubst du Turbo an Diesel rennt Diesel wie Wiesel

ergster
Inventar
Beiträge: 2616
Registriert: 14.04.2009, 12:22
Modell: T3
Aufbauart/Ausstattung: DOKA
Leistung: Hatta
Motorkennbuchstabe: JX
Anzahl der Busse: 1
Wohnort: Ecke Dortmund

Re: Luftwatz - Problem

Beitrag von ergster » 17.03.2012, 18:22

Ich denke, das mit dem Haarriss ist nicht so unwahrscheinlich. Wenn keine defekte auf der Dichtfläche erkennbar sind, dann wüsste ich auch nicht mehr, was es sonst sein soll.

Wenn du in dem Zuge gleich die Nobeldichtung verbauen willst, schreib mal ne PN.

Gruß
Holger
Wer V sagt . . .
Muss auch W sagen

Grüße
ergster

Marc1976
Stammposter
Beiträge: 533
Registriert: 30.03.2007, 20:35
Modell: T3 Syncro
Leistung: 70PS
Motorkennbuchstabe: JX
Wohnort: 2 km vom Strand der Ostsee

Re: Luftwatz - Problem

Beitrag von Marc1976 » 18.03.2012, 23:15

Hast du nen Filter mit Wasserablaufschraube? Die war bei mir mal undicht.

Viel Erfolg!

Grüße,
Marc

Benutzeravatar
Henri
Stammposter
Beiträge: 662
Registriert: 17.08.2011, 22:58
Modell: T3
Aufbauart/Ausstattung: Multivan
Leistung: 51 kw
Motorkennbuchstabe: 1V
Anzahl der Busse: 1
Wohnort: 63456

Re: Luftwatz - Problem

Beitrag von Henri » 30.03.2012, 22:03

Habe jetzt einen neuen Filterkopf verbaut und alles mit neuen Aludichtringen montiert. Er läuft jetzt vorläufig ganz gut, aber es sind kleine Luftbläschen im Rücklauf, ich kann zwar auf KGR schalten jetzt, fürchte aber dass er sich dann nach einer Weile totläuft. Man merkt auch, finde ich, dass er etwas lahm im Durchzug ist im Vergleich zu dichten Leitungen. Wegen der Dichtung hast du ne PN, hab mir aber auch jetzt eine Hardi bestellt da die Kiste auf jeden Fall zuverlässig sein muss.

Viele Grüße und danke für die ganzen Tips.
Schraubst du Turbo an Diesel rennt Diesel wie Wiesel

Benutzeravatar
Henri
Stammposter
Beiträge: 662
Registriert: 17.08.2011, 22:58
Modell: T3
Aufbauart/Ausstattung: Multivan
Leistung: 51 kw
Motorkennbuchstabe: 1V
Anzahl der Busse: 1
Wohnort: 63456

Re: Luftwatz - Problem

Beitrag von Henri » 04.04.2012, 20:10

Nach der ersten Fahrt ging es wieder genauso los, d.h. offenbar hatte die Sache nichts mit dem Filterkopf zu tun. Mir kam gerade ein neuer Gedanke, da der Eckes gebraucht ist und ich schonmal gelesen hatte dass die sich verziehen können o.ä.... War vorher wohl ein Ölkühler bei einem JX. Weil ich glaub nicht dass ich so blöd bin und nicht in der Lage die Verbindungen abzudichten... Und als ich geringe Anteile Pöl ohne Vorwärmung mit den gleichen Schläuchen gefahren bin, war es sogar auch dicht. Kam erst mit dem Eckes. Vielleicht sollte ich mir da mal einen neuen besorgen und das probieren? :gr

Viele Grüße
Schraubst du Turbo an Diesel rennt Diesel wie Wiesel

Benutzeravatar
puffin
Stammposter
Beiträge: 805
Registriert: 23.12.2008, 22:26
Modell: T3
Aufbauart/Ausstattung: Multivan/BW-Doka
Leistung: 160
Motorkennbuchstabe: KY
Anzahl der Busse: 2
Wohnort: Bayern

Re: Luftwatz - Problem

Beitrag von puffin » 18.04.2012, 19:36

Was ist es jetzt gewesen?
Haste alles dicht?
Gruß Peter
_____________________________________

Bild

89er KY TD Doka
86er KY TD Multivan

Benutzeravatar
Henri
Stammposter
Beiträge: 662
Registriert: 17.08.2011, 22:58
Modell: T3
Aufbauart/Ausstattung: Multivan
Leistung: 51 kw
Motorkennbuchstabe: 1V
Anzahl der Busse: 1
Wohnort: 63456

Re: Luftwatz - Problem

Beitrag von Henri » 13.07.2012, 21:01

Hat gedauert bis ich das Problem letztlich im Griff hatte. Ich vermute es lag die ganze Zeit schon mit an der ESP. Ich habe soviel gelesen über undichte ESPs wenn die Dichtungen eh alt waren und Pöl verwendet wird und hab dann doch keinen Gedanken mehr daran verschwendet, weiß der Himmel warum :gr ... Als ich letztens am Motor war hab ich gesehen wie die Soße unten aus der ESP tropft, am Übergang zum Hochdruckteil, habe meine JX ESP (da ich eh auf Turbo umbauen will) zerlegt und mit neuen Dichtungen versehen, eingebaut und bei der Gelegenheit nen neuen Zahnriemen rein und jetzt läuft er richtig gut (hoffe es bleibt so).

Ich erkläre mir das so, dass die ESP der limitierende Faktor war. Zuerst fiel es kaum auf (die war davor die ganze Zeit mit Diesel gelaufen), dann ging es wieder mit nem neuen Filter und zuletzt gar nicht mehr. Es kam auch wirklich viel unten raus, kann mir gut vorstellen dass es da die Luft reingezogen hat. Der Vorlauf war natürlich zuletzt ein NBR-Schlauch, somit konnte ich nicht sehen ob vorher schon Luft eintrat. (Ich geb zu transparente Schläuche haben ihre Vorteile, aber NBR ist einfacher dicht zu bekommen.) Ich habe jedoch vorher den Originalvorlauf gegen einen durchgehenden 8mm Schlauch getauscht (ohne die Verbindungen zu dem Plasterohr) und mit rundziehenden Schellen befestigt - da dürfte es wirklich nichts mehr reingesaugt haben, genauso am Filterkopf mit neuem Eckes, der NBR Dichtung und neuem Filter. Das Problem ist genau bis da geblieben wo ich die ESP überholt habe :bier Seitdem springt er auf der ersten Umdrehung an und der Rücklauf (da habe ich sogar noch ne durchsichtige Leitung drin :hehe) ist voller Sprit.

Habe jetzt jedenfalls so einige Erfahrungen gesammelt mit dem Dieselansaugsystem, Eckes usw. :mrgreen: Es hat seine Vorteile, hoffe aber natürlich es bleibt dabei dass alles funktioniert.

Danke für alle Tips :bier
Schraubst du Turbo an Diesel rennt Diesel wie Wiesel

Antworten

Zurück zu „Pöler-Ecke“