Bulli als Alltagsauto? Ja/Nein?!

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Bulli als Alltagsauto? Ja/Nein?!

Beitrag von Campingliebe » 24.12.2018, 22:19

Hallo liebe Bulli-Freunde.
Ich bin seit mehreren Monaten dem T3-Kult verfallen. Nur kann ich leider erst einen Bulli kaufen, wenn ich genug Geld zusammen habe. Gerne würde ich meinen kleinen Peugeot 207 als Alltagsauto behalten und mir den Bulli als Zweitwagen zulegen.
Nun ist es allerdings so, dass ich bei meinen täglichen Recherchen bei mobile.de, autoscout.de und ebay-kleinanzeigen.de einen klasse Bulli gefunden habe. Er erfüllt so ziemlich alles, was ich mir als Eckpunkte gesetzt habe. Jetzt, Anfang Januar, will der Verkäufer noch den TÜV neu machen lassen. Als Motor ist ein 1.9 TDI mit 110 PS verbaut.
Jetzt überlege ich halt wie verrückt ist ist, sollte ich meinen Peugeot verkaufen und den Bulli für ca. 6 Monate als Alltagswagen nehmen. Nur so lange, bis ich den alten Touran meiner Eltern bekomme (sie wollen sich einen neuen Wagen kaufen, das kann aber noch ein paar Monate dauern).
Hier würden mich mal eure Meinungen interessieren. Würdet ihr das wagen? Immerhin kann an einem so alten T3 ja immer etwas sein und dann komme ich nicht zur Arbeit. Ich habe täglich einen Arbeitsweg von ca. 13 Kilometern. Trotzdem denke ich auch, dass der Tauschmotor bestimmt robuster ist als der ganz alte Diesel aua dem T3. Könnt ihr mir Empfehlungen geben? Ich habe Angst, dass ich einen Bus so wie er da zum Kauf angeboten wird, nicht wieder finde.
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Re: Bulli als Alltagsauto? Ja/Nein?!

Beitrag von BUSbahnhof » 24.12.2018, 22:34

Wird schwer da was gescheites zu sagen. Keiner kennt den Zustand vom Fahrzeug und der Technik. Noch dazu wie sauber der Motorumbau statt fand.
Kann sein das du schnell Probleme mit Fahrwerk/Bremse/Motor Etc hast, kann auch sein das du die Zeit glücklich fährst.
Probieren würd ich meinen :kp lass vorher eine Durchsicht und falls fällig einen Service machen und dann gute Fahrt ;-)


Ps:
Den Peugeot würde ich auch gaaanz schnell verkaufen :mrgreen:
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Re: Bulli als Alltagsauto? Ja/Nein?!

Beitrag von TottiP » 24.12.2018, 22:46

Die Einschätzung kann man nur ansatzweise geben, wenn man das Auto kennt.
Und ein Tdi robuster als die Vorkammerdiesel im Bus? :tl
Gruß, Totti
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Re: Bulli als Alltagsauto? Ja/Nein?!

Beitrag von Campingliebe » 24.12.2018, 22:52

TottiP hat geschrieben:Die Einschätzung kann man nur ansatzweise geben, wenn man das Auto kennt.
Und ein Tdi robuster als die Vorkammerdiesel im Bus? :tl
Hallo Totti, mir geht es ja nur um Meinungen. Sollte man einenT3 lieber als Zweitwagen fahren oder ist das auch als Erstwagen möglich? „Robust“ war das falsche Wort, sorry Ich meine eher, dass der Tauschmotor doch bestimmt eher anspringt bei kalten Tagen als der alte Original-Diesel. Liege ich hier falsch?
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Re: Bulli als Alltagsauto? Ja/Nein?!

Beitrag von Alexander » 24.12.2018, 22:55

TottiP hat geschrieben:Und ein Tdi robuster als die Vorkammerdiesel im Bus? :tl
Ja, ist er.
Allerdings nur wenn der Umbau auch wirklich gut und ordentlich gemacht ist.
Bei allen die immer wieder Probleme haben, liegt es fast immer an einer schlechten Ausgangsbasis.

Ob der T3 100% Alltagstauglich ist hängt halt ganz vom T3 ab.
Meinen würde ich, wenn ich es müßte, als Alltagsauto nutzen. Mit TDI-Umbau.
Bis vor 7 Jahren habe ich das auch noch gemacht.
Allerdings ist er mir mittlerweile zu schade, um ihn im Winter durch das Salz zu schicken.
Viele Grüße,
Alexander

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Re: Bulli als Alltagsauto? Ja/Nein?!

Beitrag von TottiP » 24.12.2018, 23:15

Und ich habe meinen mit JX/AAZ als Alltagswagen genutzt und absolut keine Probleme gehabt (außer einen gerissenen Flachrippenriemen). Und dem wurde nichts geschenkt. Inzwischen halte ich es wie Alexander, die Autos sind mir zu schade. Technisch würde ich mit jedem meiner Fahrzeuge ohne Bedenken auf Reisen egal wohin gehen...
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Re: Bulli als Alltagsauto? Ja/Nein?!

Beitrag von Relaxo » 25.12.2018, 00:55

Ich fahre meinen T3 mit AAZ gerne im Alltag aber nicht ausschließlich.
Aber das Auto is nur mal 35 Jahre alt da is immer wieder was dran zu machen.
Gerade is ein Kühlwasserrohr durch gerostet und der Froststopfen hintem im Block ist undicht. Heißt Getriebe ausbauen, Kühlwasserrohre und Froststopfen wechseln. Kein Problem, steht der Bus paar Tage in der Halle und ich fahr mit dem Focus. Wird etwa 250€ für Edelstahlrohre und bisel frischen Frostschutz kosten.
Ohne zweiten PKW und eigene Halle währen das über 500€ Werkstattkosten und paar Tage Leihwagen.

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Re: Bulli als Alltagsauto? Ja/Nein?!

Beitrag von Max Power » 25.12.2018, 02:36

Hallo,

T3 im Winter nur, wenn Du Spass am Schweissen hast. Meine Winterdoka rostet mir unter dem Hintern weg.

Die Zuverlässigkeit ist dagegen ist mindestens genauso gross, wie bei jedem modernen Auto, das halbwegs in Schuss ist. Mit dem Unterschied, dass ich mir bei den meisten möglichen Pannen selber aus der Patsche helfen kann.

Ich weiss nicht, wie es bei Dir gesundheitlich aussieht, aber 13 km sind im Notfall auch gut mit dem Fahrrad machbar. :fl

Gruss, Max

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Re: Bulli als Alltagsauto? Ja/Nein?!

Beitrag von teitzi02 » 25.12.2018, 08:11

Hallo,

meines Erachtens ist ein t3 voll Alltagstauglich. Ich fahre meinen t3 mittlerweile seit ca. 15 Jahren und ca. 250.000 km ganz normal als Alltagsauto.
Ich wolte das t3 fahren auch im Winter nicht missen.
Mein Vater fährt seinen t3 ebenfalls seit ca. 12 Jahren als Alltagsauto.
Gruß
Sebastian

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Re: Bulli als Alltagsauto? Ja/Nein?!

Beitrag von bernd68 » 25.12.2018, 09:56

Moin,

der T3 war jahrelang für viele ein Alltagsauto und diese Frage hat eigentlich niemand gestellt. Wir hatten auch viele Jahre den T2 als Alltagsauto.

Aber; die brauchen halt mehr Sprit als so ein kleiner Franzose, man macht das Auto so schneller kaputt.

Heute kommt dazu das die Autos alt sind und viel mehr kaputt geht als früher als sie noch neu waren. Es hängt somit stark vom Allgemeinzustand ab und von den Fähigkeiten der Nutzer Defekte schnell reparieren zu können; selber reparieren zu können. Du bist Anfänger! Richtig?


Meine Nachbarn fahren einen T3 LLE noch jeden Tag oder halt auch nicht. Er fällt öfter auch wegen Kleinigkeiten aus, die Reparatur bzw. Teilebeschaffung dauert und ohne Zweitwagen würde nichts mehr gehen. Diese Familie hat "Ersatzautos"

Letztlich hängt es wirklich vom Fahrzeug ab. Es kann funktionieren, kann aber auch seeeehr stressig werden.
Risiko ist dabei und ob Du das eingehst musst Du selber wissen.

Um das Risiko auch eines Fehlkaufs zu minimieren kannst Du hier Bilder einstellen vom Objekt Deiner Begierde dann wirst Du eine fundierterer Einschätzung bekommen.

Gruß Bernd

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Re: Bulli als Alltagsauto? Ja/Nein?!

Beitrag von Campingliebe » 25.12.2018, 10:43

Vielen Dank für eure vielen Antworten. :-)
Gerne stelle ich hier einmal Bilder ein:
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Hier auch noch mal der Inseratstext:

Hallo, ich möchte hier meinen VW T3 Verkaufen.
Es gibt viel zu dem Auto zu sagen. Ich hoffe ich bekomme alles zusammen.

Hohlraumversiegenlung mit Mike Sanders
Sehr wenig Rost.
Motorumbau auf 1.9L TDI Motorkenbuchstaben AFN. Alles eingetragen.
Der Motor wurde bei 340000 KM eingebaut. Laut verkaufer hatte er 120000 KM runter.
Alufelgen mit fetten Puschen. Felgen sind eingetragen Reifengröße nicht
Gasanlage mit 30mBar Kühlschrank und Kocher ca. 7 Jahre alt.
Die Gasanlage hat NEU TÜV bekommen. Stand September 2018 also erst mal zwei Jahre ruhe.
Hab einen haufen von Belegen von allen verbauten Teilen
Aufstellbare Dreiecksfenster
Webasto TermoTop C Standheizung
OBDII Schnittstelle verbaut.
Am Hochdach platzt der Lack leider etwas ab. Das Dach hat aber keine beschädigung
Juni 2018 wurde ein neuer Turbolader verbaut
Servolenkung

Wohnmobil oder -wagen, Wohnmobil andere
Gebrauchtfahrzeug

Erstzulassung: 2/1989
Baujahr: --
Kraftstoffart: Diesel
Leistung: 81 kW/110 PS
Getriebe: Schaltgetriebe
Zul. Gesamtgewicht (in kg): --
Anzahl Schlafplätze: 4
Schadstoffklasse: --
Umweltplakette: --
Anzahl der Fahrzeughalter: --
HU: 11/2018
Farbe (Hersteller): --
Farbe: Rot Metallic
Achsen: --
Länge: --
Breite: --
Höhe: --

Ausstattung
Anhängerkupplung, Servolenkung, Standheizung

Der Preis ist Verhandlungsbasis.
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Re: Bulli als Alltagsauto? Ja/Nein?!

Beitrag von bernd68 » 25.12.2018, 10:51

Was wurde beim Umbau am Getriebe gemacht bzw. welches ist es?

Gruß Bernd

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Re: Bulli als Alltagsauto? Ja/Nein?!

Beitrag von Schrauber-Summse » 25.12.2018, 10:52

Ich denke es kommt immer auf die persönlichen Umstände an.

Bislang bin ich täglich mit meinem 27 Jahre alten Scirocco gefahren.
Seit ich den Bus hab, nutze ich diesen täglich. Zwar hauptsächlich mit dem Hintergrund, dass ich abends nach der Arbeit evtl. was dran schrauben könnte...aber es macht auch einfach Spaß mit dem Bus zu fahren.

Vermutlich wäre aber für die meisten auch ein 27Jahre alter Scirocco schon kein Alltagsauto...

Ansonsten sehe ich es wie "Max Power"...
Klar geht an nem Bulli mal was kaputt... aber an JEDEM anderen Auto eben auch. Und bei den meisten Autos von heute macht man eben als Laie nix mehr selbst.
Wie oft bekomm ich von den Kunden so Dinge zu hören wie:
"Früher hab ich meinen Ölwechsel und Zündkerzenwechsel immer selbst gemacht... aber heute finde ich selbst nach längerem Suchen die Zündkerzen garnicht"

Und was in meinen Augen auch noch FÜR einen Oldie als Alltagsauto spricht, ist die Tatsache, dass die Dinge frühe deutlich robuster gebaut wurden als heute.
Bei den heutigen Produkten (auch Einzelteilen im Auto) wird nur noch auf Senkung der Produktionskosten geachtet. Solange die Teile die ersten 3 Jahre der Garantiezeit überstehen, haben sie ihr "Soll erfüllt".
Meine Oma hat noch immer täglich ihren 40 Jahre alten Handmixer im Einsatz... wir habe uns schon den 4ten neuen gekauft... in 7-8 Jahren.

Wenn der Wartungszustand passt, ist ein Oldie in meinen Augen IMMER zuverlässiger als ein modernes Auto.
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Re: Bulli als Alltagsauto? Ja/Nein?!

Beitrag von Campingliebe » 25.12.2018, 11:19

bernd68 hat geschrieben:Was wurde beim Umbau am Getriebe gemacht bzw. welches ist es?

Gruß Bernd
Ich habe nur die Info, dass beim Getriebe eine verstärkte Kupplung eingebaut wurde. Weiter wohl noch nichts.
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Re: Bulli als Alltagsauto? Ja/Nein?!

Beitrag von bernd68 » 25.12.2018, 11:30

..bist Du das Auto schon gefahren? Welche Drehzahl liegt bei 100km/h an?

Wenn das Getriebe bisher noch nie überholt etc. wurde ist das bei diesem Bulli ein Schwachpunkt der bei der Preisgestaltung in jedem Fall berücksichtigt werden sollte.

Gruß Bernd

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Re: Bulli als Alltagsauto? Ja/Nein?!

Beitrag von BUSbahnhof » 25.12.2018, 11:37

Bulli im Altag macht schon Spaß. Fahre meine Doka auch jeden Tag und möchte sie nicht missen.
Mit kompletter Wachsversiegelung und Hohlraumkonservierung kommste auch ganz gut durch den Winter. Man muss allerdings immer dran bleiben und ab und zu kontrollieren.
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Re: Bulli als Alltagsauto? Ja/Nein?!

Beitrag von Campingliebe » 25.12.2018, 11:37

bernd68 hat geschrieben:..bist Du das Auto schon gefahren? Welche Drehzahl liegt bei 100km/h an?

Wenn das Getriebe bisher noch nie überholt etc. wurde ist das bei diesem Bulli ein Schwachpunkt der bei der Preisgestaltung in jedem Fall berücksichtigt werden sollte.

Gruß Bernd
Meinst du, wieviel Newtonmeter dann bei 100 km/h übertragen werden? Leider bin ich den Bus noch nicht gefahren. Im Januar fahren wir hin.
Ich hätte auch noch zwei Videos die mir der Verkäufer geschickt hatte. Kann die ja aber leider hier nicht hochladen. Da sieht man den Zustand des Lackes. Würde mich ja auch mal interessieren was ihr dazu sagt.
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Re: Bulli als Alltagsauto? Ja/Nein?!

Beitrag von Schrauber-Summse » 25.12.2018, 11:48

Campingliebe hat geschrieben:
bernd68 hat geschrieben:..bist Du das Auto schon gefahren? Welche Drehzahl liegt bei 100km/h an?

Wenn das Getriebe bisher noch nie überholt etc. wurde ist das bei diesem Bulli ein Schwachpunkt der bei der Preisgestaltung in jedem Fall berücksichtigt werden sollte.

Gruß Bernd
Meinst du, wieviel Newtonmeter dann bei 100 km/h übertragen werden? Leider bin ich den Bus noch nicht gefahren. Im Januar fahren wir hin.
Ich hätte auch noch zwei Videos die mir der Verkäufer geschickt hatte. Kann die ja aber leider hier nicht hochladen. Da sieht man den Zustand des Lackes. Würde mich ja auch mal interessieren was ihr dazu sagt.
Es geht eher darum, dass für den TDI Motor ein länger übersetztes Getriebe benötigt wird... da sich dieser sonst zu tode dreht.
Der TDI Motor hat viel Kraft bei wenig Drehzahl... also muss das Getriebe möglichst lange übersetzt sein, um das auch bei normaler Fahrweise nutzen zu können.
Wenn zb. das originale 1,7D 4-Gang Getriebe drin ist, hast du mut dem TDI Motor zwar einen netten Anzug...aber bei 100Km/h ist schluss und der Motor macht dann schon Drehzahlen, die auf Dauer nicht förderlich sind.
Grüße Benni :sun

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Re: Bulli als Alltagsauto? Ja/Nein?!

Beitrag von bernd68 » 25.12.2018, 12:26

...und das höhere Drehmoment ist auch nicht gut für das Getriebe. Das Material wird höher beansprucht und wenn das dann schon über 300000 gelaufen hat verkraftet es den TDI nicht wirklich lang....

Frag das beim Verkäufer nach.

Gruß Bernd

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Re: Bulli als Alltagsauto? Ja/Nein?!

Beitrag von Campingliebe » 25.12.2018, 12:41

Welches Getriebe wäre denn gut für den Motor? Gibt es da eine genaue Getriebebezeichnung?
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Re: Bulli als Alltagsauto? Ja/Nein?!

Beitrag von Quixote » 25.12.2018, 13:17

Hallo Campingliebe,
wie der Getriebekennbuchstabe lautet ist egal da häufig andere Innereien verbaut sind. Die Drehzahl sollte im Idealfall bei 100km/h um 3000 liegen. Stören würde mich der verbaute Ladeluftkühler (Luft/Luft) und die fehlende Motorschutzwanne und die Tatsache dass es mit der wild zusammengestoppelten Kiste kaum ein H geben wird. Ölkühler fehlt übrigens auch. Ich fahre nach vielen Jahren (wieder) T3 im Alltag. Geht also. Aber ohne Backup wäre mir das zu stressig.
Grüsse Thomas

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Re: Bulli als Alltagsauto? Ja/Nein?!

Beitrag von AKA » 25.12.2018, 13:45

Hallo Gerrit,

Bulli als Alltaugsauto? Warum nicht.
Als ich meinen gekauft habe, lief er die ersten Jahre, von 1986 bis 1989 bei mir als Alltagsauto. Danach hatte ich immer einen Dienstwagen und später auch andere Fahrzeuge (Wohnwagen und RMB WoMo) für Urlaub bzw Camping, da es mit mehr als 2 Peronen dann zu eng im Bulli war. Also ist er dann über 20 Jahre in Südfrankreich bei mir Zweit- bzw. Drittfahrzeug gewesen.
Erst seit 3 Jahren fahre ich ihn wieder als Alltagsauto, das Ganze sogar mit "H".

Also alles ist möglich. Und wenn man das Geld "für das Winterauto" lieber in den Bulli steckt, dann steckt der auch einen Winter gut weg, so er denn vorher nicht in Jahrzehnten Arbeitseinsatz runtergeritten wurde. Als die als Nutzfahrzeuge gebaut wurden war ja auch kein Schildchen draufgepappt "Einsatz nur im Sommer".

Wenn ich heute was anderes suche, dann eher aus dem Grund, weil er eben auch zum jeweils aktuellen Leben passen muss...

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Re: Bulli als Alltagsauto? Ja/Nein?!

Beitrag von caravelle c » 25.12.2018, 14:10

Fun Facts: Fahrer und Beifahrersitz sind vertauscht. Der "niedriger" gepolsterte Sitz gehört auf die Drehsitzkonsole.

Wenn Du den Bus für 6000€ bekommst, mehr ist er auch nicht wert, kannst Du ihn auch im Winter fahren. :bier

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Re: Bulli als Alltagsauto? Ja/Nein?!

Beitrag von bernd68 » 25.12.2018, 14:13

Jupp, alles richtig was ihr da schreibt.

Es macht aber einen Unterschied ob ich ein Auto über viele Jahre selber gefahren bin und auch selber gewartet und gerichtet habe und somit schon über einig Erfahrung verfüge oder mir einen neuen alten T3 mit 30 Jahren Lebensgeschichte kaufe mit natürlich nicht klarem Zustandsbild und zudem neu bei den T3 bin...

Diese Rahmenbedingungen gilt es bei der Antwort mit zu berücksichtigen.


Gruß Bernd

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Re: Bulli als Alltagsauto? Ja/Nein?!

Beitrag von newt3 » 25.12.2018, 14:23

Ölkühler brauchst an einem tdi nicht unbedingt.
Auch ein luft-luft lllk sollte ausreichen(und ist das weniger komplexe system. Also kein zweiter wasserkreislauf incl oump, schläuchen, gegenkühler).
Wenn du nicht gerade darauf aus bist maximale leistung und maximale drehmomentkurve aus dem afn zu holen reicht da sicher die luft-luft-llk lösung.

------
Was alltagsbetrieb angeht:
Kauf ihn, mach ne große inspektion und stell möglichst viele potentielle schwachstellen direkt oder halt in naher zukunft ab. Kümmerst du dich angemessen ist/wird er mit der zeit sehr zuverlässig. Ob er es aktuell ist läßt sich schwer sagen und eine oder zwei probefahrten geben da auch nur bedingt auskunft.
Je länger du ihn hast desto größer sollte das vertrauen wohl werden von daher behalt lieber dein alltagsfahrzeug nocht 6 monate oder so.
Grundsätzlich mußz beim alten auto technisch immer hinterher sein. Das meiste legt dir (im unterschied zu neuen autos) nicht von heut auf morgen das auto lahm sondern kündigt sich an - also augen und ohren offenhalten.

----
Grundsätlich wiürd ich den t3 nur für selbstschrauber empfehlen. Ansonsten wirst dich ggf in der werkstatt dummzahlen - insbesondere wenn die karre wegen heder kleinigkeit dahin muss und möglichst morgen wieder laufen.
Ansonsten würdest nach dem kauf einen gewissen rundumschlag per werkstatt brauchen (der bei 1000 oder auch 5000€liegen kann) und eben auch 2mal im jahr ein ordentliches durchgucken.

....
Für 13km geht im sommer je nach job auch ein rad, notfalls e-bike. Roller als backup geht auch (selbst im winter sofern man nicht im schnee wohnt).

----
Anspringen an sich ist bei einem fittem auto kein thema - auch bei muinus 25 nicht.Die frage stellt sich gar nicht. Springt der diesel nicht an hatter was (so platt dass es an der kompression liegt sind wohl die wenigsten diesel).
Bei absoluter kälte gibts dann notfalls ein paar tricks oder updates - die man notfalls umsetzt wenn man in entsprechenden regionen wohnt oder mal ein kalter winter kommt.
----,
Zu dem genannten:
Karre mit motorumbau nur wenn du dich technisch auskennst sonst finger weg und nur original.
Was blech angeht sind die bilder absolut nichtssagend.
Kennst dich mit dem t3 nicht aus nimm einen kenner mit. Sind 30 jahre alte autos, schon ein auto älter ?5 oder 8 jahre sollte man schon nicht blind kaufen (und das kostet meist erheblich weniger so das ein fehlgriff verkraftbarer wäre)

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Re: Bulli als Alltagsauto? Ja/Nein?!

Beitrag von Campingliebe » 25.12.2018, 15:08

Quixote hat geschrieben:Hallo Campingliebe,
wie der Getriebekennbuchstabe lautet ist egal da häufig andere Innereien verbaut sind.
Dann formuliere ich meine Frage anders: wie müsste das Getriebe denn heißen, wenn es komplett mit Originalteilen wäre? Nach was für einem Getriebe müsste ich da schauen?
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Re: Bulli als Alltagsauto? Ja/Nein?!

Beitrag von Campingliebe » 25.12.2018, 15:14

newt3 hat geschrieben:Ölkühler brauchst an einem tdi nicht unbedingt.
Wäre aber schon besser, oder? Was kostet mich so eine Nachrüstung rein von den Materialpreisen her?
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Re: Bulli als Alltagsauto? Ja/Nein?!

Beitrag von Paul S. » 25.12.2018, 15:20

T3 als Alltagsauto: Wenn man sich damit anfreunden kann, daß es kein ABS, Tempomat, Klima und sonstige Errungenschaften der Neuzeit gibt, dafür Lärm und und magere Höchst- bzw. Reisegeschwindigkeit...dann ja.

Generell ein altes Auto als Alltagsauto: Nur als Selbstschrauber.
Bin mir manchmal gar nicht sicher, ob man einen T4 einem Ottonormalverbraucher noch anraten kann...braucht man für alles eine Werkstatt wird das teuer.
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Re: Bulli als Alltagsauto? Ja/Nein?!

Beitrag von bernd68 » 25.12.2018, 15:22

Am besten bieten sich hier die 5-Gang Getriebe an; Kennbuchstabe 3H oder ASS. Aber es gibt auch andere die sich dafür eignen würden - vermute ich.


Mach es anders herum: frag was für eins drin ist und wann es überholt bzw. umgebaut wurde. Es ist schon so das nicht das drin sein muss aus außen drauf steht. Das sind alte Autos und hier wurde schon der Motor getauscht und wer weiß was noch alles....
Für die Besichtigung würde ich jemanden mitnehmen der Ahnung hat von den T3.

Gruß Bernd

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Re: Bulli als Alltagsauto? Ja/Nein?!

Beitrag von bernd68 » 25.12.2018, 15:43

Campingliebe hat geschrieben:newt3 hat geschrieben:Ölkühler brauchst an einem tdi nicht unbedingt.Wäre aber schon besser, oder? Was kostet mich so eine Nachrüstung rein von den Materialpreisen her?
Z.b: https://tk-carparts.de/oelkuehlerset-di ... 9991019-td

Es gibt auch noch andere Anbieter die das vielleicht ein paar Cent billiger können...
TK ist für mich einer der ersten Adressen und ist preislich auch o.k. Versand ist super schnell; Beratung bekommste dort auch.

Ebenfalls ist Alexander hier im Forum einer DER Ansprechpartner besonders was Getriebe und TDI Umbauten angeht. http://www.vwbusservice.de/ieindex.htm


Gruß Bernd

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Re: Bulli als Alltagsauto? Ja/Nein?!

Beitrag von Fränkie » 25.12.2018, 21:59

Die Ursprungsfrage war ob man so ein Auto fürn Alltag hernehmen kann. Ganz einfach:ja. Immer wenn mein Bullischoner rumzickt muss der Bulli ran, man kriegt damit n Parkplatz weil er nicht all zu groß ist, es geht ne Menge rein, und ich fahr ihn auch gerne, gegen Streusalz hilft ordentlich konservieren und waschen....und wieder konservieren..... soll ich etwa wegen dem Streusalz zu Silvester im Kombi schlafen? :nö

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Re: Bulli als Alltagsauto? Ja/Nein?!

Beitrag von JX_JOSCHI » 25.12.2018, 22:11

Grias di!
Zum Thema T3 im Alltag: wenn man die Karre mal kennt und selbst einiges dran gemacht hat dann ist das für mich mit das alltagstauglichste Fahrzeug dass man fahren kann. Ich bin meinen ersten T3 9 Jahre lang im Alltag gefahren. Mein jetziger Camper muss außerhalb der salzigen Zeit auch voll herhalten seit 5 Jahren. Diese Saison erst wieder knapp 13000km gefahren. Ich fahre mit dem T3 meist die Pendelstrecke von 105km. Motor: dieser scheinbar so schlechte und unzuverlässige Hitzkopf 1,6l Turbodiesel JX. Die 5min die ich auf der Strecke verliere werden mit Urlaubsgefühl beim Fahren dicke kompensiert.
Ich bin übrigens in den 14 Jahren T3 nur einmal liegen geblieben. Den Schaden konnte ich am gleichen Abend noch reparieren. Ich pflege und schraube allerdings an der Karre auch alles selbst und tausche kritische Teile rechtzeitig wenn sie sich langsam ankündigen ...
Wenn man einen runtergenutzten kauft braucht man unter Umständen ein paar Jahre bis man ihn "nebenzu" technisch auf Vordermann und voll alltagstauglich in Bezug auf Zuverlässigkeit hat. Aber dann wird er in der Regel lange ohne Probleme laufen.

Grüße, joschi
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Re: Bulli als Alltagsauto? Ja/Nein?!

Beitrag von Railslide » 26.12.2018, 00:02

Bei der BW hatten wir nichts anderes für jeden Tag.
Also: JA

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Re: Bulli als Alltagsauto? Ja/Nein?!

Beitrag von zwergnase » 26.12.2018, 07:17

Oldie im Alltag, auf jeden Fall ja, wenn man sich selbst zu helfen weiß.

Bin letztens mit meinem 72er Typ3 250km auf 3 Töpfen nach Hause gefahren.
Grund war eine gebrochene Feder der Kipphebelwelle, welches ein verschieben des Kipphebels
nach sich zog, und somit ein Ventil nicht mehr betätigte.
Am nächsten Tag rauf auf die Bühne, Motor raus, Kopf runter, neue Ventile eingebaut,
Kipphebelwellen gleich auf geschraubt umgebaut, abends lief die Kiste wieder :g5

Ich liebe meine Luftgekühlten :bet

Was ich allerdings nicht mache, die Autos bei Salz zu bewegen, bei uns im Voralpenland
wird 4-5 Monate durchgesalzen, das will ich nicht in den Falzen und Hohlräumen wissen,
trotz ordentlicher Konservierung. Wenn ich in einer schneeärmeren Gegend wohnen würde,
dann vielleicht, aber hier :nö

Wir haben uns angewöhnt alle 2 Jahre einen Alltagsbomber mit frischen TÜV für max. 1500 Euro
zu holen, die danach in Afrika weiter ihr dasein fristen. Komischerweise ist an den Kisten
fast nie was hin :gr
Und der schöne Nebeneffekt ist, daß es schei..egal ist, wenn die Kinder alles dreckig und speckig machen :mrgreen:

Gruß
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Re: Bulli als Alltagsauto? Ja/Nein?!

Beitrag von PatrickausKiel » 26.12.2018, 09:30

Campingliebe hat geschrieben: Leider bin ich den Bus noch nicht gefahren. Im Januar fahren wir hin.
Wenn der Bus im Januar noch zu haben ist, iss er wahrscheinlich auch nix. :cafe

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Re: Bulli als Alltagsauto? Ja/Nein?!

Beitrag von Max Power » 26.12.2018, 10:27

Was heisst "nix"?

Wenn er so lange ungekauft im Netz steht, ist er sicher kein Schnäppchen. Für jemanden, der bereit ist, mehr zu zahlen ist es vielleicht genau der richtige Bus. :-)

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Re: Bulli als Alltagsauto? Ja/Nein?!

Beitrag von bernd68 » 26.12.2018, 10:59

Moin,

ich hab gelesen das Du sowieso auf Benziner umbauen willst. Wozu dann einen mit TDI Umbau? Oder geht es um den Halbkasten mit GFK Dach?

Gruß Bernd

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Re: Bulli als Alltagsauto? Ja/Nein?!

Beitrag von Ted » 26.12.2018, 16:21

Moin, hab auch vor, meine Doka als Alltagsfahrzeug zu nutzen, wüßte erstmal nix, was dagegen spricht, was Pannen und Probleme anbelangt, hab ich die Erfahrung gemacht, daß eher die neueren Kisten Ärger machen, wo dann nicht nur das Problem besteht, das man da selber nur schwer dran rum werkeln kann, sondern manche Werkstätten damit auch überfordert sind (" Oh, das ist neu, das Problem hatten wir noch nicht und der Rechner weiß da auch nichts")
Macht irgendwie keinen Spaß, wenn das wichtigste Werkzeug der Laptop is, lieber back to the roots.

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Re: Bulli als Alltagsauto? Ja/Nein?!

Beitrag von Getriebekiller » 26.12.2018, 20:33

In meinen Augen ist der Bus voll alltagstauglich. Aber man sollte etwas Verständnis für die Dinger mitbringen, sowohl für die technische Ebene, als auch für das allgemeine Verständnis dem Auto, seinem Alter und den Macken gegenüber. Und natürlich etwas Kleingeld, meine Busse kosten mich im Jahresdurchschnitt etwa 2000€ Reparaturkosten bei einer durchschnittlichen Fahrleistung von 20-30tkm. Es gibt schlechtere Arten, sein Geld auszugeben. Und ich fahre mein Auto jeden Tag aufs neue gern.

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Re: Bulli als Alltagsauto? Ja/Nein?!

Beitrag von LLE068 » 26.12.2018, 22:05

Hi,
Für mich Ja.

Ich fahre seit diesesm Jahr wieder nen T3 mit AGG Motor im Alltag.

Hatte vorher nen T4 fürn Alltag aber gefiel mir einfach nicht.

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Re: Bulli als Alltagsauto? Ja/Nein?!

Beitrag von Campingliebe » 28.12.2018, 09:25

bernd68 hat geschrieben:Moin,

ich hab gelesen das Du sowieso auf Benziner umbauen willst. Wozu dann einen mit TDI Umbau? Oder geht es um den Halbkasten mit GFK Dach?

Bernd
Guten Morgen.
Huch, wo hast du denn gelesen das ich auf Benzin umbauen will? Eigentlich hatten wir uns nun für Diesel entschieden, da die Reichweite deutlich größer ist (gerade bei Reisen in dünn besiedelten Gebieten sehr praktisch) und Diesel auch weniger kostet.

Vom Verkäufer des oben geposteten roten Bullis habe ich jetzt folgende Antwort auf die Frage nach dem verbauten Getriebe erhalten:

Es ist das 5 Gang Getriebe aus dem 1.6l TD KB ist 3H ist schon das zweit längste Getriebe. Um das Getriebe brauchst du dir keine Gedanken machen. Merkst du aber auch bei einer Probefahrt.
Natürlich sind die Sitze eingetragen. Ich habe 2 Dreipunktgurte und einen Beckengurt montiert. Ist alles eingetragen und vom TÜV abgenommen.
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Re: Bulli als Alltagsauto? Ja/Nein?!

Beitrag von Campingliebe » 27.01.2019, 22:22

Unsere Suche festigt sich jetzt und wir hängen immer noch an dem roten Bulli.
Der Verkäufer will jetzt noch den TÜV neu machen und dann verkaufen.
Das einzige was mir Sorgen macht ist die hintere Blechfalz...
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Der Rest sieht eigentlich gut aus. Was meint ihr?

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Re: Bulli als Alltagsauto? Ja/Nein?!

Beitrag von TottiP » 28.01.2019, 06:26

Die Fuge vom Radlauf endet vor der C-Säule. Ist so nicht original.
Und außerdem - was hier jetzt gesagt wird prallt von Dir doch eh ab, sofern es contra der Kiste ist. :kp Du gehst mit einem Ungleichgewicht Hirn/Herz an den Kauf...
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Re: Bulli als Alltagsauto? Ja/Nein?!

Beitrag von bernd68 » 28.01.2019, 06:49

Moin,

wie sieht die Küchenfuge aus?

Wie gut der ist siehst Du erst wenn er leer ist und Du von innen auf die Fugen schauen kannst.

Gibt es Resto-Bilder?

Ohne diese Bilder würde ich den zu diesem Preis nicht kaufen.
Der steht auch schon lange drin - richitig?

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Re: Bulli als Alltagsauto? Ja/Nein?!

Beitrag von puckel0114 » 28.01.2019, 07:50

Hinten rechts muss geschweisst werden.
Die Frage ist, wieviel. Das sieht man erst wenn der Lack runter ist.
Gruß aus Bielefeld
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Re: Bulli als Alltagsauto? Ja/Nein?!

Beitrag von Der Purist » 28.01.2019, 08:15

Wieso liegt der Scheinwerfer eigentlich so tief im Grill? Ist das irgendsoein Nachrüstdings? :gr

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Re: Bulli als Alltagsauto? Ja/Nein?!

Beitrag von TottiP » 28.01.2019, 08:20

Ja, sind die Klarglas Dinger aus der Bucht und die nur rein gebastelt ohne den passenden Rahmen vom Bus wie es aussieht
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Re: Bulli als Alltagsauto? Ja/Nein?!

Beitrag von Max Power » 28.01.2019, 12:10

TÜV (HU) noch schnell vom Verkäufer machen lassen ist nicht ideal. Wer weiss, was der für Prüfer nimmt.

Besser selber gleich nach dem Kauf zu einer HU wo Du dabei sein kannst und den Sachverständigen sogar zu genauer Prüfung anregen kannst.

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Re: Bulli als Alltagsauto? Ja/Nein?!

Beitrag von caravelle c » 28.01.2019, 12:23

Du hast eine PN!

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Re: Bulli als Alltagsauto? Ja/Nein?!

Beitrag von Campingliebe » 28.01.2019, 12:43

Max Power hat geschrieben:TÜV (HU) noch schnell vom Verkäufer machen lassen ist nicht ideal. Wer weiss, was der für Prüfer nimmt.

Besser selber gleich nach dem Kauf zu einer HU wo Du dabei sein kannst und den Sachverständigen sogar zu genauer Prüfung anregen kannst.
TÜV lässt er beim TÜV Nord machen.
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Re: Bulli als Alltagsauto? Ja/Nein?!

Beitrag von Der Purist » 28.01.2019, 12:46

TottiP hat geschrieben:Ja, sind die Klarglas Dinger aus der Bucht und die nur rein gebastelt ohne den passenden Rahmen vom Bus wie es aussieht
Ah, danke.

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Re: Bulli als Alltagsauto? Ja/Nein?!

Beitrag von michelito » 28.01.2019, 18:10

War gerade auf Eurer Seite, ich meine in der Fuge Fahrerseite B-Säule auch Rost zu erkennen. So wie Ihr das hier und auf Eurer Seite darstellt, wirkt Ihr schon ziemlich festgelegt, obwohl Ihr den Bus noch nicht mal gesehen habt, da hat Totti schon recht. Nehmt unbedingt jemanden mit, der sich auskennt und lasst Euch nicht von den Emotionen wegreißen...da schwirren schon einige Fragezeichen über dem Bus.

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Re: Bulli als Alltagsauto? Ja/Nein?!

Beitrag von Campingliebe » 28.01.2019, 18:39

TottiP hat geschrieben:Die Fuge vom Radlauf endet vor der C-Säule. Ist so nicht original.
Und außerdem - was hier jetzt gesagt wird prallt von Dir doch eh ab, sofern es contra der Kiste ist. :kp Du gehst mit einem Ungleichgewicht Hirn/Herz an den Kauf...
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Es mag ja sein das es noch bessere Busse gibt, klar. Der liegt aber noch in unserem Budget. Außerdem hat er bereits die Sachen, die wir nach und nach eh umbauen würden. Auch wenn viele den Westfalia Joker als Maß aller Dinge sehen, so muss es keine komplette Werksatsstattung sein. So schlecht ist der Bus nun von der Substanz auch nicht. Klar, hinten sollte man die Falze zeitnahe ausbessern und den Rost beseitigen.
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Re: Bulli als Alltagsauto? Ja/Nein?!

Beitrag von TottiP » 28.01.2019, 18:50

Ausbessern heißt hier raustrennen, einschweißen, verzinnen / spachteln und lackieren. Alles andere ist Murks mit wenig Vorhaltezeit.

Viel Spaß mit dem Teil. gn8
Gruß, Totti
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Re: Bulli als Alltagsauto? Ja/Nein?!

Beitrag von bernd68 » 28.01.2019, 18:57

Moin,

wieso sind die unteren 5cm schwarz angemalt? (zumindest auf der Fahrerseite)

Gibt es keine Bilder von der Resto, vom Zustand vor der Neulackierung?

Wie lange ist der neue Lack schon drauf?
Was wurde schon alles geschweißt?

Der Bulli ist so wie ich das sehe dicht bei euren Vorstellungen und das ein wichtiger Punkt. Leider kann der auch dazu führen das man bissle blind vor Begeisterung wird - wie hier schon mehrfach ausgeführt.

Wenn er euch gefällt dann kann man auch ruhig einen höher angesetzten Preis bezahlen. Den Wunschbulli für wenig Geld - da kann man auch gleich auf einen Lottogewinn warten...

Falls er aber keine gute Substanz hat ist das eine Baustelle die den gesetzten Kostenrahmen sprengt - und zwar deutlich.
Alleine die Bilder lassen aus meiner Sicht keine abschließende Beurteilung zu. Nur Bilder von vor der Neulackierung bzw. Restobilder können hier ein solides Urteil ermöglichen.

Gruß Bernd

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Re: Bulli als Alltagsauto? Ja/Nein?!

Beitrag von JX_JOSCHI » 28.01.2019, 19:07

TottiP hat geschrieben:Ausbessern heißt hier raustrennen, einschweißen, verzinnen / spachteln und lackieren. Alles andere ist Murks mit wenig Vorhaltezeit.
Volle Zustimmung - da braucht man sich nix vormachen.

Und beachtet auch dass bei dem Exemplar sehr sehr wahrscheinlich schon an den oberen Fugen mal gearbeitet wurde - die sehen nicht mehr original aus. Und Busse bei denen die oberen Fugen schon ausgebessert werden mussten sieht man auch selten. Spricht leider für ne schlechte Basis. Am Scheibenrahmen vorne wurde auch schon gearbeitet da keine original Dichtung (es bleibt natürlich die kleine Chance dass die Scheibe mal kaputt war und getauscht werden musste und nicht der Rost das Problem war).
Ohne einen lieben Menschen der sich mit T3 auskennt und den mit euch zusammen durchcheckt würde ich den nicht kaufen.
Und wenn untenrum schwarz gemalt wurde: dort darf man auch schweißen. Außer der Verkäufer kann mit Bildern zeigen dass dem nicht so ist.

Ich würde die Warnungen an eurer Stelle ernst nehmen.

Grüße, joschi
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Re: Bulli als Alltagsauto? Ja/Nein?!

Beitrag von puckel0114 » 28.01.2019, 19:21

Kaufen, fahren, 2 Jahre glücklich sein und dann „schweren Herzens wegen blablabla“ wieder verkaufen.
Da macht der Rost auch nichts aus :hehe :mrgreen: ;-)
Gruß aus Bielefeld
Volkmar

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Re: Bulli als Alltagsauto? Ja/Nein?!

Beitrag von Campingliebe » 28.01.2019, 19:28

Der Verkäufer sagte mir, dass die schwarze Lackierung von den Jungs aus der T3 Schmiede vor zwei Jahren gemacht wurde. Da war wohl etwas Rost unten.
Frontscheibe wurde von Carglass mit neuer Dichtung eingebaut, da ihm die alte Scheibe beim Ausbau kaputt ging.
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Re: Bulli als Alltagsauto? Ja/Nein?!

Beitrag von caravelle c » 28.01.2019, 20:08

Da gibt es in der Deutschen Sprache zum Glück ein passendes Wort: Beratungsresistenz!

Alle hier im Forum sagen Dir, Finger weg, das Auto ist nicht mal die Hälfte wert.
Du willst das Ding trotzdem kaufen.

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Re: Bulli als Alltagsauto? Ja/Nein?!

Beitrag von metallikart » 28.01.2019, 22:14

Moin,
ich hatte ihm per PN angeboten mitzufahren den Bus anzuschauen, wenn es in der Nähe ist.

Er sagte nur, dass das Angebot zwar klasse wäre, aber er schon jemanden hat, der sich mit Bussen auskennt.
Wenn dem so ist, wundern mich die Fragen, die hier gestellt werden.
Die hinteren Nähte sind definitiv "entrostet, neu abgedichtet und überlackiert" worden.
Und untenrum schwarz gemacht, macht mich IMMER stutzig.
Ich kann mich noch an die Kadett E erinnern, bei denen waren die hinteren Radläufe immer viereckig Rally mattschwarz lackiert. Nur wegen der Racingoptik (Ironie aus)

Gruss, Christian

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Re: Bulli als Alltagsauto? Ja/Nein?!

Beitrag von zwergnase » 29.01.2019, 07:12

Ich versteh das schon, wenn man beratungsresistent ist, wenn man sich auf einen Wagen eingeschossen hat.

Das ist auch in Ordnung, allerdings darf man dann auch nicht überascht sein, wenn sich die gekaufte Möhre
als Blender entpuppt. Am Anfang will man sich das noch nicht eingestehen, aber mit der Zeit kommt meist die
Erkenntnis. Ist mir auch schon so gegangen, hab teure Erfahrungen gemacht, und bin nun schlauer :-bla

Die Leute hier wollen Dir den Wagen nicht madig reden, sie wollen doch nur darauf hinweisen,
daß offensichtliche Reparaturen gemacht wurden, und diese nicht besonders fachlich kompetent ausgeführt wurden.

Das solltest Du einfach in die Preisverhandlung einfließen lassen.
Und mir braucht kein Verkäufer einreden, daß er den tatsächlichen Zustand seines Wagens nicht kennt :roll:

Gruß
Martin

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Re: Bulli als Alltagsauto? Ja/Nein?!

Beitrag von puckel0114 » 29.01.2019, 09:45

Ich nenne den Streifen gerne „Todesstreifen“ :mrgreen:
Gruß aus Bielefeld
Volkmar

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Re: Bulli als Alltagsauto? Ja/Nein?!

Beitrag von TottiP » 29.01.2019, 09:54

Jaaaa, ich denke, wir können hier eigentlich beenden. Ich habe auch schon mit Engelszungen am Telefon auf ihn eingeredet, es nützt nix. Er will den Karren haben, dann soll er ihn eben kaufen. Lernen durch Schmerz. Aber Gerrit - dann sei so gut und frage nicht turnusmäßig hier nach, was die Leute davon halten. Er (der Bus) wird nicht besser. Höchstens billiger, was das Kosten/Nutzen Verhältnis günstig korrigieren würde. Aber eine Baustelle bleibt der Kahn...
Gruß, Totti
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Re: Bulli als Alltagsauto? Ja/Nein?!

Beitrag von Campingliebe » 29.01.2019, 19:11

Darf ich euch einfach mal bei dem Inserat um eure Meinung fragen?

https://www.autoscout24.de/angebote/vol ... 50040af7f5
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Re: Bulli als Alltagsauto? Ja/Nein?!

Beitrag von Flori14291 » 29.01.2019, 19:26

Könnte eine „ehrlichere Haut“ sein als der oben besprochene, das müssten Detailbilder oder eine Besichtigung zeigen. Ich würde immer lieber einen T3 kaufen, bei dem man sieht, wo blechmäßig etwas gemacht werden muss als einen übergeduschten ohne ordentliche Dokumentation. Blender gibt es viele, aber das Inserat klingt interessant und der Ansatz, nach so etwas zu suchen, ist gut.

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Re: Bulli als Alltagsauto? Ja/Nein?!

Beitrag von michelito » 29.01.2019, 19:45

Den Ansatz, nach etwas in solider Originalsubstanz zu suchen, finde ich sinnvoll. Du kannst noch überlegen, ob Du auch bei den Motoren Abstriche machst und bei einem Originalmotor bleibst. Preislich finde ich den ein bisschen hoch angesetzt, aber dafür ehrlich und der Innenausbau hat Charme. Lass Dir doch mal vernünftige Detailfotos schicken, dann kann man mehr sagen.

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Re: Bulli als Alltagsauto? Ja/Nein?!

Beitrag von bernd68 » 29.01.2019, 19:52

michelito hat geschrieben:Du kannst noch überlegen, ob Du auch bei den Motoren Abstriche machst und bei einem Originalmotor bleibst.
Wieso? Der AAZ ist doch ein feiner Motor für den T3 und die Getriebe haben auch weniger Probleme damit.

Dieser könnte eine solidere Basis sein.


Leider ist es so das niemand in so ein Auto hineinschauen kann und der Rost sitzt oft an Stellen welche erst sichbar werden wenn man anfängt zu schneiden.
Wenn an der Oberfläche wenig Rost zu finden ist, ist in der Tiefe wahrscheinlich auch wenig - wahrscheinlich :-bla

Gruß Bernd

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Re: Bulli als Alltagsauto? Ja/Nein?!

Beitrag von michelito » 29.01.2019, 20:06

bernd68 hat geschrieben: Wieso? Der AAZ ist doch ein feiner Motor für den T3 und die Getriebe haben auch weniger Probleme damit.
De AAZ ist ein feiner Motor, keine Frage. Mein Gedanke war nur, dass ein Motorumbau für einen Neuling ohne Schrauberfahrung noch eine Baustelle mehr sein kann.

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Re: Bulli als Alltagsauto? Ja/Nein?!

Beitrag von TottiP » 29.01.2019, 20:29

Das ist ja das feine am AAZ. Eigentlich ist er nicht mehr als ein 2cm höherer JX, also sehr seriennah
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Re: Bulli als Alltagsauto? Ja/Nein?!

Beitrag von newt3 » 29.01.2019, 21:32

der AFN bus:
ich würd die längsnaht da hinten rechts nicht überbewerten.
ob und wieviel rost dort drinsitzt siehst erst, wenn man die bleche rausreißt - und die mühe macht man sich nur, wenn man ihn komplett karosseriesanieren möchte (denn es ist ja nicht die einzige stelle).

aktuell würd ich an dieser stelle eher sagen:
->vernünftig von innen und aussen konservieren. sprich regelmäßig fluid film drauf. sieht dann aussen mistig aus weil der staub haften bleibt - evtl machts der jetzige besitzer auch so
->oder man strahlt da eben mal lang, grundiert, dichtet die naht neu ab und teillackiert den bereich (ist nicht ganz einfach aber wenn es nicht perfekt werden muss machbar). innen ordentlich konservieren. und sobald die naht aussen wieder aufreißt (was früher oder später passieren wird wenn rost in der naht sitzt) dann eben auch von aussen nachkonservieren.
->falls er aktuell eh schon mit sanders vollgehauhen ist dürften schweißarbeiten an dem fahrzeug auch nicht unbedingt spaß machen.

------------------
endspitze rechts ist sicherlich neu zu machen da sieht ja wie es dort ordentlich blüht (https://campingliebe.files.wordpress.co ... dd2b6d.jpg ). und auch das querblech darüber. schau halt bei fahrzeugbesichtigung mal im motorraum den bereich vorm rechten rücklicht an dann wirst sehen wie es dort aussieht. ist insgesamt nicht schwer das zu richtig - geht notfalls sogar ganz ohne schweißgerät falls man dort kleben möchte.

-------
radlauf vorne links die fuge zur b-säule: da wirst einen teil b-säule und eben den hinteren teil des radlaufs ersetzn müssen (oder auch das gesamte kniestück je nachdem wie gut der rest nach vorne hin eben noch ist.

----------
letztendlich wirst bei vernünftiger besichtigung noch zig andere stellen finden.
sprich:
->man könnte eine komplettresto machen. bei zweitlack werden aber auch noch altschäden zum vorschein kommen da braucht man kein blatt vor den mund nehmen
->man könnte ihn auch so fahren. h-tauglich ist er mit dem motorumbau ja eh nicht. beim blech eben die ganz akuten stellen machen und den rest eben regelmäßig konservieren und gut. so wirst die karre noch sehr lange benutzen können es sei denn der gesetzgeber verbietet dir das fahren oder tanken.

--------
ich weiß nicht was der bus aktuell noch kosten soll. ich denke mal im bereich 4000€-7000€ wäre angemessen falls die grundsubstanz insgesamt noch brauchbar ist (und technisch alles hinhaut. klar etwas wartung und verschleißaufgaben hast an jedem bus nach kauf zu erledigen).
grundsubstanz kannst bei einem nachlackierten bus anhand dieser bilder jedoch absolut nicht sagen. da hilft nur anschauen. 'ne fünfstellige summe wäre in jedem fall unangemessen (für einen bus mit zweitlack, nachgerüstetem hochdach, motorumbau und rost, und einer zusammengefrickelten innenaustattung)
mit brauchbarer 'grundsubstanz' mein ich natürlich nicht fugenrostfrei oder fugenrostarm (da sagen schon die bilder dass das nicht zutrifft). sondern: träger noch in ordnung, innenschweller auch, wagenheberaufnahmen noch ok usw. und was die notwendigkeit von blechersatz angeht eben kein totales faß ohne boden.


------
der AAZ+llk bus:
hat auch ordenlich rost in den nähten. auch den wirst vermutlich mit konservieren noch eine weile fahren können.
willst ein h kennzeichen mußt ihn entweder einmal komplett machen (was eben richtig arbeit ist) oder aber hier und da was optisch zurechtpfuschen.
preislich: nunja, 8000€ würd ich dafür nicht ausgeben wollen. für das geld lieber einen erstlack+rostarmen ohne möbel und mit jx serienmotor.
klar, irgendwer muss die rostigen auch kaufen. die frage ist zu welchem preis und mit welchen fähigkeiten/möglichkeiten/zielen.

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Re: Bulli als Alltagsauto? Ja/Nein?!

Beitrag von Der Purist » 30.01.2019, 07:01

"für das geld lieber einen erstlack+rostarmen ohne möbel und mit jx serienmotor.
klar, irgendwer muss die rostigen auch kaufen."

Den muss man aber auch erst mal finden.

Beim AAZ ist nach den Bildern mindestens die Küchenfuge, auf der Fahrerseite unten die D-Säule und wahrscheinlich am Tankeinfüllstutzen etwas zu machen. Den Motor fände ich schon gut und wäre mir auch eine Art "Aufpreis" wert. Ich bin aber auch nicht der Originalitäts-Mensch.

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Re: Bulli als Alltagsauto? Ja/Nein?!

Beitrag von bernd68 » 30.01.2019, 07:11

...Radlauf hinten links ist auch schon mal was gemacht worden :gr

Auf den Bildern in der Anzeige erkenne ich sonst nicht so viel. An der Küchenfuge kann auch nur Wachs sein - ebenso hinten. Kann natürlich auch bedeuten das es da schon rostet und das Wachs soll das aufhalten.

Ohne bessere Bilder, ohne Besichtigung wird ein abschließendes Urteil aus meiner Sicht schwer.
Preis würde ich noch verhandeln. Etwas tiefer müsste möglich sein.

Gruß Bernd

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Re: Bulli als Alltagsauto? Ja/Nein?!

Beitrag von Max Power » 30.01.2019, 08:33

Der wird wohl nicht monatelang im Netz stehen. Du weisst selbst am besten, dass Menschen gewillt sind, hohe Preise für den richtigen Bus zu bezahlen. :-)
Insgesamt ein ehrlicheres Angebot als das Hochdach.
Wenn Du den willst, würde ich langsam losfahren.

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Re: Bulli als Alltagsauto? Ja/Nein?!

Beitrag von Campingliebe » 30.01.2019, 11:23

Leider antwortet der Verkäufer auf keine Mails. :gr
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Re: Bulli als Alltagsauto? Ja/Nein?!

Beitrag von Mima88 » 30.01.2019, 11:56

Hallo.
Wir fahren unseren T3 jetzt seit ca 9 Jahren. 2010 haben wir ihn von einem Händler in Augsburg gekauft der mit Behördenfahrzeugen handelt. Für uns war es damals schon wichtig einen Benziner zu kaufen. Wir haben uns eine Kaufberatung für den T3 mitgenommen und konnten so die kritischen Stellen prüfen. Für damals 5500 Euro haben wir nichts falsch gemacht. Nachdem wir einen Kaltlaufregler nachgerüstet hatten, bekam unser Bus die grüne Plakette. Mittlerweile ist er 30 Jahre alt und hat nun ein "H" Kennzeichen. Ich wäre vorsichtig bei Aussagen bzgl. "H" Kennzeichen / Diesel und Umweltzonen bzw. Dieselfahrverbotszonen. Meines Wissens dürfen allgemein Diesel unter Euro 5 nicht einfahren, egal ob "H" oder nicht. Das steht so zu mindest auf den entsprechenden Schildern in HH. Wer das wie kontrollieren will ... keine Ahnung. (Achtung Halbwissen). Ich bin technischer Laie und kann über Motorumbauten Nichts sagen. Unseren Bus hatte ich damals innen nackig gemacht und die überschaubaren Roststellen von INNEN mit Fluid Film behandelt. Seit dem tritt an den Nähten außen der Wachs aus. Sieht zwar nicht schön aus, aber so kann wenigstens kein Wasser eindringen. Die Leute vom "Korrosionschutz Depot" haben Ahnung und geben gerne Auskunft. Demnächst werde ich nochmal alles ausbauen und die Konservierung erneuern. Gerade die Stellen hinter den Radkästen sind einfach zu erreichen indem Ihr die Rückleuchten ausbaut. Dann "fluten" mit Fluid Film. Genau so mache ich es an den senkrechten Nähten darüber. Dazu baue ich einfach das schwarze Lüftungsgitter aus und lasse reichlich Wachs an den Nähten runterlaufen. Auch die Laufschiene der Schiebetüre bekommt regelmäßig eine Portion Wachs. Das sind so die Stellen die man mit wenig Aufwand behandeln kann. Für die anderen Stellen gebe ich meinen Bus incl. Hohlraumplan zum Bullischrauber der sich dann die Hohlräume usw. vornimmt. Wichtig scheint mir bei "eurem" Bus zu kontrollieren in welchem Zustand die Übergänge am Hochdach sind. Wenn das Hochdach schon länger montiert ist, können sich am Übergang zum Blech starke Durchrostungen bilden. Das kann man als erste Maßnahme manchmal feststellen wenn man im Randbereich kräftig draufdrückt. Knistert`s ist Vorsicht geboten. Fotos von so einer Dachreparatur könnt ihr bei "van260.de" sehen. Gruselig. Was soll den euer Bus kosten?
Grüße. Michael

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Re: Bulli als Alltagsauto? Ja/Nein?!

Beitrag von harm » 30.01.2019, 14:56

Hallo Michael!

Verstehe ich das richtig, daß Du den Rost gestoppt hast, nur indem Du ihn von innen mit Fluid Film getränkt hast?

Gruß, Harm.

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Re: Bulli als Alltagsauto? Ja/Nein?!

Beitrag von Mima88 » 31.01.2019, 08:49

Hallo Harm.
Zum Glück hatte mein Bulli sehr wenig Rost von innen an den Nähten. Was aber zu sehen wa habe ich grob entfernt und satt mit Fluid Film AS R (FF) behandelt. Das ist jetzt schon 9 Jahre her und von außen zeigen sich bis jetzt keine Rostblasen. Laut Herstellerangaben soll FF den Rost vom Sauerstoff abschotten und in evtl. Hohlräume und Risse eindringen. An den feinen Haarrissen die man von außen an den Fugen sieht und die wohl jeder Bulli hat tritt vor allem im Sommer FF aus. Das kann man leicht abwischen wenn`s schön aussehen soll. Auch an den Türen habe ich hinter den Verkleidungen reichlich FF aufgebracht. Regen läuft von den Scheiben in JEDE Tür hinein und kann Schaden anrichten. Man muß nur darauf achten, dass die 2 Abläufe unten an den Türen frei bleiben damit das Wasser auch wieder raus kann. So habe ich also gute Erfahrungen mit FF gemacht und benutze es regelmäßig.
Gruß. Michael

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Re: Bulli als Alltagsauto? Ja/Nein?!

Beitrag von harm » 31.01.2019, 10:44

Hallo Michael,

danke für die Antwort. Das ist interessant. Ich gehe seit sechs Jahren ganz ähnlich vor, bisher auch mit ähnlichen Ergebnissen. Allerdings ist bei mir vermutlich mehr Rost vohanden, als bei Dir, so daß irgendwann wohl doch die Chrirugie drangehen muß.

Aber gut zu wissen, daß andere auch schon länger Erfolg mit Fluid Film haben. Meine Vermutung ist ohnehin, daß man als Bullifahrer mit einem Ü30 Auto mit Rost leben muß, da ist roststoppen sicher immer nötig, zusätzlich zum Rost entfernen.

Gruss, Harm.

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Re: Bulli als Alltagsauto? Ja/Nein?!

Beitrag von Campingliebe » 02.02.2019, 05:46

Jetzt muss ich mich mal wieder zu Wort melden. Mir wurde ein neues Angebot gemacht. Bislang habe ich nur diese zwei Bilder:

Bild

Bild

Als Info habe ich vom Verkäufer bislang nur:
Zuverlässiger 50 PS Motor, Diesel, H Zulassung, 20 Jahre Erstbesitz, 18 Jahre 2. Hd, 178000 Tsd. Kilometer,
Rost Nähte ungewöhnlich wenig...unfallfrei, original Lack....Tritte ok...Tüv wird gemacht bei Kauf neu

Was meint Ihr?
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Re: Bulli als Alltagsauto? Ja/Nein?!

Beitrag von TottiP » 02.02.2019, 06:09

Bis auf die Daimlerradkappen erstmal nicht verkehrt. Nur weißt ja selber - die Bilder sind wenig aussagekräftig.
Ich dachte, Du willst keinen Westi???
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Re: Bulli als Alltagsauto? Ja/Nein?!

Beitrag von Campingliebe » 02.02.2019, 06:11

Also wenn uns ein Bus mit Campingausstattung und H-Nummer in gutem Zustand angeboten werden, dann wären wir doof wenn wir nicht zuschlagen.
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Re: Bulli als Alltagsauto? Ja/Nein?!

Beitrag von Campingliebe » 02.02.2019, 07:12

TottiP hat geschrieben:Bis auf die Daimlerradkappen erstmal nicht verkehrt. Nur weißt ja selber - die Bilder sind wenig aussagekräftig.
Ich dachte, Du willst keinen Westi???
Totti, du denkst über die falschen Radkappen nach? :roll: Da ist der Motor doch wohl wichtiger. Sollte man dann schon einen mit etwas mehr Power verbauen.
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Re: Bulli als Alltagsauto? Ja/Nein?!

Beitrag von TottiP » 02.02.2019, 07:21

Na was denn? Mehr als optisch bewerten kann man doch mit den Bildern nicht. Und die Radkappen hatte mein Bus damals beim Kauf auch drauf. Durch falsche Montage der Vorbesitzer hatte es mir eine Reifenpanne durch Ventilabriss beschert.
Und wegen des Motors:
Der Bus ist über 30 Jahre damit unterwegs. Scheinbar hat sich niemand der beiden Vorbesitzer daran gestört. Und jetzt kommst Du, bist keinen Meter mit dem Auto gefahren und schreist nach mehr Leistung :roll:
Vielleicht doch lieber einen flotten t5 in die Einfahrt stellen...?
Gruß, Totti
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Re: Bulli als Alltagsauto? Ja/Nein?!

Beitrag von Campingliebe » 02.02.2019, 07:47

Ich bin im Herbst eine Woche mit einem T3 durch Dänemark und 50 Ps. Ich glaube kaum, dass ich diesen gefahren haben muss um mir ein Bild machen zu können. Der wird genau so fahren. Und wir sind uns doch wohl beide einig, dass 50 PS doch wirklich etwas wenig sind. :-)
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Re: Bulli als Alltagsauto? Ja/Nein?!

Beitrag von TottiP » 02.02.2019, 08:11

Kommt darauf an, was man in dem Auto sieht und mit welcher Einstellung man ran geht.
Die 50Pferdchen für einen Camper wären für mich ausreichend, Urlaub ist für mich Entschleunigung. Und mit dem Hochdach macht alles über 100km/h eh wenig Spaß. Also reichen die 90 erreichbaren km/h mit den 50PS auch.
Dass ich in meinem Bus zum Schluß einen bearbeiteten AAZ mit LLK und anderen Gimmicks hatte und ihn jetzt umbaue auf einen V8 Mittelmotor hat 2 Gründe:
Aufgrund der Familiengröße mussten wir mit Wohnwagen reisen, da braucht man tatsächlich nicht mit den 50PS anfangen. Und der zweite Grund: weil ich es kann! Ist eben Hobby, Spinnerei oder wie man es auch sonst nennen will. :kp
Und verreist wird inzwischen mit einem '85 Ducato Alkoven Camper, 2,4l Saugdiesel, 70PS....Reicht aus.
Gruß, Totti
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Re: Bulli als Alltagsauto? Ja/Nein?!

Beitrag von bernd68 » 02.02.2019, 08:35

Moin,

anhand der Bilder kann man über den Detailzustand wenig sagen außer das er soweit nicht verbastelt ist.

Ob und wieviel Rost er hat muss man vor Ort prüfen.

Und ich würde mich hier auf die Aussagen von langjährigen Besitzern nicht verlassen. Denen ist oft nicht bewusst das ihr Auto an einigen Stellen bedrohlich angefangen hat zu rosten.
Das muss hier über das Auto nichts sagen außer das man es live anschauen muss und dann weiterschauen kann.

Zum Motor: der T3 stammt aus einer anderen Zeit wo es langsamer zu ging. Die Menschen fuhren mit den 50 PS Bullis durch die Welt nicht weil sie es generell toll fanden - es war halt so.
Man fuhr auch mehr Landstraße und da ging es sowieso entspannter zu.

Heute will man im Urlaub möglichst schnell von A nach B und dann nimmt man die AB und dann sind die 50 PS gerade mal gut genug sich in die LKW Schlange einzureihen und wenn der nächste Berg kommt bremst man die LKW-Schlange ein will der Bulli den Berg mit 88 eben nicht hoch kommt - der 40 Tonnen Scania mit 600 PS aber schon - der hat den Berg noch nicht mal bemerkt. Das war früher auch anders und spätestens dann wird es im D-Bus ungemütlich.

Ungemütlich wird sowieso das Hochdach bei Wind. Mit entspannten 130 bügelst mit dem sowieso nicht über die AB- was auch immer für ein Motor da dann drin ist.

Beim T3 Kauf ist die Karosserie, Orginalität und Vollständigkeit wichtig - auch im Bezug auf ein mögliches H-Kennzeichen.
Den Motor kannst Du umbauen - was leichter gesagt als nachher getan ist und auch eine Menge Geld verschlingt.

Dafür ist nachher alles neu und Du hast auf Jahre Ruhe - wenn die Substanz gut ist. Und fahren kannste damit auch so bis ein möglicher Umbau realisiert werden kann. Haste in DK ja erlebt und so schlimm war es wohl nicht sonst würdest Du jetzt nicht nach einem T3 schaun.

Gruß Bernd

newt3
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Re: Bulli als Alltagsauto? Ja/Nein?!

Beitrag von newt3 » 02.02.2019, 10:02

wenn der für euch tatsächlich in frage kommt würd ich wohl an eurer stelle schon im auto sitzen auf dem weg zur besichtigung.

klar je nach entfernung vielleicht noch ein paar bilchen vorab kommen lassen und auch gleich die frage: 'ungeschweißt', wenn nein wo genau? erstlack oder wo konkret nachlackiert?

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was das thema leistung angeht:
den 50ps 1.6d gegen einen 64ps 1.9d 1y/aaz ohne turbo austauschen ist kein größerer akt - wenn man technisch etwas plan hat (ich meine jetzt nicht im schreiben von blogs sondern eben tatsächlich dinge am auto anfäßt)
spenderfahrzeuge gibt es da im preisbereich 100-1500€.
reicht einem das langfristig nicht baut man dort halt noch turbotechnik und ggf llk obendrauf.

wenn ich 20 jahre + 18 jahre also 38 jahre von 2019 abziehe lande ich rechnerisch in einem recht frühen bauzeitraum.
bei den frühen modellen saß der motor noch ca 4cm weiter vorne, die schaltkulisse und gestänge war etwas anders, die getriebe anders, anderer kühler und halter, andere wasserrohre, andere motorhalter und lager etc pp.
->hieße dass man hier dann entweder bei 4gang getrieben bleibt (denn nur die passen in verbindung mit der motorposition) oder man baut das halt einmal konsequent auf die 'neue' technik um. (dafür halt nach einem spender die augen offenhalten der von lüfterhalter vorne bis motorhalter hinten alles in der neuen technik bereitstellt)
->wäre insgesamt eine fleißaufgabe die man machen kann aber natürlich nicht von heute auf morgen machen braucht. man kann sich auch an jetzt laufender technik erfreuen, damit in den urlaub und wenn eben dinge wie zb der kühler kommen (die alte version ist quasi nicht mehr aufzutreiben) läßt man diesen entweder teuer instandsetzen oder man baut an dieser stelle auf neu um und schaut wie man ihn angeschlossen bekommt.
->wollt nur auf die problematik hinweisen. es wird buslaien nicht umsonst gerne empfohlen lieber einen bus ab mitte der 80er zu kaufen als einen frühen. ab ca 86 gabs technisch quasi keine großartigem änderungen mehr (motor/getriebeposition war schon ab 83 oder so anders. schiebetür ab 84, zentralelektrik ca 85, neue vorderachse 85/86, neue bremse 86 usw,).
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deine daily driver frage scheint sich auf einen zeitraum von 6 monaten zu beziehen und danach hast du offenbar ja wieder ein erstfahrzeug
->50ps im daily driver wären mir auch zu wenig aber über 6 monate kommt man damit wohl mal klar
->wichtig wäre auf die karosse acht zu geben. die nächsten 2 monate ca ist halt das salz noch auf der straße (bzw in bergigen regionen auch noch länger). das wäre der zeitraum den man wohl besser noch überbrücken sollte (mit dem peugeot, mit dem auto deiner eltern, mit bus bahn fahrrad). natürlich rostet er dir in 2 monanten nicht unterm hintern weg aber es wäre eben schade falls die karre 30 oder 38 jahre kein salz gesehen hat.
->als schutzmaßnahme würd ich wohl einmal ordentlich mit fluid film unten lang und auch die nähte von aussen einstreichen. den frontbereich hinter dne beiden grills auch gleich mit. das sollte für die 2 monate im salz schon reichen.
->und wenn du dann im frühjar mal zeit hast: eimmal ordentlich unten eisstrahlen, rostbeseitung, und danach richtig vernünftig durchkonservieren. und natürlich auch innen mal alles raus (denn hinter der 38 jahre alten wolle wirds hier und da doch gammeln und die werkshochdachproblematik wirst auch haben)

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Re: Bulli als Alltagsauto? Ja/Nein?!

Beitrag von metallikart » 02.02.2019, 21:24

@Herr oder Frau Campingliebe,
Also mal im Ernst!
Du bekommst zu jedem deiner hier vorgestellten Busse immer wieder gut gemeinte ehrlich Ratschläge. Du hast aber nix besseres zu tun,als dich jedes Mal zu beschweren, wenn jemand etwas negatives schreibt und blaffst zurück, dass du das eh besser weißt.
Die drei hier vorgestellten Busse unterscheiden sich so stark voneinander, dass ich nicht mal ahnen kann, was du sucht (mal von T3 abgesehen.)
Vielleicht solltest du weniger reden und mehr machen! Oder Tipps annehmen!

Gruß, Christian

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Re: Bulli als Alltagsauto? Ja/Nein?!

Beitrag von Campingliebe » 02.02.2019, 23:20

Hallo Christian,
das tut mir Leid, ich wollte wirklich keinen anblaffen. :-(
Ich danke jedem einzelnen für seinen Ratschlag und seine Meinung. Grundlegend sind uns nur zwei Sachen wichtig: es soll ein Diesel sein und es sollte mindestens eine kleine Küche vorhanden sein. Hochdach muss nicht, etc...
Ich möchte wirklich niemanden angreifen hier. :looser
Unsere ganze Geschichte mit Bulli-Suche und Reiseberichten unter: http://www.campingliebe.blog

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Re: Bulli als Alltagsauto? Ja/Nein?!

Beitrag von BUSbahnhof » 03.02.2019, 16:15

Dann bleib an dem Westi dran, ist doch alles dabei was verlangt wird :kp
Bullige Grüße vom Micky
Lieber Rost statt Plastik!
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Re: Bulli als Alltagsauto? Ja/Nein?!

Beitrag von OscarT3 » 11.02.2019, 19:20

Hallo Campingliebe, leider bin ich erst seit kurzem in diesem Forum angemeldet aber ich möchte dir meine Erfahrungen mit einem T3 als Alltagsauto schildern. Ich habe seit 3 Jahren meinen Bus, anfangs mit CS (echt mühsam) nun mit einem SB Motor. Als ich meine anderen Autos nicht mehr gefahren bin habe ich Sie einfach verkauft und bin nun seit 8 Monaten ausschließlich mit meinem Bus im Alltag unterwegs. Ich fahre täglich ca. 50 Km und wohne in den Alpen. Schnee und Kälte machen dem Original Motor nicht viel Spaß, lief bis jetzt aber immer. Habe Ihn sehr gut Konserviert, somit noch kein Rost oder ähnliches. Schön am Busfahren ist man kommt überall entspannt an ;) Und die Kinder in der Schule meines Sohnes haben am meisten Spaß daran wenn Sie so ein Auto sehen. Wenn es das Fahrzeug und der Zustand hergibt kann das eine schöne Erfahrung sein den BUs als Alltagsauto zu nehmen, aber lange Autobahnfahrten sind halt nicht so witzig wie ihr wisst :lol:

PS: im Schnee verhält sich der T3 erstaunlich gut, habe zwar immer Ketten dabei aber geht so auch sehr gut.
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