LPG-Umrüstung und H-Zulassung? Gibt das Probleme?

Hier geht es um Umbauten zum Betrieb benzingetriebener Motoren auf LPG/Erdgas

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LPG-Umrüstung und H-Zulassung? Gibt das Probleme?

Beitrag von Bleistift » 23.04.2015, 10:56

Hey liebe Forums-Gemeinde,
ich habe einen 79er T3 mit Westfaliaausstattung. Ich bin nun kurz davor die kompette Restaurierung abzuschließen und der Tüv steht kurz bevor. Da es ein 2.0l Benziner ist und er dem entsprechend viel Sprit brauchen wird würde ich meinen Bulli gerne auf LPG umrüsten lassen. Nun zu meiner Frage: hat jemand von euch schonmal die Erfahrung gemacht ob sich der LPG-Umbau und H-Zulassung vertragen oder verhindert die Ümrüstung meine Chance auf die H-Zulassung? Ich habe schon viel gegooglet und mich auch so umgehört, jedoch keine klare Antwort finden können. Nun hoffe ich auf eure Hilfe!!!
Vielen Dank im vorraus!!
Mfg Bastian

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Re: LPG-Umrüstung und H-Zulassung? Gibt das Probleme?

Beitrag von BulliManiac » 23.04.2015, 11:10

Bin zwar Neuling, aber am einfachsten wäre es doch wenn du eh TÜV machen lässt, den Prüfer zu fragen!?
Viele Grüße
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Re: LPG-Umrüstung und H-Zulassung? Gibt das Probleme?

Beitrag von Bleistift » 23.04.2015, 11:14

Das würde ich auch machen. Dachte nur hier hat vielleicht schonmal jemand Erfahrungen gemacht oder eventuell Tipps worauf man dann achten muss.
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Re: LPG-Umrüstung und H-Zulassung? Gibt das Probleme?

Beitrag von Loudpipes » 23.04.2015, 11:22

Genrell kannst du beim TÜV mal nach H-Zulassung googlen.
Da gibt es einen Katalog.

Dasanlage geht generell, allerdings muss sie "glaube ich" zeitgenössiger Umbau sein.
Was das genau heißt, bzw. was das für deinen TÜV ING bedeutet, kann leider nur er Dir sagen.

Daher auch mein Rat: LPG und Anlagentyp mit dem ING, der das H machen soll abstimmen.

Beste Grüße!
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Re: LPG-Umrüstung und H-Zulassung? Gibt das Probleme?

Beitrag von Bleistift » 23.04.2015, 11:24

Okay das hört sich schonmal sehr hilfreich an. Danke :-)
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Re: LPG-Umrüstung und H-Zulassung? Gibt das Probleme?

Beitrag von Vinreeb » 23.04.2015, 11:31

Das ist eine Grauzone.
was geht sind lpg anlagen aus der zeit (bis 10 Jahre nach Herstellungsdatum)
Neuere anlagen sind eine frage des Prüfers, weil man ja mit den besseren Abgaswerten argumentieren könnte.. und eine Verbesserung darf auch "nicht zeitgenössisch" sein. Wird bei G-Kat Nachrüstung zB immer akzeptiert.

Du wirst aber ein zusätzliches Problem bekommen: Der LPG verdampfer der allermeisten anlagen braucht kühlwasser um das gas anzuwärmen... da musst du dich dann bei den Käfer Spezialisten schlau machen wie man das lösen kann...

Evtl einen AGR-Kühler in die Auspuffanlage bauen und einen kleinen Wasserkreislauf nur dafür bauen...
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Re: LPG-Umrüstung und H-Zulassung? Gibt das Probleme?

Beitrag von JX Rinkki LX » 23.04.2015, 13:52

Vinreeb hat geschrieben:Das ist eine Grauzone.
was geht sind lpg anlagen aus der zeit (bis 10 Jahre nach Herstellungsdatum)
Neuere anlagen sind eine frage des Prüfers, weil man ja mit den besseren Abgaswerten argumentieren könnte.. und eine Verbesserung darf auch "nicht zeitgenössisch" sein. Wird bei G-Kat Nachrüstung zB immer akzeptiert.
Eine aktuelle LPG-Nachrüstung ist mir bekannt, bei dem es seitens des Umrüsters hieß, eine aktuelle KME Nevo Pro ginge, aber der Irene-Tank anstelle Reserverad sei ein "No-Go". Das würde zusammenpassen mit "Verbesserung" im Sinne von Nachfolge-Modell einer früheren Anlage, aber die Donut- und Puck-Tanks gab es innerhalb des als zeitgenössich definierten Zeitraums wohl noch nicht.
Demzufolge müsstest du dir in jedem Fall nen Platz für Zylindertank(s) in oder unter deinem Bus suchen.

gRuß
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Re: LPG-Umrüstung und H-Zulassung? Gibt das Probleme?

Beitrag von Bleistift » 23.04.2015, 14:06

Okay das klingt dann doch alles relativ kompliziert. Vor allem mit dem Wasserkreislauf extra für die Anlage. Aber als "Nachfolgemodell"? So könnte man argumentieren beim Tüv?
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Re: LPG-Umrüstung und H-Zulassung? Gibt das Probleme?

Beitrag von Loudpipes » 23.04.2015, 15:16

Bleistift hat geschrieben:Okay das klingt dann doch alles relativ kompliziert. Vor allem mit dem Wasserkreislauf extra für die Anlage. Aber als "Nachfolgemodell"? So könnte man argumentieren beim Tüv?
Das ist das was Vinreeb und ich sagten:
Auslegungssache des TÜV-INGs
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Re: LPG-Umrüstung und H-Zulassung? Gibt das Probleme?

Beitrag von Bleistift » 23.04.2015, 15:25

Okay. Wie stehts denn generell mit umrüsten aus? Eher ja oder nein. Habe vor einiger Zeit irgendwo gelesen, dass es nicht besonders gut wäre für einen alten Bullimotor.
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Re: LPG-Umrüstung und H-Zulassung? Gibt das Probleme?

Beitrag von Dr_Feelgood » 03.06.2016, 15:57

Hallo,


Auch wenn das Thema schon etwas älter ist würde ich es gerne wieder aufgreifen.

Ich versuche gerade ein H-Kennzeichen für meinen 85er T3 zu bekommen, jedoch will der Ing meine Venturi-Anlage (verbaut seit 2006) nicht akzeptieren.

Fährt von euch jemand mit einem T3, H-Kennzeichen und LPG und könnte mir evtl. eine Kopie der Eintragung zukommen lassen?

Vielen Dank und viele Grüße

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Re: LPG-Umrüstung und H-Zulassung? Gibt das Probleme?

Beitrag von JX Rinkki LX » 06.06.2016, 07:53

Kugl mal nach "H Kennzeichen Änderungen 2015".
Anschließend such dir nen anderen Ing., der weniger anti ist.
Zeitgenössische Umbauten oder Ausstattungen sind möglich und zulassungsfähig.
Eine Venturi-Anlage sollte allemal so einzustufen sein.
Es sei denn, du hast nen Radmulden- bzw. Irene-/Donut-Tank. - Damit könnte es schwierig werden, weil es diese Tank-Typen damals noch nicht gab.
Aber auch da mag es Gutachter geben, die da weniger sperrig sind.
Auf diesen Umstand wies unser Umrüster uns hin, als wir 2013 mit 2 Bussen die vollsequenziellen (!) Anlagen konzipiert / konfiguriert haben.

Auch so eine (aus heutiger Sicht) moderne Anlage kann H-fähig sein.
Es ist Auslegungssache, ob eine NEVO, die eine früher verbaute Venturi ersetzt, oder Kunststoffleitungen als Ersatz für alte starre Leitungen noch als zeitgenössisch gelten.
Bei den H-Vorschriften gilt in vielen Fällen der "Gesamteindruck", technische Details sind da gar nicht definiert. - Und damit ist bewusst ein Ermessens-Spielraum eingeräumt worden. Mach dir diesen Umstand zunutze und such dir jemanden, der dein Gasanlagen-Konzept insgesamt als zeitgenössisch einstuft. Dann brauchst du auch keine Eintragungs-Kopien als Referenz-Vorlagen.
Viel Erfolg und gRuß
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Re: LPG-Umrüstung und H-Zulassung? Gibt das Probleme?

Beitrag von luckypunk » 06.06.2016, 08:36

Hast Du schon mal nen Gasumbauer gefragt? Der sollte doch ab und zu mit dieser Frage konfrontiert sein....
2E Luftansaug im rechten Ohr http://www.bulliforum.com/viewtopic.php?f=75&t=81806

"Mir kommt kein Auto ins Haus in dem man nicht Kacken, Schlafen, Kochen und mit soviel Gepäck reisen kann!"


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Re: LPG-Umrüstung und H-Zulassung? Gibt das Probleme?

Beitrag von Bullisegler » 03.08.2016, 07:32

Guten Morgen

Hier zwei Bilder einer Gasanlage eines T3 mit CU 2.0 Luftikus
Anlage sieht sehr alt aus ,Gas wurde schon früh zum sparen genutzt .
Also den Prüfer mit Argumenten überzeugen

Viel Glück
Axel
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Re: LPG-Umrüstung und H-Zulassung? Gibt das Probleme?

Beitrag von Vinreeb » 10.08.2016, 10:14

Interessantes System... womit wird der Verdampfer beheizt? Öl?
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Re: LPG-Umrüstung und H-Zulassung? Gibt das Probleme?

Beitrag von Bullisegler » 10.08.2016, 13:07

Gute Frage

Ich hab den in drei Wochen bei mir dann mach ich Fotos und stell sie hier rein .
Ich bin auch Neugierig ob so was läuft ,wäre schön aber die Karre muss total überholt werden .
Wenn dann das Gas noch funktioniert hätt ich ja echt ne Sparboxerbüchse :mrgreen:

Mit freundlichen Grüßen Axel

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Re: LPG-Umrüstung und H-Zulassung? Gibt das Probleme?

Beitrag von Bullisegler » 27.09.2016, 22:58

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Re: LPG-Umrüstung und H-Zulassung? Gibt das Probleme?

Beitrag von Bullisegler » 27.09.2016, 23:01

So hab den Bulli zuhause
Hier die Bilder in der Hoffnung das hier wer dazu was sagen kann.
Wäre cool das ans laufen zu bekommen :sun :sun
Mal sehn wies weiter geht.

Mit freundlichen Grüßen Axel

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Re: LPG-Umrüstung und H-Zulassung? Gibt das Probleme?

Beitrag von deltaprofi fix » 28.09.2016, 08:00

Bullisegler hat geschrieben:
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Hallo

Schau mal wo die beiden Leitungen hinlaufen! Die durch da Blech laufen , Eckblech / Boden / Ohr.

Früher wurden bei den Luftis die "Verdampfer" in den Auspuff gebaut, da gab es auch verschiedene Versionen.

Nach den Bilderen sieht das so aus das du so ein System hast.

Grüsse fix
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Re: LPG-Umrüstung und H-Zulassung? Gibt das Probleme?

Beitrag von Bullisegler » 28.09.2016, 20:51

Ja sieht so aus ,leider wurde da unten alles abgescihraubt ,ich denk aber du hast recht mit deiner Idee .
Der Haupttank ist auch weg ,der Rote ist für Heizung und Kocher.
Ja wie gehts weiter ? Keine Ahnung jetzt wird alles zerlegt und überholt nen CU an,s laufen zu bekommen ist ja für mich auch schon eine Aufgabe.
Mit dem Gas werd ich erst mal warten und info suchen .


Grüsse Axel

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Re: LPG-Umrüstung und H-Zulassung? Gibt das Probleme?

Beitrag von Lupao » 28.09.2016, 22:11

deltaprofi fix hat geschrieben:
Früher wurden bei den Luftis die "Verdampfer" in den Auspuff gebaut, da gab es auch verschiedene Versionen.

Nach den Bilderen sieht das so aus das du so ein System hast.

Grüsse fix
Jepp, so isses, selbst bei dem Käfer eines Holländers auf dem Campingplatz gesichtet.

Verdampfer an den Auspuffkrümmer schrauben ist bei einer neuen Anlage nicht mehr zulässig.

Den Verdampfer kann man sehr effektiv indirekt mit dem Motoröl oder dem Abgas temperieren.

Etwas basteln muß man schon aber es hält sich in Grenzen.
Ein Öl-Wasser Wärmetauscher aus dem VW Regal nutzen
oder eine Heizschlange um das Krümmerohr, dann auf den Verdampfer gehen.
Der Verdampfer dann wie normal auch mit Wasser beheizen.
Immer wird eine Art Kühlkreislauf sprich Heizkreislauf gebaut, mit Pumpe und Ausgleichbehälter.
Die Jungs von der WLLK Fraktion wissen welche Pumpe geeignet und nicht zu teuer ist,
die Threads sind alle hier im Forum ersichtlich.

Bei der Krümmer-Heizschlangengeschichte wird man noch ein Thermostat benötigen wie ich befürchte.
Es gibt welche für den fliegenden Einbau, sonst könnte die Wassertemperatur unkontrolliert in die Höhe gehen.
Bei der Öl-Wasser-Lösung ist man da schon eher im passenden Temperatur Bereich.
Vieleicht braucht man sogar für beide Systeme ein Thermostat und einen kleinen Kühler,
z.B. einen Heizungskühler um die Wassertemperatur stabil zu halten.
Viele Grüße
Rüdiger

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Re: LPG-Umrüstung und H-Zulassung? Gibt das Probleme?

Beitrag von deltaprofi fix » 29.09.2016, 08:04

@ Axel

Was steht in deinen Papieren ??

Sind da noch Komponenten der Anlage vermerkt.

Wenn ja würde ich abklären was wie weiterbenutzt werden darf/kann.

Wichtig, erst Motor auf Benzin, sauber und gut wieder zum laufen bringen. Danach erst die LPG benutzen und einstellen.

Grüsse fix
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Re: LPG-Umrüstung und H-Zulassung? Gibt das Probleme?

Beitrag von Bullisegler » 02.10.2016, 09:20

deltaprofi fix hat geschrieben:@ Axel

Was steht in deinen Papieren ??

Sind da noch Komponenten der Anlage vermerkt.

Wenn ja würde ich abklären was wie weiterbenutzt werden darf/kann.

Wichtig, erst Motor auf Benzin, sauber und gut wieder zum laufen bringen. Danach erst die LPG benutzen und einstellen.

Grüsse fix
Hallo fix

In den Papieren steht leider nix !
Die wurden vom Verkäufer neu beantragt da alle Original Unterlagen nicht mehr auffindbar sind.
Es ist ein Bauj 1980 .
Ich zerleg jetzt alles und werde dann alles schrittweise aufbauen .
Hab nen Riesen Katalog an Aufgaben, aber die Substanz ist gut .
Ja das Gas kommt zum Schluss als Kompott.

Grüße Axel

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Re: LPG-Umrüstung und H-Zulassung? Gibt das Probleme?

Beitrag von Vinreeb » 02.10.2016, 10:52

Die Temperatur des wasserkreislaufes ließe sich wahrscheinlich durch einen Kühler nach dem Verdampfer und eine temperaturanzeige auch manuell steuern, muss ja nicht auf fünf Grad genau sein. Ein solches System wäre evtl auch für die Beheizung des innenraumes verwendbar.
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Re: LPG-Umrüstung und H-Zulassung? Gibt das Probleme?

Beitrag von neujoker » 02.10.2016, 12:37

Wie druckfest sind denn die Verdampfer auf der Wasserseite? Ich würde bei ausreichender Festigkeit den einfach in den Ölkreislauf schalten. Ein Zwischenflansch am Ölfilter wie für die Ölkühler aber ohne Thermostat wäre dann meine Lösung.


Und dann wären einmal Fotos des ja noch eingebauten Landi-Hartog-Verdampfers interessant. Der hängt ja offensichtlich nicht am Auspuff. Und durch die Verblechung gehen ja Leitungen im Bereich des Ölfilters.

Die Landi-Hartog-Verdampfer gibt es auch noch in neu: http://www.lpgonderdelenshop.nl/epages/ ... cts/007024
Ich wünsche allen unfall- und störungsfreie Fahrt mit dem VW-Bus
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Re: LPG-Umrüstung und H-Zulassung? Gibt das Probleme?

Beitrag von deltaprofi fix » 02.10.2016, 14:48

Die Gasleitung wird nach dem Abschaltventil durch den Auspuff geführt worden sein, danach in das Ding was aussieht wie ein Verdampfer, was aber kein Verdampfer ist, sondern "nur eine Membrane/Ventil" zum regeln der einzuleitenden Gasmenge. Diese wurden meist über den Unterdruck geregelt.

Ein Rohr /Sonde was in den Auspuff eingeschweißt wurde diente da früher als Verdampfer. Das Gas wurde dann zurückgeführt und gelang über die Regelung in die Ansaugrohre.

Wie gesagt da gab es die wildesten Umbauten, da ich hier sehr nah an Holland bin, hat man da schon mal wilde Dinge gesehen.

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Re: LPG-Umrüstung und H-Zulassung? Gibt das Probleme?

Beitrag von rubber-duck » 01.02.2018, 08:14

neujoker hat geschrieben:Wie druckfest sind denn die Verdampfer auf der Wasserseite? Ich würde bei ausreichender Festigkeit den einfach in den Ölkreislauf schalten. Ein Zwischenflansch am Ölfilter wie für die Ölkühler aber ohne Thermostat wäre dann meine Lösung.
Dachte ich auch mal. Musste mir aber sagen lassen, dass Verdampferbetrieb mit Öl nicht zulässig sei ( :kp ), und dass die Dichtungen und Membrane im Verdampfer zwar kühlwasserresistent, aber nicht ölresistent wären. Letzteres hat mich überzeugt, deswegen bin ich auch auf der Schiene mit kleinem Wasserkreislauf mit dem Öl-Wasser-Wärmetauscher am Ölfilterhalter. Und den kleinen Wasserkreislauf mit einer kleinen Wasserpumpe aus einer Standheizung / Zuheizer antreiben.

Zur ursprünglichen Frage: Ich habe seit letztem Jahr das H am T3 und eine Venturianlage drin.
Wenn ein aaS gefunden wird, der "zeitgenössisch" akzeptiert und nicht "innerhalb von 10 Jahren nach EZ eingebaut" fordert, liegen die Materialkosten für eine komplette LPG-Anlage für Vergasermotoren bei ~ 300 - 400 EUR.

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Re: LPG-Umrüstung und H-Zulassung? Gibt das Probleme?

Beitrag von jacobus » 05.02.2018, 11:04

Fahre auch eine Venturi Anlage in meinen TopJoker mit DJ Motor. Habe das H_Kennzeichen ohne Probleme erhalten. Verbaut ist eine BRC Just. Als Tank habe ich einen 59 Liter Unterbau Tank anstelle des Reserverads. Verbrauch liegt bei Kurzstrecke knapp unter 15 Litern. Wobei die Umschaltung immer beim ersten Gangwechsel vom Ersten inden Zweiten erfolgt.

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Re: LPG-Umrüstung und H-Zulassung? Gibt das Probleme?

Beitrag von rubber-duck » 05.02.2018, 12:17

Jacobus, läuft deine Anlage inzwischen zur Zufriedenheit?

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Re: LPG-Umrüstung und H-Zulassung? Gibt das Probleme?

Beitrag von jacobus » 05.02.2018, 19:39

Läuft super. Danke der Nachfrage.

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