Getriebe selber überholen

aktueller Austausch vor dem Posten ruhig mal die SUCHE benutzen!

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Mars
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Getriebe selber überholen

Beitrag von Mars » 13.02.2011, 17:02

Hallo zusammen,

ja, ich habe die Suche bemüht aber nichts brauchbares gefunden was mir weiterhilft.

Die meisten Meinungen gehen ja in richtung; "das kann man nicht selber" und "lass es machen"

Und trotzdem werde ich mich selber ranmachen :hehe
(also bitte nicht schon genannte Antworten bringen...)

Mein Getriebe hat im 4. und 5. Gang das heulen, also verschlissene Lager.

Was ich jetzt suche sind Informationen über das Getriebe, Explusionszeichnungen, Toleranzmaße zum nachmessen was sonst noch getauscht werden muss/sollte, welche Spezialwerkzeuge, oder Quellen für infos, wo bekomme ich am besten Ersatzteile her usw...

Auch bin ich am Überlegen ob nicht gleich ein längeres 5. Gangpaar rein könnte... Meinungen?

Ich werds machen, so oder so ;-)

MKB ist ASL

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Re: Getriebe selber überholen

Beitrag von ftroll » 13.02.2011, 18:37

VIEL SPASS ! :tl
Nichts ist unmöglich, du solltest dir sicherheitshalber ein Ersatzgetriebe besorgen, das du den Teilehaufen irgendwo hinbringen kannst, wenn du nicht mehr weiterkommst. :hehe
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Re: Getriebe selber überholen

Beitrag von neujoker » 13.02.2011, 19:44

Wenn du eine Komplettzerlegung selber machen willst, damit du die Lager tauschen kannst, dann brauchst du eigentlich Spezialwerk- und -messzeuge um dann dein Differential wieder richtig einzustellen.
Registrier dich bei ERWIN, dem elektronischen Reparatur- und Werkstatt-Informations-System (siehe Linksammlung) und ziehe dir den Leitfaden oder.............
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Re: Getriebe selber überholen

Beitrag von puffin » 13.02.2011, 20:30

Schau mal nach überholten Getrieben im Netz und dann vergleich mal mit den Preisen für Getriebeersatzteile.
Du wirst schnell feststellen, das du an den Lohnkosten des jeweiligen Instandsetzers nicht viel rausholen kannst.
Erst recht nicht, wenn du die speziellen Abzieher, Meßwerkzeuge etc. kaufen mußt.
Gruß Peter
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Re: Getriebe selber überholen

Beitrag von Harrosurfjoker » 13.02.2011, 20:45

Moin,

schick mir mal ne echte e-Mail an harro.schoettler@gmx.de. Könnte eventuell mit Unterlagen helfen.

Gruss
Harro
Ich kann fast alles am Bully machen (Kompression pruefen, Zahnriemen wechseln, Ventile, Steuerzeiten und Foerderbeginn einstellen, AT-Motoren einbauen, Hohlraumversiegelung und...) und wenn Du Dich an Deinen nicht rantraust......

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Re: Getriebe selber überholen

Beitrag von Mars » 13.02.2011, 21:35

@ftroll: keine Angst, der Passat steht jederzeit einsatzbereit ;-)

Ansonsten; Wer nichts wagt der nichts gewinnt! Und warum jemand anderem Geld dafür geben was man selber machen kann?

Mir stehen meine beiden Brüder zur Seite, ein KFZ-Mechaniker und ein Elektroniker der schon Getriebe Zerlegt hat, allerdings 020-Getriebe.
Der Rest wird improvisiert^^

Vielen Dank an die sonstige Hilfe :bet
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Re: Getriebe selber überholen

Beitrag von norbert » 14.02.2011, 08:56

Schau mal hier nach. Dort findest Du den Rep.leitfaden zum Ausdrucken.

Tante Edit lässt keine Links zu rechtlich geschützten Inhalten zu.

MOD

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Re: Getriebe selber überholen

Beitrag von dobbybaier » 14.02.2011, 12:01

also selbermachen ist an sich kein problem. Zumal wir ja hier nur über ne Reparatur im bereich vom 4./5. Gang reden, da kann "smart repair" machen, d.h. differenzial muss nicht raus und doppelkegelrollenlager kann drin bleiben. Außerdem brauchst du kein spezialwerkzeug. Materialkosten wirst du so bei 100€ rauskommen.

wenn du ganz genaue infos willst, schreib mir mal ne pn.
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Re: Getriebe selber überholen

Beitrag von Mars » 14.02.2011, 20:47

Ok, Infos sind nun doch schon einige da, besten Dank an alle die mir so reichlich geholfen haben.

Aber wie ist denn nun die meinung zu einem verlängerten 5. Gangpaar?
Ich habe einen 2.1l WBX MKB: SS (68kW/92PS)

Das ASL- Getriebe hat im Diff 4.571 und 32/7 Zähne. der 5. Gang ist orig bei 0.85

Als Angebot habe ich 0.696 0.744 und 0.78 gefunden.... das 0.78 wäre denke ich evtl echt ne möglichkeit...

*Edit: 0.82 hab ich auch gerade gefunden, macht dann aber wohl zu wenig sinn...


Und noch ne Frage, welche Adresse ist empfehlenswert beim einkauf von Getriebeteilen (Dichtungen, Lager...) ?

Dank und Gruß
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Re: Getriebe selber überholen

Beitrag von osbert » 17.02.2011, 21:25

Ich hab letztes Jahr ein AAP Getriebe überholt (4,57) und mit ein 0,78iger 5ten Gang eingebaut. Ist an einem MV-Motor (95PS) verbaut. Ist fast zu lang geworden. Man muß an Steigungen öfter mal runterschalten. Macht laut Getrieberechner "nur" 4,... kmh pro 1000 U/min aus, ist aber in der Praxis ziemlich viel. Wenn ich´s nochmal machen müßte, 4,57 mit 0,82 oder 4,86 mit 0,78. Oder 4,57 mit 0,78 und am Motor DJ Kolben einbauen. Wird wohl bei mir irgendwann kommen. ;-)

Gruß

Jürgen

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Re: Getriebe selber überholen

Beitrag von mowagman » 17.02.2011, 22:15

Letztens in der Oldtimer Markt war doch über 2 Ausgaben so eine Fotolovestory übers Getriebe zerlegen. Das wär vielleicht auch was um erst mal zu schnuppern....
Gruss aus dem Wald

Florian
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Re: Getriebe selber überholen

Beitrag von Mars » 20.02.2011, 12:27

osbert hat geschrieben:... mit ein 0,78iger 5ten Gang eingebaut ... fast zu lang geworden. Man muß an Steigungen öfter mal runterschalten ... Praxis ziemlich viel ... und am Motor DJ Kolben einbauen...
Was heisst fast zu lang? Dass man am Berg aus dem 5. Gang raus muss ist ja auch schon so der Fall^^
Aber wie Verhällt sich die Angelegenheit auf der Ebene oder Autobahn? Da müsste das doch um einiges gemütlicher sein...

Und was bringen DJ-Kolben genau? höhere Verdichtung?

_______________________________________________________
So, gestern war es dann soweit und wir haben das Getriebe aufgemacht, die getriebeeingangswelle hat mal ca 1mm spiel :shock: is das normal?

Spezialwerkzeug für die Antriebswellenflansche ist einfach: ein 60/60 Quadrahtrohr leicht abgefeilt passt wunderbar!
Daran ein langer Hebel geschweisst funktioniert einwandfrei. (Selbstverständlich Einbaulage vermessen und gekennzeichnet)

Deckel und Getriebeglocke abschrauben ist auch kein Problem. Das Gangpaar 1.Gang und das Gangtrible R-Gang abnehmen macht auch keine Probleme.
Der Sprengring der die Eingangswelle sichert schon... (ist auch noch drin)

Das Spezialwerkzeug für die Spannmutter wird morgen hergestellt, mal sehen ob das hinhaut^^

Lager die ich bis jetzt tauschen will:

-Nadellager und Simmerring in der Kupplungsglocke
-Nadellager für Antriebswelle und Triebling im Getriebedeckel
-Lager für Triebling im Lagerschild
-Rillenkugellager für Antriebswelle im Lagerschild
-Sämtliche Simmerringe und Dichtungen

Mit dem 5. Gangpaar bin ich mir immer noch nicht sicher was ich nehmen soll.
Nächsten Winter wird wohl der Motor Generalüberholt, wahrscheinlich wird dann auch gleich ein bisschen mehr Leistung rausgekitzelt, also wäre ein längeres Gangpaar auch kein problem...


to be continued...

Gruß
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Re: Getriebe selber überholen

Beitrag von ArCane » 20.02.2011, 12:41

Die Eingangswelle wird im Motor gelagert und deshalb ist das Spiel völlig normal.
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Re: Getriebe selber überholen

Beitrag von neujoker » 20.02.2011, 22:48

-Lager für Triebling im Lagerschild
Denn helfen dir alle Markierungen nichts. Da musst du dann einmessen --> Spezialwerkzeug
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Re: Getriebe selber überholen

Beitrag von dobbybaier » 21.02.2011, 07:20

neujoker hat geschrieben:
-Lager für Triebling im Lagerschild
Denn helfen dir alle Markierungen nichts. Da musst du dann einmessen --> Spezialwerkzeug
Da muss ich widersprechen, im Lagerschild ist die Kegelradwelle nur durch ein simples Nadellager geführt, wenn man das wechselt, dann muss man überhaupt nichts neu einmessen.


Wichtig bei einer Überholung ist das Rillenkugellager, das sollte unbedingt gewchselt werden. Die anderen Lager sind fast alle einfache Nadellager, also einwertige Lager, die keine axialen kräfte aufnehmen. Deshalb verschleißen die auch deutlich langsamer als die beiden Hauptlager.
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Re: Getriebe selber überholen

Beitrag von neujoker » 21.02.2011, 11:08

Das Spezialwerkzeug für die Spannmutter wird morgen hergestellt,
deswegen gehe ich von einem Tausch aus.
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Re: Getriebe selber überholen

Beitrag von Mars » 21.02.2011, 22:10

neujoker hat geschrieben:
Das Spezialwerkzeug für die Spannmutter wird morgen hergestellt,
deswegen gehe ich von einem Tausch aus.
Das war ein Trugschluss meinerseits, die Spannmutter bleibt wo sie ist...

Ja, die Nadellenlager sind wenig belastet, aber wenn schon mal offen ist dachte ich wechsel ich alles was nicht allzu teuer ist und wo ich ran komm.
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Re: Getriebe selber überholen

Beitrag von dobbybaier » 21.02.2011, 22:19

fürs gewissen ist es auf jeden fall gut, so viel wie möglich zu tauschen und die 20€ machens auch nicht mehr fett ;-)
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Re: Getriebe selber überholen

Beitrag von Mars » 23.02.2011, 12:27

Genau darum gehts, das Gewissen erleichtern^^
Wenn nachher irgendwas geräusche macht (und das wird das Auto!) mach ich mir schon keine allzugroßen Gedanken mehr ums Getriebe :idea:

So, Getriebe ist soweit zerlegt dass Teile Bestellt werden können.

Noch ne Frage:
Der Triebling hat ganz schön viel Spiel (also wackelt nach rechts und links) wenn das Lagerschild unten ist.
Bei einem 020 oder 02A Getriebe wäre das ein kapitaler Lagerschaden meines halbwissens nach...
Bei diesen Getrieben ist aber auch das Doppelkegelrollenlager anderst aufgebaut.

In längsrichtung ist keinerlei Spiel festzustellen.
Ist das jetzt iO ? :gr

Gruß
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Re: Getriebe selber überholen

Beitrag von dobbybaier » 23.02.2011, 17:33

Sobald der Treibling spiel hat, egal ob axial oder radial, muss das Doppelkegelrollenlager ausgetauscht werden!
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Re: Getriebe selber überholen

Beitrag von Mars » 23.02.2011, 18:56

Der Triebling hat kein radiales oder axiales spiel, sondern kippelt leicht.

Also wenn ich ihn am oberen ende anpack, wo er im Getriebedeckel gelagert ist, kippelt er leicht hin und her, steht quasie nicht starr...

*Edit: (Der Triebling sitzt ja nur noch im Doppelkegelrollenlager, das Differential ist noch ausgebaut)
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Re: Getriebe selber überholen

Beitrag von dobbybaier » 24.02.2011, 11:02

Auf seite 36 im RLF steht:

"Kippspiel prüfen:
Wenn kein Reibmoment vorhanden, Doppelkegelrollenlager am Trieblingsende auf Kippspiel prüfen. Es darf kein fühlbares Kippspiel vorhanden sein, andernfalls ist das Doppelkegelrollenlager zu ersetzen."
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Re: Getriebe selber überholen

Beitrag von Mars » 24.02.2011, 18:50

Danke, habs gerade nachgelesen... :cry:

mal sehen was jetzt tun...
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Re: Getriebe selber überholen

Beitrag von dobbybaier » 25.02.2011, 12:13

Jetzt brauchst du definitiv ein neues DKRL, also mit bestellen.

Für einen Nachbau der Nuß für die Spannmutter brauchst du optimaler weise ein altes gehäuse vom DKRL. Da du sicher noch kein solches hast, am besten erst mal die Spannmutter mit nem langen meisel aufstämmen. Dabei geht die zwar kaputt, aber die kostet nur 25€ neu.

Das einzige wirkliche Problem, was du jetze hast, ist die Einstellung des Treiblings. Leider kann man das schlecht bis gar nicht erklären, das muss man am "lebendigen objekt" lernen.

Wo kommst du genau her? Vllt. kann ich ja mal nen blick drauf werfen
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Re: Getriebe selber überholen

Beitrag von Mars » 25.02.2011, 23:31

Ja, das ist mir auch klar geworden^^

Ich war heute bei "Auto Kessel" und wollte nachfragen ob er mir wohl ein neues DKRL einbaut und das Diff einstellt.
Aber alles was er wollte war mir ein überholtes Getriebe zu verkaufen (1.200,-)
Er meinte: Reperatur und überholung kostet auch 1.200,-
Ich hab ihn gefragt ob er mir denn auch nur das DKRL macht meinte er: "klar, kostet 1.200,- Alles kostet 1.200,-" -Wortwörtlich!

Naja, ok. :roll:

Der Nachbau der Nuss für die Spannmutter ist kein Problem, als Metallbaumeister stehen genug Möglichkeiten zur verfügung ;-)

Ich hab mir heute mein eigenes Spezialwerkzeug zur Vermessung gebaut mit dem ich "ist" und "soll" messen kann (hoffe ich :-? )

Ich komme aus Bad Liebenzell, ca 30km westlich von Stuttgart, denke das ist bisschen weit für dich...
Andernfalls will ich dich bestimmt nicht davon abhalten vorbei zu kommen ;-)

Alles in allem wirds schon irgendwie funktionieren, ein bisschen glück braucht der Mensch ja auch...


Gruß
Marcus
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Re: Getriebe selber überholen

Beitrag von dobbybaier » 26.02.2011, 18:35

okay, stuttgart ist mir dann doch ne spur zu weit weg...

Einen tip hab ich noch für dich:

Wenn du es hinbekommst, Kegelradwelle und Tellerrad einzubauen, dann immer schöns aufs verdrehflankenspiel achten, darüber kannst du einschätzen ob es halben wegs richtig eingestellt ist.
Dazu ist es auch sehr hilfreich, wenn du das Spiel mal an einem unzerlegten Getriebe prüfst (hinteren deckel wegschrauben)
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Re: Getriebe selber überholen

Beitrag von Marc1976 » 26.02.2011, 19:08

Mars hat geschrieben:Ja, das ist mir auch klar geworden^^

Ich war heute bei "Auto Kessel" und wollte nachfragen ob er mir wohl ein neues DKRL einbaut und das Diff einstellt.
Aber alles was er wollte war mir ein überholtes Getriebe zu verkaufen (1.200,-)
Er meinte: Reperatur und überholung kostet auch 1.200,-
Ich hab ihn gefragt ob er mir denn auch nur das DKRL macht meinte er: "klar, kostet 1.200,- Alles kostet 1.200,-" -Wortwörtlich!

Naja, ok. :roll:

Der Nachbau der Nuss für die Spannmutter ist kein Problem, als Metallbaumeister stehen genug Möglichkeiten zur verfügung ;-)

Ich hab mir heute mein eigenes Spezialwerkzeug zur Vermessung gebaut mit dem ich "ist" und "soll" messen kann (hoffe ich :-? )

Ich komme aus Bad Liebenzell, ca 30km westlich von Stuttgart, denke das ist bisschen weit für dich...
Andernfalls will ich dich bestimmt nicht davon abhalten vorbei zu kommen ;-)

Alles in allem wirds schon irgendwie funktionieren, ein bisschen glück braucht der Mensch ja auch...


Gruß
Marcus

Haha, geil! Alles kostet 1200,-! Da sollte man ihm mal ein paar Syncro Totalgetriebeschäden vorbeibringen...

Is ja ein guter Kurs :-P

Grüße,

Marc

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Re: Getriebe selber überholen

Beitrag von osbert » 27.02.2011, 14:33

Jetzt brauchst du nur noch das VW Werkzeug 2052 damit du die Verschraubung am Triebling lösen kannst, um das Doppelkegelrollenlager abzupressen.
Der Kessel wird´s wohl nur komplett machen, weil er ja eine Garantie darauf geben muß.
Wenn er nur das Doppelkegelrollenlager macht und du beim zusammenbau "murkst" und es dir das Getriebe zerlegt, wird es schwer zu sagen, wer dran schuld ist.
Die Getriebeinstandsetzer wollen das gerne immer alles selber zerlegen und vermessen.

Gruß

Jürgen

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Re: Getriebe selber überholen

Beitrag von Mars » 28.02.2011, 21:00

Sodele, heute gings auch wieder ein kleines Stückchen weiter, das Messwerkzeug ist wunderprächtig, die Selbstgebaute Nuss für die Spannmutter funktioniert auch prima :dance
Mein kleiner Bruder nimmt die Welle morgen mit ins Geschäft und zieht die restlichen Räder ab...

Das VW 2052 bau ich mir auch selber, es sei denn mir will das jemand ausleihen???

Und dann gehts von hinten an wieder los alles zusammenzubauen.

Gruß vom "Getriebe-Bauer" :box
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Re: Getriebe selber überholen

Beitrag von Mars » 27.03.2011, 17:46

Hallo zusammen,

ich habs geschafft. Gestern ist das Getriebe wieder eingebaut worden und angetestet. Da leider nicht zugelassen und ohne Auspuff doch ziemlich laut konnte ich nur ein kleines Stück Feldwegprobefahren. Alles lässt sich sauber schalten, störende Geräusche sind keine zu hören.
Was der 4. und 5. Gang macht weis ich jetzt auch noch nicht, werde aber nochmal berichten sobald ich das testen kann.

Mein Resümee:
Wer geld sparen will, ein bisschen verrückt ist und nicht auf den Kopf gefallen, etwas mehr als Standartwerkzeug zur verfügung hat und ein bisschen improvisieren kann, der kann auch ein getriebe selber überholen.

Mein Dank an dieser Stelle ganz besonders an "dobbybaier" der mir einige gute tips gegeben hat :bet
Wenn du mal in die Gegend kommst sei dir Bier und Werkstatt gewiss :bier

Kostenpunkt waren bei mir nun im Endeffekt mit kaputtem Doppelkegelrollenlager und Kugelrillenlager ca 250,- inkl neuem Öl (Castrol TAF-X)

Also knapp 1000,- gespart wenn alles gut läuft :sun

Ein paar bilder von meinen Spezialwerkzeugen und sonstigem will ich euch natürlich nicht vorenthalten:


Am Anfang muss man natürlich das Öl ablassen, interessant was so für Tiere in Autos einziehen.
In meinem damaligen Golf hat eine Eule gewohnt (heulen des Lüfterrad-lagers)
Im Bus hat ein Igel einzug gehalten:
Bild
Ich bin bestimmt kein Tierfeind, aber der musste da raus! :box

Als nächstes den Motor aufhängen, am besten so dass man ihn auf- und ablassen kann:
Bild

Dann das Getriebe ausbauen und los gehts; laune noch gut:
Bild

Das erste Spezialwerkzeug um die Antriebswellenflansch-Alumuttern auszubauen:
Bild
ein einfaches Quadratrohr 60/60 tuts^^

Den Auszieher für das Rillenkugellager im Lagerschild hab ich mir bei dobbybaier abgeschaut:
Bild

Die Nuss für die Spannmutter sieht bei mir folgendermaßen aus, einfach ein rohr gedreht das über die Spannmutter saugend passt und jeden zweiten Zahn mit einem WIG-Schweißpunkt erstellt:
Bild
Bild

Vorher natürlich Einbautiefe vermessen (ich weis, seeehr obligatorisch :-? ):
Bild

Beim Abziehen der letzten Räder auf dem Triebling benötigt man eine Presse, das hat mein kleiner Bruder für mich erledigt. (Arbeitet in einem Renault-Autohaus als KFZ-Mechatroniker. Hoffentlich rostet jetzt nich alles :hehe )
Ich denke wenn man mit dem Triebling in eine Werkstatt geht bekommt man das für ein paar Euronen für die Kaffekasse erledigt.

Das VW-Spezialwerkzeug 2052 sieht bei mir folgendermaßen aus:
(da ich ja ein neues 5.Gangpaar verbaut habe hatte ich das alte übrig und konnte daraus eine Nuss bauen, den gegenhalter wieder aus einem Stück rohr mit WIG-Punkten als "Zähne")
Bild

Dann das Doppelkegelrollenlager auspressen und check:
Bild
ÜBEL! :shock:
so hätte ich nun nich gedacht...

Dann einfach alles wieder zusammenbauen, klingt einfach, isses auch :sun

Nun noch kurz das Pilotlager ausgezogen, natürlich auch mit einem selbstgedrehten Innenauszieher:
Bild

Und dann das Getriebe wieder rein, Fertig :dance

Achja, Öl auffüllen nicht vergessen :-bla

Freude, Freude!
Bild

Ich hoffe ich konnte vllt ein paar anregungen schaffen, sollte in zukunft jemand das selbe vorhaben stehe ich natürlich gerne mit Rat und Tat zur Verfügung. Auch die "Spezielwerkzeuge" würde ich gegen Kaution ausleihen ;-)

mit schönen Grüßen aus dem Schwarzwald
Marcus
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Re: Getriebe selber überholen

Beitrag von dobbybaier » 27.03.2011, 18:05

Schön, dass alles geklappt! Und die werkzeuge, die ihr da gebaut habt, sehen auch richtig gut aus. Freut mich, dass ich helfen konnte :g5
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Re: Getriebe selber überholen

Beitrag von asjashiva » 30.06.2011, 22:05

Hallo Marcus!
Was hat das kaputte Getriebe denn für Geräusche gemacht?
Mein Getriebe gibt ein lautes drehzahlabhängiges Dröhnen von sich, wenn ich beim Fahren und höherer Drehzahl das Gaspedal loslasse. Oder auch wenn beim Berg runter rollen lassen der Motor mit hoher Drehzahl bremst.
Ich kann mir das nur so erklären, dass das vom Doppelkegelrollenlager oder Rillenkugellager kommt...
Ne Idee dazu?
Viele Grüße
Jörg

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Re: Getriebe selber überholen

Beitrag von DJ-Freezer » 01.07.2011, 00:14

Mars hat geschrieben:Ok, Infos sind nun doch schon einige da, besten Dank an alle die mir so reichlich geholfen haben.

Aber wie ist denn nun die meinung zu einem verlängerten 5. Gangpaar?
Ich habe einen 2.1l WBX MKB: SS (68kW/92PS)

Das ASL- Getriebe hat im Diff 4.571 und 32/7 Zähne. der 5. Gang ist orig bei 0.85

Als Angebot habe ich 0.696 0.744 und 0.78 gefunden.... das 0.78 wäre denke ich evtl echt ne möglichkeit...

*Edit: 0.82 hab ich auch gerade gefunden, macht dann aber wohl zu wenig sinn...


Und noch ne Frage, welche Adresse ist empfehlenswert beim einkauf von Getriebeteilen (Dichtungen, Lager...) ?

Dank und Gruß
Hab ich selber gemerkt. Hatte vorher ein DW Getriebe (0.78) mit langem 5.Gang drin, So gemütliche 120 bei ca. 3700 Touren. Hab jetzt ein 3H (0.82) drin, da bin ich bei 120 schon bei 4200...Bergfahren is egal, zurückschalten mußt sowieso, aber auf der Geraden is des echt angenehmer, auch vom Verbrauch. Ich werd sicher mein Getriebe nochmal ausbauen und das andere Gangpaar einbauen. Hab ich noch daheim... :mrgreen:
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Re: Getriebe selber überholen

Beitrag von asjashiva » 01.07.2011, 17:18

...noch ne Ergänzung zu oben:
wenn ich beim Geräusch die Kupplung trete, geht es weg.
Jemand ne Idee?

Jörg

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Re: Getriebe selber überholen

Beitrag von neujoker » 01.07.2011, 20:25

Hab jetzt ein 3H (0.82) drin, da bin ich bei 120 schon bei 4200...
Da geht aber dein Drehzahlmesser vor, denn beim 3H liegen mit Serienbereifung 185R14 bei 120 km/h ziemlich exakt 4000 U/min an (3960 U/min gerechnet mir Normmaßen für den dyn. Abrollumfang.)
Ich wünsche allen unfall- und störungsfreie Fahrt mit dem VW-Bus
Joachim
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Re: Getriebe selber überholen

Beitrag von Mars » 03.07.2011, 17:42

asjashiva hat geschrieben: Was hat das kaputte Getriebe denn für Geräusche gemacht?
Hallo,
bei mir war das ein leicht heulendes geräusch, ähnlich einem alten geradverzahnten getriebe.
Das Lagerspiel war auch noch nicht arg groß bei mir (verhältnismäßig betrachtet)

Dröhnen klingt für mich jetzt schon nach kapitalem schaden.

Ist es denn in jedem gang zu hören?

@DJ-Freezer: ich hab mich auch für 0.78 entschieden :-)

Gruß Marcus
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Re: Getriebe selber überholen

Beitrag von asjashiva » 05.07.2011, 16:32

hmmmm...seltsam.
Also diese Berg-runter-Schub-Geräusche gibt's im 2.bis5. Gang. Beim Kupplungswechsel letztes Jahr ist mir schon aufgefallen, dass die Eingangswelle deutliches Axialspiel hat. Deswegen dachte ich auch an Getriebeschaden. Aber heulende Geräusche gab's bis jetzt nicht.
Gestern habe ich dann mal den Auspuff-Endtopf genauer unter die Lupe genommen und drei kleine Löcher gefunden und mit Glasfaserpaste abgedichtet. Jetzt sind tatsächlich diese Berg-runter-Schub-Geräusche weniger geworden. Obwohl sonstige Motorgeräusche (Beschleunigen) vorher weder auffällig noch jetzt weniger geworden sind. Kapier ich zwar nicht, würde mich natürlich trotzdem freuen, wenn's Getriebe gar nicht hinüber ist.
Werde die Sache weiter beobachten.
Viele Grüße
Jörg

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Re: Getriebe selber überholen

Beitrag von Auslegeware » 05.07.2011, 23:24

Immer diese Fragen nach dem hier und dem hier
es wird alles gut.

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Re: Getriebe selber überholen

Beitrag von Mars » 02.09.2011, 17:54

Hallo zusammen,

ich wollte nur kurz einen abschließenden Bericht geben.
Ich war mit dem Guten Stück jetzt für 5300km in Norwegen unterwegs, also alles was geht, Autobahn, Landstraße, Pässe und Schotterpisten wie auch Feldwege/Schlaglochpisten.

Das getriebe ist einwandfrei, nichts heult, nichts kracht, alles Bestens.

Die 0.78er Übersetzung im 5. Gang ist ein Traum, genau das richtige wie ich finde.

Und das Beste:
auf 5tkm keinen einzigen Tropfen Öl gebraucht, nur ca 11l Sprit (BAB lag bei 9.6l/100km) und fast kein Wasser!!! :dance

Ich bin Rundum zufrieden :sun

Grüße
Marcus
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Re: Getriebe selber überholen

Beitrag von Dieselix » 02.09.2011, 21:57

Hi Marcus!

Glückwunsch zur gelungenen Überholung und Danke für den Erfolgsbericht :bier Sowas liest man immer gerne... Ich liebe es auch, Dinge zu reparieren, zu verwenden, umzubauen, die von anderen als "tot" oder "nur von Fachleuten zu reparieren" oder salopp als "geht nicht" deklariert werden... :bier

Viele Grüße

Christian :cafe

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Re: Getriebe selber überholen

Beitrag von Lieggie » 27.01.2012, 13:27

Um den Fred Noch mal nach von zu holen....
das gleich steht bei mir auch bald an. Wieviele von den Doppelkegellagern sind denn dort Verbaut?
nu 5e 20V Fahrer....

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Re: Getriebe selber überholen

Beitrag von petersen » 27.01.2012, 17:37

Sehr interessant aufjedenfall, mich würde interessieren was du jetzt genau investieren musstest im vergleich zu einem überholten getriebe???

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Re: Getriebe selber überholen

Beitrag von mathes » 22.02.2013, 20:25

Ich habe mein 3H Getriebe selber zerlegt und überholt. Dafür wqerden zwei Spezialwerkzeuge benötigt. Einmal eine große Innen- Vielzahn Nuss, wo das Diffential- Getriebe drin sitzt (habe ich nicht bekommen, also habe ich zwei kleine Löcher am Rand gebohrt, zwei Stifte reingesteckt und das ganze mit einer Brechstange aufgedreht) und ein Spezialwerkzeug, was aussieht wie ein Ölfilterschlüssel mit Vielzahn. Dieses Werkzeug habe ich mir bei der VW- Werkstatt um die Ecke geliehen. Die Mutter dürfte man auch ohne dieses Werkzeug nicht los bekommen, denn ich habe es mit schon kaum abbekommen.
Ich musste einen neuen Synchronkörper kaufen, Einige Dichtungen und das war's. Also letztendlich habe ich einen Synchronkörper ausgetauscht, das Getriebe neu abgedichtet und einen Ölwechsel vorgenommen und das wars. Da es keine Teile mehr bei VW gibt, sondern nur bei classic parts, war ich 513€ los, musste eine Woche auf die Teile warten und hatte vier Tage Arbeit (zwei Tage habe ich allein mit dem sauber machen verbracht), allerdings auch keine Ahnung was ich tue. Zusammengebaut habe ich alles so, wie ich es auseinandergebaut habe (wie es sich für ahnungslose so gehört, habe ich jeden Schritt vorher fotografiert). Ich habe weder gemesssen, noch sonst was. Alles funktioniert wunderbar und ich habe keine Beschwerden mehr. Wenn ich das schaffe, schafft das jeder!!! Allerdings lasse ich es das nächste Mal machen. Ein komplett überholtes Getriebe bekommt man für unter 1.000 €. Das Kosten schon die Teile, wenn man alles erneuert was auch nur minimal verschlissen ist. Wenn ich das Öl, die Teile, den Strom, den Bremsenreiniger und alles andere zusammenrechne habe ich locker 600 € bezahlt. Und Spaß hat das jetzt nicht unbedingt gemacht.

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Re: Getriebe selber überholen

Beitrag von Fränkie » 19.03.2015, 12:07

zunächst mal: respect, krasser Typ.

kannst du mir doofem erklären wie du mit diesem Teil die Einbautiefe ermittelt hast?
ich meine die Einbautiefe ist doch die mitte der Achse vom Tellerrad bis zur Stirnfläche des Triebling, Richtig?
Wie hast du das mit dem 4-kant gemessen?
:kp
Mars hat geschrieben:
Vorher natürlich Einbautiefe vermessen (ich weis, seeehr obligatorisch :-? ):
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Re: Getriebe selber überholen

Beitrag von Erdschluss » 30.09.2017, 00:57

Ich betreibe mal Leichenfledderei, hauptsächlich aus Dank für die Erfahrungsberichte, diese Arbeiten stehen mir auch bevor.
Hat jemand aus dem PLZ-Gebiet 54*** u.a. das Werkzeug für den Triebling und das DKRL zu verleihen? (Pfand gebe ich gerne)
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