Vom 14“ Bundesheersyncro zum Camper

aktueller Austausch vor dem Posten ruhig mal die SUCHE benutzen!

Moderatoren: tce, gvz, jany, Staff

Benutzeravatar
Henry B.
Mit-Leser
BeitrÀge: 7
Registriert: 28.07.2011, 21:50
Modell: T3
Aufbauart/Ausstattung: Postbus / Syncro
Leistung: 57 PS
Motorkennbuchstabe: KY
Anzahl der Busse: 2
Wohnort: 52159

Vom 14“ Bundesheersyncro zum Camper

Beitragvon Henry B. » 27.04.2019, 13:10

Hallo zusammen,

nachdem ich in der Vergangenheit sehr stark von diversen Aufbaudokumentationen profitiert habe, möchte ich an dieser Stelle meine eigenen Arbeiten kurz vorstellen. Vll. kann es dem einen oder anderen ebenfalls als Inspiration oder Motivation dienen.

Angefangen habe ich mit einem 14“ Syncro des Österreichischen Bundesheeres mit Werkshochdach ohne nennenswerte Ausstattung. Erworben habe ich das gute Teil beim bekannten HĂ€ndler in der NĂ€he von Linz.
Nach der Demontage von Gewehrhaltern und Verkleidungsteilen hat sich leider gezeigt, dass die vermeintlich rostfreie Karosse diverse erneuerungsbedĂŒrftige Stellen hatte :kotz
Zum einen war die KĂŒchenfuge von innen ziemlich hinĂŒber (obwohl von außen noch ganz i.o.)
Bild

Zum anderen gab es auf beiden Seiten ĂŒber der hinteren Achslenkeraufnahme Durchrostungen, die beide sehr schlecht repariert wurden:
Bild
Bild

Dazu hat sich dann noch ein kleines Loch im Bereich der MotorschrÀge aufgetan.

Da der Bus als Camper aufgebaut werden soll, habe ich die Trennwand entfernt. Ein direktes Aufbohren der Schweißpunkte ohne zu viel erhaltenswĂŒrdiges Blech zu beschĂ€digen hat leider nicht funktioniert. Daher habe ich erst die Trennwand aufgesĂ€gt und nur einen kleinen Steg an den SĂ€ulen bzw. am Boden stehen gelassen. Dadurch konnte ich den Schweißpunktbohrer deutlich gerader ansetzen und habe weniger Macken hinterlassen. Mit dem zusĂ€tzlichen Loch kam auch endlich etwas Licht in den Innenraum. Da der Bus eine geschlossene Heckklappe hat, war es sonst arg dĂŒster.
Bild

Die Reste der Schweißpunkte habe ich dann mit der Flex geglĂ€ttet und mit Brantho Korrux Nitrofest ĂŒberpinselt, damit sich kein Rost am blanken Metall ansetzt. Dankeswerterweise funktioniert die Farbe auch noch bei -15 °C. (Auch wenn es auf dem Bild nicht danach aussieht, war es ziemlich kalt)

Soweit die ersten Schritte mit dem "neuen" Bus. Weiter ging es dann mit der Reparatur der gefundenen Rostlöcher.
Viele GrĂŒĂŸe
Jan

caravelle c
Stammposter
BeitrÀge: 739
Registriert: 06.11.2014, 16:54
Modell: T3
Aufbauart/Ausstattung: Caravelle C
Leistung: 112 PS
Motorkennbuchstabe: DJ
Anzahl der Busse: 1

Re: Vom 14“ Bundesheersyncro zum Camper

Beitragvon caravelle c » 27.04.2019, 13:47

Erstmal wĂŒnsche ich Dir viel Spaß mit Deinem Bus :bier
Mache ihn so wie er Dir am besten taugt.

Und zweitens: Herzliches Beileid, dass Du beim "ROSTFREIEN" Blender HĂ€ndler eingekauft hast.
Man zahlt halt am Anfang immer Lehrgeld, wenn man nicht so in der Materie drinnen ist. Und in diesem Fall ist es eine ordentliche Summe gewesen, da der "HĂ€ndler" noch mal 10.000€ auf den tatsĂ€chlichen Wert draufschlĂ€gt.
Wenn Du einen Kaufvertrag mit ihm abgeschlossen hast, in dem rostfrei drin steht, wĂŒrde ich da nochmal eine anwaltliche Beratung in ErwĂ€gung ziehen.

Benutzeravatar
bernd68
Harter Kern
BeitrÀge: 1858
Registriert: 27.01.2014, 19:14
Modell: T3 Syncro
Aufbauart/Ausstattung: Westfalia
Leistung: 92 PS
Motorkennbuchstabe: JX
Anzahl der Busse: 5

Re: Vom 14“ Bundesheersyncro zum Camper

Beitragvon bernd68 » 27.04.2019, 19:12

Moin,

die T3 sind halt inzwischen auch schon alte Autos und das sich da irgendwo Rost gebildet hat kann niemand ausschließen.
Es gibt die vom Össi-Heer auch mit betrĂ€chtlichen Rostspuren - wie ich inzwischen weiß. Aber auch welche die fast rostfrei sind.
Ich hab sogar von Syncro-Beulen gehört - trotz damaliger zusÀtzlicher Hohlraumversiegelung und sonst fast rostfreiem Zustand - auf einer Seite Syncrobeule.
Woher die unterschiedlichen RostzustĂ€nde letztlich kommen - warum der eine mehr Rost hat und der andere weniger wĂŒrde man vielleicht sagen können wenn man wĂŒsste wo und wie die Fahrzeuge eingesetzt worden sind.

Bei Dir ist schon einiges an Rost innen zu finden. Das ist sehr schade. Da ist man erst mal enttÀuscht - ich wÀre es jedenfalls. Hilft aber nix, Nase geputzt und wieder schön machen...

Hier wird vermutlich irgendwo Wasser oder Feuchtigkeit eingedrungen sein. Hinter den Verkleidungen sieht das keiner. Man kann die natĂŒrlich demontieren und dahinter schaun. HĂ€tte ich jetzt aber auch so nicht vermutet wenn der Rest von außen gut aussieht und das sind ja keine Camper mit Kondeswasseranfall und eigentlich haben die auch keine WĂ€rmedĂ€mmung verbaut welche die Feuchtigkeit lĂ€nger hĂ€lt.

Was war Deiner? Werkstattwagen, Funker?

Meiner hatte Rost am Prallelement vorne der schon beim Heer beseitigt wurde. Sonst ist er rostfrei - soweit ich das sagen kann (er ist innen komplett nackt)

Dem HĂ€ndler aus Linz hier etwas zu unterstellen finde ich schade. Es gibt immer mal Überraschungen etc, da steckt keiner drin.
Ich hab meinen damals blind nur anhand der Bilder gekauft, am Telefon! Live gesehen hab ich ihn ein halbes Jahr spÀter. Passt schon :bier

caravelle c hat geschrieben: Und in diesem Fall ist es eine ordentliche Summe gewesen, da der "HĂ€ndler" noch mal 10.000€ auf den tatsĂ€chlichen Wert draufschlĂ€gt.


Der tatsÀchliche Wert liegt dort wo ihn jemand kauft :mrgreen: Und Syncro haben ihren Preis zumal mit wenig Kilometern und wenig (sichtbarem) Rost.

Gruß Bernd

caravelle c
Stammposter
BeitrÀge: 739
Registriert: 06.11.2014, 16:54
Modell: T3
Aufbauart/Ausstattung: Caravelle C
Leistung: 112 PS
Motorkennbuchstabe: DJ
Anzahl der Busse: 1

Re: Vom 14“ Bundesheersyncro zum Camper

Beitragvon caravelle c » 27.04.2019, 19:59

Das ist nicht der erste rostige Bus, den dieser HĂ€ndler als rostfrei verkauft hat. Ich kenne noch 4 weitere Kunden, die solche eine Überraschung gekauft haben.

Wenn Du einen Syncro kaufen möchtest, der sein Geld wert ist, kann ich nur den Treutlein in Gernach empfehlen. Dort kostet ein rostiger Syncro Diesel Kasten mit deutschem TÜV nur 5000€, und nicht 25.000€ :tl

Benutzeravatar
T3TDISyncro
Harter Kern
BeitrÀge: 2360
Registriert: 04.08.2005, 16:57
Modell: T3 Syncro
Aufbauart/Ausstattung: Kasten HD
Leistung: 70 PS
Motorkennbuchstabe: JX
Anzahl der Busse: 1
Wohnort: Hier und Da... Meistens aber Zuhause

Re: Vom 14“ Bundesheersyncro zum Camper

Beitragvon T3TDISyncro » 27.04.2019, 20:29

bernd68 hat geschrieben:Dem HĂ€ndler aus Linz hier etwas zu unterstellen finde ich schade. Es gibt immer mal Überraschungen etc, da steckt keiner drin.
Ich hab meinen damals blind nur anhand der Bilder gekauft, am Telefon! Live gesehen hab ich ihn ein halbes Jahr spÀter. Passt schon :bier

War bei mir im Prinzip auch so.

Einen wirklich rostfreien wirst du nur finden wenn er gewissenhaft restauriert wurde. Bleihaltiger Lack und Hohlraumkonservierung hin oder her... :-bla
Eve was here ;)
1HX1-299
93er 86C 2F QP G40
92er T3 Syncro HD EX-ÖBH
86er 32b Fronti KV "ABT" (1er von nur noch 41 Vari KV(2012))Bald mit KE/A2300 und "H"
Und anderes Spielzeug

Benutzeravatar
bernd68
Harter Kern
BeitrÀge: 1858
Registriert: 27.01.2014, 19:14
Modell: T3 Syncro
Aufbauart/Ausstattung: Westfalia
Leistung: 92 PS
Motorkennbuchstabe: JX
Anzahl der Busse: 5

Re: Vom 14“ Bundesheersyncro zum Camper

Beitragvon bernd68 » 27.04.2019, 20:34

caravelle c hat geschrieben:Wenn Du einen Syncro kaufen möchtest, der sein Geld wert ist, kann ich nur den Treutlein in Gernach empfehlen. Dort kostet ein rostiger Syncro Diesel Kasten mit deutschem TÜV nur 5000€, und nicht 25.000€


Stimmt! Seine Angebote fallen mir immer wieder auf. Da sind gute Autos dabei fĂŒr vergleichsweise wenig Geld.
Die vom Heer sind allerdings auch erst in den letzten Jahren so gestiegen.
Als ich meinen gekauft habe lagen die Preise wenn man die Ausstattung etc. raus rechnet unter denen vom oben genannten HĂ€ndler, sie hatten auch deutlich weniger Kilometer, waren oft jĂŒnger und in meiner Wahrnehmung karosserietechnisch in besserem Zustand.

Ich bin mit meinem fĂŒr den Preis voll und ganz zufrieden und wĂŒrde ihn heute fĂŒr das Geld auch nicht mehr verkaufen, lang nicht. Die Preise sind einfach gestiegen.
Wie der Treutlein das macht frag ich mich öfters.

Beim Treutlein sind aber auch schlechte Fahrzeuge dabei - allerdings dann halt fĂŒr unter 4000.

Allerdings einen Syncro mit Werkshochdach hab ich von diesem HĂ€ndler noch nie gesehen.

Gruß Bernd

caravelle c
Stammposter
BeitrÀge: 739
Registriert: 06.11.2014, 16:54
Modell: T3
Aufbauart/Ausstattung: Caravelle C
Leistung: 112 PS
Motorkennbuchstabe: DJ
Anzahl der Busse: 1

Re: Vom 14“ Bundesheersyncro zum Camper

Beitragvon caravelle c » 27.04.2019, 21:06

Der Treutlein holt regelmĂ€ĂŸig Busse aus Swe, Nor und Fin. Bei letzteren gab es ein paar Behörden Syncro mit dem Dach. Hatte der Treutlein auch schon mal im Angebot.
TatsÀchlich ist aber das Posthochdach nicht jedermanns Geschmack :bier

Benutzeravatar
Henry B.
Mit-Leser
BeitrÀge: 7
Registriert: 28.07.2011, 21:50
Modell: T3
Aufbauart/Ausstattung: Postbus / Syncro
Leistung: 57 PS
Motorkennbuchstabe: KY
Anzahl der Busse: 2
Wohnort: 52159

Re: Vom 14“ Bundesheersyncro zum Camper

Beitragvon Henry B. » 28.04.2019, 11:42

Ich habe mit dem Rost nicht gerechnet, insbesondere da man die Stellen von außen nicht gesehen hat. NatĂŒrlich habe ich mich sehr ĂŒber den Zustand und die damit verbundenen MehraufwĂ€nde geĂ€rgert, aber letztendlich bin ich zu einem Ă€hnlichen Schluss gekommen wie Bernd. Ein T3 rostet und hĂ€lt immer Überraschungen bereit mit denen man nicht gerechnet hat. Irgendwann werde ich mir mal einen Bus zulegen und diesen Kernsanieren, damit ich auch mal in den Genuss eines rostfreien Fahrzeugs komme ;)

Es handelt sich ĂŒbrigens um einen ehemaligen Werkstattwagen. Ich weiß nicht so recht, wie die Fahrzeuge genutzt wurden, daher habe ich keine Theorie wie hier (Kondens-)Wasser hinter die Verkleidung gekommen ist.

Mittlerweile habe ich die Rostlöcher auch schon beseitigt. Begonnen habe ich mit der Stelle ĂŒber der Wagenheberaufnahme auf der Beifahrerseite. Wie Eingangs bereits beschrieben, wurde diese Stelle sehr schlecht repariert. Der volle Umfang wurde allerdings erst im Laufe der Bearbeitung sichtbar . Mehrere StĂŒcke Blech, unvollstĂ€ndig ĂŒber das Loch geschweißt, kein weiterer Rostschutz aufgebracht (dafĂŒr aber mit Farbresten an dem „Reparaturblech“) und anschließend das Ganze mit Spachtel beimodeliert und lackiert (wobei das aber sehr gut gemacht wurde, die Stelle sah von außen völlig unkritisch aus). Angeblich wurde der Bus immer bei Porsche Austria gewartet

Bild
Bild

Die dahinterliegenden Bleche waren nur leicht vom Rost angegriffen, weshalb diese lediglich gesandstrahlt wurden. Mithilfe des Reparaturbleches konnte ich den Großteil wieder herstellen. Lediglich zum Rad gab es noch ein kleines Loch, fĂŒr das ich ein normales StĂŒck Blech zurechtgeschnitten habe. (Leider war diese Stelle nicht besonders gut zugĂ€nglich, weshalb diese Verschweißung keinen Schönheitspreis gewinnen wird )
Bild
Bild

Nachdem alle Schweißpunkte verschliffen waren, habe ich die Stelle bestmöglich gereinigt (was aufgrund des Glasgranulats vom strahlen gar nicht so einfach war) und mit Nitrofest grundiert.
Der Rost am KĂŒchenschweller war soweit fortgeschritten, dass ich den kompletten Außenschweller sowie einen Teil der unteren Seitenwand getauscht habe. Der innere Seitenschweller war zum GlĂŒck nicht weiter angegriffen. Den Ă€ußeren Seitenschweller gibt es als gutes Reparaturblech, was sehr angenehm war. Die Passform war deutlich besser als die der anderen verwendeten Bleche (d.h. im Vergleich zur unteren Seitenwand und den Blechen ĂŒber den Wagenheberaufnahmen).
Bild
Bild

Die untere Seitenwand war dann etwas herausfordernder. Um der zukĂŒnftigen Rostentstehung vorzubeugen wollte ich nicht erforderliche BlechĂŒberlappungen vermeiden. Daher habe ich das Rep-Blech etwas gekĂŒrzt und kurz unter der Sicke das Loch geschnitten. Anschließend habe ich dann das Blech langsam auf Stoß zugepunktet. Trotz sehr langsamer Vorgehensweise und der nahen Sicke hat sich das Blech leicht verzogen. Sehr große Hilfe bei dieser Arbeit waren die Schweißgrips, ohne die wĂ€re es mir nicht möglich gewesen halbwegs sauber zu arbeiten.
Bild
Bild

Mehr oder weniger zeitgleich habe ich dann noch das Loch ĂŒber der Wagenheberaufnahme auf der linken Seite behoben. Dabei war die Vorgehensweise grundsĂ€tzlich identisch mit der rechten Seite. Allerdings konnte ich hier wieder meine in der Zwischenzeit erworbenen Schweißgrips einsetzten.
Bild
Bild

Als Abschluss dieser Blecharbeiten dann die Fugen abdichten und lackieren. Leider ist die restliche Farbe schon ziemlich ausgeblichen, weshalb die neue Farbe sehr auffÀllt.
Bild

Langfristig soll der Bus jedoch in einer freundlicheren Farbe lackiert werden, daher ist das erstmal nicht so schlimm. Aber bis das passiert wird es wohl noch eine Weile dauern


Viele GrĂŒĂŸe
Jan

Benutzeravatar
Henry B.
Mit-Leser
BeitrÀge: 7
Registriert: 28.07.2011, 21:50
Modell: T3
Aufbauart/Ausstattung: Postbus / Syncro
Leistung: 57 PS
Motorkennbuchstabe: KY
Anzahl der Busse: 2
Wohnort: 52159

Re: Vom 14“ Bundesheersyncro zum Camper

Beitragvon Henry B. » 28.04.2019, 11:52

caravelle c hat geschrieben:TatsÀchlich ist aber das Posthochdach nicht jedermanns Geschmack :bier


Das stimmt, und es ist sicherlich auch nicht das aerodynamisch wertvollste Dach. Aber aufgrund der Stehhöhe im Inneren ist es ungemein praktisch. Noch besser wĂ€re evtl. ein Dehlerhochdach, welches etwas schnittiger aussieht und aerodynamisch etwas gĂŒnstiger ist und trotzdem die richtige Höhe im Stehbereich bietet. Vll. baue ich das irgendwann einmal um (wenn da nicht vorher noch so viele andere Baustellen wĂ€ren :cafe )

Viele GrĂŒĂŸe
Jan

Benutzeravatar
Henry27
Poster
BeitrÀge: 76
Registriert: 05.08.2010, 03:05
Modell: T3
Aufbauart/Ausstattung: Syncro Camper
Leistung: 69 PS
Motorkennbuchstabe: Jx
Anzahl der Busse: 1

Re: Vom 14“ Bundesheersyncro zum Camper

Beitragvon Henry27 » 28.04.2019, 12:55

Hallo!
Meiner kommt auch von dem besagten HĂ€ndler aus Linz.
Empfand ihn damals als sehr ehrlich und zuvorkommend.
Deine Roststellen waren von außen schließlich nicht zu sehn.
Glaubt ihr, der baut vor dem Verkauf die Verkleidung ab und schaut wie es dort aussieht....
Ich weiß auf jeden Fall auch,dass er im nachhinein mit sich reden lĂ€sst...

LG Henning
Gruß Henning

Benutzeravatar
T3TDISyncro
Harter Kern
BeitrÀge: 2360
Registriert: 04.08.2005, 16:57
Modell: T3 Syncro
Aufbauart/Ausstattung: Kasten HD
Leistung: 70 PS
Motorkennbuchstabe: JX
Anzahl der Busse: 1
Wohnort: Hier und Da... Meistens aber Zuhause

Re: Vom 14“ Bundesheersyncro zum Camper

Beitragvon T3TDISyncro » 28.04.2019, 20:54

Henry27 hat geschrieben:Ich weiß auf jeden Fall auch,dass er im nachhinein mit sich reden lĂ€sst...

Das kann ich bestÀtigen.
Eve was here ;)
1HX1-299
93er 86C 2F QP G40
92er T3 Syncro HD EX-ÖBH
86er 32b Fronti KV "ABT" (1er von nur noch 41 Vari KV(2012))Bald mit KE/A2300 und "H"
Und anderes Spielzeug

Benutzeravatar
JX_JOSCHI
Inventar
BeitrÀge: 3158
Registriert: 01.10.2012, 10:22
Modell: T3
Aufbauart/Ausstattung: Camper
Leistung: 69
Motorkennbuchstabe: JX
Anzahl der Busse: 2
Wohnort: Bayrisch-Schwaben und Oberschwaben

Re: Vom 14“ Bundesheersyncro zum Camper

Beitragvon JX_JOSCHI » 28.04.2019, 21:53

Ich hab damals mein Syncro vor Kauf bei ihm einfach grĂŒndlichst untersucht. Auch Verkleidungen hab ich soweit entfernt dass man Bereiche wie z.b. KĂŒchenfuge sehen konnte. Das hat er alles mitgemacht und sich auch die Zeit genommen. Gefunden hab ich letztlich nach 2,5 Stunden und Probefahrt gar nix und deshalb auch mein Kauf (zu nem superfairen Preis). Daß ich trotzdem zwei Roststellen im Nachgang gefunden habe ist völlig normal. Beide waren unter dem originalen Unterboden Kautschuk verborgen. Das sieht man halt erst wenn man richtig Hand anlegt.
Bin gespannt auf das Ergebnis hier. Viel Erfolg Jan!!
GrĂŒĂŸe, joschi
the worst day on the track is better than the best day at the office

Bild
T3 Klappdachcamper 2WD: fĂ€hrt und macht Spaß(KLICK)
T3 Hochdachsyncro 4WD: wird irgendwann mal fertig gebaut

Benutzeravatar
Henry B.
Mit-Leser
BeitrÀge: 7
Registriert: 28.07.2011, 21:50
Modell: T3
Aufbauart/Ausstattung: Postbus / Syncro
Leistung: 57 PS
Motorkennbuchstabe: KY
Anzahl der Busse: 2
Wohnort: 52159

Re: Vom 14“ Bundesheersyncro zum Camper

Beitragvon Henry B. » 01.05.2019, 22:16

Von außen war der Rost so leider nicht zu sehen und Verkleidungen demontiert habe ich leider nicht. Das werde ich beim nĂ€chsten Mal aber definitiv versuchen, sofern es irgendwie möglich ist. Bis dahin wird es aber sicherlich noch ein Weilchen dauern, erst einmal beschĂ€ftigt mich dieser Bus bereits ganz gut.
Nachdem die großen Roststellen in der Außenhaut vorerst versorgt sind, konnte ich mit dem Innenraum starten.
Die Trittstufe auf der Fahrerseite war leider nicht mehr ganz frisch, daher habe ich diese gestrahlt und mechanisch vom Rost befreit. ZusĂ€tzlich sah der Fußbereich des Fahrers nicht mehr gut aus. Das Entfernen der Antidröhnschicht ging allerdings etwas schwerer als gedacht, da die Verbindung teilweise noch ganz gut war (halt abgesehen von den unterrosteten Stellen).
Bild

Nachdem beide Bereich grundiert und lackiert waren, konnte ich dann beginnen den Bus mit Alubytul dĂ€mmen. Klingt jetzt alles schön satt. (TĂŒren und Klappen fehlen allerdings noch)
Bild
Bild

Soweit der Stand bevor der Einbau der Elektrik und der Möbelbau erfolgt.
Viele GrĂŒĂŸe
Jan


ZurĂŒck zu „T3-Aktuell (BJ 1979 - 1992)“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: BUSbahnhof, Google [Bot] und 4 GĂ€ste