Brasilienbus? Der Versuch Unterschiede aufzulisten... + Erfahrungen

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Brasilienbus? Der Versuch Unterschiede aufzulisten... + Erfahrungen

Beitrag von tomster » 12.10.2016, 16:34

Servus zusammen!

Nachdem ich Anfang des Jahres bei einer Reise nach Südamerika auf die Idee gekommen bin mir einen Brasilianischen T1 Bus zu kaufen, habe ich mich ein bisschen mit den Unterschieden des "VW Kombi do Brasil" im Vergleich zu Bussen "Made in Germany" beschäftigt.

Eines gleich vorweg:
Dieser Text erhebt keinerlei Gewähr auf Vollständigkeit, Richtigkeit oder sonstige -keit. Ich bin absoluter Laie was die T1-Baureihe angeht und hab die/das/den bisherige Freude/(Nicht-)Wissen/Lehrgeld/Ärger allein mir selbst zuzuschreiben; ich hätte mir ja keinen brasilianischen Bus kaufen müssen ;-)

Ihr könnte dieses Posting natürlich nach Belieben verreissen, aber hoffentlich vielmehr dazu beitragen die Informationen zu ergänzen und zu berichtigen. Gerade für diejenigen, die vielleicht mit dem Gedanken spielen sich zukünftig einen brasilianischen "T1" zuzulegen.
Ich möchte jedoch ausdrücklich NICHT, dass dieser Thread in einer unsäglichen Diskussion über das Für und Wider brasilianischer Busse endet!

Der Eine isst halt gern Wiener Schnitzel und dem Anderen ist ein Schnitzel Wiener Art genauso recht...

Obwohl der BRA-T1 für den Laien genauso aussieht wie eines der deutschen Modelle, unterscheidet er sich in einigen optischen und technischen Details - je nach Baujahr - doch recht stark. Ich denke, dies ist (neben der derzeitigen, schieren Überflutung des EU-Markts mit diesen Fahrzeugen) wohl der Hauptgrund für die tendenzielle Abneigung der Bulli-Szene gegen VW Kombis brasilianischer Herkunft (der Einfachheit halber im Folgenden "Brulli" genannt). Ein Brulli ist halt einfach kein deutscher Bus. Punkt.

Dennoch sehe ich persönlich einen Brulli als gute Möglichkeit den (in meinen Augen völlig überhitzten) Markthype um T1en aller Couleur etwas abzumildern und in den "Genuss" eines Fahrzeugs zu kommen das zumindest Eines auch nicht schlechter kann als ein DE-Bus: gefahren werden.

Behaltet aber im Hinterkopf:
Brullis (eher Oldtimer im Allgemeinen) können sich schnell von einem vermeintlichen Schnäppchen in ein Faß ohne Boden verwandeln. Einige Dinge muss man definitiv noch umbauen (neben höchst-wahrscheinlich notwendiger Restaurationasarbeiten mit ungewisser Aufwandshöhe), bis ein Brulli auch auf deutschen Straße bewegt werden darf und kann. Und ja. Es kann, wohl besser: es wird, in's Geld gehen und auch übermäßig Zeit in Anspruch nehmen...

Brullis sind prinzipiell ein Sammelsurium aus allen deutschen Modellreihen (Das Volkswagenwerk hat anscheinend abgelegte Produktionsstraße bei VW do Brasil "entsorgt"). Im Vergleich zu Fahrzeugen aus deutscher Produktion passen deshalb viele Merkmale - und wohl wichtiger: viel Teile! - eigentlich so gut wie gar nicht zusammen, mit Ausnahme von Brullis aus ganz frühen Baujahren (diese waren wirklich fast identisch). Prinzipiell fährt man aber ganz gut, wenn man Brullis als pre-1963'er Busse ansieht.
Ich hab mal versucht einige dieser Merkmale, bzw. notwendige Umbaumaßnahmen an Hand eines 15-Fenster-Modells zusammenzufassen:

Reifen/Felgen:
Die meisten Brullis kommen auf Reifen daher, die (abgesehen vom vermutlichen Profil-Zustand) von den meisten TÜV-Prüfern mangels notwendiger Kennzeichnung nicht akzeptieren werden dürften. Also muss man diese austauschen. Hierbei kann es aber je nach verbauter Felge zu Problemen kommen. Stichwort: Hump/Tubeless. Ein "neuer" Satz Felgen ist allerdings nicht günstig und der eine oder andere TÜV'ler sieht es nicht gerne, wenn man in (heutzutage übliche) Tubelessreifen Schläuche einzieht.

Heizung:
In Brasilien gab es sehr viele Modelle, die ohne Heizung ausgeliefert wurden (ich glaube in BRA bei den späteren Modellen ab 1972). Dabei fehlen nicht nur sämtlichen Rohre und die Heizbirnen, sondern teilweise auch die "Defroster"-Luftauslässe auf dem Armaturenbrett (das ist dann wirklich "glatt"). Eine Nachrüstung ist mit wirtschaftlich vertretbarem Aufwand eigentlich nicht zu berwerkstelligen. Noch dazu es viele dafür benötigte Teile schlichtweg nicht zu kaufen gibt. Sucht also nach Möglichkeit ein Modell mit Heizung aus. Auch wenn die wirkungsseitig prinzipbedingt nahezu sinnlos ist, hilft es doch ungemein bei der Zulassung. Es gibt aber auch Brulli-Zulassungen in DE, bei denen z.B. die Defrostung mittels kleiner elektrischer Nachrüst-Lüfter realisiert wurde. Der zu Grunde liegende Paragraph (§35c StVZO) scheint dabei etwas dehbar zu sein...

Beleuchtung:
Brullis haben vorne Sealed-Beam-Schweinwerfer, welche in Deutschland nicht verwendet werden dürfen. Hier ist ein Austausch angesagt. Als Rückleuchten sind in aller Regel die ovalen Ausführungen (wie auch am T2 verwendet) verbaut, so wie in DE ab ~1961. Einige TÜV'ler verlangen auf dem Rückleuchtenglas aber ebenfalls eine sog. E-Nummer, hab ich mir sagen lassen...

Allgemeines zur Elektrik:
Die Schalter und der Blinkerhebel sind - zumindest bei späteren Bussen - vergleichbar mit T2 (oder späten Käfern), also ab '67. Mir hat das nicht gefallen und so hab ich die Schalten gegen die schönen Elfenbein-Nubsis getauscht. Beim Blinkerhebel ist das etwas mehr Aufwand, weil der Rückstellmechanismus beim T2-Hebel auf der anderen Seite liegt (Blinkerhebel links, Rücksteller rechts von der Lenkradnabe).
Der Fußschalter für die Umschaltung Abblend-/Fernlicht gibt es beim Brulli nicht. Diese Funktion ist im Blinkerhebel verbaut. Dafür hat das Fernlichtrelais eine Art "SolidState-Funktion". Einmal am Hebel ziehen und loslassen: Relais bleibt auf Fernlicht. Nochmal ziehen und loslassen: wieder Abblendlicht.
Ich hab mir für diese Funktion die amerikanische Ausführung des (deutschen) Blinkerhebels gekauft. Der hat auch die Möglichkeit am Blinkerhebel zu ziehen. Damit funktioniert die Umschaltung einwandfrei, auch wenn man etwas Fingerspitzengefühl braucht. Es passiert leicht, dass man beim Blinken gleichzeitig das Fernlicht (Lichthupe) betätigt.

Der Scheibenwischerschalter ist zweistufig.

VW-Emblem Frontmaske:
Meines Wissens waren Busse aus deutscher Produktion mit gestecktem/geschraubtem Emblem versehen. Bei Brullis gab es das auch, aber gegen Ende der Baureihe (ich glaub so ab ~'70) war das Logo geprägt und nicht mehr gesteckt.

Heckklappe:
Brullis haben allesamt die "schmale" Heckklappe, zudem noch mit einer Prägung oberhalb des Türgriffs (die es zwar auch bei einige DE-Modellen gab, allerdings nur bei denen mit der noch kleineren Scheibe). In DE wurde beim Modellwechsel 1963 die Heckklappe gegen eine breitere Variante gewechselt. Dies ist auch der Grund dafür, dass es in DE ab 1963 keine Fensterbusse mehr mit den Brulli-typischen, hinteren Eckfenstern (=15-Fenster-Modell) gegeben hat.

Motorklappe:
Brullis kommen mit einer Motorklappe in komplett anderer Form als DE-Busse und diese passt nicht für sämtliche in DE möglichen Kennzeichenlängen herkömmlicher Bauart. Die Prägung für das Kennzeichen ist auf der Brulli-Klappe ~ 18x40cm. Das kann u.U. Probleme mit deutschen Nummernschildern geben. Es gibt jedoch die Möglichkeit (vgl. FZV Abschnitt 4, Abs. 3) ein sogenanntes "verkleinertes zweizeiliges Kennzeichen" (13x25,5cm) zu bekommen. Je nach Zulassungsstelle kann das aber mit zusätzlichen Kosten verbunden sein. Ein Austausch gegen eine deutsche Klappe mag daher ggfls. ratsam sein. In meinem Fall war das brasilianische Klappenschloß 1:1 zur deutschen Klappe kompatibel. Der Optik halber, habe ich aber auf den Vierkantschlüssel/ Chromkäppchen gewechselt.

Klapptüren:
Alle Brullis haben bei den Laderaumtüren den "langen" Scharnierabstand. Bei den deutschen Modellen wurde das mit Modelljahr ~1961 auf einen geringeren Abstand geändert. Hier eine Änderung vorzunehmen, auch wenn es aus optischer Sicht "das Einfachste" wäre, ist nicht wirklich zu empfehlen - ganz losgelöst von der Problematik überhaupt entsprechende Teile zu bekommen.
Brullis haben an der rechten Klapptüre ein "glattes" Blech unter dem Türgriff. Dies gab es bei DE-Bussen nur bis ~ Baujahr 58. Danach war im Türblech eine Mulde unter dem Griff. Im Sinne einer passenden DE-Optik (~1960) müsste man diese Mulde "nachrüsten".
Insgesamt sind die Türen auch deutlich "billiger" gebaut, als DE-Türen. Die Rahmenstreben sind relativ flaches Stahlblech. Nicht zu Vergleichen mit der "massiven" Rahmenkonstruktion von Bussen deutscher Produktion.
Der Schließmechanismus ist an beiden Klapptüren auch etwas unterschiedlich zu DE-Bussen. Die linke Tür hat einen einfachen Flügelhebel (ich glaube Barndoor hatte das auch), der auf Riegelstangen mit einer kleinen Rastnase (anstatt Schrauben) wirkt. Die vordere Klapptür hat zwar Riegelstangen mit Schraubloch, allerdings wird diese genau andersrum als bei DE-Bussen befestigt: die Riegelstange hat im Auge ein Gewinde und der Schloßmechanismus nur ein Loch. Zudem hat der Schloßmechanismus den Schließzylinder gleich eingebaut. Drum sind an der Aussenhaut dann auch 2 Löcher nah untereinander, die mit einer ovalen Chromblende abgedeckt sind.

Luftschlitze Heckbereich:
Brullis haben 10 "nach innen gehende" Lamellen. Diese Bauform wurde in DE erst mit dem Modellwechsel 1963 eingeführt. Damit ist auch klar, dass es in DE zu keiner Zeit einen langen Scharnierabstand an den Klapptüren und diese Lamellenform gleichzeitig gegeben haben kann. Hierfür wären 9 "nach außen gehende" Lufteinlässe von Nöten.

Radläufe hinten:
Brullis haben die gleiche Radlaufform wie die DE-Modelle ab 1963, also die mit dem Wulst. Auch diese Variante gab es daher in DE nicht zeitgleich mit langen Scharnierabständen.

Kniestücke (vorderer Radlauf):
Brullis haben meist die "schmalen" Kniestücke verbaut. Diese gab es in DE erst ab Baujahr 1962. Somit passen auch diese nicht zu dem langen Scharnierabstand.

Innenausstattung:
Brullis wurden ohne nennenswerte Innenverkleidungen ausgeliefert. Lediglich für die Fahrerkabine waren teilweise Türverkleidungen und Kickpanels erhältlich. Der Fahrgastraum, bzw. dessen Seitenwände war hingegen immer unverkleidet. Einen Dachhimmel gab es nie (nur Pappeplatten über Fahrer und Beifahrer); zudem auch die bei DE-Sitz-Modellen umlaufende Fassleiste zum Befestigen des Himmels gänzlich fehlt. Auch im Fahrerraum.

Vorne gab's die geteilte Rücksitzbank, hinten eine Bankreihe mit Klapplehne und eine 2-teilige (Bank & Lehne) in der 3. Reihe.

Der im Brulli verbaute Haltegriff auf dem Armaturenbrett ist etwas schmäler als bei DE-Modellen. Ich vermute der verbaute Griff stammt aus Käfer/Fusca-Beständen.

Sicherheitsgurte:
Zumindest bei den späteren Fenster-Brullis sind schon ab Werk Gurtaufnahmen verbaut. Allerdings nur für 2-Punktgurte. Vorne gibt es für Fahrer und Beifahrer in der B-Säule Aufnahmen für einen Diagonalgurt und unter den Sitzen die passenden für die Gurtpeitschen. Das macht aber das Nachrüsten von 3-Punktgurten deutlich einfacher, weil nur noch ein Loch von oben durch das Radhaus gebohrt und eine Verstärkungsplatte von unten
gegengeschraubt werden muss. In der Mitte ist ein statischer Beckengurt verbaut. Für die beiden Sitzbänke existieren auch schon Gurtaufnahmen im Bodenblech, bzw. an der Motortrennwand; leider nur für Beckengurte.

Trennwand:
Bei Brullis gab es keine Walkthrough-Variante. Die hatten alle die durchgängige Trennwand mit der Prägung für das Reserverad.

Diverse Anbauteile:
Es gibt bei den Brullis einige Anbauteile (Türgriffe, Beschläge, Spiegel, etc.), die im Laufe des Produktionszyklus verändert wurden. Ob diese bereits ab Werk so waren, oder im Einzelfall durch Aftermarket-Teile ersetzt wurden, kann man wohl nur schwer unterscheiden. Zudem glaube ich, dass die 15-Fenster-Variante in DE nur mit den "Samba"-Zierleisten ausgeliefert wurde. Entscheidet ihr euch aber von vorneherein für einen Brulli in der Luxo-Variante ist zumindest dieser Leistensatz schon am Fahrzeug.

Wenn man nun aus diesen Angaben ein Schnittdiagramm malt kommt man zu dem Schluß, dass es durchaus möglich wäre einen Brulli zumindest optisch so in Richtung DE-Modell hinzubekommen, dass er wohl für die Wenigsten als Solcher zu erkennen ist. Klar, er wird dadurch mitnichten "originaler". Aber dem Fahrspass - wenn man davon in einem T1 überhaupt reden kann ;-) - oder dem Seelenheil des Besitzers schadet es auch nicht unbedingt. Ist jemand bereit Warzenblinker, runde Rückleuchten, Kniestücke, Luftungsschlitze, hintere Radläufe, geschraubtes Front-Emblem (+ ggfls. Zierleisten) und DE-Motorklappe nach-/umzurüsten, kommt man optisch einem 1960/61'er DE-Modell schon verdammt nahe. Ob das dann aber den Aufwand rechtfertigt muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich mach's jedenfalls ;-)

Ankauf:
Erstmal ein Disclaimer: Ich kann natürlich keine rechtlich bindenden Angaben hierzu machen; möchte aber meine Erfahrung gerne weitergeben.

Seid Euch bitte bewusst, dass es der derzeitige Hype um T1en schon vor einiger Zeit auch bis in die hinterletzten Winkel des Amazonasgebietes geschafft hat. Das hat bereits vor vielen Monaten zu einem merklichen Anstieg der aufgerufenen Preise für VW Kombis in BRA geführt; nicht zuletzt, da auch viele amerikanische und europäische Händler den Braten gerochen haben und wie wild den brasilianischen Markt leerkaufen um damit ihre Heimatmärkte zu überschwemmen. Gefühlt sind seit Monaten mindestens die ersten 3 Seiten auf mobile.de ausschließlich importierte Brullis, mit Ausnahme von einigen deutschen Angeboten vielleicht, die rostbedingt aber eigentlich nur noch die Aura eines T1 zum Inhalt haben...

Aber auch einfach Mal selbst http://www.mercadoilvre.com.br (ML) aufrufen und nach einem "VW Kombi antiga" zu suchen, bedeutet noch lange nicht, dass man sein Wunschfahrzeug auch so einfach nach Deutschland bringen kann. In Brasilien ist es Privatpersonen nur recht schwer möglich ein Fahrzeug aus Brasilien zu Exportieren. Hierzu wird eine Exportlizenz benötigt, die wohl nur die wenigsten brasilianischen oder dann deutschen (Vor-/Neu-)Brulli-Besitzer mitbringen dürften. Damit ist es dann ohnehin nur eine Frage der Zeit bis man zwangsläufig bei einer Art gewerblichem Autohändler oder einer Exportagentur landet (nicht zuletzt wohl auch weil die Behördengänge echt nervig sind, sagt ein Freund von mir, der dort lebt). Beim "Gewerblichen" zu kaufen muss aber nicht unbedingt etwas "Schlechtes" bedeuten, ganz im Gegenteil: hat er die notwendige Exportlizenz spart man sich die notwendigen und nervigen Behördengänge, auch wenn das natürlich mit höheren Kosten als von privat verbunden ist.

Warnung!
Spätestens jetzt ist es jedoch an der Zeit jedem potentiellen Interessenten eines Brullis die Illusion zu rauben, dass man mit einem Brulli ein Wahnsinns-Schnäppchen machen kann ("...weil ja alle anderen Leute, die "teure" DE-T1en kaufen, blöd sind"). Ein T1, egal ob aus DE oder BRA, ist mehrheitlich ein altes Auto - auch wenn Oldtimer meist besser klingt - und unterliegt damit den entsprechenden Gesetzmäßigkeiten. Man weiß einfach nie, was einem Auto in seiner 40-50jährigen Lebenszeit so alles widerfahren ist und mit welcher Akribie der damalige Besitzer Beschädigungen reparieren ließ. Das sieht man im wahrsten Sinne des Wortes erst wenn der Lack ab ist. Und was darunter - gerade in einem Land wie Brasilien - alles zu finden sein kann, brauch ich glaube ich nicht näher auszuführen...

In Brasilien war ein VW Kombi Zeit seines Lebens vor allem eines: ein relativ günstiges Arbeitstier. Ich vermute, das war auch in amerikanischen Surfer-/ und Studentenkreisen vor etlichen Dekaden der Hauptgrund für den Ankauf eines gebrauchten "Microbus". Leider ist deshalb auch davon auszugehen, dass bei der Beseitigung von Rost- oder Unfallstellen nicht unbedingt immer die VW Fachwerkstätte hinzugezogen worden ist und Reparaturen ausschließlich mit Originalteilen erfolgt sind...

Ihr werdet einen T1, in seiner Eigenschaft als altes Auto - unabhängig vom Herkunftsland - wohl in jedem Fall restaurieren müssen. Der Arbeitsaufwand und die -kosten sind dabei für einen Brulli ziemlich genau die gleichen wie für ein DE-Modell. Lediglich der Einstandspreis dürfte ein anderer sein. Dies nur um es Euch noch Mal in's Bewußtsein zu rufen.

Extrem wichtig ist, dass ihr beim Kauf auch die Dokumente und den Status der Strafzettel überprüft (egal ob Kauf von privat oder vom Händler!!!). Die Registrierung
Certificado_de_Registro.jpg
jedes in BRA zugelassenen Fahrzeugs muss jährlich verlängert werden. Das hat vorallem den Hintergrund, dass dadurch sichergestellt wird, dass die KFZ-Steuern, Versicherung, etc. auch wirklich bezahlt wurden. Eventuelle Strafzettel werden in einem Register des DETRAN festgehalten. Jeder Bundesstaat hat sein eigenes DETRAN. Checkt also vor einem Kauf (das geht online) mit den Angaben ("codigo RENAVAM") aus dem Certificado de Registro, dass diese auch wirklich bezahlt wurden. Sonst holt das Amt die rückständigen Beträge von Euch bei der Umschreibung! Hier ein Beispiel für Sao Paulo:
http://www3.prefeitura.sp.gov.br/multas ... navam.aspx

Ich gehe nicht auf den genauen Ablauf der Übertragung/ Austellung der Exportpapiere ein, weil ich nur raten kann dies von einer Agentur/ Händler erledigen zu lassen, bzw. möchte dass sich jeder selbst darüber informiert.

Nachtrag:
In meinem Fall hat mein Verkäufer die Ausfuhr des Fahrzeugs zum Anlass genommen, den Brulli gleich endgültig aus dem brasilianischen Fahrzeugregister löschen zu lassen. Damit ist aber auch eine Wiederzulassung in Brasilien nicht mehr möglich.
Innerhalb dieses Vorgangs, dem sogenannten "Baixa definitiva", werden dann die Nummernschilder und der originale Fahrzeugbrief (CRV) eingezogen. Im Gegenzug erhält man ein einfaches Bestätigungsschreiben aus dem dies hervorgeht. Wichtig ist in diesem Fall, dass Euch der Verkäufer/die Exportagentur dieses Bestätigungsschreiben des zuständigen DETRAN-Büros auch tatsächlich übergibt. Nur damit lässt sich nachweisen, dass gar kein Originalbrief mehr existiert. Dieses Blatt Papier erspart Euch seeeehr viele Fragen und Arbeit bei der Neuzulassung in Deutschland!
Ich habe mich 2 Wochen durch sämtliche Stellen beim KBA, Brasilianischen Konsulat und der Polizei von Sao Paulo durchtelefoniert, bis ich darauf gekommen bin, dass innerhalb der Löschung dieses Schreiben erstellt wird.

Ich habe aber auch schon davon gehört, dass es auch Brullis in DE zu kaufen gibt bei denen irgendwie geartete Papiere dabei sind. So wie ich es mitbekommen habe, dürfte es sich hierbei allerdings "nur" um ein soganntes CRLV (Fahrzeugschein) handeln. Eine Aussage meiner Zulassungstelle lässt zumindest vermuten, dass dort der Unterschied zwischen CRV (Fahrzeugbrief) und CRLV (Fahrzeugschein) nicht wirklich bekannt ist. Dort wurde die Erteilung eines deutschen Briefs, respektive Zulassungsbescheinigung, augenscheinlich auf Basis dieses Dokuments durchgeführt. Der Eigentumsnachweis wird in Brasilien jedoch über das CRV (Fahrzeugbrief) geführt...

Transport und Verzollung:
Meist bieten Euch diese Agenturen auch den Schifftransport an. Ich habe festgestellt, dass in meinem Fall das Angebot deutlich unter denen war, die ich eingeholt habe. Fragt nicht warum, aber ein Containertransport von einer Privatperson scheint per se teurer zu sein als von einem gewerblichen Kunden. Meine Angebot waren bspw. so um die € 1.800-2.400. Mein Händler hat den Transport in einem 20"-Container für € 992 CIF Bremerhaven hingebracht (+ nochmal ~€ 300 für den Landtransport zum Hafen und die Abwicklung vor Ort).

Ist der Container dann im Bestimmungshafen geht es um das Löschen und die Verzollung. Irgendwo hatte ich gelesen, dass es für Oldtimer einen speziellen Zolltarif gibt (Zolltarifnummer 9705). Dabei werden beim Import 0% Zoll und nur 7% Einfuhrumsatzsteuer fällig! Cool, das wollte ich haben.
Da es mir aber zu heikel war, durch einen eventuellen Fehler meinerseits nicht in den Genuß dieses Tarifs kommen zu können (regulär sind es 10% Zoll + 19% Einfuhrumsatzsteuer), habe ich diese Angelegenheit von einer Agentur vor Ort durchführen lassen. Das waren nochmal € 325 für das Löschen und Hafenhandling und € 125 für die zollrechtliche Bearbeitung. Hat sich unterm Strich aber mehr als gerechnet.

Mehr zur gesamten Thematik, wenn ich neue Infos oder Kenntnisse habe.

Es grüßt aus der wahrscheinlich schönsten Stadt der Welt,

Der Tom
Zuletzt geändert von tomster am 20.08.2019, 16:10, insgesamt 19-mal geändert.

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Re: Brasilienbus? Der Versuch Unterschiede aufzulisten...

Beitrag von Jimmy001 » 13.10.2016, 23:26

Moin Tom,

vielen Dank für die super Auflistung! Die hätte ich mir zwar schon vor einem Jahr gewünscht, als ich anfing mich mit dem Thema zu beschäftigen, trotzdem sehr gut zusammengefasst und hilfreich!

Hast du jetzt einen Brulli? Wenn ja, wie hast du das Problem mit dem Kennzeichen hinten gelöst? Klappe getauscht?

Gruß, Jimmy

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Re: Brasilienbus? Der Versuch Unterschiede aufzulisten...

Beitrag von tomster » 14.10.2016, 09:58

Servus Jimmy,

Danke für die Blumen. Die Liste ist aber sicher noch nicht ansatzweise vollständig. Mein Brulli ist derzeit bei dem "Blecher" meines Vertrauens. Von daher bin ich noch ganz am Anfang; und wie gesagt: völlig unbeleckt in Sachen T1. Die mechanischen Arbeiten beginnen wohl erst in den Wintermonaten, dann kommt sicher noch mehr auf die Liste...

Zum Kennzeichen:
Da die Kennzeichen in meinem LK schon 3-stellig beginnen, wird's mit dem zusätzlichen H ohnehin ziemlich Essig. Die Brulli-Motorklappe hat nur 40cm lichte Breite. Nicht mal eine Kombination à la "ABC X X H" in Engschrift hätte einzeilig darauf Platz. 2-zeilig (20cm) geht dummerweise von der Höhe her (~18cm) auch nicht. Also zumindest theoretisch nicht; "vor Ort" ausprobiert habe ich es nicht. Da ich aber ohnehin die Optik meines Brullis auf "Deutsch" ändern möchte, ist es wohl am Sinnvollsten die Klappe zu tauschen. Auch wenn mir ~ 350 Tacken (+ Beleuchtung/Lackierung/Beschläge) für eine neue Haube nicht wirklich schmecken.

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Re: Brasilienbus? Der Versuch Unterschiede aufzulisten...

Beitrag von neujoker » 14.10.2016, 10:10

In dem Fall bekommst du doch die Schilder in der kleineren Ausführung 2-zeilig. Siehe FZV Anlagen Ausgestaltung der Kennzeichen Abschnitt 4 Nr. 3. Die Maße sind dann 255x130 mm.
Ich wünsche allen unfall- und störungsfreie Fahrt mit dem VW-Bus
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Re: Brasilienbus? Der Versuch Unterschiede aufzulisten...

Beitrag von tomster » 14.10.2016, 10:18

Servus Neujoker,

das ist richtig! Diese Variante hab ich aber bewusst nicht in aller Ausführlichkeit angesprochen (s.o. "herkömmlicher Bauart"), weil sie (zumindest in meinem LK) mit nicht unerheblichen Kosten für eine "Ausnahmegenehmigung" verbunden ist. Und allein dafür bekomme ich schon eine halbe neue Klappe...

Ich ergänz das aber gleich Mal oben, dass alle Infos beieinander bleiben. Danke!

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Re: Brasilienbus? Der Versuch Unterschiede aufzulisten...

Beitrag von Jimmy001 » 14.10.2016, 12:57

ok,es wird sowieso noch etwas Zeit ins Land gehen, bis ich mir über das Nummernschild Gedanken machen muss. Aber danke für die Infos.

Bei mir wird es auch über den Winter losgehen, ich hoffe du dokumentierst die Arbeiten ebenso ausführlich, wie hier in diesem Beitrag. Hast du ein Bild von deinem Gefährt?

Gruß, Jimmy

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Re: Brasilienbus? Der Versuch Unterschiede aufzulisten...

Beitrag von tomster » 14.10.2016, 13:15

Ja, so geht's mir auch. Bis die Feile auf deutschen Straße unterwegs ist, fließt wohl noch viel Wasser die Isar runter...

Noch dazu ich ja eigentlich sämtliche oben stehende Dinge erst nach dem Kauf herausgefunden habe und diese nun mühsam ändern/nachrüsten muss.
So hat mein Brulli leider keine Heizung und auch kein Luxo-Friso (Samba-Zierleisten). Im Anhang Bilder bei der Ankunft des Brullis in Bremerhaven. So sieht er nun Dank des großzügigen Einsatzes einer Flex natürlich nicht mehr aus.
Dateianhänge
IMGP0625.JPG
IMGP0626.JPG

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Re: Brasilienbus? Der Versuch Unterschiede aufzulisten...

Beitrag von Jimmy001 » 14.10.2016, 14:03

Schick! Die Farbe kommt mir bekannt vor...

Falls du bei der visuellen Gestaltung Hilfe brauchst, ich hab den T1 komplett in 3D nachgebaut, was optische Entscheidungen manchmal sehr vereinfacht.
Dateianhänge
14060066_1080044382077699_1273589710_o.jpg

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Re: Brasilienbus? Der Versuch Unterschiede aufzulisten...

Beitrag von tomster » 14.10.2016, 14:15

Nun ja, Dein Beigeton ist aber unbestritten um ein Vielfaches anmutender, als mein Kaltlicht-Krankenwagen-Weiß...
Drum MUSS das auch dringend geändert werden. Vorausgesetzt ich finde einen Lackierer, der das für vernünftiges Geld macht.
Aber da bin ich zuversichtlich.
3D-Modell? Da sag ich nicht nein, her damit! Auch wenn ich mich eigentlich schon zu 103% auf eine Farbkombi festgelegt habe:
Unten Mausgrau, oben Perlweiß. Ich finde das passt einfach saugeil mit den (dann verbauten) roten/ runden Rücklichtern.

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Re: Brasilienbus? Der Versuch Unterschiede aufzulisten...

Beitrag von Jimmy001 » 14.10.2016, 14:32

Ja das stimmt, ich bin auch ganz zufrieden mit dem Farbton. Aber mal sehen, was davon anschließend noch übrig bleibt.
Mausgrau /Perlweiß sieht bestimmt gut aus!

Also willst du einen Barndoor daraus machen?
Ergänz mal noch alle Details wie Zierleisten, Exportstoßstangen, Dachträger usw. Ich bau dir das dann heute Abend mal so zusammen.
Je mehr Details ich habe, umso genauer kann ich das nachbauen.

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Re: Brasilienbus? Der Versuch Unterschiede aufzulisten...

Beitrag von tomster » 14.10.2016, 14:52

Nein, Barndoor wird es nicht. Ich hab zwar eine große Klappe, aber mein Bus nicht ;-)
Es soll eher eher wie ein spätes Modell '55-'62 werden, eben mit dem großen Fenster in der schmalen Heckklappe.

Er hat dann:
- Warzenblinker vorne
- die breiteren Kniestücke (die müssen bei mir eh raus)
- 9-fach Lüftungsgitter nach außen
- die "glatten", tieferen Radläufe hinten
- runde, rote Rücklichter
- DE-Motorklappe
- Samba-Zierleisten

Nach meinen Recherchen müsste das dann aussehen wie ein '60/'61-Fensterbus, so wie er als DE-Bus auch in die USA hätte ausgeliefert werden können.

Anbauteile wird es außer den Zierleisten (und den bereits verbauten Stoßstangen) nicht geben. Auch wenn ich gerne einen Dachträger hätte, aber ich komme damit nicht in die Tiefgarage...
Zuletzt geändert von tomster am 14.10.2016, 15:10, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Brasilienbus? Der Versuch Unterschiede aufzulisten...

Beitrag von Jimmy001 » 14.10.2016, 15:07

ok, ich werd mal schauen was ich davon an meinem Model einfach anpassen kann. Die Warzenblinker wollte ich sowieso mal bauen, dann hab ich jetzt einen Grund. :-)
Aber bei den Stoßstangen würde ich dann die Bügel weglassen.

Meld ich dann wenn ich die ersten Ergebnisse hab.

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Re: Brasilienbus? Der Versuch Unterschiede aufzulisten...

Beitrag von tomster » 14.10.2016, 15:11

Hab mich grade oben im Beitrag verbessert: "...so wie er als DE-Bus auch in die USA hätte ausgeliefert werden können..." Aber evtl. lass ich die Bügel auch weg. Das sind aber Details, über die ich mir gerade noch keine Gedanken mache. Erstmal die Blecharbeiten und die Farbe fertig machen...

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Re: Brasilienbus? Der Versuch Unterschiede aufzulisten...

Beitrag von Jimmy001 » 15.10.2016, 00:36

So hier die erste Ergebnisse. Hoffe das kommt alles so ungefähr hin.

Am Model kann man die beiden Stoßstangen gut vergleichen.
Hab dir ein paar Weißwandreifen spendiert. :-)
Den Gummi in den Zierleisten hab ich so zart rot gemacht. Geht natürlich auch etwas schlichter, aber ich fand das ganz schön so. Nur die Lüftungsschlitze hinten kann ich nicht ohne viel Arbeit ändern, aber das kann man sich hoffentlich auch so vorstellen.

Änderungen jederzeit möglich.

Gruß, Jimmy
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Re: Brasilienbus? Der Versuch Unterschiede aufzulisten...

Beitrag von tomster » 15.10.2016, 13:54

Cool! Danke Jimmy!
Deine Renderings bestärken mich zudem in der Farbwahl. Dabei bleib ich!
LG,
Tom

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Re: Brasilienbus? Der Versuch Unterschiede aufzulisten...

Beitrag von Da_Hui » 15.10.2016, 15:32

Jimmy001 hat geschrieben:So hier die erste Ergebnisse. Hoffe das kommt alles so ungefähr hin.

Am Model kann man die beiden Stoßstangen gut vergleichen.
Hab dir ein paar Weißwandreifen spendiert. :-)
Den Gummi in den Zierleisten hab ich so zart rot gemacht. Geht natürlich auch etwas schlichter, aber ich fand das ganz schön so. Nur die Lüftungsschlitze hinten kann ich nicht ohne viel Arbeit ändern, aber das kann man sich hoffentlich auch so vorstellen.

Änderungen jederzeit möglich.

Gruß, Jimmy
Krass. Mit welchem CAD-Programm ist den so eine geile visuelle Darstellung möglich? :bet

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Re: Brasilienbus? Der Versuch Unterschiede aufzulisten...

Beitrag von Jimmy001 » 15.10.2016, 16:09

Moin,

ich arbeite mit Max 3ds, Vray als Renderprogramm und Photoshop.

Hat aber schon ein paar Jahre gedauert, bis ich wusste was ich da mache. :-)

Gruß, Jimmy

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Re: Brasilienbus? Der Versuch Unterschiede aufzulisten...

Beitrag von matzmann » 16.10.2016, 19:08

neujoker hat geschrieben:In dem Fall bekommst du doch die Schilder in der kleineren Ausführung 2-zeilig. Siehe FZV Anlagen Ausgestaltung der Kennzeichen Abschnitt 4 Nr. 3. Die Maße sind dann 255x130 mm.
Die werden aber nicht mehr in jedem Bundesland/Kreis für PKW ausgegeben.

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Re: Brasilienbus? Der Versuch Unterschiede aufzulisten...

Beitrag von Getriebekiller » 16.10.2016, 20:40

Damit das nicht erst Jahre der Übung braucht, gibt es ja auch den Busselecta und seine Freunde... :-)

http://www.busselecta.com

Gruß Jan

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Re: Brasilienbus? Der Versuch Unterschiede aufzulisten...

Beitrag von neujoker » 16.10.2016, 21:02

matzmann hat geschrieben:
neujoker hat geschrieben:In dem Fall bekommst du doch die Schilder in der kleineren Ausführung 2-zeilig. Siehe FZV Anlagen Ausgestaltung der Kennzeichen Abschnitt 4 Nr. 3. Die Maße sind dann 255x130 mm.
Die werden aber nicht mehr in jedem Bundesland/Kreis für PKW ausgegeben.
Die sind in der aktuell gültigen FZV vorgesehen. Dein Sachverständiger muss bei der Abnahme des Fahrzeug für die Zulassung das nur in dem Abnahmeguachten vermerken. In o.g. Vorschrift ist in Abschnitt 1 Nr. 4 festgelegt (Zitat):
.... in Zweifelsfällen kann die Zulassungsbehörde die Vorlage eines Gutachtens eines amtlich anerkannten Sachverständigen für den Kraftfahrzeugverkehr verlangen. Stellt ein amtlich anerkannter Sachverständiger für den Kraftfahrzeugverkehr fest, dass an einem Kraftfahrzeug die Anbringung eines vorschriftsmäßigen hinteren Kennzeichens nach Nummer 1 Satz 1 Buchstabe a, b oder c einen unverhältnismäßigen Aufwand erfordert oder technisch nicht möglich ist, kann die Zulassungsbehörde eine Ausnahme zum Führen eines verkleinerten zweizeiligen Kennzeichens nach Nummer 1 Satz 1 Buchstabe d genehmigen
Ich wünsche allen unfall- und störungsfreie Fahrt mit dem VW-Bus
Joachim
Wann lernen Nutzer zu ihren Fragen auch vernünftige Angaben zu machen? :roll:
Irren ist menschlich; ich antworte nicht mehr auf PN, also nix mit Privatberatung, fragt im Forum

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Re: Brasilienbus? Der Versuch Unterschiede aufzulisten...

Beitrag von tomster » 17.10.2016, 11:08

Auch auf die Gefahr hin, dass ich ein bissl vom eigentlichen Topic abschweife:
Hier Mal ein paar Eindrücke davon, wenn man sich einer vermeintlich "vernünftigen Optik" ein bisschen mit der Schleifscheibe, respektive Flex nähert.
Nichts wirklich Dramatisches, aber halt auch Arbeit (i.W. Geld). Kniestücke und Schweller sind eigentlich immer ein Problem bei den T1en und das Bodenblech im Fahrerbereich könnte sich wohl problemlos bei der Wahl zur "Miss Epoxy 2016" bewerben. Von den Wagenheberaufnahmen und Auslegern brauch ich glaub ich nicht weiter zu reden. Die haben wohl schon vor Jahren die Scheidung vom Hauptchassis eingereicht...

Nix destor Trotz: in den einschlägigen Foren hab ich schon deutlich größere Grotten gesehen. Die wurden auch wieder aufgebaut.
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Re: Brasilienbus? Der Versuch Unterschiede aufzulisten...

Beitrag von SiggiT1Samba » 17.10.2016, 22:02

Hallo tomster
Habe einen ähnlichen Bus wie du,vor einem Jahr gekauft.
Hat sich nach dem Strahlen als Spachtelbomber entpuppt!
Mein Projekt wir ein ca.1962er 23 Fensterbus.
Bis jetzt habe ich den Unterboden komplett neu,
die Seitenteile mit den 9 Aussenschlitzen sind auch schon eingeschweißt.
Die besten Teile sind von Autokraft oder WolfsbürgWest.
Falls du oder jemand anderes die Bezugsquellen oder
andere Tips brauchst helf ich gern .
Gruß Siggi

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Re: Brasilienbus? Der Versuch Unterschiede aufzulisten...

Beitrag von matzmann » 18.10.2016, 00:43

neujoker hat geschrieben:
matzmann hat geschrieben:
neujoker hat geschrieben:In dem Fall bekommst du doch die Schilder in der kleineren Ausführung 2-zeilig. Siehe FZV Anlagen Ausgestaltung der Kennzeichen Abschnitt 4 Nr. 3. Die Maße sind dann 255x130 mm.
Die werden aber nicht mehr in jedem Bundesland/Kreis für PKW ausgegeben.
Die sind in der aktuell gültigen FZV vorgesehen. Dein Sachverständiger muss bei der Abnahme des Fahrzeug für die Zulassung das nur in dem Abnahmeguachten vermerken. In o.g. Vorschrift ist in Abschnitt 1 Nr. 4 festgelegt (Zitat):
.... in Zweifelsfällen kann die Zulassungsbehörde die Vorlage eines Gutachtens eines amtlich anerkannten Sachverständigen für den Kraftfahrzeugverkehr verlangen. Stellt ein amtlich anerkannter Sachverständiger für den Kraftfahrzeugverkehr fest, dass an einem Kraftfahrzeug die Anbringung eines vorschriftsmäßigen hinteren Kennzeichens nach Nummer 1 Satz 1 Buchstabe a, b oder c einen unverhältnismäßigen Aufwand erfordert oder technisch nicht möglich ist, kann die Zulassungsbehörde eine Ausnahme zum Führen eines verkleinerten zweizeiligen Kennzeichens nach Nummer 1 Satz 1 Buchstabe d genehmigen

Klingt gut oder? Es gibt aber leider eine Anweisung das die Anbringung eines "großes" Kennzeichenhalters mit Kennzeichenbeleuchtung kein unverhältnismässiger Aufwand ist. Je nach Bundesland/Kreis wird das leider auch umgesetzt

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Re: Brasilienbus? Der Versuch Unterschiede aufzulisten...

Beitrag von tomster » 18.10.2016, 09:28

SiggiT1Samba hat geschrieben: Die besten Teile sind von Autokraft oder WolfsbürgWest.
Falls du oder jemand anderes die Bezugsquellen oder
andere Tips brauchst helf ich gern .
Gruß Siggi
Servus Siggi,

Danke für den Tipp & das Hilfsangebot! Teile sind aber schon geordert und kommen wohl heute. Da ich leider 2 linke Hände habe, wenn's um's Schweißen geht, muss ich mich allerdings auf meinen "Blecher" verlassen. Bei mir wird's eine neuer Boden in der Fahrerkabine und vorsichtshalber auch im Ladebereich. Da gibt's zwar nur 3-4 kleinere Spachtelstellen und einige Dellen, aber Stückeln ist auch nicht viel weniger Aufwand wie ein neuer Boden, sagt der Blecher.

Am Überlegen bin ich, ob es vielleicht Sinn macht eine Standheizung nachzurüsten, um a.) das Heizungsproblem bei der Zulassung zu lösen und b.) eine Heizung zu haben, die auch heizt. Der Einfachheit halber würde ich die unter die hinterste Sitzbank packen und quasi nur den Fahrgastraum heizen. Mal schauen, da gibt's bestimmt was dazu von ratio..., ähh im Forum.

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Re: Brasilienbus? Der Versuch Unterschiede aufzulisten...

Beitrag von SiggiT1Samba » 18.10.2016, 21:27

Hallo Tomster
Schön wenn man einen Blechner hat.
Eine Sandheitzung steht auch auf meinem Plan,
weil ich keine Heizbirnen einbauen werde.
Orginal ist sie ja Links im Motorraum eingebaut.
Ich werde warscheinlich eine Eberspächer Airtronic nehmen.
Kenne auch Busfahrer die mit einem 12V Keramiklüfter durch den Tüv gekommen sind.
Ach das mit dem Nummernschild, meines erachtens ist die Fläche dafür in der Motorhaube
genauso groß wie bei den 1965-67 Modellen.
Gruß Siggi

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Re: Brasilienbus? Der Versuch Unterschiede aufzulisten...

Beitrag von tomster » 19.10.2016, 11:13

Servus Siggi,

ja, die Sache mit den Keramiklüftern ist mir auch schon mehrfach untergekommen. Allerdings ist das dann wirklich nur für den TÜV. Bringen tut's nix.
Ich spiele aber mit dem Gedanken, die hinterste Sitzbank als Klappbett/ Rock'n'Roll-Bett, o.Ä. zu gestalten. Allein um halt Mal im Bus schlafen zu können wenn ich muss/mag; also kein wirkliches Camping. Allein dafür wäre eine Luftheizung schon was Feines; mal abgesehen davon, dass die auch als "normale" Heizung deutlich besser funktionieren wird, als das originale Rohrgemurkse.
Ich hab mich aber bislang auf Webasto eingeschossen. Die sitzen nämlich im Nachbarort. Quasi: "Stay local" ;-)

Für die Scheibendefrostung möchte ich elektrisch beheizbare Scheiben ausprobieren. Ich bau in meinen Bus Safari-Fenster ein. Dafür hab ich in England Scheiben gefunden, die eine Heizfolie einlaminiert haben:
IMG_20161019_110711.jpg
Hab ich ich vor ein paar Monaten recht günstig auf ebay geschossen. Klar, man muss erstmal elektrische Leitungen oben an die Scheiben verlegt bekommen. Aber wenn das funzt - und die Laminatscheiben nicht brechen beim Verriegeln - dann hätte ich eine wirklich funktionierende Scheibenheizung und das noch dazu in Originaloptik ohne diese grauslichen Keramiklüfter. Mal schauen...

Für das Bett suche ich aber noch einen Klappmechanismus, der auch mit installierter "mittlerer" Sitzbank funktioniert. Hab dazu aber noch von keinem Anbieter eine verlässliche Aussage bekommen ob das geht. Mein Favorit wäre eine Lösung à la Z-Hinge: http://www.camperstuff.co.uk/Site/Home.html bzw. http://www.delmarretro.com/, weil dabei die originale Optik im "Sitzmodus" beibehalten wird. Darauf dann eine Schaumstoffauflage und es wird sogar bequem. OK, einige Dinge muss man daran noch ändern, damit es wirklich funktioniert (Haltewinkel Lehne, Bodenplatte), aber dann hätte ich exakt was ich möchte. Für die anderen Rock'n'Roll-Betten muss man ja eigene Auflagen und Bezüge anfertigen, die dann sicher sofort als "anders" erkennbar sind.

Wegen der Motorklappe:
Die deutsche Ausführung hat definitiv mehr Platz für das Kennzeichen. Die Prägung lässt nämlich mehr Höhe. Damit passen die "normalen" deutschen 2-reihigen Kennzeichen problemlos.

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Re: Brasilienbus? Der Versuch Unterschiede aufzulisten...

Beitrag von oktTali » 21.10.2016, 11:58

Moin,

erstmal vorweg, mit T1 habe ich persönlich nichts am Hut, hab mir den thread nur aus Brasilienimport-Interesse angesehen.
Ich schreibe wegen der Zulassungsproblematik.
Ich kann mich erinnern, dass ich mich dereinst gewundert hab, wie schnell man sich am einen Tag zuhause ab- und woanders anmelden kann.

Da ich etwas Nummernschildeitel bin, habe ich mir schon einige Mal überlegt, mir mein Wunschkennzeichen inklusive der Ortsbuchstaben zusammenzubasteln, indem ich mich einfach von meinem Wohnort abmelde, zum Wunschort fahre, mich dort anmelde, dann das Auto zulasse, dann wieder beim Ort abmelde und zuhause wieder anmelde.
Mittlerweile darf man sein Kennzeichen ja behalten und muss es nicht ummelden, wenn man umzieht.

Nachdem, was einige verantstalten oder ausgeben, um ihr Auto hübsch zu machen, ist obige Art doch sicherlich nicht viel teurer, oder?
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Re: Brasilienbus? Der Versuch Unterschiede aufzulisten...

Beitrag von slowly » 21.10.2016, 14:15

oktTali hat geschrieben: Da ich etwas Nummernschildeitel bin, habe ich mir schon einige Mal überlegt, mir mein Wunschkennzeichen inklusive der Ortsbuchstaben zusammenzubasteln, indem ich mich einfach von meinem Wohnort abmelde, zum Wunschort fahre, mich dort anmelde, dann das Auto zulasse, dann wieder beim Ort abmelde und zuhause wieder anmelde.
Mittlerweile darf man sein Kennzeichen ja behalten und muss es nicht ummelden, wenn man umzieht.
Da musst Du aber schon jemand haben der auch bestätigt dass Du in seiner Wohnung/Haus wohnst. Ohne eine schriftliche Bestätigung des Eigentümers geht da gar nichts mehr.

Und immer dran denken: Kennzeichenmitnahme geht nur bei einem Umzug....
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Re: Brasilienbus? Der Versuch Unterschiede aufzulisten...

Beitrag von oktTali » 21.10.2016, 14:30

slowly hat geschrieben:Da musst Du aber schon jemand haben der auch bestätigt dass Du in seiner Wohnung/Haus wohnst. Ohne eine schriftliche Bestätigung des Eigentümers geht da gar nichts mehr.
Und immer dran denken: Kennzeichenmitnahme geht nur bei einem Umzug....
Ich glaube nicht, dass Du bei einem Umzug einen Anhänger mit Hausstand vorweisen musst. Außerdem kann man ja auch zwei Wohnsitze haben.
Und im Zeitalter von Haus-Sharing und Mitwohnzentrale wird sich immer jemand finden, der Dir einen Mietvertrag ausstellt, muss ja nicht für gratis sein.
Und dem Meldeamt kann man immer erzählen, dass der Mietvertrag widerrufen wurde.

Ich sehe das jetzt nicht so abwegig an, das hat bestimmt schon jemand durchgezogen.

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Re: Brasilienbus? Der Versuch Unterschiede aufzulisten...

Beitrag von tomster » 04.05.2017, 15:28

So, damit in dem Thread mal wieder etwas passiert, einige Bilder von der Restauration meines Brasilianers. "Der ist ja in einem Suuuperzustand, da muss man kaum was machen! Brasilianischen T-Einsen fehlt ja niiiieee etwas - bei dem Klima..." Ja, nee, is klar.
Ist inzwischen ziemlich umfangreich geworden, aber das ist bei so alten Feilen ja eigentlich nix Ungewöhnliches, gell?!

Und ganz fertig wird er wohl auch in den nächsten Monaten noch nicht. Wenig Zeit und diverseste andere Baustellen bringe ich hierfür als Entschuldigung an. Egal, so sieht es bislang aus:

- Die Bodenbleche wurde in der Kabine und im Fahrgastraum teilweise erneuert. Schweller, Wagenheberaufnahmen und einige Ausleger am Unterboden sind neu.
- Die unteren Türkanten der Klapptüren sind sauber nachgearbeitet und erneuert.
- Vorne hab ich jetzt Warzenblinker dran.
- Hinten hab ich mich für die runden Rückleuchten entschieden. Viel Spaß beim TÜV, lieber Tom ;-)
- Die Kniestücke hab ich links und rechts erneuert und gegen "hohen Steg" getauscht.
- Da ich ja keine Heizung drin hatte, hab ich mir aus Brasilien ein gebrauchtes, aber komplettes Armaturenbrett schicken lassen (83 € + 118 € Versand...), dieses zerschnitten und die Lüftungslamellen nebst Heizkanälen reingeschweisst. Schaut doch fast "original" aus, oder?
- Bei der Heckklappe habe ich mich nun doch für einen Austausch nach deutscher Klappe entschieden. Das war eigentlich das Teuerste, weil ich auch noch das Schloßblech und sämtliche Drumrumteile tauschen musste.

Was derzeit noch fehlt sind die Lüftungslamellen für den Motor (nach außen), die hinteren Radläufe ohne Sicke und der Halbmond auf der Heckklappe der noch zugezinnt werden muss. Aus Brasilien hab ich mir auch einen kompletten Satz Dichtungen für überall rundrum (Türen, Fenster, etc.) schicken lassen (~€ 300) - für nach der Lackierung. Weil neue Farbe braucht er jetzt natürlich auch noch.

Wenn's was Neues gibt schreib ich wieder.
LG,
Tom
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Re: Brasilienbus? Der Versuch Unterschiede aufzulisten...

Beitrag von tomster » 14.08.2017, 11:18

So, kurzes Update. Wenn ich die #*@$!-Zierleisten noch angepasst bekomme, dann geht der Wagen in ein paar Tagen endlich zum Lacker.
Die neuen Lüftungsgitter, hinteren Radläufe und Safarifenster sind nun drin:
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Zuletzt geändert von tomster am 16.08.2017, 10:36, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Brasilienbus? Der Versuch Unterschiede aufzulisten...

Beitrag von JürgenS » 15.08.2017, 06:47

Moin,
hast du denn schon einen Lacker, der dir einen Preis dafür genannt hat?
Würde mich interessieren was das kostet.

Gruß Jürgen

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Re: Brasilienbus? Der Versuch Unterschiede aufzulisten...

Beitrag von tomster » 16.08.2017, 09:45

Servus,

bislang hab ich noch keinen konkreten Preis. Der Lacker will das Auto erst auf dem Hof stehen haben, bervor er ein belastbares Angebot abgibt. Die derzeitige Schätzung beläuft sich aber auf ca. € 4.500. Es wird aber keine von diesen Nut&Bolt-gestrippten Volllackierungen. Mal schaun was er sagt. Ich geb Bescheid.

Tom

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Re: Brasilienbus? Der Versuch Unterschiede aufzulisten...

Beitrag von tomster » 17.08.2017, 09:49

Yippieh, die Zierleisten wurden endlich gefügig gemacht! Zudem hab ich mich kurzfristig doch noch dafür entschieden die VW-Prägung "cleanen" zu lassen. Dadurch lässt sich hoffentlich das VW-Emblem besser befestigen.
Nächste Woche steht er dann beim Lackierer. Mal sehen was der so sagt...
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Re: Brasilienbus? Der Versuch Unterschiede aufzulisten...

Beitrag von Lackmeister » 17.08.2017, 09:53

Frontscheinwerfer änderst Du auch noch??
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Re: Brasilienbus? Der Versuch Unterschiede aufzulisten...

Beitrag von JürgenS » 17.08.2017, 09:54

Oh, ich seh gerade das du eine neue Motorklappe hast. Wegen dem Nummernschild?

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Re: Brasilienbus? Der Versuch Unterschiede aufzulisten...

Beitrag von bernd68 » 17.08.2017, 09:55

Moin,

wird bestimmt ein schöner T1.

Weil ich mich mit den Teilen überhaupt nicht auskennen - da waren vorher auch Lüftungsgitter hinten... wozu jetzt die neuen/anderen?

Gruß Bernd

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Re: Brasilienbus? Der Versuch Unterschiede aufzulisten...

Beitrag von tomster » 17.08.2017, 12:02

Lackmeister hat geschrieben:Frontscheinwerfer änderst Du auch noch??
Freilich. Hab ich schon da. Nachdem die aber für die Blecharbeiten nur eine untergeordnete Rolle gespielt haben, hab ich die Sealed Beams dringelassen.
JürgenS hat geschrieben:Oh, ich seh gerade das du eine neue Motorklappe hast. Wegen dem Nummernschild?
Nein, eigentlich eher wegen der Optik. Ich dachte, wenn ich schon den Aufwand betreibe den Bus auf einen 1960/61'er Optik zu bringen, dann kann ich es auch gleich vernünftig machen. Auch wenn die blöde Klappe mit Anbauteilen ein stattliches Sümmchen verschlungen hat...
Bernd68 hat geschrieben:Weil ich mich mit den Teilen überhaupt nicht auskennen - da waren vorher auch Lüftungsgitter hinten... wozu jetzt die neuen/anderen?
Dazu steht (ich glaub im ersten) Posting etwas. Einzelne Merkmale des T1 wurden im Laufe der Bauzeit immer wieder verändert. Brasilianische Busse haben z.B. immer den "großen" Scharnierabstand der Klapptüren (DE-Modelle haben irgendwann 1961 oder so auf den "kleinen" Abstand umgestellt). Den Großen gab es aber bei deutschen Bussen nie zeitgleich mit den (brullitypischen) "10 nach innen stehenden Lamellen im Lüftungsgitter". Da ich ja aus dem Brulli einen Bus machen wollte, der auch in DE (zumindest in-etwa-optisch) so vom Band hätte laufen können, musste ich die Lamellen verändern. Sind jetzt 9 nach aussen stehende Lamellen. Da die beiden Bleche nur ~ 38 €/ Stück gekostet haben, war das für mich die bessere Option.

Den Scharnierabstand zu ändern ist zudem nur schwer und sicher nicht mit (von mir) finanziell vertretbarem Aufwand möglich.

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Re: Brasilienbus? Der Versuch Unterschiede aufzulisten...

Beitrag von bernd68 » 17.08.2017, 14:17

Danke für die Antwort!

Viel Glück bei der Lackierung und beim nachher zusammenbauen.

Gruß Bernd

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Re: Brasilienbus? Der Versuch Unterschiede aufzulisten...

Beitrag von JürgenS » 18.08.2017, 06:16

Nochmal zur Motorklappe:
Eigentlich hat der Brasil-Bus die Druckknopfmimik (zumindest meiner)
Hast du am Querblech/ Schießblech auch was geändert? Jetzt hast du einen T- Griff, oder?

Gruß
Jürgen

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Re: Brasilienbus? Der Versuch Unterschiede aufzulisten...

Beitrag von tomster » 18.08.2017, 09:45

Ja, am Querblech muss man was ändern. Da meins ohnehin ziemlich erbärmlich ausgesehen hat, hab ich ein Neues reingemacht.
186.jpg
Das alte Druckknopfschloß war nicht mehr verwendbar und wurde gegen eines für den "Kirchenschlüssel" getauscht. Ist also nicht mehr absperrbar. Wie aber bereits geschrieben, war der Tausch der Klappe ein ziemlicher finanzieller Aufwand. Wenn man das nicht wirklich unbedingt haben möchte, sollte man sich das sparen.

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Re: Brasilienbus? Der Versuch Unterschiede aufzulisten...

Beitrag von Lackmeister » 18.08.2017, 12:26

Wegen?
So eine gebrauchte Klappe kriegt man doch recht günstig.
Stehen ab und an für 150€ in eBay...
Man brauch immer das passende Heckblech dazu!w
Bild

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Re: Brasilienbus? Der Versuch Unterschiede aufzulisten...

Beitrag von tomster » 18.08.2017, 13:48

Genau wegen deinem "wegen".

Meist ist ja der Austausch der Heckklappe bei den Brullis gar nicht notwendig, da sie ja eigentlich funktioniert.
Nun aber lediglich aus optischen Gründen eine neue Heckklappe, Querblech, Schloß, Lackierung, etc. zu installieren kostet halt eine schöne Stange Geld. Wenn man gar nix selber machen kann, würde ich schätzen ca. 700+ €. Sowas mag bei einer Restauration eines DE-Busses wirtschaftlich Sinn machen, aber bei einem Brulli ist da die Luft schon dünner. Zudem das ja eigentlich nur Sinn macht, wenn man den gesamten Bus auf DE-Optik bringt. Ob das aber so arg viele Brulli-Besitzer machen, wage ich zu bezweifeln...

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Re: Brasilienbus? Der Versuch Unterschiede aufzulisten...

Beitrag von Lackmeister » 18.08.2017, 18:46

Ok das verstehe ich.
Bild

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Re: Brasilienbus? Der Versuch Unterschiede aufzulisten...

Beitrag von Dr.VW.Tempel » 25.08.2017, 17:41

Hallo tomster,
bin neu hier und habe mit Interesse Deinen Import aus Brasilien gelesen. Gut gemacht. Ist mir noch nicht gelungen.
Vielleicht kannst Du mir helfen? Meine email: technik-tempel@gmx.de.
Danke im voraus und beste T1-Grüße !!!

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Re: Brasilienbus? Der Versuch Unterschiede aufzulisten...

Beitrag von tomster » 27.12.2017, 12:05

So, nun ist es bei meinem Bus wieder etwas weiter gegangen. Er steht nun endlich beim Lackierer.
Zwischenzeitlich wurden doch noch ein paar nachträgliche Anpassungen am Blech gemacht und einige Stellen vorsichtshalber gestrahlt.
Da war ich sogar sehr überrascht, dass es keine Überraschungen gegeben hat. Auch das unangetastete Blech scheint wirklich in Ordnung zu sein. Uff!

Wenn alles gut geht, dann bekommt er in den nächsten Tagen seine Grundierung und nach dem Aushärten auch endlich seine Farbe.
I'll keep you posted.

Nachträglich Frohe Weihnachten und schon einmal "an guadn Rutsch"!
Der Tom
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Re: Brasilienbus? Der Versuch Unterschiede aufzulisten...

Beitrag von tomster » 18.01.2018, 09:43

Der Bus hat inzwischen, nach 2K-Grundierung, nun auch seinen Füller bekommen. Mal schauen, wie lange die Durchtrocknung dauert, dann gibt's Farbe aufs Blech.
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IMG_2004.JPG
IMG_2003.JPG
IMG_2005.JPG
Zudem soll in den nächsten Tagen auch der neue Kabelbaum bei mir eintreffen. Hab zwar noch nie einen eingebaut, aber so wirklich umfangreich sieht mir der nicht aus. Naja, der Teufel wird Mal wieder im Detail stecken...
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Re: Brasilienbus? Der Versuch Unterschiede aufzulisten...

Beitrag von Lackmeister » 18.01.2018, 09:58

Sollte bei normalen Temperaturen am nächsten Tag durchgetrocknet sein!
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Re: Brasilienbus? Der Versuch Unterschiede aufzulisten...

Beitrag von JürgenS » 18.01.2018, 14:37

Sieht schon gut aus.
Was sind das für Löcher in der Fronmaske Fahrerseite? Antenne?

Gruß

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Re: Brasilienbus? Der Versuch Unterschiede aufzulisten...

Beitrag von Lackmeister » 18.01.2018, 17:04

Das ist aber nicht der finale Füller und dann wird lackiert, oder?
Wird noch gespachtelt?
Oder???
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Re: Brasilienbus? Der Versuch Unterschiede aufzulisten...

Beitrag von tomster » 19.01.2018, 09:05

Ja, wird noch gespachtelt. Hab ich falsch verstanden vom Lacker.

Und ja, die Löcher sind von der Antenne. Warum die auf der Fahrerseite ist, weiß ich zwar auch nicht, aber ich find's irgendwie nicht schlecht.

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Re: Brasilienbus? Der Versuch Unterschiede aufzulisten...

Beitrag von Lackmeister » 19.01.2018, 09:55

Dachte ich mir.
Weil so wären die Flächen schon recht schlecht!
Dann muss er anschließend nochmal komplett gefüllter werden.
Also da ist noch ein Haufen Arbeit.
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Re: Brasilienbus? Der Versuch Unterschiede aufzulisten...

Beitrag von Dre@bufo » 05.02.2018, 17:35

Servus,

ich habe mir im Herbst letzten Jahres ebenfalls einen Brulli gekauft.

Ich habe nun nebst den ganzen Teilen für die TÜV-Abnahme, auch die komplette Bremsanlage gekauft.
Kann mir ggf. jemand ein Foto oder eine Skizze zukommen lassen wie wir die kompletten Bremsleitungen von vorn nach hinten verlegen?

Liebe Grüße André

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Re: Brasilienbus? Der Versuch Unterschiede aufzulisten...

Beitrag von tomster » 08.02.2018, 09:59

Servus André,

zunächst einmal: Glückwunsch zu Deinem Neuerwerb!

So richtig verstehe ich Deine Frage allerdings nicht. Dein Bus ist doch sicherlich schon mit einer Bremsanlage vom Schiff gerollt, oder?
Dann müsstest Du doch "nur" den Verlauf der alten Leitungen beim Ausbau dokumentieren und alles wieder so zusammenbauen.

Ansonsten sei Dir Empfohlen auch ein bissl im "Nachbarforum" www.thesamba.com zu stöbern. Dort gibt es (wenn Du hier nicht fündig wirst) einige Threads a la: https://www.thesamba.com/vw/forum/viewt ... torder=asc

Viel Erfolg bei der Restauration deines Brullis!
LG,
Tom

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Re: Brasilienbus? Der Versuch Unterschiede aufzulisten...

Beitrag von tomster » 07.06.2018, 09:19

Auch wenn ich es selber fast nicht mehr geglaubt habe, aber mein Bus ist endlich vom Lackierer zurück! Nun ja, zumindest größtenteils...

In natura fühle ich mich in meiner Farbwahl wirklich bestätigt. Auch wenn es auf den Photos nicht so ganz rüberkommt, aber das Grau bekommt in der Sonne einen leichten Touch ins Braune. Sehr stylish, wie ich finde:
1.jpg
2.jpg
Ich hab mich auch gleich an den Zusammenbau gemacht und innerhalb von ein paar Stunden waren ein neuer Hauptkabelbaum eingezogen und die Lichtelektrik angeschlossen. Da ich den Bus ja vor dem Lackieren nur teilweise selber zerlegt hatte, habe ich befürchtet, dass sich der Wiederzusammenbau etwas schwierig gestalten könnte. Da ich aber genug Zeit hatte mich vorher "theoretisch" u.A. hier im Forum einzulesen (Bus war ~8 Monate beim Lackierer...), ging das Meiste dann doch recht flott von der Hand. Ist halt wirklich keine Raketenwissenschaft, so ein T1 ;-)

Auch wenn es noch genug kleinere und größere Baustellen gibt, hoffe ich den Bus in den nächsten Wochen endlich auf die Straße zu bringen. Kann's kaum erwarten den Schlüssel das erste Mal umzudrehen.

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Re: Brasilienbus? Der Versuch Unterschiede aufzulisten...

Beitrag von JürgenS » 07.06.2018, 09:35

Du Glücklicher,
meiner steht immer noch beim Lacker. Ich wünschte ich hätte ihn auch schon zurück.
Hab allerdings auch noch was mit den Kleinteilen zu tun (instand setzen, reinigen, lacken usw.)
Viel Spaß beim komplettieren.

Gruß
Jürgen

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Re: Brasilienbus? Der Versuch Unterschiede aufzulisten...

Beitrag von tomster » 14.06.2018, 10:34

Nun ja, so ganz glücklich bin ich noch nicht. Die noch fehlenden Teile kommen nur tröpfchenweise von meinem Lacker.
Gestern sind wenigstens schon einmal die vorderen Türen, sowie die Klappen hinten gekommen.
Allerdings dachte ich nicht, dass mich die dazugehörigen Dichtungen so fuchsen werden. Der brasiliansiche Dichtsatz mag nicht so recht mit meiner Karrosse und den Anbauteilen zusammenpassen. Da war sämtliches Gebiege und Geschraube zum Einpassen der Anbauteile fast umsonst...

Noch dazu hat sich das untere Gewindeplättchen für die hintere Klapptüre wohl irgendwann in den letzten Monaten gelöst und ist die Strebe entlang in den Träger unter den Laderaumboden gerutscht. Ganz schönes Geangel um das Ding wieder rauszufischen. Weiß jemand, wie das Plättchen ursprünglich am Platz gehalten wurden? Ein bisschen Spiel braucht es ja zum Einstellen der Türen, aber wie wird dieses Spiel "begrenzt", dass die Platte nicht wieder runterfallen kann?

Zu guter Letzt noch der aktuelle Stand. Der Saustall, ähh die Lagerlogistik, um den Brulli herum ist Teil des Konzepts!
IMG_20180613_222936.jpg

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Re: Brasilienbus? Der Versuch Unterschiede aufzulisten...

Beitrag von JürgenS » 14.06.2018, 11:24

Da ist ein kleiner Hilfsrahmen aus Blech angepunktet. Ich musste die B-Säule öffnen um die
Gewindeplatte wieder anzubringen. In dem "Rahmen" lässt sie sich bewegen.

Gruß Jürgen

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Re: Brasilienbus? Der Versuch Unterschiede aufzulisten...

Beitrag von JürgenS » 14.06.2018, 11:34


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Re: Brasilienbus? Der Versuch Unterschiede aufzulisten...

Beitrag von tomster » 15.06.2018, 14:14

Servus Jürgen,

Danke für dein Bild. Anpunkten geht nur mit öffnen der Säule. Ich hab aber den Tipp bekommen, nach einfädeln mit einem Draht und Montage/ Ausrichten der Türen, das Plättchen einfach mit einer M4-Schraube zu sichern. Ich denke, dass ich es so machen werde.

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Re: Brasilienbus? Der Versuch Unterschiede aufzulisten...

Beitrag von JürgenS » 11.08.2018, 20:20

Servus Tom,
wie läuft es bei dir, hast du schon neue Bilder?

Gruß
Jürgen

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Re: Brasilienbus? Der Versuch Unterschiede aufzulisten...

Beitrag von tomster » 13.08.2018, 15:42

Servus Jürgen,

leider noch nicht. Ich hatte die letzten paar Wochen viel um die Ohren und habe mich - ehrlich gesagt - in einer Art Restaurationsloch befunden. Zudem war es in meiner Werkstatt schlichtweg zu heiß. Aber gerade gestern hab ich wieder ein bissl am Bus geschraubt und noch ein paar Teile bestellt. Ein erster Versuch mich selbst in den Arsch zu treten und wieder mehr am Bus zu machen.

Eigentlich fehlen (fast) nur noch Kleinigkeiten, aber davon jede Menge. Die Dreiecksfenster, Pop-Outs, rechte Klapptüre und der Blinkerhebel plagen mich dabei am Ärgsten.
Mein Brulli hatte den Blinkerhebel vom T2 drin. Den hab ich, recht blauäugig, gegen einen "normalen" getauscht. Dass die Auslösung des Rückstellers dabei nicht nur "anders rum", sondern auch noch vom Radius her unterschiedlich ist, fiel mir natürlich erst bei der Montage des Lenkrads auf.
Dummerweise passt das von mir bei bully's bits besorgte Repro-Blech vom Lochkreis her nicht auf das Lenkrad. Eiegntlich kein großes Ding, aber bei +45°C in der Werkstatt hab ich noch nicht Mal Lust 3 Löcher zu bohren und Gewinde zu schneiden.

Die rechte Klapptüre hat sowieso der Teufel gesehen. Sie passt überhaupt nicht und lässt sich auch nicht vernünftig einstellen. Zudem hat irgendein Brasilianischer "Spengler" den Falz unten an der Tür (da wo die Dichtung reinkommt) abgeflext und das Schloßblech wurde irgendwann mal neu (= mit Spachtelmasse) angebracht, ähh angepappt. Ist natürlich weder mir, noch dem Lackierer aufgefallen. Ein echtes Rätsel, dass die Tür vorher gepasst haben soll. Aber aus der Erinnerung hat die Tür vorher sauber (naja, wohl eher "brasilianisch" sauber) geschlossen. Egal, die darf ich komplett nacharbeiten lassen.

Mal schauen, was die nächsten Wochen noch so bringen...

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Re: Brasilienbus? Der Versuch Unterschiede aufzulisten...

Beitrag von JürgenS » 14.08.2018, 13:33

Hi,
die Probleme mit den Klapptüren kenne ich auch. Hab mir auch schon einige T1 angesehen.
Bei 8 von 10 sieht das mit den Klapptüren scheiße aus. Da bist du nicht alleine.
Mit den Drehfenstern habe ich mich genauso abgeochst. Mit den neuen Dichtungen war's besonders schlimm.
Ich musste letztendlich den unteren angeschweißten Bolzen nach vorn versetzen.

Ich warte noch immer auf den Lacker :-(

Gruß Jürgen

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Re: Brasilienbus? Der Versuch Unterschiede aufzulisten...

Beitrag von michelito » 14.02.2019, 22:43

Hallo,

bin gerade zufällig über Deinen Thread gestolpert und bin echt beeindruckt von Deinem Durchhaltevermögen :bet

Da Du schon länger nichts mehr geschrieben hast, wäre ich natürlich neugierig, wie es seit August weitergegangen ist...

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Re: Brasilienbus? Der Versuch Unterschiede aufzulisten...

Beitrag von tomster » 15.02.2019, 13:04

Hmm, ähhm, ja. Durchaltevermögen... *hüstel*

Ich war im August noch sehr enthusiastisch, nur um kurz später in eine ausgewachsene "Resto-Depression" zu verfallen. Nachdem ich letztes Jahr an 3 Projekten (2 x Autos, 1 x Gartenteich) gleichzeitig gearbeitet habe, ist mir irgendwann schlichtweg die Lust ausgegangen und der Brulli steht seither nahezu unangetastet in meiner Werkstatt. Eigentlich habe ich geglaubt, dass ich die Wintermonate nutzen werde, aber Skifahren an dem Wochenenden ist leider zuu verlockend ;-) Zudem ich Ende August festgestellt habe, dass Flickarbeiten an den Laderaumtüren doch umsonst wären. Da ist kaum mehr was zu Retten. Nun habe ich mir neue Türen besorgt und muss diese erst anpassen, lackieren lassen und wieder einbauen. Dummerweise brauch ich dafür auch eine andere Schloßmechanik, weil die Türen nun von einem DE-Bus sind und die Brasilianische nicht mehr passt.

Aber in 4-6 Wochen geht's wieder weiter! Ich hab am Unterboden auch noch einige Stellen entdeckt, die wirklich nachgearbeitet werden sollten. Von daher geh ich nochmal in eine Verhandlungsrunde mit einem Blecher, der hoffentlich Muße und dennoch (finanzielles) Erbarmen für meinen Bus hat.

Wenn's was Neues gibt, schreib ich wieder.

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Re: Brasilienbus? Der Versuch Unterschiede aufzulisten...

Beitrag von zwergnase » 15.02.2019, 13:51

Servus Tom,

hau rein, im Juli steht s´erste Treffen in Kochel am See an :mrgreen:

Gruß
Martin

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Re: Brasilienbus? Der Versuch Unterschiede aufzulisten...

Beitrag von DirectorOfRisk » 13.04.2019, 14:46

Hallo Tom,

ich wollte mich mal erkundigen, ob es bei dir inzwischen mit der Montage weiter gegangen ist. Ich bin ja sehr gespannt auf die beheizbaren Frontscheiben. Auf dem Foto hast du ja die Scheiben schon drin in den Safari-Rahmen. Sind das die beheizten? Haben die reingepasst von der Dicke her? Wie ist das Resultat?

Viele Grüße aus Berlin

Robert

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Re: Brasilienbus? Der Versuch Unterschiede aufzulisten...

Beitrag von tomster » 14.04.2019, 10:18

Servus Robert,

leider ist über den Winter nicht arg viel weitergegangen bei meinem Brulli. Zwar Einiges an Kleinkram, aber derzeit ärgern mich die PopOut-Fenster. Leider konnte ich die Rahmen nicht komplett verlustfrei auseinanderbauen. Nun bin ich am Überlegen, ob es sinnvoller ist 4 Reprorahmen zu kaufen, oder 1-2 Gebrauchte aus Brasilien (in der Hoffnung sie verlustfrei auseinander zu bekommen), um meine "Fehlteile" kompensieren zu können.

Die beheizbaren Scheiben habe ich derzeit nicht eingebaut. Ich möchte erst mal mit den normalen Scheiben TÜV bekommen. Danach kann ich mich auf Experimente einlassen. Die Elektrischen sind ja zudem etwas dicker, so dass ich erst passende Dichtungen suchen muss.
Eventuell lass ich das aber auch und geb die Scheiben wieder ab. Mal schaun...

Beste Grüße,
Tom

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Re: Brasilienbus? Der Versuch Unterschiede aufzulisten...

Beitrag von tomster » 02.05.2019, 11:02

Dre@bufo hat geschrieben:Servus,
Ich habe nun nebst den ganzen Teilen für die TÜV-Abnahme, auch die komplette Bremsanlage gekauft.
Kann mir ggf. jemand ein Foto oder eine Skizze zukommen lassen wie wir die kompletten Bremsleitungen von vorn nach hinten verlegen?
Ich hab mich auch gerade entschieden die Bremsleitungen auszutauschen; sind stellenweise doch arg rostig und ich brauch nicht noch eine Baustelle beim TÜV, wenn es dann irgendwann Mal um die Abnahme geht.
Anscheinend haben die Brullis die 1-Kreis-Bremsanlage verbaut. Zumindest meiner. Wenn ich aber schon austausche, dann kann ich auch gleich auf die 2-Kreisanlage umbauen. Zunächst dachte ich, dass ich neben dem HBZ auch die Leitungen auf 2-Kreis tauschen muss, weil auf den Bildtafeln im TK ja die Unterschiede klar zu ersehen sind.
Bremsleitungen.jpg
Daran ist gut zu erkennen, dass die 1-Kreis-Bremsanlage (oben) 3 abgehende Leitungen vom HBZ hat (VL, VR und hinten). Die 2-Kreisanlage (unten) hat dagegen nur 2 abgehende Leitungen (V und H), die mittels 2'er T-Stücke dann jeweils nach links und rechts verteilt werden.

--edit--
Die im folgenden Absatz genannte Ate Teilenummer stimmt nicht!!! Erläuterung siehe weiter unten.


Nach ein bissl Gelese bin ich aber auf einen HBZ gestossen, der quasi eine Zwitterlösung bietet. Es handelt sich um den ATE 03.2122-0903.3. Dieser hat ein 2-Kreis-System, allerdings mit 3 Abgängen, sodass man die Leitungen des 1-Kreis-Systems weiter verwenden kann. OK, ein bissl muss man die Leitungen wohl schon biegen, um sie an die etwas anders gelegenen Anschlussnippel geschraubt zu bekommen, aber der HBZ soll von der Baulänge ohne Umbauarbeiten eingesetzt werden können.
Hab ich mir Mal bestellt und wenn er da ist, werde ich berichten.
Zuletzt geändert von tomster am 02.05.2019, 22:24, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Brasilienbus? Der Versuch Unterschiede aufzulisten...

Beitrag von DirectorOfRisk » 02.05.2019, 13:23

Willst du vorne auch gleich auf Scheibenbremse umbauen oder die Trommelbremse lassen? Ich bin noch am Überlegen, aber ich halte den Umbau auf Scheibenbremse am Ende doch bei aller Liebe zur Originalität für sicherheitsrelevant und sinnvoll. In diesem Zusammenhang wollte ich auch auf Zweikreis-System umrüsten. Bin also gespannt auf deinen Umbau. Spar nicht mit Fotos :bumsfreunde

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Re: Brasilienbus? Der Versuch Unterschiede aufzulisten...

Beitrag von JürgenS » 02.05.2019, 16:15

Moin Tom,
hast du in der neuen Konfiguration auch Vordruckventile verbaut? Die sollte man bei Trommeln besser haben.
Ist bei mir gerade auch ein Thema.

Gruß Jürgen

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Re: Brasilienbus? Der Versuch Unterschiede aufzulisten...

Beitrag von tomster » 02.05.2019, 16:24

Ich bleib bis auf Weiteres bei der Trommelbremse. Scheibenbremsen sind sicher "besser", aber solange in etwa der Standardmotor werkelt ist ein Mehrbedarf an Bremsleistung IMHO nicht unbedingt gegeben. Zudem man dadurch wohl auch die H-Klassifizierung verlieren würde (Ausnahmen bestätigen die Regel).
Wenn Du auf Scheiben gehst, dann aber sicher auch mit Bremskraftverstärker, oder? Also, würde ich zumindest, glaub ich ;-)

So, der HBZ ist gerade gekommen. Auch wenn ich den Bus grade nicht vor mir habe, könnte es - gefühlt - doch eng werden von der Baulänge her. Er hat ~210mm Gesamtlänge. Ausserdem, und das find ich komisch, ist der Abstand der beiden Flansche für den Ausgleichsbehälter 100mm und nicht 85mm wie überall für die angeblich "richtigen" angegeben. Somit passt der von mir dazu bestellte Ausgleichsbehälter nicht; noch dazu weder beim Tank, noch beim HBZ die Gummistopfen dabei waren, um den Behälter direkt aufzustecken.
Ich werde also noch ein bissl Teile zusammensuchen müssen, bis die Umrüstung von Statten gehen kann.

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Re: Brasilienbus? Der Versuch Unterschiede aufzulisten...

Beitrag von tomster » 02.05.2019, 16:40

Vordruckventile? Die sind mir bislang noch gar nicht aufgefallen...
Noch dazu ich gar nicht weiß, wozu die überhaupt gut sind. Muss ich wohl noch ein bissl lesen ;-)

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Re: Brasilienbus? Der Versuch Unterschiede aufzulisten...

Beitrag von JürgenS » 02.05.2019, 17:37

Vordruckventile oder auch Bodenventile sind bei Trommelbremsen verbaut um einen gewissen Vordruck in den Leitungen und in den Radbremszylinder
zu halten.

Das schreibt WiKi:
Bodenventil/ Vordruckventil

Das Bodenventil hatte früher die Aufgabe, einen geringen Restdruck (etwa 0,4–1,7 bar) in der Bremsleitung zu halten, um mechanische Spiele, insbesondere an der Trommelbremse, auszugleichen und Kavitation (Gasbildung durch raschen Druckabbau, was zu Korrosion führt) zu verhindern. Es war am Hauptbremszylinder angebracht und in Fahrzeugen mit Topfmanschetten am Radbremszylinder der Trommelbremse verbaut. Heutzutage werden statt Bodenventilen Vordruckventile verwendet. Sie sind am Hauptbremszylinder im Bremskreis für die Trommelbremsen angeschraubt. Der Vordruck dient auch dazu, eine bessere Abdichtung der Manschetten im Radbremszylinder zu ermöglichen. Es gibt auch Trommelbremsen, die keinen Vordruck haben, dort übernehmen sogenannte "Lippenspreizer" die Abdichtung.

Das Spezialbodenventil wird bei Scheibenbremsanlagen verbaut, damit sich der Bremsflüssigkeitsdruck bei einem Restvordruck von ca. 2 bar zeitverzögert abbaut, was Kavitation verhindert. Allerdings ist ein vollständiger Druckabbau durch die Drosselbohrung im Ventil möglich und auch sinnvoll, da der Bremsbelag sonst unnötig anliegen und zu hohem Verschleiß führen würde.

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Re: Brasilienbus? Der Versuch Unterschiede aufzulisten...

Beitrag von zwergnase » 02.05.2019, 20:36

Das kommt auf den HBZ drauf an, die 1-Kreis Zylinder haben meist die Vordruckventile integriert,
2-Kreis Zylinder für Trommelbremsen normalerweise auch, hast Du allerdings einen HBZ für Scheibenbremsen,
sind da in der Regel keine Vordruckventile drin.

Gruß
Martin

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Re: Brasilienbus? Der Versuch Unterschiede aufzulisten...

Beitrag von tomster » 02.05.2019, 22:12

Danke ihr 2!

Ich hab grad gemerkt, dass ich wohl einer Falschinformation aus dem Nachbarforum aufgesessen bin. Dort wurde erwähnt, dass der HBZ von Ate 03.2122-0903.3 passend wäre und quasi Plug'n'Play passen würde. Das tut er nicht!
Der hat zwar 3 Abgänge, ist aber zu lang (wohl T2a). Drum passt auch der Ausgleichsbehälter nicht.
Richtig wäre wohl der Ate 03.2122-0704.3. Den muss man dann natürlich mit den 2 T-Stücken für vorne und hinten anschliessen, weil er nur 2 Abgänge hat. Ob der aber die Vordruckventile schon eingebaut hat, konnte ich noch nicht rauslesen.

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Re: Brasilienbus? Der Versuch Unterschiede aufzulisten...

Beitrag von tomster » 03.05.2019, 10:01

Da ich nun erst auf den Austausch des HBZ warten muss, hab ich mich Mal an das Design der Innenausstattung gemacht. Da Brullis ja außer den Verkleidungen der Türen, des Fussraums und des Dachhimmels in der Fahrerkabine keinerlei Innenverkleidungen hatten, muss ich mir erstmal Pappen zurechtschneiden. Glücklicherweise habe ich in England einen Satz günstige Sperrholzverkleidungen (materialseitig nicht ideal, ich weiß) gefunden, die ich als Schablone für HDF-Platten verwenden möchte. Momentan warte ich dafür auf einen Zuruf meines Schreinerspezls, der mich irgendwann nach Feierabend in seine Werkstatt lässt um die Platten zu schneiden. Bin Mal gespannt, wie gut ich die Reserverradverkleidung hinbekomme, weil dafür habe ich leider keine Vorlage...

Da ich aber sowieso nicht auf 100%'ige Originalität gehe und mir MEINEN Bus bauen will (drum hab ich mir ja einen Brulli gekauft und keinen DE-Bus), suche ich mir auch meine eigene Farbkombination für die Innenausstattung raus. Die Sitze in meinem Bus sind mit schwarzem Kunsleder mit "Elephantenprägung" bezogen. Eigentlich wollte ich sie neu beziehen (lassen), weil sie echt ranzig ausgesehen haben. Nachdem ich die Sitze nun aber vernünftig gereinigt habe, muss ich sagen, dass es viiieel zu schade wäre die Bezüge wegzuschmeissen. Die schauen jetzt echt wieder sehr gut aus und haben gar keine Löcher, anders als ich zunächst vermutet hatte. Und es geht hinsichtlich Haptik ond Optik wirklich nix über Kunstleder, das wirklich +40 Jahre (ge)alt(tert) ist... An diese Patina kommt kein noch so edles, teures oder ach-wie originales Neumaterial hin!
Zudem ist das Schwarz wirklich ein passender Kontrast zu dem Perlweiß/Mausgrau an der Karosserie.

Um aber dennoch eine "stimmige" Farbkombi zu Karosseriefarben und Schwarz zu bekommen, habe ich mich auf eine Kombination aus grauem Leder und weißen Inserts entschieden. Das "Layout" der Verkleidungen bleibt aber wie im Originalen (Streifen oben, Streifen mitte, Streifen unten). Für den Einen oder Anderen mag es etwas langweilig erscheinen, mit der Farbkombi möglichst exakt die Aussenfarben zu treffen, aber Geschmäcker sind ja verschieden ;-)
Der Farbton (K318905) des grauen Kunstleders (oben u. unten) kommt ziemlich nah an das Mausgrau hin:
IMG_20190503_091258.jpg
Der mittlere, weiße Streifen wird mit sogenanntem "Geotextil" bezogen, auch in etwa farblich zum Perlweiß stimmend. Durch die reliefartige Struktur schaut das echt gut aus - zumindest im Muster. Ich hoffe man kann das auf dem Foto sehen (K315100) Es ist so eine Diagonalwabe, wie das beige Muster schräg darunter:
IMG_20190503_095744.jpg
Was ich noch suche sind die Chromleisten. Da ich prinzipiell immer versuche patinierte (und ruhig auch verkratzte/ verdengelte) Originalteile zu verbauen, anstatt alles in blinkiblinki neu zu machen, wird das wohl ein etwas schwierigerer Teil der Aufgabe. Wenn von Euch also noch jemand einzelne Leisten rumliegen hat und diese loswerden möchte -> gerne PN!

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Re: Brasilienbus? Der Versuch Unterschiede aufzulisten...

Beitrag von zwergnase » 03.05.2019, 20:30

tomster hat geschrieben:Da ich aber sowieso nicht auf 100%'ige Originalität gehe und mir MEINEN Bus bauen will (drum hab ich mir ja einen Brulli gekauft und keinen DE-Bus)
Da fällt mir ein Satz eines befreundeten Schraubers ein:

"Original ist doch nur was für Leute ohne Phantasie..." :mrgreen:

...soll aber doch den ein oder anderen hier geben... :fl

Gruß
Martin

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Re: Brasilienbus? Der Versuch Unterschiede aufzulisten...

Beitrag von JürgenS » 03.05.2019, 20:49

zwergnase hat geschrieben:
tomster hat geschrieben:Da ich aber sowieso nicht auf 100%'ige Originalität gehe und mir MEINEN Bus bauen will (drum hab ich mir ja einen Brulli gekauft und keinen DE-Bus)
Da fällt mir ein Satz eines befreundeten Schraubers ein:

"Original ist doch nur was für Leute ohne Phantasie..." :mrgreen:

...soll aber doch den ein oder anderen hier geben... :fl

Gruß
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Re: Brasilienbus? Der Versuch Unterschiede aufzulisten... + Erfahrungen

Beitrag von tomster » 16.08.2019, 11:29

So, hier noch eine kurze Wasserstandsmeldung:

Der Brulli hat seit letzter Woche TÜV. Als ich aber gleich darauf zur Zulassungsstelle gerannt bin, kam die herbe Enttäuschung:
"Können wir nicht zulassen ohne (brailianischen) Fahrzeugbrief."

Was war passiert?
Da mein Brulli aus Brasilien ausgeführt wurde, wurde von meinem Exporteur das vorgeschriebene Verfahren angewendet: Das Fahrzeug wurde endgültig aus dem Fahrzeugregister gelöscht. Dabei wird der Fahrzeugbrief (besser: das letzte Registrierungszertifikat) "Certificado de Registro de Veiculo" (kurz CRV) von der Zulassungsstelle eingezogen. Blöd. Gibbet also nimmermehr...
Ausserdem hat mir die (eigentlich) freundliche Dame noch mitgeteilt, dass ein Identitätsnachweis des Verkäufers fehlen würde: "Die Unterschrift auf dem Kaufvertrag hätte ja jeder leisten können". Auch noch soviel Intervention, Kopien der letzten Zulassungen und ein Scan des Übertragungsdokuments vom Vor-Vorbesitzer auf meinen Verkäufer haben Nichts geholfen. "Sie verstehen schon, dass bei den derzeitigen Werten von T1'en, wir wirklich genau hinsehen müssen.". Äääh ja, nein, verstehe ich. So bin ich arg geknickt wieder von Dannen gezogen...

Glücklicherweise habe ich den damaligen Verkäufer noch per Email kontaktieren können. Er war zwar sicher genervt von meiner erneuten Kontaktaufnahme, hat aber letztendlich ganz unbürokratisch seine Hilfe angeboten. Nun schickt er mir eine Ausweiskopie, ein Schreiben in dem er bestätigt, dass er mir das Auto "ohne Papiere" (s.o.) verkauft hat, von wem er das Auto gekauft hat und sogar das originale CRLV des Vor-Vorbesitzers (falls es der ZuLa-Stelle hilft). Derzeit sitze ich auf heißen Kohlen bis endlich der DHL-Mann mit dem Umschlag in der Tür steht.
Dies umso mehr, als dass ich eigentlich am kommenden Freitag mit dem Brulli in den Sommerurlaub aufbrechen wollte. Mal schauen, ob das noch was wird.

So long!
Der Tom
Zuletzt geändert von tomster am 20.08.2019, 15:45, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Brasilienbus? Der Versuch Unterschiede aufzulisten... + Erfahrungen

Beitrag von tomster » 19.08.2019, 16:29

Kurzes Update (wird auch im Eingangsbeitrag ergänzt):

Mein Exporteur hat die Verschiffung des Brullis nach Deutschland zum Anlass genommen, das Fahrzeug gleich aus dem Brasilianischen Fahrzeugsregister löschen zu lassen. Diese Löschung, das sogenannte "Baixa definitiva", ist tatsächlich endgültig. Das heisst, dass eine Wiederzulassung auch in Brasilien dann nur noch über einen Beschluß des Verkehrsministeriums möglich wäre. Im Zuge dieses Vorgangs wurden dann auch die Nummernschilder und der Fahrzeugbrief (CRV) eingezogen. Glücklicherweise wurde meinem Verkäufer dies auf einem Bestätigungsschreiben attestiert.
Dieser Vorgang ist zwar nicht unüblich, kommt aber in erster Linie bei z.B. einem Totalschaden zur Anwendung. Letztendlich existiert aber nun kein Fahrzeugbrief mehr.

Nun muss ich nur noch meine Zulassungsstelle davon überzeugen, dass ich mit meinem Kaufvertrag trotzdem rechtmäßiger, uneingeschränkter Eigentümer des Fahrzeugs geworden bin.

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Re: Brasilienbus? Der Versuch Unterschiede aufzulisten... + Erfahrungen

Beitrag von DirectorOfRisk » 20.08.2019, 13:13

Hi Tom,

ich wünsche dir viel Kraft beim Behördenstreit. Aber am Ende wird bestimmt alles gut. Dem T1 sind sie ja meist wohlgesonnen... :mrgreen:

Grüße

Robert

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Re: Brasilienbus? Der Versuch Unterschiede aufzulisten... + Erfahrungen

Beitrag von tomster » 20.08.2019, 15:27

Servus Robert,

Dein Wort in Gottes Ohr...

In meinem Fall gerät die ganze Sache aber immer mehr zur Posse. Beim ersten Zulassungsversuch (als ich sagte: "ich habe keinen brasilianischen Fahrzeugbrief") hat die "Teamleiterin" auf der ZuLaSte angezweifelt, dass überhaupt ein uneingeschränkter Eigentumsübergang (und ja, nicht nur von meinem Verkäufer zu mir, sondern bereits vom Vorvorbesitzer zu meinem Verkäufer!!) stattgefunden hat. Deshalb sollte ich eine Ausweiskopie UND den Kaufvertrag zwischen Vorvorbesitzer und meinem Verkäufer beibringen. Das habe ich dann mit dem behördlichen (gestempelt und beglaubigten) Übertragungsbescheid zwischen Vorvorbesitzer und meinem Verkäufer erledigen können. Dann, beim 2. Versuch wurde dann zusätzlich schriftlich gefordert, dass ich noch eine Bestätigung des Ministerio das Cidades bringen soll, aus dem hervorgeht "wo die original brasilianischen Fahrzeugpapiere geblieben sind". Hierauf habe ich dann die Bestätigung der brasilianischen Zulassungsbehörde beigebracht, dass das Fahrzeug im Zuge des Exports gelöscht wurde und Kennzeichen und CRV (Fahrzeugbrief) einbehalten wurden. Heute dann früh morgens eine erneute Email von der "Teamleiterin":
Das o.g. Bestätigungsschreiben müsste natürlich von einem vereidigten Übersetzer beglaubigt übersetzt werden UND zusätzlich noch ein Nachweis über den Verbleib des CRLV (quasi Fahrzeugschein) erbracht werden. Schließlich wäre das nicht Usus dass die Dokumente einbehalten werden. [Anm. d. Red: Meinem Verständnis nach ist das CRLV konkludent ungültig geworden, als das CRV von der Behörde eingezogen wurde. Ich habe aber das CRLV nie erhalten.] Ach ja, und außerdem hätte erst vor wenigen Wochen jemand ein Fahrzeug aus Brasilien zugelassen, der das originale CRLV vorlegen konnte.

Als ich Sie dann per Email habe wissen lassen, dass ich etwas überrascht bin, dass die Zulassungsstelle dann augenscheinlich ein Importfahrzeug auf Basis eines nur 1-Jahr-gültigen Fahrzeugscheins (ohne Brief) umgeschrieben hat und dasselbe Fahrzeug vielleicht sogar noch immer in Brasilien zugelassen sein könnte, ist die Kommunikation gänzlich abgerissen. Sie hat anscheinend meine Telefonnummer blockiert ;-)
Nun kommuniziere ich mit der Vorgesetzten im LRA.

Man muss wissen dass dieses CRLV jährlich verlängert werden muss. Dadurch soll sichergestellt werden, dass sämtliche Gebühren (Steuer, Haftpflichtversicherung, Strafzettel, etc.) vom Halter bezahlt wurden. Rein technisch gesehen gilt nämlich das CRV als Eigentumsnachweis, nicht das CRLV. Da ich meinen Brulli aber vor über 3 Jahren gekauft habe, wäre/ist das letzte CRLV ohnehin bereits im April 2017 abgelaufen.

Egal, morgen erhalte ich die beglaubigte Übersetzung des Bestätigungsschreibens. Dann gehe ich das 3. Mal zur ZuLaSte. Zur Sicherheit nehme ich noch ein originales CRLV (vom Vorvorbesitzer) mit und sage dann: "Hier bitte. Einmal so wie beim Kunden vor ein paar Wochen."

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Re: Brasilienbus? Der Versuch Unterschiede aufzulisten... + Erfahrungen

Beitrag von zwergnase » 20.08.2019, 16:44

...wenn die rechte Hand nicht weiß, was die linke tut :evil:

Wünsch Dir auch einen langen Atem bei dem Behördenk(r)ampf :box

Gruß
Martin

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Re: Brasilienbus? Der Versuch Unterschiede aufzulisten... + Erfahrungen

Beitrag von JürgenS » 20.08.2019, 16:45

Hallo Tom,
das hört sich ja alles ziemlich grusilig an. Kann das sein, dass du der "Teamleiterin" mal an Bein gepi... hast? :roll: :-P
Hoffentlich läuft das bei mir besser. :-(
Ich wünsch dir alles Gute und stabile Nerven. Halt uns auf dem Laufenden.

Gruß Jürgen

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Re: Brasilienbus? Der Versuch Unterschiede aufzulisten... + Erfahrungen

Beitrag von DirectorOfRisk » 21.08.2019, 02:51

Sieh es positiv, Tom. Du hast jetzt eine super Expertise im Import von Fahrzeugen aus Brasilien. Um die werden dich viele beneiden, die Ähnliches vorhaben. Daher finde ich es umso besser, dass du uns hier an deinen Erfahrungen teilhaben lässt. Als ich damals meinen Camaro aus den USA geholt habe, war es auch ein Kampf - da aber mit dem TÜV . Deswegen bin ich froh, dass mein Brulli schon mal in D zugelassen war und auch schon ein H-Kennzeichen hat.

Dein Restaurationsprojekt scheint ja schon wieder ordentlich voran geschritten zu sein? Poste doch bitte noch ein paar Fotos vom Bus. Das bringt uns wieder auf gute Gedanken

:bier

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Re: Brasilienbus? Der Versuch Unterschiede aufzulisten... + Erfahrungen

Beitrag von tomster » 21.08.2019, 08:51

Oooch, so schnell werf ich die Flinte nicht in's Korn. Da braucht es schon etwas mehr als eine amtsschimmelige KFZ-Zulassungsstelle um nennenswert an meinem "Qi" zu kratzen...
Auch wenn ich nicht wirklich begeistert bin heute 150km hin und zurück fahren zu müssen, um die vereidigte Übersetzung abzuholen. Aber mei.
Mal schaun, ob ich es doch noch schaffe vor Freitag ein Nummernschild auf dem Bus zu haben. Wäre nicht ungut, da ich eigentlich vor hatte mit dem Brulli Freitag mittag in den Urlaub zu fahren... I'll keep you posted!

Im Übrigen sehe ich es als "normal" an, meine (Miß-)Erfolge hier im Forum zu teilen. Man lernt halt immer nur aus Fehlern - ganz egal ob aus den eigenen oder denen Anderer. Ein Forum bildet halt nur "Schwarmintelligenz" wenn sich der Schwarm auch daran beteiligt. Und wenn es dadurch jemand anderes zukünftig etwas einfacher hat seinen Brulli zuzulassen ist das der beste Dank, den man bekommen kann.

Fotos stell ich bei Gelegenheit ein. Aber so wie ich Deinen Avatar deute, haben wir eine ziemlich ähnliche Farbkombination.

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Re: Brasilienbus? Der Versuch Unterschiede aufzulisten... + Erfahrungen

Beitrag von samba.t1 » 21.08.2019, 10:25

tomster hat geschrieben:Oooch, so schnell werf ich die Flinte nicht in's Korn. Da braucht es schon etwas mehr als eine amtsschimmelige KFZ-Zulassungsstelle um nennenswert an meinem "Qi" zu kratzen...
:box
Hey, alles Gute! Schön langsam wird es ja doch Zeit.
.
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Re: Brasilienbus? Der Versuch Unterschiede aufzulisten... + Erfahrungen

Beitrag von tomster » 21.08.2019, 12:55

Bämmm! Die Taferl sind drauf! :dance
IMG_20190821_122434.jpg
Die Zulassungsmitarbeiter hatten heute wohl allesamt einen guten Tag (war auch nix los. Wartezeit tatsächlich < 1 Minute!!). Ich konnte die Übersetzung sogar als Fax hinschicken lassen, also musste ich nicht nach Regensburg. Diese und ein CRLV vom Vorvorbesitzer (im Original) - wenn natürlich auch faktisch schon seit 3+ Jahren abgelaufen - haben gereicht. Um ein Haar hätte ich auch noch DAS Wunschkennzeichen eines jeden T1-Besitzers schlichthin bekommen. Wurde aber leider vor wenigen Wochen auf jemanden anderen zugelassen. Egal.

Unbezahlbar die Gesichter meiner Familie, als ich damit um die Ecke gebogen bin. Die haben allesamt nicht mehr daran geglaubt (meine Frau wohl insgeheim gehofft), dass der Brulli noch vor dem Urlaub fertig wird.

Nun nur noch ein paar Gummidichtungen einkleben, Gurte für die Rücksitzbank montieren und einen Dachhimmel einbauen dann geht es in den Urlaub damit! Und beim nächsten Treffen am Walchensee bin ich sowieso dabei. :bier

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Re: Brasilienbus? Der Versuch Unterschiede aufzulisten... + Erfahrungen

Beitrag von zwergnase » 21.08.2019, 15:24

Gratulation :bier
Gurte für die Rücksitzbank montieren
Mach das lieber nach dem Urlaub, dafür hab ich 5 Jahre gebraucht :muaha
Und beim nächsten Treffen am Kochelsee bin ich sowieso dabei
Freu mich drauf, und komm nach Deinem Urlaub mal auf ein Bierchen und Bus herzeigen vorbei :bier

Schönen Urlaub mit dem Schätzchen,
Gruß
Martin

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Re: Brasilienbus? Der Versuch Unterschiede aufzulisten... + Erfahrungen

Beitrag von tomster » 21.08.2019, 15:44

Servus Martin,
Danke, mir ist echt ein Stein vom Herzen gefallen heute Vormittag...
zwergnase hat geschrieben:Mach das lieber nach dem Urlaub, dafür hab ich 5 Jahre gebraucht :muaha
Zumindest die mittlere Sitzreihe ist kein Problem. Da haben Brasilianer schon die Aufnahmen im Boden eingeschweisst. Dürfte eine Sache von einer Stunde sein. Müssen die Kids halt für den Urlaub dort sitzen.
Für hinten hab ich mir eine ~ 30cm langes Flacheisen mit aufgeschweißtem Winkel machen lassen, dass mit einer Konterplatte am Blechfalz oberhalb der Fenster befestigt wird. Hierzu brauch ich bloss noch jemanden, der das 7/16" UNF-Gewinde für die Aufnahme der Gurtrollen in die Winkel bohren/reinschneiden kann. Aufnahmen im Motorblech und Radhaus sind bei Brullis ebenfalls schon vorhanden.

Und logo! Die Rückkehr aus dem Urlaub und da Wiesnanstich sind ja 2 Wochen ausanand. Da sollt sich was ausgehen!

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Re: Brasilienbus? Der Versuch Unterschiede aufzulisten... + Erfahrungen

Beitrag von samba.t1 » 22.08.2019, 07:38

Na, geht doch!
Hast Du in der Behörden-Gebirgs-Dschungel-Odyssee also doch noch ein Ende gefunden.

Gratuliere! :dance

Und schönen Urlaub!
Zuletzt geändert von samba.t1 am 22.08.2019, 07:43, insgesamt 1-mal geändert.
.
LG Ewald
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Re: Brasilienbus? Der Versuch Unterschiede aufzulisten... + Erfahrungen

Beitrag von JürgenS » 22.08.2019, 07:40

Guten Morgen Tom,
herzlichen Glückwunsch. Das freud mich für dich :bier

Allzeit gute Fahrt.

LG Jürgen

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