Grüß Gottle aus dem Ländle und die Pläne mit dem WBX

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orleyblau
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Grüß Gottle aus dem Ländle und die Pläne mit dem WBX

Beitrag von orleyblau » 08.02.2019, 22:26

Als Neuling in der T3 Gemeinde und auch hier im Forum mache ich mal mein Grüß Gott mit einer kurzen Vorstellung. Automobil bin ich in den 1980er Jahren stehen geblieben – das was heute als „Youngtimer“ gehyped wird, ist mein tägliches Fortbewegungsmittel: BMW E28, MB W 123, SAAB 900 und Citroen CX. Wobei nein, täglich fahre ich eigentlich Fahrrad und das gealterte Blech wird nur zu den sonstigen Gelegenheiten aus der Garage gezogen, die außerhalb des 5 Km Radius stattfinden.

Markentechnisch ist VW nicht ganz unbekannt, aber doch schon länger her: Käfer als erstes Auto und Jahre später ein Golf 1 GTI – zu einer Zeit, als die wirklich im Tal der Tränen standen und man sich echt für die Kiste rechtfertigen musste. Einziger Vorteil damals: bei VW gab es alle noch Ersatzteile, anders als heute… Ein T3 Stand schon seit gefühlten 20 Jahren auf der Wunschliste und im vergangenen Jahr habe ich mutig ein Kalifornisches Exemplar blind erworben und zurück in die Heimat überführt.

Soweit ist alles gut beim „Blauwal“, aber es soll doch noch besser werden. Er soll ein echtes Cruiser-Auto werden, d.h. ein paar Pferde mehr und ein schön laaaanges Getriebe, um auf der Autobahn kultiviert 130 km/h zu reiten. Die Getriebeseite ist ja relativ einfach abzuhandeln und Dank dem Forum ist der Getriebemann des Vertrauens bereits gefunden.

Beim Motor hängt es aber noch. Der Umbau auf ein baureihenfremdes Aggregat scheidet aus. Zum einen soll der Bulli seinen Charakter behalten und zum ist das H-Kennzeichen bei der aktuellen Diskussion um Fahrverbote H-Kennzeichen ein absolutes Muss. Also WBX optimieren. Nur der Weg dorthin und mit wem steht noch nicht fest wie. Bei den üblichen Verdächtigen, die im Forum immer mal genannt werden, will ich ungerne vorfahren. Warum? Aus der Erfahrung bei gleichgelagerten Projekten habe ich leider die Erfahrung gemacht, dass die „großen Namen“ gerne ihre Standardprogramme zu Premiumpreisen abspulen. Da fehlt es häufiger an der wahren Leidenschaft.

So ganz grob schwebt mir ein Konzept aus DJ Kolben und Zylinder, Feinbearbeitung und einer frei programmierbaren Zündanlage vor. Ist aber nur eine Idee, denn als Theoretiker bin ich stark auf Input und Umsetzung durch erfahrene Praktiker angewiesen. Mal sehen, wohin sich das Projekt entwickeln wird…
Zuletzt geändert von orleyblau am 09.02.2019, 15:41, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Grüß Gottle aus dem Ländle und die Pläne mit dem WBX

Beitrag von Feuer » 08.02.2019, 22:38

Hi,
WBX 2,1 fährt locker 130, da brauchst du nicht viel optimieren.

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Re: Grüß Gottle aus dem Ländle und die Pläne mit dem WBX

Beitrag von remmlatshofer » 08.02.2019, 23:35

Hallo aus Neu-Ulm und herzlich willkommen hier! :neu
Gruß Rainer

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Re: Grüß Gottle aus dem Ländle und die Pläne mit dem WBX

Beitrag von CBSnake » 09.02.2019, 07:05

Gudda Morga,

und grüße in die alte Heimat ;-)

neben DJ Kolben im MV, fahre ich aktuell, gibt es auch 2,2l Kolben mit DJ Verdichtung. Aber die passenden Zylinderkopfdichtung musst du suchen ;-(
Die Kipphebel kannst auch eine Nummer "länger" übersetzt kaufen. Arg viel mehr würde ich dem motörchen aber nicht zumuten wollen wenn's haltbar sein soll ;-)

Grüße
Achim
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Re: Grüß Gottle aus dem Ländle und die Pläne mit dem WBX

Beitrag von Bündner » 09.02.2019, 08:03

Hallo ,

Erstmal herzlich Willkommen hier im Forum und alleweil viel Spass mit deinem T3 :g5 als MV sollte er die 130 doch locker packen ? Meine 87 PS-Doka schaft das ohne zu Murren :)

Gruss Mirco
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Re: Grüß Gottle aus dem Ländle und die Pläne mit dem WBX

Beitrag von orleyblau » 09.02.2019, 09:35

Ja, er schafft's. Nur fühlen sich weder Motor noch Fahrer wohl dabei... Mir geistert so eine Art ETA Motor durch den Kopf, wie ihn BMW mit dem M20 Motor in den 80er Jahren realisert hat. Viel Drehmoment, geringe Drehzahl und das System nicht auf VMax sondern Laufkultur und Verbrauch optimiert. Letzteres ist beim WBX naturlich hoffnungslos :mrgreen:

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Re: Grüß Gottle aus dem Ländle und die Pläne mit dem WBX

Beitrag von Bündner » 09.02.2019, 14:13

Hallo ,

Am Verbrauch alleine ist nicht nur der Motor Schuld ;) Ich find der T3 ist sowieso was zum Cruisen und wenn der Boxer so schön blubbert machts doch einfach Spass :) andernfalls auf Subaru EJ22 umbauen , dann hast gleich einen 16Ventiler :)

Gruss Mirco
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Re: Grüß Gottle aus dem Ländle und die Pläne mit dem WBX

Beitrag von Bus-Froind » 10.02.2019, 17:14

orleyblau hat geschrieben:Ja, er schafft's. Nur fühlen sich weder Motor noch Fahrer wohl dabei... Mir geistert so eine Art ETA Motor durch den Kopf, wie ihn BMW mit dem M20 Motor in den 80er Jahren realisert hat. Viel Drehmoment, geringe Drehzahl und das System nicht auf VMax sondern Laufkultur und Verbrauch optimiert. Letzteres ist beim WBX naturlich hoffnungslos :mrgreen:
Guter Gedanke mit dem ETA-Vorbild. Leider ist der WBX von den 2,7l Hubraum (war doch so?!?) des ETA-BMW sehr weit weg.
Aber 130 sollte ein MV schon mehr oder weniger locker fahren können.
Wobei es natürlich schön ist, das Tempo auch an (moderaten) Steigungen halten zu können.

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Re: Grüß Gottle aus dem Ländle und die Pläne mit dem WBX

Beitrag von caravelle c » 10.02.2019, 22:00

Wenn Du einen Drehmoment Motor möchtest, solltest Du über einen Oettinger 2.5l nachdenken. Alle dafür nötigen Teile(Kolben, Buchsen und Kurbelwelle) gibt es in ausreichender Menge noch neu.

Du hast dann je nach Auslegung ~200Nm und ~120PS. Es gibt sogar einen Kolbensatz mit der gleichen Verdichtung wie der DJ, also 10,2:1. Das ergibt dann mehr als 135PS bei gleichzeitigem geringerem Verbrauch. Das läuft dann wie beim DJ mit 98 Oktan Benzin.

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Re: Grüß Gottle aus dem Ländle und die Pläne mit dem WBX

Beitrag von teevier » 27.04.2019, 23:25

das würde mich auch interessieren. Laut meinen Nachforschungen sind die Teile für Oettinger 2.5l ganz selten am Markt. Dazu noch zu einem horrenden Preis.
Grüße

T3 LLE mit SS, T3 Carat mit DJ
...ein Leben ohne VW-Bus ist möglich, aber sinnlos...

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Re: Grüß Gottle aus dem Ländle und die Pläne mit dem WBX

Beitrag von caravelle c » 28.04.2019, 12:30

teevier hat geschrieben:das würde mich auch interessieren. Laut meinen Nachforschungen sind die Teile für Oettinger 2.5l ganz selten am Markt. Dazu noch zu einem horrenden Preis.
Alle Teile sind verfügbar, und zwar neu! Wenn Du Dir einen 2,5er aufbauen willst, schreib mir einfach mal eine PN. Ich kann da vermutlich weiterhelfen. :bier
Zuletzt geändert von caravelle c am 28.04.2019, 13:33, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Grüß Gottle aus dem Ländle und die Pläne mit dem WBX

Beitrag von orleyblau » 29.07.2019, 17:56

Das Projekt Cruiser-Motor ist noch immer aktuell und das ein oder andere Gespräch mit Betrieben geführt, die WBX können. Die Oettinger Option habe ich ganz konkret mit einem Gespräch vor Ort bei einem der Spezialisten auf diesem Gebiet geführt. Die 300 Km Reise one way waren eine fachliche und persönliche Bereicherung. Ein extrem kompetenter und umsichtiger Gesprächspartner, dem ich gerne uns sofort einen Aufrag gegeben hätte. Die avisierte Hausnummer eines Motors mit WBX4 Spezifikation war fünfstellig mit einer "noch eins" vorweg. So benötigte ich 24 h Nachdenken und musste dieser Variante dann leider einen Korb geben.

Die anderen Telefonate mit drei weiteren Anbietern, die im Netz präsent und in der T3 Gemeinde auch mehr oder weniger bekannt sind, stifteten ehr Verwirrung bei mir. Denn deren Aussagen über Möglichkeiten und Machbarkeit, einen WBX etwas mehr Leben einzuhauchen ohne dabei auf der letzten technischen Rille des Motors zu fahren, reichen von der Aussage "der Motor ist ausgereizt und gibt ohne den Einsatz von 10 KEUR bei gleichzeitigem Verlust von Haltbarkeit nix her" bis hin zu der Aussage "das ist ein Butter und Brot Aggregat bei dem 120 PS ohne dass besondere Maßnahmen wie Feinwuchten der KW und/oder Auswiegen von Pleul und Kolben erreicht werden". Da stellt sich die Frage, ja watt denn nu. Ist das Motörle eine ausgereizte Diva, die nur mit Raketenwissenschaft tunebar ist oder ein Standardtriebwerk, dass ohne besondere Maßnahmen mit einer Hubraumerweiterung und geänderten Nockenwellen locker auf 120 PS gebracht werden kann?

Über Erfahrungen und Empfehlungen zu Betrieben, die WBX können -gerne auch als PN - würde ich mich sehr freuen. Die Suche im Netz ist sicher ergiebig und liefert Namen. Aber ein starkes Marketing lässt leider keine Rückschlüsse auf die tatsächliche Leistung zu - und ich sehe es jeden Tag während der Arbeit: nicht die, die am lautesten Trommel, sind die wahren Leistungsträger...

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Re: Grüß Gottle aus dem Ländle und die Pläne mit dem WBX

Beitrag von Der Purist » 30.07.2019, 07:47

orleyblau hat geschrieben: ...und ich sehe es jeden Tag während der Arbeit: nicht die, die am lautesten Trommel, sind die wahren Leistungsträger...
Das ist ganz oft so. :roll:

Viel Glück bei deiner Entscheidungsfindung.

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