Vom 14“ Bundesheersyncro zum Camper

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Henry B.
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Vom 14“ Bundesheersyncro zum Camper

Beitrag von Henry B. » 27.04.2019, 13:10

Hallo zusammen,

nachdem ich in der Vergangenheit sehr stark von diversen Aufbaudokumentationen profitiert habe, möchte ich an dieser Stelle meine eigenen Arbeiten kurz vorstellen. Vll. kann es dem einen oder anderen ebenfalls als Inspiration oder Motivation dienen.

Angefangen habe ich mit einem 14“ Syncro des Österreichischen Bundesheeres mit Werkshochdach ohne nennenswerte Ausstattung. Erworben habe ich das gute Teil beim bekannten Händler in der Nähe von Linz.
Nach der Demontage von Gewehrhaltern und Verkleidungsteilen hat sich leider gezeigt, dass die vermeintlich rostfreie Karosse diverse erneuerungsbedürftige Stellen hatte :kotz
Zum einen war die Küchenfuge von innen ziemlich hinüber (obwohl von außen noch ganz i.o.)
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Zum anderen gab es auf beiden Seiten über der hinteren Achslenkeraufnahme Durchrostungen, die beide sehr schlecht repariert wurden:
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Dazu hat sich dann noch ein kleines Loch im Bereich der Motorschräge aufgetan.

Da der Bus als Camper aufgebaut werden soll, habe ich die Trennwand entfernt. Ein direktes Aufbohren der Schweißpunkte ohne zu viel erhaltenswürdiges Blech zu beschädigen hat leider nicht funktioniert. Daher habe ich erst die Trennwand aufgesägt und nur einen kleinen Steg an den Säulen bzw. am Boden stehen gelassen. Dadurch konnte ich den Schweißpunktbohrer deutlich gerader ansetzen und habe weniger Macken hinterlassen. Mit dem zusätzlichen Loch kam auch endlich etwas Licht in den Innenraum. Da der Bus eine geschlossene Heckklappe hat, war es sonst arg düster.
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Die Reste der Schweißpunkte habe ich dann mit der Flex geglättet und mit Brantho Korrux Nitrofest überpinselt, damit sich kein Rost am blanken Metall ansetzt. Dankeswerterweise funktioniert die Farbe auch noch bei -15 °C. (Auch wenn es auf dem Bild nicht danach aussieht, war es ziemlich kalt)

Soweit die ersten Schritte mit dem "neuen" Bus. Weiter ging es dann mit der Reparatur der gefundenen Rostlöcher.
Viele Grüße
Jan

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Re: Vom 14“ Bundesheersyncro zum Camper

Beitrag von caravelle c » 27.04.2019, 13:47

Erstmal wünsche ich Dir viel Spaß mit Deinem Bus :bier
Mache ihn so wie er Dir am besten taugt.

Und zweitens: Herzliches Beileid, dass Du beim "ROSTFREIEN" Blender Händler eingekauft hast.
Man zahlt halt am Anfang immer Lehrgeld, wenn man nicht so in der Materie drinnen ist. Und in diesem Fall ist es eine ordentliche Summe gewesen, da der "Händler" noch mal 10.000€ auf den tatsächlichen Wert draufschlägt.
Wenn Du einen Kaufvertrag mit ihm abgeschlossen hast, in dem rostfrei drin steht, würde ich da nochmal eine anwaltliche Beratung in Erwägung ziehen.

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Re: Vom 14“ Bundesheersyncro zum Camper

Beitrag von bernd68 » 27.04.2019, 19:12

Moin,

die T3 sind halt inzwischen auch schon alte Autos und das sich da irgendwo Rost gebildet hat kann niemand ausschließen.
Es gibt die vom Össi-Heer auch mit beträchtlichen Rostspuren - wie ich inzwischen weiß. Aber auch welche die fast rostfrei sind.
Ich hab sogar von Syncro-Beulen gehört - trotz damaliger zusätzlicher Hohlraumversiegelung und sonst fast rostfreiem Zustand - auf einer Seite Syncrobeule.
Woher die unterschiedlichen Rostzustände letztlich kommen - warum der eine mehr Rost hat und der andere weniger würde man vielleicht sagen können wenn man wüsste wo und wie die Fahrzeuge eingesetzt worden sind.

Bei Dir ist schon einiges an Rost innen zu finden. Das ist sehr schade. Da ist man erst mal enttäuscht - ich wäre es jedenfalls. Hilft aber nix, Nase geputzt und wieder schön machen...

Hier wird vermutlich irgendwo Wasser oder Feuchtigkeit eingedrungen sein. Hinter den Verkleidungen sieht das keiner. Man kann die natürlich demontieren und dahinter schaun. Hätte ich jetzt aber auch so nicht vermutet wenn der Rest von außen gut aussieht und das sind ja keine Camper mit Kondeswasseranfall und eigentlich haben die auch keine Wärmedämmung verbaut welche die Feuchtigkeit länger hält.

Was war Deiner? Werkstattwagen, Funker?

Meiner hatte Rost am Prallelement vorne der schon beim Heer beseitigt wurde. Sonst ist er rostfrei - soweit ich das sagen kann (er ist innen komplett nackt)

Dem Händler aus Linz hier etwas zu unterstellen finde ich schade. Es gibt immer mal Überraschungen etc, da steckt keiner drin.
Ich hab meinen damals blind nur anhand der Bilder gekauft, am Telefon! Live gesehen hab ich ihn ein halbes Jahr später. Passt schon :bier
caravelle c hat geschrieben: Und in diesem Fall ist es eine ordentliche Summe gewesen, da der "Händler" noch mal 10.000€ auf den tatsächlichen Wert draufschlägt.
Der tatsächliche Wert liegt dort wo ihn jemand kauft :mrgreen: Und Syncro haben ihren Preis zumal mit wenig Kilometern und wenig (sichtbarem) Rost.

Gruß Bernd

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Re: Vom 14“ Bundesheersyncro zum Camper

Beitrag von caravelle c » 27.04.2019, 19:59

Das ist nicht der erste rostige Bus, den dieser Händler als rostfrei verkauft hat. Ich kenne noch 4 weitere Kunden, die solche eine Überraschung gekauft haben.

Wenn Du einen Syncro kaufen möchtest, der sein Geld wert ist, kann ich nur den Treutlein in Gernach empfehlen. Dort kostet ein rostiger Syncro Diesel Kasten mit deutschem TÜV nur 5000€, und nicht 25.000€ :tl

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Re: Vom 14“ Bundesheersyncro zum Camper

Beitrag von T3TDISyncro » 27.04.2019, 20:29

bernd68 hat geschrieben:Dem Händler aus Linz hier etwas zu unterstellen finde ich schade. Es gibt immer mal Überraschungen etc, da steckt keiner drin.
Ich hab meinen damals blind nur anhand der Bilder gekauft, am Telefon! Live gesehen hab ich ihn ein halbes Jahr später. Passt schon :bier
War bei mir im Prinzip auch so.

Einen wirklich rostfreien wirst du nur finden wenn er gewissenhaft restauriert wurde. Bleihaltiger Lack und Hohlraumkonservierung hin oder her... :-bla
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Re: Vom 14“ Bundesheersyncro zum Camper

Beitrag von bernd68 » 27.04.2019, 20:34

caravelle c hat geschrieben:Wenn Du einen Syncro kaufen möchtest, der sein Geld wert ist, kann ich nur den Treutlein in Gernach empfehlen. Dort kostet ein rostiger Syncro Diesel Kasten mit deutschem TÜV nur 5000€, und nicht 25.000€
Stimmt! Seine Angebote fallen mir immer wieder auf. Da sind gute Autos dabei für vergleichsweise wenig Geld.
Die vom Heer sind allerdings auch erst in den letzten Jahren so gestiegen.
Als ich meinen gekauft habe lagen die Preise wenn man die Ausstattung etc. raus rechnet unter denen vom oben genannten Händler, sie hatten auch deutlich weniger Kilometer, waren oft jünger und in meiner Wahrnehmung karosserietechnisch in besserem Zustand.

Ich bin mit meinem für den Preis voll und ganz zufrieden und würde ihn heute für das Geld auch nicht mehr verkaufen, lang nicht. Die Preise sind einfach gestiegen.
Wie der Treutlein das macht frag ich mich öfters.

Beim Treutlein sind aber auch schlechte Fahrzeuge dabei - allerdings dann halt für unter 4000.

Allerdings einen Syncro mit Werkshochdach hab ich von diesem Händler noch nie gesehen.

Gruß Bernd

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Re: Vom 14“ Bundesheersyncro zum Camper

Beitrag von caravelle c » 27.04.2019, 21:06

Der Treutlein holt regelmäßig Busse aus Swe, Nor und Fin. Bei letzteren gab es ein paar Behörden Syncro mit dem Dach. Hatte der Treutlein auch schon mal im Angebot.
Tatsächlich ist aber das Posthochdach nicht jedermanns Geschmack :bier

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Re: Vom 14“ Bundesheersyncro zum Camper

Beitrag von Henry B. » 28.04.2019, 11:42

Ich habe mit dem Rost nicht gerechnet, insbesondere da man die Stellen von außen nicht gesehen hat. Natürlich habe ich mich sehr über den Zustand und die damit verbundenen Mehraufwände geärgert, aber letztendlich bin ich zu einem ähnlichen Schluss gekommen wie Bernd. Ein T3 rostet und hält immer Überraschungen bereit mit denen man nicht gerechnet hat. Irgendwann werde ich mir mal einen Bus zulegen und diesen Kernsanieren, damit ich auch mal in den Genuss eines rostfreien Fahrzeugs komme ;)

Es handelt sich übrigens um einen ehemaligen Werkstattwagen. Ich weiß nicht so recht, wie die Fahrzeuge genutzt wurden, daher habe ich keine Theorie wie hier (Kondens-)Wasser hinter die Verkleidung gekommen ist.

Mittlerweile habe ich die Rostlöcher auch schon beseitigt. Begonnen habe ich mit der Stelle über der Wagenheberaufnahme auf der Beifahrerseite. Wie Eingangs bereits beschrieben, wurde diese Stelle sehr schlecht repariert. Der volle Umfang wurde allerdings erst im Laufe der Bearbeitung sichtbar . Mehrere Stücke Blech, unvollständig über das Loch geschweißt, kein weiterer Rostschutz aufgebracht (dafür aber mit Farbresten an dem „Reparaturblech“) und anschließend das Ganze mit Spachtel beimodeliert und lackiert (wobei das aber sehr gut gemacht wurde, die Stelle sah von außen völlig unkritisch aus). Angeblich wurde der Bus immer bei Porsche Austria gewartet…
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Die dahinterliegenden Bleche waren nur leicht vom Rost angegriffen, weshalb diese lediglich gesandstrahlt wurden. Mithilfe des Reparaturbleches konnte ich den Großteil wieder herstellen. Lediglich zum Rad gab es noch ein kleines Loch, für das ich ein normales Stück Blech zurechtgeschnitten habe. (Leider war diese Stelle nicht besonders gut zugänglich, weshalb diese Verschweißung keinen Schönheitspreis gewinnen wird )
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Nachdem alle Schweißpunkte verschliffen waren, habe ich die Stelle bestmöglich gereinigt (was aufgrund des Glasgranulats vom strahlen gar nicht so einfach war) und mit Nitrofest grundiert.
Der Rost am Küchenschweller war soweit fortgeschritten, dass ich den kompletten Außenschweller sowie einen Teil der unteren Seitenwand getauscht habe. Der innere Seitenschweller war zum Glück nicht weiter angegriffen. Den äußeren Seitenschweller gibt es als gutes Reparaturblech, was sehr angenehm war. Die Passform war deutlich besser als die der anderen verwendeten Bleche (d.h. im Vergleich zur unteren Seitenwand und den Blechen über den Wagenheberaufnahmen).
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Die untere Seitenwand war dann etwas herausfordernder. Um der zukünftigen Rostentstehung vorzubeugen wollte ich nicht erforderliche Blechüberlappungen vermeiden. Daher habe ich das Rep-Blech etwas gekürzt und kurz unter der Sicke das Loch geschnitten. Anschließend habe ich dann das Blech langsam auf Stoß zugepunktet. Trotz sehr langsamer Vorgehensweise und der nahen Sicke hat sich das Blech leicht verzogen. Sehr große Hilfe bei dieser Arbeit waren die Schweißgrips, ohne die wäre es mir nicht möglich gewesen halbwegs sauber zu arbeiten.
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Mehr oder weniger zeitgleich habe ich dann noch das Loch über der Wagenheberaufnahme auf der linken Seite behoben. Dabei war die Vorgehensweise grundsätzlich identisch mit der rechten Seite. Allerdings konnte ich hier wieder meine in der Zwischenzeit erworbenen Schweißgrips einsetzten.
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Als Abschluss dieser Blecharbeiten dann die Fugen abdichten und lackieren. Leider ist die restliche Farbe schon ziemlich ausgeblichen, weshalb die neue Farbe sehr auffällt.
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Langfristig soll der Bus jedoch in einer freundlicheren Farbe lackiert werden, daher ist das erstmal nicht so schlimm. Aber bis das passiert wird es wohl noch eine Weile dauern…

Viele Grüße
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Re: Vom 14“ Bundesheersyncro zum Camper

Beitrag von Henry B. » 28.04.2019, 11:52

caravelle c hat geschrieben:Tatsächlich ist aber das Posthochdach nicht jedermanns Geschmack :bier
Das stimmt, und es ist sicherlich auch nicht das aerodynamisch wertvollste Dach. Aber aufgrund der Stehhöhe im Inneren ist es ungemein praktisch. Noch besser wäre evtl. ein Dehlerhochdach, welches etwas schnittiger aussieht und aerodynamisch etwas günstiger ist und trotzdem die richtige Höhe im Stehbereich bietet. Vll. baue ich das irgendwann einmal um (wenn da nicht vorher noch so viele andere Baustellen wären :cafe )

Viele Grüße
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Re: Vom 14“ Bundesheersyncro zum Camper

Beitrag von Henry27 » 28.04.2019, 12:55

Hallo!
Meiner kommt auch von dem besagten Händler aus Linz.
Empfand ihn damals als sehr ehrlich und zuvorkommend.
Deine Roststellen waren von außen schließlich nicht zu sehn.
Glaubt ihr, der baut vor dem Verkauf die Verkleidung ab und schaut wie es dort aussieht....
Ich weiß auf jeden Fall auch,dass er im nachhinein mit sich reden lässt...

LG Henning
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Re: Vom 14“ Bundesheersyncro zum Camper

Beitrag von T3TDISyncro » 28.04.2019, 20:54

Henry27 hat geschrieben:Ich weiß auf jeden Fall auch,dass er im nachhinein mit sich reden lässt...
Das kann ich bestätigen.
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Re: Vom 14“ Bundesheersyncro zum Camper

Beitrag von JX_JOSCHI » 28.04.2019, 21:53

Ich hab damals mein Syncro vor Kauf bei ihm einfach gründlichst untersucht. Auch Verkleidungen hab ich soweit entfernt dass man Bereiche wie z.b. Küchenfuge sehen konnte. Das hat er alles mitgemacht und sich auch die Zeit genommen. Gefunden hab ich letztlich nach 2,5 Stunden und Probefahrt gar nix und deshalb auch mein Kauf (zu nem superfairen Preis). Daß ich trotzdem zwei Roststellen im Nachgang gefunden habe ist völlig normal. Beide waren unter dem originalen Unterboden Kautschuk verborgen. Das sieht man halt erst wenn man richtig Hand anlegt.
Bin gespannt auf das Ergebnis hier. Viel Erfolg Jan!!
Grüße, joschi
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Re: Vom 14“ Bundesheersyncro zum Camper

Beitrag von Henry B. » 01.05.2019, 22:16

Von außen war der Rost so leider nicht zu sehen und Verkleidungen demontiert habe ich leider nicht. Das werde ich beim nächsten Mal aber definitiv versuchen, sofern es irgendwie möglich ist. Bis dahin wird es aber sicherlich noch ein Weilchen dauern, erst einmal beschäftigt mich dieser Bus bereits ganz gut.
Nachdem die großen Roststellen in der Außenhaut vorerst versorgt sind, konnte ich mit dem Innenraum starten.
Die Trittstufe auf der Fahrerseite war leider nicht mehr ganz frisch, daher habe ich diese gestrahlt und mechanisch vom Rost befreit. Zusätzlich sah der Fußbereich des Fahrers nicht mehr gut aus. Das Entfernen der Antidröhnschicht ging allerdings etwas schwerer als gedacht, da die Verbindung teilweise noch ganz gut war (halt abgesehen von den unterrosteten Stellen).
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Nachdem beide Bereich grundiert und lackiert waren, konnte ich dann beginnen den Bus mit Alubytul dämmen. Klingt jetzt alles schön satt. (Türen und Klappen fehlen allerdings noch)
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Soweit der Stand bevor der Einbau der Elektrik und der Möbelbau erfolgt.
Viele Grüße
Jan

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