T5 Kaufberatung für Camper und Bastel-Neuling

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E.t.chen
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T5 Kaufberatung für Camper und Bastel-Neuling

Beitrag von E.t.chen » 05.07.2019, 20:38

Moin!

Ich bin angefixt! :-)

Wir waren mit einem gemieteten T5 in Norwegen und wollten nie wieder nach Hause.
Schnell war klar, dass wir uns einen eigenen Camper aufbauen wollen. Nun brauche ich erstmal eine grobe Orientierung, denn es stellen sich einige Fragen.

Das Modell, das wir gemietet hatten, war ein offener Kasten mit Schiebetür rechts und Heckklappe mit Fenster. Ausgebaut mit Bett und Schränken. Wasser aus nem Kanister und Campingkocher waren dabei. Er hatte den 102 PS Diesel Motor. Baujahr weiß ich jetzt nicht. KM Stand etwas über 300 000.
Der hat uns schon ganz gut gefallen. In Deutschland hatten wir die Klimaanlage vermisst, aber in Norwegen war das dann kein Problem mehr. Eine Einparkhilfe wäre auch nett gewesen, aber das lässt sich ja günstig nachrüsten.

Soviel also erstmal als Orientierung dazu, was ich bisher kenne. Im Allgemeinen hat uns das Modell gut gefallen. Motorisierung fand ich ok. Ein paar mehr Extras wären nett gewesen, aber mehr so nice to have.
Ich bin ein Sparfuchs und schaue aktuell so im Bereich von 5000-8000 euro.

Nun zu den Fragen:

Motorisierung:
- Gibt es Motoren, die man meiden sollte?
- Lieber Diesel oder Benziner?
- Wäre der 84 PS Diesel noch "fahrbar" oder ist er deutlich zu schwach gegenüber dem 102er, spätestens wenn es in die Berge geht?

Aufbau:
- Muss es ein Kasten sein, oder kann man auch einen 9 Sitzer o.Ä. zum Camper umbauen? Sind die Bänke restlos ausbaubar usw?
- Welcher Radstand sollte es sein? Hab gelesen: Mehr Radstand=mehr Platz? Heißt das auch automatisch längeres Fahrzeug oder sind nur die Radkästen weiter hinten?
- Heckklappe oder Türen? Klappe fand ich ganz gut, da man darunter bei Regen sitzen konnte. Gibt's was, was beim Camper eher für die Türen spricht? Kann man im Ernstfall von einer auf die andere Variante umrüsten?
- Kann man problemlos die Heckklappe wechseln, wenn man einen ohne Fenster kauft?
- Kann man die Trennwand zwischen Vordersitzen und Frachtraum problemlos entfernen?
- Sind Seitenfenster hinten für einen Camper aus eurer Erfahrung eher gut oder schlecht? Stichwort Privatsphäre vs Licht und Freiheitsgefühl vs verbaubare Wände?

Zustand:
- Gibt es Baujahre, die man meiden sollte? Was wäre eure "Altersgrenze"?
- Wie hoch darf der KM-Stand sein? Ab wann würdet ihr abraten auch im Bezug auf bestimmte Motorvarianten?
- Wie steht ihr zu optischen Mängeln? Beulen, Dellen, Kratzer, Rostansätze? Müsste sowas direkt gemacht werden oder stört das nur die Optik?

So, das soll es erstmal gewesen sein mit meiner Fragerunde.
Ich hoffe ihr könnt mir helfen und mich in das Thema einführen. :bet

Dankeschön!
E.t.chen

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Re: T5 Kaufberatung für Camper und Bastel-Neuling

Beitrag von Herr dalbergia » 05.07.2019, 22:57

Hallo,

Alle Fragen kann ich dir nicht beantworten, aber:

- FINGER WEG vom T5.2 mit dem 179PS BiTDI Motor
- Länger Radstand wäre für mich ein MUSS, der ist dann 40cm länger, also die Hinterachse ist weiter hinten und da hast mehr Platz. Wäre für mich sehr wichtig, da ich den kurzen Radstand beim T5 sehr eng finde.
- ich würde nach einer Caravelle suchen, die findet man recht oft mit langem Radstand, ist etwas besser ausgestattet, und hat evtl schon schöne Sachen mit dabei.

Beste Grüße

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Re: T5 Kaufberatung für Camper und Bastel-Neuling

Beitrag von Bündner » 05.07.2019, 23:10

Hallo ,

Beim 2.5er auch eher Finger weg vom 174 PS , der 131 PS geht noch , wobei da manche Exemplare schon recht verschlissen sind . Hingegen sind die 1.9er mit 105 PS im T5.1 ausreichend und auch zuverlässig und beim T5.2 soll der 140 PS gut sein aber richte dich auf teure Ersatzteile ein und bei den jüngeren Modellen würde ein VCDS-Diagnosegerät nicht schaden .

Gruss Mirco
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Re: T5 Kaufberatung für Camper und Bastel-Neuling

Beitrag von heinz1950 » 07.07.2019, 15:45

Mein T5 KOMET von CS-Reisemobile hat jetzt 280.000km runter, und der 2,5l-Motor mit 131 PS läuft wie ein Uhrwerk; Verbrauch auf langen Strecken mit defensiver Fahrweise und bei warmem Wetter unter 7 Liter !!
In Griechenland habe ich jetzt alle vier Bremsen neu belegen lassen für 210 Euro. Vorher hatte ich noch zu Hause die Stützgelenke vorne erneuern lassen, und am Getriebe musste ein Hebel ersetzt und die Schaltseile justiert werden. Sonst war noch nichts nennenswertes zu machen am Auto, außer dem üblichen Service und den Reifen natürlich.

Ich habe die 4motion-Version mit zusätzlicher Diffsperre. Letztere halte ich für verzichtbar.

Insgesamt ein tolles Auto! Stark, sparsam und robust.

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Re: T5 Kaufberatung für Camper und Bastel-Neuling

Beitrag von PHo » 08.07.2019, 09:34

Die 84 PS lass mal lieber sein. Die gehen nur, wenn du die Langsamkeit wieder entdecken möchtest und auch mal ein Hindernis am Berg sein möchtest (wenn voll beladen). So doll ist dat nich :-bla
Gruß,
Peter

Darf man fremden Leuten eigentlich Fragen stellen,
nachdem sie im Bus telefoniert haben und einem noch etwas unklar ist? :gr

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Re: T5 Kaufberatung für Camper und Bastel-Neuling

Beitrag von heinz1950 » 08.07.2019, 12:44

PHo hat geschrieben:Die 84 PS lass mal lieber sein. Die gehen nur, wenn du die Langsamkeit wieder entdecken möchtest und auch mal ein Hindernis am Berg sein möchtest (wenn voll beladen). So doll ist dat nich :-bla
Zustimmung !!
Wenn Du den 4motion wählst, sind 131 PS sowieso die schwächste Motorisierung, und das ist gut so. Den kann ich nur empfehlen ;-)

Leider ist der Markt für gute Womo im Moment ziemlich überdreht. Wenn möglich, warte bis zum Herbst/Winter

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Re: T5 Kaufberatung für Camper und Bastel-Neuling

Beitrag von E.t.chen » 09.07.2019, 09:05

Moin,

Danke für euer Feedback und sorry, dass ich mich jetzt erst melde.
Ich musste noch meine Gedanken und Pläne sondieren und wollte meine erste Probefahrt abwarten :mrgreen:

Es wird nun wohl eher ein kurzer (ich möchte lieber ein "kleineres" Modell fahren und wir haben auch keine "großen" Hobbies, also keine Boards oder ähnliches mitzunehmen)
Die Probefahrt war mit dem kleinen Motor. War ein T5.2 Ich fand ihn soweit ok für die Leistung. Wenn ich mir aber vorstelle dort einen schweren Einbau drin zu haben und vor einem Berg zu stehen, bin ich mir unschlüssig, ob das noch passt.
Flügeltüren oder Klappe nehmen wir was kommt. Haben für beides gute Ideen im Kopf.
Den Beifahrersitz montieren wir dann drehbar.
Und ansonsten schauen wir aktuell eher auf die Laufleistung, als auf das Baujahr. Optik ist auch nicht so wichtig.
Ideal wäre 100+ PS mit um die 100 000 km für maximal 7000 euro. Gibt da noch ein paar Modelle, wenn man guckt. Und vermutlich auch eher richtung Herbst/Winter in der Hoffnung, dass es dann wirklich günstiger wird.

Soweit erstmal unser Plan. Mal schaun...
8-)

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Re: T5 Kaufberatung für Camper und Bastel-Neuling

Beitrag von Paul S. » 09.07.2019, 09:22

Bei dem Budget fallen die Fünfzylinder sowieso raus, und das ist mit Blick auf die Folgekosten auch gut so. Nimm auf jeden Fall einen Vierzylinder, der 1.9er im 5.1 ist ein bewährter Wald- und Wiesenmotor.
Ich würde mich weniger auf die Laufleistung fixieren, sondern mehr auf den Zustand (Lieber ein gepflegter Langstreckenwagen, Kurzstrecke...Extremfall Post). Wenn der Zustand passt, würde ich auch einen 84PS mal Probe fahren. Wenns nicht reicht, ist der auch fix per Chip auf >100 PS zu bringen.
Die Apokalypsen der Vergangenheit:
70er: Es droht eine neue Eiszeit - sagen die Wissenschaftler
80er: Waldsterben - in 20 Jahren sind die Mittelgebirge unbewaldet - sagen die Wissenschaftler
90er: Das Ozonloch

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Re: T5 Kaufberatung für Camper und Bastel-Neuling

Beitrag von orangutanklaus » 10.07.2019, 12:30

Es kommt bei der Motorisierung auch auf die persönlichen Vorlieben/ Einstellung an. Ich halte den 84PS für durchaus ausreichend, man kommt auch beladen noch voran.
Allerdings muss ich sagen, dass mein anderer Bus ein T3 mit 57PS ist und der Vorgänger meines T5 ein 1.9erTD T4 mit 68PS war.
In diesem Kontext gesehen fährt sich der 84PS flott und auch ein Autobahndauertempo von 130-140km/h ist möglich.

Alex

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Re: T5 Kaufberatung für Camper und Bastel-Neuling

Beitrag von newt3 » 11.07.2019, 22:47

"Motorisierung:
- Gibt es Motoren, die man meiden sollte?
->wie gesagt finger weg vom t5.2 179ps biturbo, ist aber eh nicht in eurem budget. beim t5.1 die fünfzylinder da würd ich auch eher einen bogen drum machen. um den 174ps noch mehr als um den 130ps. will beim t5.1 heißen wenn du leistungsmäßig mit einem vierzylinder leben kannst dann nimm einen solchen. im t5.2 gibt es eh keine fünfzylinder mehr.

"- Lieber Diesel oder Benziner?"
benziner gibt es im t5 kaum.
beim t5.1 gabs einen v6 der fast schon zu liebhaberpreisen gehandelt wird und euch sparfüchse sicher armsäuft. und einen 2 liter vierzylinder der zwar fährt aber in dem schwerem fahrzeug auch seinen zusatztropfen trinkt und bei dem einfach der turbopunch der dieselmotoren fehlt
im t5.2 gabs dann tsi also mit aufladung (150 und 204ps) aber auch die wurden selten gekauft und liegen eher nicht in eurem budget. auch hier macht tanken wenig spaß man muss schon sehr dizipliniert fahren um akzeptable verbräuche zu haben

"- Wäre der 84 PS Diesel noch "fahrbar" oder ist er deutlich zu schwach gegenüber dem 102er, spätestens wenn es in die Berge geht?"
probefahren. im grunde wird sich unten rum nicht soviel nehmen. nach oben macht das ding halt eher zu.
chippen ist letztendlich auch noch eine option.
lieber 84ps mit klima drin als 102ps und ohne, wäre bei gleichen endpreise meine devise.

klima:
klar kann man je nach jahreszeit drauf verzichten und sie vielleicht ohnehin die meiste zeit aus haben.
dennoch: im sommer ist sie ein sicherheitsplus. du fährst konzentrierter wenn du dir nicht den wolf schwitzt. im winter gibt es bei gewissen temperaturen und luftfeuchte den effekt dass du ein auto mit klima schneller beschlagfrei kriegst als eines ohne - wenn also auch im winter gefahren werden soll (alltagsfahrzeug) dann würd ich auf klima nicht verzichten wollen
->ohnehin ist das ein extra was sich auch nach jahren wieder im restwert wiederspiegelt. ist der gebrauchte heute 500€ günstiger als ein anderer weil ihm die klima fehlt so sind das zwar heute 500€ weniger aber über die jahre hast kaum was gespart. klar was nicht da ist kann nicht kaputtgehen wäre das andere argument

"Aufbau:
- Muss es ein Kasten sein, oder kann man auch einen 9 Sitzer o.Ä. zum Camper umbauen? Sind die Bänke restlos ausbaubar usw?"
bänke gehen raus das ist kein thema. willst du hinten jedoch sitzplätze geht es nur mit den origianlsitzen oder teuren campingbänken. eigenbau zwar möglich aber die hürden für die eintragung sehr hoch. solls nur für 2 leute sein also hinten keine reisemitfahrer habt ihr das problem nicht. ansonsten ist mit sitzen nicht verkehrt - ausbau halt so flexibel gestalten dass man überlegen kann mit ausbau oder mit sitzen zu fahren.

"- Welcher Radstand sollte es sein? Hab gelesen: Mehr Radstand=mehr Platz? Heißt das auch automatisch längeres Fahrzeug oder sind nur die Radkästen weiter hinten?"
->langer radstand ist die karre 40cm länger und das im radstand also zwischen den rädern. die zusatzlänge ist vor dem hinterem radkasten also hinter der schiebetür. leg man 200cm matraze in den kofferraum dann merkst du schon wie wenig bewegungsraum du hinter fahrer/beifahrersitz noch hast. drehkonsolen verbessern das raumgefühlt dann ggf etwas aber eng bleibt es trotzdem und jedes mal drehen nervt ggf auch
->kurzer radstand ist etwas handlicher im rangieren, parken etc. langer radstand merkst schon dass es eben kein großer pkw mehr ist sondern eben ein bus. wenn du mit kurz leben kannst nimmt kurz. leichter ist er auch. was platz angeht ist der lange dagegen klar im vorteil

"- Heckklappe oder Türen? Klappe fand ich ganz gut, da man darunter bei Regen sitzen konnte. Gibt's was, was beim Camper eher für die Türen spricht? Kann man im Ernstfall von einer auf die andere Variante umrüsten?"
->umrüsten von tür auf klappe dürfte mit vertretbarem aufwand nicht gehen
->klappe hat schon vorteile: druntersitzen, heckküche etc pp
->sperrige dinge einladen haben die türen evt ihren vorteil (im extremfall gabelstapler)
->radträger für klappe dürte leichter/günstiger zu kriegen sein. für türen gibt es zwar auch aber wenige
->heckzeltvarianten dürfte es für beides irgendwie geben.
->tür braucht wenns mal eng hinterm auto ist weniger rum um an den kofferraum zu kommen. aber situationen wo einem die paar cm fehlen sind sicherlich eher selten
->für würd zur klappe tendieren

- Kann man problemlos die Heckklappe wechseln, wenn man einen ohne Fenster kauft?
kannst du sicherlich. guck halt mal was gute klappen kosten. gibts vermutlich auch nicht geschenkt

- Kann man die Trennwand zwischen Vordersitzen und Frachtraum problemlos entfernen?
ja, die ist beim t5 aus plastik.

- Sind Seitenfenster hinten für einen Camper aus eurer Erfahrung eher gut oder schlecht? Stichwort Privatsphäre vs Licht und Freiheitsgefühl vs verbaubare Wände?
->ideal ist eigentlich kasten und dann baust du schiebetür und gegenüber ein campingfenster rein
->heller ist es mit 5 glasfenstern im fahrgastraum. notfalls abgedunkelt. gardinen wist du so oder so wollen
->halbkasten ist auch ein kompromiss also 2 fenster im fahrgastraum und hinten keine. ich glaub es gibt beim t5 auch asymetrische kombinationen aber eher selten
->heckscheibe ist schon angenehm um nicht nicht über die aussenspiegel fahren zu müssen

Zustand:
- Gibt es Baujahre, die man meiden sollte? Was wäre eure "Altersgrenze"?
->schau halt bzgl abgasnorm. t5.2 hat euro5 meine ich. t5.1 ist bei euro4 schluss und frühe modelle haben sogar nur euro3
->ansonsten gabs anfangs kinderkrankheiten die aber eher besser ausgestattete modelle treffen

- Wie hoch darf der KM-Stand sein? Ab wann würdet ihr abraten auch im Bezug auf bestimmte Motorvarianten?
->kilometer wären mit bei deinem budget egal. oft ist ein auto mit vielen kilometern in kurzer zeit besser als ein gleichteures mit wenigen kilometern aber doppeltem alter. guck ob wartungen gemacht wurde, sie ggf die gesamte historie ein. weniger halter sind auch ein klarer pluspunkt

- Wie steht ihr zu optischen Mängeln? Beulen, Dellen, Kratzer, Rostansätze? Müsste sowas direkt gemacht werden oder stört das nur die Optik?
->so wenig wie möglich. es gibt sachen die stören nur optisch. es gibt sachen da wirst du früher oder später dranmüssen (und mehr geld versenken als wenn du ein fahrzeug ohne diesen rostmangel oder schwellerschaden gekauft hättest). solche dinge schlagen nur ein stück auf den restwert oft weniger als eben die behebung kostet - soltest du die karre mal verkaufen wollen schlägt es aber erneut auf den restwert also auch hier unterm strich nichts gespart
->dellen in demontierbaren teilen (türen klappen) sind eher tolerabel als eben im geschweißtem belch (schweller, seitenwand)

-----------
ich würd nach einem t5.2 schauen
84 102 115ps.
möglichst erste hand scheckheft bei vw und historie einsehbar
klima
kilometer egal! sollte sich halt auf den kaufpreis auswirken.
(karre aus dem zustelldienst erkennst hoffentlich an türgriffen und sitzen...da mach lieber einen bogen drum. bei handwerkerkarren schau dass sie aus einem gewerk stammen was nicht zu überladen unterwegs war...also nicht gerade der gas wasser heizungsfritze)
verschleißteile nur bedingt drauf schauen.
4 neue reifen gekauft und soft gefahren halten die ewig. also eigentlich egal ob die auf dem gebrauchtwagen fertig sind oder 'noch gut'. einma bremse rundum kostet nicht die welt, wenn man es selbst macht (und das ist kein hexenwerk).
anfahrschäden: so wenig wie möglich.
->und auch mal über den tellerrand. traffic, vivaro, primastar gibt es ja nun auch wie sand am mehr. ist oft günstiger oder zumindest für gleiches geld dann besser motorisiert. klaufaktor auch geringer als beim t5. ob vw draufsteht und man evtl gar noch bulli draufklebt oder nicht ist doch eigentlich egal - auf die schönen tage mit dem fahrzeug kommt es an. müßt ich zwischen einem euro6 traffic (keine ahnung ob da welche in eurem budget sind) und einem euro5 t5 entscheiden würde es ersterer werden in der hoffnung diesen länger irgendwo fahren zu dürfen.

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Re: T5 Kaufberatung für Camper und Bastel-Neuling

Beitrag von Q-Master » 12.07.2019, 13:18

Das die Trennwand des T5 aus Plasik ist wäre mir neu :gr
Meine war zumindest aus Blech (2013er T5.2)
Die Wand ist nur geschraubt, aber die Haltepunkte an der Karosse sind auf einem Blechwinkel, den ich in mühsamer Puzzelarbeit rausgeflext/gebohrt habe. Problemlos machbar, aber keine schöne Arbeit.

Und über die Fester würde ich mir mal gar keine Gedanken machen.
Die lassen sich problemlos nachrüsten, wenn irgendwo eines fehlt.

Mein Bus hat ab Werk nur Hecktüren mit Scheibe gehabt.
Fenster in der Schiebetür und gegenüber ist nachgerüstet worden.
Kosten in der Werkstatt je ca. 350€ all incl.
Blech ausschneiden und Scheibe vorgeklebt. Fertig.
Aber Scheiben die schon drin sind muss man natürlich nicht teuer nachkaufen :mrgreen:
Vorhandene Scheiben mit schwarzer Folie abdunkeln ist auch deutlich günstiger.

Wer nicht unbedingt Höhlenmensch ist oder sich nur zum Schlafen im Bus aufhält, braucht definitiv Scheiben hinten.
In Heckklappe/Türen hinten ist beim Fahren angenehmer, da man den gewohnten Blick in den Innenspiegel hat.
In der Schiebetür ein Fenster ist auch zu empfehlen, da man beim Linksabbiegen deutlich mehr sieht.
Alle andern Scheiben sind dann reine Geschmacksfrage.

Wenn man bei schlechtem Wetter im Bus sitzt, dann sind mehr Scheiben aber definitiv besser.
Ich hab noch zusätzlich ein Polyroof Hochdach mit Panoramafenster.
Da ist es selbst bei Schietwetter recht hell drin.
Und für die Nacht näht/kauft man sich halt Vorhänge.

Eindrücke von unserem Bus (genannt „Paula“) gibt es beim @Fix auf der Seite
https://www.derlandmesserbus.de/vw-t5-innenausbau/

Ist ein 2.0 mit 102PS.
Als Reisemobil in jeder Lage ausreichen. Gerade getestet auf 6500km Norwegen Tour
Wenn es ein Daily Driver sein soll dann geht das auch, 140PS wären mir dann aber deutlich lieber.
Einen 84PS würde ich nur nehmen, wenn es wirklich aufs Geld ankommt.
Gibt es halt häufiger, da in vielen Paket und Handwerkerautos verbaut.
Gruß Stephan,
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Re: T5 Kaufberatung für Camper und Bastel-Neuling

Beitrag von heinz1950 » 18.07.2019, 08:13

Hat es eigentlich Sinn, im Camper keine Gasanlage einzubauen? Also mit Diesel zu heizen und mit einem herausnehmbaren Campingkocher mit Gaskartuschen zu kochen ?

Der Hintergrund meiner Frage ist folgender:
Ich habe eine Gasanlage für Heizung und Kocher im Auto. Die muss alle zwei Jahre "amtlich" geprüft werden, sonst gibts bei der HU beim TÜV keine Plakette. Das hat zuletzt zu Problemen geführt, die ich künftig beim nächsten Auto möglichst vermeiden möchte.

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Re: T5 Kaufberatung für Camper und Bastel-Neuling

Beitrag von newt3 » 18.07.2019, 12:43

hat alles vor und nachteile.
->ohne gas kein gasbetrieb eines absorberkühlschranks was beim thema kühlen dann strom bedeutet (entweder extern angeschlossen und/oder entsprechend starke boardbatterien und ggf noch solar zum stützen. hier ist immer die frage wieviel tage man autark sein möchte...ein langes wochenende ohne strom ist mit bezahlbar akkukapazität sicher machbar, eine woche dagegen wird schon teuer aber da steht man doch meist eh irgendwo wo es aussenstrom gibt oder ist zwischendurch gefahren)
->heizung per gas ist auch eine saubere sache. da riechst du aussen nichts und wenige strombedarf als eine dieselheizung (mit ihrem glühvorgang) hat so eine heizung auch. bei diesel hast den vorteil des riesigen tanks. platzbedarf ist auch ein thema. eine gasflasche braucht ihren platz während diesel halt im kraftstofftank ist
->beim kochen ist ein fester 2flammen gasherd schon was schönes. jederzeit nutzbar. kein gepansche mit spiritus, brennpaste. keine einweg gaskartuschen. manch einer macht auch eine festinstallation und fürs draussen kochen einen aussengasanschluss...für gasgrill oder gasherd.

ich den die 2 jahres prüfung ist verschmerzbar und bezahlbar und wenn da alles ordentlich gebaut hat macht das auch eigentlich nie probleme.
möchtest du regelmäßig heizen hat gas auch seine berechtigung - dann aber wirst halt auch den platzbedarf für größere flasche und ersatzflasche mit einplanen müssen.
ansonsten geht das heute halt auch ohne gas und beim kochen muss man halt mal ausprobieren welches system einem am bestem zusagt.
zum thema kühlen sei gesagt dass ein kompressorkühi erheblich besser kühlt als ein absorber und von daher schon die schönere lösung ist (sofern man nicht ständig mehrere tage autark stehen möchte)

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Re: T5 Kaufberatung für Camper und Bastel-Neuling

Beitrag von WackyDoka » 18.07.2019, 16:23

Moin,

hier mal meine Anmerkungen
- ich würde von einem Heckklappenträger abraten. Besser aus meiner Erfahrung ist eine AHK, die für beides (den Klaufix mit Sand :looser oder als Fahrrad- bzw. Lastenträger) genutzt werden kann.

- in Bezug auf die Grundvariante solltest Du darüber nachdenken, ob irgendwann mal ein Nachwuchs (welchen Alters auch immer) vielleicht einen Sitzplatz auf der Bank hinten braucht -> dies sollte die Entscheidung triggern - Du "baust" das Fahrzeug ja nicht für 2-3 Jahre sondern eher für länger

- in Bezug auf die Dieselfahrzeuge ist zu berücksichtigen, dass die Mautgebühren in Skandinavien emissionsbezogen sind und damit z.B. in Norwegen schnell viel Geld zusammenkommt - (eine Woche mit einem Euro 4 PKW im Frühjahr 2019 kostete knapp 50 Euro für ca. 900 km) Je nach Nutzungsgebiet kann es sinnvoll sein hier über einen Benziner nachzudenken, auch wenn der Stoff (in Deutschland) teurer ist.

- suche eine gute Karosse mit so wenig wie möglich elektronischem Schnick-Schnack; der ist unterwegs dann nur teuer zu reparieren

- nimm AUF KEINEN FALL ein Fahrzeug mit DSG Getriebe! Du machst Dich nicht nur unglücklich, sondern auch arm. Wenn das Fahrzeug im Anhängerbetrieb schwere Lasten gezogen hat, kannst du davon ausgehen, dass das Getriebe bald himmelt. Ansonsten muss alle 60 TKM oder alle 3 Jahre das Getriebeöl gewechselt werden, für einen T5.2 kostet das beim VW-Händler um die 500-550 Euro....

ansonsten hoffe ich, dass ich dich nun nicht zu sehr verwirrt habe :-)
Gruß Thilo

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Re: T5 Kaufberatung für Camper und Bastel-Neuling

Beitrag von Q-Master » 18.07.2019, 20:27

In Norwegen ist die Maut für Diesel und Benziner gleich.
Hatte auch nur im Süden Mautstrecken.
Die schönen kleinen Straßen am Fjord sind eh Mautfrei.
Finnland hatte ich keine Maut.
Schweden war ich noch nicht.

Der deutlich höhere Verbrauch und der höhere Preis für Benzin macht die eventuell höhere Maut gleich mal wett.

Ich bin mit meinem Bus im Schnitt den ganzen Urlaub mit ca. 7,8l Diesel gefahren, trotz Hochdach und ca. 2,5t Gewicht.
Im Norden ist halt überall 80 oder 90 km/h :mrgreen:

Hab auch Kompressorbox, Kartuschenkocher und Spirituskocher, Dieselheizung.
Stromverbrauch ist nicht so das Problem bei einer vernünftigen Auslegung der Batterie und Ladetechnik.

Aber der Dieselgestank der Heizung nervt schon :roll:
Gruß Stephan,
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Re: T5 Kaufberatung für Camper und Bastel-Neuling

Beitrag von heinz1950 » 19.07.2019, 10:18

Ich habe einen kleinen Kompressorkühli, der ausschließlich mit 12 V aus der 110 W - Solaranlage, der 235 Ah - Batterie und natürlich aus der Lima gespeist wird. Landstrom habe ich in den 13 Jahren noch nie dazu kaufen müssen.

Gekocht und geheizt wird mit einer grauen 11kg oder mit der kleineren 6kg-Gasflasche. Das ist recht billig, aber sowohl die Flasche als auch die Truma - Heizung nehmen doch viel wertvollen Platz in dem sowieso schon recht kompakten Auto weg, zumal ich als Reserve noch eine blaue Campingaz-Flasche dabei habe, mit der ich draussen meine Schnitzel brate und alles koche, was im Auto spritzen oder riechen würde :-)
In meinem nächsten Auto möchte ich vielleicht auf den festeingebauten Kocher und die Gasheizung verzichten.

Dass eine Dieselheizung stinkt, ist mir in all den Jahren auf hunderten Campingplätzen noch nicht aufgefallen. Allerdings verreise ich nur ganz selten im Winter ;-)

newt3
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Re: T5 Kaufberatung für Camper und Bastel-Neuling

Beitrag von newt3 » 19.07.2019, 13:11

an so ein großes fahrzeug wie einen bus gehört eine ahk. der meinung bin ich auch. klar manch einer wird sie nie nutzen aber schon um mal ein möbelstück zu fahren oder eben einen radträger dranzubauen kann das sinnvoll sein.
->wobei das vorhandensein einer ahk für mich nur bedingst kaufentscheiden wäre. hast du eh direkt verwendung für dann kauf einen mit. ansonsten läßt sich sowas auch nachrüsten
->vorteil eines fahrzeugs ohne ahk: hier weist du sicher das nie ein anhänger, nie ein schwerer anhänger gezogen wurde. das wirkt sich ja durchaus auf kupplung, reifen, fahrwerk etc pp aus. ein schwerer anhänger zerrt ganz ordentlich am fahrzeug. lieber für eine hohe dreistellige summe die ahk nachrüsten müssen (Weil sich bedürfnisse dahingehend ändern) als eben den verschleiß von mehreren tausend oder mehreren zehntausend kilometern mit schwerem anhänger am fahrzeug zu haben.., klar kann man bei fahrzeugkauf auch fragen ob/wieviel anhängerbetrieb es gab aber bei schweren klumpen wirst vielleicht gar keine ehrliche antwort bekommen (und bei karren vom händler die vom bau oder irgendwo her kommen wirst gar niemanden fragen können)

was radträger angeht sind ahk und heckklappenträger für mich irgendwie 2 paar schuhe.
->einen heckklappenträger merkst du in der fahrzeuglänge quasi nicht - du rangierst ja selten direkt vor einer wand. und wenn dort fahrräder drauf sind also der träger ausgeklappt bist mit deinen immernoch in einer höhe wo du einem normalem pkw auf motorhaubenhöhe nicht nahe kommst). einen hecklappenträger wirdst du (die saison über) immer am fahrzeug haben - jederzeit nutzbar
->ein ahk träger hängt viel tiefer. schränkt dich beim rangieren hier und dort schon ein weil das fahrzeug damit halt knapp 'nen meter länger wird (und das ist bei der länge die der bus eh schon hat durchaus relevant). du wirst das ding auch regelmäßig an und abbauen um es nicht umsonst leer spazieren zu fahren. beim be/entladen des kofferraum stört das ding regelmäßig noch mehr als ein leerer heckklappenträger. gleichzeitig einen anhänger nutzen ist auch nicht möglich da ja die ahk besetzt ist. was den schwerpunkt angeht hängt das ding zwar tiefer aber lädt auch deutlich weiter nach hinten aus - die entlastung der vorderachse dürfte also bei beladenem träger deutlich größer sein als bei beladenem heckklappenträger (der zwar vom schwerpunkt er höher ist aber die räder deutlich dichter am fahrzeug)

man kann mit beidem glücklich werden oder je nach nutzungsprofil mag das eine oder andere klare vorteile haben.

ps: ist jetzt etwas weit ausgeholt, hattest ja erstmal nur heckklappe vs flügeltüren gefragt. bezieht sich eher auf den beitrag von wackydoka der vom heckklappenträger abrät.

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Re: T5 Kaufberatung für Camper und Bastel-Neuling

Beitrag von E.t.chen » 07.08.2019, 13:14

Hi Guys, it's me ;-)

Danke für all eure Infos.
Den Hinweis mich auch bei anderen Marken/Modellen umzusehen hab ich auch beherzigt.

Nach langem hin und her überlegen sind wir zu dem Schluss gekommen, dass ein möglichst kleiner Wagen mit möglichst viel Platz die beste Wahl für uns ist. 90% soll er halt als Zweitwagen in der Stadt fungieren und da ist was kleineres wendigeres schon besser.
Ich bin nun bei einem Nissan NV200 gelandet und habe diesen letzte Woche gekauft! Er war sehr günstig und für mich als Einsteiger, um zu sehen ob das Thema mich auf Dauer fesselt, sicherlich erstmal ne gute Wahl!

Einige Materialien sind auch schon da, so dass ich demnächst mit dem Basteln beginnen kann.

Nochmal Danke für eure Hilfe und den regen Austausch hier!

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Re: T5 Kaufberatung für Camper und Bastel-Neuling

Beitrag von metallikart » 07.08.2019, 13:16

Viel Spass mit dem Bus.

Und schön, dass es eine Rückmeldung gibt.

Gruss, Christian

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Re: T5 Kaufberatung für Camper und Bastel-Neuling

Beitrag von WackyDoka » 07.08.2019, 16:42

Moin,
andere Mütter haben eben auch schöne und preiswertere "Töchter". Ein Ausbau ist sicher auch hier möglich, der Herr Kugel liefert viele Ideen.
Viel Erfolg! :bumsfreunde :pic
Gruß Thilo

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Re: T5 Kaufberatung für Camper und Bastel-Neuling

Beitrag von *Wolfgang* » 01.10.2019, 21:48

Ich kram das eben nochmal hoch, Grund: mich würde interessieren wie es um die Zuverlässigkeit des 84PS Diesel steht. Man schielt ja immer mal so mit einem Auge nach anderen Autos, der 84PS scheint nicht so der allerbeliebteste zu sein. Nun würde ich gerne wissen ob das nur an der geringen Leistung oder auch an technischen Gebrechen liegt.

Danke euch.
Viele Grüße

Wolfgang

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Re: T5 Kaufberatung für Camper und Bastel-Neuling

Beitrag von Q-Master » 02.10.2019, 20:01

Der 84 PS ist halt kleinste Diesel von 2.0l.
Vielfach in echten Nutzfahrzeugen wie Post, Paketdienst etc verbaut.
Einfach mal auf die Vornutzung achten, das der nicht „durchgeritten“ ist.

Sonst wüsste ich nicht was gegen den Motor spricht.
Ist halt kein Rennwagen, aber das ist der 102 PS auch nicht.
Gruß Stephan,
der jetzt auch als "Rückwärtsfahrer" unterwegs ist (T5GP)

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(Oscar Wilde; 1854-1900; Irisch poet, playwright, novelist, and critic)

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Re: T5 Kaufberatung für Camper und Bastel-Neuling

Beitrag von *Wolfgang* » 03.10.2019, 20:23

Ich hatte neulich eine ganze Armada (8 oder 10) Stck. der 84PS Variante beim :-P gesehen, alle weinrot, alle 84PS, km-Stand zw 25 und ca 50tkm. Es handelte sich ausschließlich um Kästen, Flügeltür hinten, Standardausstattung (also quasi fast nix). Vom Zustand sahen sie alle ziemlich ordentlich aus, keine/kaum Macken.

Ist im Moment aber auch nur so ne Gedankenspielerei, ich hab ja ein Auto (mein alter T4) und brauche nicht zwingend eins. Wäre halt mal reizvoll ein Alltags-Auto zu haben, wo man (hoffentlich) ne zeitlang Ruhe hat.
Viele Grüße

Wolfgang

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