T3 2WD Camper Auf-/Umbau (Karosse,Technik,Campingausbau)...

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T3 2WD Camper Auf-/Umbau (Karosse,Technik,Campingausbau)...

Beitrag von JX_JOSCHI » 13.11.2013, 21:15

Inhaltsverzeichnis:

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___________________________________________________________________________________________________________

Servus!

Nachdem ich es hier (KLICK) bereits leise angekündigt habe.. nun die ersten paar Bilder meiner Restauration.

Ort:
Garage meines Vaters. Ich kann den Bulli nicht sehr hoch bocken weil er mir sonst durchs Dach geht. Garage ist uninsoliert, heiß im Sommer - kalt im Winter. Aber ich bin sehr sehr glücklich überhaupt die Möglichkeit zu haben! :-) Und gegen Kälte kann man kleidungstechnisch was machen.

Paar Fakten zum Bulli:
- T3 1,6TD mit 5-Gang ASS-Getriebe (seit Mai 2015 4-Gang ABB), Baujahr: Dezember 91, EZ: Februar 1992
- ehemals Kastenwagen, direkt nach dem Kauf 1992 wude eine Westfalia-Ausstattung von einem Unfall-Joker Bj. 79 fast 1 zu 1 übernommen -> das ergibt einen der letzten T3 mit einen der ersten T3-Westfaliamöbeln :)
- die meisten Fugen original und unbehandelt
- nicht mehr ganz so tolle Heckklappe
- Fuge am rechten hinteren Radlauf wurde schon einmal ausgebessert
- Fahrerseite hinten das Endstück bzw. D-Säule unten wurde ebenfalls schon nachgebessert
Letzteres stellte sich leider später dann als ein kleiner Unfallschaden heraus, der nicht „fachgerecht“ repariert wurde und im verborgenen konnte dann der Rost sich austoben.

Kenntnisse:

Mal vor 18 Jahren in der Lehre kurz geschweißt.. sonst halt handwerklich begabt. Schweißen musste ich also erst wieder lernen. Inzwischen gehts gut voran.

Motivation:
hoch bis sehr hoch. Trotz einiger frustrierender Momente während dem Entfernen des Unterbodenschutzes.. aber ich kann nur jedem empfehlen das Zeug runterzuschaben wenn man länger was vom Bulli haben will. Oder zumindest alle Bereiche wo Bleche überlappen.

Zeitraum:
Begonnen im Oktober 2012. Eigtl hätte er wieder im April 2013 auf die Strasse sollen. Aber erstens waren es natürlich mehr Baustellen als gedacht und zweitens sind andere Dinge oft wichtiger als der Bulli. Aktuell sieht es so aus dass er im April 2014 (Update: Ende Mai 2014) wieder ans Tageslicht darf :sun

Ich denke ich werde mehr die Bilder sprechen lassen und schreibe vielleicht noch etwas über die verwendeten Werkzeuge. Ich versuch es immer etwas chronologisch Bestandsaufnahme - Rostentfernung - Schweißen - ... aufzubauen. Weiß aber nicht ob ich immer von allem Bilder gemacht habe. Im Eifer des Gefechts vergisst man doch oft was.

Los gehts mit der C-Säule / Anschluss Radlauf hinten Beifahrerseite. Von außen siehts okay aus...
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Von innen nicht mehr so wirklich:
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Bisschen stochern und dann vom Radhaus nach innen geschaut: :kotz
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Anfangs hab ich immer noch zaghaft entfernt..
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.. inzwischen bin ich konsequenter :mrgreen:
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Innenschweller C-Säule neues Blech (zum Radhaus hin):
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Das Reparaturblech war ein Blech "zum drüberbraten". Ich hab es aufgetrennt und hab versucht wieder alles wie original hinzubekommen, inkl. Original-Fuge.
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Und los gehts mit den Blechbasteleien ;-)
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Eingeschweißt und verschliffen:
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Verwendete Mittel und Werkzeuge:
- Schweißgerät Güde 192/6k auf 230V. Stufe 2, bei dickerem Blech (Schweller etc) Stufe 3. Gas: Mischung Argon 82/ Co 18
- Fein Multimaster mit HSS-Blatt zum Bleche ausschneiden und zum "grob feilen"
- Proxxon "Dremel" mit verschiedenen Schleifaufsätzen zum verputzen der Schweißnähte an unzugänglichen Stellen
- Versiegelung (keine Bilder dazu): Oxyblock (Trockung bis zu 2 Wochen) danach Brantho korrox nitrofest
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Re: T3 Bj. 92 Restauration (Karosserie)

Beitrag von Daniel83 » 13.11.2013, 21:50

Sieht schön aus. Hast du die Bleche echt mit dem Multimaster geschnitten? Ich hatte das auch mal ausprobiert. Aber außer viel Krach und viel Warm fand ich es nicht so berauschend. Der Dremel hingegen ist dabei echt hilfreich.

Gruß Daniel
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Re: T3 Bj. 92 Restauration (Karosserie)

Beitrag von JX_JOSCHI » 13.11.2013, 22:01

JX_JOSCHI hat geschrieben:Hast du die Bleche echt mit dem Multimaster geschnitten? Ich hatte das auch mal ausprobiert. Aber außer viel Krach und viel Warm fand ich es nicht so berauschend. Der Dremel hingegen ist dabei echt hilfreich.
Hmm ob ich es jetzt genau da mit dem Multimaster gemacht hab weiß ich nicht mehr genau. Wenn gut zugänglich nehm ich normal auch den Winkelschleifer mit ner dünnen Trennscheibe. Den Multimaster nehm ich oft zum Blech weg knabbern wenn ne Stelle schwer zugänglich ist und es mit dem Winkelschleifer gefährlich wird.. seit ich den Dremel mit den passenden Aufsätzen benutze brauch ich den Multimaster nicht mehr so oft bei solchen Geschichten.
Er eignet sich auch gut um Rost in Fugen zu lockern. Und natürlich mit Spachtelaufsatz zum Unterbodenschutz entfernen. Deswegen hab ich ihn mir u.a. angeschafft.
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Re: T3 Bj. 92 Restauration (Karosserie)

Beitrag von slowly » 13.11.2013, 22:17

Hi Joschi,

das sieht ja lecker aus :sun ! Mach mal weiter so. Und weiter :pic
Und denk an Schweden dabei!

Grüße aus LI
Michael
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Re: T3 Bj. 92 Restauration (Karosserie)

Beitrag von Daniel83 » 14.11.2013, 20:02

Danke für die Info.

Gruß Daniel
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Re: T3 Bj. 92 Restauration (Karosserie)

Beitrag von Ropmos » 14.11.2013, 21:10

Immer wieder schön, sowas zu sehen :sun
jetzt bekomm ich auch wieder lust auf schweißen :mrgreen: Nach der Bachelorarbeit gehts auch an die Winterarbeiten...
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Re: T3 Bj. 92 Restauration (Karosserie)

Beitrag von JX_JOSCHI » 15.11.2013, 12:10

Ropmos hat geschrieben:Immer wieder schön, sowas zu sehen :sun
jetzt bekomm ich auch wieder lust auf schweißen :mrgreen: Nach der Bachelorarbeit gehts auch an die Winterarbeiten...
Servus, das verschleifen nach dem Schweißen ist der schönste Moment 8-) Tipp: ich kenn deine Karosse nicht... sei vorsichtig. Wenn du in großem Stil anfängst kann sein dass du nicht so schnell fertig wirst wie du vlt denkst. Ich hätte im nachhinein lieber eine Stelle nach der anderen gemacht (da einige es nicht so eilig gehabt hätten). Wenn man mal alles freigelegt hat kommt man so schnell nicht mehr auf die Strasse.. so ging mir die Campingsaison 2013 flöten :cry:
Aber hängt natürlich immer von den Gegebenheiten ab (Garage vorhanden, Zeit, Geld, ...) und wie genau man arbeiten will.

Ich hab an der C-Säule Fahrerseite auch noch etwas Blech erneuert. Dort bin ich allerdings etwas anders vorgegangen. Beschreibung+Fotos dazu hofftl. nächste Woche
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Re: T3 Bj. 92 Restauration (Karosserie)

Beitrag von Ropmos » 15.11.2013, 17:40

Kenn ich zu gut ;)
Hatte mir für die Saison 2013 auch so einiges vorgenommen. Allerdings bin ich stückweise rangegangen und hab vom vorderen Radlauf über B-Säule, Schweller+Küchenfuge+hinterer Radlauf alles neu gemacht.
Dann war Juli und ich hatte keine Lust mehr, also bin ich in Urlaub gefahren und hab mir gedacht, den Rest machste irgendwann anders.
Hab auch immer nur Stückweise Zeit und Geld, von daher kann ich sowieso keine Großbaustelle anfangen
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Re: T3 Bj. 92 Restauration (Karosserie)

Beitrag von JX_JOSCHI » 20.11.2013, 16:43

Baustelle Heckblech. Nach entrosten und kleinen Schweißarbeiten stellte sich mir die Frage wie ich am besten konserviere. Alles an Blech im Unterbodenbereich wird ja mit Brantho nitrofest + 3 in 1 lackiert. Ich möchte die Blechüberlappungen (siehe Bild die horizontale, mit 3 gekennzeichnet) nicht mit Lack zuschmieren um dann zu spät zu sehen dass es dahinter wieder beginnt zu rosten. Klar, so groß ist die Gefahr nicht wenn man von oben zwischen den Blechen konserviert. Aber ich trau der Oxidation einfach viel zu :evil:

Bild

Mein Plan: zwischen den Blechen wird von oben mit Mike Sanders gefettet. Nun würde dies aber nach unten im Laufe der Zeit ablaufen, v.a. weil der heiße Auspuff das Fett gut aufwärmen wird. Da wäre es gut die Fuge transparent zu schließen. Vorteile: Das Fett bleibt da wo es sein soll und man sieht durch ne transparente Schicht den Zustand. Ich hab mal beim Korrosionsschutz-Depot angefragt was sie empfehlen würden und auch prompt ne Antwort bekommen (großes Lob an dieser Stelle).
Die Empfehlung vom KSD ist:
"in diesem Fall wäre die Branths Kristall Glasur oder das Protewax für die Fugen die richtige Wahl. Diese halten die entstehende Strahlungswärme soweit aus. Die Kristall Glasur könnte hier jedoch früher oder später evtl. etwas vergilben. Nach der Durchtrocknung wäre die Versiegelung des Hohlraums von oben auf jeden Fall zu empfehlen. Hier würden wir dann eher zum Sanders Fett raten"

Ich tendiere zu Protewax. Laut Beschreibung transparent, wiederstandsfähig, kann höhere Temperaturen ab und ist entfernbar. Genau sowas suche ich.

Hat von euch schon jemand Erfahrungen sammeln können zu Protewax?
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Re: T3 Bj. 92 Restauration (Karosserie)

Beitrag von unsere_emma » 20.11.2013, 18:16

Hi

also ich bin bei mir an der gleichen Stelle. Ich habe aber die Schweißpunkte von außen aufgebohrt, somit kannst du das Blech etwas wegziehen, bei meiner Karosseriesäge sind so eine Art Schlüsselfeile dabei, somit kann ich sehr elegant die Fuge dazwischen vom losen und etwas festern Rost befreien. Anschließend wird mit Owatrol behandelt und dann mit Brantox nitrofest versiegelt. Dann bei den "offenen" Schweißpunkten kurz mit dem Schweißpunktbohrer den Lack wegmachen und dann wieder festschweißen, wieder alles lackieren und dann mit etwas Wax von innen versiegeln.

Bild

bilder in meinem Threat kommen noch:
http://www.bulliforum.com/viewtopic.php?f=1&t=77561" onclick="window.open(this.href);return false;

Gruß André

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Re: T3 Bj. 92 Restauration (Karosserie)

Beitrag von JX_JOSCHI » 20.11.2013, 23:29

Servus! Hab mir eben die Bilder in deinem Thread angesehen. Mein Heckblech sah genau gleich aus bevor ich die Ecke zur Endspitze neu geschweißt habe. Und die D-Säule ebenso. Ich werde sicher auch noch Bilder nachreichen.
Dein Vorgehen ist sicher auch gut. Aber ich werd mir nicht den Aufwand machen alle Fugen perfekt zu sanieren. Während meiner Restauration ist mir klar geworden dass zwischen allen Blechüberlappungen der Rost drin sitzt.. auch wenn man es außen nicht sieht.
Ich hol den losen Rost zwischen den Blechen mit dem Multimaster mit HSS-Blatt raus bzw. locker ihn damit "nur" auf. Dann werde ich wie gesagt alles in Fett tränken und nach außen hin versiegeln damit das Fett nicht wegläuft. Ich geb der Taktik halt die meisten Chancen auf Dauer. Bei Owatrol hätte ich etwas Bedenken dass das Zeug irgendwann spröde wird und aufreißt. Ebenso bei Wachs - erst heute im (glücklicherweise noch guten) Schweller gesehen. Laut Rostschutztest von der Oldtimer-Markt Zeitschrift helfen nur Fette. Daran orientiere ich mich jetzt mal. In 20 Jahren wissen wir mehr.. hofftl nicht vorher :roll:
Viel Erfolg bei deiner Emma :bier
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Re: T3 Bj. 92 Restauration (Karosserie)

Beitrag von JX_JOSCHI » 11.12.2013, 21:34

Sodele, jedes mal Kamera vergessen mit nach Hause zu nehmen. Jetzt aber! Bilder von der C-Säule / Anschluss Radlauf hinten Fahrerseite und deren Behandlung.
Wenn man den Unterbodenschutz unten hat ist das hier leider oft der Normalzustand:

Bild

Loch oben (1) von Werk aus gewollt und im Normalfall hoffentlich noch mit Gummistopfen verschlossen. Loch unten (2) ungewollt..
Eine Ursache könnte Wassereintritt in die Säule durch fehlenden oder porösen Gummistopfen sein. Oder beim Camperbulli vielleicht auch Kondenswasser von innen über Jahre.. aber dann ist wahrscheinlich oft auch die komplette C-Säule faul.
Nun los gehts, ich will alle Löcher gegen Wassereinbruch sichern. Also zuschweißen. Konservieren kann man hier wunderbar von innen wenn die Verkleidung weg ist.

Was an dieser Blechregion ebenfalls problematisch ist - hier treffen mehrere Bleche aufeinander:

Bild

Schwellerinnenblech (3, hier bereits gekürzt!), Radlauf außen(4), Radhaus innen(5). Und alle sind von Werk aus an einer Stelle (6) zusammengebraten. Zwischen den Blechen war bei mir eine Mischung aus Eisenoxid und einem nach 22 Jahren hart gewordenen / zerbröselten Hohlraumwachs.
Weiter oben hatte ich ja bereits bereits beschrieben wie ich dieselbe Stelle auf der Beifahrerseite gemacht hab. Hier nun ein etwas anderer Ansatz.
Ich hab mich entschlossen das Schwellerinnenblech nicht mehr bis zu Stelle 6 zu verlängern sondern kurz zu lassen. So habe ich nachher nicht mehr 3 Bleche aufeinander sondern nur noch 2 und das Schwellerinnenblech kann ich wunderbar vom Innenraum aus konservieren. Wichtig ist das der Kraftschluss von Innenschwellerblech und der Wagenheberaufnahme noch vorhanden und gesund ist.
Hier hatte ich Glück sonst ist wesentlich mehr Arbeit notwendig.
Ich habe also nur noch Radlauf außen (4) mit Radhaus innen(5) an Stelle 6 verschweißt. Hier fertig verschliffen:

Bild

Den oberen Rand der Blechüberlappung (7) habe ich minimal offen gelassen. So kann ich dort nach dem Lackieren noch Konservierungsfett in die Blechüberlappung fließen lassen. Geplant ist dass diese offene Überlappung dann nach dem Lackieren und Konservieren mit einem speziellen Klebeband (3M 4411N 25mm) verschlossen wird. Dieses kann dann zum Nachkonservieren entfernt werden.
Einen Verträglichkeitstest des Klebebandes mit Mike Sanders werde ich demnächst mal machen. Falls da was schief geht.. egal. Bei mir wird die Stelle sowieso zusätzlich von den Innenkotflügeln gegen "fett abwaschen" geschützt.

Für Kritik bin ich immer offen!
Zuletzt geändert von JX_JOSCHI am 15.01.2015, 08:41, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: T3 Bj. 92 Restauration (Karosserie)

Beitrag von JX_JOSCHI » 16.01.2014, 23:47

JX_JOSCHI hat geschrieben: Einen Verträglichkeitstest des Klebebandes mit Mike Sanders werde ich demnächst mal machen. Falls da was schief geht..
Bis jetzt sieht es gut aus. Das Sandersfett kriecht schön um das 3M-Klebeband herum, unterwandert es aber nicht so dass die Chancen gut stehen dass das Band auch kleben bleibt.

Heute mal wieder 3 Stunden Zeit für den Bulli gehabt.. zu viele Baustellen gerade bei mir.
Kaum in der Garage angekommen aber festgestellt dass ich manches Werkzeug vergessen hab (und den Foto, deswegen schlechte Handybilder). So konnte ich an der B-Säule nicht wirklich weitermachen und hab mich kurzfristig entschlossen mit dem hier:
Bild

(Bohrmaschine mit CSD-Scheibe) auf das Bodenblech loszugehen und Reste von altem Kleber und leichte Anrostungen/Flugrost zu entfernen.

Bild

Anschließend nach Entfetten den größten Teil des Bodens mit Brantho Korrux 3 in 1 lackiert. Die Schaumstoffrollen lösen sich dabei schnell auf.. werde wohl auf ne Nylon-Lackrolle oder wie das heisst umsteigen.
Die Randbereiche/Übergänge zu Seitenwände muss ich nochmal genauer kontrollorien, abschleifen und Rostvorsorge betreiben. Und im Einstiegsbereich soll ja evtl noch ein Keller eingebaut werden.. vlt schaff ich es nächste Woche mal zum TÜV um das mal zu besprechen.

Bild

Links im Bild die Motorraumschräge. Hier habe ich schon mal grundiert nachdem ich 2..3 Stellen schweißen musste. Es lohnt sich übrigens die Fuge im Übergangsbereich Motorraumschräge/Ladeboden genauer anzuschauen. Hier rostet es auch gern mal unter der Dichtungsmasse. Hab ich alles entfernt und im sichtbaren Bereich entrostet und grundiert. In diese Fuge werde ich Sandersfett reinfließen lassen damit da Ruhe herrscht.
Wenn alles innen mal lackiert ist kann es losgehen mit Entdröhnung (Alubutyl) und Dämmung. Meine ganze Camper-Inneneinrichtung ist in meiner Wohnung verstreut und da muss ich Ende februar raus.. und im neuen Heim steht auch noch viel Arbeit an. Nur noch am Renovieren ;-)

Mit der B-Säule solls dann auch mal wieder weitergehen:
Bild
Zuletzt geändert von JX_JOSCHI am 01.09.2015, 23:43, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: T3 Bj. 92 Restauration (Karosserie)

Beitrag von T3ler » 17.01.2014, 10:57

So ein bisschen neue Farbe macht doch gleich was her :bier

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Re: T3 Bj. 92 Restauration (Karosserie)

Beitrag von JX_JOSCHI » 17.01.2014, 12:06

Ja das stimmt.. tut gut mal wieder etwas Lack aufzubringen. Die Basteleien an den Säulen rauben viel Zeit und man sieht kaum Fortschritte.. war glaub ganz gut dass ich Flex und Dremel vergessen hab, Farbe aber dabei hatte.
Die hinteren Radkästen sind auch schon fast komplett grundiert mit BK nitrofest. Hier folgt dann noch 3in1 in weiteren 2..3 Schichten. Das nach wie vor recht milde Wetter kommt mir da etwas entgegen. Falls je doch noch ein strenger Winter kommt dann wird der Innenraum beheizt und dort weiter gemacht. Ende März hab ich noch Zeit für die paar Stellen am Außenkleid und dann sollte der gute Nils zum 1.4. wieder fit sein.. Kleinigkeiten wie Anlasser und Ventildeckeldichtung sind bis dahin noch zu machen, bisschen Elektrik, Prüfung Gastank, TÜV und wenn Zeit noch ein optimierter Kühlschrankeinbau..
Zuletzt geändert von JX_JOSCHI am 06.01.2016, 10:21, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: T3 Bj. 92 Restauration (Karosserie)

Beitrag von JX_JOSCHI » 21.01.2014, 22:46

Bastelei am Dienstag abend. Thema: wie befestige ich meine Zweitbatterie in der D-Säule hinten rechts? Beim Diesel also "neben" der Starterbatterie auf dem X-Blech:
Bild

Ein Stückchen Blech mit umgebogenen Kanten gab mir den Anstoss für die geplante Halterung. Es soll letztlich so ähnlich werden wie Befestigung der Starterbatterie.
Bild

Hier fertig eingeschweißt. Mit dem abgebildeten Proxxon-Schleifer und dem Dremel-Aufsatz 8215 hat man quasi ne kleine Miniflex für schwer erreichbare Stellen:
Bild

Fertig verschliffen, damit die batterie auch gut reinflutscht:
Bild

Dann hab ich mal testweise die Batterie reingestellt:
Bild
Bild

Es fehlt noch der Halter für die andere Seite. Mit dem restlichen Blech hab ich mir ne Ecke gebastelt:
Bild

Geschweißt und erste Anprobe:
Bild

Fehlt noch ne Lasche um den Halter später zu befestigen:
Bild
Bild

Soweit erstmal. Die Lasche muss noch an Stelle (1) mit der Karosse befestigt werden und an Stelle (2) kommt ein Gummipuffer in die Lücke damit das ganze im Extremfall auch sicher hält.
Zuletzt geändert von JX_JOSCHI am 08.01.2015, 00:01, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: T3 Bj. 92 Restauration (Karosserie)

Beitrag von T3ler » 22.01.2014, 14:14

Deine Batterie Lösung gefällt mir gut. Mich freut es wenn ich seh
wie manch einer auch bei so kleinen Dingen eine saubere Lösung findet.
So manch einer hätte wild mit Spanngurten experimentiert,Hauptsache schnell schnell..
:bumsfreunde

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Re: T3 Bj. 92 Restauration (Karosserie)

Beitrag von JX_JOSCHI » 22.01.2014, 15:45

Spanngurte als Dauerlösung? Neee.. hatte die Batterie kurz nachm Buskauf notdürftig mal im Gang zwischen Fahrer-/Beifahrersitz befestigt. Pole mit Plastik und Panzertape abgeklebt. Das war mir (als gelernter Elektriker) schon abenteuerlich genug! Musste aber für ne Wochenendtour reichen. Dann kam sie ziemlich schnell nach hinten in die D-Säule. Weil wieder die Zeit fehlte mal schnell für die nächste Wochenendtour mit etwas Holz eingekeilt.. brennbares Material im Motorraum.. bitte nicht nachmachen :-bla Und jetzt einfach mal richtig. Da ich ja momentan (noch) den hinteren Busbereich saniere und schon mit der Grundierung unterhalb des X-Bleches ran wollte kam das Thema wieder auf. Sonst hätte ich mir die Farbe beim Halter anschweißen wieder weggebrannt.
Noch ein Nachtrag zur Befestigung. Man könnte sich fragen warum ich (hier im Bild mit Nr. 3 gekennzeichnet) nicht auch noch ne Schraubbefestigung vorgesehen habe:
Bild
Grund: man kommt schlecht hin. An Stelle 1 kommt man super von oben mit dem Schraubenzieher hin und ich denke es reicht aus. Ich schweiß bei (1) so eine Mutter ein:
Bild

Dazu kommt natürlich noch Trennrelais und Sicherungen für die einzelnen Abgänge (Kühlschrank, Standheizung etc). Das bringe ich auch direkt an der Batterie an. So dass man wenn man das rechte hintere Rücklicht rausschraubt direkt Zugriff drauf hat. Die Montageplatte für das Trennrelais/Sicherungen/etc werde ich evtl auch an den "Haltebügel" mit anbringen... mal sehen. Das Gebastel gestern war auch sehr nach dem Motto "einfach drauf los" ohne groß zu überlegen. Wenn ich ewig überlegen würde ob es noch ne bessere Lösung geben könnte würde ich letztlich wahrscheinlich nichts umsetzen :roll:
Falls jemand nachbauen will: bitte auch darauf achten dass die Pole der Batterie gut abgedeckt sind! Sonst hat man beim Einbau/Ausbau mal schnell ein heftiges Feuerwerk. Also bitte nur machen wenn man auch weiss was man tut! In meinem Fall muss zwingend erstmal die Masse abgeklemmt werden bevor man die Batterie irgendwie bewegt da der Kabelabgang am Pluspol zur ersten Sicherung u.U. an die Karosse kommen könnte. Ich zeig das dann mal noch genauer wenn ich das alles soweit eingebaut hab. Eine Idee bzgl Absicherung hab ich noch: möchte evtl den Pluspol direkt an der Polklemme absichern, für den Fall der Fälle. Vielleicht mit einer sogenannten CF8 Batteriesicherung. Wenn jemand noch ne gute Idee hat bitte melden.
So long, bis demnächst :g5
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Re: T3 Bj. 92 Restauration (Karosserie)

Beitrag von Daniel83 » 22.01.2014, 15:53

Hi,

du denkst aber auch daran das es von oben rein regnet? Ich habe an dieser Stelle mein Motorsteuergerät verbaut. Darüber aber ein "Blech" aus GFK als Spritzschutz.

Gruß Daniel
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Re: T3 Bj. 92 Restauration (Karosserie)

Beitrag von JX_JOSCHI » 22.01.2014, 17:24

Danke, stimmt hätte ich ja fast vergessen! Mal sehen wie ich das alles kombiniere mit Polabdeckung usw..
Zuletzt geändert von JX_JOSCHI am 08.01.2015, 00:02, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: T3 Bj. 92 Restauration (Karosserie)

Beitrag von DJ-Freezer » 22.01.2014, 17:58

Servus

schaut sauber aus :mrgreen: viel Arbeit, aber kenn ich bei mir auch, siehste hier:
http://www.bulliforum.com/viewtopic.php?f=1&t=66572

Aber eine Frage hab ich. Was hast Du da für ne Batterie hinten, daß die reinpaßt ? Ich hatte die Überlegung auch schon mal, weil den Platz unter der Rücksitzbank will ich gern freihalten. Aber des sind ja grad mal so 18-20 cm in der Höhe. Mit den ganzen Kabeln war mir das dann zu riskant, nen kurzen zu reissen....Ich wär halt links im Kasten, da rechts mein Lufteinlass sitzt (MV)

Gruß Stephan
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Re: T3 Bj. 92 Restauration (Karosserie)

Beitrag von JX_JOSCHI » 22.01.2014, 18:16

Servus! Joo ist viel Arbeit.. aber bin "übern Berg". Und werd noch paar Tage haben vor April an denen ich auch mal den ganzen Tag was machen kann. Da geht dann was vorwärts. Mein Bus ist rostmäßig ne Überraschungstüte für den Herren.. meine Küchenfuge ist quasi komplett original (ich hab nen Camper!), dafür hab ich an anderen Stellen Rost gehabt wo ich es nicht erwartet hätte.. soviel zum Thema "wer sucht der findet" und "Unterbodenschutz ist toll"..
Dein Bericht hab ich auch gelesen, schaut ebenfalls sehr sauber aus!
Die Batterie ist die Banner Energy Bull 80Ah (95601).. kostet etwa 100EUR. Vorne hätte sie nicht gepasst, aber hinten passt es wunderbar wenn man nicht ständig ran muss!
Zuletzt geändert von JX_JOSCHI am 08.01.2015, 00:02, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: T3 Bj. 92 Restauration (Karosserie)

Beitrag von JX_JOSCHI » 31.01.2014, 23:21

Heute gibts ein paar Bilder von vorgestern.. denn heute war das Alltagsfahrzeug mal dran (Federbruch an nem Fiat nach 45000km, eindeutig Materialfehler, und total verrostete Domlager :evil: .. jetzt ist alles ersetzt durch Eibach und Sachs). Aber weiter mit dem robusten Bulli. Bald soll innen wieder mit dem Einbauen begonnen werden. Bodenplatte, Möbel etc.. aber zuvor möchte ich noch ein paar Stellen am Rande des Bodenbereichs genauer untersuchen.. denn: wer den Rost sucht der findet ihn auch. Vor allem wenn zwei Bleche sich treffen. Blicken wir mal am Boden entlang Richtung Gang zwischen Fahrer-/Beifahrer, also ungefähr hier:.

Bild

Hier müssen Bleche aufeinandertreffen. Auf den ersten Blick (das Bild fehlt mir leider) keine Rostansätze erkennbar. Aber die mehrere Millimeter dicke Dichtmasse in dem Bereich macht mich skeptisch, schon zuviel zerbröseltes darunter gesehen. Also Multimaster genommen und Dichtmasse "runtergesägt" (geht super schnell!):

Bild

Aha, gehts also schon los hier:

Bild

Harmlos? Ja klar, bis jetzt schon. Was mich an der Dichtmasse so stört? Man könnte ja den Originalzustand (also mit Dichtmasse) mit Mike Sanders etc konservieren, ABER: bis das Fett da den Rost stoppen kann ist wahrscheinlich schon alles weggefault weil die Dichtmasse das Fett wunderbar vom Rostherd abgehalten hat. Deswegen mach ich das lieber alles weg, entferne den Rost im sichtbaren Bereich und lackiere und lass das Fett nachher in die Fuge laufen. Dann sollte da Ruhe sein. Weil an solchen Übergängen später mal zu schweißen ist immer doof. Durchrostungen in Blechflächen sind easy.. aber wenn mehrer Bleche aufeinander treffen wird es immer nervig.
So, wenn ich mich schon so über diese Blechüberlappungen ärgere kann ich mich mal noch kurz umdrehen, Richtung Motorraumschräge blicken und ein etwas älteres Bild zeigen:

Bild

Hier sieht man auch eine unter der Dichtmasse versteckte Blechüberlappung. Nach entfernen der Dichtmasse kommt eine Fuge zum Vorschein, aus welcher der Rost oft auch schon gerne mal rausquillt. Bei mir sah es noch einigermaßen gut aus..

Bild

Eine ähnliche Überlappung gibt es übrigens auf der anderen Seite der Motorschräge, also über dem Getriebe. Meist gut verdeckt von einer schwarzen Entdröhnungsmatte. Darunter gammelt es dann gern wenn die Matte mit zunehmenden Alter als Schwamm wirkt und das Wasser schön in den Belchfalz laufen lässt.. Hilt nur Matte weg und durch etwas neues/besseres ersetzen.. und dann natürlich die Fuge in Fett tränken damit da nix mehr passiert.
Das sind natürlich alles keine superdringenden Baustellen.. aber wenn man das Ziel hat nen Bulli noch weitere 20/30 Jahre zu fahren und auch zu nutzen sind diese Stellen irgendwann sicher problematisch. Deswegen nehm ich mir die Zeit und greif da frühzeitig ein.. gut konserviert sollte das sehr sehr lange keine Probleme bereiten.

Achso, zum Abschluss noch eine weitere Karosserieerkundungstour.. weils es gerade gut passt, kurz vor dem Motorraumschrägwand sind so ovale Blechhügel:

Bild

Ich hab da mal reingeschaut, da hat man wohl im Werk den hinteren Querträger konserviert und dann die Stopfen eingesetzt.

Bild

Fast schon ordentlich für meine Verhältnisse ..

Bild

Morgen früh wird weiter geplant (Bodenplatte, Kühlschrankoptimierung) und gearbeitet.. Gute Nacht!

PS: Sorry für die teils schlechte Bildqualität.. ist nur Handy. Meine richtige Digicam streikt momentan.
Zuletzt geändert von JX_JOSCHI am 02.02.2014, 21:57, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: T3 Bj. 92 Restauration (Karosserie)

Beitrag von JX_JOSCHI » 01.02.2014, 14:44

Kurze Mittagspause. Hab heute morgen bisschen geplant und mich nun endgültig gegen den Original-Wassertank an der Motorraumschräge entschieden, nimmt mir innen nur Platz weg. Ich werde Unterflurtanks installieren. Oder Unterflur zwei 10..20 Liter Kanister. Dann kann ich wunderbar skalieren: Wochenendtour -> ein Kanister füllen, längere Tour -> beide Kanister füllen.
Deswegen wurde der Durchbruch im Boden und die 4 Schraubenlöcher zugeschweißt.. von unten war ne Platte noch dran, befestigt mit den SChrauben. Darunter schon leichter Gammel aber halb so wild, ist schon alles weg.

Bild

Oben links im Bild sieht man einen weiteren "Stopfen".. hab den mal freigelegt:

Bild

Und in den Hohlraum fotografiert:

Bild

Ist der Hohlraum über der hinteren Wagenheberaufnahme. Danke VW für einen weiteren Zugang zu einem Hohlraum und natürlich danke für das Wachs, das immerhin 22 Jahre das schlimmste verhindern konnte. Aber es wird spröde an vielen Stellen und löst sich. Wird alles dann gefettet.
Also, wenn einer gerade noch seine Inneneinrichtung draußen hat und nicht mit Druckbecherpistole o.ä. vom Radkasten in den Bereich rein kommt: hier hat man von oben super Zugang zu einer korrosionsgefährdeten Stelle und kann die Konservierung sogar mit eigenen Augen kontrollieren.
Weiter gehts!
Zuletzt geändert von JX_JOSCHI am 08.01.2015, 00:03, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: T3 Bj. 92 Restauration (Karosserie)

Beitrag von JX_JOSCHI » 01.02.2014, 21:07

Küchenfuge von innen: links/mitte/rechts:

Bild

Links gabs etwas Rost aber halb so schlimm. Hab die Fugen etwas geöffnet. Dann kann die Konservierung schön in die Fugen kriechen.
Hier mein Zugang für die Arbeiten an der B-Säule:

Bild

Dadurch musste ich nicht zuviel Außenhaut entfernen um überall hinzukommen. Und konnte von oben aus schweißen.
Eigtl wollte ich die Arbeitsöffnung wieder zuschweißen nach Abschluss der Arbeiten (Säule ist noch nicht ganz fertig).. aber hab mich nun kurzfristig für nen "Servicedeckel" entschieden. So kann ich alle paar Jahre bequem nachfetten.

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Re: T3 Camper Bj. 92 Teilrestauration

Beitrag von xfranzx » 02.02.2014, 23:43

Wirklich schön detailiert, und war bei mir auch überall rost drunter in den überlappungen.
Glaub bist einer der ersten die das Dokumentieren, hab ich glaub auch ned.. zumindest nicht so ausführlich dokumentiert.

Gruß, franz
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Re: T3 Camper Bj.92 Auf-/Umbau (Karosserie, Campingausbau)

Beitrag von JX_JOSCHI » 11.02.2014, 20:22

Servus Franz,
ja ich versuche die Dinge zu dokumentieren die man in anderen Threads vielleicht noch nicht erwähnt hat.. der Neuaufbau so mancher Säule wurde schon oft gezeigt. Vielleicht reiche ich da das ein oder andere diesbezüglich auch noch nach, mal sehen. Will es einigermaßen übersichtlich halten und dann sicher auch mal ein Inhaltsverzeichnis (wie Stefan aka papajupe) einrichten.
Ich plane gerade den Bodenaufbau im Innenbereich. Hier ist demnächst soweit alles vorbereitet.. grundiert mit Brantho nitrofest + 3in1 in 2 Schichten, auch an den Innenwänden und auf dem Motorraum + Motorraumschräge. in sämtliche Sicken am Boden und auf dem Motorraum + Schräge erfolgt dann die Entdröhnung mit Alubutyl. An den Innenwänden anschließend die Wärme-/Kältedämmung mit Armaflex.. jedoch nicht verklebt!
Den Boden werde ich nun ziemlich sicher als eine Art grobmaschiges Holzgitter machen. So dass zwischen den (wassergeschützten) Holzlatten Styrodur reingelegt werden kann. Diese erste Schicht wird dann wahrscheinlich 15mm stark sein. Da zunächst die Original Westfalia-Ausstattung wieder rein "muss" werde ich die Sitzbank und den Küchenblock und den unteren Seitenschrank unterlegen so dass ich wieder auf etwa 17mm komme. Dadurch bleibt die Liegefläche bei umgeklappter Sitzbank gerade und mir fließt das Bier nicht in den Schädel beim schlafen.
Im zugänglichen Bodenbereich kann ich mir dann als zweite Schicht nen Bodenbelag nach Wunsch besorgen.. der darf dann auch 5..10mm stark sein. Darunter eventuell noch Zellkautschuk o.ä. mal sehen.
Da ich irgendwann ne eigene Inneneinrichtung einbauen will bleibe ich mit diesem Bodenplattenaufbau einigermaßen flexibel und kann ihn nach belieben anpassen ohne dann gleich alles neu machen zu müssen. Wassersystem hab ich auch noch keine gute Lösung und ein Unterbodenkeller soll dann auch mal noch irgendwann reinkommen.
Vielleicht mach ich aus meinen chaotischen Bodenplanskizzen mal ne vernüntige Zeichnung und stell sie hier ein.. vielleicht hat der ein oder andere ja dann noch ne Idee. So long, joschi
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Re: T3 Camper Bj.92 Auf-/Umbau (Karosserie, Campingausbau)

Beitrag von Papajupe » 11.02.2014, 20:40

Danke für die Blumen :bier aber da ich selber drei Bulli's hab und auch gerne was an anderen Karossen mache. Ist natürlich schon ein gewisses Maß an Erfahrung und Wissen bei mir vorhanden.

Aber auch Ich muss mich bei gewissen Sachen erst Schlau machen, weil es sonst evtl. Schief gehn kann. Bei Bremsen hinten zb.........mache ich viel zu Selten.

Ergo Lese ich bei vielen Thema einfach mit ohne etwas zu Schreiben.........Verblöden tut man dadurch nicht ;-) :mrgreen:
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Re: T3 Camper Bj.92 Auf-/Umbau (Karosserie, Campingausbau)

Beitrag von JX_JOSCHI » 12.02.2014, 12:35

Stefan: ich befürchte dass es bei mir auch nicht bei einem Bulli bleibt :mrgreen: die Syncroträume werden immer häufiger.. ich seh mich da eines Tages schwach werden. Aber erstmal muss der Frühjahr/Sommer/Herbst-Camper ausgereift genug sein. Und das wird sicher noch ne Weile dauern. Und Technik wird die nächsten 2 Jahre sicher auch einiges dann mal angegangen. Da ist es nur gut dass genügend Leute das alles detailliert online stellen :g5
So, ich hab gestern mal noch meine Skizzen vom geplanten Ausbau digitalisiert. Mein Erstentwurf, bei dem noch das Wasser am Unterboden eingeplant war:

Bild

Der Gedanke dahinter war keinen Platz im Innenraum für das Wasser zu verbrauchen.. aber es wird ziemlich unpraktisch da unten. An die Küchenseite kann ich nicht weil darunter schon der Unterflur-Gastank sitzt. Beifahrerseitig wird der Unterflurkeller kommen. Bleibt nur noch der Platz dazwischen unter den Handbremsseilen.. und geeignete Wassertanks, die nicht zu tief sind zwecks Bodenfreiheit sind schwer zu finden und dann würde ich gerne oft reinigen und das ist da unten einfach nicht gut möglich. Außerdem brauch ich zum Auffüllen unterwegs ja sowieso nen Kanister. Also werde ich nun ziemlich sicher doch auf eine reine Kanisterlösung übergehen. Könnte je nachdem wie ich dann künftig mal ne rausnehmbare Küche realisiere auch noch von Vorteil sein. Werde heute abend mal abchecken wo ich ein/zwei Kanister gut verstauen könnte. Küchenblock/Batteriefach hinter Fahrersitz/... mal schauen. Hier der aktuelle Entwurf mit dem geplanten Bodenaufbau:

Bild

EDIT: Es wird erstmal die Kanisterlösung unter der Spüle im Küchenblock werden. Kann auch sein dass erstmal der alte Boden wieder rein kommt oder ich den Einbau der Inneneinrichtung nach hinte n schieben muss. Mir geht leider die Zeit aus.. zu viele Baustellen neben dem Bulli und der muss zum 1.4. aus der Garage raus und auf die Strasse zurück. Vielleicht kann ich dann im Mai/Juni/Juli noch kleinere Dinge nebenher machen.
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Re: T3 Camper Bj.92 Auf-/Umbau (Karosserie, Campingausbau)

Beitrag von JX_JOSCHI » 21.03.2014, 22:30

Weil momentan Neuaufbau von Bodenblechen in den D-Säulen so in Mode sind.. hier ein paar Bilder von meinem. Mit Unterbodenschutz sah man kaum was.. er hatte ja auch mängelfrei TÜV bekommen. Ok, das heisst nix. Nach Entfernen von etwas UBS sah es zunächst so aus:

Bild

Dann so:

Bild

Und nach exzessivem Einsatz der Trennscheibe so:

Bild

Inwzischen ist alles an Blech wieder drin. Vorsicht: Wenn so viel Fleisch fehlt wie bei mir und dazu noch der Radlauf sieht man nicht mehr dass das untere Außenblech der D-Säule sich nach innen biegt obwohl es im Normalzustand mit den Blechnachbarn dann weiter außen ist - es steht unter Vorspannung wie einige andere Bleche auch! Sieht man erst wenn man den Radlauf und die Endspitze ranhält. Ich hab das zu spät gemerkt und musste Lehrgeld zahlen und das Bodenblech nochmal raustrennen und breiter machen damit das später wieder vernünftig aussieht...

Bild

Nein, das folgende Bild war nicht zur Weihnachtszeit sondern heute ;-) Die Endspitze ist seit 3 stunden wieder drin!

Bild

Im hinteren Bereich nur mit MS-Polymer geklebt um erst gar kein neuen Rostherd zu schaffen:

Bild

Vorne zum Radlauf hin Lochpunktverschweißt (ja ja, ich war etwas schlampig beim Lack entfernen...):

Bild

Und zwischendrin teilwise angeheftet:

Bild

Fehlt noch teilweise Grundierung und die zweite graue Schicht. Die letzte Schicht wird dann weiß.
Ansonsten hab ich B-Säule Fahrerseite inklusive Wagenheberaufnahme die letzten Abende fast fertig bekommen. Bilder folgen noch. À votre santé :bier
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Re: T3 Camper Bj.92 Auf-/Umbau (Karosserie, Campingausbau)

Beitrag von unsere_emma » 21.03.2014, 23:07

Hi,
Gut gemacht, die Endspitze zu verkleben ist eine gute Idee.

Übrigens das Bodenblech an der D Säule gibt es noch in neu bei VW nennt sich Luftleitblech kostet rund 70€ lohnt sich aber nur wenn mehr kaputt ist.
Gruß André

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Re: T3 Camper Bj.92 Auf-/Umbau (Karosserie, Campingausbau)

Beitrag von JX_JOSCHI » 22.03.2014, 02:06

André meinst du das Blech mit dem X oder das schmale Anschlussblech zwischen X und dem Außenblech der D-Säule wo dann die Endspitze unten dranpappt? Ich konnte das X-Blech (fast) erhalten, der Rest ist streng genommen nicht mehr original-VW dafür besser zu konservieren :sun
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Re: T3 Camper Bj.92 Auf-/Umbau (Karosserie, Campingausbau)

Beitrag von Papajupe » 22.03.2014, 06:58

Sieht gut aus........weiter so. Und ich bin nie auf die Idee gekommen das sogenannte X-Blech als Neuteil zu Kaufen, weil oft genug nur das Blech ohne diese Sicken, sprich die äusseren glatten Blechpartien sich in FeO² verwandelt haben.
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Re: T3 Camper Bj.92 Auf-/Umbau (Karosserie, Campingausbau)

Beitrag von T3ler » 22.03.2014, 07:41

Schaut fein aus :bier

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Re: T3 Camper Bj.92 Auf-/Umbau (Karosserie, Campingausbau)

Beitrag von unsere_emma » 22.03.2014, 08:19

Das X Blech gibt es neu sowie im Motorraum hinten Links und rechts die bleche wo Gaszug und Kühlwasserrohre gefestigt sind und den Batteriekasten für JX, ich gerne zu dass X ist für den Preis nicht sehr attraktiv aber die bleche im Motorraum kosten rund 30€. Bei mit sind die bleche zum Schweller hin durch. Wenn mal ein neuer Motor ansteht werden die komplett oder nur teilweise rein gemacht
Gruß andere

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Re: T3 Camper Bj.92 Auf-/Umbau (Karosserie, Campingausbau)

Beitrag von unsere_emma » 22.03.2014, 08:20

Sorry aber T9 sorgt für falsche Wörter.
Gruß André

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Re: T3 Camper Bj.92 Auf-/Umbau (Karosserie, Campingausbau)

Beitrag von JX_JOSCHI » 25.04.2014, 00:04

Zeit für ein kleines Update. Leider wenig Zeit für den Bus gehabt, kann man nichts machen.
Weil es in den letzten Wochen auch den ein oder anderen Thread zum Dauerthema Fugenrost und Abdichtung von Blechüberlappungen gab.. hier nun meine Vorgehensweise.

1) Fugen
In den geöffneten Fugen so gut wie möglich Dichtmasse und Rost entfernt. "Auf Sicht" bis aufs blanke Blech entrostet und grundiert. In die Fuge kommt dann (nicht erwärmt) das hier:

Bild

mit Hilfe einer Spritze mit abgeschnittener Nadel (Bezugsquelle: Apotheke)

Bild

Das gelb schimmernde in der Fuge ist Mike Sanders:

Bild

Wenn man gut aufpasst muss man den Fugenanfang danach nicht mehr entfetten. Anschließend wird die Fuge verschlossen mit einer MS Polymer Dichtmasse.
Auf dem vorigen Bild sieht man auch die B-Säule Fahrerseite. Wurde komplett neu aufgebaut. Durch meine Revisionsöffnung im Innenraum (weiter oben schonmal beschrieben) könnte ich auch auf das Fetten der Fuge "von außen" verzichten und die Fuge von innen konservieren. Aber ich wollte euch ja ein Bild zeigen ;-) Und es gibt Fugen am Bus, an die kommt man auch nach entfernen der Inneneinrichtung oder nach entfernen vom Unterbodenschutz schlecht von der Innenseite ran. Und da lohnt es sich meiner Meinung nach auch von außen den Fugengrund zu konservieren.

2) Blechüberlappungen am Unterboden
Eigentlich gleiche Problematik, aber hier muss es ja nicht superschön aussehen. Die Gefährdung durch Steinschlag ist zu beachten, v.a. in den Radkästen. Ich habe mich für Radhausschalen entschieden.
Nach der endlosen Schaberei am Unterboden um den Kautschuk loszuwerden und dem Schock was darunter die braune Pest so alles anrichten kann hab ich mich entschlossen aufs blanke Blech nur noch Grundierung + Lack aufzubringen und die Blechüberlappungen (zeigten teilweise schon Fugenrost) auf Sicht zu entrosten. Und anschließend nicht mit Dichtmasse versiegeln sondern mit Fett zu konservieren:

Bild

Mit der Apothekerspritze reindrücken, mit Heissluftfön in die Fuge pusten, dann nochmals ne Fettwurst auf die Fuge und abschließend Umgebung um die Fuge nochmals entfetten. Zum Schluss folgt der "Fugenschutz": ein transparentes Klebeband von 3M:

Bild

Im Bild habe ich es von links nach rechts angedrückt. Hier schön zu sehen wie das Fett in der Mitte durchleuchtet:

Bild

So ist eine optische Kontrolle ohne entfernen des Klebebandes möglich. Mal sehen was das Klebeband unter realen Bedingungen kann. Die Beschreibung bei 3M (KLICK) klingt vielversprechend.
Bei einem kleinen Dauertest zuhause hat das Fett das Klebeband bis jetzt nicht unterwandern können. Falls das doch passiert werde ich entweder das Klebeband einfach weglassen und nach jeder Saison nachfetten oder die Blechüberlappungen mit Protewax (transparent) oder Hodt Multi-Film (transparent) versiegeln. Dichtmasse kommt mir nur noch an den Bus wenn es keine andere Möglichkeit gibt .. zuviel Rost unter dem Zeug gesehen. Dann lieber etwas transparentes zur Kontrolle.
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Re: T3 Camper Bj.92 Auf-/Umbau (Karosserie, Campingausbau)

Beitrag von xfranzx » 25.04.2014, 13:13

Gute Arbeit, Fugenversiegelun is ne gute Idee.
Wobei ich mit meinem aktuellen Wissen die Fugen nicht mehr als "Delle" abdichten würde, sondern als "Hügel" wie bei den neuren Autos, Renault Traffic zB.

Gruß
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Re: T3 Camper Bj.92 Auf-/Umbau (Karosserie, Campingausbau)

Beitrag von JX_JOSCHI » 25.04.2014, 15:29

xfranzx hat geschrieben:Wobei ich mit meinem aktuellen Wissen die Fugen nicht mehr als "Delle" abdichten würde, sondern als "Hügel" wie bei den neuren Autos, Renault Traffic zB.
Servus Franz,
bei meinem (Bj. 92) sind die Originalfugen auch in Hügelbauform abgedichtet wie bei neueren Autos. Durch die Hügelform soll der Lack auf der Fuge wohl nicht so schnell reissen. Ich hab es versucht wieder so hinzubekommen aber die "Raupen" sahen bei der MS-Polymermasse nicht so gut aus wie erhofft. Habe dann absichtlich ein Teil wieder entfernt für die "Dellen"-Form. So kann ich später mal noch die Raupe draufziehen. Werde dafür ein kleines Werkzeug basteln und an Probefugen so lange probieren bis ich die Hügelform gut nachbilden kann. Mir ist erstmal wichtig dass da alles dicht ist bevor der Bus aus der Garage rollt. Lackiert wird sowieso erst irgendwann später mal.. bis dahin stört mich die Dellenform nicht.
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Re: T3 Camper Bj.92 Auf-/Umbau (Karosserie, Campingausbau)

Beitrag von Daniel83 » 25.04.2014, 18:07

Das "Hügel" bauen ist mir bisher auch noch nicht gelungen. Selbst die Spritze ist nicht dünn genug. Wenn man Sika in die Spritze macht, sollte man es vorher erwärmen. Ansonsten drückt man sich den Daumen platt und nichts passiert.

Gruß Daniel
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Re: T3 Camper Bj.92 Auf-/Umbau (Karosserie, Campingausbau)

Beitrag von JX_JOSCHI » 02.05.2014, 00:07

So, heute ging wieder einiges vorwärts: Tankausgleichsbehälter montiert, Tankdeckelaufnahme montiert, Iso-Fenster (bekam neues Innenglas) in die Heckklappe eingezogen, viel Kleinkram, bisschen Aufräumen und am Ende des Tages wurde noch mit der Radhausschalenbefestigung angefangen. Zunächst aber noch ein Blick zurück auf die Reste der B-Säule (beim Aufräumen gefunden):

Bild

Die Säule war nach unten und nach vorne zum Radhaus durch. War alles gut verdeckt von dem Kautschuk am Unterboden.. Die Stütze der B-Säule war auch nicht mehr die beste. Ich hab das alles ersetzt. Leider musste dafür auch einiges vom guten Außenblech weg. Im Beitrag oben sieht man aber dass nun alles wieder "neu" ist.
Ich weiss, B-Säule, alter Hut, hat ja fast jeder der schweißen kann am Bulli schon gemacht.. Nun aber zu etwas interessanterem: Radhausschalenbefestigung. Oder auch erstmal allgemein warum ich Radhausschalen (sehen aus wie in diesem Beitrag: KLICK) montieren will. Bei meiner Teilrestauration haben mich im hinteren Radhaus beim Entfernen des Unterbodenkautschuks mehrere Rostlöcher begrüßt. Wäre dort kein Kautschuk sondern nur Lack gewesen hätte man das rechtzeitig erkannt und manch lästige Schweißerei wäre erspart geblieben. Das ist für mich der Anlass dass nur noch Lack auf die Unterbodenbleche kommt. Und keine dickeren Schichten von irgendeinem dehnfähigen Zeug das nicht mit Wachs oder Fett verwandt ist. Das Problem Steinschlag möchte ich mit den Radhausschalen lösen. Diese sollten auf Abstand zum Blech montiert werden und an der Radlaufkante weitestgehend vibrationsentkoppelt angebracht werden. Den Abstand zum Blech bekomme ich durch Abstandshalter, die gleichzeitig die Kunststoffschalen befestigen. Ich habe aus einem Streifen Stahlblech mir folgendes im Schraubstock gebastelt..

Bild

.. und eine Einschweißmutter draufgebrutzelt:

Bild

Das Teil wird (nachdem noch Lack draufkam) dann an 2..3 Stellen im Radhaus eingeklebt. Dadurch brauche ich keine Löcher ins frisch aufbereitete Radhausblech bohren.
Weil der gezetgte Prototyp für gut befunden wurde habe ich noch ein bisschen nachgelegt:

Bild

Morgen früh schweiße ich dort noch die Muttern auf und lackiere sie. Nächste/übernächste Woche werden die Halter dann eingeklebt und die Radhausschalen angepasst. Bilder folgen dann!
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Re: T3 Camper Bj.92 Auf-/Umbau (Karosserie, Campingausbau)

Beitrag von T3ler » 02.05.2014, 00:50

Hoffentlich Edelstahlblech ;)

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Re: AW: T3 Camper Bj.92 Auf-/Umbau (Karosserie, Campingausbau)

Beitrag von JX_JOSCHI » 02.05.2014, 07:53

Nee kann kein Edelstahl schweißen. Das ist bewährtes Material: rostfähiger Stahl 8-)
Die Teile sind ja dann lackiert und die Schrauben werden mit Dichtring zum inneren Radhaus abgedichtet und mit Korrosionsschutzfett in die Mutter eingedreht. Da passiert schon nichts..
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Re: T3 Camper Bj.92 Auf-/Umbau (Karosserie, Campingausbau)

Beitrag von Oliver_e30 » 02.05.2014, 15:36

Scheint so, das du gerne bastelst, aber das wäre mit Einpressmuttern sehr viel einfacher, besser noch mit Nietmuttern realisiert:

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Re: T3 Camper Bj.92 Auf-/Umbau (Karosserie, Campingausbau)

Beitrag von JX_JOSCHI » 05.05.2014, 13:13

Oliver_e30 hat geschrieben:Scheint so, das du gerne bastelst, aber das wäre mit Einpressmuttern sehr viel einfacher, besser noch mit Nietmuttern realisiert:
Ich bastel sicher liebend gerne, wenn es aber unkomplizierte und bessere Lösungen gibt bin ich nie abgeneigt! Danke für den Tipp!
Die Einschweißmuttern brauche ich auch noch für andere Dinge.. waren also schon vorhanden. Und ich hab ne schnelle Lösung gebraucht weil der Bulli bald schon radhausschalengeschützt raus auf die Strasse soll.
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Re: T3 Camper Bj.92 Auf-/Umbau (Karosserie, Campingausbau)

Beitrag von JX_JOSCHI » 13.05.2014, 12:38

Nun die ersten Bilder zur Radhausschalenbefestigung am Beispiel Radhaus vorne links. Die hinteren Radhäuser habe ich komplett saniert (UBS entfernt, geschweißt, lackiert). Für die vorderen hat mir die Zeit nicht gereicht, wird aber nachgeholt. Die vorderen Radhäuser sind auch nicht sooo dringend weil es dort wahrscheinlich nicht so schlecht aussehen wird. Zumindest im Radhaus vorne links hab ich den UBS in dem Bereich entfernt wo die Halterungen angeklebt werden sollen:

Bild

Und dort wo ich den unteren Teil der B-Säule + Wagenheberaufnahme Fahrerseite saniert habe ist schon der "finale Lack" drauf. Fehlt nur noch das Mike Sanders in den Blechüberlappungen überhalb der Wagenheberaufnahme. In diesem Bereich wird auch ein Abstandshalter befestigt:

Bild

Erste Anprobe und Test ob die Schalen irgendwo am Radhaus aufliegen. Ich möchte dort Abstand haben damit nichts am späteren Lack kratzt und vorhandene Feuchtigkeit hinter den Schalen gut abtrocknen kann:

Bild

Dann MS Polymer Kleber auf die Halter..

Bild

.. und rein damit:

Bild

Am Radlauf sollen die Radhausschalen dann später auch mal noch einen schönen Anschluss haben. Hier werde ich einen Gummikeder aufziehen..

Bild

.. und die Radhausschalen so anpassen dass ich sie auf diesem Keder bis zur Hälfte etwa aufliegen. Letztendlich sollen sie auf diesem Keder dann mit MS-Polymer (in schwarz) verklebt werden. Das sollte halten. In den Gummikeder wird Korrosionsschutzfett reingedrückt so dass der Radlauf geschützt ist.
Das ganze bleibt demontierbar. Zum Radlauf hin quasi gesteckt per Gummikeder und im Radhaus in den Halterungen verschraubt. Diese fertige Lösung zeige ich dann wenn es soweit ist.

Ansonsten hab ich noch die erste Schicht Brantho Korrux 3in1 in schwarz auf die Innenwand hinten rechts lackiert.

Bild

Folgt noch eine zweite Schicht in weiß. Dann sind alle Innenwände fertig und vorbereitet für das Dämmen mit Alubutyl.
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Re: T3 Camper Bj.92 Auf-/Umbau (Karosserie, Campingausbau)

Beitrag von T3ler » 13.05.2014, 20:50

Warum hast du dich für alubutyl entschieden?

ich brauch auch noch irgendwas zum dämmen. Aber eher Lärm als Temperatur. .
Bin aber zu faul mich in das Thema einzulesen. :mrgreen:

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Re: T3 Camper Bj.92 Auf-/Umbau (Karosserie, Campingausbau)

Beitrag von prometheus0815 » 13.05.2014, 21:03

Alubutyl hilft nur gegen Körperschall (Vibrationen), nicht gegen Luftschall und auch nicht gegen Temperaturunterschiede.

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Re: AW: T3 Camper Bj.92 Auf-/Umbau (Karosserie, Campingausbau)

Beitrag von JX_JOSCHI » 13.05.2014, 22:54

Oh sorry hab vergessen zu schreiben dass ich hier mit Dämmung Lärmdämmung gemeint habe. Da ist für mich Alubutyl die erste Wahl. Ansonsten gibts noch diese Bitumenmatten (ist aber schwerer als Alubutyl!). Ich werde an die Seitenwände mittig Alubutylflecken ca 15x15cm verkleben. Ebenso in die Furchen der Motorraumschräge und auf dem Motorraum in die Furchen. Aber wie prometheus0815 schon gesagt hat: das ist nur gegen Dröhnen/Vibrationen, nicht gegen Wärme/Kälte. Und Dröhnen tut v.a. der Diesel. Im WBX, Benziner ist das Thema sicher nicht ganz so heiss.
Wärme/Kälte dämmen ist ein anderes Thema, nicht ganz so easy.. bei mir war eigtl Mineralwolle (wie original) erst der Favorit, jetzt wirds wohl doch Armaflex (weil ich günstig an Restbestände gekommen bin). Aber nicht verklebt sondern geklemmt oder mit Abstand zur Innenwand. Siehe auch hier: KLICK.
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Re: T3 Camper Bj.92 Auf-/Umbau (Karosserie, Campingausbau)

Beitrag von T3ler » 14.05.2014, 18:03

Perfekt. Dann ist Alubutyl wohl genau das richtige für mich :) werde es
dann auch genau so machen :bier

Gegen Wärme brauch ich eigentlich nix. Schlaf nicht so oft im Bus und wenn dann eh mit offenen
Fenstern und Türen

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Re: T3 Camper Bj.92 Auf-/Umbau (Karosserie, Campingausbau)

Beitrag von JX_JOSCHI » 22.05.2014, 00:53

So es ging an den Feierabenden wieder etwas voran. Ist auch dringend notwendig denn nächste Woche solls zum TÜV gehen. Und da meiner als "So.KFZ Wohnmobil" gemeldet ist muss bis dahin auch wieder die Inneneinrichtung rein. Und der Gastank. Der kam aber nun frisch getüvt am Montag an 8-) Es wird bei dem sonnigen Wetter richtig heiss unterm Blechdach.. das Korrosionsschutzfett schmilzt schon fast von alleine. Zeit dass der Bus endlich mal wieder auf die Räder und raus aus der Blechbüchse kommt!
Radhäuser hinten sind lackiert und konserviert:

Bild

Die andere Seite des Blechs (D-Säule innen) auch:

Bild

Etwas später mit neuer Luftansaugung:

Bild

Die Halterungen für die Radhausschalen hinten sind drin (hier sieht man nur die zwei hinteren.. gelb eingekreist):

Bild

Die Gummikeder auf den Radläufen lassen sich wunderbar mit dem Heissluftfön anpassen:

Bild

Die Kunststoff-Radhausschalen können ebenfalls mit dem Heissluftfön angepasst werden. Manchmal muss auch noch etwas Kunststoff entfernt werden. Hier hab ich kurzerhand den Dremel mit Mini-Trennscheibe missbraucht. Ging wunderbar:

Bild

Hier sieht man die Radhausschale am Gummikeder aufliegen:

Bild

Die Feinarbeit folgt hier noch. Und abschließend wird die Schale dann auf den Keder aufgeklebt.
Morgen wird der Bus zum ersten Mal seit Oktober 2012 wieder Bodenkontakt haben :dance
Wenns gut läuft kann ich Sonntag die Küchenzeile mit optimierter Luftführung für den Absorberkühli einbauen, d.h. Trennung heiss/kalt und Kondensator abgekapselt. Hofftl kommt nichts dazwischen.
gn8
Zuletzt geändert von JX_JOSCHI am 11.06.2014, 14:04, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: T3 Camper Bj.92 Auf-/Umbau (Karosserie, Campingausbau)

Beitrag von JX_JOSCHI » 27.05.2014, 12:55

Mahlzeit! Hier noch zwei Bilder zum Alubutyl verkleben: Bodenblech und Küchenwand.

Bild

Bild

Danach noch die unteren Randbereiche + Fugen mit Mike Sanders konserviert. Im unteren Bild sieht man noch einen komplett unbehandelten Bereich. Dort kommt dann mal die Öffnung für einen Unterbodenkeller hin. Ich hab die Bodenplatte (die bisherige, alte Siebdruckplatte) noch schnell geteilt vor dem Einbau. So kann ich wenn es vor dem Augusturlaub noch reinpasst den Keller einbauen ohne dass alles wieder raus muss.
Zu mehr (Alubutyl auf Schräge und im hinteren Bereich, Wärmedämmung) hats leider nicht mehr gereicht, wird aber nachgeholt. Inzwischen ist die Inneneinrichtung wieder fast komplett drin. Klappsitzbank kommt heute noch und hinterer Seitenschrank. Dann Gastank befüllen, Zwischenrohre freipusten und verschrauben, Check ob alles dicht ist und viele kleinere Dinge von denen ich jetzt wahrscheinlich noch nix weiss :roll: Dann ist er TÜV-fähig für morgen. Für die Optimierung des Absorberkühlschranks (Luftleitbleche + Trennbleche heiss/kalt) habe ich Vorlagen aus Pappe gemacht. Dann kann das Anfang Juni noch in Alu nachgebaut werden.
Zeit war jetzt einfach zu knapp und mehr ging jetzt nicht mehr. Aber er fuhr die ersten 10km nachdem ich an der ESP ein Anschlussstopfen nachziehen musste wunderbar :kuss Nur ne kleine schwarze Wolke nach dem Anlassen. Und ein kräftiges Gewitter hat den ganzen Dreck der 1,5 Jahre runtergewaschen :mrgreen: Die neuen Glühkerzen (mit Nachglührelais) scheinen auch gut zu funktionieren. Neues Öl hat er auch noch bekommen. Dem Bulli gehts gut aber ich muss mich jetzt mal erholen :tl
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Re: T3 Camper Bj.92 Auf-/Umbau (Karosserie, Campingausbau)

Beitrag von JX_JOSCHI » 28.05.2014, 18:57

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Prüfer war begeistert. Jetzt noch mehr freuen, endlich Schlaf nachholen und je nach Wetter vielleicht auch gleich mal für ne Nacht los :fl
Achso, und seit der AU weiss ich nun dass der Kühlerventilator geht. Wollte ich eigtl noch checken weil der sonst nie läuft.
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Re: T3 Camper Bj.92 Auf-/Umbau (Karosserie, Campingausbau)

Beitrag von unsere_emma » 28.05.2014, 19:29

Na herzlichen Glückwunsch!
Wir fahren heute Nacht Richtung Süden, hoffe der Gotthard ist um 04:00 frei...
Gruß André

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Re: AW: T3 Camper Bj.92 Auf-/Umbau (Karosserie, Campingausbau)

Beitrag von JX_JOSCHI » 28.05.2014, 20:31

Danke André! Euch viel Glück und schönen Urlaub. A96 alles frei, endlich wieder Bullis grüßen.. juhuuu
Zuletzt geändert von JX_JOSCHI am 08.01.2015, 00:07, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: T3 Camper Bj.92 Auf-/Umbau (Karosserie, Campingausbau)

Beitrag von xfranzx » 28.05.2014, 20:41

Glückwunsch, gute lösung bzgl. der Radhäuser.
Vorallem deine Befestigungsbleche.
Was ich nicht machen würde, wäre der Keder. Zwecks ansammlung von Dreck und Salzbrühe (vorallem bei nem Bus der im Winter gefahren wird, Sommerbus wärs ma egal).
Ich habe an der Radlaufkante so ein Fensterdichtungsprofil aufgeklebet wo der Radhauskasten aufliegt. ist Top dicht, und da die Dichtlippe auf den Radlauf geklebt ist kann dort auch nix scheuern oä.
Radhäuser lassen sich überigens super mit Heisluftföhn und Klebeband in alle erdenklichen Formen biegen und anpassen!

Allzeit knitterfreie Fahrt und immer ne Hanbreit Sprit im Tank ;)

Gruß, Franz
Zuletzt geändert von xfranzx am 29.05.2014, 03:02, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: T3 Camper Bj.92 Auf-/Umbau (Karosserie, Campingausbau)

Beitrag von T3ler » 28.05.2014, 21:11

Glückwunsch :bier

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Re: T3 Camper Bj.92 Auf-/Umbau (Karosserie, Campingausbau)

Beitrag von JX_JOSCHI » 28.06.2014, 22:52

Erstmal noch vielen Dank für die Glückwünsche :bier
Franz: das mit dem Keder am Radlauf ist wie gesagt noch nicht fertig. Da wird dann mal noch abgedichtet. Aber die Idee mit nem Dichtungsprofil gefällt mir auch gut. Vielleicht schwenke ich noch um, mal sehen.

Habe erstmal noch andere Sorgen. Für Skandinavien muss er natrülich auch technisch fit sein und deshalb wird er noch etwas durchgecheckt. Mir war durch Ertasten recht schnell klar dass die Hülse in den Kühlwasserrohren schon ein gutes Stück gewandert ist und deshalb fliegen die Rohre raus und Ersatz aus Edelstahl kommt rein. Heute habe ich die alten Rohre ausgebaut. Dazu Bulli vorne hochgebockt, Tank-Haltebänder abgeschraubt und ausgehängt.

Bild

Den Tank habe ich etwas mehr als bis zum Träger runterkommen lassen. Grund dafür: über dem Tank waren die Kühlwasserrohre miteinander verknotet mit Kabelbindern.. an mindestens 3 Stellen. Da kommt man mal richtig schlecht hin - Arme sind gut verschrammt :-? Egal, sind jetzt draußen und hier Bilder der alten Rohre. Zuerst die Enden zum Motor hin: Links Rücklauf, rechts Vorlauf.

Bild

Und hier die Enden zum Kühler hin: Links wieder Rücklauf, rechts Vorlauf.

Bild

Vorlauf schlecht, Rücklauf wie neu.
Morgen gibts das neu in Edelstahl, an den Übergängen befestigt mit 47er Federbandschellen.
Bei mir war wohl Kühlmittel G11 drin (dunkelgrün). Da ich den größten Teil beim Ablassen gesammelt habe würde ich das gerne wieder reinkippen.. spricht was dagegen? Oder auf G12+ umsteigen?

EDIT: Könnte auch Glysantin G48 sein (blaugrün) sein. Ist für VW bis Bj. 96 geeignet. Ich glaub das nehme ich, aber dann komplett neue Befülllung.
Zuletzt geändert von JX_JOSCHI am 08.01.2015, 00:08, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: T3 Camper Bj.92 Auf-/Umbau (Karosserie, Campingausbau)

Beitrag von Bus-Froind » 29.06.2014, 00:49

JX_JOSCHI hat geschrieben:Erstmal noch vielen Dank für die Glückwünsche :bier
Franz: das mit dem Keder am Radlauf ist wie gesagt noch nicht fertig. Da wird dann mal noch abgedichtet. Aber die Idee mit nem Dichtungsprofil gefällt mir auch gut. Vielleicht schwenke ich noch um, mal sehen.

Bei mir war wohl Kühlmittel G11 drin (dunkelgrün). Da ich den größten Teil beim Ablassen gesammelt habe würde ich das gerne wieder reinkippen.. spricht was dagegen? Oder auf G12+ umsteigen?
Grüße Joschi
Glückwunsch auch von mir zum großen Ganzen. Gummikante an den Radhausschalen gefällt mir, kannte ich noch nicht.
Kühlmittel verliert über die Jahre seine Eigenschaften und sollte ab und zu erneuert werden.

Schöne Grüße
Burkhard

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Re: T3 Camper Bj.92 Auf-/Umbau (Karosserie, Campingausbau)

Beitrag von unsere_emma » 29.06.2014, 11:56

Guten morgen Joschi,
Denk noch drüber nach den kühler zu ersetzen. Das hat bei mir richtig was gebracht. Die Luftleitpappen wieder einbauen! Wenn die Möglichkeit besteht spüle den Motor mir klarem war durch.
Und verwende ggf. neuen Frostschutz

Gruß André

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Re: T3 Camper Bj.92 Auf-/Umbau (Karosserie, Campingausbau)

Beitrag von unsere_emma » 29.06.2014, 11:56

War = Wasser

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Re: T3 Camper Bj.92 Auf-/Umbau (Karosserie, Campingausbau)

Beitrag von JX_JOSCHI » 29.06.2014, 23:09

Kühlwasserrohre sind drin. Was für ein Krampf.. also nur Haltebügel weg und den Tank auf den Träger absacken lassen reicht ganz sicher nicht. Ich musste letztendlich das Rohr vom Tankstutzen zum Tank rausdrehen und den Tank etwa 5..10cm weiter absenken um die Rohre in der richtigen Position einsetzen zu können. Ein Schlauch direkt auf dem Tank war dann durch das Absenken abgerutscht.. aber vom Radhaus Beifahrerseite kam ich dank langer Arme mit großen Händen ran um das Ding wieder aufzustecken. Gut ausgerichtet passen die Rohre wunderbar.
Kühlmittel ist aber noch keins drin. Bin mir noch extrem unsicher bzgl dem richtigen Mittel. Das alte ist vielleicht gar nicht ganz draußen sieht grün aus und war laut einer Werkstattrechnung von einem Vorbestizer von Glysantin. Da kommt dann wohl fast nur G48 in Frage. Vielleicht wäre das beste ich schütte ein G12+ nach Norm VW TL 774 F nach. Weiss jemand ob ich das G12+ gemischt mit dem grünen oder blauen Zeugs sorgenfrei verwenden kann im JX? Oder einfach ein billiges blaues oder grünes ausm Baumarkt dazuschütten?
Kühlkreislauf spülen ist da wo er jetzt steht nicht möglich. Müsste ihn etwa 100m schieben um einen Wasseranschluss zu haben..
André: Kühler tauschen steht auf meiner Liste, bin mir auch sicher dass das viel bringen kann. Aber Kühlertausch ist momentan keine Option. Für (mindestens) diese Saison muss es der bisherige zun und der ist meines Erachtens noch ok.
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Re: AW: T3 Camper Bj.92 Auf-/Umbau (Karosserie, Campingausbau)

Beitrag von unsere_emma » 30.06.2014, 06:16

Guten morgen,
Das klingt nach keiner schönen Arbeit
Gruß

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Re: T3 Camper Bj.92 Auf-/Umbau (Karosserie, Campingausbau)

Beitrag von slowly » 30.06.2014, 06:30

Moin Joschi,
dann mal Gratulation dass Du die Dinger drin hast. Da komme ich nächstes Jahr ev. mit Fragen zu Dir da das bei mir auch noch ansteht.
Viele grüße
Michael
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Re: T3 Camper Bj.92 Auf-/Umbau (Karosserie, Campingausbau)

Beitrag von JX_JOSCHI » 30.06.2014, 12:25

Mahlzeit, nochmal was zu den Edelstahlrohren und deren korrekten Anordnung:
Ich hatte die geteilten Edelstahlrohre von TK-Carparts (Thomas Koch) für den Turbodiesel / Benziner bis Bj 87. Es gibt noch eine Version für die alten Diesel/Benziner bis 1984 (Stahl-Kühlwasserrohre statt Plastik) und eine Version für die neueren Benziner ab 87. Und Syncro ist nochmal anders.
Bei meiner Version war es so dass auf jedem einzelnen Rohr ein Etikett mit der VW-Artikelnummer und dem Zusatz VO bzw. TD draufstand. Das VO hat mich verwirrt weil ich dachte das steht für "Vorlauf". Soll aber "vorne" bedeuten. Die Rohre liegen korrekt wenn die beiden Rohre mit VO nach vorne zum Kühler gehen und die beiden Rohre mit TD zum Motor und die Etiketten der Rohre sich an den Verbindungsstellen befinden - dort wo die Rohre miteinander per Schlauchstück verbunden werden.
Dann muss nur noch Vorlauf von Rücklauf unterschieden werden. Beim Vorlauf (also das Rohr außen) ist das Rohr mit Bezeichnung VO kürzer als beim Rücklauf, entsprechend ist hinten das Rohr mit Bezeichnung TD länger als beim Rücklauf.

Ich habe dann zuerst die beiden Rohre über dem Tank verlegt (zuerst Vorlauf, dann Rücklauf), dann die Schlauch-Verbindungsstücke draufgeschoben, dann die hintern beiden Rohre (wieder zuerst Vorlauf) und auf das Schlauchstück aufgeschoben. Die Rohre im Verbindungsstück berühren sich nicht.. da habe ich etwa 2,5cm Abstand gelassen.
Dann am Kühler vorne die Gummischläuche auf die Rohre geschoben und dasselbe hinten am Motor. Zuvor natürlich überall die Federbandschellen schonmal aufgeschoben und erst nachdem alles mehrfach ausgerichtet war die Federbandschellen mit entsprechender Zange (verstellbar, von Knipex, voll gut das Teil) endgültig montiert.
Bei der Verlegung darauf achten dass nix scheuert und dass das Rücklaufrohr genug Abstand zur Schaltstange hat (unterm Tank). Ich hab noch darauf geachtet dass das Vorlaufrohr am hinteren Querträger etwas Abstand zur Bremsleitung hat.. zuviel Hitzeeinwirkung auf die Bremsleitung ist sicher auch nicht gut. Dann hat es letztendlich ganz gut gepasst. Konnte die Rohre hinten am Motorraumblech sogar wieder in die entsprechenden Halterungen einführen.

Das zweite Mal macht man das locker in der halben Zeit. Da würde ich direkt den Tankstutzen abschrauben und das Tankrohr raus und den Tank 10cm runterlassen. Dann ist der Rest recht einfach. Oder wenn genug Zeit vorhanden alles vorbereiten und gleich neuen Tank inkl. Anbauteile verbauen und inkl. neuer Befestigungsteile am Tankstutzen. Letztere hatte ich bei meiner Restauration gelöst und entrostet.. dann gingen die dieses Mal auch gut auf und nix ist zerbröselt.
Wie lange ich nun wirklich gebraucht hab weiss ich nicht genau, schätze netto etwa 6 Stunden. Hab zwischendrin noch paar andere Dinge erledigt: Frischwassersystem fertig installiert, Auspuffgummi getauscht, Keilriemen erneuert, Dieselfilter Wasser abgelassen...
Und bei mir war halt noch das Abgasrohr der D2L-Standheizung im Weg und deren Halterung lies sich schwer lösen.
Wer ne Grube/Hebebühne hat schafft das alles noch schneller.. wahrscheinlich in 2 Stunden (ohne Entlüften etc).
unsere_emma hat geschrieben:Das klingt nach keiner schönen Arbeit
Ja, aber hatte mal wieder richtig Dusel genau in diesem Zeitraum die Garage von meinem Vater nutzen zu können.. sonst wäre das bei dem Dauerregen draußen aufm Hof richtig übel gewesen.
slowly hat geschrieben:Moin Joschi,
dann mal Gratulation dass Du die Dinger drin hast. Da komme ich nächstes Jahr ev. mit Fragen zu Dir da das bei mir auch noch ansteht.
Viele grüße
Michael
Mach das Michael. Wenns bei mir mal wieder entspannter zugeht komm ich vorbei, Kaffee oder a gscheits Bier und ich helfe dir (mit den Rohren und beim Trinken). Oder wir machen echt mal ein Allgäuer Parkplatzschrauben?? :gr :mrgreen:
Muss dich sowieso mal noch ausfragen wegen deiner Vorderachse/Fahrwerk etc. Das sollte nächsten Winter dringend neu, da polterts schon ein bisschen. Vielleicht klappts ja mal mit nem Treffen im Herbst/Winter. Vor August wirds leider nix mehr :-(
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Re: T3 Camper Bj.92 Auf-/Umbau (Karosserie, Campingausbau)

Beitrag von Papajupe » 30.06.2014, 12:45

Nichts gegen Edelstahl, hab die selber mal in der Caravelle GL Verbaut.......bzw. wollte
Nur wie ich ein jetzt neues (Cps Wob) und ein gutes Gebrauchtes im Blue Star verbaut hab aus Kunststoff,
das ging wie das berühmte Kinder machen ;-) :mrgreen:

Mein Fazit:

Wenn es neue Orginalteile von VW gibt, dann nur diese. In Bezug auf die Wasserrohre.

Fein Joschi, wenn es gut Geklappt hat.
Meine Va Rohre damals von Günzel (2008) waren nicht Markiert, es war eine Bühne vorhanden und Tank raus. Konnte dafür in eine Werkstatt rein uffm Samstag.
Am Montag und Dienstag hatten meine damaligen Bekannten das Erledigt.........KFZ Meister und sein Geselle, gegen Bares weil es auch bei denen so lange gedauert hat.

gruss Stefan
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Re: T3 Camper Bj.92 Auf-/Umbau (Karosserie, Campingausbau)

Beitrag von JX_JOSCHI » 30.06.2014, 17:00

Ja das wie mit dem "Kinder machen" ist beim Edelstahlrohr schwer.. zu steif das Ding! Hab sogar extra Verhüterli drauf (Reste einer alte Plane) damit bei dem rumgestocher kein Dreck ins Rohr kommt.
Bei mir war es also wohl eher wie wenn Frauen Kinder kriegen.. nicht ganz so spaßig wie das Kinder machen.

Ansonsten, ja, Originalteile von VW ist bei den meisten Sachen sicher die beste Wahl. Oder Lemförder, ATE, Meyle, Sachs... bei Febi Bilstein bin ich mir fast schon unsicher.
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Re: T3 Camper Bj.92 Auf-/Umbau (Karosserie, Campingausbau)

Beitrag von slowly » 30.06.2014, 17:08

JX_JOSCHI hat geschrieben: Michael
Mach das Michael. Wenns bei mir mal wieder entspannter zugeht komm ich vorbei, Kaffee oder a gscheits Bier und ich helfe dir (mit den Rohren und beim Trinken). Oder wir machen echt mal ein Allgäuer Parkplatzschrauben?? :gr :mrgreen:
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Re: T3 Camper Bj.92 Auf-/Umbau (Karosserie, Campingausbau)

Beitrag von JX_JOSCHI » 02.07.2014, 00:03

Heute kam Post an.. ein Kühlsystem Test- und Auffüllgerät:

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Brauchs für meine Alltags-Fiat auch noch aber nun natürlich erstmal am Bulli. Aber zunächst hab ich noch versucht letzte Kühlmittelreste rauszubekommen: mittlerer Kühlmittelschlauch an der Wapu entfernt und Bulli geschaukelt und abwechselnd etwas mit dem Wagenheber angehoben.

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Danach hab ich das Gerät mal getestet und das Kühlsystem auf Dichtigkeit geprüft: etwa 0,7bar Unterdruck draufgegeben (im Bild ist alles drucklos).

Bild

Die 0,7bar hat er ohne Probleme ein paar Minuten gehalten. Das Dingens funktioniert wie das hier: YOUTUBE
War mir da unsicher wegen dem neuen Wasserflansch am Zylinderkopf wo ein paar Kerben im Guss waren. Aber das macht nun Hoffnung. Verbindungsstellen an den neuen Edelstahlrohren sollten also auch passen. Bereit für die neue Befüllung mit Glysantin G48 + destilliertem Wasser, wahrscheinlich am Donnerstag.

Grüße, joschi
Zuletzt geändert von JX_JOSCHI am 30.05.2016, 11:55, insgesamt 5-mal geändert.
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Re: T3 Camper Bj.92 Auf-/Umbau (Karosserie, Campingausbau)

Beitrag von JX_JOSCHI » 02.07.2014, 00:59

Als kleinen zeitlichen Lückenfüller gabs dann die Wiederaufnahme der Lärmdämmungstätigkeiten. Alubutyl an der hinteren Seitenwand Fahrerseite hat noch gefehlt.

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Und Motorraumschräge auch versorgt. Da kommt irgendwann später mal noch ne dünne Dämmmatte die ich noch rumliegen hab + Verkleidung drauf.

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slowly hat geschrieben:Die Rohre kommen aber frühestens im Winter dran, jetzt mag ich nix mehr. Ich bin eigentlich fertig mit allem für dieses Jahr, aber jetzt ist der Anlasser kaputt. Es wird eng..
Blöd. Mir gehts ähnlich. Eigentlich wollte ich vor dem Urlaub noch ein paar Extras einbauen (Unterbodenkeller reinschweißen, indirekte Beleuchtung, ...) aber Technik hat eindeutig Vorrang! Und mein Ersatzanlasser liegt auch schon bereit zum Einbau weil ich noch ungeklärte Geräusche beim Starten hab.. hofftl Anlasser und nicht Turbo. Der hat ja nun ne neue Ölvorlaufleitung bekommen. Und die Unsicherheit mit der wandernden Hülse in den Wasserohren ist auch Vergangenheit. Sonst wäre ich jede Steigung mit Dauerblick in den Rückspiegel und nem Kackbollen am Ausgang gefahren... Ich kenn mich, da bin ich dann nicht mehr gaaanz so tiefenentspannt wie sonst beim Bulli fahren ;-)
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Nachtrag: Ich denke ich werde den Kühler doch noch durchspülen. Temporär Kühlsystem mit dem alten Kühlmittel füllen, die 100..200m bis zum Wasseranschluss fahren und dort dann rückwärts durchspüle mit normalem Wasser bevor ich wieder das gesamte System mit neuem Kühlmittel versorge. Dank Federbandschellenzange und dem Unterdruck-Gerät sollte das alles recht fix machbar sein.
Zuletzt geändert von JX_JOSCHI am 30.05.2016, 11:53, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: T3 Camper Bj.92 Auf-/Umbau (Karosserie, Campingausbau)

Beitrag von JX_JOSCHI » 04.07.2014, 00:11

Heute gabs dann das neue Kühlmittel. Ausgangszustand war ja dass der Bulli ohne Kühlmittel aber mit neuen Edelstahlrohren in der Garage stand. Ich hab nun kurz das alte Kühlmittel wieder eingefüllt und bin 200m gefahren zur Wasserstelle. Dort dann alles abgelassen was drin war. Hilfreich war dabei das Kühlsystem-Unterdruckgerät, v.a. beim kleinen Kühlkreislauf. So konnte ich Unterdruck im Ausgleichsbehälter aufbauen und durch lösen des Schlauchs an der Stirnseite des Zylinderkopfs das alte Wasser aus dem ZK in den Ausgleichsbehälter pumpen und dann am Wapu-Anschluss wiederum nach unten ablassen. Irgendwann war dann alles draußen. Die Federbandschellen an den Kühlwasserrohren vorne am Kühler hab ich auch nochmal gelöst und dann den Kühler durchgespült - rückwärts und vorwärts. Kam nur klares Wasser raus, kein Rost, kein Dreck :dance Ebenso alle zugänglichen Wasserschläuche durchgespült + Ausgleichsbehälter + Vorratsbehälter. Nasse Sache...

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Dann alle Schellen wieder ran, Unterdruck aufgebaut und Kühlmittel reingepumpt. Etwas Restluft lässt sich nicht vermeiden und deshalb hab ich anschließend wie gewöhnlich noch entlüftet.
Motor starten, Drehzahl 2000 u/min (per Kabelbinder an der ESP), Ausgleichsbehälter im Auge behalten und nach Bedarf nachkippen. Warten bis der Kühler vorne warm wird und aus der Entlüftungsöffnung am Kühler Kühlwasser ohne Luft austritt und dann Entlüftungsschraube zudrehen, Deckel auf Ausgleichsbehälter. Nachfüllbehälter auffüllen und Kabelbinder durchzwicken, fertig.
16L Kühlmittel (Mischung 1:1 G48, destilliertes Wasser) gingen rein, d.h. ich hab zuvor tatsächlich alles vom alten Kühlmittel rausbekommen.
Alles hält dicht nach kleiner Probefahrt in der schönen Abenddämmerung.. Vorfreude auf Urlaub wächst, aber bis dahin gibt es noch viel zu tun
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Re: T3 Camper Bj.92 Auf-/Umbau (Karosserie, Campingausbau)

Beitrag von lukas » 08.07.2014, 20:18

Hey,

ich will deine Lösung mit den eingeklebten Muttern für die Radhausschalen eiskalt nachbauen=)
Ich nehme mal an deine halten noch?;) Wie groß ist bei dir ca. die Klebefläche?

Grüße
Lukas
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Re: T3 Camper Bj.92 Auf-/Umbau (Karosserie, Campingausbau)

Beitrag von JX_JOSCHI » 08.07.2014, 21:37

Nur Leute mit coolen 16er Syncros dürfen das nachbauen, Glück gehabt Lukas ;-)
Zwecks Haltbarkeit: die hab ich erst letztens unfreiwillig getestet! Eine Halterung habe ich beansprucht als ich den Wagenheber mit aufgelegtem Holz am vorderen Querträger falsch angesetzt hatte.. da war dann mal ordentlich Druck auf dem unteren Rand der Radhausschale. Die hat es kurz leicht verbogen und die Halterung drüber musste das abfangen.. tat sie ohne Probleme. Klebefläche ist ca. 10mmx30mm pro Lasche:

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Als Alternative wären auch Maschinenstellfüße o.ä. denkbar oder die mal oben erwähnte Variante mit den Einpressmuttern/Nietmuttern statt einschweißen. Mir war wichtig keine neuen Rostherde zu züchten (kleben) und die Radhausschalen auf Abstand zu halten (wegen Hinterlüftung und kein scheuern auf der Karosse). Deswegen habe ich die Halterungen (recht spontan) so wie abgebildet im Schraubstock abgekantet. 30mm Blechstreifen, Einschweißmuttern und passende Flachkopfschrauben waren vorhanden.. deswegen wurde es diese Lösung für die Befestigung.
Zuletzt geändert von JX_JOSCHI am 07.01.2015, 23:57, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: T3 Camper Bj.92 Auf-/Umbau (Karosserie, Campingausbau)

Beitrag von lukas » 08.07.2014, 21:44

Ouh das Bild mit der bemaßten Skizze war ja schon mal drin, wie dumm von mir.

Danke für's nochmal posten =)

Grüße
Lukas
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Re: T3 Camper Bj.92 Auf-/Umbau (Karosserie, Campingausbau)

Beitrag von lukas » 09.07.2014, 10:43

Nach den Maßen auf der Zeichnung würde ich schätzen dass die Mutter M8 ist, richtig?

Ist das nicht ein bisschen übertrieben?;)

Grüße
Lukas
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Re: T3 Camper Bj.92 Auf-/Umbau (Karosserie, Campingausbau)

Beitrag von JX_JOSCHI » 09.07.2014, 12:11

Ja, sollte M8 sein. Klar geht da weniger aber ich hatte alles passend in der Größe da und somit keinen Grund extra was anderes zu kaufen ;-)
Zuletzt geändert von JX_JOSCHI am 07.01.2015, 23:58, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: T3 Camper Bj.92 Auf-/Umbau (Karosserie, Campingausbau)

Beitrag von JX_JOSCHI » 11.07.2014, 00:30

Ich reiche mal noch ein paar Bilder nach der letzten Tage. Ich habe vor der ganzen Action mit dem Kühlsystem einen guten Teil der Inneneinrichtung wieder raus (hinterer Seitenschrank, Schrank zwischen Küchenzeile und hinterem Schrank, Klappsitzbank) - das geht inzwischen recht fix. Grund für den Ausbau: ich war noch nicht fertig mit Lärmdämmung und Fugenkonservierung (innen). Das wollte ich unbedingt noch machen. Hier der hintere Bereich Fahrerseite:

Bild

Bild

Fugen habe ich etwas aufgekratzt (vom Lack befreit), sauber gemacht und dann Mike Sanders draufgeschmiert. Abschließend mit Heissluftfön das Mike Sanders erhitzt damit es schön in die Fugen fließen kann.

Während der Zeit, in der die Inneneinrichtung verbaut war, wurde nur einmal drin geschlafen (2 Leute, ca. 4 Stunden). Und zweimal habe ich abends im Bus gearbeitet, wobei die Scheiben vorne gut beschlagen waren (draußen war es regenerisch/feucht). Das reichte wohl aus für Kondenswasseransammlungen bei den C-Säulen!

Bild
(im Bild ist das Wasser nicht mehr vorhanden).

Dort ist zwar bereits alles gut mit Mike Sanders versorgt gewesen aber es macht mir auch klar dass dort ein Ablauf hingehört. Heute habe ich schonmal jeweils ein Loch reingebohrt damit das Wasser abfließen kann:

Bild
(Bild leider mit Blitz, konnte auf die schnelle nicht umstellen. Man sieht aber den Wasserfall)

Dann noch etwas aufgebohrt, mit Heissluftfön erwärmt bis das Konservierungsfett an der Bohrung war und dann mit nem Stopfen (gelb eingekreist) erstmal verschlossen:

Bild

Den werde ich ab und zu entfernen um das Wasser abzulassen. Schön wäre hier ein Stopfen mit Ventil oder so.. Wasser kann raus aber nicht rein.

Aktuell bin ich noch mit dem Kühlschrankeinbau beschäftigt. Der RM185R war bisher mehr schlecht als recht eingebaut, ich versuche das nun etwas besser zu machen. Ich denke dass eines Tages eine Kompressorkühlbox einziehen wird. Aber wahrscheinlich erst wenn die komplette Inneneinrichtung überarbeitet/erneuert wird - momentan würde so ne Box eher im Weg stehen.

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Re: T3 Camper Bj.92 Auf-/Umbau (Karosserie, Campingausbau)

Beitrag von unsere_emma » 26.10.2014, 12:00

HI

so nach rund nem halben Jahr wollte ich mal Fragen ob das Klebeband eine gute Idee war?

Gruß André

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Re: AW: T3 Camper Bj.92 Auf-/Umbau (Karosserie, Campingausbau)

Beitrag von JX_JOSCHI » 26.10.2014, 19:46

Hi André, musst dich noch etwas gedulden.. wenn er eingewintert ist gibts genauere Infos und vlt auch Bilder dazu. Aber vor etwa 3 Wochen hab ich ein paar Stellen angeschaut da war alles prima. Das Tape ist meiner Meinung nach bei Fugen am Unterboden nur im Steinschlag/Dreckbereich sinnvoll. Im "schalengeschützen" Radhaus hab ich es z.b. weggelassen. Das Mike Sanders Fett bleibt dort wunderbar wo es sein soll und wird ja nicht abgewaschen.
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Re: T3 2WD Camper Bj.92 Auf-/Umbau (Karosserie, Campingausbau)

Beitrag von JX_JOSCHI » 20.03.2015, 13:57

So, ich hab nebenzu mal wieder ein bisschen tippen und Fotos sortieren können und somit gibt es mal wieder ein Update!

RÜCKBLICK
Für alle Interessierten hier im Forum und auch für meine Mitleser außerhalb des Forums ein kleiner Rückblick:
Am 28.05.2014 war es soweit.. er wurde nach 1,5 Jahren wieder gestartet:

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Mini-Rußwölkchen! Hat anfangs nur noch kurz unruhig gelaufen weil ne Leitung an der ESP locker war. Danach lief er als wäre nichts gewesen. Die von nun an fahrende Baustelle (namentlich Nils) durfte also raus aus der schwäbischen Garage und wurde frisch getüvt. Anschließend gabs die Fahrt zur zweiten (fast abgeschlossenen) Baustelle, dem neuen bayrischen Wohnort:

Bild

Es folgten im Juni/Juli einige notwendige Arbeiten für den Sommerurlaub (Kühlwasserrohre + Kühlmittel neu). Außerdem noch neues Hosenrohr + Endtopf und kleinere Dämm- und Konservierungsarbeiten im Innenraum.
Fahrzeugtechnisch war er fit für den Urlaub aber letztendlich sollte er auch campingtechnisch bequem zu nutzen sein für die 4 Wochen Norwegen/Schweden im August. Der Absorberkühlschrank in der Westfalia-Küchenzeile war nicht ganz optimal und von einem der Vorbesitzer auch nicht nach Vorschrift eingebaut.. hier musste ich also ran wobei das alles nicht so wirklich was gebracht hat.. auf Gas ist er nachwievor nicht gut trotz gereinigter Düse, geputztem Kamin und gutem Flammbild im augebauten Zustand. Auf 12V macht er mir dank dicker Leitungen direkt von der Lichtmaschine fast Eiswürfel während der Fahrt.
Der Absorber fliegt eines Tages sowieso raus, werde definitiv Richtung Kompressorkühlbox gehen. Eine 35L Waeco steht seit kurzem schon da. Plan ist diese als Schubladenkühlschrank mit zusätzlicher Isolierung in den Ausschnitt des Westfalia-Kühlschranks zu bauen.
Warum Kompressorbox? Länger als 2..3 Tage stehen wir normalerweise nicht und spätestens dann wird die LIMA nachladen können. Notfalls wird per Solar oder größerer Zweitbatterie aufgestockt.
Der Einbau der Waeco-Box wird Bastelei und vermutlich erstmal nicht optisch schön aussehen.. falls sich alles bewährt gibts die optische Kosmetik. Dann fliegt auch eines Tages die Westy-Küchenzeile raus und weicht einer rausnehmbaren Küche. Die Gasanlage könnte dann komplett weichen da mit Diesel geheizt wird und das Kochen künftig entweder mit Spirituskocher oder (wahrscheinlicher) mit Gaskartuschen erfolgt. Zumindest ein Gaskartuschenkocher ist wegen Wandertouren eigtl sowieso immer dabei. Kühli und Küche sind aber erstmal nur Kopfkino und bemalte Notizzettel ;-).

Was geschah noch?
Neben einem Moskitonetz in der Schiebetür (mit kleinen Neodymmagneten befestigt) gab es noch auf die schnelle ein dimmbares Innenraumlicht (zwar Prototypstatus aber hat sich gelohnt) und gaaanz wichtig: neue Matratzen unten für die Liegefläche/Klappsitzbank. Ich will im künftigen Ausbau eine geänderte Konstruktion der Klappsitzbank: Motorraumerhöhung für Stauraum (wie Reimo o.ä.) und ne längere Liegefläche! Damit ich dafür nicht wieder neue Matratzen machen muss habe ich (kurz vor Urlaubsabfahrt) die Sitzfläche der jetzigen Klappsitzbank etwas verlängert:

Bild

Holzleiste von unten und oben mit Metallplatten verschraubt.. hält sogar wenn man auf der Kante sitzt! Als temporärer Bezug wurde schnell eine alte IKEA-Gardine genommen. 0 EUR Umbaukosten und gemacht war es in 30min. Es liegt sich nun traumhaft im Bulli. Matratzenparameter sind: Kaltschaum fest (HR40 SH4,0) bei 9cm Stärke. Wir schlafen gerne auf harter Unterlage und dafür sind die Matratzen super.

Und dann war Schluss mit Arbeiten.. die Fähre in Trelleborg rief und es ging los: 5000km standen an. Start Süddeutschland, Rostock, Trelleborg, Kristianopel, Stockholm Arlanda, dann Flug nach Kiruna zum Fjällräven Classic (Trekking nördlich vom Polarkreis) und zurück, Stockholm, Grums/Karlstad, weiter nach Norwegen, Rjukan (Gaustatoppen), weiter südlich der Hardangervidda nach Roldal, RV520 nach Sauda (wunderschön!!!), weiter die RV13 bis zum Preikestolen, Gegenseite des Lysefjord erkundet, Monafossen, Kjerag mit Zelt, querfeldein wieder Richtung Drammen/Oslo und dann Südwestküste Schweden runter (Strömstad, Kosterinseln, Marstrand, Göteborg), Trelleborg, Rostock, heim.
Mehr dazu und viele Bilder gibt es in diesem Bericht (KLICK) der noch nicht ganz fertig ist.

Schon bei der Rückfahrt Richtung Trelleborg meldete sich ab und zu die Kontrolleuchte für die Handbremse. Kupplungsnehmerzylinder undicht - wir kamen aber noch ohne Probleme heim.
Ansonsten gab es im Herbst noch ne kleine Tour in die Sextner Dolomiten (Tre Cime di Lavaredo) und eine kleine Abschlusstour nach Hagnau am Bodensee zum Weintrinken und Baden.
Belohnung Saison 2014: etwa 10000km in 5 Monaten ohne unterwegs ne Panne gehabt zu haben, danke Nils :kuss

Ende Oktober kam ein zweiter Bulli hinzu: ein Ex-Bundesheer 4WD Syncro mit Hochdach (KLICK). Es folgten ungläubige Blicke anderer Erdbewohner und auch ich stand etwas ratlos vor meiner Bullischlange.. wohin mit euch beiden?
Ein Bulli mit Klappdach, ein Bulli mit Hochdach und eine Doppelgarage mit maximal 2m Einfahrtshöhe. Und in der Garage soll auch noch gearbeitet werden. Ok, ich hab vor dem Syncrokauf natürlich schon gemessen und wusste dass es gehen wird - irgendwie. Syncro wird auch erstmal eingemottet.. also Werkshochdach runter und dann ging das Einlagern dank Rangierhilfen (KLICK) insgesamt recht problemlos.
Der Syncro stand dann also schonmal bis auf den letzten Millimeter ins Eck gedrängt.

Und knapp einen Monat später folgte der weiße Bulli. Zuvor hab ich noch das Aufstelldach runtergenommen. Und schonmal ein bisschen Bestandsaufnahme gemacht als ich die "Niederdruckräder" zum Reinfahren montiert habe.
Hier nun die Bilder wie es in den Radhäusern aussah nach der Demontage der Radhausschalen. Viele finden das jetzt vielleicht nicht so spannend aber ich hab einige Anfragen erhalten wie es hinter den Schalen aussieht. Deswegen gibts die Bilder jetzt in klein. Klickt einfach aufs Bild wenn ihr sie in groß sehen wollt.

Fahrerseite vorne:

Bild Bild Bild Bild Bild

Beifahrerseite vorne:

Bild Bild


Fahrerseite hinten:

Bild Bild Bild Bild Bild Bild

Beifahrerseite hinten:

Bild Bild Bild Bild Bild Bild Bild

Das also der Zustand nach etwa 10000km, auch mit ein paar matschigen und steinigen Wegen. Wobei ein Regenschauer am Schluss wohl einiges runtergewaschen hat :sun
Man sieht dass die Bereiche hinter den Schalen teilweise 0,0 Dreck haben. Für den Rest wäre ein Spritzschutz (Heck + B-Säule) natürlich toll und kam schon während der Restauration auf die Wunschliste aber ist erstmal nicht ganz so wichtig. Schäden direkt am Blech erkenne ich ohne Unterbodenschutz und dank dem weißen Lack nun recht schnell und kann entsprechend nachbessern.
Das Zukleben der mit Mike Sanders eingeschmierten Fugen hat sich aus meiner Sicht für den hinteren Bereich (X-Bleche + Heckblech) als gut erwiesen und würde ich an Stellen die großer Hitze ausgesetzt sind (Motorraum, Heckbereich um den Endtopf) derzeit wieder so machen. Das Konservierungsfett bleibt dann dort wo es sein soll und kann nicht abfließen. Das Klebeband von 3M zeigt bis jetzt keine Auflösungserscheinungen - aber es ist ja auch noch nicht viel Zeit vergangen.
Hinter den Radhausschalen bzw alle Fugen, die nicht im direkten Spritzbereich liegen, müssen meiner Meinung nach nicht zugeklebt werden wenn man nicht gerade viel durch aufgewirbelten Sand oder Staub fährt.
Meine Strategie ist alle 2..3 Jahre nach der Saison den Unterboden (v.a. die Radkästen) weitestgehend sauber zu machen und notfalls die Blechüberlappungen/Fugen nachfetten.

Aktuell gibts noch die winterliche Bullikur. Begonnen wurde Anfang Januar mit den ersten Arbeiten.
Wie gesagt ging es Ende letzten Jahres ohne Aufstelldach in die Garage damit ich ihn gut hochbocken kann. Denn zumindest eins war schon vor Einfahrt in die Garage klar: Getriebe und Tank müssen raus.
Genauere Infos und Bilder folgen noch. Vorab soviel:
Neben neuem Getriebe (ABB 4-Gang ersetzt ASS 5-Gang) und neuem Tank wird natürlich auch die Schaltung überholt und alle Anbauteile gereinigt, entrostet und neu lackiert: Kupplungsglocke (Alufraß), Tankhaltebänder, Halter Kupplungsnehmerzylinder, Getriebehalter, Getriebebock, Kugelschalen am Schaltgestänge, ...
Das Gestänge des Aufstelldachs wurde etwas saniert und neu gelackt. Da Getriebe draußen wird/wurde neu gemacht: Simmerring KW, Simmerring Getriebeeingangswelle, Pilotlager, Ausrücklager und Kupplung. Dann noch neue Wasserpumpe und ne 90A-LIMA.
Ohne Tank und Getriebe kommt man wunderbar an Unterbodenbereiche welche sonst nicht gut erreichbar sind. Hier wurde kräftig entrostet und aktuell bin ich am Lackaufbau und dann können nach und nach Kühlwasserrohre, Tank und Getriebe wieder rein. Da ich leider an einem der wenigen Bulliarbeitstage krank wurde wirds nun nix mit pünktlichem Saisonbeginn zum 1.4. Aber halb so wild, ich bin dran:

Bild

Soviel fürs Erste. Mehr demnächst in Bild und Schrift.
Zuletzt geändert von JX_JOSCHI am 24.03.2015, 15:47, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: T3 2WD Camper Bj.92 Auf-/Umbau (Karosserie, Campingausbau)

Beitrag von unsere_emma » 20.03.2015, 16:02

Hi
Na da hast jetzt aber was geschrieben oder nachgeholt. Die Bilder von den Radkästen sind sehr klein geworden.

Extra ein Fotoshooting Nummernschild

Viel Spaß noch, ich werde morgen ein Tempomat nachrüsten und dann noch den Rost im Fußraum Richtung hinten wo es dann senkrecht hoch zum Sitz geht behandeln sieht nicht so schön aus.

Gruß André

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Re: T3 2WD Camper Bj.92 Auf-/Umbau (Karosserie, Campingausbau)

Beitrag von JX_JOSCHI » 20.03.2015, 18:12

Hey André, ich glaub das mit den Bildern liegt an tapatalk? Aufm PC öffnen sich die Bilder in groß wenn man draufklickt. Dir auch viel Spaß, viel Erfolg und ein schönes Wochenende!
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Re: T3 2WD Camper Bj.92 Auf-/Umbau (Karosserie, Campingausbau)

Beitrag von JX_JOSCHI » 23.03.2015, 12:14

So weiter gehts mit dem

Getriebe

Ab Werk verbaut war ein 5-Gang ASS. Das konstant bleibende leichte Heulen im vierten Gang des ASS will einfach nicht weg. Nach allem was man vor Ausbau so prüfen kann hat sich irgendwann der Verdacht auf ein verschlissenes Doppelkegelrollenlager ziemlich aufgedrängt. Auf was ich keinen Bock hab: an einem der wenigen Urlaubstage mit defektem Getriebe stehenbleiben. Also raus damit. Was mich am ASS auch schon immer etwas störte: der erste Gang ist verdammt kurz und der Sprung in den zweiten Gang mitunter zu stark. Ich hab mich zwar schnell an die etwas ungewöhnliche 5-Gang-Schaltung gewöhnt - im Vergleich zu meinem damaligen T3 mit 4-Gang am KY aber irgendwie nicht das was man sich wünscht. Und meine Freundin erst recht nicht.

Weihnachten 2014. Gedankenspiele. Das geringfügig länger übersetze 4-Gang Getriebe (ABB, DT u.ä.) schwirrte schon immer im Hinterkopf. Zusammen mit etwas mehr Motorpower (Ladeluftkühler an JX) und nem etwas längeren vierten Gang könnte das mal die gewünschte Kombination werden. Der JX könnte als Basis bleiben und wenn der hops geht könnte ich den JX vom Syncro (58.000km) einbauen. Und den Syncro dann vielleich mal auf AAZ... ...und mitten in diesen weihnachtlichen Gedankenspielen gabs tatsächlich ein Gschenk für den Bulli: er bekommt ein neues 4-Gang ABB. Mal schauen wie das sich fährt.

Gedankenspiele im warmen machen Spass - Arbeiten am Bulli bei -10° vielleicht weniger. Gute Thermokleidung unterm Overall ist ein Segen.

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Schluck Kaffee und raus mit dem Getriebe:

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Wie schon vor Ausbau vermutet: an der Kurbelwelle siffts.

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KW-Simmerring. Aber auch die Kupplung kommt neu.

Das alte Getriebe und dessen Dieselglocke. Letztere wird aufbereitet bevor sie ans ABB kommt: vom Alufraß befreit und schwarz lackiert. Und natürlich neuer Simmerring für die Eingangswelle.

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Das neue ABB wartet schon:

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Dieses hat vermutlich noch nie nen Bulli gesehen da es bis zu meinem Kauf als Ersatzgetriebe in einem Regal lag. Man merkt beim Drehen von Hand deutlich die Schwergängigkeit welche mir zunächst etwas komisch vorkam. Nachdem ich viel in den Leitfäden gelesen habe würde ich das aber mit der Lagervorspannung bei Neuteilen begründen.
Schaltungstechnisch werde ich das ABB an der 5-Gang-Kulisse fahren und dort alle Verschleißteile überholen (Lagerschalen und das übliche Plastikzeugs und die Gleitsteine).

Vor nicht allzu langer Zeit kamen dann einige Neuteile an. Hier die Teile für Getriebe & Co:

Bild

Dichtung zwischen Dichtflansch und Motorblock, Simmerring Kurbelwelle, Pilotlager, Schwungradschrauben, Kupplung, Ausrücklager, Sicherungsringe für Tausch Getriebe-Eingangswelle, Simmerring Getriebeeingangswelle, Antriebswellenschrauben, Papierdichtungen Getriebedeckel/Lagerschild und Papierdichtungen Kupplungsglocke.
Einiges davon wurde bereits verbaut:

Bild

Bild


Nachtrag Januar 2016: noch ein paar Bilder zu Getriebe & Co:

Die Kupplungsglocke wurde vor dem Einbau noch etwas aufbereitet. Der Alufraß hatte gut zugeschlagen. Die Glocke ist nun lackiert:

Bild Bild Bild Bild Bild
(klicken zum Vergrößern)

Bevor die Glocke an das neue ABB kommt wird noch der Wellendichtring erneuert. In meinem Fall passte ne 30er Nuss von KS-Tools wunderbar als Montagehilfe. Auf die Nuss ne Verlängerung und mit dem Holzhammer stückweise reingeklopft:

Bild

Und die Lagerbuchse der Ausrückwelle kam ebenfalls neu da die alte nicht mehr gut aussah. Hier war ne 11er Nuss zum eintreiben gut geeignet:

Bild

Dann noch die WBX-Eingangswelle gegen die vorhandene Dieselversion getauscht und somit war das ABB-Getriebe mit Dieselglocke vorbereitet für den Einbau.
Bevor das Getriebe wieder reinkommt wurden auch noch die angrenzenden Anbauteile (vorderer Getriebehalter, Kupplungshebel, Wählhebel) lackiert:

Bild Bild Bild Bild

Getriebe raus war relativ einfach. Einbauen ist etwas schwieriger und die Gefahr das neue Pilotlager gleich mal zu beschädigen ist groß. Ich habe mir aus Holz nen Getriebehalter gebastelt welchen man in den Wagenheber einhängen kann:

Bild

So ging das letztlich problemlos und schonend fürs neue Pilotlager.

Demnächst mehr zu Aufstelldachgestänge, Überholung der Schaltung und Tausch des Tanks..
Zuletzt geändert von JX_JOSCHI am 20.01.2016, 16:47, insgesamt 6-mal geändert.
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Re: T3 2WD Camper Bj.92 Auf-/Umbau (Karosserie, Campingausbau)

Beitrag von JX_JOSCHI » 23.03.2015, 23:19

Kleinere Reparatur am Gestänge des Aufstelldachs:
BennoR gab mir mal den Tipp die Enden des Querrohres zu prüfen. Es geht um folgende Stelle:

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Nach dem Auseinandernehmen..

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.. sieht man warum das Dach etwas schwergängig war. Das Querrohr war fast durchgeschliffen:

Bild

Ich hab ein Stück Vollmaterial aus ner alten Schraube rausgeflext und in die Rohrenden gesteckt..

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Nach dem Verschweißen und grob verschleifen sah das dann wieder besser aus:

Bild

Die Enden wurden noch schön in Form gefeilt und das komplette Gestänge bekommt nun auch noch Lack. An den "Scherstellen" ein bisschen zähes Fett dann sollte man es mit dem kleinen Finger hochstemmen können 8-)
An dieser Stelle ein großes Danke an Benno für den Tipp!
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Re: T3 2WD Camper Bj.92 Auf-/Umbau (Karosserie, Campingausbau)

Beitrag von unsere_emma » 25.03.2015, 16:45

Hi
Wegen deinen Radhausschalen, ich habe mir überlegt du könntest ja so eine schwarze Gummimatte hinten verlängern. Somit müsstest du keine Spritzlappen an die Karosserie Schrauben. Einfach an das Kunststoff fest nieten.

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Re: T3 2WD Camper Bj.92 Auf-/Umbau (Karosserie, Campingausbau)

Beitrag von JX_JOSCHI » 25.03.2015, 17:16

Hi André, ja genau mein Plan geht ungefährt in die Richtung - zumindest für vorne. Hab für vorne Gummi-Spritzlappen daliegen welche ich an meinen jetzigen Befestigungspunkten anbringen könnte ohne an der Karosserie was zu machen. Muss ich aber nochmal genauer anschauen irgendwann. Optisch sieht das dann ungefähr aus wie mit den Südafrika-Spritzlappen.
Hinten werde ich vermutlich mal den "Stauraum" neben der Endspitze nutzen für eine Alukiste (Werkzeug etc), also ungefähr hier:

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Da kommt dann unten ne halbwegs stabile Gummimatte mit dran (hab ich auch schon hier liegen).
Alles aber Kategorie "nice to have".. hats nicht eilig ;-)
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Re: T3 2WD Camper Bj.92 Auf-/Umbau (Karosserie, Campingausbau)

Beitrag von Fränkie » 29.03.2015, 10:29

Bin grad über das Bild gestolpert, wofür ist denn die Haltelasche die da nach unter hängten meinem Bulli gibt's die nicht...... :kp

Danke schon, mal.

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Re: AW: T3 2WD Camper Bj.92 Auf-/Umbau (Karosserie, Campingausba

Beitrag von JX_JOSCHI » 29.03.2015, 13:51

Hi die sind selbstangefertigt für die Befestigung der Radhausschalen. Siehe hier weiter oben im Thread: KLICK Grüße!
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Re: T3 2WD Camper Bj.92 Auf-/Umbau (Karosserie, Campingausbau)

Beitrag von JX_JOSCHI » 14.04.2015, 12:30

So da ich die letzten 2 Wochen wenig Zeit direkt am Bulli verbringen konnte und einige Teile für die Kühlwassertemperaturmessgeschichte noch fehlten hab ich mich nebenzu mit ein paar anderen Dingen beschäftigt, u.a. Schalthebel.
Ich bau zwar getriebetechnisch von 5-Gang auf 4-Gang um - behalte aber die Schaltkulisse des 5-Gang bei. Zuletzt klebte die Schaltung etwas. Neue Plastikteile (das kleine Reparaturset) und die Gleitsteine (Schalthebelführungen) lagen sowieso schon auf Lager.. also ran an das Ding.

Zerlegen:

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Alles voll mit zähem Schmodder und Dreck. Faltenbalg war defekt und die Verschlusskappe fehlte. Aber es fehlte noch mehr..

Schauen wir uns mal folgendes Bild genauer an, v.a. die rot markierten Teile/Bereiche:

Bild
Quelle: http://www.partscats.info/volkswagen/de ... 069100.png" onclick="window.open(this.href);return false;

Nachdem ich den Sicherungsring (Nr. 24) am unteren Querloch wo der Rastbolzen sitzt entfernt habe konnte ich den Rastbolzen nach außen bewegen und feststellen dass sich auch der Dämpfungsring (Nr. 23) verabschiedet hatte. Dieser sitzt normalerweise in der Vertiefung des Rastbolzens.

Im folgenden Bild sieht man rechts die Vertiefung:

Bild

Im Schalthebel ist vertikal angeordnet in einer Bohrung eine Feder (Nr. 30) und eine Kugel (Nr. 34).
Hier die Position des Rastbolzens wenn die Kugel in die Vertiefung drückt:

Bild

Die Feder drückt die Kugel in die Vertiefung des Rastbolzen wenn man den Schalthebel aus der Gasse 1.Gang/R-Gang heraus bewegt. Bewegt man den Schalthebel nach links in die Gasse 1. Gang/R-Gang so muss dabei die Kugel aus der Vertiefung gezogen werden. Fehlt nun der Dämpfungsring geht das ganze etwas schwerer.
Obacht geben falls man den Rastbolzen komplett rauszieht.. die kleine Kugel zischt dann unten durch die kleine Bohrung und sucht sich ne schöne dreckige Ecke in der Werkstatt :evil:

Zur Montage des Dämpfungsrings:

Bild

Er geht etwas schwer auf den Rastbolzen... ich hatte gestern nur eher ungeeignete Zangen und Schraubenzieher zur Hand aber damit ging das dann auch.

Bild

Danach Sicherungsring wieder einsetzen, alles gut fetten und die Verschlusskappe drauf.

Bild

Andere Seite: Druckfeder wieder richtig herum aufschieben und mit Sicherungsscheibe (Nr. 32) sichern. Alles fetten und neuen Faltenbalg (Nr. 35) anbringen.

Bild

Bild

Bild

Bild

Ich hab dann mit dem Schalthebel etwas auf dem Boden rumgehackt um die Schaltbewegung zu simulieren.. flutschte alles wieder wunderbar.

Soviel zum unteren Teil des Schalthebels. Etwas weiter oben ist ja die Lagerung mit den Kugelschalen. Hier habe ich die Plastikteile getauscht und gut gefettet alles in das Gummilager gedrückt und abschließend in den Schaltbock gedrückt.

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Bild

Schalthebelführung im Gehäuse kommt auch neu:

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Letzte Woche hab ich an der hinteren Schaltstange die Buchse und die Faltenbälge erneuert und ebenfalls gut gefettet. Die Flanschhälften hatte ich zuvor schon gesäubert, etwas entrostet und lackiert:

Bild

Bild

Bild

Der Rest der Montage erfolgt dann am Bulli.
Als Fett kommt bei mir überall am Schalthebel und Schaltgestänge das Peerless LLG zum Einsatz (Hochtemperaturfett).

Bild

Macht bis jetzt nen guten Eindruck.. mal schaun wie es sich in der Praxis und auf Dauer bewährt.

Update 01.09.2015: Nach etwa 10.000km und davon ein Großteil bei hohen Temperaturen kann ich berichten dass das Fett seine Arbeit gut macht.
Zuletzt geändert von JX_JOSCHI am 01.09.2015, 19:00, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: T3 2WD Camper Auf-/Umbau (Karosse,Technik,Campingausbau)

Beitrag von JX_JOSCHI » 29.04.2015, 12:24

Hallo, weiter gehts. Gut möglich dass morgen Abend mit einem Monat Verspätung die Saison beginnt :sun .
Ich mach hier aber mal chronologisch weiter mit den Arbeiten während der Saisonpause.

Tank

Der alte Originaltank war leicht inkontinent, blühte seitlich an den Falzen und hat oben auch schon gut Rost angesetzt.

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Als Ersatz gibts nen neuen von ATP mit drei zusätzlichen Lackschichten. Dichtungen kommen nur teilweise neu. Die meisten sahen nach Reinigung aus wie neu und fühlten sich an als würden sie nochmal 24 Jahre halten.
Die obere Druckausgleichsleitung 251201147B (oben quer auf dem Tank) gibts bei der Busschmiede für nen 10er ohne die Y-Plastikstöpsel. Die sind bei mir noch gut und brauch ich nicht neu.

Bild

Den ATP-Tank habe ich erstmal ordentlich angeschliffen.. bei mir ging an manchen Stellen die Grundierung beim von Hand schleifen beim ersten Ansetzen direkt weg! Unbehandelt einbauen würde ich nicht empfehlen.

Bild

Der Tank wird mit 3 Lackschichten geschützt. Da ich aktuell BK 3in1 in weiß und rot im Regal stehen habe war die Farbfolge: Schicht 1: rot; Schicht 2:weiß; Schicht 3:rot

Bild

Die Spalten der oberen Entlüftungsleitungen habe ich mit Farbe zulaufen lassen hab damit sich kein Dreck sammeln kann:

Bild

Die Falze an den Seiten wollte ich eigtl mit Mike Sanders konservieren. Das war aber in dem Moment nicht da und so habe ich folgendermaßen versiegelt:
Eine Spritze + dünne Nadel aus der Apotheke besorgt und mit Oxyblock befüllt. Dann in die Falze gespritzt bzw. einziehen lassen bis nichts mehr rein ging. Abschließend überschüssiges Oxyblock abgewischt und 1 Woche trocknen lassen. Dann zuletzt die Falze mit BK 3in1 mehrfach bestrichen so das alles verschlossen war.

Bild

Obacht mit dem Handbremsseil! Das kann am Tank reiben.. also in dem Bereich der Wölbung beim Tankgeber. Hier klebte ich eine Neopren (CR-Kautschuk) Matte auf. Die Matte verwendete ich auch für die Tankauflagen-Pads an den Seiten.

Bild

Hier sieht man im eingebauten Zustand wie das Handbremsseil am Tank verläuft:

Bild

Die Tankhaltebänder wurden auch entrostet und lackiert.

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Die Gummistöpsel sind inzwischen komplett entfallen. Ich habe die alten wieder verwenden können.. allerdings habe ich einen beim Ausbau wohl verloren :-( Als Provisorium gibts erstmal das eben erwähnte Neopren.

Bild

Tank einbaufertig mit Dichtungen und Entlüftungsleitungen:

Bild

Oberseite wurde leicht mit Mike Sanders eingecremt. Dann gings rein in den Bulli:

Bild

Man sieht dass die obere Entlüftungsleitung nicht gleichmäßig ist und auf einer Seite höher ist. Ich dachte die Seite gehört in Fahrtrichtung rechts. Nach dem Einbau würde ich nun eher vermuten dass sie in Fahrtrichtung links gehört. So wird eine Kollision mit dem Handbremsseil eher vermieden:

Bild

Werde das nochmals korrigieren. Aber erstmal ist Fahren und schauen ob alles dicht ist angesagt.
Hier noch der Tank eingebaut von unten:

Bild

Man sieht das weiß vom Bereich hinter dem Tank durchblitzen. Hier habe ich komplett entrostet und lackiert. Bericht dazu folgte dann hier (KLICK).

Noch was zur Montage vom Tankeinfüllstutzen und Ausgleichsbehälter. Ich hab mir von TK Carparts den "Haltering für Einfüllstutzen" aus Edelstahl besorgt. Die Schrauben sind zu groß und ich musste die Bohrungen im Einfüllstutzen etwas aufweiten.

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Unschön. TK wird informiert.

Die Montage der Tankausgleichsbehälter ist ja oft etwas schwierig.. letzten Winter habe ich ne Hülse über den Schraubbolzen geschoben, den Ausgleichsbehälter in die Mulde gesteckt und den so irgendwie rein bekommen.
Dieses Mal hatte ich spontan ne andere Idee und das funktionierte prima. Zuerst schraubt man die Ausgleichsbehälter leicht fest mit der M8-Schraube. Dann nimmt man den Standard Radmutternschlüssel..

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.. und steckt ihn mit der offenen Rohrseite auf den hinteren Anschluss der Entlüftungsleitung und drückt den Ausgleichsbehälter in die Mulde rein.

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Immer gut wenn man mit Bordmitteln Dinge erledigen kann. Wer weiss schon was man mal unterwegs (auf ner ganz großen Reise Bild) so alles machen muss.
Zuletzt geändert von JX_JOSCHI am 08.03.2016, 14:47, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: T3 2WD Camper Auf-/Umbau (Karosse,Technik,Campingausbau)

Beitrag von JX_JOSCHI » 04.05.2015, 12:45

Bulli läuft :dance

Hatte anfangs etwas Probleme mit der Schaltung. Hatte sie vor der Inbetriebnahme in der Garage eingestellt nach Leitfaden.. aber beim rausrangieren aus der Garage schon gemerkt dass die Gänge R+1 schwer reingegangen sind. Der 2. Gang ging fast gar nicht.
Hab sie nun aber perfekt eingestellt bekommen. Ging sogar ohne Hilfe. Schalthebel mit Gummispanner nach rechts in die Gasse 3/4 bzw 4/5 (bei 5-Gang) fixiert. Dann einfach die hintere Schaltstange minimal Richtung Getriebe gedrückt (Vorspannung) - also die Schaltwelle am Getriebe minimal auf Druck gebracht. Das geht ganz gut mit dem Fuß wenn man unterm Bulli liegt. Gleichzeitig zieht man die Verbindungsschelle der Schaltstangen an.
Diese Vorgehensweise hab ich zwar noch nirgends gelesen aber bei mir funktionierte es wunderbar sogar ohne Bulli aufbocken und dauerte somit lediglich 5 Minuten.

Das ABB 4-Gang bin ich nun etwa 140km am JX gefahren, allerdings überwiegend Flachland mit paar Hügeln. Im Vergleich zum 5-Gang ist es ein Genuss in der Stadt damit zu fahren. Ok, Schaltung ist nun ja auch komplett neu gelagert und gefettet. Aber dieser in der Stadt lästige erste Gang ist Vergangenheit. Freundin kommt auch bestens damit zurecht.
Drehzahlniveau ist geringfügig niedriger im vierten Gang im Vergleich zum Fünten im 3H/ASS aber wirklich nur minimal. Gangabstände sind harmonisch. Sprung vom dritten in vierten Gang kein Problem, aber beim normalen JX ohne LLK etc würde ich den vierten original lassen sonst wirds sicher zu heftig. Bin mal gespannt wie ich das ganze dann finde wenn es Richtung Berge geht. Werde berichten.

Nachtrag September 2015: nach 10.000km mit ABB-Getriebe am JX ein vorläufiges Fazit
Im Flachland top, Berge: naja.. da kommts drauf an. Schön ist im Vergleich zum 5-Gang dass man den ersten Gang schon lange vor Stillstand reinbekommt und so in engen Serpentinen direkt wieder am Gas hängt und keine Geschwindigekeit verliert. Das geht im Normalfall richtig gut und machte einige Steigungen (wer es kennt: z.B. Monte Rinoso auf Korsika) richtig angenehm zu fahren. Aber: Probleme kann man mal schnell bekommen wenn man mal steht und wieder anfahren will - Berganfahrschwäche!
Das ist mir Anfang Mai schon an ein/zwei Stellen in der fränkischen Schweiz aufgefallen und auf Korsika machte es einmal mächtig Probleme.. und zwar nicht außerorts in den Bergen sondern mitten in Bonifacio! Wir fahren aus dem Parkplatz nördlich der Altstadt und dann gehts da rechts sehr steil hoch. Wegen Stau kommen wir an einer sehr steilen Stelle zum stehen. Ich bin gerade noch so losgekommen.. der Kupplung tut sowas regelmäßig auch nicht gut. Dem JX fehlt untenrum einfach der Wumms. Fürs ABB braucht man meiner Meinung nach mehr Hubraum!
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Re: T3 2WD Camper Auf-/Umbau (Karosse,Technik,Campingausbau)

Beitrag von JX_JOSCHI » 30.10.2015, 01:38

Wie heisst es im Thread-Titel: Karosse, Technik, Campingausbau... von letzterem gabs noch nix hier zusehen. Das ändert sich nun. Ich starte mal mit ner Bastelei:

Einbau Kompressorkühlschrank nach dem Motto "einfach mal drauf los"


Vorgeschichte:
Der Absorber wollte auf Gas irgendwie nicht mehr so richtig. Gutes Flammbild aber trotzdem schlechte Kühlung. 12V und 230V ging tadellos.
Also was tun? Noch mehr Zeit für Fehlersuche verschwenden oder einfach die gute alte Technik rauskicken und die Zeit für die sowieso künftig angestrebte Lösung (Kompressorkühli) aufbrauchen?
Ich hab mich zu letzterem entschieden und nutzte vorhandenes Bastelmaterial für einen Prototyp-Einbau. Eine Waeco CDF-35 ist mir billig zugelaufen (defekte Regelung) für etwa 63 EUR in der Bucht.

Ziele:
1) Vom Kompressor will ich (kaum) was hören
Die meisten Kompressorboxen haben das Bedienpanel da wo auch die Kompressoreinheit ist. Plaziert man also sinnvollerweise die Box so dass man sie auch bedienen kann hat man die Lärmquelle (und auch Wärmequelle) nach innen.
Ich platziere die Box so dass der Kompressor nach außen lärmt.. bei mir sind da (noch) 2 Lüftungsgitter in der Außenwand. Das untere passt ganz gut.
Abkapselung Kompressorlärm ist also gut möglich und gleichzeitig wird er gut belüftet. Bedienung erfolgt durch eine eigenes Bedienpanel welches irgendwo im Bulli verbaut sein kann.

2) Er soll möglichst selten laufen
Tatsache: Je besser die Isolierung desto weniger oft wird er anspringen müssen
Ich habe Reste einer Armaflex-Isolierung um die Box verteilt. Künftig wird das sicher anders.. ich nehme für den Deckel bereits VIP-Panels und so würde ich auch die Seiten und Boden isolieren. Aber fürs erste tuts Armaflex an den Seiten und unten.

3) Keine weitere oder größere Bordbatterie
Die 80Ah Banner Energy-Bull ist ja noch nicht wirklich alt und ist so schön unauffällig im rechten Ohr verbaut. Aber abgesehen von der LIMA wäre eine weitere Ladequelle nicht schlecht. Und da wir viel wild stehen fällt 230V sowieso aus.
Also ist mit der Kompressorbox auch ein Solarpanel in die Gepäckwanne und ein passender MPPT-Regler eingezogen (sieher auch hier: KLICK und KLICK)

Gut also los gehts.. mit Bestandsaufnahme.
Der ersteigerte Kühli und das Kühlgut begrüßen sich im aktuellen Teilelagerraum T3 Syncro:

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Dann schau mer mal warum die Box nicht mehr will und was da so verbaut ist:

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Aha.. Danfoss BD35F. Also ein älteres Modell der CDF-35 von Waeco.

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Mir solls recht sein. Gibt genügend Infos dazu im Netz. Und das Dingens ist sehr leicht anzusteuern. Also raus mit der alten Elektronik:

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Sieht aus als wäre das Ding bei ner Poolparty mal baden gegangen. Ich schneid alles weg. Da kommt dann ne eigene Regelung hin

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Weiter gehts im Bulli.. mit Unterstützung natürlich. Absorber raus..

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Und Kompressorbox rein. Erste Anprobe im Westy-Küchenblock (in den beiden Bildern steht sie noch falschrum drin):

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Dass sie minimal rausstehen wird war mir vorher schon klar. Dazu kommt dass ich die Matratze etwas verlängert hatte und diese nun vor den Küchenblock ragt.
Situation auf der anderen Seite: kann bis auf Anschlag rein und wird gut belüftet. Gefällt mir schonmal ganz gut:

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Jetzt muss da ja scho a Kasterl drumrum sonst wird des alles nix!
Beim letzten Mal Werkstatt aufräumen habe ich erfreut festgestellt dass ich noch paar Kasterl übrig hab. Heureka! Die passen wunderbar saugend in den Küchenblock:

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Gut der Anfang ist gemacht.Dann bauen wir mal weiter und fangen mit isolieren an:

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Deckel fehlte bei der Box auch. Wahrscheinlich schwimmt er noch bei der Poolparty und dient als Biertablett. Ich nehm Reste einer Multiplexplatte und pack zwei VIP-Panels darunter. Den alten Deckelverschluss und Bedienpanel-Träger säge ich einfach weg:

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Und schon sind wir am Ziel:

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Über den Kühli passen zwei Holzkisten (ebenfalls aus der Werkstatt ausgemustert) oben noch rein für Proviant etc.. die Kisten gleiten auf nem Holzprofil welches ich reingespaxt habe. Eine kleine Verriegelung sorgt dafür dass in Kurven nix rausfliegt.

Es fehlt noch die Ansteuerung / Regelung. Erste Schritte bis die Leitungen überall waren wo man sie nachher braucht:

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Letztes Jahr vor Skandinavien hab ich bereits das Westy-Bedienpanel rausgeschraubt und kurzfristig nen Dimmer für das LED-Licht im Aufstelldach und nen Schalter für die Wasserpumpe am Spülbecken eingesetzt.

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Nun wird das durch 3 Tasten und ein Display erweitert:

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Nicht schön aber das war erstmal nicht das Ziel. Funktionieren soll es. Details dazu: ich hab hinterm Display nen Mikrocontroller welcher neben der Kühlschranktemperatur auch die Batteriespannung messen kann:

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Die Schwellen für Kühlschrank können eingestellt werden und die aktuelle Temperatur wird angezeigt. Hier sind das noch die Rohwerte von der Analog/Digital-Wandlung:

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Der Mikrocontroller schaltet nun abhängig von den Temeraturschwellen den Kompressor an bzw aus. TurboKühlung (höhrere Kompressordrehzahl) ist auch möglich.
Und natürlich Abschaltung wenn Batteriespannung zu niedrig.

So hat das ganze diese Saison wunderbar funktioniert. Selbst auf Korsika mit Temperaturen um die 40 Grad war immer alles top gekühlt. Und Energie war dank Solarpanel (Bericht folgt) auch kein Problem.

Schön ist der Einbau noch nicht.. aber als Ablage hat er sich auch schon bewährt:

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Fazit:
Kompressorkühlung taugt uns voll und ist ein richtiger Fortschritt. Wir hören ihn kaum wenn er läuft und das tut er sowieso recht selten. Ganz toll ist auch die Möglichkeit den einfach mal spontan anzuschalten und man hat es quasi direkt kalt ohne ewig vorkühlen zu müssen wie beim Absorber.
Der Basteleinbau war schnell erledigt und brachte mir die notwendigen Erkenntnisse und Anforderungen für die "richtige" Umsetzung. Das geh ich dann an wenn der Küchenblock umgebaut wird. Der Westy-Küchenblock fliegt raus und der neue wird vermutlich zweiteilig. Ein Teil bleibt fest im Bulli (mit dem Kühli). Kochfeld möchte ich auch draußen nutzen können. Pläne (im Kopf) gibts schon einige.. mal schaun ob es diesen Winter nen weiteren Prototyp gibt.. also dann vom Küchenblock.

gn8
Zuletzt geändert von JX_JOSCHI am 05.11.2015, 23:05, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: T3 2WD Camper Auf-/Umbau (Karosse,Technik,Campingausbau)

Beitrag von roetka » 30.10.2015, 09:06

Sehr schön. Gefällt mir richtig gut mit dem Kühli. Hast du noch ein zwei Bilder von dem Deckel? Das würde mich wohl mal interessieren.
Viele Grüße,
Sebastian


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Re: T3 2WD Camper Auf-/Umbau (Karosse,Technik,Campingausbau)

Beitrag von wolfi_surf » 30.10.2015, 10:53

Servus Joschi,

grad mal wieder durchgescrollt und erschrocken, wieviel ich bei mir noch machen könnte/muss.
Deine Doku ist eine prima Inspiration! Weiter so.

Cheers
Wolfgang

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Re: T3 2WD Camper Auf-/Umbau (Karosse,Technik,Campingausbau)

Beitrag von JX_JOSCHI » 30.10.2015, 12:13

roetka hat geschrieben:Sehr schön. Gefällt mir richtig gut mit dem Kühli. Hast du noch ein zwei Bilder von dem Deckel? Das würde mich wohl mal interessieren.
Hi, Bilder vom Deckel hab ich aktuell keine. Aber ist folgendermaßen realisiert:
Eine Multiplexplatte und darauf 2 Stück VIP-Platten geklebt (Vakuumdämmplatten siehe hier: KLICK). Auf die VIP-Platten dann noch ne umlaufende universelle Kühlschrankdichtung. Auf die Multiplexplatte habe ich einfach hinten zwei Haken ins Holz gedreht und am Kühli zwei Gummispanner befestigt welche man an den Haken einhängt und damit den Deckel auf die Kühlbox drückt. Vorne habe ich nen Holzkeil immer reingeschoben zwischen dem Kasterl und dem Deckel so dass dieser leicht auf die Kühlbox drückt und alles dicht ist. Funktioniert prima. Natürlich ist Kühli öffnen damit etwas umständlich (3 Handgriffe) aber ist ja ein Prototyp. Wollte zuerst ne andere Konstruktion machen bei der der Deckel per Feder hochgezogen wird und dann zieht man die Kühlbox raus. Aber das war mit dann auf die schnelle zu viel Aufwand.

Plan ist mit dem neuen Küchenblock die ausfahrbare Kühlbox etwas größer zu machen (nach oben). Das möchte ich dann mit den VIP-Panels machen. Komm da vermutlich günstig an weitere Panele. Dann wird die Deckelkonstruktion sowieso komplett anders wie der Rest auch. Mal schaun wann ich das angehe. Konzept für den neuen Küchenblock ist noch nicht ganz fertig. Und ich weiß noch nicht ob ich das diesen Winter angehen kann.
wolfi_surf hat geschrieben:Servus Joschi,

grad mal wieder durchgescrollt und erschrocken, wieviel ich bei mir noch machen könnte/muss.
Deine Doku ist eine prima Inspiration! Weiter so.

Cheers
Wolfgang
Danke Wolfgang. Ich les bei dir ja auch fleißig mit und da kommen immer wieder die rostigen Erinnerungen hoch.. ich bin nebenzu gerade am Bilder sortieren. Da gibts dann auch noch rostiges von den Arbeiten letzten Winter zu sehen. Kommt die kommenden Tage hier online. Dir weiterhin viel Erfolg und gutes Durchhalten. Ich habe die Thermokleidung gestern schonmal rausgesucht. Da ich während der Sommersaison kaum was am Bulli machen konnte ist die Liste der Winterarbeiten mal wieder sehr sehr lang.. ich freu mich aber schon wenns losgeht :-)
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Re: T3 2WD Camper Auf-/Umbau (Karosse,Technik,Campingausbau)

Beitrag von Steffen175 » 30.10.2015, 13:04

Hi Joschi,

danke für die ausführliche Dokumentation! Schweißt du immernoch mit dem erwähnten Güde Gerät aus dem Eingangspost?
Bist du damit noch zufrieden?

Viele Grüße
Steffen

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Re: T3 2WD Camper Auf-/Umbau (Karosse,Technik,Campingausbau)

Beitrag von JX_JOSCHI » 30.10.2015, 14:51

Hi Steffen, ja ich schweiße noch mit dem Güde 192/6K. Mir fehlt der direkte Vergleich zu nem richtig guten aber ich bin soweit zufrieden als Gelegenheitsbruzzler. Der Drahtvorschub zickt manchmal etwas. Aber wenn man es weiß stellt man sich drauf ein. Dieses Jahr hab ich wenig geschweißt. VW 3145 hab ich mir mal gebastelt um am Syncro die Mutter am Kardanwellenflansch zu lösen. Demnächst schweiß ich mir noch ne Vorrichtung um das Lagerschild am Getriebe abziehen zu können. Also mehr Werkzeugbau. Spätestens da freut man sich jedes Mal über das Schweißgerät und die Möglichkeiten die sich damit auftun.
Bulli-Karosserie kommt schon nochmal was - aber erstmal nicht wegen Rost sondern wegen Umbauten wie Unterbodenkeller, Stauraumerweiterung unter der Klappbank und anderen Hirngespinsten :-)
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Re: T3 2WD Camper Auf-/Umbau (Karosse,Technik,Campingausbau)

Beitrag von ..Chris » 30.10.2015, 22:00

Moin Joschi.
Schöner Umbau! Weißt ja, dass ich mir mit der Kompressor Integration Gedanken mache. Wenn es an die Kühlschrank-Erweiterung geht und du so einfach an VIPs kommst, könntest du dir ja einfache Box mit passenden Maßen bauen und ähnlich der Kissmann Kühlschränke den Kompressor extern setzen, wo Platz ist. Ich wollte das mal mit einem Kumpel als Kühlschrank für Zubause bauen, weil wir einen guten Kontakt zu einem Organtransport-Box-Hersteller hatten ;) Hat sich aber dann nicht ergeben. War aber ganz interessant, was der mit VIP in Verbindung mit PCM an passiver Kühlleistung mit einfacher Bauweise geschafft hat: Zwei Lagen VIP, Stöße überdecken und im Deckel PCM Kissen.

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Re: T3 2WD Camper Auf-/Umbau (Karosse,Technik,Campingausbau)

Beitrag von leif » 31.10.2015, 14:45

Hallo Joschi,
sehr schick. Was für ein Panel hast du denn in die Gepäckwanne rein bekommen? Und kannst du vielleicht noch ein paar Fotos von der Befestigung zeigen?

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Re: T3 2WD Camper Auf-/Umbau (Karosse,Technik,Campingausbau)

Beitrag von JX_JOSCHI » 01.11.2015, 19:27

Hi, ich schau die Tage mal nach und stells dann hier rein :g5
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