Verbrauch bei einem Wasserboxer??

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Böser Korn
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Verbrauch bei einem Wasserboxer??

Beitrag von Böser Korn » 11.08.2005, 20:25

Ich wollte mal Fragen wie viel ein Wasserboxer Verbraucht und einer kosten würde, wollte sonst umrüsten


Zum Detail Ich habe ein Luftboxer Cu 2,0l + Hochdach
..._________
./...................\____
/_______________.\r
soll anscheinend min. 15l verbrauchen (80km/h)


Danke schon mal :D
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Christianus
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Beitrag von Christianus » 11.08.2005, 20:48

Hallo
Die haben im T2b so um die 13 Litter verbraucht, bei einem Klappdach, das
aber aerodynamisch schlechter als das westfalia Stufenhochdach ist.

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Maratonius
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Beitrag von Maratonius » 11.08.2005, 21:35

Der Verbrauch hängt sicher stark von den Einsatzbedingungen und vom persönlichen Fahrstil ab.
Ich benutze meinen Bus fast nur zu Urlaubsfahrten mit 20-30% Autobahn und der Rest gemischt Landstraßen und Ortschaften. Dabei komme ich (trotz strömungsungünstigem Hubdach, welches ich bei der Fahrt aber meist geschlossen habe) auf 10 bis 10,5 l Normalbenzin pro 100km. Unter 9,8 habe ich noch nie geschafft. Dabei meist im Bereich von 80 - 110 km/h gefahren. Bei reinem Stadtverkehr kann es schon mal auf 12 -13 l gehen. Weil ich zu faul zum Tanken bin, versuche ich möglichst sparsam zu fahren.
Mit Bleifuß ist es kein Problem über 15l zu kommen.
Die Verbrauchswerte haben sich im Lauf der 21 Jahre bzw. 170 000 km kaum verändert. (Wasserboxer 78 PS, Westfalia Ausstattung)
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Böser Korn
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Beitrag von Böser Korn » 11.08.2005, 22:04

und wie viel Verbraucht so ein Luftboxer

wollte jetzt gern mal Bulli fahren :cry:
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Beitrag von Bluestar VR6 » 16.08.2005, 10:28

Also mein WBX (DJ 112 PS) hat im Multivan mindestens 11Liter bei ruhiger Fahrweise und über 15 bei rasanter fahrweise Durchgehauen...

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Beitrag von gvz » 16.08.2005, 10:35

meine erfahrungen--immer mit topp eingestellten motoren,aber mischbetrieb und keine schleichende fahrweise

der dg unter 14 liter nie
der cu s.o.

für mich also kein unterschied :-prost
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Beitrag von Multivan89 » 16.08.2005, 15:06

Im T2b (Westfalia Aufstelldach) hatten wir einen 2,0 Liter 70 PS Luftboxer, der Verbrauch lag auf Strecke immer um die 14-15 Liter / 100 km.

Unser jetziger T3 Multivan (auch mit Westfalia Aufstelldach) hat den 2,1 Liter WBX mit Kat und 95 PS (MV). Bei etwa gleichem Reisetempo braucht er nach unserer Erfahrung 2-3 Liter weniger pro 100 km.

Grüsse,

Jörg
Viele Grüsse,

Jörg

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Beitrag von Tobe » 29.08.2005, 08:54

Mein DJ braucht im Magnum zwischen max 11.5l/100km, letztens hab ich nach 700km getankt und die Anzeige war noch gut überm roten Bereich, sprich Verbrauch um die 8l ist auch möglich!
Da kann ich das Super PLus durchaus verschmerzen!

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Re: Verbrauch bei einem Wasserboxer??

Beitrag von mauricer » 12.09.2017, 10:25

Moin,

ich will das Thema hier nochmal rausholen, weil es mich nach dem Atlantiktrip doch wieder beschäftigt. Wagen ist ein Multivan mit Reimo-Aufstelldach, Thule-Dachbox. Auf der Fahrt (2 Personen + Kind + Reisegepäck) hatten wir bei Tempo 115-120km/h (war etwas in Eile) immer ca. 15l pro 100km. Normales Reisetempo ist in der Regel 100-110km/h.

Grundsätzlich wollte ich aber mal fragen, welche Möglichkeiten es gibt den Motor noch etwas sparsamer einzustellen. Habe mich damit bisher nie tiefer befasst, aber es wäre interessant zu wissen, was da noch geht.

Grüsse

Moritz
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Re:

Beitrag von burger » 12.09.2017, 10:52

Bluestar VR6 hat geschrieben:Also mein WBX (DJ 112 PS) hat im Multivan mindestens 11Liter bei ruhiger Fahrweise und über 15 bei rasanter fahrweise Durchgehauen...
Der DJ ist der sparsamste Wasserboxer, mein Hochdach-DJ fahre ich wenn ich will unter 10l. Bei rasanter Fahrweise auch mal 13, aber mehr habe ich noch nie geschafft. Glaube bei dir stimmt was nicht :gr
Edit: Achso war ein alter Thread. An der Tatsache hat sich aber nichts geändert.
Zuletzt geändert von burger am 12.09.2017, 10:54, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß aus OWL,
Markus

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Re: Verbrauch bei einem Wasserboxer??

Beitrag von TottiP » 12.09.2017, 10:53

Nö. Kraft kommt von Kraftstoff. Aufrüsten auf Bivalent mit Gas als Option aber sonst...
Gruß, Totti
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Re: Verbrauch bei einem Wasserboxer??

Beitrag von neujoker » 12.09.2017, 11:05

mauricer hat geschrieben:Moin,

ich will das Thema hier nochmal rausholen, weil es mich nach dem Atlantiktrip doch wieder beschäftigt. Wagen ist ein Multivan mit Reimo-Aufstelldach, Thule-Dachbox. Auf der Fahrt (2 Personen + Kind + Reisegepäck) hatten wir bei Tempo 115-120km/h (war etwas in Eile) immer ca. 15l pro 100km. Normales Reisetempo ist in der Regel 100-110km/h.

Grundsätzlich wollte ich aber mal fragen, welche Möglichkeiten es gibt den Motor noch etwas sparsamer einzustellen. Habe mich damit bisher nie tiefer befasst, aber es wäre interessant zu wissen, was da noch geht.

Grüsse

Moritz
Nimm einfach mal die Dachbox ab (Katastrophe für den Luftwiderstand). Und dann solltest du vielleicht angeben, welchen Motor du genau hast, oder gilt das Profil mit MV? Vielleicht hast du auch etwas Wartungsstau (Luftfilter, Zündkerzen, Zündzeitpunkt, Temperaturgeber und Lambdasonde usw.)
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Re: Verbrauch bei einem Wasserboxer??

Beitrag von mauricer » 12.09.2017, 11:21

Sorry, hatte ich vergessen. Ist der MV 2,1 mit 95 PS. Der letzte Wartungsstau sollte ja nun unfreiwillig behoben worden sein. Eine neue Motoreinstellung wird aber sicher nicht schaden.
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Re: Verbrauch bei einem Wasserboxer??

Beitrag von seppo85 » 12.09.2017, 16:21

DF, 1,9L 60PS, mit festem hohen Westfalia Dach und Campingaussattung. Zu 2t wenig Gepäck Genua - Freiburg 10,8L, Flotte Fahrweise (tacho 110-118) , aber vorrausschauend und wenig Bremsen ;-) 10,9 L.

Vollgepackt und zu 5t und schleechter eingestellt auch 13 Liter.
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Re: Verbrauch bei einem Wasserboxer??

Beitrag von 3t3 » 12.09.2017, 17:31

Es gibt nicht "den Verbrauch" bei einem WBX. Der eine Motor braucht wenig, der andere mehr. Die Streuung scheint dabei von 10 ... 13 l/100 km zu sein. Alles darunter ist Glueck und alles darueber laesst sich vielleicht durch Neuteile korrigieren. Und mit entsprechender Fahrweise schafft man auch immer das anderthalbfache.

Gruss, Axel

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Re: Verbrauch bei einem Wasserboxer??

Beitrag von mauricer » 12.09.2017, 17:56

Hi Axel,

ich habe auch nicht nach "dem Verbrauch" gefragt. Natürlich ist es klar, dass jedes Fahrzeug unterschiedlich viel braucht, weil eben auch abhängig vom Zustand. Mir ging es in erster Linie darum zu hören, was man machen kann. Ich gehe davon aus, dass ich mit 15l eher am oberen Ende bin.

Gruss

Moritz
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Re: Verbrauch bei einem Wasserboxer??

Beitrag von Bus-Froind » 12.09.2017, 18:16

mauricer hat geschrieben:Ich gehe davon aus, dass ich mit 15l eher am oberen Ende bin.
Gruss
Moritz
Das ist wohl wahr. Ich fahre zwar Flachdach, aber dafür eher 130 - 140 auf der Bahn und sonst auch zügig.
Sehr selten komme ich mal an die 13 Liter auf 100km. Mit Wohnwagen hinten dran sieht es anders aus, aber auch da keine 15!
Also erst einmal große Inspektion. ;-)

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Re: Verbrauch bei einem Wasserboxer??

Beitrag von kermit62 » 12.09.2017, 18:30

Also 15l / 100 Km halte ich für übertrieben.
Mein LBX verbraucht mit mittelhohem Dach bei Tacho 100 11 Liter; ist allerdings ein 2.4 LBX mit Twin Weber Vergaser.
Der originale Motor als CU mit 70 PS hat auch nicht mehr gebraucht. Dieser war jedoch optimal eingestellt.

Gruß Lutz

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Re: Verbrauch bei einem Wasserboxer??

Beitrag von the-cableguy » 13.09.2017, 10:12

Ich habe einen ehemaligen 112PS Automatikbus mit Hochdach wegen Motorplatzer auf Subaru EJ22 umgebaut.
Ist also immer noch ein Wasserboxer. :mrgreen:
Automatik ist geblieben und ich hab bei "sportlicher" Fahrweise ca 11l auf 100km.
100-110 ist die optimale Geschwindigkeit mit dem Getriebe.
Bus läuft laut Navi 170 und hat da noch nicht ausgedreht. Das war allerdings ein einmaliger Test.
Da will man keinen Seitenwind erwischen und bei 150 klappen die Spiegel ein.
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Gruß, Andi

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Re: Verbrauch bei einem Wasserboxer??

Beitrag von Paul S. » 13.09.2017, 12:36

Wo ein TD mit 4-Gang fast unabhängig vom Fahrprofil (Sommer/Winter, Lang/Kurzstrecke) 8 bis max. 8,5l nimmt, ist der WBX wohl extrem Kurzstrecken/Stadtsensibel und hat eine große Spanne beim Verbrauch, bei mir 11 - 14L im nackten Kombi mit 92PS. Ersteres gemischt mit Landstraße, letzteres Kurzstrecke mit Einkaufen fahren, Kindergarten, Arbeit 10km. 10L sollten beim Rollenlassen mit 100 auf der AB möglich sein...
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Re: Verbrauch bei einem Wasserboxer??

Beitrag von Erdschluss » 13.09.2017, 13:11

Paul S. hat geschrieben:ist der WBX wohl extrem Kurzstrecken/Stadtsensibel
Teillastbetrieb ist das Stichwort bzw. wie oft der Motor dort herumdümpelt.
Der untere Extremfall sind extrem kleine Benzinmotoren, die recht oft an die Belastungsgrenze geprügelt werden (2CV, Fiat 126) und in der Summe sparsam sind, der obere die gigantischen Amimotoren, die um für das schlechte Benzin tauglich zu sein auch noch wenig Verdichtung haben und eben wie ein Loch saufen (und als V-Motor wie ein Sack Nüsse laufen).

Mir sind iirc Mercedes-interne Forschungen bekannt, denen zufolge die Drosselklappenverluste beim Benziner gut 1l vom Verbrauch ausmachen.
Mit einer AGR kann man den Motor bei relativ weit geöffneter Drosselklappe noch mit dem Abgas drosseln (der erwartet ja ein gewisses Kraftstoff/Luft-Verhältnis) und so ebenjene Strömungsverluste reduzieren.
Der Diesel lässt einfach die Fackel mehr oder weniger lange brennen und guckt, wie er mit der eingezogenen Luft auskommt.

Wenn man dann auch noch 4 statt 2 Ventilen pro Brennraum einbaut, bricht das Drehmoment nicht so flott bei hohen Drehzahlen ein, und man bekommt mehr Leistung raus(das sieht man sehr schön hier auf Seite 5) der Motor muss dann halt auch erst mal so hoch drehen, aber im Gegenzug kommt man für die gleiche Leistung mit weniger Hubraum aus.
Mit einer verstellbaren Nockenwelle (VVT, VANOS, whatever) bekommt man dann das Drehmomentdefizit bei niedrigen Drehzahlen reduziert:
Link, da ich nicht die Seite mit dem riesigen Bild zupflastern möchte.
Erst KY+ALD, dann JX+ABH, nach Motorschaden SB, dann SB+ASS, jetzt ADY+ASS

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Re: Verbrauch bei einem Wasserboxer??

Beitrag von BennoR » 13.09.2017, 21:04

Hallo

CU LBX und DH sind dietrinkfestesten Boxer, ich geniesse den DH.
Hier mal Fakten anbei. wir fahren im Urlaubsverkehr DH Westfalia mir 12l, V max AB 110 Tacho = 105, Landstrasse 80-90. Problemlos sind 14-15 drin, da muss nur ein wenig Kurzstrecke oder Stadt kommen. Zuviel Gewicht, und zu hohe Geschwindigeit.
Ein CU braucht lt VW noch mehr.
Ein DJ ist ein ganz andres Kaliber, kann man nicht vergleichen. Schon gar nicht in Caravelle. Da kommt man mit 10l richtig flott voran

>> Einsatz, V max, Beladung und Ausführung machen gerne 3l und mehr aus beim LBX oder DG,DH,MV. Nur GW und DJ sind halt effizient.

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Re: Verbrauch bei einem Wasserboxer??

Beitrag von Agrotiko » 13.09.2017, 22:51

the-cableguy hat geschrieben:Ich habe einen ehemaligen 112PS Automatikbus mit Hochdach wegen Motorplatzer auf Subaru EJ22 umgebaut.
Ist also immer noch ein Wasserboxer. :mrgreen:
Automatik ist geblieben und ich hab bei "sportlicher" Fahrweise ca 11l auf 100km.
100-110 ist die optimale Geschwindigkeit mit dem Getriebe.
Bus läuft laut Navi 170 und hat da noch nicht ausgedreht. Das war allerdings ein einmaliger Test.
Da will man keinen Seitenwind erwischen und bei 150 klappen die Spiegel ein.
Ich hatte den DG mit 4Gang und bin eigentlich immer mit 11-12 Litern ausgekommen (mit Klappdach/Gepäckwanne).
Bei super gleichmässiger Autobahnfahrt (um 100kmh/h) auch mal um 10.5L

Jetzt hab ich den EJ20 Subaru drin und liege auch so um 11 Liter im Mix.
Vom Verbauch her hatte ich mir da fast noch etwas mehr vesprochen, dafür macht das fahren natürlich mehr Spaß. :bier

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Re: Verbrauch bei einem Wasserboxer??

Beitrag von MultivanT3 » 13.09.2017, 23:47

Der Diesel lässt einfach die Fackel mehr oder weniger lange brennen und guckt, wie er mit der eingezogenen Luft auskommt.
Wann erlebe ich mal, daß jemand, der das gelernt - auch kapiert hat?

Die Verbrennung beim Benziner ist isochor, beim Diesel isobar - gemeinsam haben sie nichts => Vergleiche unmöglich.

Beim Diesel brennt heterogenes Gemisch über den Kolbenweg (deswegen heißt es ja Gleichdruck-Prozeß...) ab - das Ergebnis ist Dreck in Form von Ruß und Stickoxiden. Ergo: geringer Verbrauch - dafür mit erhöhten Emissionen.

Dazu muß man auch noch sagen, daß pro Kilo Kraftstoff ein Wirbelkammer-Diesel 40% mehr Luft - ein TDI 80% mehr Luft als ein Kat-Benziner verbrennt. Deswegen sind die 20% geringerer Verbrauch tatsächlich beschissen und stehen in keinem Verhältnis zu den Emissionen.

Dann das Drosselklappen-Verlust-Märchen:

der Mehrverbrauch kommt nicht aus Strömungs-Widerständen, sondern daher, daß der Kraftstoff-Druckregler direkt am Unterdruck der Ansaugseite hängt. Der reichert ordentlich an, wenn der Benziner keine Last hat. Dann saugt nämlich der Kolben gegen eine geschlossene Drossel-Klappe - und der Unterdruck fällt gewaltig ab...

Das muß einem das Hirn doch selbst sagen:
wenn die Unterdruckleitung verstopft oder abgerutscht ist, läuft der Motor wie ein Sack Nüsse - obwohl alles andere gleich bleibt !!!
Solche Aussagen treffen nur Leute, die Ursache und Wirkung verwechseln - also die Reihenfolge der Abhängigkeiten nicht kapiert haben... :kotz

Und ein AGR drosselt nicht durch Reduzieren der Strömungsverluste, sondern daß ein Teil der Frisch-Ladung volumetrisch von nicht-brennbarem Abgas ersetzt wird. Damit sinkt der Liefergrad - damit die Drehzahl, die Brennraum-Temparaturen und schließlich die Emissionen...

Beim Benziner ist AGR positiv, weil effizient (steigert den spezifischen Wirkungsgrad...) - beim Diesel senkt es den thermischen Wirkungsgrad - also das, was beim Schummel-Diesel optimiert wurde...

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Re: Verbrauch bei einem Wasserboxer??

Beitrag von neujoker » 14.09.2017, 10:11

Der Kraftstoffdruckregeler regelt abhängig vom Saugrohrunterdruck den Kraftstoffdruck an den Einspritzdüsen. Bei höherem Unterdruck, also absolut niedrigerem Druck, im Saugrohr wird der Kraftstoffdruck abgesenkt, so dass die Druckdifferenz zwischen Kraftstoffdruck an den Düsen zum Saugrohrdruck im Weitesten konstant bleibt (ca. 2,5 bar) und damit auch der Kraftstoffdurchsatz an den Düsen. Das hat absolut nichts mit Anreicherung zu tun. Zusätzlich leistet die Lambdaregelung am MV ihren Beitrag, dass Lambda = 1 bleibt. --> Es wird bei funktionierendem System nicht angefettet. Erst bei Vollast (betätigter Volllastschalter an der Drosselklappe) wird die Lambdaregelung durch das Kennfeld überspielt und das Gemisch wird über Lambda = 1 angereichert.
Schon die Digijet im GW oder DJ nutzte den Kraftstoffdruckregler in gleicher Weise, damit eben gerade bei geringerer Brennraumfüllung durch die Drosselung und damit höherem Unterdruck durch die höhere Druckdifferenz Kraftstoffdruck vor den Düsen zu Druck im Saugrohr keine ungewünschte Anfettung auftrat, die ja nicht durch eine Lambdaregelung ausgeglichen werden konnte.

Wer es genauer wissen will, kann sich ja mal mit der Systembeschreibung des Digifant, der Digijet oder der L-Jetronik auseinandersetzen.
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Re: Verbrauch bei einem Wasserboxer??

Beitrag von MultivanT3 » 14.09.2017, 11:15

Du wiederholst hier die Theorie.
Das steht da auch so - ist aber für Laien und wird praktisch nicht so gemacht:

zieh im Leerlauf die Unterdruckleitung am Regler ab - und du hast erhöhtes CO - also fetten Betrieb.

Anderes Beispiel, daß Lambda=1 Theorie ist:

Katalysatoren verändern ihr Verhalten mit der Alterung - dann überwiegt Reduktion oder Oxidation. Man kann Katalysatoren länger nutzen, wenn die Einspritz-Kennfelder entgegengesetzt driften (also Lambda=0,93 oder 1,05 laufen.

Man macht das schon seit Euro1 so, weil in Amerika ein Kat 100.000 Meilen vom Hersteller garantiert halten muß.

Am Ende zahlt die verlängerte Lebendauer der Kunde mit erhöhtem Verbrauch. Deswegen (und anderen Gründen...) hat der Verbrauch bei Kat-Motoren ggü. den Vergasern um 3-5% zugenommen.

Laien wissen das nicht. Und merken es auch nicht, weil es im Rauschen der individuellen Fahrweisen untergeht...

Wenn du Stand der Technik posten willst, geh in die Abgas-Enwicklung (wie ich...) oder kauf teure Fachliteratur.

Und hör auf mich mit deiner Trivia zu langweilen. In einem Rep.-Leitfaden wirdst du nichts finden, was im Wettbewerb Vorteile bringt - VW wäre schön blöd...

Entwicklungs-Dinge unterliegen NDAs - und werden sicher nicht in Leitfäden veröffentlicht...

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Re: Verbrauch bei einem Wasserboxer??

Beitrag von burger » 14.09.2017, 11:30

MultivanT3 hat geschrieben: Am Ende zahlt die verlängerte Lebendauer der Kunde mit erhöhtem Verbrauch. Deswegen (und anderen Gründen...) hat der Verbrauch bei Kat-Motoren ggü. den Vergasern um 3-5% zugenommen.
Noch direkter ist hier der Vergleich SS/MV zu DJ. Alles Einspritzer aber der DJ ist immer ca. 1 Liter/100km sparsamer- und das bei mehr Leistung.
Aber ansonsten kann ich bei dem hohen technischen Niveau hier gerade nicht viel dazu beitragen :gr
Ist doch gut das hier auch mal jemand insider WIssen verbreitet und nicht immer nur Zitate aus Leitfäden postet :cafe
Gruß aus OWL,
Markus

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Re: Verbrauch bei einem Wasserboxer??

Beitrag von neujoker » 14.09.2017, 11:56

MultivanT3 hat geschrieben:...
zieh im Leerlauf die Unterdruckleitung am Regler ab - und du hast erhöhtes CO - also fetten Betrieb.
...
Dann mach mal eine AU. Da wird von vielen Prüfern genau dieser Schlauch zur Einleitung der Störgröße abgezogen und die Lambdaregelung muss das wieder ausregeln. Und sie tut das auch. Unter Last sieht das ganze schon anders aus.

Und zu USA: Beim MV in USA musste die Lambdasonde für die 1986 und 1987er Modelle nach 60 000 Meilen und für die Späteren nach 80 000 Meilen getauscht werden, vollkommen unabhängig von der Funktionsfähigkeit. Deshalb auch der resetbare Geber in der Tachowelle und die OXS-Leuchte im Instrumententräger. Man sollte schon die Wartungsunterlagen kennen. Und die Lambdasonde sitzt vor dem Kat, berücksichtigt also gar keinen Verschleiß dort.

Dass lambdageregelte Motoren mehr Sprit brauchen als ungeregelte mit Magerbetrieb in weiten Betriebsbereichen ist unbestritten.

Der DJ profitiert beim Verbrauch von der höheren Verdichtung und dem damit höheren Wirkungsgrad. Zusätzlich ist der DJ nicht lambda-geregelt sondern hat nur Kennfeld für die Einspritzung.
Ich wünsche allen unfall- und störungsfreie Fahrt mit dem VW-Bus
Joachim
Von mir ev. gesetzte Lieferanten-links sind keine Empfehlung sondern Beispiel für die Verfügbarkeit von Teilen.
Irren ist menschlich; ich antworte nicht mehr auf PN, fragt im Forum

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Re: Verbrauch bei einem Wasserboxer??

Beitrag von Erdschluss » 14.09.2017, 12:23

MultivanT3 hat geschrieben: Die Verbrennung beim Benziner ist isochor, beim Diesel isobar - gemeinsam haben sie nichts => Vergleiche unmöglich.

Beim Diesel brennt heterogenes Gemisch über den Kolbenweg (deswegen heißt es ja Gleichdruck-Prozeß...) ab - das Ergebnis ist Dreck in Form von Ruß und Stickoxiden. Ergo: geringer Verbrauch - dafür mit erhöhten Emissionen.

Dazu muß man auch noch sagen, daß pro Kilo Kraftstoff ein Wirbelkammer-Diesel 40% mehr Luft - ein TDI 80% mehr Luft als ein Kat-Benziner verbrennt. Deswegen sind die 20% geringerer Verbrauch tatsächlich beschissen und stehen in keinem Verhältnis zu den Emissionen.
Danke für die Paraphrasierung, mir ging es darum, dass der Diesel (an sich, AGR und die Unterdruckregelung von Mercedes vor vielen Jahrzehnten etc. mal außen vor gelassen) eben keine Drosselklappe braucht, nicht mehr und nicht weniger.
MultivanT3 hat geschrieben: Dann das Drosselklappen-Verlust-Märchen:

der Mehrverbrauch kommt nicht aus Strömungs-Widerständen, sondern daher, daß der Kraftstoff-Druckregler direkt am Unterdruck der Ansaugseite hängt. Der reichert ordentlich an, wenn der Benziner keine Last hat. Dann saugt nämlich der Kolben gegen eine geschlossene Drossel-Klappe - und der Unterdruck fällt gewaltig ab...
Neujokers Auführungen habe ich nichts hinzuzufügen.
MultivanT3 hat geschrieben: Und ein AGR drosselt nicht durch Reduzieren der Strömungsverluste, sondern daß ein Teil der Frisch-Ladung volumetrisch von nicht-brennbarem Abgas ersetzt wird. Damit sinkt der Liefergrad - damit die Drehzahl, die Brennraum-Temparaturen und schließlich die Emissionen...
Sag ich doch :lol:
Erst KY+ALD, dann JX+ABH, nach Motorschaden SB, dann SB+ASS, jetzt ADY+ASS

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Re: Verbrauch bei einem Wasserboxer??

Beitrag von JOKERPOKER » 18.09.2017, 16:11

also MV automatik sind 12,7L drin bei Mischfahrten ..kein heizen aber auf Bahn bis 100 110.

wenn manuel dann ist beim MV auch 11L möglich..( man darf halt keinen Schrott kaufen der nimmt immer 14 15 16)

Ein guter DJ nimmt auch unter 10 L sogar mit Hochdach!! ( hab ich selbst schon gehabt ) dann aber Super Plus.
Und normaler Fahrt aufer Bahn auch mal bis 120 130 .

Meine TOP 3 WBX:

1. DJ mit Abstand bester Motor.
2. Gefolgt von MV automatik
3. MV "Schalter"

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Re: Verbrauch bei einem Wasserboxer??

Beitrag von newt3 » 18.09.2017, 21:52

wir hatten einen reimo vollcamper mit stufenhochdach (ähnlich westfalia hochdach), 1.9 liter 60ps DF wasserboxer, ABB 4gang getriebe (4,57x0,85 also sehr lang), räder auf dem paulchen fahrradträger hinten drauf, der hat sich reisebeladen 10,9-11,2 liter reingetan
->motor wunderbar in schuss. damals 120tkm drauf. einwandfrei gewartet
->reisetempo auf der bahn 95km/h, überland halt zwischen 60 und 80

weniger verbrauch war nicht drin. ist auch logisch.
- hochdach macht sicherlich nen liter aus, auf reiner autobahnetappe ggf sogar einen guten liter.
- radträger mit rädern drauf läuft zwar im windschatten aber hängt eben an der abrisskannte vom fahrzeug. sprich auch der wirkt sich aus. werden vielleicht 0,1-0,3 liter sein
- ein leerer kombi mit dem motor wiegt 1400kg. als camper bist du halt bereits bei 1800kg fahrbereit (etwas kleinkram liegt ja auch immer drin) und reisebeladen mit 2-4 personen fahrrädern, lebensmitteln ist man dann schnell bei 2300kg

->sprich ein leerer kombi mit einer person fährt bei günstiger strecke sicherlich auch mit 10 litern oder gar darunter. im vollcamper mit hochdach aber eben nicht machbar.
->bei ungünstiger strecke sprich kurzstreckenbetrieb oder gar winterbetrieb ist's kein wunder wenn leute von 12-14 litern berichten.

im grunde nehmen sich die anderen wbx auch nichts groß. dj mag mit super plus etwas sparsamer sein. grundsätzlich ist die einspritzung vielleicht auch einen ticken sparsamer was aber von den 2,1 litern hubraum (anstelle von 1.9) und eben dem ausnutzen der mehrleistung wieder aufgefressen wird.

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Re: Verbrauch bei einem Wasserboxer??

Beitrag von JOKERPOKER » 19.09.2017, 17:05

wie gesagt :

T3 Joker WBX DJ also vollcamper mit Polyroofhochdach aufer Bahn mit 100 bis 125 130 1000km gefahren
und 9,8 Liter.

Wer die Fahrleistungen von nem guten DJ kennt weiss besser gehts wohl kaum.

Die Fahrfreude eines DJ´s im Gegensatz zu einem DF dürfte im übertragenen Sinnen Lichtjahre betragen:D :bier

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Re: Verbrauch bei einem Wasserboxer??

Beitrag von Paul S. » 19.09.2017, 20:28

...wobei 100 oder 130 schon ein gewaltiger Unterschied ist, grad mit Hochdach.
Die Apokalypsen der Vergangenheit:
70er: Es droht eine neue Eiszeit - sagen die Wissenschaftler
80er: Waldsterben - in 20 Jahren sind die Mittelgebirge unbewaldet - sagen die Wissenschaftler
90er: Das Ozonloch

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Re: Verbrauch bei einem Wasserboxer??

Beitrag von JOKERPOKER » 20.09.2017, 11:39

ja meist 100 110 gefahren , nur manchmal halt mal etwas schneller.
Und auch mal schön beschleunigt unten raus, weil es einfach der einzige Motor ist ( original) der auch da richtig Laune macht.
Bei keinen der anderen Motoren macht das Beschleunigen wirklich Spass...nicht das es das wichtigste ist, aber...

Wer danach noch sagt ich fahre lieber Diesel ...dem ist nicht zu helfen :)

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Re: Verbrauch bei einem Wasserboxer??

Beitrag von seppo85 » 20.09.2017, 12:01

im 1. und 2. Gang geht der DF auch gut :mrgreen:
T3 82' 60PS DF Trapo-> Westfalia (+Reimo) Mosaik Hochdach Joker - Verbrauch 10,9-13 l/100km
Jetzt "neu" mit T4, 1,9 TD, ABL, Trapo mit Multivanbank und Hubdach

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Re: Verbrauch bei einem Wasserboxer??

Beitrag von burger » 20.09.2017, 12:06

Der DF ist ja quasi noch die Fortsetzung des Käfermotors. Der luftgekühlte CT Motor mit 50 PS wurde dann ja durch den DF abgelöst. Der hat glaube ich sogar noch den gleichen Vergaser. Aber grundsätzlich: Ja der DJ ist schon unschlagbar. Mit 2,2to Kampfgewicht mit Hochdach und zurückgestellter Zündung für Super auch nur max 11l bei unserer letzten Reise.
Gruß aus OWL,
Markus

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Re: Verbrauch bei einem Wasserboxer??

Beitrag von Bullistattvollgas » 21.09.2017, 18:32

mein DJ mit Campingausbau, Volldämmung, Handwerkerdachgarten mit Platte, Solar, Campingtisch und Radträger an Heckklappe, 4 Personen
Langstrecke,nur warm, 115 nach GPS und Tempomat 10,6 bis 11 L :-)
Mittelstrecke: Kaltstart, 10km Stadt, 140 Autobahn, 30 Landstraße etwa 12 L
Stadtverkehr 14 -15 L
Kurzstrecke Winter gerne auch gefühlte 17 L :-(

Hohes Gewicht macht sich vor allem in der Stadt bemerkbar - Beschleunigungsarbeit.
Grüße, Bojan

Ein Bus fährt Gassi...und zwar den Fahrer :sun

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Re: Verbrauch bei einem Wasserboxer??

Beitrag von newt3 » 21.09.2017, 21:42

"und einer kosten würde, wollte sonst umrüsten "
->komplett auf wbx umrüsten kannst im grunde nur mit spenderfahrzeug.motor incl sämtlicher anbauteile, komplette elektrik, anderes getriebe,incl antriebswellen, neue schaltkulisse, kühler incl haltern (oberes halteblech wirst an die karosse schweissen müssen), sonstige unterschiede am unterboden siehst am spender auch am besten.

sprich preis schwer zu sagen. ich denke mal bei 2000€ gehts los für einen fahrbereiten wbx. irgend ne bauschlampe die zufällig einen benziner bei kauf mit benziner geordert wurde (vermutlich dann eher einen 1.9er vergaser als einen 2.1er einspritzer).
mit 2.1 wbx einspritzer 5gang so wie es halt beliebt ist gehts sicherlich für komplette spenderfahrzeuge die halbwegs fahrbereit sind eher bei 3500€ los. klar gute bussen kosten mehr aber zum schlachten schaust halt eher auf den antrieb.
neuteile für mindestens 1000€ wirste immer einbauen denke ich. kupplung, edelstahl wasserrohre + neuer kühler, keilriemen, mittlere inspektion am motor, ggf hier und da ein paar kabelschuhe beim kabelbaumtausch, spritleitungen unterdruckleitungen, teile der abgasanlage etc ppp.

umtragen sind sicherlich auch ca 200€ (originalmotor sollte machbar sein. dennoch vorher abklären)

----------
also wegen 1 liter weniger spritkonsum (differenz lufti zu wbx) macht man das sicherlich nicht.
ob's wertmindernd wirkt darüber kann man streiten. denke aber originalität ist nicht mehr gegeben und das ist eher ein negativargument trotz etwas mehr ps und drehmoment.
dann lieber den cu etwas tunen ggf verschiebt sich auch der drehmomentverlauf was ggf kraftstoff spart. wunder sollte man aber nicht erwarten und wenn mehrleistung dann geht natürlich auch mehr durch.

--------
"Zum Detail Ich habe ein Luftboxer Cu 2,0l + Hochdach soll anscheinend min. 15l verbrauchen (80km/h"
wenn den 70ps lbx als camper mit stufenhochdach bei 80km/h 15liter/100km verbraucht so sollte sich den mal jmd anschauen der plan von diesem motor hat. bei landstraße 80 solltest mit um die 11 liter hinkommen das ist ja fast verbrauchsärmstes tempo (bei 60 evtl noch sparsamer aber das macht man wohl nur im ausland). wie der normverbrauch bei 90km/h mit einem hochdachbus ist, kannst in den vw prospekten nachlesen das ist gemessen nach alter din norm für konstante geschwindigkeit und halbwegs realistisch. fährst dieses reisetempo auf der ab sollte das halbwegs machbar sein - gewicht spielt auf langstrecke nicht so die rolle. im mix sinds bei zahmem gasfuß halt 1,2 liter mehr aber unter 13 sollte im reisebetrieb mit schlankem gasfuß machbar sein.

und wenn du unbedingt einen mit wbx möchtest:
kauf dir nen anderen bus mit wbx und verkauf deinen. spart die ganze bastellei. kenn den zustand deines busses nicht aber ggf kannst dich bei lack und karosse ja noch verbessern, wenn du sorgfältig und ohne zeitnot (hast ja einen) auswählst.

wenns dir nur an leistung fehlt: wie gesagt wenn bei 80 15 liter ist eh was faul vielleicht paßt nach der korrektur die leistung schon halbwegs.
ansonsten kann man einen lbx auch mit halbwegs vertretbarem aufwand auf 85, 90ps bringen, mit mehr aufwand auch richtung 100, 120ps. 160 und mehr gehen auch aber im bus kommts eh eher auf drehmoment an als auf drehzahl von daher ist die ps zahl eher zweitrangig.

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Re: Verbrauch bei einem Wasserboxer??

Beitrag von Mipfi » 25.09.2017, 12:31

Hallo,
mein Syncro (Westfalia Hubdach / DG Motor) kommt auf der AB auf 14,5 l / 100 km. Landstrasse mit leichten Steigungen/Gefälle 15,2 l / 100 km
G Gang hochgerechnet auf 100 km 19 l
Anhänger mit Spriegel u. Plane auf lockere 20 l / 100 km

Gruß
Michael

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Re: Verbrauch bei einem Wasserboxer??

Beitrag von macone » 25.09.2017, 14:15

Hallo zusammen,

dann will ich auch nochmal: WBX DG (4 Gang) mit Weinsberg Zwitterdach und kompletter Möblierung, volles Gepäck für zwei mit zwei Fahrrädern hinten drauf, Tacho etwa 110 km/h (3600 1/min) liegt so bei ca. 11l/100km.

Finde ich eigentlich ganz in Ordnung, Kurzstrecke ist natürlich der Tod für den Verbrauch.

Viele Grüße
Magnus

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Re: Verbrauch bei einem Wasserboxer??

Beitrag von CBSnake » 25.09.2017, 14:52

Hi,

als ich noch auf Benzin fuhr: 12-14l MV im leeren Syncro

Hier: https://www.spritmonitor.de/

kann man Fahrzeug und Motor eingeben und bekommt dann ne ordentliche Übersicht *find*

Grüße
Achim
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Re: Verbrauch bei einem Wasserboxer??

Beitrag von Robmain » 09.07.2018, 16:30

Ich habe gerade meine erste größere Ausfahrt mit Vergaser - DG 1,9 WBX hinter mir. Einmal Ruhrpott-Holland und zurück. Leider geht der Tankanzeiger nicht genau, so dass ich erst einen Schreck bekommen habe (1/2 leer nach 150 km und anscheinend 60l Tank).

Nachgetankt, waren es dann bei fast nur Autobahn 100 km/h ca. 13 Liter, bei voll gepacktem Westfalia Klappdach Bus, 4 Personen und 2 Fahrrädern hinten auf der Anhängerkupplung.

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Re: Verbrauch bei einem Wasserboxer??

Beitrag von macone » 10.07.2018, 07:50

Robmain hat geschrieben:so dass ich erst einen Schreck bekommen habe (1/2 leer nach 150 km und anscheinend 60l Tank).
Das ist normal, die erste Hälfte com Schätzeisen ist schnell weg :D

Robmain hat geschrieben: Nachgetankt, waren es dann bei fast nur Autobahn 100 km/h ca. 13 Liter, bei voll gepacktem Westfalia Klappdach Bus, 4 Personen und 2 Fahrrädern hinten auf der Anhängerkupplung.
Das Westfalia Klappdach hat einen sehr schlechten cw-Wert, 13l kommt mir aber dennoch zu viel vor.

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Re: Verbrauch bei einem Wasserboxer??

Beitrag von Robmain » 10.07.2018, 10:40

Mir geht's dann eher um die korrekte Einstellung als um die Kosten. Der Motor läuft super, kein Verschlucken und auch sauber aus niedrigen Touren.

Finde die 13 OK für das alter und die fahrende Schrankwand inkl. Fahrradträger. Was würdest Du für einen Verbrauch erwarten?

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Re: Verbrauch bei einem Wasserboxer??

Beitrag von macone » 10.07.2018, 11:22

Unser Weinsberg mit DG hat bei dem Tempo (Tacho 110) auf Strecke immer um die 11l gebaucht, bergauf, bergab - ganz egal. Und der hat ein 2,46m hohes Zwitterdach. Das Ganze dann auch gerne voll beladen, der Fahrradträger haut nochmal einen halben Liter drauf.

Da das Westi den schlechteren cw-Wert hat, dafür aber weniger projizierte Fläche, würde ich maximal einen ähnlichen Verbrauch erwarten, tendenziell eher weniger.

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